Posts Tagged ‘Digitalisierung’

Sommerempfang 2019 der bayerischen Landtagspräsidentin Ilse Aigner – Ehrenamt gewürdigt

17. Juli 2019
Wunderbare Kulisse zum Sommerempfang

Wunderbare Kulisse zum Sommerempfang

Meine erste Einladung zum Sommerempfang der Präsidentin des Bayerischen Landtags Ilse Aigner kam in den Briefkasten und da heißt es natürlich hingehen. Erste Frage: Was ziehe ich bei solch einem Event an? Auf der Einladungskarte steht sommerliche Abendbekleidung, Tracht oder Uniform. Tracht und Uniform scheiden bei mir aus, also wählte ich einen Gehrock von Svenja Jander und einen Chapeau Claque.

Mit diesem Sommerempfang für rund 3000 Gäste würdigt Ilse Aigner das Engagement im Ehrenamt. Das finde ich gut, bin ich selbst auch in einigen Vereinen ehrenamtlich aktiv. Zusammen mit meiner Frau war es ein wunderbarer Abend mit vielen Gesprächen und Händeschütteln. Ich nutzte den Empfang zum Netzwerken und traf viele Bekannte und Prominente aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Vereinswesen.

Fächer als Giveaway - am Ende war keiner mehr da.

Fächer als Giveaway – am Ende war keiner mehr da.

Das Wetter meinte es gut mit uns. Die Sonne strahlte und für ein bisschen Wind sorgten Fächer als Giveaway mit Aufdruck Bayerischer Landtag. Aber bevor die Party im Schlossgarten von Schloss Schleißheim beginnen sollte, wollte ich der Landtagspräsidenten Ilse Aigner meine Aufwartung machen.

Es ging ans Defilee und das heißt erst einmal Schlange stehen, bis ich Ilse Aigner die Hand schütteln durfte. Es gab eine Fast Line für die Prominenz. Zusammen mit meiner Frau stand ich in der Reihe for the rest of us und wartete rund eine halbe Stunde. Ilse Aigner, geschmackvoll im Abendkleid, empfing ihre Gäste vor einer großen, blauen Sommerempfang-Stellwand des Landtags. Das war übrigens der Ort an dem Stanley Kubrick seinen wichtigen Antikriegsfilm Wege zum Ruhm gedreht hat. Frau Aigner begrüßte meine Frau und ich, kurzes Austauschen von Höflichkeiten und noch ein Erinnerungsfoto – ratz, fatz und ab ging es zum Sommerempfang. Über eine Treppe betrat man den Garten.

Die sieben bayerischen Bezirke hatten Zelte mit den jeweiligen kulinarischen Spezialitäten aufgebaut. Dazwischen gab es Tische und Stühle. Bevor es aber ans Essen ging, stand bei mir die Arbeit an- und das hieß Netzwerken. Mit einigen meiner Gesprächspartner machte ich natürlich ein Selfie – das Ego wollte auch befriedigt sein. Schön war, dass sich Ministerpräsident Markus Söder kurz Zeit für uns nahm. Meine Frau stellte als Geschäftsführerin des Landesinnungsverbandes des bayerischen Friseurhandwerks vielen unserer Gesprächspartnern die Aktion „Innung lebt vom Mitmachen. Ich bin dabei, und du?“ vor. Ein bisschen PR fürs Friseurhandwerk kann nicht schaden.

Ich sprach mit Vertretern aller im Landtag vertretenen Parteien bis auf die AfD – mit diesen Leuten will ich nichts zu tun haben. Mein Thema war natürlich mein Steckenpferde Digitalisierung und Medienkompetenz. Und wie wichtig eines dieser Themen ist, zeigte sich an dem katastrophalen Internet-Empfang im Schlossgarten. Die meiste Zeit Edge und ab und zu ein LTE, das überlastet ist – auch das ist Bayern. Es gibt noch viel zu tun. Thema des Abends war natürlich die Wahl von Ursula von der Leyen zur EU-Kommissionspräsidentin. CSU-Generalsekretär Markus Blume war am Handy und freute sich über die Nachricht, obwohl ihm natürlich sein Parteifreund Manfred Weber lieber gewesen wäre. Ach ja, Europaabgeordnete waren an diesem Abend natürlich nicht in Schleißheim, die wurden zum Wählen in Brüssel gebraucht. Die Medien suchten nach Interviewpartnern und Prominenz wurde abgelichtet.

Ilse Aigner begrüßte zusammen mit dem Präsidium die Gäste. Eine sehr gute Geste war meines Erachtens, dass sie auch die Bezirksräte eingeladen hatte. Über die bayerischen Bezirke wissen nicht alle Bayern Bescheid, dennoch machen sie eine wertvolle Arbeit. Wie bereits geschrieben, stand das Ehrenamt im Mittelpunkt der Veranstaltung und ich traf auf zahlreiche ehrenamtliche Königinnen. Ich wusste gar nicht, dass es auch eine Wollkönigin gibt.

Die Sternstunden des Bayerischen Rundfunks verkauften für zehn Euro Lose – Hauptgewinn war ein goldener BMW. Wir kauften zwei Lose und gewannen Erfahrung. Hauptsache etwas gutes getan.
Das musikalische Programm bestand aus der Musikkapelle Vagen aus Rosenheim, die Bad Reichenhaller Philharmoniker und dem Polizeiorchester Bayern. Die gelungene Showeinlage war das Rock‘n Roll Team aus Anzing, die amtierenden Deutschen Meister im Rock‘n Roll Formationstanz.
Also, liebe Protokollabteilung des Bayerischen Landtags: Vielen lieben Dank für die Einladung und danke auch an den Steuerzahler, der den Abend bezahlt hat. Ich habe mich wohlgefühlt und komme gerne im nächsten Jahr wieder.

Hier ein paar Ego-Selfies:

Eigentlich ist der Digitalpakt Schule selbstverständlich

23. Februar 2019
Ausgemistete Hardware an einer Schule

Ausgemistete Hardware an einer Schule

Ich danke allen Beteiligten, dass der Digitalpakt Schule in Deutschland endlich zustande gekommen ist. Unser Land braucht solche Beschlüsse und gut, dass die Politik über ihren Schatten gesprungen ist. Aber eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein. Was jetzt als große Tat gefeiert wird, ist eigentlich nur eine Pflichtaufgabe, das Land voranzubringen. 

Unsere Schulen müssen digital fit gemacht werden und der Digitalpakt Schule ist ein richtiger Schritt in die richtige Richtung. Schulen in Deutschland sollen in den kommenden fünf Jahren rund fünf Milliarden Euro für die Anschaffung von digitalen Geräten wie zum Beispiel Laptops und Tablets bekommen.

Ich halte dreimal die Woche Vorträge an deutschen Schulen.

Ich halte dreimal die Woche Vorträge an deutschen Schulen.

Wer allerdings glaubt, das jetzt Deutschlands Zukunft gesichert ist, den muss ich enttäuschen. Das Geld aus dem Digitalpakt Schule ist wichtig, doch Geld allein löst nicht unser Problem. Ich bin mit meinem Tag der Medienkompetenz dreimal die Woche an Schulen in Deutschland unterwegs und schule Schüler, Lehrer und Eltern in Sachen Digitalisierung. Dabei fällt mir auf: Es sprechen viele Leute immer von Hardware, die mit den Geldern aus dem Digitalpakt Schule angeschafft werden kann. Also Computer, Beamer, Smartboards und anderes Zeug. Das ist schön und gut. Aber Hardware-Anschaffung ist nicht gleich Digitalisierung. Kreidetafel raus und Smartboards rein – das ist nur Augenwischerei und die Reduzierung darauf, wird unser Land nicht voranbringen. 

Digitalisierung heißt nicht gleich besserer Unterricht.

Es ist mehr, viel mehr als nur neue Rechner oder iPads. Das Denken muss digital werden. Die Bildung muss digital werden. Das Denken muss sich ändern. Lässt sich aus analogen Lehrern, digitale Pädagogen machen? Ja, das denke ich schon, wenn das Geld auch in die Fortbildung investiert wird. Und die Lehrkräfte müssen dazu bereit sein, sich auf das digitale Denken einzulassen. Ich höre immer wieder so Sprüche wie beispielsweise: „Ach Herr Lange, ich hab doch nur noch 10 Jahre, warum soll ich den Zirkus mitmachen?“ Bei solchen Aussagen könnte ich die Wand hochgehen, denn ihr habt das wertvollste Gut, nämlich unsere Kinder. In der freien Wirtschaft hätte ich solche Leute als Chefredakteur, der ich mal war, sofort entlassen. Das Beamtenrecht schützt dagegen solche Bremser.

Aber nochmal: Bildung muss digital werden. Ich sehe viele engagierte Lehrerinnen und Lehrer, die Konzepte für ihre Schülerinnen und Schüler entwickeln. Es beginnt mit den Büchern. Meine Kinder schleppen in ihren Schulränzen etliche Kilogramm an Büchern täglich in die Schule. Jede Mama, jeder Papa kann ein Lied davon singen. Wir haben leider nur einen Büchersatz an Schulbüchern und die Kinder müssen den zwischen Wohnort und Schule hin und her schleppen. Für einen zweiten Büchersatz ist kein Geld da. Also Schulbücher müssen digital sein. 

Und dann sprechen wir mal über Arbeitsgeräte. Meiner Erfahrung nach verfügen fast alle Schülerinnen und Schüler ab der siebten Klasse über ein eigenes Smartphone. Das wäre für mich das Arbeitsgerät der digitalen Gegenwart.

Humor: Alte Rechner an einer Schule im Archiv.

Humor: Alte Rechner an einer Schule im Archiv.

Humor: Alte Rechner an einer Schule im Archiv.

Humor: Alte Rechner an einer Schule im Archiv.

Und ich wiederhole meine Forderung nach IT-Betreuung der Schulen. Ich vergleiche Schulen mal mit einem mittelständischen Unternehmen – und ich weiß, das der Vergleich hinkt. Der Direktor ist der CEO, die Lehrer sind das Management und die Schüler sind die Mitarbeiter. Jedes mittelständische Unternehmen in der Größe einer Schule hat eine eigene IT-Abteilung. In der Schule gibt es einen engagierten Kollegen als Systemadministrator oder das System wird von einem Sachaufwandsträger wie die städtische IT durchgeführt. Das kann nicht funktionieren. Wir müssen Schulen komplett umbauen. Beamer und Smartboards rein reicht durch den Digitalpakt nicht aus. Was meint ihr?

Tag der Handschrift – wie schreibt ihr?

23. Januar 2019

Heute ist der Tag der Handschrift. Zu was es nicht alles einen Gedenktag gibt! Wenn ich ehrlich bin, dann habe ich eine Sauklaue als Handschrift. Ich kann meine Schrift lesen, aber meine Umwelt tun sich schwer. Wenn ich mich wirklich bemühe, dann ist meine Handschrift lesbar, aber nicht zu vergleichen mit der Handschrift von K2. Das Kind übt sich in Kalligrafie und ich bin beeindruckt, wie sich das Kind grafisch ausdrücken kann. Da ist ein Gefühl von Typografie vorhanden. 

Bei einem Seminar habe ich eine Schülerin getroffen, die Bullet-Journale anfertigt. Wunderschöne Handschrift.

Und dennoch: Ich liebe es mit dem Bleistift oder mit dem Füller zu schreiben, auch wenn es kaum einer lesen kann. Vor allem weiche Bleistifte haben es mir angetan. Damit mache ich meine Notizen oder Mindmaps. Zudem habe ich eine Reihe von Füllern in Gebrauch. Je nach Anwendung wähle ich aus einer Füllersammlung aus. Mein Lieblingsfüller ist ein Montblanc aus der Poe-Serie, der nur zum Unterschreiben verwendet wird. Einmal habe ich K2 erwischt als K2 mit dem Montblanc malen wollte. Das Kind hat den Füller vom Schreibtisch stibitz und wollte gerade ansetzen, als ich in den Raum betrat und den Spuk ein Ende setzte. Irgendwann werde ich noch einen Alfred Hitchcock-Füller aus der Montblanc-Reihe kaufen. Der gefällt mir wirklich gut. In London habe ich mir die Beatles-Variante von Montblanc näher angesehen – ein schönes Stück. 

 

Eine Augenweide - der Beatles Füller von Montblanc.

Eine Augenweide – der Beatles Füller von Montblanc.

Immer wieder erwerbe ich neue Füller. Vor kurzem bei uns am Dorf bei der Aktion Weihnachtszauber. Dort erwarb ich einen handgedrechselten Holzfüller bei Alois Steidele. 

Mach mal den John Hancock

Kommen wir zurück zum heutigen Tag der Handschrift. Er geht zurück auf den Geburtstags von John Hancock. Hancock war der dritte US-Präsident und unterzeichnete die Unabhängigkeitsurkunde mit schwungvoller Unterschrift. Sie misst ganze 13 Zentimeter und ist damit in den USA das Synonym für Unterschrift. US-Freunde sagen zu mir, wenn ich unterschreiben soll: „Please, put your John Hancock here!“

Digitalisierte Handschrift

Ich stelle aber auch fest, dass die Digitalisierung bei mir einzieht. Postkarten schreibe ich nicht mehr, Briefe entstehen am Mac und werden nach dem Ausdruck handschriftlich unterschrieben. Der letzte handschriftliche Brief war wohl ein Liebesbrief an meine Frau. 

Heute nutze ich stark den Rechner und mobile Endgeräte wie Tablet und iPhone. Dort diktiere ich viel. Die Spracherkennung wird immer besser. Und ich greife beim iPad Pro immer wieder zum digitalen Stift, Apple Pencil genannt. Im Moment bin ich bei der zweiten Generation des Apple Pencils angelangt. Da ist ein deutlicher Sprung nach vorne festzustellen. Meine wichtigste App ist Notability, die ich für Handschriften empfehlen kann. 

Schule: Schafkopfen als Herausforderung zur Digitalisierung

27. Dezember 2018
Weg mit dem Computer, raus mit den Karten.

Weg mit dem Computer, raus mit den Karten.

Ja gehts noch blöder? Jetzt überlegen die Großkopferten in Bayern sogar noch das Kartenspiel Schafkopf als Schulfach einzuführen. Man wünsche sich, dass das Kartenspiel gerade in digitalen Zeiten wieder an Bedeutung gewinnt, heißt es in einer Mitteilung des bayerischen Philologenverbandes. Schön, wenn der Lehrerverband seine veraltete Klientel mit Ideen aus der Zeit des Prinzregenten ködert, dann muss man sich über die Digitalisierung keine Gedanken machen. Ach ja und die Stundenzahl kann man sowieso gerne für Schüler erhöhen.
Und der neue Kultusminister Piazolo steigt gleich mit ein: Er würde sich freuen, wenn bayerische Kartenspiele einen Platz im Schulleben bekommen würden, beispielsweise in Arbeitsgemeinschaften oder bei schulischen Veranstaltungen. Gleich mal wieder der konservativen Klientel nach dem Mund reden.
So ist richtig: Mit analogen Kartenspiel der digitale Herausforderung entgegentreten. Wir sind sowieso im hinteren Mittelfeld der digitalen Entwicklung, da bringt uns das Kartenspiel einen gewaltigen Schritt voran. Wir karteln einfach unsere Mitbewerber unter den Tisch. China, USA, Indien und andere passt jetzt auf und seid bereit, wenn bayerische Schüler euch nicht in MINT-Fächern oder schnöden Programmieren und Hacken schlagen, sondern wenn wir beim Kartenspielen die Hosen ausziehen. Super Idee – Ironie aus.

Aber: Was wirklich an den Schulen fehlt ist Teamwork. Nach meiner Erfahrung heißt Teamarbeit in der Schule übersetzt Toll, ein anderer machts. Wirkliches Teamwork wäre enorm wichtig für die Entwicklung der Schülerin und Schülers in einer veränderten Gesellschaft. Da kann gerne Kartenspiel dabei sein, wenn es dem Zweck dient. Aber das hat nichts mit einer bayerischen Wirtshaustradition zu tun, sondern mit Lebenswirklichkeit.

Raphael Müller – erfolgreicher Buchautor mit Epilepsie und Autismus

2. Oktober 2018
Raphael Müller mit seinem Betreuer Wolfgang Fässler. Raphael Müller mit seinem Betreuer Wolfgang Fässler.

Raphael Müller liest, schreibt und dichtet gerne – und Raphael Müller ist ein erfolgreicher Buchautor. Er ist ein besonderer Junge mit seinen 19 Jahren. Raphael Müller sitzt im Rollstuhl und hat Epilepsie und Autismus und er nimmt an einem Schülerzeitungsseminar von mir teil. Das finde ich großartig und es hat mich tief beeindruckt. Schon vor seiner Geburt erlitt Raphael einen Schlaganfall. Sich und seine Umwelt nimmt er oft nur verschwommen wahr.
Raphael Müller besucht mit seinem Begleiter Wolfgang Fässler die Uni Augsburg und ist am Deutschherren-Gymnasium in Aichach Mitglied der Schülerzeitung Ventil, die vergangenes Jahr den Schülerzeitungspreis „die Raute“ der Hanns Seidel Stiftung gewonnen hat. Fässler ist gelernter Erzieher und Altenpfleger, der vom Bezirk Schwaben bezahlt wird.
In meinem Schülerzeitungsseminar arbeitet Raphael Müller als vollwertiges Mitglied und steuert ein Gedicht zur achtseitigen Seminarzeitung bei. Das Thema ist Stress. Mittels gestützter Kommunikation (FC) kann er sich schriftlich verständigen.

Stress – ein Modewort unserer Zeit
Landauf – landab hetzen die Menschen durch die Zeit.
Entspannung ist ein Fremdwort für viele Leut.
Heutzutage finden wenige den Ort der Ruhe und Geborgenheit.
Dabei ist das Glück so nahe, kaum einen Steinwurf weit.
Wo die Reise hinget, findet in unserem Denken statt.
Ob wir stehen oder fallen, entscheiden wir.
Auch unsere Worte fallen ins Visier.
Das was wir sagen ist jeden Tag unser Bier.
Lasst uns Stress positiv angehen,
Hinter den Bergen Lösungen sehen.
Dann kann das Leben wieder Freude bringen,
Und wir können mit den Vögeln Freudenlieder singen.

Das Gedicht von Raphael Müller. Das Gedicht von Raphael Müller.

Und er ist ein Profi in Sachen Literatur. Mit seiner Behinderung hat er zahlreiche Bücher und Gedichte veröffentlicht. Sein Output ist bemerkenswert.
Bis zum Vorschulalter war der Außenwelt nicht klar, dass Raphael Müller hochbegabt ist. Er konnte bereits zu diesem Zeitpunkt Lesen und Rechnen. Dank dem so genannten gestütztem Schreiben kann er Kontakt aufnehmen und sich mitteilen. Betreuer Wolfgang Fässler hilft ihm, die Tasten auf dem iPad zu bedienen. Ohne Digitalisierung wäre diese Art von Inklusion nicht möglich. Er besucht Autorenzirkel und Veranstaltungen an der Augsburger Uni.
Heute ist Raphael Müller eine Berühmtheit in der Literaturszene.

Arbeiten am iPad - gestützte Kommunikation. Arbeiten am iPad – gestützte Kommunikation.

2008 wurde sein Gedicht „Der Augenblick“ in der Anthologie der Brentano-Gesellschaft Frankfurt/M. veröffentlicht. Ein Jahr später „Das Dichten“ in der Anthologie „Beste Gedichte 09/10“. 2009 wurden im Gedichtband „Waldwege“ 15 seiner Gedichte gedruckt. Mit 14 Jahren verfasste er seine Biografie „Ich fliege mit zerrissenen Flügeln“, die 2017 auch in französischer Sprache erschien. Ab 2015 wurden die Fantasiegeschichten „Asa und Gasa“ mit ihren „Abenteuern im Land der Zwerge“ im Fontis-Verlag veröffentlicht. Der Fontis-Verlag ist ein Ableger des christlich geprägten Gießener Brunnen Verlags. In seinem Buch beschreibt er sein Gefühl, im eigenen Körper gefangen zu sein, ohne die Möglichkeit zu sprechen, zu gestikulieren oder sich frei bewegen zu können. Die Leseprobe, die sein Betreuer Wolfgang Fässler an mich verteilt hat, hat mich beeindruckt, nachdenklich gemacht. Raphael Müller will zum Nachdenken über Inklusion anregen und gibt zu verstehen: „Ich will nicht in einem Ghetto leben“.
Beim Schreiben drückt er sich oft in Gedichtform aus, wie in meinem Schülerzeitungsseminar. „Das ist meine Art der Welterklärung, und Gereimtes kann ich mir zudem besser merken.“

In Londoner Supermärkten die Einkäufe selbst scannen

13. Juni 2018

In vielen kleinen Supermärkten in London bin ich die Self Scanner-Kassen gestoßen. Was bei uns bei IKEA oder den großen Handelshäuser langsam eingeführt wird, sehe ich in London in vielen kleinen Geschäften: Der Kunde scannt an der Kasse seine Waren selbst und bezahlt in Bar, mit eCash wie Karte oder Smartphone. Das ist inzwischen Standard. 

Ei ohne Schale aber mit Plastikverpackung - aus einem englischen Supermarkt.

Ei ohne Schale aber mit Plastikverpackung – aus einem englischen Supermarkt.

Wie geht das? Als erstes scannt man seinen Einkäufe Stück für Stück ein und legt die Waren auf einem speziellen Bereich ab, wo das Gewicht überprüft wird. Stimmt die gescannte Waren mit dem hinterlegten Gewicht überein? 

Dann wird der Kauf abgeschlossen, ich habe die Wahl einer Tüte oder nicht, und dann kommt die Bezahlung: Bar oder Karte und die Sache ist gegessen. Personal ist eingespart, es braucht nur noch einen Supervisor, der den ganzen Prozess überwacht, Kunden wie mir es erklärt oder in Vorgänge eingreift. Ich habe dazu ein Video gedreht:

Ich sprach mit einem Mitarbeiter in einem Supermarkt über Sinn und Unsinn der Self Scanner-Kassen. Als Antwort bekam ich einiges zu hören: Man finde keine Kassenkräfte im leergefegten Londoner Arbeitsmarkt mehr, die bereit sind im Service zu arbeiten. Die Leute können sich schlichtweg die Mieten in dieser Stadt bei so einer Arbeit nicht leisten. Der Roboter ersetzt diese Arbeitsleistung. Die Digitalisierung an der Supermarktkasse schreitet voran. Zudem habe sich in London eine Imageänderung ergeben: Wer an eine Kasse mit Kassierer geht, sei entweder alt oder er sei faul. Das war eine heftige Aussage. In einer Stadt in der Kleinbeträge wie ein Glas Bier mit der Kreditkarte gezahlt werden und Abrechnungssysteme mit Apple Pay auf dem Vormarsch sind, geht das Bargeld immer weiter zurück.

Wäre ich ein paar Tage später zum Einkaufen in London gewesen, hätte ich Probleme mit diesem System gehabt. Wer am Freitag, den 1. Juni 2018, seine Visa-Karte zum Zahlen zückte, konnte sie gleich wieder einstecken: Ein Fehler im Netzwerk des Kartenanbieters Visa sorgte in Europa für Ausfälle. Das bargeldlose Bezahlen in Geschäften, an Bahnautomaten und in Restaurants war gestört. Viele sonst bargeldlose Transaktionen mussten in Cash abgewickelt werden – Wasser auf die Mühlen der Bargeldfreunde.

Stromtanken mit Karte.

Stromtanken mit Karte.

Ich bin mir sicher, dass Supermarktketten in Deutschland über ein System der Self Scanner-Kassen nachdenken. Die Voraussetzungen sind die gleichen: Leergefegter Arbeitsmarkt, Zuwachs von Kartenzahlung – und ich bin gespannt, wie der Deutsche auf diese Entwicklung reagiert. Was meinst du? 

In englischen Pubs ist das Zahlen mit Karte kein Problem.

In englischen Pubs ist das Zahlen mit Karte kein Problem.

Bulletjournals – Kunstvolle To-do-Listen

23. Mai 2018
So unscheinbar sieht das Notizbuch von Edda aus. Darin sind Kunstwerke enthalten.

So unscheinbar sieht das Notizbuch von Edda aus. Darin sind Kunstwerke enthalten.

„Pinterest ist eine absolute Inspiration für mich“, gibt die 14jährige Edda aus Scheinfurt zu. Das soziale Netzwerk sorgte dafür, dass die Schülerin ihre Kreativität voll ausleben kann.
Ich habe Edda im Rahmen eines Schülerzeitungsseminars getroffen und wer in einer Redaktion arbeitet, der kennt to-do-Listen rauf und runter. Ich verwende für meine Arbeit die digitale cloudbasierte Wunderlist am Smartphone, am iPad und am Mac. Edda macht es mit ihren 14 Jahren anders. Die Digital Native steht auf analoges Papier und ihr Leuchtturm-Notizbuch. Und dort notiert sie ihre Aufgaben hinein, die sie abzuarbeiten hat. Aber sie arbeitet nicht stupide ihre Listen ab, sondern ihre Listen sind wahre Kunstwerke. Bulletjournal nennt sich diese Kreativtechnik in dem man Listen mit kreativen Farben, Zeichnungen und mehr verbindet. Und heraus kommen wunderschöne kreative Werke. Und die erste Inspiration kam eben über Pinterest, denn die Bulletjournal-Szene ist groß und international.

„Natürlich begann ich mit klassischen Listen, als Schülerin ist eine der ersten Listen meine täglichen Hausaufgaben“, so berichtet Edda. Dann packte sie das kreative Fieber und die ergänzte ihre Listen mit kleinen Zeichnungen, Bilder, Aufkleber und probierte aus. Es gab die ersten Listen über sie selbst: Bücher, die ich lesen will; Orte, die ich besuchen will; Filme, die ich gut fand; Dinge, die ich mag – eigentlich klassische Excel-Tabellen, aber bei Edda wurde es mehr, es wurde Kunst.


Sie probierte viel aus: Mal eine Woche als Doppelseite, dann kleinere Unterteilungen, immer wieder neue Varianten. „Ich verbinde meine klassischen Aufgaben, die ich zu erledigen habe mit Spaß und Kreativität“, erzählt sie. Mit einer Freundin zusammen betreibt sie den Instagram-Account @ourbulletjournal und hat über 14.000 Abonnenten, die nur auf die neuen Ideen der Schülerinnen warten. „Diese große Anzahl an Abonnenten erhöht sicherlich den Druck, aber uns macht es vor allem Spaß.“

Und die kleinen Kunstwerke sind nicht einheitlich. Sie sind ein Spiegel der Stimmung der Schülerin. Mal sind die Werke minimalistisch in Schwarzweiß, mal sind sie opulent in Farben mit vielen Details – je nach Lust und Laune. „In den Ferien habe ich einfach mehr Zeit, als während der Schulen mit dem Schulaufgabenstress.“ Sie steht auf Papier, weil sie in der Schule ihr Hausaufgabenheft nicht digital führen darf. In bayerischen Schulen sind iPads und Co grundsätzlich untersagt, wenn sie nicht ausdrücklich erlaubt sind. Gerne würde sie mit sensitiven digitalen Stiften arbeiten und probieren, aber die Schule erlaubt es im Moment nicht. Digitalisierung beginnt halt einfach nicht in bayerischen Klassenzimmern. Also greift sie auf die analogen Notizbücher von Leuchtturm zurück, arbeitet mit Bleistiften verschiedener Stärken, mit schwarzen Fine Linern oder Kaligraphie-Stiften. „Ich liebe aber vor allem Wasserfarben, damit kann ich mich wunderbar ausdrücken“, so Edda und ich finde, die junge Dame hat absolut recht.

Digitalisierung in der Verwaltung: Beantragen eines Reisepasses

20. April 2018

Kleines Digitalisierungserlebnis gefällig? Mein Reisepass ist abgelaufen und da ich bald nach Großbritannien will, stand die Neuausstellung der Ausweispapiere an. 

Abgelaufen - ein neuer Reisepass muss her und ich wollte mich über den Stand der Digitalisierung in der Verwaltung erkundigen.

Abgelaufen – ein neuer Reisepass muss her und ich wollte mich über den Stand der Digitalisierung in der Verwaltung erkundigen.

Auf der Website meiner bayerischen Heimatgemeinde die Öffnungszeiten des Einwohnermeldeamtes nachgeschaut und gehofft, dass ich gegebenenfalls den Verwaltungsakt irgendwie elektronisch über die Bühne bringen kann – Fehlanzeige. Naja, zumindest die Website „Mit der Maus ins Rathaus“ hat die Öffnungszeiten des Einwohnermeldeamtes parat gehabt.

Als nächstes stand ein neues Passfoto auf meinem Programm. Biometrisch muss es ja sein, also häßlich und die biometrische Daten müssen wunderbar erfasst werden können. In Ermangelung eines Fotografen am heimischen Dorf musste ich in die nächste Stadt fahren, Parkplatz gesucht, Gebühr bezahlt und zum Fotografen spaziert. Der angetroffene Fotograf ist natürlich kein ausgebildeter Fotograf, geschweige denn mit Meisterprüfung, sondern ein netter Mensch mit Digitalkamera. Richtig ausleuchten, meine Brille mit gelben Gläsern ist immer eine Herausforderung. Klick und das Foto meines Konterfeis wurde digital erstellt. Ich schaue nicht freundlich, ich schaue biometrisch.

Und dann wurden die Bilder ausgedruckt. Der Übergang von der digitalen Welt in die analoge Welt wurde vollzogen. Bezahlt, ab zum Auto und ins Passamt meiner Heimatgemeinde gefahren und in die Schlange gestellt. 

Die zuständige Sachbearbeiterin war sehr freundlich und wir bestellten zusammen den Reisepass samt Abgabe weiterer biometrischer Daten wie Fingerabdrücke. Dann wurde mein analoges Passbild wieder eingescannt. Der Übergang von der analogen Welt in die digitale Welt wurde wieder vollzogen. Auf meine Bemerkung hin, dass ich das Bild auch digital liefern könnte, winkte die freundliche Sachbearbeiterin ab. Das ginge nicht wegen den Viren und der Sicherheit – aha, weiß ich das auch jetzt. Ob jemand im Rathaus seinen USB-Stick in seinen Rechner steckt, hab ich nicht gesehen.

Per QR-Code den Stand der Produktion abfragen.

Per QR-Code den Stand der Produktion abfragen.

Jetzt beginnt die Zeit des Wartens. Ich kann online nachsehen, ob der Pass von der Bundesdruckerei bei uns schon angekommen ist. Ich erhielt von der freundlichen Dame einen Papierzettel mit den Dokumentennummern und aufgedruckten QR-Code. Hier kann ich den Status meines Dokuments abfragen. Das neue iOS vom iPhone hat den QR-Code-Reader integriert. Wenigstens ein Schritt in die richtige Richtung der Digitalisierung der Verwaltung. 

Gibt es andere Erfahrungen? Gibt es bei euch andere Wege der Digitalisierung in der Verwaltung? Ich bin auf Erfahrungsberichte gespannt.

Ich druck dann mal mein Essen – 3D-Drucker für Lebensmittel

3. März 2018

Was passiert, wenn die Digitalisierung in die Gastronomie einzieht? An Tablets bei der Bestellung im Restaurant haben wir uns bereit gewöhnt, heute stelle ich mal ein 3D Food Printing System vor. Also: Essen aus dem 3D-Drucker.
Noch vor ein paar Jahren war 3D-Druck der letzte heiße Scheiß und ich habe mir auch einen MakerBot Replicator ausgeliehen und ein wenig herumexperimentiert. Wenn ich mir heute den Drucker-Markt ansehe, ist der große Durchbruch meines Erachtens noch nicht da, aber die Branche ist sehr interessant und faszinierend. Bei einer Ausstellung einer Steuerberatungsverenigung Ecovis in Regensburg habe ich einen Stand von Print2Taste gesehen. Hier wurde auf dem 3D-Drucker Procusini mit Marzipan 3D-Objekte gedruckt. Es gab je nach eingeladenen 3D-Modell Eule, Kaninchen, Auto oder ganz aufwändig einen Kopf von Albert Einstein. Mit vielen Infos über Dateiformate und Materialien konnte die Messehostess nicht dienen, also beschränkte ich mich aufs Zuschauen und die Reaktion der Zuschauer. Food-Printer hatte ich vor längerer Zeit mal an einer Uni gesehen, jetzt sah ich einen Essensdrucker das erste Mal im nichtwissenschaftlichen Umfeld. Es hat sich viel getan und auch das klassische Handwerk profitiert von der Digitalisierung.


Den Procusini 3.0 gibt es zwei Versionen, einmal für ein Filament, dann auch für zwei Filamente, also beispielsweise für Marzipan und Schokolade. Laut Hersteller Print2Taste, der in oberbayerischen Freising sitzt, seien weltweit über 200 Systeme im Einsatz: Zielgruppe sind Hotels, Catering, Konditorei und Event-Gastronomie. Bis ist mir also einen Essensdrucker zu Hause in die Küche stelle, ist es noch ein weiterer Weg, aber die ersten Schritte sind gemacht. Die Digitalisierung regt meine Fantasie an und ich bin begeistert, was diese digitale Welt noch bringen wird. Eines steht für mich fest: Die bisherige Welt ändert sich und dies ganz radikal.

Zurück zum Drucker: Der 3D-Drucker arbeitet im Grunde wie ein Spritzbeutel. Schicht für Schicht bringt er Lebensmittel automatisch und präzise in eine gewählte 3D-Form. Zu fein dürfen die Vorlagen nicht sein, denn das Filament wie Marzipan ist natürlich von der Konsistenz nicht so genau wie Plastik-Filament. Wie die Messehostess berichtete, gibt es von Print2Taste auch handliche 3D-Scanner, um selbst Objekte zu scannen und dann zu drucken. Leider war in Regensburg kein Scanner zum Ausprobieren vor Ort. Es ist wohl eine App mit der die 3D-Modelle erzeugt werden. Die Feinberechnung der Datei und Aufbereitung als Print-Datei erfolgt dann bei Print2Taste in Freising, was auch ein interessantes Geschäftsmodell ist und nichttechnische Kunden an das Unternehmen bindet. Ob ich aus Sketchup, Cinema4D, Max oder Maya selbst Objekte an den Drucker senden kann, wusste die Messehostess nicht, muss sie auch nicht. Wichtig ist die Idee, die dahinter steht: Ich kann individuelle Vorlagen erstellen und drucken.

Ich sprach mit Unternehmern, die auf diesem Steuerberatertag in Regensburg unterwegs waren. Vor allem die Produktionsmenge ab 1 macht das Thema 3D-Druck interessant. Für das Publikum selbst war es bei all den Steuerberatungsthemen eine coole Show und Abwechslung. Überall lag weiße Schokolade herum (wer isst denn ernsthaft weiße Schokolade), die mit dem Logo der Steuerberatervereinigung verziert wurde. Dieses Logo wurde auf die Schokolade durch den 3D-Drucker gedruckt, bzw aufgeschmelzt.

Auf weiße Schokolade (!) wurde ein Logo gedruckt.

Auf weiße Schokolade (!) wurde ein Logo gedruckt.

Digitalisierung in der Schule – positives Beispiel

26. Februar 2018
Die Kreidetafel kann auch im digitalen Zeitalter bleiben. Der Inhalt des Unterrichts muss sich ändern.

Die Kreidetafel kann auch im digitalen Zeitalter bleiben. Der Inhalt des Unterrichts muss sich ändern.

Dieses Jahr müssen die bayerischen Schulen ein Digitalisierungskonzept für ihre jeweilige Schule dem Bayerischen Kultusministerium vorlegen. Schulen sollen/müssen ins 21. Jahrhundert befördert werden. Ich bin durch meinen Tag der Medienkompetenz in der Regel dreimal die Woche an Schule unterwegs und schaue mir immer wieder Konzepte der Pädagogen an, was sie unter Digitalisierung verstehen.
Für mich steht fest: Internet und damit die Digitalisierung verändert unser Privat- und Arbeitsleben, die ganze Gesellschaft radikal. Ähnlich wie die Erfindung des Johannes Gutenberg verändert die Digitalisierung alle Bereiche des Lebens – und damit auch Schule. Jetzt treffe ich an besagten Schulen natürlich – wie immer im Leben auch – auf Totalverweigerer: „Wissen Sie, meine letzten 15 Jahre des Berufslebens will ich mich damit nicht mehr beschäftigen.“ OMG – nein, ich will kein Lehrerbashing betreiben. Die Aussage wäre witzig, wenn sich diese Lehrerinnen und Lehrer blöderweise nicht um Kinder kümmern würden.
Aber davon will ich heute nicht erzählen. Digitalisierung bedeutet auch nicht, die Kreidetafel abzuschrauben und einen Beamer oder Smartboards aufzustellen. Das ist Hardware und die richtige Hardware am richtigen Platz ist sinnvoll, hat aber mit Digitalisierung nichts zu tun. Digitalisierung geht tiefer und darf nicht an Hardware festgemacht werden. Es geht an das Grundsätzliche: Was ist Bildung? Wie wird Bildung vermittelt?
Vor kurzem traf ich auf einem Seminar Das Gymnasium Schrobenhausen ist dabei schon sehr weit. Es muss sich die Art des Lernens ändern. Ich habe die beiden Lehrern Johannes Kremsreiter und Michael Schindler getroffen, die zudem eigene Lösungen für ihren Digital-Unterricht entwickelt haben.