Posts Tagged ‘CSU’

Blogparade #SchlossGenuss in Kloster Banz

3. Mai 2018

Als Referent komme ich viel herum. Ich reise zu Tagungszentren und Businesshotels und halte in meine Vorträge rund um Digitalisierung. 

Ein Seminar von mir für den LIV Friseure in Kloster Banz.

Ein Seminar von mir für den LIV Friseure in Kloster Banz.

Ein treuer Kunde von mir ist die Hanns Seidel Stiftung und diese CSU-nahe Stiftung besitzt in Oberfranken das Kloster Banz. Die Franken sagen auch Schloss Banz zu dem imposanten Sandsteingebäude. Und als ich von der Blogparade #SchlossGenuss meiner Bloggerclub-Freundin Tanja Praske erfuhr, wurde mir schlagartig bewusst, in welchem schönen Gebäude ich ab und zu arbeite. Vor lautet Arbeit habe ich manches Mal vergessen, welch schöner und inspirierender Ort das ist. Ihre Blogparade von Tanja dreht sich um die Frage: Was fesselt dich beim Besuch eines Klosters/Schosses? Und ich bin Tanja sehr dankbar für diese Blogparade. 

Der Zauber von Kloster Banz 

Immer wieder verzaubert mich Kloster Banz mit seinem speziellen Charme. Ich komme immer wieder gerne nach Oberfranken, reise in der Regel mit dem Zug an. Gegenüber dem Wallfahrtsort Vierzehnheiligen und dem Staffelberg erhebt sich  das Kloster Banz in die Höhe. Schon bei der Anreise zeigt sich die Schönheit des Klosters. Die HSS hat das baufällige Kloster im Jahre 1978 gekauft und zum Bildungszentrum hergerichtet.

Natürlich ist vieles Routine, wenn ich als Referent nach Banz, die Franken sagen auf Banz, komme. Einchecken, freundliches Schwätzchen mit der Empfangscrew, Zimmer beziehen (meist im Hauptgebäude) und dann wird mir schlagartig bewusst, an welchem wunderbaren Ort ich mich befinde:

Ich öffne mein Fenster und schaue in den Gottesgarten. Ein großartiger Blick in das Obermainland. Meine Batterie laden sich auf. Minutenlang bleibe ich stehen und genieße den Blick. Als Gottesgarten wird eine Region im Obermainland bezeichnet. Sie erstreckt sich von der Gemeinde Ebensfeld das Maintal entlang über Bad Staffelstein bis zur Kreisstadt Lichtenfels. Gegenüber ist die Basilika Vierzehnheiligen zu erkennen – der Ausflug zu den 14 Nothelfern lohnt sich (auch das Bier).

Und ich blicke auf den Staffelberg und das Frankenlied kommt mir in den Sinn. Die vierte Strophe lautet: 

Zum heil’gen Veit von Staffelstein

komm ich empor gestiegen,

und seh’ die Lande um den Main

zu meinen Füßen liegen.

Von Bamberg bis zum Grabfeldgau

umrahmen Berg und Hügel

die breite stromdurchglänzte Au.

Ich wollt’, mir wüchsen Flügel,

valeri, valera, valeri, valera,

ich wollt’, mir wüchsen Flügel.

Die anderen Strophen, die sich gegen die Bayern richten, habe ich als Oberbayer freilich vergessen.

Abwechslung auf Kloster Banz

Dann schalte ich in meinen Arbeitsrhythmus und halte meine Vorträge. Abends steht der Besuch des Bierstüblas, des SPA-Bereichs oder des Fitnessraums an. Meistens stehe ich um 5:30 Uhr auf und laufe eine halbe Stunde auf dem Laufwand. Danach geht es in Schwimmbad bis 7 Uhr.

Ab und zu mache ich einen auf Kultur und betrachte die zahlreichen Gemälde in dem Gebäude. Oft übersehen, aber wirklich eindrucksvoll ist das Museum in Banz. Es beinhaltet die Petrefaktensammlung, die auch zahlreiche andere Exponate wie beispielsweise ägyptische Mumien und ein versteinerten Fischschädel enthält. Ich hab mal über das Museum gebloggt. 

Wenn das Wetter passt, setze ich mich in die Anlagen, um etwas zu lesen, meine Seminare vorzubereiten oder meinen Gedanken nachzuhängen. Hier gehe ich meist Seminarteilnehmern aus dem Weg. Ich sammle Kraft für die Seminare, denn die Weitergabe von Fachwissen ist anstrengend. Bei Hitze ist der kleine Brunnen für mich ein Ort an dem ich mich gern aufhalte. Das Geplätscher beruhigt mich und fördert meine Kreativität. Banz hat viele solcher Orte, die meine Kreativität unterstützen – dafür bin ich sehr dankbar.

 

Immer wieder nutze ich auch diesen abgeschiedenen Ort, um Interviews zu führen. So beispielsweise ein Gespräch mit der jungen Poetry-Slammerin Coco aus Franken. Die damals Elftklasslerin erzähle mir fasziniert über ihr Hobby und ich drehte dazu ein 360 Grad Video. 

Die Orte in Kloster Banz

Kloster Banz hat aber auch interessante Räume, die nicht jedem offen stehen. Die HSS steht der CSU nah, aber es ist keine CSU-Stiftung. Und die CSU führt ab und zu Veranstaltungen durch und auch der Ministerpräsident übernachtet dann hier. Und wer jetzt glaubt, dass die Volksvertreter in Saus und Braus leben, der wird enttäuscht. Ich hatte mal die Chance, eine Suite in Banz zu besuchen.  

Interessanter ist das Arbeitszimmer des Abtes, das nur noch in Führungen besichtigt werden kann. Der kleine Raum zur Uhr über den Haupteingang von Banz ist mittlerweile für die Öffentlichkeit tabu. Vor Jahren hatte ich einmal die Möglichkeit, den Raum zu besichtigen. 

 

Periscope kann jetzt auch quer

15. September 2015

Einmal hoch – einmal quer, was will man mehr? So lautete eine alte Fotografenregel in meiner Ausbildung zum Redakteur. Und ich freue mich, dass diese alte Regel jetzt auch für Periscope gilt.

Software-Update von Periscope laden.

Software-Update von Periscope laden.

Nach dem jüngsten Software-Update auf Version 1.2 wurde Periscope weiterhin professionalisiert. Für mich ist es ein interessantes Tool für mobilen Journalismus. Der BILD-Chef Kai Diekmann macht es vor und penetriert uns mit Periscope-Übertragungen. Vielleicht ist es manches mal zu viel, aber zumindest experimentiert er damit herum. Viele der Journalistenkollegen haben noch nicht verstanden, wohin der Zug fährt. Wer draußen auf Termin ist, kann von dem Termin senden – der Ü-Wagen ist durch das Smartphone in der Hosentasche.


Interessant ist, dass Facebook auf die Herausforderung von Periscope reagiert. Für verifizierte Accounts gibt es die Möglichkeit auf Sendung via Facebook zu gehen. Die Funktion heißt Mentions. Ich verfolge mit Interesse die Sendungen beispielsweise von Guy Kawasaki, ehemals Apple-Evangelist und heute Buchautor.
Ob und wann Facebook die Mentions-Funktion für uns Normalbürger freischalten, war nicht herauszubekommen. Aber ich sehe diese Aktion als klare Reaktion auf Periscope und dem verbundenen Twitter-Netzwerk.
Aber die aktuelle Medienpolitik macht es uns schwer. In Bayern heißt die Hürde die BLM – die Bayerische Landeszentrale für neue Medien. Im Grunde brauche ich für meine Periscope-Sendungen eine Sendelizenz der BLM. Was in alten analogen Zeiten und mit dem verbundenen Mangel an Frequenzen richtig war, ist heute im digitalen Zeitalter einfach nur lächerlich. Leute, ändert dies.

söder
Ich habe neulich ein Gespräch von Bayern Finanzminister Markus Söder mit dem BLM-Chef und CSU-Parteikollegen Siegfried Schneider mitbekommen, als sich Söder für die Überarbeitung der Rundfunkverträge einsetzte. Die BLM ist in Bewegung, aber konkrete Beschlüsse gibt es nicht.
Also befinden wir uns in einer Grauzone und ich werde weiter Periscope für meine Arbeit einsetzen. Mal senden, wann ich wieder auf Sendung gehe – dieses Mal im Querformat Landscape-Mode.

Am Mythos Franz Josef Strauß wird weiter gearbeitet

13. August 2015

Lange Zeit hing dieses Bild in Wildbad Kreuth bei der Hanns Seidel Stiftung.

Lange Zeit hing dieses Bild in Wildbad Kreuth bei der Hanns Seidel Stiftung.

Die CSU feiert ihren Übervater Franz Josef Strauß. Ich bin gespannt auf eine Podiumsdiskussion mit dem Weggefährten von FJS Wilfried Scharnagl, die nächste Woche bei der Hanns Seidel Stiftung in München stattfinden wird. Scharnagel war dicke mit Strauß: „Er schreibt, was ich denke, und ich denke, was Scharnagl schreibt“, soll Strauß gesagt haben. Kritisches wird bei der Veranstaltung zum 100. Geburtstag sicher nicht herauskommen. Wahrscheinlich aber viele kleine und große Geschichten, die den Ruhm des bayerischen Politikers mehren sollen.
Um mich den Phänomen FJS zu nähern, kramte ich in meiner Erinnerung. Ich war zu den Zeiten des Politikers noch ein Jugendlicher. In der Schule hatten ein paar Mitschüler die legendären Stopt Strauß Buttons auf ihren Bundeswehrparkas, die damals in Mode waren. Von Bayerns Finanzminister Markus Söder kursierte vor kurzem ein Jugendbild in Facebook. Söder hatte in seinem Jugendzimmer übers Bett ein FJS-Poster aufgehängt – Heldenverehrung der besonderen Art. Er bekam über 1400 Likes in Facebook und von mir ein Kopfschütteln für diese Glorifizierung.

Ich kann nur den Kopfschütteln bei dieser Heldenverehrung. Medial aber wieder ein Coup von Söder.

Ich kann nur den Kopfschütteln bei dieser Heldenverehrung. Medial aber wieder ein Coup von Söder.

Zwei Geschichten zu FJS, die mir eingefallen sind:
Bei uns in Fürstenfeldbruck, westlich von München, stand nach dem Volksfest das Festzelt leer und wurde von den Parteien zu politischen Veranstaltungen genutzt. Auch FJS hielt dort Hof. Es warben Plakate mit der Aufsschrift „Strauß spricht“ für den Event. Darunter das Datum, Zeit und Ort – mehr nicht. Keine Themen wurden proklamiert, sondern die Ankündigung allein reichte aus, das Festzelt zu füllen. Das war wahrlich eine starke Marke.
Zweite Geschichte: Bei einem Abendessen mit einem Freund meiner Eltern erinnerte er sich an seine Soldatenzeit, die in die Zeit der Wiederbewaffnung der Bundeswehr fiel. Dort lief er bei einem Manöver als einfacher Soldat auch FJS über den Weg. Minister Strauß setzte sich zu den einfachen Soldaten und speiste mit ihnen Erbsensuppe. Drei Wochen später traf bei einer anderen Veranstaltung der Soldat den Minister zufällig wieder. Strauß löste sich aus seiner Entourage und ging auf den Soldat zu, begrüßte ihn mit Namen. Für den Freund meiner Eltern war dieses Erlebnis prägend und zeigte das Namensgedächtnis von Strauß – Strauß ein Netzwerker.
Aber genug der Verklärung. Ich wollte mich mit der Person näher beschäftigen und besuchte die Ausstellung im Münchner Stadtmuseum Fanz Josef Strauß Die Macht der Bilder. Selten habe ich so ein Aufschaukeln von Gefühlen wahrnehmen können: Von seinen Freunden vergöttert, von seinen Gegnern verdammt, polarisierte er die öffentliche Debatte wie kein Zweiter. Wer sich durch YouTube klickt, wird diese Emotionen spüren.

Ein Besuch im Stadtmuseum brachte mich dem medialen Phänomen FJS näher.

Ein Besuch im Stadtmuseum brachte mich dem medialen Phänomen FJS näher.

Anhand von Fotografien, Plakaten, Zeitschriften und Filmdokumenten wurden Strategien der medialen Darstellung wie auch der visuellen Demontage aufgezeigt. Eine zentrale Bedeutung kam dabei den gestalterischen Mitteln zu, mit denen die inhaltlichen Aussagen transportiert werden. An ihnen ließen sich exemplarisch Fragen der Wirkungsästhetik und politischen Ikonografie behandeln, die weit über die Person Strauß hinausreichen. Ich platze bei Dreharbeiten von Erich Lejeune für tv München im Stadtmuseum herein, der Interview anlässlich FJS aufnahm. Auch hier zeigt sich, wie medial das Thema Strauß noch heute ist.

FJS_Ausstellung
Am politischen Lebensweg von Franz Josef Strauß lässt sich eindrücklich nachvollziehen, wie bereits seit den 1950er Jahren ein Trend zur Personalisierung einsetzte und sich dieser zunehmend verstärkte. Vor diesem Hintergrund wird deutlich, wie wichtig die Imagebildung von Politikern für den Machterwerb und Machterhalt ist. Spätestens seit 1953, als Strauß in der Funktion eines Ministers für besondere Aufgaben dem Bundeskabinett angehörte, wurde das Interesse auch überregionaler und internationaler Medien an seiner Person geweckt. Es entstand eine Beziehung, die ihn zu einer öffentlichen Person machte und die sein gesamtes politisches Leben hindurch bis weit über seinen Tod hinaus andauern sollte. Viele der heute etablierten Bildstrategien der Repräsentation eines Politikers finden sich in den Darstellungen von Franz Josef Strauß wieder. Darunter klassische Rollen, wie die des Landesvaters, des „Mannes von nebenan“, die ihn in einer vorgeblich authentischen Privatsphäre bei einer Home Story zeigen, aber auch die des Visionärs und einflussreichen Staatsmanns.

IMG_2382
Nachdem die Vorwürfe gegen Netzpolitik.org wegen Landesverrat aufkamen, kommt natürlich die Spiegel-Affäre wieder auf den Tisch. „Bedingt abwehrbereit“ lautete der Titel eines Spiegel-Artikels, der den Zustand der Bundeswehr zeigte. Auf Initiative von Strauß und Adenauer wurden die Spiegel-Redakteure festgenommen und die Bundesrepublik gegen für die Pressefreiheit auf die Straße. Vor dem Bundestag log Strauß und musste zurücktreten. Strauß war ein Lügner, da gibt es nichts zu rütteln. Ja, die Sache mit der Wahrheit, damit hatte Strauß zeitlebens wohl seine Probleme.

Die Lektüre dieses Buches hat mich erschreckt,

Die Lektüre dieses Buches hat mich erschreckt,

Da ich viel für die bayerische Verwaltung arbeite, wählte ich aus den Unmengen von Strauß Biografien eine kritische Bestandsaufnahme aus: Macht und Missbrauch: Franz Josef Strauß und seine Nachfolger. Aufzeichnungen eines Ministerialbeamten von Wilhelm Schlötterer. Es ist die Autobiografie eines Finanzbeamten, der das Machtsystem Strauß darstellte. Die Lektüre hat mich erschreckt, denn wir alle sind vor dem Gesetz alle gleich, manche aber gleicher. Rechtsbeugung wirft das CSU-Mitglied Schlötterer dem ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten vor. Mit viel Zivilcourage warnt Schlötterer vor dem System Strauß: Filz und Korruption. Detailreich und mit viel Hintergrundwissen legt der Staatsbeamte Schlötterer seine Argumente dar und zeichnet ein anderes Bild als des treusorgenen Landesvaters. Ich rate unbedingt zur Lektüre des Buches, wenn man das politische System des damaligen Bayerns verstehen will. und viele, der damals handelnden Personen sind heute noch politisch aktiv.

IMG_2383
Letzte Geschichte zum Schluss: Ich erinnere mich an den Todestag und die Beerdigung in München. Ich hatte noch nie der Beerdigung eines Monarchen beigewohnt, aber eindruchsvoller hätte es nicht sein können. Sechs Pferde zogen die Lafette mit dem von einer bayerischen Fahne bedeckten Sarg von der Residenz über den Odeonsplatz und die Ludwigstraße zum Siegestor. Leider finde ich meine Fotos von damals nicht mehr. Am Mythos wird weiter gearbeitet – auch nach dem 100. Geburtstag von Franz Josef Strauß.

Für eine Woche bin ich @frankenliebe

14. Oktober 2013

franken

Für eine Woche habe ich die besondere Ehre den Twitter-Account von @frankenliebe zu betreuen. Was verbirgt sich dahinter?

@Frankenliebe ist ein Twitter-Projekt der unterfränkischen CSU-Bundestagabgeordneten Dorothee Bär. Sie engagiert sich unter anderem sehr in der Netzpolitik und hat sich dort einen Namen gemacht. Zudem ist sie stellvertretende Generalsekretärin der CSU. Im Bundestagswahlkampf gab es Vorwürfe im Rahmen der Beschäftigungsaffäre, die sie aber meiner Meinung nach restlos aufklären konnte.

Aber keine Angst, es geht in diesem Projekt nicht um Politik, geschweige denn um Parteipolitik irgendeiner Partei. Jede Woche darf ein mehr oder weniger prominenter Twitterer den Account bespielen und seine Sicht über Franken darlegen. Der Account wird seit einiger Zeit mit wechselnder Besetzung geführt und nun bin ich eben an der Reihe. Also aus @redaktion42 wird für eine Woche  @frankenliebe.

Wie komme ich als Oberbayer denn an die Ehre einen fränkischen Twitter-Account zu betreuen? Die kritischen Franken müssen jetzt nicht nervös werden. Die Ehre Frankens wird nicht beschmutzt. Ich habe fränkische Wurzeln, arbeite viel mit Franken und bin sehr oft in diesem schönen Teil Bayerns. Meine Mutter kommt aus Coburg und nach neuerer Geschichtsschreibung ist das ein Teil Frankens. Mein bester Kumpel kommt aus Nürnberg und ist auch Patenonkel von K2.

Und was werde ich die ganze Woche twittern? Ich habe meinen Blog redaktion42.com nach fränkischen Geschichten durchstöbert. Und ich werde diese Woche noch einige Geschichten aus Franken produzieren, damit Frankenliebe auch optimal betreut wird. Ich freue mich auf die Kritik (und das Lob). Aber wie heißt es in Franken? Nicht gemault, ist schon genug gelobt.

Social Media in der Verwaltung – Bezirktagspräsident Richard Bartsch

24. April 2013
Kleines Videointerview am iPad mit Richard Bartsch.

Kleines Videointerview am iPad mit Richard Bartsch. Foto: Bugar

Die bayerische Verwaltung tut sich noch schwer mit Social Media. Es gibt zaghafte Ansätze, aber von einer Social Media-Offensive sind wir noch weit entfernt. Nehmen wir die bayerischen Bezirkstage. Die Bevölkerung weiß oftmals nicht, was die Bezirkstage eigentlich machen. Da machen die Bürger in Mittelfranken keine Ausnahme. Für mich ist es ein klassisches Kommunikationsproblem. Pressemitteilungen kommen in den klassischen Massenmedien nicht an, schaffen die Nachrichtenhürde nicht.

Politisch geführt wird der Bezirkstag in Ansbach von dem erfahrenen CSU-Politiker Richard Bartsch. Vor kurzem hatte ich die Gelegenheit den Bezirkstagspräsidenten von Mittelfranken Richard Bartsch in Sachen Social Media zu schulen und ich bin gespannt, ob sich etwas ändert.

Interessant: Die politische Spitze in Verwaltungen ist Zug um Zug geübter im Social Media. Aber die Verwaltungen selbst haben noch gewaltigen Nachholbedarf. Haupthindernis ist der zum Teil mangelnden Datenschutz bei so mancher Social-Media-Plattform. Sofort wird das Thema Social Media von Datenschützern dann zum Tode verurteilt. Dennoch um den Bürger als Freund zu gewinnen, muss sich auch die bayerische Verwaltung bewegen. Erste Ansätze sind da. Nun will sich auch der Bezirkstag von Mittelfranken auf den Weg in die Social Media-Welt machen. Auf einer internen Klausur sollen Möglichkeiten ausgelotet werden. Ich sprach mit Richard Bartsch am Rande eines Seminars über Chancen und Risiken.

Matthias fragt nach bei … Wilfried Scharnagl über Friedrich Zimmermann

17. September 2012

Vor kurzem verstarb der ehemalige CSU-Politiker Friedrich Zimmermann. Als junger Journalist durfte ich ein paar Mal über den Hardliner Zimmermann berichten. Beispielswiese wie er 1983 sich mit Herbert Achternbusch wegen der Filmförderung zu dessen Film „Das Gespenst“ anlegte. Zimmermann verweigerte aufgrund der Blasphemie eine Rate der Förderung. Das machte den schlechten Film unverdient berühmt. Neben all den politischen Entscheidungen wie Vermummungsverbot, Kronzeugenregelung oder Einführung von Katalysator im Auto blieben mir persönlich zwei Dinge über „Old Schwurhand“ in Erinnerung, wie Zimmermann spöttisch nach der bayerischen Spielbankenaffäre genannt wurde.

  1. Zimmermann erklärte 1986, dass zu keiner Zeit Gefahr für die deutsche Bevölkerung bestanden hatte, nachdem den Sowjets ihr Reaktor in Tschernobyl um die Ohren geflogen ist.
  2. Als Verkehrsminister posierte Zimmermann vor laufenden Kameras auf einem Mofa. Allerdings beherrschte er das Gefährt nicht und bretterte durch den Vorgarten und blamierte sich. Bei Rudis Tagesshow und anderen Pannensendungen lief damals der Spot rauf und runter.

Ich traf mit Wilfried Scharnagl einen politischen Weggefährten Friedrich Zimmermanns zu einem Kurzinterview. Scharnagl kannte Zimmermann u.a. als ehemaliger Chefredakteur des Bayernkuriers. Im Interview würdigte er den Menschen und Politiker Zimmermann.

Social Media Tipp: „Facebook, Twitter und Co.@Politik“ diesen Donnerstag

30. April 2012

Während die digitale Avantgarde in Berlin auf der 6. re:publica herumtanzt, haben die Daheimgebliebenen die Chance auch ein wenig Blogger- & Social Media-Feeling zu bekommen. Die Hanns-Seidel-Stiftung veranstaltet am Donnerstag , 3. Mai, ihren Kongress „Facebook, Twitter und Co.@Politik“. Bisher haben rund 150 Leute zugesagt, aber es sind noch Restplätze in dem Konferenzzentrum der HSS frei.

Um was geht es? Klar, es geht um Politik in den sozialen Netzwerken. Nach dem Bundeskongress der Piraten ist das Thema heiß. Die CSU hatte ihren Netzkongress und nun ordnet die CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung die Diskussionen ein. Aber keine Angst, es kommen nicht nur konservative Meinungen zu Wort, denn die HSS will „demokratische und staatsbürgerliche Bildung des deutschen Volkes auf christlicher Grundlage“ fördern – damit kann ich sehr gut leben und so habe ich es auch immer erlebt.

Renate Dodell, MdL

Renate Dodell, MdL

Das Podium ist wunderbar besetzt und bietet eine hervorragende Gelegenheit zum Diskutieren. Es sind dabei: Renate Dodell, MdL. Renate Dodell ist stv. Vorsitzende der CSU-Landtagsfraktion und sie arbeitet exzellent u.a. mit Facebook. Dabei schafft sie es, private und politische Äußerungen zu kombinieren. So ist Renate Dodell auch eine ambitionierte Hobby-Fotografin. Ihre Fotos, gerade aus dem bayerischen Oberland, sind eine Augenweide und sie kommt auch so in Kontakt zu Leuten, die nicht unbedingt der CSU nahe stehen. Ich bin sehr gespannt auf ihre Ausführungen. Ihr Twitter-Account ist hier.

Prof. Dr. Daniel Michelis

Prof. Dr. Daniel Michelis

Der nächste im Bunde ist Prof. Dr. Daniel Michelis von der Hochschule Anhalt. Sein Schwerpunkt ist Digitale Kommunikation und er ist auch Herausgeber des „Social Media Handbuchs“. Ich bin sehr interessiert, wie sich Social Media aus wissenschaftlicher Sicht präsentiert. Sein Twitter-Account ist hier.

Andreas Jungherr

Andreas Jungherr

Ebenso ein Mann der Wissenschaft ist Andreas Jungherr, M.A.. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politische Soziologie mit dem Forschungsprojekt: „Politische Kommunikation in sozialen Netzen“ an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, ein Franke im Netz also. Sein Twitter-Account ist hier.

Andreas Bachmann

Andreas Bachmann

Ein alter Kollege ist Andreas Bachmann, der Redaktionsleiter „Kontrovers – Das Politikmagazin“ Bayerischer Rundfunk. Gerade Massenmedien müssen auf die Sozialen Netzwerke reagieren. Das klassische Sender-Empfänger-Modell klappt nicht mehr. Nicht zuletzt gab es bei Phoenix auf dem Parteitag der Piraten die Diskussion, ob Massenmedien wie Fernsehen komplett dabei sein sollen. Die Berichterstattung in den Sozialen Netzwerken ging auch ohne Fernsehen sehr gut weiter. Ich fühlte mich von der Netzberichterstattung gut informiert. Also, es ist spannend, wie Fernsehen auf das Massenmedium Facebook & Co reagiert. Der Twitter-Account von Bachmann ist hier.

Tomás Vio Michaelis

Tomás Vio Michaelis

Sehr gut finde ich die Idee des Organisators Karl Heinz Keil auch den Blick über den Tellerrand zu werfen. Mit auf dem Podium ist Tomás Vio Michaelis, ein Rechtsanwalt aus Chile, und  Student LL.M. im Deutschen Recht LMU München. Der Altstipendiat der Hanns-Seidel-Stiftung kann einen Einblick geben, was in Lateinamerika passiert. Facebook ist dort nicht wichtig. Dort ist das Google Netzwerk Orkut die Nummer eins in der Social Media-Szene. Wir erinnern uns noch gut an die Facebook-Revolutionen in Arabien. Kann es zu so etwas auch in Lateinamerika kommen? Sein Twitter-Account ist hier.

Matthias J. Lange

Matthias J. Lange

Ach ja, und ich bin auch noch auf dem Podium. Als in meiner Rolle als Berater, Trainer und Buchautor will ich hoffentlich viel Input geben und die Fahne für Blogs und die digitale Welt hochhalten. Und mein Twitter-Account ist hier.

Wer also Interesse hat, sollte bei der Veranstaltung „Facebook, Twitter und Co.@Politik“ unbedingt vorbeischauen. Hier gibt es das Programm zum Download und hier kann man sich online anmelden. Auf Twitter (@HSS0305) gibt es ergänzende Informationen. Sie können auch Fragen stellen, die auf dem Podium diskutiert werden soll. Dazu gibt es den Hashtag #HSS0305

Social Media: Wie Dagmar Wöhrl das Netz verstanden hat und sich gegen Spiegel-Vorwürfe wehrt

28. Februar 2012

Die CSU-Bundestagsabgeordnete Dagmar Wöhrl und ihr Beraterstab haben erkannt, dass sie mit sozialen Netzwerken ein Massenmedium bedienen und sie wissen es, dieses Massenmedium eindrucksvoll zu nutzen. Das beweist die Nürnberger Abgeordnete in ihrem Streit mit dem Hamburger Spiegel.

In der Print-Ausgabe des Magazins werden Vorwürfe gegen Wöhrl und ihre Auslandsreisetätigkeit erhoben. Es handelt sich um den Artikel: “Shopping mit VIP-Service” aus DER SPIEGEL 9/2012, Seite 46. In der Vergangenheit wären diese Vorwürfe im Raum gestanden und Frau Wöhrl hätte Schwierigkeiten gehabt, ihre eigene Position in den Massenmedien darzustellen. Doch die Macht von klassischen Massenmedien wird durch soziale Netzwerke eingeschränkt. Dagmar Wöhrl stellt ihre Position auf ihrer Website in verschiedenen Artikeln wie „Spiegelplag: Schuldig im Sinne des Anklägers“ oder „Die Wildsau im Blätterwald – Meine Gegendarstellung“ klar und verbreitet ihre Sichtweise via Social Media. Und auch festzustellen: Ihre Sichtweise wird von ihren Freunden und Followern aufgegriffen und weiter im Netz verbreitet. Großes Lob an Frau Wöhrl: Sie kommuniziert mit ihren Anhängern und Gegnern. Sie führt Dialoge statt nur zu senden. Sie diskutiert, argumentiert, sie zeigt in ihren Twitter-Tweets ihre menschliche Seite und demonstriert auch die Zweifel, die sie hat. Diese Gefühle sind keine Schwäche, wie es von manchen (auch ihrer eigenen) Politikkollegen gesehen wird, sondern sie nimmt den User, den Wähler und das Netz ernst. Das ist nicht der kalte, allwissende Politiker, sondern ein Mensch.

Damit erreicht Dagmar Wöhrl eine große Reichweite und ggf. auch eine größere Glaubwürdigkeit, die sie in der alten Welt der klassischen Kommunikation niemals geschafft hätte.

Natürlich wäre es wohl Dagmar Wöhrl lieber gewesen, der Spiegel hätte die Geschichte in der Print-Ausgabe nicht gebracht, bzw. besser recherchiert. Dennoch zeigt dieses Beispiel, dass sich die Welt der Kommunikation ändert. Dies begreifen noch zu wenig Politiker. Social Media ist für sie lästig nach dem Motto: Was soll ich jetzt noch alles tun, dafür habe ich doch keine Zeit. Manches Mal scheinen soziale Netzwerke für die Politiker auch eine lästige Pflicht. Meinung senden und Meinung verbreiten ist noch okay, aber mit dem Wähler in den Dialog einsteigen? Was will der Wähler denn jetzt schon wieder? Ab und zu wird ein Post abgesetzt und das war es dann gewesen. Ach war die Welt der alten Kommunikation mit den klassischen Pressemitteilungen doch so schön.

Hätte Dagmar Wöhrl nach dem alten Modell gehandelt, dann wäre sie in dieser Krisensituation angeschlagen. Die kleine Abgeordnete hätte gegen den mächtigen Spiegel große Blessuren erlitten. Nein, aber nicht heute. Frau Wöhrl und ihr Team haben über lange Zeit eine glaubwürdige Kommunikation in den sozialen Netzwerken aufgebaut. Sie haben kommuniziert und nicht nur gesendet. Sie ist auf Twitter-Treffen gegangen und hat lange an einer Strategie gearbeitet. Diese Arbeit hat sich jetzt ausgezahlt.

Ich vermag nicht zu urteilen, ob die Angriffe des Spiegels gerechtfertig sind. Durch die Argumente von Dagmar Wöhrl erscheinen die Recherchen des Spiegel als schlampig und tendenziös. Dies würde in das Bild des schwächelnden Qualitäts- und aufblühenden Meinungsjournalismus passen. Bravo Frau Wöhrl, Sie haben das Netz verstanden!

Social Media: Live dabei beim politischen Aschermittwoch

23. Februar 2012
Live Streaming vom politischen Aschermittwoch von CSU und SPD.

Live Streaming vom politischen Aschermittwoch von CSU und SPD.

Als Journalist bin ich interessiert, was am politischen Aschermittwoch in Bayern gesagt wird. Nächstes Jahr ist bei uns Landtagswahl und es wird spannend. Herausforderer Christian Ude tritt gegen Amtsinhaber Horst Seehofer als bayerischer Ministerpräsident an. Als Unterhaltung, nicht als Information, dienen dabei die Auftritte der Spitzenpolitiker bei den jeweiligen politischen Aschermittwochsveranstaltungen in Passau (CSU) und Vilshofen (SPD). Es sind Stammtischreden, nichts weiter.

Dieses Jahr musste ich mir nicht überlegen, welche Rede ich live vor Ort verfolgen sollte. Den angriffslustigen Ude oder den wortgewaltigen Stoiber? Nix da, ich blieb einfach zu Hause. Ich saß beim Frühstück und verfolgte die Reden via Livestream am iPad und am MacBook Air. Ich checke die Meinungen, Stimmungen via Facebook und Twitter. Die Twitter-Hashtags waren #spdam12 und #csuam12. Ich sah mir die geposteten Schnappschüsse und Clips an. Ich diskutierte beim Live-Chat in Facebook. Dank Technik war ich live an meinen Devices dabei. So stelle ich mir den Einsatz von Social Media vor.

In klassischen Massenmedien wie Fernsehen schaute ich auch kurz rein. Aber nur kurz, denn ich musste das Gequatsche der Kollegen anhören. Der Phoenix-Kommentator beim Aschermittwoch der CSU: „Es ist ja nicht ungewöhnlich in Bayern, morgens oder vormittags ein Bier zu trinken. Dementsprechend ist die Stimmung.“ Danke für diesen Beitrag in Sachen Qualitätsjournalismus.

Upps, Ministerpräsident Seehofer spricht aus einer rosa (Boxen-)Sau.

Upps, Ministerpräsident Seehofer spricht aus einer rosa (Boxen-)Sau.

Langsam, ganz langsam verstehen die politischen Parteien CSU und SPD die Macht von Social Media. Hier können Parteien selbst senden. Sie brauchen keine Journalisten als Filter, sondern sind selbst Sender. Sie nutzen durch Social Media ein neues Massenmedium. Aber noch haben es die Parteimitglieder und Mandatsträger in der Masse nicht verstanden. Funktionen wie Retweet bei Twitter oder Teilen bei Facebook werden nicht intensiv genutzt, um Botschaften zu verbreiten. Beim Fußvolk klappt es in Ansätzen. Aber ich hätte eigentlich erwartet, dass mehr Abgeordnete aus Land, Bund oder Europa die Chancen nutzen, um ein digitales Profil zu gewinnen. Es reicht nicht nur aus, in Passau oder in Vilshofen beim Stammtisch dem Nachbarn zu zuprosten. Bitte auch virtuell die digitalen Nachbarn daran teilhaben lassen. Aber wir haben ja noch den politischen Aschermittwoch 2013.

Medienkompetenz: Aigner wettert gegen Drohnen

27. Dezember 2010

Ilse Aigner als Verbraucherschützerin ist immer gerne zur Stelle, wenn es um neues Futter für die Massenmedien und ihre Wählerschaft geht. Aigner bedient oftmals ein gewisses Wählerklientel, das sich nicht mit neuen Techniken beschäftigen will (oder kann) und daher den Aussagen der streitbaren Dame gerne folgt. Einst beschwor die Aignerin die Angst vor Google Streetview. Doch nur ein Bruchteil der Deutschen folgte ihrem Boykottaufruf. Auch die Drohung gegen Facebook war ein Sturm im Wasserglas. Aigner löschte ihren Facebook-Account und siehe da, die Welt dreht sich weiter. Erst als vier US-Senatoren einen offenen Brief an Mark Zuckerberg schrieben, änderte Facebook seine Privateinstellungen.
Nun hat Ilse Aigner die fliegenden Drohnen im Visier. Sie sieht Datenschutzlücken beim Einsatz der fliegenden Helikopter aus dem Elektromarkt. Waren die Drohnen in der guten alten Zeit nur den Militärs zum Töten und Auskundschaften vorbehalten, kann ich heute mit dem fliegenden Auge die Nachbarin beim Sonnenbaden beobachten. Spannen hieß es zu meiner Zeit.
Und ich glaube, dass sich die Gesetzeslage nicht verändert hat. Auch früher war es verboten, auf einen Baum zu klettern und die Nachbarin mit Teleobjektiv oder Fernglas zu beobachten. Auch früher war es verboten, den Helikopter oder den Ballon mit einer Kamera auszustatten und zum Spannen zu nutzen. Es hat sich nichts an der Gesetzeslage geändert, doch Frau Aigner sieht populär schwadronierend wie sie nun mal ist, auf einmal Datenschutzlücken. Meine AR.Drone von Parrot kann ich mit dem iPad und iPhone steuern und die Bilder live übertragen. Ja, die Technik ist billiger geworden und daher wird sie auch gekauft. Ich kann die Drohne zum Spannen nutzen, aber ich kann auch wunderbar damit fliegen. Ich denke, der durchschnittliche Modellflieger von früher ist kein Spanner, und der Drohnenlenker von heute auch nicht. Aber gleich mal einen Generalverdacht aussprechen, so sichert sich Aigner die Stimmen ihrer ahnungslosen Klientel.
An der Gesetzeslage hat sich aber nichts geändert. Was statt einer Gesetzesverschärfung gebraucht wird, ist Medienkompetenz. Wie gehe ich mit modernen Techniken sinnvoll und verantwortungsvoll um? Das ist die Herausforderung mit der sich Frau Aigner und Kollegen beschäftigen sollten. Wie lernen Kinder (und Erwachsene und Politiker) einen modernen Umgang mit Medien? Dazu gehört auch die Drohne, die sich mit neuen Medien steuern lässt. Ein Verbot ist das Letzte, was wir brauchen.
Und ich lese in den Agenturen, dass die Linkspartei auch Gefahren durch die Drohnen sieht. CSU-Aigner und Linke sind sich einig? Ist die Linke nicht die Partei der ehemaligen SED, die durch Ausspionieren ihrer Bürger großartige Erfahrungen gesammelt hat? Hier empfehle ich: Einfach mal die Klappe halten. Wer selbst im Glashaus sitzt …