Archive for the ‘Apple’ Category

Update von Apps unter iOS 13

23. September 2019

Mein erster Eindruck von iOS 13 für das iPhone ist durchaus positiv. Es sind viele kleine Neuerungen, die das Leben einfacher machen sollen. Eine ist mir besonders aufgefallen, nämlich beim Aktualisieren von Apps.

Bisher gab es im App Store unter iOS 12 an der unteren Leiste den Button Updates, der anzeigte, welche Apps aktualisiert werden können. In iOS 13 ist dieser Button verschwunden und wurde durch den neuen Service Arcade ersetzt. Wie kann ich also künftig Updates meiner Apps durchführen?

Die Lösung liegt in dem eigenen Icon rechts oben im Eck. Einfach auf sein Icon drücken und es klappen Informationen über deinen Account auf. Unten gibt es nun eine Liste, welche Updates nun anstehen. 

Apple Arcade – Spieleflatrate mischt den Gamesmarkt auf

11. September 2019

Apple wird mit Apple Arcade den Spielemarkt aufmischen. Die Flaterate für Spiele zum Kampfpreis von 4,99 US-Dollar pro Familie wird die Casualgamer ansprechen und ich bin auch ab 30. September dabei. Der erste Monat ist kostenfrei. Apple Arcade wird ab 19. September auf iOS, 30. September auf iPadOS und tvOS 13 und im Oktober auf macOS Catalina erhältlich sein.

Apple greift den Spielemarkt an. Apple greift den Spielemarkt an.

Nutzer finden die enthaltenen Spiele auf keiner anderen mobilen Plattform und bei keinem anderen Abo-Service. Die Spiele von Apple Arcade lassen sich auch offline spielen und ein einzelnes Abonnement bietet Zugang für bis zu sechs Familienmitglieder über Familienfreigabe. Laura, die Tochter meines Kumpels Michael Homberg, schaute sich die Keynote in New York in einem Apple Retail Store in Williamsburg an und die Besucher waren bei den Ankündigungen aus dem Häuschen. „Man fühlt sich echt bisschen so als wär man live dabei in Steve Jobs Theater“, so Laura. 

Begeisterung im Apple Store News York Williamsburg. Foto: Laura Homberg Begeisterung im Apple Store New York Williamsburg. Foto: Laura Homberg

Natürlich rümpft der Hardcore-Gamer die Nase über das Angebot. Ego-Shooter und Co werden bei Apple freilich nicht zu finden sein, das ist Firmenpolitik. Aber die Plattform ist egal für Zwischendurch und bedeutet eine Bereinigung des Apple Stores mit den Millionen von Spielen, bei denen der User den Überblick verliert. Zocken in der Cloud über (Apple-)Geräte hinweg – der Gedanke gefällt mir. 

Allerdings haute mich die Präsentation von Tim Cook auf der September-Keynote nicht vom Hocker. Ich bin zwar ein Retrogamer, aber will ich wirklich Frogger in noch einer Version? Die anderen vorgestellten Spiele sahen optisch nett aus und hatten einen coolen Klang, aber wo sind die neuen, innovativen Konzepte, die uns von Tim Cook versprochen wurden? Gesehen haben ich sie (noch) nicht. In der Ankündigung von Apple sind einige Highlights genannt, die ich im September ausprobieren werde. Ich kenne keines davon, aber diese schlägt Apple vor:

„Ballistic Baseball“ von Gameloft, ein Arcade Baseball Game voller Action, das sich um den intensiven Wettstreit zwischen Werfer und Schlagmann in Kopf-an-Kopf Live-Matches für mehrere Spieler dreht.

„ChuChu Rocket! Universe“ explodiert, da Sega die beliebten ChuChus in ein Universum seltsamer und wunderbarer Planeten mit über 100 fantastischen Puzzles bringt.

In „Exit the Gungeon“ von Devolver müssen die Spieler aus einem einstürzenden Höllenverlies ausbrechen und sehen sich dabei mit immer gefährlicheren Hindernissen und Gegnern konfrontiert.

„Overland“ von Finji, ein postapokalyptisches Roadtrip Adventure, bei dem die Spieler gegen gefährliche Kreaturen kämpfen, gestrandete Reisende retten und sich Vorräte beschaffen, um zu überleben.

„PAC-MAN PARTY ROYALE“ von Bandai Namco, ein neues Arcade Erlebnis mit einem Vier-Spieler-Battlemodus, bei dem der letzte PAC-MAN gewinnt.

In „Projection: First Light“ von Blowfish folgen die Spieler den Abenteuern von Greta, einem Mädchen, das in einer mythologischen Schattenpuppenwelt lebt, auf ihrer Reise zur Selbsterkenntnis – mit der Hilfe von legendären Helden aus alten Kulturen.

In „Rayman Mini“ von Ubisoft wurde Rayman auf die Größe einer Ameise verkleinert! Die Spieler nutzen Insekten, Pilze und Pflanzen, um so schnell wie möglich durch die Welt zu laufen, oder versuchen immer wieder, den perfekten Score zu erreichen.

In „Shantae and the Seven Sirens“ von WayForward erkunden die Spieler eine riesige versunkene Stadt und kämpfen gegen die Seven Sirens im bisher spannendsten Abenteuer von Half-Genie.

„Skate City“ von Snowman lässt den Street Skating Spirit mit Multi-Touch Bedienung lebendig werden – mit den Straßen der Stadt als ultimativer Spielwiese für Skater.

In „Sneaky Sasquatch“ von RAC7 leben die Spieler das Leben eines Sasquatch und tun das, was ein Sasquatch normalerweise im Alltag so macht, wie verkleidet herumschleichen, Kühlboxen und Picknickkörbe plündern, Golf spielen und mehr.

„Steven Universe: Unleash the Light“, ein originales Cartoon Network Spiel, gemeinsam geschrieben mit Rebecca Sugar, bei dem die Spieler sich ihre Lieblingsfigur aussuchen, entscheiden, welche Gems sie haben, tolle neue Fähigkeiten freischalten und alternative Outfits wählen – im ultimativen mobilen Rollenspiel.

„Super Impossible Road“ von Rogue Games, ein futuristisches High-Speed Racing Game, bei dem die Spieler Haarnadelkurven auf Strecken meistern, die sich kurvenreich vor schönen galaktischen Kulissen dahinschlängeln.

„The Bradwell Conspiracy“ von Bossa, ein wunderschön stilisierter Verschwörungsadventure-Thriller mit einer humorvollen Note.

In „The Enchanted World“ von Noodlecake helfen die Spieler einer jungen Fee, eine magische Welt zusammenzufügen, die von dunklen Mächten auseinandergerissen wird.

„Various Daylife“ von Square Enix, ein neues Rollenspiel von den Machern von „Bravely Default“ und „Octopath Traveler“. Im Jahr 211 der Kaiserzeit erkunden die Spieler einen neu entdeckten Kontinent, während sie das Leben im der Stadt Erebia voll auskosten.

Ich glaube, dass Apple Arcade die Branche auf den Kopf stellen wird. Die Spiele sind ohne Werbung und ohne In-App-Käufe. Statt vorab für jedes Spiel zu bezahlen, können die Abonnenten jedes Apple Arcade Game direkt über den neuen Arcade Tab im App Store laden und spielen. Alle Games sind offline spielbar.

Und was mich besonders freut: Einige Spiele unterstützen meine vorhandenen Controller, darunter Xbox Wireless Controller mit Bluetooth, PlayStation DualShock 4 und MFi Game Controller. Also zock around the Clock per Flatrate.

iOS-Tipp: Screenshot mit iPad Pro 2018

7. Dezember 2018
Das neue iPad Pro im Einsatz. Das neue iPad Pro im Einsatz.

Ich bin vom bisherigen iPad Pro auf das neue iPad Pro 2018 umgestiegen. Es sind viele Neuerungen bei dem Apple Device, dem der Home Button fehlt. Erste Frage, die sich mir in der Praxis stellte: Wie mache ich einen Screenshot?
Beim iPad mit Home Button war die Kombination: On/Off-Button gleichzeitig mit dem Home Button drücken.
Beim iPad 2018 ohne Home Button ist die Kombination: On/Off-Button gleichzeitig mit dem Lautstärke lauter-Button.
Dann kommt das gewohnte Klick und die Frage, ob man den Screenshot im Foto-Ordner des iPads speichern soll.

Beats Solo3 Wireless Kopfhörer – die Jubiläumsedition zum 90. Geburtstag von Micky Maus

16. November 2018
Micky Maus auf den Ohren von Beats.

Micky Maus auf den Ohren von Beats.

Es gibt bei mir etwas neues für die Ohren. Ich habe mir einen neuen Kopfhörer geleistet. Da ich viel auf Zugreisen bin, will ich Hörbücher und Musik in Ruhe genießen. Mit meinen Apple AirPods fahre ich sehr gut, wollte aber jetzt einen Wireless On-Ear-Kopfhörer haben. Nachdem ich meinen Bose AE2 verfluche, weil das Teil die Blauzahnverbindung dauernd unterbricht und ich das Gerät absolut nicht empfehlen kann, griff ich dieses Mal zu Beats Solo 3 Wireless in der Mickey Mouse-Edition.
Bei Kabelgebundenen Kopfhörern schwöre ich auf meinen Shure Studiokopfhörer für Musik und Filme, fürs Zocken habe ich Beyerdynamic und jetzt kommt Micky Maus von Beats auf den Kopf für die Reisen.
Natürlich werden die Highfidelity-Freaks sofort aus den Löchern kommen und mir diesen und jenen Kopfschmuck empfehlen: Freunde, es ist mir egal: K2 hat Beats und ich habe probegehört und für mich passt das Ding auf meine Rübe. Zudem ist Mickey Mouse auf dem Kopfhörer und als Maus-Fan fiel mir die Entscheidung leicht. Der Kopfhörer verbindet sich schnell und problemlos mit Apple Watch, iPhone, iPad und MacBook Pro – der Vorteil von geschlossenen Systemen. Der W1 Chip von Apple hat mich bei den AirPods schon fasziniert und tut es hier ebenso. Ich bin begeistert und keine Fummelei mehr wie mit meinem Bose-Teil. Ja, ich bin wirklich enttäuscht von Bose.
Das Design der Maus ist zeitlos und gut auf dem Headphone umgesetzt. Mir gefällt es gut. Das Etui ist aus grauem Filz – es soll von den Ohren der Maus inspiriert worden sein, was ich allerdings sehr weit hergeholt finde, egal. Wichtig ist ein Sammel-Pin und ein Aufkleber, die beide sofort ins Archiv wandern werden.

Laut Hersteller soll ich mit einer Ladung bis zum 40 Stunden Musik hören können. Das hab ich noch nicht überprüfen können. Wenn es die Hälfte erreicht, dann bin ich glücklich. Aufgeladen wird über ein beiliegendes universelles USB Ladekabel (USB‑A auf USB Micro‑B), also kein USB-C. Es gibt aber noch ein 3,5 mm RemoteTalk Kabel, was ich aber nicht verwende, denn es Mickey Mouse ist ja als Blauzahn gedacht.
Ach ja: Der Klang der Headphones sind in Ordnung. ordentlicher Bass, klare Höhen und fette Mitten, was will ich mehr unterwegs. Ja, meine Studiokopfhörer sind im Detail besser, aber die hab ich nicht auf Reisen dabei.

Hier das Unboxing meines Kopfhörers:

Gedanken zur New Yorker Apple Keynote 2018

31. Oktober 2018
Tim Cook hat schon Humor.

Tim Cook hat schon Humor.

Es war eine Keynote, bei der ich richtig mitgefiebert habe: MacBook Air, Mac mini, iPad Pro, Pencil 2, Updates – alles nach meinen Geschmack – und kein ApplePay für Deutschland und auch kein AirPower und keine neuen AirPods.
Die Show in New York war prima. Selbst Tim Cook in Strickjacke wurde lockerer als ihm der Applaus der Fans im Howard Gilman Opera House der Brooklyn Academy of Music entgegenströmte. Dieses Mal fand die Produktvorstellung nicht in Kalifornien statt, sondern in der Stadt, die niemals schläft. Apple liebt den Big Apple. Der Intro-Film mit Bildern aus New York mit der Musik von Bobby Short (I happen to like New York) berührte mich. Ich saß vor dem Apple TV und genoss den Stream.

Endlich mal wieder eine Apple Keynote in New York.

Endlich mal wieder eine Apple Keynote in New York.

Für mich war das iPad Pro die wichtigste Vorstellung. Hier hat sich wirklich etwas getan. Als Referent und Seminarfuzzi habe ich meinen Seminar-Workflow als digitaler Nomade auf das iPad ausgerichtet. Das ist mein Instrument der Wahl, wenn ich unterwegs und zu Hause bin. Und ich nehme das 12,9-Zoll-mobile Device als tägliches Werkzeug zum Bloggen, Videoschnitt und Fotobearbeitung her. Grundsätzlich bin ich zufrieden. In der Keynote wurde AutoCAD und Photoshop auf dem iPad Pro vorgestellt, eindrucksvoll.

Jetzt kommt ein neues großes iPad Pro ins Haus mit großen Display in kleineren Gehäuse, USB-C, doch ohne Kopfhörerklinke. Letzteres wird im Seminaralltag eine Herausforderung werden. Der Ton kommt zu meinen Kunden meist per Kabel. Blauzahn ist bei den Mischpulten nicht vorhanden. Die USB-C-Schnittstelle bietet hier eine neue Herausforderung und ich muss mich in die Tiefen der Adapterperipherie einlassen. Ich werde nicht in das Geschrei einstimmen, warum Apple immer wieder seine Anschlüsse ändert. Das habe ich nicht beim fehlenden Diskettenlaufwerk von Lombard gemacht, auch nicht beim Wegfall des optischen Laufwerks beim PowerBook, kein Gemeckere bei der Einführung und Streichen von FireWire und vieles mehr. Gemaule kommt von mir, warum Apple das iPhone XS Max nicht gleich mit USB-C ausgerüstet hat, so dass ich nun zwei Varianten USB-C und Lightning mitschleppen muss.

Nun, Apple hat auch fürs iPad Pro ein neues Smart Keyboard Folio in Schwarz vorgestellt. Das kommt auch in die Einkaufstasche. Leider ist das Teil ebenso wie seine Vorgänge nicht für meine Bedürfnisse ausgelegt. Ich arbeite auf einer Logitech Tastatur fürs iPad Pro und bin höchst zufrieden. Es wird wohl wieder ein halbes Jahr dauern bis Logitech als Marke meines Vertrauens eine Tastatur für das neue iPad Pro 2018 vorlegt.
Der Apple Pencil 2, der nur für das neue iPad Pro funktioniert, wanderte auch in die Einkaufstüte. Die Magnethalterung und das Abladen finde ich schick gelöst. Das Handling wird sich in der Praxis beweisen. „Who needs a Stylus“, sagte Steve. Naja – „Wenn sich die Fakten ändern, ändere ich meine Meinung“, antworte ich mit Keynes. Irgendwann im November werden die Sachen bei mir eintrudeln, so dass ich wohl im Dezember den Switch auf das neue iPad Pro machen kann.
Und dann machte sich nach der Show eine gewisse Enttäusch bei mir breit. Kein Wort wurde über AirPower verloren. Die Ladematte scheint im Moment technisch zu anspruchsvoll zu sein und ist vom Tisch. Damit fallen auch fürs erste neue AirPods weg, die mit dem Ladegerät einher gehen könnten. Apple hat ja alle Hinweise von der Website gekillt. Tja und wie sieht es aus mit ApplePay für Deutschland? Nichts war zu hören, gerne hätte ich es in iOS 12.1 gehabt. Aber die Lobby der deutschen Banken steht trotz einiger Ausreißer fest. Die deutschen Geldinstitute setzen auf eigene Lösungen und schlafen weiter.

7. Todestag von Steve Jobs – eine Comic-Biografie

5. Oktober 2018

Am 5. Oktober 2011 verstarb der visionäre Geist Steve Jobs von Apple. Jedes Jahr erinnere ich an den Todestag dieses US-Unternehmers, der meine Welt veränderte. Jedes Jahr suche ich Geschichten um Steve Jobs. Zunächst dachte ich, ich schreibe über das Steve Jobs Theater im neuen Campus von Apple, aber leider war es mir bisher nicht vergönnt, die neue Präsentationsbühne von Apple zu besichtigen.

Zur September Keynote 2018 gab es einen humorvollen Trailer, der das Steve Jobs Theater zeigt, in dem die Veranstaltung stattfand.

Bei all der Trauer um den Verlust von Steve Jobs will ich an seinem Todestag an eine besondere Biografie über ihn erinnern. Ich habe aus den ganzen Haufen der Biografien die Comic-Biografie Steve Jobs – Das wahnsinnig geniale Leben des iPhone-Erfinders von Jessie Hartland herausgezogen. In humorvollen Schwarzweiß-Zeichnungen wird fast fehlerfrei über das Leben und Werk von Steve Jobs berichtet. Als humorvolle Beschreibung vom Fischer-Verlag, bei dem das Buch erschienen ist, steht zu lesen: „Diese Graphic Novel ist das iPhone unter den Comic-Biografien. Alles andere sind bloß Telefone.“

Eine wunderbare Steve Jobs Bio als Comic.

Eine wunderbare Steve Jobs Bio als Comic.

Natürlich sind die 234 Seiten des Buches an einem Nachmittag schnell gelesen. Ich finde es in diesem Fall toll, wenn Information mit Unterhaltung einherkommen. Die Zeichnungen sind reduziert, keine aufwendige Graphic Novel wird uns angeboten, sondern Schwarzweiß ohne Schattierungen. Die Texte und Bilder treffen sehr schön die Person Steve Jobs und sein oftmals eigensinniges Auftreten. Die anderen Personen von Apple wie der andere Steve, Jobs Freundin mit der Lisa zeugte, die Eherau Laurene samt Kinder, Jony Ive und das Apple Management werden nur schemenhaft darstellt – hier sehe ich keine Wiedererkennung. Das Buch dreht sich um Steve Jobs und nur um Steve Jobs und es hätte Steve Jobs auch gut gefallen. Ich gedenke heute seiner Taten mit diesem Comic Steve Jobs – Das wahnsinnig geniale Leben des iPhone-Erfinders .

Apple HomePod in London ausprobiert

12. Juni 2018

In wenigen Tagen erscheint in Deutschland der HomePod. Am 18. Juni wird der intelligente Lautsprecher ausgeliefert. Kostenpunkt stolze 349 Euro für eine Box. 

Der Apple HomePod kommt für rund 350 Euro nach Deutschland.

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Bei einem Besuch in London wollte ich den Lautsprecher näher anschauen und ich wählte als Besuch den wunderschönen Apple Store Covent Garden. Während meine Familie mit dem iPhone Product red herumspielte, probierte ich den HomePod aus.

In London waren sowohl die weiße als auch die Space graue Variante ausgestellt. Das Gerät ist schwer und ich verstehe, dass bei einem fetten Wums Abdrücke in einer Holzunterseite vorkommen können. Nun, im Apple Store war auf den Eichentischen (eine Besonderheit im Store Covent Garden) davon nichts zu sehen. Aber der Wums ist wirklich bemerkenswert. Per Touch erhöhte ich die Lautstärke, so dass ein freundlicher Apple-Mitarbeiter auch mich zukam und mich bat, den Ton in akzeptabler Lautstärke zu halten. Na gut, mach ich doch. 

Ich hab noch die Apple Boom Box zu Hause, die damals ein Schnellschuss von Apple war, mir aber immer noch gute Dienste erweist. Der HomePod muss schon mehr bringen – zumal der Preis nicht ohne ist. Ich habe bereits Amazon Echo in mehreren Zimmern zu Hause installiert und bin zufrieden. Nun, der Lautsprecher des Echo kann keinesfalls mit dem des HomePods mithalten. Apple fegt die Amazon Konkurrenz vom Platz. Wäre da nicht Siri. Siri ist gegenüber Alexa sehr begriffsstutzig und bisher eine lahme Ente. Ich habe über das Problem bereits gebloggt. Amazon hat einen starken Vorsprung. 

Etwas verwirrt war ich, dass Apple keinen Audioeingang per 3,5 Klinke oder optischen Kabel zulässt. Ich hatte gerne mal meinen CD-Player – mein PowerCD von Apple – an das Teil angeschlossen. Aber Apple macht wie immer alles dicht. Per AirPlay 2 kann man auf den Lautsprecher zugreifen. Mit iOS 11.4 kommen heute Stereopaare bei den HomePods und Multiroom-Audio mit AirPlay 2. Und diese Anpassung an den Raum klappt beim HomePod wirklich gut. Nun, ich konnte die Lautsprecher nicht im Apple Store herumtragen, aber ich hatte das Gefühl, dass der Klang ausgezeichnet ist. Der Anwender kann Musik in jedem Raum von jedem Raum aus abspielen, Musik von einem Raum in einen anderen ‚verschieben‘ oder denselben Song überall mit einem iOS-Gerät, einem HomePod, Apple TV oder durch Abfrage von Siri abspielen, so heißt es bei Apple. Lassen wir uns überraschen. 

Jeder HomePod nutzt automatische Raumerkennung, um seine Position zu erfassen und den Ton unabhängig vom Aufstellungsort automatisch für ein herausragendes Musik-Erlebnis anzupassen; für ein perfektes Zusammenspiel und das vollständig synchrone Abspielen der Musik verwendet HomePod eine von Apple entwickelte drahtlose Peer-to-Peer-Direktverbindung, um miteinander zu kommunizieren.

Mit einem A8 Chip in jedem Lautsprecher ist jeder HomePod in der Lage, seinen eigenen Audiokanal – links oder rechts – abzuspielen und dabei den direkten vom indirekten Schall zu trennen. Mit dem Update heute soll es gehen.

Nachdem K2 uns zu einem Apple Music-Abonnement gedrängt hat, haben wir die Familievariante gewählt. Als überzeugter Jäger und Sammler glaube ich immer, dass ich Musik besitzen muss. K2 meint, die Musik müsse nur verfügbar sein. Naja, auf jeden Fall passt Apple Music zum HomePod und es wird wohl die weiße Variante werden. Und im Moment reicht auch ein Lautsprecher. Nun, Siri streng dich an. Alexa wartet schon auf dich. 

Meine Erinnerungen an 20 Jahre iMac von Apple

6. Mai 2018
20 Jahre iMac - hier bin ich mit meinem Yum-Poster.

20 Jahre iMac – hier bin ich mit meinem Yum-Poster.

20 Jahre ist es nun her als es bei mir zu Hause auf dem Schreibtisch bunt wurde. Der Tupper-Mac wurde von iCEO Steve Jobs von Apple präsentiert und ich war hin und weg vom ersten iMac.
So etwas hatte ich noch nie gesehen: Ein bunter Computer mit farbigen Kunststoff löste schlagartig die beigen Macs bei mir zu Hause ab. Sir Jonathan Ive sicherte sich mit seinem Design einen Platz im Olymp der Industriedesigner und in meinem Herzen. Im Mai wurde der Bondi, so hieß der erste iMac vom damaligen Apple-Guru Steve Jobs präsentiert, der Apple aufräumte und auf Gewinnkurs brachte. Der iMac war etwas komplett neues und die Computerwelt stand Kopf. Auch Leute, die sich nicht mit Computer beschäftigen wollten, brauchten unbedingt so einen iMac. „Hello again“ war es auf der Keynote und Apple-Fans der ersten Stunde wissen um diese Aussage, denn es war „Hello“, das der Mac von 1984 sprach und eine Revolution auslöste. Der iMac löste ebenso eine Revolution aus – lange bevor iPhone und iPad die Welt wiederum veränderten.
Ausgepackt, Tastatur und Maus ran, an die Steckdose anschließen und schon war das iMac bereit. Ob das i für Internet steht, wurde nie so richtig von Apple bestätigt, aber auf jeden Fall war man durch das interne 56k-Modem schnell im WorldWideWeb. Ich hatte bis dahin ein Leonardo-Modem im Einsatz, das schlagartig ausgedient hatte.

iMac Yum
In den späteren Jahren wurde der iMac noch bunter, ich liebte vor allem meinen roten iMac, der eine fette Multimedia-Mschine zu seiner Zeit war – schließlich hatte er ein DVD-Laufwerk an Bord. Als meine Frau schwanger war, arbeitete sie an der Maschine. Sie lag in ihrem Benz-Sessel und auf einen Stuhl stand neben ihr der rote iMac. Das war ihre Arbeitsumgebung in der Schwangerschaft. Der iMac war und ist ein All in One Computer und ich machte alle Designwechsels des Gerätes mit – und ich mochte alle meine iMacs. Den aktuellen schwarzen iMac hab ich mir allerdings nicht mehr gekauft.

Der All-one-One-Computer war eine Revolution. Meine Frau arbeitete gerne mit ihrem iMac während ihrer Schwangerschaft.

Der All-one-One-Computer war eine Revolution. Meine Frau arbeitete gerne mit ihrem iMac während ihrer Schwangerschaft.

In meinem Archiv habe ich noch ein Außenbanner Yum gefunden. Es zeigt die bunte Vielfalt der damaligen iMacs. Ich hab noch noch einen etwas verblasten Anstecker mit dem Aufdruck Yum und einen Wecker in Form eines frühen iMacs. Das ist war kein offizielles Lizenzprodukt von Apple, stand aber einige Jahre neben meinem Bett als Wecker.

iMac Sonnenblume
Bei der Präsentation der Sonnenblume war ich selbst in San Francisco auf der MacWorld Expo und konnte ein paar Worte mit einem stocksaueren Steve Jobs wechseln. Das Time-Magazin hatte damals den iMac auf dem Cover, veröffentlichte aber das Titelbild schon während die Keynote von Apple-Chef noch lief. Jobs war sauer, aber mir war es egal.

2002 präsentierte Steve Jobs den Sonnenblumen iMac.

2002 präsentierte Steve Jobs den Sonnenblumen iMac.

Mir gefiel der iMac von 2002 mit seinem schwenkbaren Display. An ihm ist heute noch ein Masterkeyboard zu Hause angeschlossen. In SF hörte ich die Geschichte, dass Jobs und Ive durch den Garten marschiert sind und Sonnenblumen betrachteten. Das soll die Grundlage für den iMac 2002 gewesen sein – ob es stimmt, weiß ich nicht, aber die Geschichte klingt gut.

Heute ist der iMac der Computer von K1. Es wurde auf ihm gearbeitet und gespielt, Steam sei Dank und Boot Camp sorgt für ein Windows auf dem Mac, was allerdings die Gattin installieren musste. Windows fasst ich nach wie vor nicht an.
Im Archiv stehen meine alten iMacs herum und verstauben. Ich hatte mal gesehen, das Bastler Beleuchtungskörper in die Maschinen bauen. Gute Idee, aber leider habe ich zwei linke Hände. Vielleicht lerne ich mal so einen IT-Bastler kennen

iMac Wecker und iMac Anstecker

iMac Wecker und iMac Anstecker

Mein Kommentar: Apple greift den Bildungsmarkt an

28. März 2018

Apple macht mich nicht arbeitslos, sondern unterstützt mich bei meiner Arbeit an den Schulen. Gestern griff der Unterhaltungskonzern den Bildungsmarkt an und ich bin gespannt, wie sich dieser Markt entwickelt. Als Vater zweier Kinder würde ich mir mehr Innovation in der Schule in Sachen IT wünschen, doch ich sehe auch die Realität am Bildungsstandort Deutschland.
Noch in der Nacht zu heute wurde die iWork-Software (Pages, Numbers und Keynote sowie GarageBand) aktualisiert und um die Unterstützung für den Apple eigenen Stift Apple Pencil für das iPad erweitert. Ein neues, preiswertes 9,7″ iPad für den Stift gab es zudem noch „Who needs a stylus?“ gehört der Vergangenheit an und das ist gut so.

Apple holt auf und zieht gleich
Erste Experimente mit der Software klappen: Zeichnen und intelligente Anmerkungen werde ich sicher öfters ausprobieren. Smart Annotation oder auch intelligente Anmerkungen ist ein Werkzeug in der Textverarbeitung Pages, welches es Anwendern von Apple Pencil ermöglicht, Feedback einfach zu geben, zu empfangen und in ein Dokument zu einzubinden. Mit Smart Annotation werden Kommentare und Korrekturzeichen dynamisch im Text verankert. Und wenn ein Benutzer Feedback hinzufügt und das Dokument ändert, bleiben die bestehenden Anmerkungen bei dem Text, an den sie angehängt wurden, erhalten. Ein durchaus sinnvolles Tool, was aber andere Textverarbeitungen längst haben. Hier hat Apple keine Neuerungen geschaffen, sondern nur den Standard aufgeholt. Apple tat sich in der Vergangenheit immer schwer, was Webdienste betrifft. Mal sehen, ob es hier anders ist. Die Funktion läuft noch als Beta.

Kreativität im Mittelpunkt
Aber ein wenig Malen am iPad macht noch keine Bildungsoffentive aus. Nun Apple hat ein interessantes Ziel: Mit „Everyone Can Create“ will Cupertino die Kreativität bei Schülern fördern. Interessant ist, dass bei meinen schulpflichtigen Kindern weniger Kreativität als Latein und Co gepflegt werden. So haben wir als Familie begonnen mit Swift Playground zu arbeiten, um das Thema Programmieren uns zu erschließen.

Digitalisierung der Schulen
Jetzt sind die Lehrer aufgefordert, an den Schulungen von Apple teilzunehmen. Genau das ist das Problem. Ich bin sehr viel an Schulen unterwegs und so mancher Lehrer hat nicht gerade Bock auf IT-Fortbildungen. Dabei wäre es jetzt genau an der richtigen Zeit. In Bayern müssen die Schulen dem Kultusministerium ein Digitalkonzept für ihre Schule vorlegen. Hardware wie Beamer, Smartboards und iPads sind nur ein kleiner Teil eines Digitalisierungskonzeptes. Digitalisierung ist aber deutlich mehr. Digitalisierung muss in die DNA der Schule gehen – hört sich gut an der Satz.

Sprachlabor der siebziger Jahre kommt wieder
Im Juni will Apple eine neue App mit Namen Schoolwork für MacOS veröffentlichen. Sie soll Lehrern helfen, Aufgaben zu entwickeln, den Fortschritt der Schüler im Auge zu behalten und die Leistungsfähigkeit von Apps in den Unterricht einzubringen. Schoolwork bietet mit Handouts eine Möglichkeit, Aufgaben mit fast allen Arten von Inhalten zu erstellen und zu versenden, von Weblinks bis hin zu PDFs und Dokumenten. Bildungsapps wie Nearpod, Tynker und Kahoot bieten bereits Unterstützung für Schoolwork. Irgendwie erinnert mich das alles an mein Sprachlabor aus den siebziger Jahren. Hier konnten sich Lehrer auf mein Mikrofon aufschalten und mich in meinem Bemühen Englisch zu lernen belauschen und verbessern.
Die Idee des Sprachlabors ist wieder da. Mit Classroom können Lehrer Apps, Bücher und Webseiten auf allen Schülergeräten gleichzeitig starten oder Dokumente senden und empfangen. Classroom ermöglicht es Lehrkräften sich die Bildschirme der Schüler während des Unterrichts anzeigen zu lassen, um ihnen zu helfen konzentriert zu bleiben

Cloud-Speicher und der deutsche Datenschutz
Die Ankündigung von 200 GBye kostenlosen iCloud-Speicherplatz für Lehrer und Schüler ist großartig. Ich bin gespannt, was für deutschen Datenschützer zu der Cloud-Aktion sagen. Ich glaube, sie sagen nichts und fallen einfach tot um. Meine Erfahrungen an Schulen in Sachen Datenschutz sind eindeutig. Gleichzeitig ballern viele Leute ihre persönlichsten Daten, ihr Adressbuch, via WhatsApp heraus und es kümmert keinen. Aber so janusköpfig ist dieses Land.

Marktplätze sichern (Update 9:45 Uhr am 28. März 2018):

Mein Kollege Thomas Cloer machte mich darauf aufmerksam, dass Apple dies natürlich nicht aus Idealismus tut, sondern es geht natürlich auch daran, frühzeitig Kunden zu binden. Wer in der Schule/Uni mit einer bestimmten Hard- und Software gearbeitet hat, wird dies auch später tun. Ich halte daran nicht verwerfliches, aber es muss natürlich gesagt werden.

Nur für Fanboys: Apple Watch Ständer in Form eines Mac Classic

7. März 2018

Ein Gadget, das ist die Welt nicht braucht, ich aber als Apple Fanboy unbedingt haben musste. Es handelt sich um einen Ladegerät für meine Apple Watch in Form eines Mac Classic.
Der Original Mac Classic hat 1984 die Welt der IT auf dem Kopf gestellt und als Mac-Begeisterter habe ich natürlich so einen Rechner zu Hause in der Vitrine stehen. Wir wissen ja: „Am 24. Januar wird Apple Computer ‚Macintosh‘ vorstellen. Und du wirst sehen, warum 1984 nicht wie ‚1984‘ sein wird.“


Als ich bei Amazon diesen Elago W3 Vintage-Ständer für die Apple Uhr sah, musste ich das Teil einfach haben. Bisher hatte mir ein einfaches Ladegerät für meine Uhr gereicht. Das Ladekabel liegt neben meinem Bett und eines fährt in meiner Arbeitstasche mit mir mit, wenn ich auswärts übernachten muss. Nun, dass Ladegerät neben meinem Bett hat jetzt eine andere Verkleidung in Form eines Mac Classic. Das Teil ist aus biegsamen Plastik und nun steht meine Apple Watch aufrecht beim Laden im Ständer. Das Display der Uhr simuliert natürlich den Bildschirm des Mac Classic. So ist die Apple Watch im Weckermodus geparkt. Tippe ich die Uhr, den Ständer oder das ganze Nachtkästchen neben dem Bett an, dann wird die Uhrzeit für ein paar Sekunden angezeigt.


Bisher blickte ich aufs iPhone, wenn ich nachts aufwachte und wissen wollte, wie spät es ist. Nun blicke ich auf meine Apple Watch im Mac Classic. Was will man mehr?