Archive for the ‘Apple’ Category

Trotz iPhone als Product Red bin ich sauer auf Apple

22. März 2017
Ich finde, das iPhone 7 das Product Red sieht hammerstark aus.  Foto: Apple

Ich finde, das iPhone 7 das Product Red sieht hammerstark aus. Foto: Apple

Gestern stellte Apple ein farblich aktualisiertes iPhone 7 und iPhone 7 Plus in roter Farbe vor. Ich habe mich sofort in das Product Red verliebt und würde es auch sofort kaufen. ABER: Das Smartphone in rot kommt für mich zu spät. Als Early Adopter und Apple Fanboy habe ich bei der Ankündigung des iPhone 7 Plus im Herbst 2016 das mobile Device sofort bestellt und nach der Veröffentlichung es zeitnah auch erhalten. Entsprechende Posts in diesem Blog und ein Unboxing bei Youtube beweisen es. Als Farbe habe ich damals Gold gewählt. Ich habe auch ein MacBook und ein iPad Pro in Gold und so war es folgerichtig, auch mein iPhone 7 Plus in goldener Farbe zu wählen.
Wenn ich heute die Wahl hätte, dann würde ich das Product Red wählen. Ich habe immer wieder die Apple Product Red-Produkte unterstützt, wie beispielsweise beim iPod und ich würde es auch gerne weiter tun. Beim Start vom iPhone 7 gab es fünf Farben: Weiß, Schwarz, Schwarzmetallic, Gold und Roségold. Warum kommt Apple dann in einem halben Jahr erst mit einem Product Red für das iPhone 7 und 7 plus daher? Ein zweites iPhone 7 Plus kaufe ich mir sicher nicht – da warte ich eher auf das legendäre iPhone 8 in diesem Herbst.
Warum Apple, warum nur ist es nicht möglich zum Start eines neuen Produktes auch das Product Red gleich einzuführen? Wenn die fünf Farben beim iPhone 7 gleich gehen, warum nicht gleich sechs Farben? Kann ich mein iPhone 7 Plus Gold gegen Rot umtauschen? Das wäre eine coole Aktion und ich zahle auch gerne ein paar Euro dafür.

 

App-Tipp: Telepromter für iPhone und iPad

21. März 2017

Nachdem ich ja einen YouTube-Kanal als redaktion42 habe, will dieser Kanal auch mit Videos gefüttert werden. Warum mache ich das? Eitelkeit – sicher, aber vor allem um Erfahrungen zu sammeln. Um diese Erfahrungen mit diesem Medium zu sammeln, veröffentliche ich mindestens ein Video pro Woche, oftmals werden es mehr. Es gibt für mich zwei Arten von YouTube-Videos: Bei den einen spreche ich frei von der Leber weg, improvisiere – das kommt in der Regel natürlich rüber. Viele Takes will ich nicht machen, schließlich ist es (noch) nur ein Hobby. Ich versuche, die Videos in einem Rutsch zu machen. Schneiden ist mir oft zu aufwändig.
Und dann gibt es YouTube-Videos bei denen ich oder ein Kunde einen vorgegeben Text vorlese. Ich habe gemerkt, dass Kunden ohne Medientraining auf diese Variante gerne zurückgreifen. Aber es sieht doof aus, wenn man auf das Blatt schaut. Also muss man von den Fernsehprofis lernen und einen Telepromter verwenden.
Als Software benutze ich für iOS Telepromter. Es gibt zahlreiche verschiedene Versionen von Telepromtern, ich habe mich nach Rücksprache mit einigen Videojournalisten für Telepromter von JoeAllenPro Limited entschieden. Es gibt eine Lite-Version zum Ausprobieren, die Vollversion kostet rund 15 Euro.

Während ich den Text lese, werde ich gefilmt.

Während ich den Text lese, werde ich gefilmt.

Bei Telepromter läuft der zu sprechende Texte in individueller Geschwindigkeit auf dem Bildschirm des iPads oder des iPhones ab. Der Videojournalist liest den Text ab und die eingebaute Kamera des iPads oder iPhones filmt das Ganze. Es ist besser, wenn man zudem noch ein externes Mikro ansteckt. Da der Text so geschickt in der Nähe der Kamera platziert ist, merkt der Zuschauer nicht, dass der Text abgelesen wird, weil der Videojournalist die ganze Zeit in die Kamera blickt. Im Fernsehen oder bei Reden wird dieses System seit Jahren eingesetzt.

Ich kann nun verschiedene Skripte einladen.

Ich kann nun verschiedene Skripte einladen.

Der Telepromter von JoeAllenPro Limited ist vor kurzem in einer neuen Version erschienen und komplett erneuert. Er wurde mit Features erweitert, die ich eigentlich kaum vermisst habe. Der alte Telepromter hat mir durchaus gereicht, aber ich habe das Update mitgemacht und hab nun einige Erweiterungen wie das Laden von Texten aus der Cloud oder transparente Farbflächen unter der Schrift. Ich suche im Moment noch den Countdown von früher – den habe ich beim Update nicht mehr gefunden und den brauche ich aber. Gut ist nun die Möglichkeit, den Telepromter von einer externen Blauzahn-Tastatur zu starten. Nun geht auch der Start via Apple Watch und das ist prima. Die Apple Watch steuert allerdings nur die App auf dem iPhone, nicht auf dem iPad. Ich muss mich wohl umgewöhnen, denn bisher habe ich das iPad Pro zur Videoaufnahme meist verwendet. Das iPad Pro hat allerdings eine schlechtere Kamera als mein iPhone 7 plus. Ich probiere die neuen Aufnahmen mit dem iPhone aus, das auch besser auf einem Stativ zu positionieren ist.

Es gibt nun mehrere Konfigrationsmöglichkeiten.

Es gibt nun mehrere Konfigrationsmöglichkeiten.

Durch das Update habe ich mehr Konfigurationsmöglichkeiten. So kann der Text nicht nur wie bisher von unten nach oben laufen, sondern auch von oben nach unten. Dieses Feature brauchte ich bisher noch nicht. Ich kann Videos nun auch im Hochformat drehen (schreckliche Vorstellung für mich als alter Filmer).
Bei all den Einstellungen ist es natürlich wichtig, was denn vorgelesen werden. Der beste Telepromter nutzt nichts, wenn der Typ vor der Kamera nichts zu sagen hat.

Erster Eindruck von Apple AirPods

10. März 2017

Wie geil ist das denn? Ich dachte ursprünglich, was brauche ich schon wieder neue Ohrhörer? Und wie sehen die Dinger eigentlich aus? Gemeint sind die Apple AirPods.
Als die Teile vorgestellt wurden, ging eine Lästerwelle durchs Netz. Ohrenstäbchen im Ohr – das war noch die geringste Bezeichnung. Auch ich habe mir meine Gedanken in meiner Kolumne im iPhone Magazin gemacht. Aber Apple geht konsequent den kabellosen Weg, wie ich in meinem Blog schon im September 2016 geschrieben habe.


Ursprünglich sollten die AirPods zu Weihnachten auf den Markt kommen, aber die Markteinführung verzögerte sich auf 2017. Als sie lieferbar waren, waren sie auch schon ausverkauft. Ich habe die Wunderhörer nur einmal in New York in einem Apple Store ausprobieren können. Da beschloss ich, auch der Apple-Fanboy Matthias braucht so Teile und ich bestellte sie für rund 180 Euro. Ich war spät dran und so verzögerte sich die Lieferung.


Jetzt sind die Apple AirPods bei mir angekommen und ich frage mich, wie ich ohne diese Teile überhaupt leben konnte. Gut, dass ist jetzt übertrieben und der Fanboy ist durchgebrochen, aber das nenne ich mal Revolution.
Nach dem Unboxing hängte ich die Pillenbox mit den Ohrhörern ein wenig an den Strom via Lighting. Die AirPods werden in einer kleinen Plastikkiste aufbewahrt, die auch als Ladestation dient. Brauche ich die Ohrhörer nicht, kommen sie in die Pillenbox, sind aufgeräumt und werden geladen. So soll das ganze System den Tag über durchhalten – das muss der Langzeittest noch zeigen.


Das Koppeln des Ohrhörer ist schlichtweg genial. Keine Fummelei via Bluetooth. Einfach Deckel auf und das Ohrhörer erscheinen auf dem iPhone. Wie geil ist das denn? Meldung bestätigt und fertig. DIe AirPods werden über die iCloud angemeldet und sind so über alle meine Apple Geräte iPhone, iPad Pro, MacBook und MacBook Pro erreichbar. „It works like magic“, hätte Steve Jobs gesagt. Möglich macht dies der neue W1 Chip, den Apple in den AirPods und den neuen Beats Kopfhörern verbaut hat.


Was hatte ich Angst, dass mir die AirPods aus den Ohren fallen. Bei den klassischen Ohrhörern habe ich immer so meine Probleme. Es ist dann doch eine Fummelei. Aber die AirPods sitzen, sie sitzen sehr gut. Ich hab sie getragen als ich im Arbeitszimmer mein Trampolin benutzt habe. Die Teile sitzen im Ohr bombig. Wenn einer verloren geht, dann wird es allerdings wieder recht teuer. Die Ersatzstecker kosten 75 Euro in Deutschland. Eine Ersatzpillenbox kostet auch 75 Euro.


Der Klang ist ordentlich. Natürlich kein Vergleich zu den kabelgebundenen Shure-Studiokopfhörern, aber der Vergleich hinkt. Mein subjektiver Eindruck: Die AirPods klingen besser als die kabelgebundenen Ohrhörer von Apple. Wer genaues will, sollte Audiotest-Magazine lesen, für meine Hörgenuss beim Sport oder unterewegs reicht es. Der Sound bei Spielfilme am iPad Pro wird synchron übertragen und passt somit auch.

Ein Presenter für das iPad und iOS

11. Februar 2017
Für meine Präsentationen habe ich mir für iOS den Kensington PresentAir Pro gekauft.

Für meine Präsentationen habe ich mir für iOS den Kensington PresentAir Pro gekauft.

Ich bin sehr oft für Vorträge in Sachen Medienkompetenz unterwegs und ich gestehe es, ich bin faul. Ich mag nicht schweres Equipment durch die Gegend schleppen. Meine Präsentationen habe ich auf Apple Keynote an einem der Bürorechner vorbereitet, aber ich will mein goldenes Seminar-MacBook nicht immer durch die Gegend schleppen. Das habe ich nur dann und wann auf Seminare dabei, wenn es um DTP oder so geht.
Da ich nicht Keynote auf einen Stick spielen möchte und dann vor einer Windows-Kiste beim Kunden stehe will, muss ich doch mein eigenes Zeug mitnehmen. In der Regel wähle ich dazu mein iPad Pro 12 Zoll.
Da ich bei meinen Präsentationen gerne ein wenig herumlaufe und mich nicht hinter dem iPad verstecken möchte, brauche ich einen Presenter. Bisher habe ich die Keynote-Präsentationen via iPhone oder AppleWatch gesteuert, aber das ist manches Mal eine Fummelei und sieht außerdem doof aus, wenn man die ganze Zeit auf das Smartphone glotzt. Also muss ein klassischer Presenter her.


Für den Mac habe ich einen Standard Kensington Presenter und so einen wollte ich für das iPad mit iOS auch haben. Apple hat dafür nichts im Angebot und nach ein wenig Recherche kaufte ich den Kensington PresentAir Pro. Das Ding sieht aus wie ein schwarzer Stift und liegt gut in der Hand. Mit dem roten Laserpointer hatte ich das Gefühl eines Laserschwertes, aber hier bricht der Star Wars-Fan in mir durch. „Luke ich bin dein Vater“ sagte ich, als ich das rote Licht entzündete.


Zurück zum Presenter. Kensington ist nicht gerade fit, wenn es um die Vermarktung des PresentAir Pro geht. Es steht auf der Packung groß, dass das Ding für Windows und Android geeignet sei. Die Schlafmützen haben iOS vergessen und lassen sich damit ein fettes Geschäft durch die Lappen gehen. Viele iOS-Jünger sind auf der Suche nach einem Presenter. Via Bluetooth verbindet sich der PresentAir Pro mit dem iPad und schon kann es losgehen. Ich kann meine Präsentationen abspielen und steuern – und wenn ich will, auch meinen Laserpointer einsetzen, wobei den kleinen roten Punkt kaum einer im Publikum sieht. Dafür verwende ich einen klassischen Zeigestab als den elektronischen Schnickschnack.
Der Presenter hat noch einen Touch-Kopf fürs Smartphone, den ich allerdings nicht brauche. Betrieben wird er von einer AAAA-Batterie und ich muss mir noch eine Ersatzbatterie besorgen, nicht dass schlagartig das Energieteil schlapp macht.

Restaurant mit Bestellung am iPad – Meine Reiseimpressionen Teil 15

24. Januar 2017
Jeder Tisch in den Restaurants war mit einem iPad ausgestattet und dort ließ sich wunderbar Essen bestellen.

Jeder Tisch in den Restaurants war mit einem iPad ausgestattet und dort ließ sich wunderbar Essen bestellen.

Eine Zukunft des Restaurants habe ich am Flughafen Newark Liberty International Airport angetroffen. Wir waren auf Rückflug von New York und hatten noch etwas Zeit am Flughafen, weil Homeland Security schnell und zügig arbeitete und keine Zicken machte. K1/2 hatten Hunger und so beschlossen wir, unsere letzte Nahrung in den USA aufzunehmen. Der Newark Liberty International Airport ist ein großer Flughafen und wir wurden via Air Train zum Terminal C gebracht und suchten uns ein Restaurant.

Die Masse der Restaurants im Terminal C funktionieren anders als die Restaurants, die ich gewohnt war. Jeder Tisch verfügt über ein iPad. Hier kann der Kunde seine Bestellungen aufgeben. Das musste unsere technikverrückte Familie gleich ausprobieren. Wir entschieden uns für ein italienisches Restaurant und jeder griff zum ihm vorliegende iPad. Das Display listet die Speisekarte, Facebook, Twitter, Nachrichten und auch Spiele-Apps auf.

Das Display zeigt die Karte und andere Apps.

Das Display zeigt die Karte und andere Apps.

Jedes iPad ist fest mit dem Tisch verdrahtet, so dass es keine Füße bekommt und gestohlen werden kann. Am Tisch waren gleichzeitig Ladestationen mit US-Steckern und USB-Ports zum Laden der Smartphone angebracht. Diesen kostenlosen Service nutzen wir gleich aus.

Steckdosen an jedem Platz.

Steckdosen an jedem Platz.

Wir wählten die umfangreiche Speisekarte, stellten die Beschreibungen auf Deutsch um und suchten aus. Die Vielfalt war sehr groß. Die Speisen waren ausgezeichnet fotografiert und zudem erläutert. Die Übersetzungen waren im großen und ganzen gelungen. Nun, dass es eine digitale Speisekarte am iPad gibt, ist nicht die Revolution. Das habe ich in Deutschland auch schon öfters erlebt. Interessant fand ich, dass der komplette Bestellvorgang via Apple Device abläuft.

Ist die Zukunft schon Gegenwart?

Ist die Zukunft schon Gegenwart?

Meine Kinder wählten Pizza, meine Frau gebackene Calamari und ich Austern, weil ich dieses Mal nicht in der legendären Austern Bar in der Grand Central Station war. Da wir vier Personen waren und alles auf eine (meine) Kreditkarte buchen wollten, bestellten wir an einem iPad, um den Buchungsaufwand zu minimieren.

Bezahlt wird via Plastikgeld.

Bezahlt wird via Plastikgeld.

Getränke kamen hinzu und das Trinkgeld auch. Warum Trinkgeld? Nun, die iPad-Bestellung wurde uns von einem freundlichen Ober erklärt, der auch das Essen brachte. Trinkgeld gehört im Land der unbegrenzten Möglichkeiten einfach dazu. Ich zog die Kreditkarte durch und die Rechnung kam per eMail in mein Postfach.

Der Lieferstatus wird angezeigt.

Der Lieferstatus wird angezeigt.

Das iPad zeigte uns auch, wie weit der Lieferstatus unseres Essens war. Essen wird zubereitet und dann Essen wird geliefert. Schön war, dass die Speisen gleichzeitig kamen, trotz unterschiedlicher Zubereitungszeit. So konnte die Familie gemeinsam essen. Und ich muss zugeben: Das Essen hat sehr gut geschmeckt. Die Familie war sehr zufrieden.

 

 


Wir verglichen die Speisen mit den Bildern auf der Karte und waren sehr angetan, dass digitales Foto und echtes Essen sehr ähnlich aussahen. Anders wie in Burgerketten oder Fast-Food-Lokalitäten, in denen ein himmelweiter Unterschied zwischen fiktionaler und realer Welt festzustellen ist.

Fazit der Familie: Eine tolle Sache.

Fazit der Familie: Eine tolle Sache.

Fazit der Familie: Es funktioniert, geht schnell und hat auch einen Charme. Natürlich will ich nicht so eine Bestellung via iPad in jedem Restaurant, aber die Idee dahinter finde ich sehr faszinierend. Mal sehen, was die Zukunft bringt. Am Newark Liberty International Airport haben die Gastronomen diese Zukunft bereits beschritten und auch das ist interessant.

Hier das Fazit von meiner Frau und mir als Video:

Elektronik kaufen bei Apple und Nintendo in New York – Meine Reiseimpressionen Teil 12

18. Januar 2017

Wenn es um Elektronik in New York geht, dann bedeutet es für unsere Familie natürlich die Besuche bei Apple und Nintendo. Beide Unternehmen haben im Big Apple entsprechend repräsentative Stores und auch wenn wir nicht viel gekauft haben, ist der Besuch immer wieder lohnenswert. Vorher ging es aber zu Best Buy.

Best Buy muss einfach sein
Auf dem Weg zu den Ikonen der Unterhaltungsindustrie schauten wir allerdings zunächst bei Best Buy vorbei. Das ist eine Art Elektrokette, wie bei uns Saturn oder Media Markt. In New York gibt es noch einige dieser Läden – noch muss ich sagen, denn Amazon macht das Leben schwer. Es war mir fast unmöglich, in New York CDs zu kaufen. Die großen Flagship-Stores aus dem Musikbereich gibt es nicht mehr. Bei Best Buy hab ich einen Ständer mit CDs gesehen, das war es aber auch schon.


Bemerkenswert, welchen Stellenbereich das Thema Wearables in den USA einnimmt. Auch wenn die Verkaufszahlen laut Medienberichten nicht so berauschend sind, hatte jeder Best Buy eine umfangreiche Abteilung für Uhren und Fitness-Armbänder. In New York habe ich auch viele Amerikaner gesehen, die entsprechende Wearables trugen. Ich habe meine Apple Watch Serie 2 und bin zufrieden damit.
Ich selbst war bei Best Buy auf der Suche nach einem Amazon Echo und einem Google Home. Diese Geräte sind digitale Assistenten, die auf Zuruf reagieren und sich mit der Sprache steuern lassen. Apple hat so eine Art Technologie namens Siri. Bei Amazon heißt die Dame in der Box Alexa.


Ich habe im Oktober bei Amazon eine Einladung für den Sprachassistenten Echo bei Amazon angefordert. Als ich in den USA war, hatte ich noch keine Einladung von Amazon. Amazon kommt wohl mit den Bestellungen nicht nach. Das geht mir auf den Senkel. Ich glaube fest daran, dass Sprachassistenten die Zukunft im Smart Home gehört und möchte die Geräte ausprobieren. Zudem brauche ich die Sachen als Demonstration für meine Verbraucherseminare. Natürlich ist mir der Datenschutz bewusst und ich konnte mich über die umfangreichen Puppenhausbestellungen über Echo amüsieren, als eine Radiosendung Alexa aufforderte, ein Puppenhaus zu bestellen, was Alexa auch gleich machte.
Bei Google Home schaute ich auch in New York in die Röhre. Keiner der Läden hatte Geräte vorrätig. Schade. Bei Amazon Echo hatte ich in einem Best Buy mehr Glück. Es gab noch ein paar Echos und ein paar Tabs, das sind die mobilen Lautsprecher von Amazon. Ein Dot gab es leider nicht mehr. Also Echo samt Alexa in Schwarz eingekauft und ich will es jetzt in Deutschland zum Laufen bringen. Ich hoffe, Alexa versteht mich jetzt in Deutsch.

Bunte Welt von Nintendo
K1 und K2 wollten zum Nintendo Store in der Nähe des Rockefeller Centers. K2 spekulierte auf ein neues Nintendo 3DS XL und als wir uns nach langen internen Beratungen für ein Gerät entschieden hatten, wies uns der Verkäufer freundlicherweise darauf hin, dass das Gerät mit europäischen Spielen nicht funktionieren würde. So ein Mist. Was soll das Nintendo? War das schon immer so? Zumindest bei Sony habe ich für die PS3 viele, viele Spiele in den USA gekauft und auf der heimischen PS3 gezockt. Mit der Nintendo Switch soll es anders werden.


Naja, so bleib uns nur übrig, im Nintendo Store aus den umfangreichen Merchandising-Artikel von Mario und Co auszuwählen. Freunde, das Zeug geht ganz schön ins Geld. Schön, waren verschiedene Sammlerfiguren.
Für mich als Retro-Gamer war aber eine kleine Ausstellung im ersten Stock des Stores interessanter. Hier wurden verschiedene Konsolen und Spiele von Nintendo über all den Jahren ausgestellt. Das ist eine wehmütige Reise in die Vergangenheit. Von einigen Konsolen habe ich nur gelesen, sie aber noch nie live gesehen. Leider kann man die Sachen nicht ausprobieren und bei meinem Besuch stand auch kein kompetenter Gesprächspartner zum Fachsimpel zur Verfügung – schade. Und dennoch: Ich kann jedem Retro-Fan den Besuch des Stores absolut empfehlen.

Apple – über allem leuchtet der Apfel
Wir besuchten mit dem Store an der 5th Avenue und der Grand Central Station sicherlich zwei der wichtigsten Apple Stores in New York. Es gibt freilich noch weitere Retail Stores und Apple-Abteilungen wie beispielsweise bei Macy’s oder Best Buy, aber ich wollte bei den wichtigsten Anlaufstellen selbst sein. Beide Geschäfte haben rund um die Uhr geöffnet und waren bei meinem Besuch sehr gut besucht. Für viele Besucher war das iPhone ein Thema.

Vor genau zehn Jahren stellte Steve Jobs das iPhone in San Francisco vor. Ich saß damals als Chefredakteur der MACup in der Keynote im Moscone-Center und mir lief es kalt den Rücken herunter. Ich hatte das Gefühl bei einer Zeitenwende dabei zu sein. Jobs revolutionierte nach dem Mac und dem iPad nun zum dritten Mal die Technikgeschichte – und ich war dabei. Ich hatte mir das erste iPhone gekauft und alle weiteren wesentlichen Devices danach. Das Smartphone hat die Welt verändert. Leute, die glauben, das Smartphone sei ein Telefon, die sind komplett auf dem Holzweg. Das Smartphone ist Zentrum des digitalen Lebens für eine ganze Generation geworden. Heute macht Apple den Hauptumsatz mit mobilen Geräten – die alte Firma Apple Computer Inc gibt es schon lange nicht mehr. Das war auch bei meinen Besuchen in den Apple Stores zu bemerken. Zwar gibt es iMac, Mac mini, Mac Pro und die MacBooks (pro) weiterhin, doch im Zentrum des Interesses stehen die mobilen Devices wie iPhone, iPad und AppleWatch.
Da es in beiden Stores die Air Pods nicht gab, machte ich nur einen Streifzug durch die Läden und genoss die Atmosphäre und nutzte das leistungsstarke WLAN.

 

iPhone Tipps für mehr Produktivität

19. Dezember 2016

Nachdem ich seit längerem im iPhone-Magazin eine regelmäßige Kolumne habe, will ich mich auch mal wieder um Tipps und Tricks zum Thema iPhone von Apple kümmern, quasi als Gegengewicht zu meiner Kolumne. Daher habe ich gleich mal zwei Tipps zusammengestellt und Videos gedreht.

iPhone Tipp: Geöffnete Tabs in Safari auf einmal schließen


Beim Surfen mit dem Apple eigenen Safari-Broswer öffne ich immer wieder ein neues Fenster. So sammeln sich schnell viele, viele Fenster an, die ich mühsam einzeln mit dem Klick aufs Kreuzchen schließen müsste. Einfach auf das Feld Fertig rechts unten kennen und dann das Dialogfeld abwarten. Dort können alle Tabs auf einmal geschlossen werden.

iPhone Tipp: Siri die Anrufer ansagen lassen


Im Auto kann es tödlich sein, wenn ein Anruf am iPhone eingeht und die Aufmerksamkeit vom Straßenverkehr abgelenkt ist. Oder ich habe das iPhone in der Tasche, höre Musik über Kopfhörer und ein Anruf kommt, dann muss ich das Smartphone aus der Tasche herauspulen, um zu sehen, wer meine Kreise stört. Da kommt Siri ins Spiel. Über Einstellungen • Telefon • Anrufer ankündigen lässt sich Siri aktivieren. Aber natürlich kann Siri nur Anrufer ansagen, die auch in den Kontakten enthalten sind.

fullsizerender

Apple Watch unterwegs laden

1. Dezember 2016

Ich habe mir die zweite Auflage der Apple Watch zugelegt und bin sehr zufrieden mit dem Device. Ich nutze die Uhr natürlich für die Smart-Funktionen, aber am meisten nutze ich die Uhr als Fitness-Tracker. Ich wünsche, fahre Indoorrad und ich rudere indoor. Ich will und muss etwas für meine Fitness tun und die Uhr unterstützt mich mit Gamification. Das macht Spaß und ich fühle mich besser.


In der Regel reicht die Batterie der Apple Watch rund eineinhalb bis zwei Tage. Nachdem ich viel unterwegs auf Seminarvorträge bin, muss ich immer ein spezielles Apple-Ladekabel mit mir führen, um Strom zu tanken. Leider ist die Ladestation der Apple Watch noch nicht so verbreitet wie das Lightning-Kabel und so kann ich nicht einfach in die Runde fragen, wer ein Kabel für die Apple Watch dabei hat.


Neulich ist es mir passiert: Ich hatte eine andere Seminartasche dabei und darin waren zwar alle Kabel gepackt, aber nicht das Ladekabel der Apple Watch. Doofe Sache. Aber ich hatte noch eine Lösung an meinem Schlüsselbund. Mit der Flagpower Powerbank hängt ein kleiner Akku an meinem Schlüsselbund. Dieser Akku liefert eine Leistung von 700 mA und reicht für einen vollen Ladezyklus der Apple Watch. Für eine Kurzreise war dieser Powerbank ideal. Der Akku ist nicht schwer, hängt am Schlüsselbund und zeigt über vier LED an, wieviel Power noch in der Powerbank ist. Der Akku ist geeignet für die Apple Watch 38 mm und 42 mm und bietet Schutz vor Überhitzung, Überstrom- und Überladung. Ich bin von dieser kleinen Notlösung begeistert.

flagpower

Kommentar: Apple ist inkonsequent

21. November 2016
Gerade reduziert auf 25 Euro (!): UBS-C auf Lightning

Gerade reduziert auf 25 Euro (!): UBS-C auf Lightning

Apple was soll jetzt das wieder? Da kaufe ich für teuer Geld nach der Keynote ein iPhone 7plus mit 256 GByte und was liegt dem Device bei? Ein altes USB- auf Lightning-Kabel. Fein, aber was soll dieses alte Kabel?
Mein goldenes MacBook, das ich seit über einem Jahr nutze hat, eine USB-C-Schnittstelle und keinen alten USB-Port. Ich muss seit über einen Jahr mein iPhone über ein veraltete USB-Kabel mit Adapeter verbinden, um Daten zu synchronisieren. Große Datenmengen scheiden über die Cloud-Sychro aus. Und jetzt habe ich mir ein neues iPhone angeschafft und schon wieder liegt das veraltete Kabel bei. Schön, Apple hat die Klinke abschafft und sogar dem iPhone einen Adapter Lightning auf 3,5 mm-Klinke beigelegt. Hallo Apple und was ist dem USB-Kabel?
In den nächsten Tagen trifft mein neues MacBook Pro mit Touch Bar ein und Apple hat hier konsequent den Weg von USB-C fortgesetzt. Und was ist mit meinem neuen iPhone mit dem beigelegten alten USB-Kabel? Soll ich jetzt etwa Adapter kaufen, um mein neues iPhone über ein altes USB-Kabel an mein neues MacBook Pro Touch Bar anzuschließen? Warum geht Apple seinen Weg nicht konsequent und legt dem iPhone nicht ein zusätzliches USB-C auf Lightning-Kabel bei? Also musste ich mir ein entsprechendes USB-C-Kabel für rund 30 Euro zusätzlich anschaffen. Das nenne ich inkonsequent, liebe Freunde bei Apple.

Zwischenbericht: Der Einsatz des iPhone 7plus beim mir

2. November 2016

Das iPhone 7plus habe ich jetzt ein paar Tage im Einsatz und es ist Zeit für einen ersten Zwischenbericht. Zunächst habe ich etwas auf das iPhone warten müssen. Die Telekom als mein Provider konnte mir zum Erstveröffentlichungstag mein iPhone 7plus nicht liefern. Skandal – aber dafür kam das iPhone 7 meiner Frau pünktlich. Der Kundenansturm auf der iPhone 7plus war wohl zu groß. Ich bekam das Device eine Woche später in meiner Wunschkonfiguration 256 GByte in Gold. Bisher nutzte ich das iPhone 6plus.


Im direkten Vergleich war das neue iPhone schneller, was keine große Kunst ist, schließlich hat sich in Sachen Prozessorentechnik etwas getan. Nach ein, zwei Tagen im Einsatz merkte ich allerdings den Geschwindigkeitsvorsprung nicht mehr. Ich hatte mich schnell daran gewöhnt.
Auch die riesen Welle, die es bei dem Weglassen der Kopfhörerklinke gegeben hatte, konnte ich nicht nachvollziehen. Ich höre meist wireless und hab nur ganz wenig den kabelgebundenen Lightning-Kopfhörer im Einsatz. Die ganze Diskussion war für mich ein Sturm im Wasserglas, zudem ja ein kostenloser Adapter Lightning auf Klinke dem iPhone beilag. Bei gleichzeitigen Laden und Musikhören über Kabel setzte ich auf die Belkin Lösung und hab auch auch darüber gebloggt.
Ärgerlicher ist dagegen für mich, warum kein Lighting auf USB-C-Kabel dem iPhone dabei lag. Mein MacBook hat USB-C und mein künftiges MacBook Pro, das bestellt ist, ebenso. Ich muss mir das entsprechende Kabel nachkaufen für 29 Euro. Eine Synchronisation über WLAN mag ich nicht, das dauert mir zu lange.
Ungewohnt ist der Home Button. Er existiert nur noch elektronisch und für die Vibration sorgt ein kleiner Motor unter dem Button. Das verwirrt mich seit meinem ersten Einsatz.

Bei schwachen Licht macht das iPhone 7plus eine gute Figur.

Bei schwachen Licht macht das iPhone 7plus eine gute Figur.

Der wirkliche Fortschritt und der absolute Hammer ist allerdings die Fotofunktionen vom iPhone 7plus. Dafür hat sich der Kauf absolut gelohnt. Die Kamera vom iPhone 6plus war ok, die Kamera vom iPhone 7plus ist überragend. Endlich kann ich die Bilder schießen, die ich mir vorgestellt habe. Selbst bei schwachem Licht liefert die Kamera gute Ergebnisse. Ich habe ein paar Motive bei schwacher Beleuchtung geschossen und bin sehr zufrieden. Nun kann ich meine Systemkamera, die ich noch mit herumgeschleppt habe, in Rente schicken. Der Porträtmodus, der als Beta läuft, ist auch von Vorteil. Ebenso verhält es ich mit der Videofunktion, von der ich auch angetan bin. Die Videos liegen nun in 4K vor.