Archive for the ‘Apple’ Category

Beats Solo3 Wireless Kopfhörer – die Jubiläumsedition zum 90. Geburtstag von Micky Maus

16. November 2018
Micky Maus auf den Ohren von Beats.

Micky Maus auf den Ohren von Beats.

Es gibt bei mir etwas neues für die Ohren. Ich habe mir einen neuen Kopfhörer geleistet. Da ich viel auf Zugreisen bin, will ich Hörbücher und Musik in Ruhe genießen. Mit meinen Apple AirPods fahre ich sehr gut, wollte aber jetzt einen Wireless On-Ear-Kopfhörer haben. Nachdem ich meinen Bose AE2 verfluche, weil das Teil die Blauzahnverbindung dauernd unterbricht und ich das Gerät absolut nicht empfehlen kann, griff ich dieses Mal zu Beats Solo 3 Wireless in der Mickey Mouse-Edition.
Bei Kabelgebundenen Kopfhörern schwöre ich auf meinen Shure Studiokopfhörer für Musik und Filme, fürs Zocken habe ich Beyerdynamic und jetzt kommt Micky Maus von Beats auf den Kopf für die Reisen.
Natürlich werden die Highfidelity-Freaks sofort aus den Löchern kommen und mir diesen und jenen Kopfschmuck empfehlen: Freunde, es ist mir egal: K2 hat Beats und ich habe probegehört und für mich passt das Ding auf meine Rübe. Zudem ist Mickey Mouse auf dem Kopfhörer und als Maus-Fan fiel mir die Entscheidung leicht. Der Kopfhörer verbindet sich schnell und problemlos mit Apple Watch, iPhone, iPad und MacBook Pro – der Vorteil von geschlossenen Systemen. Der W1 Chip von Apple hat mich bei den AirPods schon fasziniert und tut es hier ebenso. Ich bin begeistert und keine Fummelei mehr wie mit meinem Bose-Teil. Ja, ich bin wirklich enttäuscht von Bose.
Das Design der Maus ist zeitlos und gut auf dem Headphone umgesetzt. Mir gefällt es gut. Das Etui ist aus grauem Filz – es soll von den Ohren der Maus inspiriert worden sein, was ich allerdings sehr weit hergeholt finde, egal. Wichtig ist ein Sammel-Pin und ein Aufkleber, die beide sofort ins Archiv wandern werden.

Laut Hersteller soll ich mit einer Ladung bis zum 40 Stunden Musik hören können. Das hab ich noch nicht überprüfen können. Wenn es die Hälfte erreicht, dann bin ich glücklich. Aufgeladen wird über ein beiliegendes universelles USB Ladekabel (USB‑A auf USB Micro‑B), also kein USB-C. Es gibt aber noch ein 3,5 mm RemoteTalk Kabel, was ich aber nicht verwende, denn es Mickey Mouse ist ja als Blauzahn gedacht.
Ach ja: Der Klang der Headphones sind in Ordnung. ordentlicher Bass, klare Höhen und fette Mitten, was will ich mehr unterwegs. Ja, meine Studiokopfhörer sind im Detail besser, aber die hab ich nicht auf Reisen dabei.

Hier das Unboxing meines Kopfhörers:

Gedanken zur New Yorker Apple Keynote 2018

31. Oktober 2018
Tim Cook hat schon Humor.

Tim Cook hat schon Humor.

Es war eine Keynote, bei der ich richtig mitgefiebert habe: MacBook Air, Mac mini, iPad Pro, Pencil 2, Updates – alles nach meinen Geschmack – und kein ApplePay für Deutschland und auch kein AirPower und keine neuen AirPods.
Die Show in New York war prima. Selbst Tim Cook in Strickjacke wurde lockerer als ihm der Applaus der Fans im Howard Gilman Opera House der Brooklyn Academy of Music entgegenströmte. Dieses Mal fand die Produktvorstellung nicht in Kalifornien statt, sondern in der Stadt, die niemals schläft. Apple liebt den Big Apple. Der Intro-Film mit Bildern aus New York mit der Musik von Bobby Short (I happen to like New York) berührte mich. Ich saß vor dem Apple TV und genoss den Stream.

Endlich mal wieder eine Apple Keynote in New York.

Endlich mal wieder eine Apple Keynote in New York.

Für mich war das iPad Pro die wichtigste Vorstellung. Hier hat sich wirklich etwas getan. Als Referent und Seminarfuzzi habe ich meinen Seminar-Workflow als digitaler Nomade auf das iPad ausgerichtet. Das ist mein Instrument der Wahl, wenn ich unterwegs und zu Hause bin. Und ich nehme das 12,9-Zoll-mobile Device als tägliches Werkzeug zum Bloggen, Videoschnitt und Fotobearbeitung her. Grundsätzlich bin ich zufrieden. In der Keynote wurde AutoCAD und Photoshop auf dem iPad Pro vorgestellt, eindrucksvoll.

Jetzt kommt ein neues großes iPad Pro ins Haus mit großen Display in kleineren Gehäuse, USB-C, doch ohne Kopfhörerklinke. Letzteres wird im Seminaralltag eine Herausforderung werden. Der Ton kommt zu meinen Kunden meist per Kabel. Blauzahn ist bei den Mischpulten nicht vorhanden. Die USB-C-Schnittstelle bietet hier eine neue Herausforderung und ich muss mich in die Tiefen der Adapterperipherie einlassen. Ich werde nicht in das Geschrei einstimmen, warum Apple immer wieder seine Anschlüsse ändert. Das habe ich nicht beim fehlenden Diskettenlaufwerk von Lombard gemacht, auch nicht beim Wegfall des optischen Laufwerks beim PowerBook, kein Gemeckere bei der Einführung und Streichen von FireWire und vieles mehr. Gemaule kommt von mir, warum Apple das iPhone XS Max nicht gleich mit USB-C ausgerüstet hat, so dass ich nun zwei Varianten USB-C und Lightning mitschleppen muss.

Nun, Apple hat auch fürs iPad Pro ein neues Smart Keyboard Folio in Schwarz vorgestellt. Das kommt auch in die Einkaufstasche. Leider ist das Teil ebenso wie seine Vorgänge nicht für meine Bedürfnisse ausgelegt. Ich arbeite auf einer Logitech Tastatur fürs iPad Pro und bin höchst zufrieden. Es wird wohl wieder ein halbes Jahr dauern bis Logitech als Marke meines Vertrauens eine Tastatur für das neue iPad Pro 2018 vorlegt.
Der Apple Pencil 2, der nur für das neue iPad Pro funktioniert, wanderte auch in die Einkaufstüte. Die Magnethalterung und das Abladen finde ich schick gelöst. Das Handling wird sich in der Praxis beweisen. „Who needs a Stylus“, sagte Steve. Naja – „Wenn sich die Fakten ändern, ändere ich meine Meinung“, antworte ich mit Keynes. Irgendwann im November werden die Sachen bei mir eintrudeln, so dass ich wohl im Dezember den Switch auf das neue iPad Pro machen kann.
Und dann machte sich nach der Show eine gewisse Enttäusch bei mir breit. Kein Wort wurde über AirPower verloren. Die Ladematte scheint im Moment technisch zu anspruchsvoll zu sein und ist vom Tisch. Damit fallen auch fürs erste neue AirPods weg, die mit dem Ladegerät einher gehen könnten. Apple hat ja alle Hinweise von der Website gekillt. Tja und wie sieht es aus mit ApplePay für Deutschland? Nichts war zu hören, gerne hätte ich es in iOS 12.1 gehabt. Aber die Lobby der deutschen Banken steht trotz einiger Ausreißer fest. Die deutschen Geldinstitute setzen auf eigene Lösungen und schlafen weiter.

7. Todestag von Steve Jobs – eine Comic-Biografie

5. Oktober 2018

Am 5. Oktober 2011 verstarb der visionäre Geist Steve Jobs von Apple. Jedes Jahr erinnere ich an den Todestag dieses US-Unternehmers, der meine Welt veränderte. Jedes Jahr suche ich Geschichten um Steve Jobs. Zunächst dachte ich, ich schreibe über das Steve Jobs Theater im neuen Campus von Apple, aber leider war es mir bisher nicht vergönnt, die neue Präsentationsbühne von Apple zu besichtigen.

Zur September Keynote 2018 gab es einen humorvollen Trailer, der das Steve Jobs Theater zeigt, in dem die Veranstaltung stattfand.

Bei all der Trauer um den Verlust von Steve Jobs will ich an seinem Todestag an eine besondere Biografie über ihn erinnern. Ich habe aus den ganzen Haufen der Biografien die Comic-Biografie Steve Jobs – Das wahnsinnig geniale Leben des iPhone-Erfinders von Jessie Hartland herausgezogen. In humorvollen Schwarzweiß-Zeichnungen wird fast fehlerfrei über das Leben und Werk von Steve Jobs berichtet. Als humorvolle Beschreibung vom Fischer-Verlag, bei dem das Buch erschienen ist, steht zu lesen: „Diese Graphic Novel ist das iPhone unter den Comic-Biografien. Alles andere sind bloß Telefone.“

Eine wunderbare Steve Jobs Bio als Comic.

Eine wunderbare Steve Jobs Bio als Comic.

Natürlich sind die 234 Seiten des Buches an einem Nachmittag schnell gelesen. Ich finde es in diesem Fall toll, wenn Information mit Unterhaltung einherkommen. Die Zeichnungen sind reduziert, keine aufwendige Graphic Novel wird uns angeboten, sondern Schwarzweiß ohne Schattierungen. Die Texte und Bilder treffen sehr schön die Person Steve Jobs und sein oftmals eigensinniges Auftreten. Die anderen Personen von Apple wie der andere Steve, Jobs Freundin mit der Lisa zeugte, die Eherau Laurene samt Kinder, Jony Ive und das Apple Management werden nur schemenhaft darstellt – hier sehe ich keine Wiedererkennung. Das Buch dreht sich um Steve Jobs und nur um Steve Jobs und es hätte Steve Jobs auch gut gefallen. Ich gedenke heute seiner Taten mit diesem Comic Steve Jobs – Das wahnsinnig geniale Leben des iPhone-Erfinders .

Apple HomePod in London ausprobiert

12. Juni 2018

In wenigen Tagen erscheint in Deutschland der HomePod. Am 18. Juni wird der intelligente Lautsprecher ausgeliefert. Kostenpunkt stolze 349 Euro für eine Box. 

Der Apple HomePod kommt für rund 350 Euro nach Deutschland.

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Bei einem Besuch in London wollte ich den Lautsprecher näher anschauen und ich wählte als Besuch den wunderschönen Apple Store Covent Garden. Während meine Familie mit dem iPhone Product red herumspielte, probierte ich den HomePod aus.

In London waren sowohl die weiße als auch die Space graue Variante ausgestellt. Das Gerät ist schwer und ich verstehe, dass bei einem fetten Wums Abdrücke in einer Holzunterseite vorkommen können. Nun, im Apple Store war auf den Eichentischen (eine Besonderheit im Store Covent Garden) davon nichts zu sehen. Aber der Wums ist wirklich bemerkenswert. Per Touch erhöhte ich die Lautstärke, so dass ein freundlicher Apple-Mitarbeiter auch mich zukam und mich bat, den Ton in akzeptabler Lautstärke zu halten. Na gut, mach ich doch. 

Ich hab noch die Apple Boom Box zu Hause, die damals ein Schnellschuss von Apple war, mir aber immer noch gute Dienste erweist. Der HomePod muss schon mehr bringen – zumal der Preis nicht ohne ist. Ich habe bereits Amazon Echo in mehreren Zimmern zu Hause installiert und bin zufrieden. Nun, der Lautsprecher des Echo kann keinesfalls mit dem des HomePods mithalten. Apple fegt die Amazon Konkurrenz vom Platz. Wäre da nicht Siri. Siri ist gegenüber Alexa sehr begriffsstutzig und bisher eine lahme Ente. Ich habe über das Problem bereits gebloggt. Amazon hat einen starken Vorsprung. 

Etwas verwirrt war ich, dass Apple keinen Audioeingang per 3,5 Klinke oder optischen Kabel zulässt. Ich hatte gerne mal meinen CD-Player – mein PowerCD von Apple – an das Teil angeschlossen. Aber Apple macht wie immer alles dicht. Per AirPlay 2 kann man auf den Lautsprecher zugreifen. Mit iOS 11.4 kommen heute Stereopaare bei den HomePods und Multiroom-Audio mit AirPlay 2. Und diese Anpassung an den Raum klappt beim HomePod wirklich gut. Nun, ich konnte die Lautsprecher nicht im Apple Store herumtragen, aber ich hatte das Gefühl, dass der Klang ausgezeichnet ist. Der Anwender kann Musik in jedem Raum von jedem Raum aus abspielen, Musik von einem Raum in einen anderen ‚verschieben‘ oder denselben Song überall mit einem iOS-Gerät, einem HomePod, Apple TV oder durch Abfrage von Siri abspielen, so heißt es bei Apple. Lassen wir uns überraschen. 

Jeder HomePod nutzt automatische Raumerkennung, um seine Position zu erfassen und den Ton unabhängig vom Aufstellungsort automatisch für ein herausragendes Musik-Erlebnis anzupassen; für ein perfektes Zusammenspiel und das vollständig synchrone Abspielen der Musik verwendet HomePod eine von Apple entwickelte drahtlose Peer-to-Peer-Direktverbindung, um miteinander zu kommunizieren.

Mit einem A8 Chip in jedem Lautsprecher ist jeder HomePod in der Lage, seinen eigenen Audiokanal – links oder rechts – abzuspielen und dabei den direkten vom indirekten Schall zu trennen. Mit dem Update heute soll es gehen.

Nachdem K2 uns zu einem Apple Music-Abonnement gedrängt hat, haben wir die Familievariante gewählt. Als überzeugter Jäger und Sammler glaube ich immer, dass ich Musik besitzen muss. K2 meint, die Musik müsse nur verfügbar sein. Naja, auf jeden Fall passt Apple Music zum HomePod und es wird wohl die weiße Variante werden. Und im Moment reicht auch ein Lautsprecher. Nun, Siri streng dich an. Alexa wartet schon auf dich. 

Meine Erinnerungen an 20 Jahre iMac von Apple

6. Mai 2018
20 Jahre iMac - hier bin ich mit meinem Yum-Poster.

20 Jahre iMac – hier bin ich mit meinem Yum-Poster.

20 Jahre ist es nun her als es bei mir zu Hause auf dem Schreibtisch bunt wurde. Der Tupper-Mac wurde von iCEO Steve Jobs von Apple präsentiert und ich war hin und weg vom ersten iMac.
So etwas hatte ich noch nie gesehen: Ein bunter Computer mit farbigen Kunststoff löste schlagartig die beigen Macs bei mir zu Hause ab. Sir Jonathan Ive sicherte sich mit seinem Design einen Platz im Olymp der Industriedesigner und in meinem Herzen. Im Mai wurde der Bondi, so hieß der erste iMac vom damaligen Apple-Guru Steve Jobs präsentiert, der Apple aufräumte und auf Gewinnkurs brachte. Der iMac war etwas komplett neues und die Computerwelt stand Kopf. Auch Leute, die sich nicht mit Computer beschäftigen wollten, brauchten unbedingt so einen iMac. „Hello again“ war es auf der Keynote und Apple-Fans der ersten Stunde wissen um diese Aussage, denn es war „Hello“, das der Mac von 1984 sprach und eine Revolution auslöste. Der iMac löste ebenso eine Revolution aus – lange bevor iPhone und iPad die Welt wiederum veränderten.
Ausgepackt, Tastatur und Maus ran, an die Steckdose anschließen und schon war das iMac bereit. Ob das i für Internet steht, wurde nie so richtig von Apple bestätigt, aber auf jeden Fall war man durch das interne 56k-Modem schnell im WorldWideWeb. Ich hatte bis dahin ein Leonardo-Modem im Einsatz, das schlagartig ausgedient hatte.

iMac Yum
In den späteren Jahren wurde der iMac noch bunter, ich liebte vor allem meinen roten iMac, der eine fette Multimedia-Mschine zu seiner Zeit war – schließlich hatte er ein DVD-Laufwerk an Bord. Als meine Frau schwanger war, arbeitete sie an der Maschine. Sie lag in ihrem Benz-Sessel und auf einen Stuhl stand neben ihr der rote iMac. Das war ihre Arbeitsumgebung in der Schwangerschaft. Der iMac war und ist ein All in One Computer und ich machte alle Designwechsels des Gerätes mit – und ich mochte alle meine iMacs. Den aktuellen schwarzen iMac hab ich mir allerdings nicht mehr gekauft.

Der All-one-One-Computer war eine Revolution. Meine Frau arbeitete gerne mit ihrem iMac während ihrer Schwangerschaft.

Der All-one-One-Computer war eine Revolution. Meine Frau arbeitete gerne mit ihrem iMac während ihrer Schwangerschaft.

In meinem Archiv habe ich noch ein Außenbanner Yum gefunden. Es zeigt die bunte Vielfalt der damaligen iMacs. Ich hab noch noch einen etwas verblasten Anstecker mit dem Aufdruck Yum und einen Wecker in Form eines frühen iMacs. Das ist war kein offizielles Lizenzprodukt von Apple, stand aber einige Jahre neben meinem Bett als Wecker.

iMac Sonnenblume
Bei der Präsentation der Sonnenblume war ich selbst in San Francisco auf der MacWorld Expo und konnte ein paar Worte mit einem stocksaueren Steve Jobs wechseln. Das Time-Magazin hatte damals den iMac auf dem Cover, veröffentlichte aber das Titelbild schon während die Keynote von Apple-Chef noch lief. Jobs war sauer, aber mir war es egal.

2002 präsentierte Steve Jobs den Sonnenblumen iMac.

2002 präsentierte Steve Jobs den Sonnenblumen iMac.

Mir gefiel der iMac von 2002 mit seinem schwenkbaren Display. An ihm ist heute noch ein Masterkeyboard zu Hause angeschlossen. In SF hörte ich die Geschichte, dass Jobs und Ive durch den Garten marschiert sind und Sonnenblumen betrachteten. Das soll die Grundlage für den iMac 2002 gewesen sein – ob es stimmt, weiß ich nicht, aber die Geschichte klingt gut.

Heute ist der iMac der Computer von K1. Es wurde auf ihm gearbeitet und gespielt, Steam sei Dank und Boot Camp sorgt für ein Windows auf dem Mac, was allerdings die Gattin installieren musste. Windows fasst ich nach wie vor nicht an.
Im Archiv stehen meine alten iMacs herum und verstauben. Ich hatte mal gesehen, das Bastler Beleuchtungskörper in die Maschinen bauen. Gute Idee, aber leider habe ich zwei linke Hände. Vielleicht lerne ich mal so einen IT-Bastler kennen

iMac Wecker und iMac Anstecker

iMac Wecker und iMac Anstecker

Mein Kommentar: Apple greift den Bildungsmarkt an

28. März 2018

Apple macht mich nicht arbeitslos, sondern unterstützt mich bei meiner Arbeit an den Schulen. Gestern griff der Unterhaltungskonzern den Bildungsmarkt an und ich bin gespannt, wie sich dieser Markt entwickelt. Als Vater zweier Kinder würde ich mir mehr Innovation in der Schule in Sachen IT wünschen, doch ich sehe auch die Realität am Bildungsstandort Deutschland.
Noch in der Nacht zu heute wurde die iWork-Software (Pages, Numbers und Keynote sowie GarageBand) aktualisiert und um die Unterstützung für den Apple eigenen Stift Apple Pencil für das iPad erweitert. Ein neues, preiswertes 9,7″ iPad für den Stift gab es zudem noch „Who needs a stylus?“ gehört der Vergangenheit an und das ist gut so.

Apple holt auf und zieht gleich
Erste Experimente mit der Software klappen: Zeichnen und intelligente Anmerkungen werde ich sicher öfters ausprobieren. Smart Annotation oder auch intelligente Anmerkungen ist ein Werkzeug in der Textverarbeitung Pages, welches es Anwendern von Apple Pencil ermöglicht, Feedback einfach zu geben, zu empfangen und in ein Dokument zu einzubinden. Mit Smart Annotation werden Kommentare und Korrekturzeichen dynamisch im Text verankert. Und wenn ein Benutzer Feedback hinzufügt und das Dokument ändert, bleiben die bestehenden Anmerkungen bei dem Text, an den sie angehängt wurden, erhalten. Ein durchaus sinnvolles Tool, was aber andere Textverarbeitungen längst haben. Hier hat Apple keine Neuerungen geschaffen, sondern nur den Standard aufgeholt. Apple tat sich in der Vergangenheit immer schwer, was Webdienste betrifft. Mal sehen, ob es hier anders ist. Die Funktion läuft noch als Beta.

Kreativität im Mittelpunkt
Aber ein wenig Malen am iPad macht noch keine Bildungsoffentive aus. Nun Apple hat ein interessantes Ziel: Mit „Everyone Can Create“ will Cupertino die Kreativität bei Schülern fördern. Interessant ist, dass bei meinen schulpflichtigen Kindern weniger Kreativität als Latein und Co gepflegt werden. So haben wir als Familie begonnen mit Swift Playground zu arbeiten, um das Thema Programmieren uns zu erschließen.

Digitalisierung der Schulen
Jetzt sind die Lehrer aufgefordert, an den Schulungen von Apple teilzunehmen. Genau das ist das Problem. Ich bin sehr viel an Schulen unterwegs und so mancher Lehrer hat nicht gerade Bock auf IT-Fortbildungen. Dabei wäre es jetzt genau an der richtigen Zeit. In Bayern müssen die Schulen dem Kultusministerium ein Digitalkonzept für ihre Schule vorlegen. Hardware wie Beamer, Smartboards und iPads sind nur ein kleiner Teil eines Digitalisierungskonzeptes. Digitalisierung ist aber deutlich mehr. Digitalisierung muss in die DNA der Schule gehen – hört sich gut an der Satz.

Sprachlabor der siebziger Jahre kommt wieder
Im Juni will Apple eine neue App mit Namen Schoolwork für MacOS veröffentlichen. Sie soll Lehrern helfen, Aufgaben zu entwickeln, den Fortschritt der Schüler im Auge zu behalten und die Leistungsfähigkeit von Apps in den Unterricht einzubringen. Schoolwork bietet mit Handouts eine Möglichkeit, Aufgaben mit fast allen Arten von Inhalten zu erstellen und zu versenden, von Weblinks bis hin zu PDFs und Dokumenten. Bildungsapps wie Nearpod, Tynker und Kahoot bieten bereits Unterstützung für Schoolwork. Irgendwie erinnert mich das alles an mein Sprachlabor aus den siebziger Jahren. Hier konnten sich Lehrer auf mein Mikrofon aufschalten und mich in meinem Bemühen Englisch zu lernen belauschen und verbessern.
Die Idee des Sprachlabors ist wieder da. Mit Classroom können Lehrer Apps, Bücher und Webseiten auf allen Schülergeräten gleichzeitig starten oder Dokumente senden und empfangen. Classroom ermöglicht es Lehrkräften sich die Bildschirme der Schüler während des Unterrichts anzeigen zu lassen, um ihnen zu helfen konzentriert zu bleiben

Cloud-Speicher und der deutsche Datenschutz
Die Ankündigung von 200 GBye kostenlosen iCloud-Speicherplatz für Lehrer und Schüler ist großartig. Ich bin gespannt, was für deutschen Datenschützer zu der Cloud-Aktion sagen. Ich glaube, sie sagen nichts und fallen einfach tot um. Meine Erfahrungen an Schulen in Sachen Datenschutz sind eindeutig. Gleichzeitig ballern viele Leute ihre persönlichsten Daten, ihr Adressbuch, via WhatsApp heraus und es kümmert keinen. Aber so janusköpfig ist dieses Land.

Marktplätze sichern (Update 9:45 Uhr am 28. März 2018):

Mein Kollege Thomas Cloer machte mich darauf aufmerksam, dass Apple dies natürlich nicht aus Idealismus tut, sondern es geht natürlich auch daran, frühzeitig Kunden zu binden. Wer in der Schule/Uni mit einer bestimmten Hard- und Software gearbeitet hat, wird dies auch später tun. Ich halte daran nicht verwerfliches, aber es muss natürlich gesagt werden.

Nur für Fanboys: Apple Watch Ständer in Form eines Mac Classic

7. März 2018

Ein Gadget, das ist die Welt nicht braucht, ich aber als Apple Fanboy unbedingt haben musste. Es handelt sich um einen Ladegerät für meine Apple Watch in Form eines Mac Classic.
Der Original Mac Classic hat 1984 die Welt der IT auf dem Kopf gestellt und als Mac-Begeisterter habe ich natürlich so einen Rechner zu Hause in der Vitrine stehen. Wir wissen ja: „Am 24. Januar wird Apple Computer ‚Macintosh‘ vorstellen. Und du wirst sehen, warum 1984 nicht wie ‚1984‘ sein wird.“


Als ich bei Amazon diesen Elago W3 Vintage-Ständer für die Apple Uhr sah, musste ich das Teil einfach haben. Bisher hatte mir ein einfaches Ladegerät für meine Uhr gereicht. Das Ladekabel liegt neben meinem Bett und eines fährt in meiner Arbeitstasche mit mir mit, wenn ich auswärts übernachten muss. Nun, dass Ladegerät neben meinem Bett hat jetzt eine andere Verkleidung in Form eines Mac Classic. Das Teil ist aus biegsamen Plastik und nun steht meine Apple Watch aufrecht beim Laden im Ständer. Das Display der Uhr simuliert natürlich den Bildschirm des Mac Classic. So ist die Apple Watch im Weckermodus geparkt. Tippe ich die Uhr, den Ständer oder das ganze Nachtkästchen neben dem Bett an, dann wird die Uhrzeit für ein paar Sekunden angezeigt.


Bisher blickte ich aufs iPhone, wenn ich nachts aufwachte und wissen wollte, wie spät es ist. Nun blicke ich auf meine Apple Watch im Mac Classic. Was will man mehr?

Brauche ich den Apple HomePod, wenn ich Amazon Echo nutze?

24. Januar 2018
Der Apple HomePod erscheint und ich frage mich, brauche ich den Lautsprecher wirklich?

Der Apple HomePod erscheint und ich frage mich, brauche ich den Lautsprecher wirklich?

Am 9. Februar erscheint in den USA, Großbritannien und Australien der Apple HomePod. Noch im Frühjahr soll der neuartige Lautsprecher von Apple in Deutschland erscheinen. Ich stell mir die Frage: Kommt Apple zu spät? Brauche ich den HomePod überhaupt?
Stolze 350 US-Dollar soll der HomePod in den USA kosten. Meine Euphorie hält sich als Apple Fan-Boy in Grenzen, denn ich frage mich, wozu ich den HomePod überhaupt brauche. Die Lautsprecher sollen innovativ sein. Nun das erwarte ich eigentlich von Apple. Zu Hause habe ich noch die Apple BoomBox und sie versorgt mich am Schreibtisch mit Musik. Inzwischen ist im ganzen Haus bei uns Amazon Echo mit seinen Ablegern Show und Dot eingezogen. Der Sprachassistent Alexa funktioniert gut – zum Teil besser als Apple Siri. Apple muss für mich bei der Spracherkennung nachlegen und die Funktionen erweitern. Ich weiß, dass Apple nicht immer das erste Unternehmen in einem neuen Markt war und doch hat die Marktmacht von Apple aber gezeigt, dass sich das System aus Cupertino durchsetzte. Der iPod war beispielsweise nicht der erste mp3-Player, aber er war der beste. Ich bin gespannt, wie es sich mit dem HomePod entwickelt.
Zu Hause hat nur K2 Apple Music abonniert und hört hier Musik. Der HomePod versteht sich auf Apple Music. Ich selbst bin noch ein Jäger und Sammler. Ich kaufe noch Vinyl und CDs – in der Regel bei Amazon und kann damit auf Amazon Music zugreifen – über den Amazon Echo. Nun, unsere gekaufte und gerippte Musik liegt auf unseren Heimserver, der auf iTunes läuft. Mal sehen, wie der HomePod mit dem heimischen iTunes-Server zusammenarbeitet.

Amazon Show und seine Kollegen Echo und Dot leisten zu Hause einen guten DIenst.

Amazon Show und seine Kollegen Echo und Dot leisten zu Hause einen guten DIenst.

HomePod und SmartHome
Im Moment bin ich neugierig, aber nicht gierig auf den HomePod. Ich möchte mir das Teil in Ruhe im Apple Store ansehen und testen.
Zudem soll der HomePod die Heimautomatisierung auf iHome-Basis übernehmen. Mit Siri kann der HomePod Nachrichten senden, Timer setzen, Podcasts abspielen, Updates zu Nachrichten, Sport, Verkehr und Wetter abrufen und eine große Auswahl an HomeKit fähigem Smarthome-Zubehör steuern. Nun, das klingt schön, wenn das Ganze nicht bereits durch Amazon Echo bei uns erledigt wird. Brauche ich wirklich zwei Systeme zu Hause? Gibt es neben Alexa noch einen Platz für Siri – und wie reagiert meine Frau bei diesen ganzen Frauennamen?
Ich will den HomePod nicht ablehnen und ich lese jetzt schon die ganzen Meldungen mit dem Tenor: Apple kommt zu spät. Ich will nicht als Apple Fan-Boy in dieses Horn blasen, aber Apple muss mich schon gehörig überzeugen, wenn der 350 US-Dollar teure Lautsprecher bei uns einziehen soll. Der Amazon Echo ist bereits mit den vorhandenen Bluetooth-Boxen zu Hause verbunden. Brauche ich da wirklich noch ein weiteres Lautsprechersystem, sei es noch so innovativ.
Nun, ich merke, ich bin unsicher und suche noch die Positionierung. Und ich meine Bitte an Apple: Bitte Tim Cook und Kollegen, überzeugt mich!

HomePod: Technische Daten
Mit einer Höhe von knapp unter 18 Zentimetern repräsentiert HomePod Jahre der Hardware- und Softwareinnovation, so Apple in einer Pressemitteilung.
Dort heißt es weiter: „Vollgepackt mit von Apple entwickelter Audiotechnologie, nutzt HomePod fortschrittliche Software zur Akustikmodellierung in Echtzeit, zur präzisen Richtungssteuerung der Musik, zur Echokompensation und vielem mehr. Die innovativen Softwarefunktionen profitieren von der Leistungsfähigkeit des Apple A8-Chips und sorgen für einen breiten, weiträumigen Klangraum. Mit Hilfe der Raumerkennung erfasst HomePod seine Position im Raum, passt automatisch jeden Ton an und erzeugt einen großartigen Klang, unabhängig davon, wo er sich befindet.“ Na da bin ich mal sehr gespannt und würde es gerne zu Hause ausprobieren.

Apple Spartacus hatte zu seiner Zeit einen fetten Sound durch Bose-Boxen vorgelegt.

Apple Spartacus hatte zu seiner Zeit einen fetten Sound durch Bose-Boxen vorgelegt.

Ich habe noch den Spartacus von Apple zu Hause, der Mac, der zum 20. Geburtstag des Unternehmens auf den Markt gebracht wurde. Das Soundsystem damals war sehr innovativ. Mal sehen, was der HomePod bringt. HomePod verfügt über einen großen, von Apple entwickelten Tieftöner für satte, saubere Bässe, eine eigens entwickelte Anordnung von sieben Hochtönern nach Richtstrahlverfahren, die reine Hochfrequenz-Akustik mit präziser Richtungskontrolle bieten und leistungsstarke Technologien, um Detailreichtum und Intention der Originalaufnahmen zu erhalten. Durch die Anordnung von sechs Mikrofonen kann HomePod „Hey Siri“ von jeder Position im Zimmer hören, selbst während laute Musik abgespielt wird. IM Grunde kennen wir das System bereits von Amazon Echo mit dem Ruf Alexa. Der Klang vom Echo ist nicht der Hammer, dafür hängt das System an den vorhandenen Boxen.
Die Einrichtung ist ebenso unkompliziert und intuitiv wie die Inbetriebnahme von AirPods — einfach ein iPhone neben HomePod halten und schon kann die Musikwiedergabe in Sekundenschnelle beginnen, erklärt Apple. „Um anzuzeigen wann Siri eingesetzt wird, erscheint die Siri-Wellenform auf der Oberseite. Integrierte Touch-Bedienelemente ermöglichen eine einfache Navigation.“
Kurzum, ich bin gespannt, was das Ding leisten kann und wiederhole mich: Apple, überzeugt mich.

Eine Tastatur für mehrere Devices: Logitech K780 Keyboard

19. Januar 2018

In meinem Arbeitszimmer bin ich umgehen von mobilen Macs. Im Moment stehen zwei MacBook Pros und ein MacBook Air sowie ein PowerMac G5 und zahlreiche Monitore um mich herum. Jedes Gerät hat zugewiesene Aufgaben. Die mobilen Rechner stehen auf Ständern, damit ich den Inhalt der Bildschirme aufgrund schlechter Augen besser sehen kann. Mein Problem waren die externen Tastaturen, die allerhand Platz auf dem L-förmigen Schreibtisch wegnehmen. Meine Lösung: eine Tastatur von Logitech – das K780 Keyboard.

Drei Macs mit einer Tastatur steuern - das ist meine Lösung,

Drei Macs mit einer Tastatur steuern – das ist meine Lösung,

Bisher hatte ich nur die Original Apple Bluetooth-Tastaturen im Einsatz. Wenn man sich an den Tastenanschlag gewöhnt hat, sind es wunderbare Tastaturen. Wenn ich ehrlich bin, dann trauere ich den alten beigen Tastaturen Beines Quadras hinterher, aber diese Zeiten sind vorbei. Die Apple Bluetooth-Keyboards sind wunderbar und auch das Aufladen des Akkus via Lightning Kabel ist gut gelöst. Eben magisch, daher auch Apple Magic Keyboard.

Eins, zwei, drei und alle Geräte werden mit einem Keyboard gesteuert.

Eins, zwei, drei und alle Geräte werden mit einem Keyboard gesteuert.

Um Platz zu sparen will ich aber ein Keyboard für alle drei mobilen Macs verwenden. Da hört die Magie beim Apple Magic Keyboard auf und das Logitech K780 kommt ins Spiel. Mit dieser Tastatur kann ich drei Bluetooth-Devices per Knopfdruck ansteuern. Die Funktionstasten F1 bis F3 sind dafür vorgesehen.
Wie geht das? Zuerst muss ich die Tastatur ganz klassisch mit den Devices koppeln. Taste F1 mit dem ersten Mac usw. Und nun kann ich reibungslos zwischen meinen mobilen Macs hin und her springen. Ich muss nur die jeweilige Funktionstaste drücken und zack ist die Tastatur mit dem jeweiligen Mac verbunden. It’s just like Magic würde Apple dazu sagen, waren aber selbst bisher nicht in der Lage, so eine Tastatur auf den Markt zu bringen.
Die Idee von Logitech war eine andere. Ursprünglich sollte man seinen Rechner mit dem Smartphone und dem Tablet leichter koppeln können. Dazu gibt es auf der Tastatur auch eine Vertiefung in der die iOS-Geräte Platz finden sollen. Die integrierte Halterung brauche ich nicht. Mein iPad Pro hat eine eigene Tastatur und ist meist auf Reisen unterwegs und auf dem iPhone diktiere ich den Text anstatt zu tippen.

Nette Idee, aber den Ständer für das iPhone brauche ich nicht.

Nette Idee, aber den Ständer für das iPhone brauche ich nicht.

Logitech sagt, dass die Tastatur für verschiedene Betriebssysteme ausgelegt sei, also MacOS, iOS, Windows und Android. Das mag sein, kann ich aber aufgrund der homogenen Mac- und iOS-Umgebung nicht bestätigen. Mir fällt die Hand ab, wenn ich einen Windows-Rechner nutzen sollte.
Die Datenübertragung ist mit 128 Bit verschlüsselt und die Reichweite der Tastatur zum Gerät kann bis zu zehn Meter betragen. Auch das kann ich nicht bestätigen, denn bei zehn Meter Entfernung sehe ich bei meinen Augen den Rechner nicht mehr, geschweige ich kann etwas erkennen, was ich da tippe.
Also, ich kann das Multi-Device von Logitech absolut empfehlen. Ich brauchte ein paar Tage, um mich an die runden Tasten des Keyboards zu gewöhnen. Ist das passiert, dann steht dem Schnelltippen und Wechseln der Geräte nichts mehr im Wege. Durch diese Lösung habe ich Platz auf meinem Schreibtisch gewonnen, wofür ich Logitech sehr dankbar bin.

Hier das Unboxing-Video:

Herbst-Motiv als Armband für die Apple Watch

16. Januar 2018

Ich brauch einen neuen Look am Arm. Ich brauche ein neues Band für meine Apple Watch. Nachdem mein beiges Nylon-Band den Geist aufgegeben hat, hielt ich Ausschau nach einem neuen Band für die Apple Uhr Series 2. Ich hab zwar ein braunes Lederband, das rote Sport Band und ein wunderschönes Milanaise-Band. Aber ich hab ich sattsehen und brauch etwas neues.


Ich entschied nach ein wenig Suche für ein Band von X-cool, die eine Serie nach den Jahreszeiten herausgebracht haben: Frühling, Sommer, Herbst und Tod, nein Winter. Ich habe mir das Herbst-Band zugelegt, weil das Motiv mir als erstes ins Auge gesprungen ist. 15 Euro Kosten ist nicht die Welt und ich wollte das Band mit Herbstmotiven einfach mal ausprobieren.

Es ist aus Kunstleder gefertigt und kommt natürlich nicht an die Qualität meines Lederarmbandes heran. Braucht es für den Preis auch nicht. Aber die Qualität passt, soweit ich es nach den ersten Tagen Tragen beurteilen kann. Es wiegt knapp 100 Gramm, aber vor allem hat mich das Motiv gereizt. Ich hatte ein wenig die Befürchtung, dass es zu Damenhaft wäre, aber es ist mir eigentlich egal. Was meint ihr?
Eigentlich ist es interessant. Das Armband meiner Omega war jahrelang das gleiche Band: Schwarzes Leder. Seit ich die Apple Watch trage, tausche ich die Armbänder, die nach Laune. Als Mann trage ich nur bedingt modisches Accessoires. Ich habe ein Faible für Schuhe, aber trage nur wenige Ringe, keine Ketten, keine Ohrringe – ich mag auch kein Tattoo und meine farbige Brille trage ich aus medizinischen Gründen. Da bleibt nicht mehr viel im modischen Alltag. Bei offiziellen Anlässen trage ich nur weiße Hemden mit wechselnden Manschettenknöpfen, farbige Fliegen und passende Einstecktücher. Die Jacke ist in der Regel aus Tweed, also eher langweilig. Also darf ich mit den bunten Armbändern eine farbige Note setzen.
Vielleicht schaffe ich mir noch ein rotes Lederarmband an. Mal sehen, ob ich mich durchringen kann.