Archive for the ‘Apple’ Category

Tipp: Texte vorlesen am macOS und iOS

15. Dezember 2022

Aufgrund meines täglichen Blogs schreibe ich sehr viel am Mac oder iPad. Als Schreibsoftware verwende ich den IA Writer oder den Plain Text Editor, weil sie reduziert sind. Und weil wir Menschen sind, schleichen sich Flüchtigkeitsfehler in die Texte ein. Das ist nicht schön, aber es ist eben so.

Durch die aktuellen Apple-Betriebssysteme lassen sich die geschriebenen Texte vorlesen. Ich habe diese bekannte Funktion verdrängt, aber nun wieder reaktiviert, weil die heutigen OS einen Sprung nach vorne gemacht haben. Mit macOS Ventura macht beispielsweise das Vorlesen richtig Spaß und wir wissen alle: In gesprochenen Texten fallen Fehler eher auf und gesprochene Texte klingen einfach runder.

Wie geht das? In den macOS-Systemeinstellungen: Bedienhilfen • gesprochene Inhalte • Auswahl sprechen aktivieren • und dann die Hotkeys einstellen. Ich habe die Kombi Wahltaste + Esc zum Aktivieren der Vorlesefunktion belassen.

Wenn ich nun einen Text geschrieben habe, dann markiere ich die jeweilige Textpassage und aktiviere die Vorlesefunktion. Die vorgelesenen Wörter im Text werden markiert und über ein Menü kann ich eingreifen: Schneller, langsamer, stoppen, Pause, play, vor und zurück.

Wenn ich jetzt herumspielen will, kann ich die Vorlesestimme optimieren, Stimmen verändern, Männlein, Weiblein auswählen, ich verwende die klassischen Siri-Stimme. Probiert es einmal aus, mir gefällt die Funktion. Das Gleiche ist natürlich auch am mobilen iOS möglich.

Holzauge sei wachsam – Vorsicht beim Black Friday

25. November 2022

Heute ist Black Friday (25. November) und es folgt am 28. November der Cyber Monday. Es ist Im vergangenen Jahr gaben Konsumenten in Deutschland an diesem Shopping-Event 4,7 Milliarden Euro aus. Wie in den Jahren zuvor ruft der Black Friday jedoch auch Cyberkriminelle auf den Plan, die versuchen die Kauflust der Verbraucher für ihre Zwecke auszunutzen, warnt Kaspersky.

Die Kaspersky-Telemetrie zeigt, dass in den ersten drei Novemberwochen dieses Jahres weltweit 351.800 Spam-Mails mit dem Stichwort „Black Friday“ von Kaspersky-Produkten blockiert wurden. Das ist mehr als das Fünffache als noch im Oktober (65.608). Im Vergleich zum September beträgt das Wachstum sogar über 437 Prozent. Cyberkriminelle versuchen mit entsprechend aufbereiteten Spam- und Phishing-Mails, arglose Verbraucher in die Irre zu führen und Nutzerdaten zu Online-Banking und Online-Shops abzugreifen. Von Januar bis Oktober nutzten sie vor allem folgende Techniken und Aufhänger:

12.787.534 Phishing-Webseiten, die die beliebtesten Einkaufsplattformen Apple, Amazon, eBay, Walmart, Aliexpress und Mercado Libre nachahmten.
16.424.303 Financial-Phishing-Versuche, die sich als beliebte Einkaufsplattformen tarnten.
Apple war der beliebteste Köder unter den Online-Shopping-Plattformen mit 9.858.254 Phishing-Versuchen.
19.519.490 Angriffe durch Banking-Trojaner, die Online-Zahlungsdaten abgreifen wollten – ein Zuwachs von 92 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Kaspersky-Tipps gibt ein für sicheres Online-Shopping am Black Friday, die ich gerne weiterverbreite.

Natürlich empfiehlt Kaspersky erst einmal ihre eigene Sicherheitslösung wie Kaspersky Premium, die schädliche Anhänge erkennt und Phishing-Seiten blockiert – sowohl auf dem Computer als auch auf mobilen Geräten.
Anhänge oder Links in E-Mails von Banken, E-Payment-Apps oder Shopping-Portalen nicht anklicken, insbesondere wenn der Absender dazu aufruft. Es empfiehlt sich, auf die offizielle Website zu gehen und den dortigen Anmeldungsprozess zum eigenen Konto zu nutzen.
Überprüfen, ob das Format einer URL oder die Schreibweise des Firmennamens korrekt ist. Darüber hinaus sollten Verbraucher Bewertungen und Registrierungsdaten der Domain lesen, bevor persönliche Informationen eingegeben werden.
Besonders günstige Angebote immer mit Vorsicht betrachten.
Und dann kann es losgehen mit dem Shopping. Persönlich halte ich mich dieses Jahr aufgrund der schlechten Auftragslage zurück beobachte die Angebote.

Das iPhone 14 lass ich aus und warte auf USB-C

9. November 2022

Dieses Jahr halte ich mich beim Kauf eines iPhones zurück. Ich arbeite mit dem iPhone 12 Pro Max und das Smartphone muss noch eine Weile durchhalten. Die Generationen 13 und das aktuelle 14 überspringe ich, weil im Moment das Geld und die Auftragslage knapp sind und mich die neuen technischen Features nicht zum Kauf eines teuren Apple Geräts überzeugen. Die Auflösung der Kamera ist zugegeben prima, aber nicht für den Preis.

Bei der nächsten Generation bin ich wohl wieder mit von der Partie, denn Apple beugt sich der EU-Gesetzgebung und stattet alle Geräte mit USB-C aus. Auf einer Veranstaltung des Wall Street Journals in Laguna Beach, Kalifornien, hat Apples Marketing-Chef Greg Joswiak vor kurzem bestätigt, dass kommende iPhones einen USB-C-Anschluss haben werden. Also werde ich warten und dann investieren, vielleicht schon im September 2023.

Das bedeutet konkret, dass der Lightning-Anschluss der Vergangenheit angehören wird. Das bedeutet auch eine größere Investition für mich, denn nicht nur die Schnittstelle beim iPhone ändert sich, sondern auch meine komplette Peripherie. Es wird wieder allerhand neue Kabel, Stecker geben, weil ich viele Videos mit dem iPhone drehe.

Die EU will mit einem einheitlichen Kabel Elektroschrott verringern, ist aber nicht konsequent, weil Elektrokleingeräte davon nicht betroffen sind. Zudem bremse der USB-C-Standard die Innovationen, wie die Bitkom betont. „Die EU spricht von ‚Ladebuchsen‘, tatsächlich handelt es sich dabei um Datenschnittstellen, über die sich die Geräte oft auch laden lassen. Die politische Festlegung auf einen technischen Standard wird den Elektroschrott nicht reduzieren, sondern vor allem Innovationen bremsen und läuft dem wichtigen Prinzip der Technologieoffenheit massiv zuwider“, so Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Die unzähligen echten Ladebuchsen, die von anderen Elektrokleingeräten genutzt werden, sind hingegen gar nicht berührt und dort wird es weiterhin eine unüberschaubare Vielfalt geben. Schon jetzt setzt sich induktives, kabelloses Laden auf Basis des herstellerübergreifenden Qi-Standards immer weiter durch.
Naja, ich mische mich als Kunde nicht in die große Politik ein. Als Unternehmer muss ich mit den Gegebenheiten leben und meinen Workflow finden.

11. Todestag von Steve Jobs

5. Oktober 2022

Für mich war es klar, dass ich mir das Buch Designed by Apple in California am Erscheinungstag am 16. November 2016 erwerben musste – die große Ausgabe sollte es sein. Und am elften Todestag von Steve Jobs (2011) holte ich dieses wahnsinnig schöne Buch hervor, das dem ehemaligen Apple-CEO gewidmet ist. Es lang in braunen Karton verpackt unter einem fetten Bücherstapel im Haus, den ich in nächster Zeit noch sortieren muss.

Der Inhalt des Buches ist untrennbar mit Steve Jobs verbunden: 20 Jahre der Geschichte des Apple-Designs. Das Buch zeigt die Jobs-Produkte vom ersten iMac aus dem Jahr 1998 bis zum Apple Pencil in 2015. Es dokumentiert zudem auch die Materialien und Techniken, die vom Apples Design-Team über zwei Jahrzehnte der Innovation eingesetzt worden sind. Das Durchblättern war wie eine Zeitreise durch einen Teil der Geschichte von Apple. Mir kamen die Emotionen zurück, die ich beim damaligen Kauf meiner Apple-Produkte verspürt habe. Komisch, dass technische Geräte Emotionen auslösen können. Das passierte mir übrigens ebenso beim Erwerb einer Fotokamera oder meines ersten Atari 2600. Kalte technische Geräte verbinde ich mit Emotionen und denke zurück, welchen Spaß ich mit ihnen hatte.

„Die Idee wirklich etwas Großes für die Menschheit zu schaffen, war von Anfang an Steves Motivation, und es bleibt unser Ideal und unser Ziel, während Apple in die Zukunft blickt“, sagte Jony Ive, damaliger Chefdesigner von Apple, wie immer in weihevollen Worten. Nun Sir Jony ist auch nicht mehr bei Apple und Tim Cook ist weniger ein Design-, als vielmehr ein Finanzgenie. Tim hat seine Leute und ich sehe Apple auf guten Kurs und bin auf die AR/VR-Welt gespannt. Jony Ive weiter: „Diese Sammlung steht für eine repräsentative, behutsam ausgewählte Zusammenstellung vieler Produkte, die das Team im Laufe der Jahre entworfen hat. Wir hoffen, dass es die Art und Weise wie und warum diese Produkte kreiert worden sind, verständlich macht und es zugleich als Quelle für Studenten aller Design-Richtungen gelten wird.“ Als ob sich Studis dieses Buch damals und vor allem heute leisten können.
Die 450 bewusst in einem sehr reduzierten Stil gehaltenen Bilder des Fotografen Andrew Zuckerman illustrieren sowohl die Entwicklung des Designs als auch die fertigen Produkte von Apple.

„Designed by Apple in California“ war damals in zwei Größen verfügbar und auf eigens hergestelltem, besonders gemahlenem Papier mit silbernen Schmuckrändern gedruckt worden; unter Verwendung einer achtfachen Farbseparation und Tinte, die den Geistereffekt ausschließt. Es ist wirklich edel. Das leinengebundene Hardcover-Buch wurde in den acht Jahren entwickelt und wurde direkt von Apple veröffentlicht und über ausgewählte Apple-Store verkauft.

Damals im November 2016 kostet mein großes Buch 300 Euro und war ein stolzer Preis für mich. Heute wird das Buch zwischen 2000 und 17000 Euro gehandelt und ich stelle fest: Ich hätte damals mehr Bücher kaufen sollen.

Beim Durchblättern bin ich heute traurig. Gerne erinnere ich mich an die alten Zeiten mit Steve Jobs, als ich jedes Jahr nach SF gepilgert bin. Es waren schöne Zeiten, unbeschwerte Zeiten als man ein Präsentationsgenie bei seiner Keynote erleben durfte. Steve ist tot, aber er ist für mich nicht vergessen.

Macworld 2008: Steve Jobs und Homer
Macworld 2008: Steve Jobs und Homer

Buchtipp: Digitale Notizen mit GoodNotes

13. September 2022

Heute beginnt in Bayern wieder die Schule und einige Klassen sind so genannte Tablet-Klassen, was ich durchaus begrüße. In der Corona-Zeit haben meine Kinder auf die klassischen Schulhefte verzichtet und mit dem iPad gearbeitet. Siehe da, es hat tadellos funktioniert.

Aber in der Familie haben wir eine kleine Diskussion: GoodNotes oder Notability? Während die Tochter K2 des Hauses auf GoodNotes am iPad und Mac schwört, bin ich ein Freund von Notability am iPad und Mac. K2 hat während des Homeschooling sich für diese Software-Lösung entschieden und auf Paperhefte in der Schule vollkommen verzichtet.

Nun wollte ich GoodNotes auch mal testen und habe dazu vom mitp-Verlag das Buch Digitale Notizen mit GoodNotes von Andrea Rawanschad erhalten. Es ist das erste deutsche Buch zu GoodNotes 5 und erklärt alle Funktionen Schritt für Schritt für den praktischen und produktiven Einsatz auf 264 Seiten. Das sind ziemlich viele Seiten für eine Software, die K2 intuitiv und durch YouTube erlernt hat. Wer will denn schon Anleitungsbücher lesen, wenn es YouTube gibt, hat K2 gefragt.
Ich hab es trotzdem gemacht und habe mich aber nicht von Seite 1 bis Seite 264 durchgehangelt, sondern habe mir verschiedene Probleme überlegt und nach Lösungen in GoodNotes gesucht. Und siehe da: Andrea Rawanschad hat an vieles gedacht. Ihr Stil ist sachlich, nicht belehrend. Das Buch ist versehen mit zahlreichen Abbildungen, die die Lehrinhalte besser im Kopf verankern. Und ich habe das iPad neben das Buch gelegt und nachgeklickt.

Grundsätzlich ist das Buch mit Grafiken und Skizzen gut illustriert. Manches Mal ist allerdings zu viel auf einer Seite – da hätte mir ein Wechsel von Text und Grafik besser gefallen. Auch die Empfehlungen mit Linienstärken und Vorlagen aus dem Netz sind sehr praxisnah. Das Buch eignet sich als Nachschlagewerk und muss nicht von vorne bis hinten gelesen werden.

Aber teilweise ist das Buch Digitale Notizen mit GoodNotes mit unnötig Content aufgebläht. Die Diskussion, welches iPad der Leser braucht und wo die jeweiligen Vor- und Nachteile sind, hätte man sich sparen können. In der Regel habe ich ein iPad und kaufe dann die Anwendung – und nicht andersherum. Auch die Diskussion digitale Welt vs Papierwelt ist unnötig, denn wenn ich GoodNotes und Co nutzen will, dann habe ich mich schon längst für eine der Welten entschieden. Da frage ich mich schon als Leser, für wen ist dieses Buch eigentlich geschrieben?

Wirklich fehlen tat mir die Diskussion um die Cloud. Wenn GoodNotes konsequent genutzt wird, wie im Schulalltag von K2, dann kommt eine Menge an Fotos, Zeichnungen usw in GoodNotes hinein. Da reicht der klassische Speicher von Apple in der synchronisierten iCloud nicht aus. Gibt es andere Möglichkeiten der Cloud-Synchronisation oder Tipps in dieser Richtung? Bei einer zweiten Auflage heißt es für mich: Abspecken des geschwätzigen Contents und mehr Nutzwert für die Praxis im Schul- und Arbeitsalltag.
Kleine Anmerkung zum Layout durch den Verlag. Es geht in diesen Bücher um Struktur und Übersichtlichkeit – also genau das Gegenteil, was die Rückseite des Buches darstellt. Typografischer Wildwuchs, der nicht gerade zum Lesen einlädt, sondern eher nach Schweinebauch-Anzeige aussieht.

Apple würdigt die Queen und Sprechen wie die Queen

10. September 2022

Natürlich heute nochmal die Queen. Sie begegnete mir an einem Ort, an dem ich sie überhaupt nicht erwartet habe.Gestern war der Verkaufsstart der neuen iPhones, Ohrhörer und Uhren von Apple. Als Fanboy will ich neues Futter. Überraschend: Auf der Startseite von Apple waren aber nicht die neuen Produkte, die diese Woche in Cuppertino vorgestellt wurden. Nein, Apple verzichtete auf diesen enormen Werbeeffekt auf der Homepage, sondern Apple zeigte einen Nachruf auf die Queen. In Memoriam Her Majesty Queen Elisabeth II 1926-2022.

Dafür mag ich Apple. Solche Nachrufe auf der Startseite gab es nur wenige. Natürlich bei Steve Jobs und Beatle George Harrison und jetzt auch bei der Queen – und das trotz einem weltweiten Verkaufsstart der Apple Produkte. Das finde ich prima und Dank an Tim Cook und sein Team.

Die Sprache der Queen
In meinem Marketingteam bei meiner letzten Festanstellung hatte ich eine hervorragende Kollegin, die mit einem Briten liiert war. Wenn ich mit ihr auf US-Messen war, entschuldigten sich die US-Amerikaner bei mir, dass sie so ein schlechtes Englisch sprachen, wenn meine Kollegin zur Diskussion in besten noblen britischen Akzent ansetzte. Daran musste ich denken als mir eine Mitteilung der Sprachlernplattform Babbel ins Mailpostfach kam. Hier wird phonetisch erklärt, warum die Queen eben einfach cool war und auch so sprach.

Ihr nobler britischer Akzent wird in Erinnerung bleiben; wird er doch von vielen als die „richtige“ Art Englisch zu sprechen angesehen. Was macht also einen solchen Akzent aus? Claire Larkin, Kulturexpertin bei der Sprachlernplattform Babbel gibt hier Tipps, wie einem dieser britische Akzent spielend gelingt. Sie empfiehlt, auf die drei phonetischen Indikatoren der britischen Aussprache zu achten:

1) die deutliche Aussprache des Buchstabens H am Anfang von Wörtern wie ‘hat’ und ‘hamper’.

2) das unhörbare R in Wörtern wie ‘car’ und ‘heart’ – Received Pronunciation unterscheidet sich vom amerikanischen Englisch, denn ein R wird im Allgemeinen nicht ausgesprochen, es sei denn, es folgt auf einen Vokal. Das bedeutet, dass ein Received Speaker das r in ‘farm’ nicht aussprechen würde, wohl aber in Wörtern wie ‘brick’ und ‘scratch’.

3) die langen Vokale, die einen unglaublich hohen Gaumen erfordern (versuche einmal, „darling“ und „oh“ mit weit geöffnetem Mund auszusprechen, als wäre man beim Zahnarzt, oder hätte einen Apfel im Mund). Fabulous darling! (Patsy in Absolutely Fabulous). Wenn du dein Oxford-Englisch auffrischen willst, kannst du dir Wiederholungen der jährlichen Weihnachtsansprache der Queen ansehen.“

„Eine andere Möglichkeit, wie die Königin zu klingen, ist, die ‘t’s’ zu betonen. Wenn wir unsere langen Vokale betonen, können wir anfangen, diese Art des Sprechens zu üben: Wörter wie „water“ werden dann eher wie ‘wahttah’ ausgesprochen, oder ‘daughter’ wird zu ‘dahttah’. Wenn wir darauf achten, dass unsere T’s knackig und unsere Vokale lang sind, können wir auf einfache Weise den begehrten Akzent nachahmen. Da Vokalkombinationen zu den häufigsten Bestandteilen des Englischen gehören, können diese Laute beim Sprechen verwendet werden, um einen monarchischen Akzent zu erzielen:

/æ/ – Wörter, die dieses Phonem enthalten, enthalten einen ‘ah’-Laut, der mit hoher Zunge ausgesprochen wird. Das bedeutet, dass Wörter wie ‘man’, ‘bat’ und ‘tan’ eher wie ‘men’, ‘bet’ und ‘ten’ klingen sollten, wenn sie königlich ausgesprochen werden.

/uː/ – Dieses Phonem erzeugt den Laut ‘oo’. Bei der Aussprache von Wörtern, die dieses Phonem enthalten (wie z. B. fruit, music und new), sollte die Zunge hoch nach hinten gelegt und die Lippen abgerundet werden, so dass das ‘oo’ eher verschluckt und im hinteren Teil der Kehle klingt. ‘Froot’, ‘Moosic’ und ‘Noo’ sollten dabei heraus kommen.

/əʊ/ – Dieses Phonem ist ein Dipthong, d. h. es handelt sich um ein Vokalphonem, das aus zwei Lauten besteht, die nahtlos ineinander übergehen. Bei der Aussprache von Wörtern, die diesen Dipthong enthalten – wie z. B. goat, road, und show – sollten wir unseren Mund unrund und offen halten. Das bedeutet, dass die O’s weniger hart ausgesprochen werden und die Wörter somit fließend erscheinen.“

So jetzt wissen wir dank Babbel das auch und bereiten uns auf das Begräbnis dieser wunderbaren Frau vor.

Meine persönlichen Highlights der Apple WWDC 2022

7. Juni 2022
Nix hat Tim Cook über die AR-Brille von Apple herausgelassen.

Irgendwie hatte ich gehofft, dass Tim Cook die AR-Brille von Apple andeutet, aber es fiel während der Keynote zur Entwicklerkonferenz WWDC 2022 natürlich kein Wort dazu. Auch nicht bei der Vorstellung von Ventura, dem neuen MacOS, nachdem ich der Vergangenheit immer das ARKit eine Rolle gespielt hat. Schade, aber es gab einen interessanten Ausblick auf neue OS-Features, die in den kommenden Betriebssystem für Mac, iPad, iPhone und Watch enthalten sind. Und am Rande auch eine Vision zum Thema Apple und Autos. Und wie erwartet wandert der neue M2 ins MacBook Air (4 Farben, aber leider nicht in Rot) und MacBook Pro. Ich warte noch auf einen aktualisierten iMac.

iPad rückt weiter an Notebook heran
Das Thema Zusammenarbeit wird wohl in den kommenden Betriebssystemen groß geschrieben. Es gab einige neue Features dazu. Wie beispielsweise erscheint mir Stage Manager für meine tägliche Arbeit am Mac und iPad sinnvoll. Stage Manager organisiert automatisch geöffnete Apps und Fenster, damit ich mich auf meine Arbeit konzentrieren kann und trotzdem alles im Überblick behalte. Das Fenster, in dem gerade gearbeitet wird, wird prominent in der Mitte angezeigt, und andere geöffnete Fenster erscheinen auf der linken Seite, so dass ich schnell und einfach zwischen den Aufgaben wechseln kann. Ich kann Fenster auch zusammenführen, wenn sie an bestimmten Aufgaben oder Projekten arbeiten, für die ich unterschiedliche Apps brauchen. Da ich sehr viel am iPad arbeite, ist das für mich ein sehr wichtigstes Feature im neuen PadOS. Wenn ich es mir überlege, dann ist Stage Manager auch ein wichtiges Features für eine AR-Brille von Apple, die (noch) nicht vorgestellt wurde.

Free Form ist ne gute Idee

Es wird auch eine neue App namens Free Form geben, die bei mir verschiedene vorhandene Apps ersetzen wird. Es ist eine Art übergroßes Whiteboard am iPad auf das ich meine Notizen oder Zeichnungen machen kann, wenn ich am Brainstorming mit dem Pencil bin. In der Keynote sah es sehr intuitiv aus und ich freue mich darauf.

Kameraübergabe für Schulungen unterwegs
Für meine Online-Seminare unterwegs freue ich mich auf das Feature Kameraübergabe. Ich kann mein iPhone mit dem MacBook Pro koppeln und das iPhone als Webcam nutzen. Studio Light ist für iPhone 12 und sorgt dann dafür, dass ich kein mobiles Ringlicht mehr in den Rucksack packen muss. Und Desk View ist eine Art Dokumentenkamera, die meinen Schreibtisch abbildet. Für mein Heimstudio werden ich Kameraübergabe nicht nutzen, denn die drahtlose Verwendung von Kameraübergabe erfordert einen Mac und ein iPhone oder iPad mit aktiviertem WLAN und Bluetooth. Beide Geräte müssen mit der gleichen Apple ID mit Zwei-Faktor-Authentifizierung angemeldet sein. Ich streame zu Hause aus dem Studio über LAN und damit ist Kameraübergabe nicht zu gebrauchen. Meine Kameras sind über Blackmagic ATEM mini via USB-C angeschlossen. Aber für Schulungen unterwegs ist es sehr interessant

Ende der Passwörter durch Passkey
Apple bemüht sich mit anderen Herstellern um das Ende der klassischen Passwörter. Die Funktion Passkey nutzt den neuen Safari-Browser. Es wird eine Zeit ohne Passwörter geben, so zumindest die Ansicht der Tech-Riesen. Apple, Google und Microsoft arbeiten an „passwortloser Welt“. Die drei Technologie-Giganten wollten „plattformübergreifend zusammenarbeiten“, um die „vollständige Umstellung auf eine passwortlose Welt“ zu verwirklichen. Mobiltelefone werden bei der Registrierung bei einem neuen Fido-Dienst einen Berechtigungsnachweis, einen so genannten Passkey, speichern, der zum Entsperren von Online-Konten verwendet wird. Wenn Sie sich auf Ihrem Handy bei einer Website oder App anmelden, entsperren Sie einfach Ihr Handy. Und um sich auf dem Computer bei einer Website anzumelden, brauchen Sie nur Ihr Handy in der Nähe und werden einfach aufgefordert, es für den Zugriff zu entsperren. Die Fido-Methode wird als sicherer als die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung angepriesen, bei der einmalige Passwörter per SMS oder E-Mail verschickt werden. Das halte ich für meine Sicherheitsseminare für einen großen Vorteil, denn noch immer nutzen viele Menschen ein Passwort für alles – trotz besseren Wissens.

CarPlay oder Apple Car?
Als ich die Ausführungen zu CarPlay, der Multimedia-Zentrale für das Auto verfolgte, ärgerte ich mich, dass mein Auto mit CarPlay nicht kompatibel ist. Damit war das Thema erst einmal für mich von der Tagesordnung, weil ich mir kein neues Auto kaufen werde und ich sowieso wenig Auto fahre.
Erst nachdem ich nach der Keynote ein wenig über das Gesehene nachgedacht habe, wurde mich bewusst, was ich da gerade gesehen am Rande habe. In einer künftigen Version von CarPlay greift die Apple Software tief ins System des Autos ein und zieht sich entsprechende Daten und zeigt sie in einer GUI an, die wir nur kurz in der Keynote gesehen haben. Das finde ich wirklich interessant. Vielleicht ist das eine Version des Apple Car? Über die Anordnung der GUI muss noch vortrefflich gestritten werden, aber das Apple Daten aus Autos zieht, scheint mir sehr interessant. Mehr Informationen sollen später folgen – also ohne genauen Zeitpunkt.

Das Ende vom iPod – meine Sammlung

11. Mai 2022

Es war das Jahr 2001 als Apple die Musikindustrie zerstörte und sich selbst rettete. Mit dem iPod begann ein neues Zeitalter des mobilen Musikgenusses. Jetzt hat Apple den Player aus dem Programm genommen, doch die Musik lebt weiter.

Hier eine Auswahl meiner iPods.

Steve Jobs, Jon Ive und die Kreativen aus dem Apple Zukunftslabor präsentierten die 1000 Songs in der Hosentasche und leiteten eine Musikrevolution ein. Es gab zuvor mp3-Player und es gab danach mp3-Player, aber es gab für mich nur den iPod.

Ich hab in einem Video mal eine Auswahl meiner iPods, Nanos, Minis, Shuffles und iPod Touch mal zusammengestellt. Im Grunde habe ich fast alle Modelle bis auf die U2-Version und die Harry Potter-Version in meinem Archiv. Das Flaggschiff, der 80 GByte-Player lief noch die vergangenen Jahre im Auto bis er nun durch Blauzahn ersetzt wurde. Ähnlich wie ich an meinen Sony Walkman nostalgische Erinnerungen habe, habe ich an meine iPods schöne Erinnerungen. Danke Apple und ich bin gespannt, was die Zukunft bringt.

Kater Parsifal überwacht die Dreharbeiten.

RØDE VideoMic GO II – Mikro für unterwegs

30. März 2022

Wenn ich unterwegs Videos drehe oder Podcasts aufnehme, dann habe ich keine Lust, das schwere XLR-Mikro und das Audiointerface mitschleppen. Statt dessen nutze ich unter anderem das RØDE VideoMic GO II.

Es stellt gegenüber meinen Fujifilm ST-1 eine deutliche Verbesserung auf meiner Sony ZV-1 Kamera da und kann über entsprechende Kabel auch an das iPhone oder iPad angeschlossen werden. Ich hatte den Vorgänger, das RØDE VideoMic GO früher ausprobiert und war nicht so richtig überzeugt. Die Version GO II dagegen erfüllt meine Wünsche – nur die Rode-App muss noch deutlich besser werden. Hier ein Tonvergleich zwischen den Mikrofonen von Fujifilm und Rode:

Fein ist, dass das kompakte und leichte VideoMic GO II nun über 3,5 mm TRS-Klinke und über USB-C angeschlossen werden kann. Wobei ich zugeben muss, dass die Erfahrungen am iPad Pro 12 Zoll mit USB S unterschiedlich ausfallen, die Klinke an der ZV1 ist perfekt. Das Mikro wird mit einem hochwertigen Windschutz und einer Dämpfung geliefert, wobei die Dämpfung schon wieder Platz in der Tasche einnimmt.

15 Jahre Apple iPhone – ich war dabei

11. Januar 2022

Es gibt Ereignisse, die in die Geschichte eingehen und bei einem solchen Moment war ich dabei. Ich saß vor 15 Jahren in San Francisco im Moscone Center als Steve Jobs das iPhone vorstellte. Apple erfindet das Telefon neu – lautete ein Slogan.

Auf der Bühne führte uns Jobs zunächst an der Nase herum und sprach von drei neuen Produkten: ein iPod mit Touch-Control, ein Telefon, ein Internet-Device. Und dann als der Groschen gefallen ist, der legendäre Satz: „Wir nennen es iPhone.“ Der Rest ist Geschichte.
Ich habe meine Erinnerungen in diesem Video zusammengefasst: Viel Spaß