Posts Tagged ‘USB-C’

Gedanken zur New Yorker Apple Keynote 2018

31. Oktober 2018
Tim Cook hat schon Humor.

Tim Cook hat schon Humor.

Es war eine Keynote, bei der ich richtig mitgefiebert habe: MacBook Air, Mac mini, iPad Pro, Pencil 2, Updates – alles nach meinen Geschmack – und kein ApplePay für Deutschland und auch kein AirPower und keine neuen AirPods.
Die Show in New York war prima. Selbst Tim Cook in Strickjacke wurde lockerer als ihm der Applaus der Fans im Howard Gilman Opera House der Brooklyn Academy of Music entgegenströmte. Dieses Mal fand die Produktvorstellung nicht in Kalifornien statt, sondern in der Stadt, die niemals schläft. Apple liebt den Big Apple. Der Intro-Film mit Bildern aus New York mit der Musik von Bobby Short (I happen to like New York) berührte mich. Ich saß vor dem Apple TV und genoss den Stream.

Endlich mal wieder eine Apple Keynote in New York.

Endlich mal wieder eine Apple Keynote in New York.

Für mich war das iPad Pro die wichtigste Vorstellung. Hier hat sich wirklich etwas getan. Als Referent und Seminarfuzzi habe ich meinen Seminar-Workflow als digitaler Nomade auf das iPad ausgerichtet. Das ist mein Instrument der Wahl, wenn ich unterwegs und zu Hause bin. Und ich nehme das 12,9-Zoll-mobile Device als tägliches Werkzeug zum Bloggen, Videoschnitt und Fotobearbeitung her. Grundsätzlich bin ich zufrieden. In der Keynote wurde AutoCAD und Photoshop auf dem iPad Pro vorgestellt, eindrucksvoll.

Jetzt kommt ein neues großes iPad Pro ins Haus mit großen Display in kleineren Gehäuse, USB-C, doch ohne Kopfhörerklinke. Letzteres wird im Seminaralltag eine Herausforderung werden. Der Ton kommt zu meinen Kunden meist per Kabel. Blauzahn ist bei den Mischpulten nicht vorhanden. Die USB-C-Schnittstelle bietet hier eine neue Herausforderung und ich muss mich in die Tiefen der Adapterperipherie einlassen. Ich werde nicht in das Geschrei einstimmen, warum Apple immer wieder seine Anschlüsse ändert. Das habe ich nicht beim fehlenden Diskettenlaufwerk von Lombard gemacht, auch nicht beim Wegfall des optischen Laufwerks beim PowerBook, kein Gemeckere bei der Einführung und Streichen von FireWire und vieles mehr. Gemaule kommt von mir, warum Apple das iPhone XS Max nicht gleich mit USB-C ausgerüstet hat, so dass ich nun zwei Varianten USB-C und Lightning mitschleppen muss.

Nun, Apple hat auch fürs iPad Pro ein neues Smart Keyboard Folio in Schwarz vorgestellt. Das kommt auch in die Einkaufstasche. Leider ist das Teil ebenso wie seine Vorgänge nicht für meine Bedürfnisse ausgelegt. Ich arbeite auf einer Logitech Tastatur fürs iPad Pro und bin höchst zufrieden. Es wird wohl wieder ein halbes Jahr dauern bis Logitech als Marke meines Vertrauens eine Tastatur für das neue iPad Pro 2018 vorlegt.
Der Apple Pencil 2, der nur für das neue iPad Pro funktioniert, wanderte auch in die Einkaufstüte. Die Magnethalterung und das Abladen finde ich schick gelöst. Das Handling wird sich in der Praxis beweisen. „Who needs a Stylus“, sagte Steve. Naja – „Wenn sich die Fakten ändern, ändere ich meine Meinung“, antworte ich mit Keynes. Irgendwann im November werden die Sachen bei mir eintrudeln, so dass ich wohl im Dezember den Switch auf das neue iPad Pro machen kann.
Und dann machte sich nach der Show eine gewisse Enttäusch bei mir breit. Kein Wort wurde über AirPower verloren. Die Ladematte scheint im Moment technisch zu anspruchsvoll zu sein und ist vom Tisch. Damit fallen auch fürs erste neue AirPods weg, die mit dem Ladegerät einher gehen könnten. Apple hat ja alle Hinweise von der Website gekillt. Tja und wie sieht es aus mit ApplePay für Deutschland? Nichts war zu hören, gerne hätte ich es in iOS 12.1 gehabt. Aber die Lobby der deutschen Banken steht trotz einiger Ausreißer fest. Die deutschen Geldinstitute setzen auf eigene Lösungen und schlafen weiter.

Peripherie: Hyper Drive Thunderbolt 3 USB-C Hub für das neue MacBook Pro

28. März 2017
Mein neuer Hub am neuen MacBook Pro.

Mein neuer Hub am neuen MacBook Pro.

Eine neue Rechnergeneration bei Apple bedeutet auch immer eine neue Generation von Adapter. Seit Winter 2016 besitze ich ein MacBook Pro Late 2016 mit vier USB-C-Anschlüssen. So muss ich meinen Peripherie-Workflow neu organisieren. Uns Apple Fanboys fällt das nicht schwer, schließlich haben wir immer wieder auf Innovationen gesetzt: Abschaffen von Diskettenlaufwerken, Abschaffen von optischen Laufwerken, Einführung von FireWire und Thunderbolt und nun eben USB-C, Lightning statt Pin usw. Ich konnte mit meinem goldenen MacBook 12 Zoll schon für die neue Zeit ein wenig üben, aber mit dem MacBook Pro Late 2016 samt Touch Bar wird es ernst. Das Gerät wird zum digitalen Zentrum in meinem Workflow und das bisherige MacBook Pro dient als klassischer Rechenknecht für Termine, Rechnungen und Bürozeugs.

Die Fahrt zum Zoll kostet Zeit, aber jetzt hab ich den Hub.

Die Fahrt zum Zoll kostet Zeit, aber jetzt hab ich den Hub.

Also musste Peripherie her und ich war bei einer Kickstarter-Kampagne dabei für ein Thunderbolt 3 USB-C Hub für das neue MacBook Pro, genannt Hyper Drive. Gestern war ich beim Zoll und habe die beiden bestellten Hubs vom Zoll ausgelöst. Ich habe jetzt je einen Hub in grau und silber – dabei dachte ich, dass ich zweimal grau bestellt habe. Na egal – in der Familie wird schon jemand auf den silbernen Hub zurückgreifen.


Ausgepackt und angesteckt – und begeistert. Das Ding schnurrt wie ein Kätzchen, soll heißen: Es macht genau das, was es machen sollte. Es wird in die linken beiden USB-C-Anschlüsse vom MacBook Pro gesteckt und verrichtet dort seinen Dienst. Welche Anschlüsse sind dabei? Da wären zum einen zwei USB 3.1-Anschlüsse, also klassische USB-Ports. Dann wären zwei Thunderbolt 3 USB-C-Ports für die neuen Anschlüsse. Einer davon wird vom Strom belegt. Sie liefern bis zu 5 K oder 2x 4 K mit 60 Hz, 40 GByte pro Sekunde an Daten oder eben Strom. Dann habe ich für externe Speicherkarten von Videokameras- oder 360 Grad-Kameras einen SC- und einen microSD-Slot. Und zum Schluss gibt es noch einen HDMI-Port für einen 4K-Display.


Ich bin mit dem Thunderbolt 3 USB-C Hub für das neue MacBook Pro restlos zufrieden. Eine eigene Ethernet-Schnittstelle wäre noch genial gewesen und vielleicht noch ein VGA-Anschluss für Retro-Beamer. Aber im Ernst: ich bin zufrieden und freue mich über eine erfolgreiche Kickstarter-Kampagne.

Kommentar: Apple ist inkonsequent

21. November 2016
Gerade reduziert auf 25 Euro (!): UBS-C auf Lightning

Gerade reduziert auf 25 Euro (!): UBS-C auf Lightning

Apple was soll jetzt das wieder? Da kaufe ich für teuer Geld nach der Keynote ein iPhone 7plus mit 256 GByte und was liegt dem Device bei? Ein altes USB- auf Lightning-Kabel. Fein, aber was soll dieses alte Kabel?
Mein goldenes MacBook, das ich seit über einem Jahr nutze hat, eine USB-C-Schnittstelle und keinen alten USB-Port. Ich muss seit über einen Jahr mein iPhone über ein veraltete USB-Kabel mit Adapeter verbinden, um Daten zu synchronisieren. Große Datenmengen scheiden über die Cloud-Sychro aus. Und jetzt habe ich mir ein neues iPhone angeschafft und schon wieder liegt das veraltete Kabel bei. Schön, Apple hat die Klinke abschafft und sogar dem iPhone einen Adapter Lightning auf 3,5 mm-Klinke beigelegt. Hallo Apple und was ist dem USB-Kabel?
In den nächsten Tagen trifft mein neues MacBook Pro mit Touch Bar ein und Apple hat hier konsequent den Weg von USB-C fortgesetzt. Und was ist mit meinem neuen iPhone mit dem beigelegten alten USB-Kabel? Soll ich jetzt etwa Adapter kaufen, um mein neues iPhone über ein altes USB-Kabel an mein neues MacBook Pro Touch Bar anzuschließen? Warum geht Apple seinen Weg nicht konsequent und legt dem iPhone nicht ein zusätzliches USB-C auf Lightning-Kabel bei? Also musste ich mir ein entsprechendes USB-C-Kabel für rund 30 Euro zusätzlich anschaffen. Das nenne ich inkonsequent, liebe Freunde bei Apple.

Zwischenbericht: Der Einsatz des iPhone 7plus beim mir

2. November 2016

Das iPhone 7plus habe ich jetzt ein paar Tage im Einsatz und es ist Zeit für einen ersten Zwischenbericht. Zunächst habe ich etwas auf das iPhone warten müssen. Die Telekom als mein Provider konnte mir zum Erstveröffentlichungstag mein iPhone 7plus nicht liefern. Skandal – aber dafür kam das iPhone 7 meiner Frau pünktlich. Der Kundenansturm auf der iPhone 7plus war wohl zu groß. Ich bekam das Device eine Woche später in meiner Wunschkonfiguration 256 GByte in Gold. Bisher nutzte ich das iPhone 6plus.


Im direkten Vergleich war das neue iPhone schneller, was keine große Kunst ist, schließlich hat sich in Sachen Prozessorentechnik etwas getan. Nach ein, zwei Tagen im Einsatz merkte ich allerdings den Geschwindigkeitsvorsprung nicht mehr. Ich hatte mich schnell daran gewöhnt.
Auch die riesen Welle, die es bei dem Weglassen der Kopfhörerklinke gegeben hatte, konnte ich nicht nachvollziehen. Ich höre meist wireless und hab nur ganz wenig den kabelgebundenen Lightning-Kopfhörer im Einsatz. Die ganze Diskussion war für mich ein Sturm im Wasserglas, zudem ja ein kostenloser Adapter Lightning auf Klinke dem iPhone beilag. Bei gleichzeitigen Laden und Musikhören über Kabel setzte ich auf die Belkin Lösung und hab auch auch darüber gebloggt.
Ärgerlicher ist dagegen für mich, warum kein Lighting auf USB-C-Kabel dem iPhone dabei lag. Mein MacBook hat USB-C und mein künftiges MacBook Pro, das bestellt ist, ebenso. Ich muss mir das entsprechende Kabel nachkaufen für 29 Euro. Eine Synchronisation über WLAN mag ich nicht, das dauert mir zu lange.
Ungewohnt ist der Home Button. Er existiert nur noch elektronisch und für die Vibration sorgt ein kleiner Motor unter dem Button. Das verwirrt mich seit meinem ersten Einsatz.

Bei schwachen Licht macht das iPhone 7plus eine gute Figur.

Bei schwachen Licht macht das iPhone 7plus eine gute Figur.

Der wirkliche Fortschritt und der absolute Hammer ist allerdings die Fotofunktionen vom iPhone 7plus. Dafür hat sich der Kauf absolut gelohnt. Die Kamera vom iPhone 6plus war ok, die Kamera vom iPhone 7plus ist überragend. Endlich kann ich die Bilder schießen, die ich mir vorgestellt habe. Selbst bei schwachem Licht liefert die Kamera gute Ergebnisse. Ich habe ein paar Motive bei schwacher Beleuchtung geschossen und bin sehr zufrieden. Nun kann ich meine Systemkamera, die ich noch mit herumgeschleppt habe, in Rente schicken. Der Porträtmodus, der als Beta läuft, ist auch von Vorteil. Ebenso verhält es ich mit der Videofunktion, von der ich auch angetan bin. Die Videos liegen nun in 4K vor.

Micro-USB passt, egal wie ich ihn einstecke

19. Februar 2016
Das genaue Hinschauen beim Anschließen des Kabels an ein beliebiges Micro-USB-Gerät wird überflüssig, denn egal mit welcher Seite nach oben, der Stecker passt so oder so.

Das genaue Hinschauen beim Anschließen des Kabels an ein beliebiges Micro-USB-Gerät wird überflüssig, denn egal mit welcher Seite nach oben, der Stecker passt so oder so.

Irgendwie ist es ein Luxusproblem und dennoch ein Problem. Wie wird ein USB-Kabel richtig angeschlossen? Die Chancen stehen 50:50. Ich habe das Gefühl, dass die wirklichen Chancen 90:10 stehen, denn ich stecke gefühlsmäßig den USB-Stecker falsch herum an. Daher bin ich von meinem MacBook 12 Zoll mit USB-C begeistert – der Stecker passt immer.
Wenn ich auf Micro-USB gehe, dann beginnt die große Fummelei. Da gibt es jetzt eine Lösung von Scosche. Sie brachten mit EZTip das erste, reversible Micro-USB-Kabel auf den Markt und ich hab es ausprobiert. Das genaue Hinschauen beim Anschließen des Kabels an ein beliebiges Micro-USB-Gerät wird überflüssig, denn egal mit welcher Seite nach oben, der Stecker passt so oder so. Ich fluche bei meinen schlechten Augen immer beim Anschließen meines Amazon Kindle Paperwhite. Meine Flucherei hat nun ein Ende.


Scosche verspricht die Kompatibilität mit allen Micro-USB-Geräten – angefangen bei Digitalkameras, über Lautsprecher und Ladebatterien bis zu Smartphones und Tablets – ohne dass erst überprüft werden muss, mit welcher Seite nach oben der Stecker angeschlossen werden muss. Möglich wird das durch das trapezförmige und symmetrische Design des Steckers, sodass sich die Ränder gut an die Micro-USB-Buchse anpassen können und kein Kurzschluss verursacht wird. Das Gehäuse besteht aus robustem Polycarbonat, das vor Kabelbruch schützt und dank der schmalen Form wird der Einsatz auch in Verbindung mit dickeren Handyhüllen nicht beeinträchtigt. Mit USB 2.0 wird der schnelle Datentransfer bei der Synchronisation gewährleistet.
Das 1,2 Meter lange Kabel EZTip kostet rund 10 Euro, die sich im Hinblick auf meine Nerven lohnen.

100 Prozent Merino Wolle für mein goldenes MacBook 12 Zoll.

23. Oktober 2015

Hampshire1

Bei uns im Dorf ist einmal im Jahr eine Ausstellung rund um Schafe, Ziegen und Kleintiere wie Tauben. Es ist halt so richtig Land und mir gefällt es. Man kann die Tiere begutachten und ab und zu ein Tier streicheln. Es gibt auch zahlreiche Stände mit Klamotten und Fressereien. Interessant fand ich einen Stand, der Laptop-Hüllen anbot. Ich besorgte mir gleich für 70 Euro eine solche Hülle aus 100 Prozent Merino Wolle für mein goldenes MacBook 12 Zoll. Damit habe ich neben der bewährten Booq-Hülle jetzt auch das Hülle Hampshire von pack & smooch.
Gleich vorweg meine Kritik: Ich setze die nur Hülle ein, wenn ich kein Ladegerät brauche. Denn wenn ich MacBook, Kabel und Ladegerät in die Tasche packe, dann wird es schon eng und mein Hampshire beult aus. Das mag ich nicht.


Maßgeschneidert folgt das Hampshire der Form des Apple 12 Zoll Macbooks. Die Hülle des Hampshire ist unten komplett geschlossen und sorgt ein noch kompaktes Design. Eine mittige Griffaussparung macht das Greifen und Verstauen des Geräts einfach. Eine sinnvolle Funktion der Tasche ist die Ladeaussparung für den USB-C Anschluss. Somit kann das Gerät geladen werden während es sicher in der Hülle geschützt ist. Es stellt sich mir aber die Frage, warum ich das machen soll. Das kommt bei mir relativ selten vor, aber dennoch schön, wenn ich die Möglichkeit habe.
Die Vordertasche bietet ausreichend Platz für ein, zwei USB-C Multiport Adapter. Aber leider passt das Ladegerät nicht hinein, was für mich ein großes Manko ist. Geschlossen wird die Tasche durch flache Magnetverschlüsse.

Eine Ladeaussparung für den USB-C Anschluss.

Eine Ladeaussparung für den USB-C Anschluss.

Sehr schön und das meine ich ernst, sind die verwendeten Materialien. Darauf wurde ich bereits mehrmals in meinen Seminaren angesprochen. Der Hersteller pack & smooch hat nach eigenen Angaben ausschließlich hochwertige, rein natürliche Materialien verwendet. Die Rohwolle stammt vom Merino Schaf (mäh) und wird in Deutschland auf traditionelle Art zu einem besonders dichten Wollfilz verarbeitet. Zu den hervorragenden Eigenschaften dieses Wollfilzes gehört, neben der angenehmen Haptik, seine Fähigkeit, sowohl natürlich wasserabweisend als auch antistatisch zu wirken. Das Naturleder kommt aus Italien und wird in einer familiengeführten Gerberei im aufwendigen Verfahren rein pflanzlich gegerbt. Das Leder kann sich im Laufe der Jahre durch Berührung und Licht zudem verändern.
Die Laptoptasche ist robust. Sollte es bei dem Wollfilz zu leichten Verschmutzungen kommen, kann Hampshire mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Stärkere Verschmutzungen können mit einer milden Seifenlauge behandelt und anschließend mit einem weichen Tuch getrocknet werden. Ich habe die Tasche jetzt über zwei Monate im Einsatz und bisher ohne Probleme. Wobei die ungemütliche Jahreszeit jetzt erst beginnt.
Bei kleineren Kratzern im Leder reicht in der Regel ein feuchtes Tuch, um diese vorsichtig herauszureiben. Stärkere Kratzer können mit wenig Lederwachs auf einem weichen Tuch entfernt werden.

Kickstarter-Projekt Hub+ for USB-C fährt an die Wand

15. Oktober 2015
Ich fand die Idee total gut. Aber nix is.

Ich fand die Idee total gut. Aber nix is.

Ich mag die Crowdfunding-Idee und hab bei einigen Projekten mitgemacht und schöne Sachen unterstützt: Retro-Karteispiele, Fotobücher, Spielsoundtracks usw. Aber es kann auch vorkommen, dass die Projekte grandios scheitern, obwohl genügend Geld zusammengekommen ist.
Das geschah jetzt bei einem Kickstarter-Projekt, das ich mir sehr gewünscht hatte. 8019 Unterstützer haben 883.460 US-Dollar beigetragen, um die Verwirklichung des Projekts zu ermöglichen. 35.000 US-Dollar waren als Ziel definiert. Und dennoch: Der Hub+ for USB-C von Nonda scheiterte. Die Idee ist prima, aber die Bastler von Nonda kamen am Ende auf keinen grünen Zweig. Das ist schade.
Der Hub+ for USB-C wäre ein Hub für mein goldenes MacBook. Dieses Apple-Gerät hat nur eine USB-C Schnittstelle. Ich hatte auf diesen Hub gehofft, weil ich er verschiedene Schnittstellen bereit stellt: 2 USB-C Ports, 1 SDXC Card Reader, 1 mini DisplayPort, 4k Displays mit 60Hz, 3 USB-A 3.0, LadePorts für Smartphone. Schöne Versprechen, aber nicht eingelöst.

Das sollte der Hub können.

Das sollte der Hub können.

Die Bastler von Nonda entschlossen jetzt sich zu einem wichtigen Schritt: „So in thinking what would be best for you, we made a big decision today.“ Einige Chipsätze arbeiteten, aber andere werkeln nicht zu 100 Prozent zuverlässig. Jetzt gibt es das gesammelte Geld bis 12. November an die 8.019 Unterstützer zurück. Schade – jetzt brauche ich eine Alternative für einen USB-C Hub? Ideen?

Von der Finanzierung bis zum Versand - es sollte so schön sein.

Von der Finanzierung bis zum Versand – es sollte so schön sein.

MacBook 2015 – das Goldstück im ersten Einsatz

14. Mai 2015
Fertig installiert: MacBook 2015 in Gold.

Fertig installiert: MacBook 2015 in Gold.

Das Goldstück ist da und bereits installiert. Gemeint ist das MacBook 2015 in Gold. Als ich es ausgepackt hatte und dabei ein Unboxing-Video gedreht habe, begann ich mich zu verlieben. Das kleine MacBook ist wirklich äthestisch hübsch und technisch ein Hammer. Leicht, kein Lüfter, größeres Display, neue Akku-Technik. Es wird bei mir keine Produktionsmaschine sein, sondern ein Gerät für unterwegs, ein Gerät für den Esstisch. Meine 1,3-GHz-Version des MacBooks hält mit einem kleinem iMac mit. Der Intel Core M-5Y71 Prozessor mit 1,3 GHZ reicht für meine Arbeiten aus. Ich möchte vor allem Texte schreiben und das Goldstück angeberisch bei Präsentationen einsetzen. Über das Warten auf das MacBook habe ich hier geschrieben. Meine persönlichen Einsatzfelder habe ich ja bereits hier beschrieben.


Im Netz gibt es Probleme mit der Übertragung von Nutzerdaten. Diese gab es bei mir nicht. Bei mir wurde der Rechner neu in den Dienst gestellt, nur die Apple ID wurde eingegeben. Ich bin ein großer Fan der Cloud und arbeite hier mit verschiedenen Cloud-Diensten zusammen. Sobald das MacBook im Netz war, konnte ich mir meine Arbeitsdateien ziehen.
Ungewohnt ist der einzige USB-C-Anschluss. Ich habe mir die sauteuren Adapter von Apple gekauft und muss mich erst an einen Steckplatz gewöhnen. Aber ich erinnere mich an mein allererstes MacBook Air, das auch nur einen USB-Anschluss hatte. Verbunden mit dem USB-C-Anschluss sehe ich als klaren Nachteil den Wegfall des Mac-Safe-Steckers. Gerade im Seminarbetrieb hat diese Sicherheit als lebensrettend für meine Rechner herausgestellt. Das goldene MacBook 2015 verfügt aufgrund des USB-C-Anschluss nur über eine klassische Stromversorgung. Das ist für mich ein gewaltiger Rückschritt.
Als gewaltigen Fortschritt empfinde ich dagegen die neue Tastatur. Es ist echt der Hammer, wahnsinn. Ich hätte nie geglaubt, dass eine solche dünne Tastatur so ein gutes Tippgefühl haben kann. Die ganzen Zusatztastaturen fürs iPad können hier einpacken und ich hoffe, dass Apple einen neue externe Bluetooth-Tastatur fürs iPad auf Basis dieser Tastatur herausbringt. Die MacBook-Tastatur braucht aufgrund ihrer Bauweise in der Tiefe weniger Platz.
Ungewohnt war die Arbeit mit dem Force Touch Trackpad. Einmal kapiert, will ich die Arbeit mit Deep Click und Co nicht mehr missen. Wer auf dem Force Touch Trackpad klickt, arbeitet mit Drucksensoren und bekommt ein Feedback. Doof ist allerdings, dass ich diese Gesten auch auf meinen bisherigen MacBook Pro einsetzen will, der nicht über ein Force Touch Trackpad verfügt. Aber nein, ich werde mir dieses Jahr kein MacBook Pro mehr mit Force Touch Trackpad kaufen, nein, nein, nein.
Nach einem Tag herumspielen mit dem neuen Goldstück habe ich mich bereits verliebt. Jetzt muss sich es zeigen, ob es eine längere Beziehung wird oder ob das Feuer nach kurzer Zeit erlischt. Ich werde weiter berichten.

Warten auf das goldene MacBook 2015

10. Mai 2015

Es nervt! Es nervt die Warterei bis neue Apple-Produkte bei mir eintreffen. Mein zweiter Vorname ist nicht Geduld. Und diese Geduld wird gerade strapaziert. Aber Apple meint es gut mit mir und hat den Versand meines neuen MacBooks in Gold bestätigt und der UPS-Tracker am iPhone zeigt mir, dass sich der neue Rechenknecht nähert. In wenigen Stunden soll er bei mir eintreffen – gut so. Ich habe übrigens die höchste Konfiguration des MacBooks wählt.

Mein MacBook 2015 ist unterwegs

Mein MacBook 2015 ist unterwegs

Einen Vorgeschmack auf das neue Gerät habe ich heute bekommen. Apple hat bereits in zwei Schüben die USB-C-Adapter an mich geliefert. In Ermangelung eines MacBooks habe ich eben ein Unboxing ein Unboxing-Videos eines Adapters gedreht. So weit bin ich schon, dass ich das Auspacken eines Kabels zeige.


In habe den USB-Anschluss und die Adapter für die Beamer VGA und HDMI gekauft – für teuer Geld. Ich will mal probieren, wie sich das MacBook in meiner Seminarpraxis schlägt. In der Regel präsentiere ich mit dem iPad mini/iPhone auf Keynote und das freue ich mehr sehr auf die Apple Watch mit Keynote Remote. Aber dann und wann muss jetzt auch das MacBook herhalten, vor allem wenn ich länger unterwegs bin.
Ich bin gespannt, wie ich mit einer Schnittstelle USB-C klarkomme. Ich hatte mir damals auch das erste MacBook Air gekauft, das auch mit USB-Schnittstellen nicht reichtlich gesegnet war. Ich werde berichten und bis dahin verfolge ich den UPS-Tracker bis das MacBook bei mir eintrifft.