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Zwischenbericht: Der Einsatz des iPhone 7plus beim mir

2. November 2016

Das iPhone 7plus habe ich jetzt ein paar Tage im Einsatz und es ist Zeit für einen ersten Zwischenbericht. Zunächst habe ich etwas auf das iPhone warten müssen. Die Telekom als mein Provider konnte mir zum Erstveröffentlichungstag mein iPhone 7plus nicht liefern. Skandal – aber dafür kam das iPhone 7 meiner Frau pünktlich. Der Kundenansturm auf der iPhone 7plus war wohl zu groß. Ich bekam das Device eine Woche später in meiner Wunschkonfiguration 256 GByte in Gold. Bisher nutzte ich das iPhone 6plus.


Im direkten Vergleich war das neue iPhone schneller, was keine große Kunst ist, schließlich hat sich in Sachen Prozessorentechnik etwas getan. Nach ein, zwei Tagen im Einsatz merkte ich allerdings den Geschwindigkeitsvorsprung nicht mehr. Ich hatte mich schnell daran gewöhnt.
Auch die riesen Welle, die es bei dem Weglassen der Kopfhörerklinke gegeben hatte, konnte ich nicht nachvollziehen. Ich höre meist wireless und hab nur ganz wenig den kabelgebundenen Lightning-Kopfhörer im Einsatz. Die ganze Diskussion war für mich ein Sturm im Wasserglas, zudem ja ein kostenloser Adapter Lightning auf Klinke dem iPhone beilag. Bei gleichzeitigen Laden und Musikhören über Kabel setzte ich auf die Belkin Lösung und hab auch auch darüber gebloggt.
Ärgerlicher ist dagegen für mich, warum kein Lighting auf USB-C-Kabel dem iPhone dabei lag. Mein MacBook hat USB-C und mein künftiges MacBook Pro, das bestellt ist, ebenso. Ich muss mir das entsprechende Kabel nachkaufen für 29 Euro. Eine Synchronisation über WLAN mag ich nicht, das dauert mir zu lange.
Ungewohnt ist der Home Button. Er existiert nur noch elektronisch und für die Vibration sorgt ein kleiner Motor unter dem Button. Das verwirrt mich seit meinem ersten Einsatz.

Bei schwachen Licht macht das iPhone 7plus eine gute Figur.

Bei schwachen Licht macht das iPhone 7plus eine gute Figur.

Der wirkliche Fortschritt und der absolute Hammer ist allerdings die Fotofunktionen vom iPhone 7plus. Dafür hat sich der Kauf absolut gelohnt. Die Kamera vom iPhone 6plus war ok, die Kamera vom iPhone 7plus ist überragend. Endlich kann ich die Bilder schießen, die ich mir vorgestellt habe. Selbst bei schwachem Licht liefert die Kamera gute Ergebnisse. Ich habe ein paar Motive bei schwacher Beleuchtung geschossen und bin sehr zufrieden. Nun kann ich meine Systemkamera, die ich noch mit herumgeschleppt habe, in Rente schicken. Der Porträtmodus, der als Beta läuft, ist auch von Vorteil. Ebenso verhält es ich mit der Videofunktion, von der ich auch angetan bin. Die Videos liegen nun in 4K vor.

Die VR-Welle rollt und ich bin mit dabei

13. September 2016

Die VR-Welle rollt auf uns zu und die ersten Ausläufer erreichen uns. Der Markt muss sich erst sondieren und wohin genau die Reise geht, das ist noch offen. Für mich steht fest: Anders als Stereoskopie ist VR eine interessante Weiterentwicklung der Medien. Es poppen jeden Tag neue VR-Themen auf. Auf dem Deutschen Computerspielpreis habe ich viel über Cryteks Virtual-Reality-Debüt The Climb gehört. Jetzt ist das Spiel für die Oculus Rift erschienen. Auf der gamescom war für mich VR das Thema und ich habe darüber berichtet. Zum Spaß hatte ich die Samsung VR-Brille ausprobiert:

Klettern im virtuellen Raum
The Climb ibringt den Nervenkitzel des freien Kletterns an der Felswand in die Wohnzimmer der Spieler auf der ganzen Welt. Der Spieler klettert einen Berg hoch. Das ist jetzt nicht unbedingt was neues, aber das Gameplay und die Intensität sind super interessant. Der Spieler muss in atemberaubenden virtuellen Welten steile Klippen erklimmen und Klettergebiete erkunden, die von echten Locations inspiriert wurden.
Die Umgebung zieht ihre Inspiration aus den Landschaften des Grand Canyon. Auf diese Weise entsteht eine Mischung aus Eindrücken, Klängen und adrenalingeladenen Herausforderungen. Nachts wird der Aufstieg vom Feuerwerk eines nahen Musikfestivals und dem Heulen der Kojoten begleitet. Bei Tageslicht bietet sich eine atemberaubende Aussicht auf Flusstäler und Minenschächte, während am Himmel Jets im Formationsflug vorüberziehen.
Um alle Herausforderungen zu bestehen, die The Climb zu bieten hat, müssen die Spieler verschiedene Grifftechniken meistern, die richtige Balance aus Ausdauer und Geschwindigkeit finden sowie Routen und Abkürzungen finden.
Elijah Dorman Freeman, Executive Producer, sagt: „Von dem Moment an, als wir den ersten Prototyp zu The Climb entwickelt haben, wussten wir, dass VR und Klettern am Fels eine Traumkombination sind. Das packende Gefühl, eine der extremsten Sportarten der Welt hoch über dem Boden zu betreiben ist nur durch VR realisierbar.“

Dell macht seine Kisten VR fit
Dell hat seine Precision Workstations aktualisiert. Mit ihrer erhöhten Rechen-, Grafik- und Speicherleistung erfüllen sie die Anforderungen von Kreativ-Profis bei der Erstellung von Virtual-Reality-Inhalten.
Die Dell Precision Tower Workstations 5810, 7810 und 7910 sowie die Dell Precision Rack Workstation 7910 wurden mit den neuen Intel Broadwell EP Prozessoren ausgestattet. Diese verfügen über zusätzliche Kerne und bieten mehr Performance für Multithread-Anwendungen, die sich ideal für professionelle Modellierungen, Analysen und Berechnungen eignen. Darüber hinaus enthalten diese Workstations nun die neuesten professionellen Grafikkarten von AMD und NVIDIA, Dell Precision Ultra-Speed PCIe SSDs sowie neuen und schnelleren Speicher. Die PCIe-SSD-Laufwerke sind bis zu vier mal schneller als herkömmliche SATA SSDs und der Systemspeicher bietet Kapazitäten von bis zu 1 TB DDR4-RAM bei einer Taktfrequenz von 2.400 MHz.
Für PC-Lösungen, die „VR-ready“ sind, hat Dell spezielle Minimalkonfigurationen definiert. Diese gewährleisten eine optimale Leistung sowohl bei der Erstellung als auch beim Konsum von Virtual-Reality-Inhalten für beziehungsweise mit VR-Brillen wie HTC Vive oder Oculus Rift. Dazu erfüllen sie die Rechen-, Speicher- und Grafik-Anforderungen, die für ein optimales VR-Erlebnis nötig sind, und weisen Grafiktreiber auf, die für ein zuverlässiges Zusammenspiel mit den entsprechenden Komponenten qualifiziert sind.

Alienware: VR ist für Spieler ein Muss
Pünktlich zu seinem 20. Geburtstag präsentierte Alienware ein neues Lineup. Vor kurzem hat der Gaming-PC-Spezialist eine ganze Reihe neuer 4K- und Virtual-Reality-optimierter Geräte vorgestellt – darunter der Alienware Aurora und das erste Gaming-Notebook mit OLED-Bildschirm.
Trotz eines kompakteren Designs bietet der neue Alienware Aurora ein noch größeres Potenzial für dedizierten Grafikspeicher und Übertaktung als seine Vorgängerversionen. Der Midi-Tower-Desktop kann für 4K- oder sogar 12K-Gaming mit der neuesten Generation von NVIDIA-GeForce-Grafikkarten ausgestattet werden und ist mit den aktuellsten CPUs von Intel mit Flüssigkühlung verfügbar. Darüber hinaus lässt er sich mit Kingston-Fury-X-Speicher bestücken, der auf bis zu 2,4 GHz übertaktet werden kann. Das Gehäuse des neuen Aurora erlaubt es, die GPUs und drei der fünf möglichen Speicherlaufwerke ohne jegliches Werkzeug auszutauschen.

Alienware Aurora R5 desktop gaming computer, codename Shadowcat.

Alienware Aurora R5 desktop gaming computer, codename Shadowcat.

Der neue Alienware Alpha ist der Windows-Gaming-PC. Er soll auf LAN-Partys eine Top-Figur machen, denn mit seinem kompakten Formfaktor kombiniert er Leistung mit minimalem Einrichtungsaufwand. Zu den Neuerungen im Innenleben des Alpha zählt die NVIDIA GeForce GTX 960 GPU mit 4 GB GDDR5-Speicher, die rund 60 Prozent mehr Grafikleistung bietet als ihre Vorgängergeneration. Das Gerät kann aber auch mit einer AMD-Radeon-Grafikkarte ausgestattet werden, die für bessere Bildraten bei höheren Auflösungen und optimierten Leistungseinstellungen sorgt. Für eine maximale VR- und 4K-Performance ist der Alpha jetzt außerdem mit dem Alienware Grafikverstärker kompatibel.

VR-Brille als Gimmick 1276 von Yps

VR-Brille als Gimmick 1276 von Yps

Yps bringt eine VR-Brille
Das VR ein Massenthema ist, zeigt die Zeitschrift Yps. Yps mit Gimmick 1276 reist in die Zukunft und erschien am 8.9. mit einer „Virtual Reality“-Brille. Im Grunde ist eine Variation der Papp-Brille von Google. Mit der Yps-VR-Brille lassen sich mit dem Smartphone virtuelle 360°-Welten erkunden! Virtual Reality ist das Trendthema der gerade zu Ende gegangenen IFA Berlin – und jetzt auch im neuen Yps mit Gimmick 1276. Glaubt man Expertenmeinungen, wird die virtuelle Realität in spätestens 5 Jahren in unserem Alltag angekommen sein und diesen dabei ähnlich stark beeinflussen wie zuletzt das Internet.

Die ZEISS VR ONE Plus ist eine VR-Brille mit hervorragender optischer Qualität.

Die ZEISS VR ONE Plus ist eine VR-Brille mit hervorragender optischer Qualität.

ZEISS überarbeitet VR ONE 
Der Optikspezialist ZEISS hat die VR ONE umfassend überarbeitet und erweitert die Möglichkeiten der VR-Brille für Spiele und weitere Anwendungen: Die VR ONE Plus ist universell mit allen aktuellen Smartphones nutzbar und macht spezielle Einschübe überflüssig. Ob Apple, Android oder Microsoft – Geräte mit Displays zwischen 4,7 und 5,5 Zoll Bildschirmdiagonale passen in die Universalhalterung. Damit kann auch das 6S Plus mit der ZEISS VR ONE Plus genutzt werden. Die ZEISS Präzisionslinsen sorgen für die scharfe Darstellung der VR-Anwendungen oder der abgespielten 360°-Filme des eingeschobenen Smartphones. Neu sind auch das abnehmbare Kopfband, sowie der austauschbare Schaumstoff für den komfortablen Sitz im Gesicht.

Adobe greift voll an
Als ehemaliger Chefredakteur der MACup und der DIGITAL PRODUCTION schaue ich genau, wie sich der Software-Markt entwickelt. VR-Brillen sind prima, aber wenn die Produktionskette nicht stimmt, wird die Sache langweilig. Da greift Adobe mit seiner Kreativsoftware soll an. Adobe will die Zukunft von VR, 3D und Animation vorantreiben. Interessant in diesem Zusammenhang ist, wie sich der Konkurrent Autodesk verhalten wird. Zusätzlich zu den neuen VR-Funktionen, die bereits vor einigen Monaten vorgestellt wurden, präsentiert Adobe nun weitere Innovationen für Premiere Pro CC. Darunter selbstreflektierende VR, welche nahtlos die passenden Einstellungen für stereo- und monoskopische Medien findet und anwendet. Das muss ich dringend ausprobieren. Leider konnte ich dieses Jahr nicht zur IBC mach Amsterdam fahren und mir die Sache ansehen. Aber eine Gelegenheit wird sich bieten. Zudem helfen die Funktionen von Adobe Primetime Medienunternehmen dabei, das volle Potenzial von VR auszuschöpfen, indem sie nachhaltige Geschäftsmodelle aufbauen und Premium-Seherlebnisse bereitstellen. Dazu zählen Video-Wiedergabeunterstützung, dynamische Werbeeinbindung und der Schutz von Inhalten mithilfe von Adobes Virtual Reality Rights Management (VRDRM).
Mit dem Ziel einer schnelleren 3D-Content-Kreation präsentierte Adobe auf der IBC außerdem eine 3D-Rendering-Engine, die das Tempo und die Effizient bei der Erstellung von 3D-Content erhöht. Künstler können nun auch editierbare 3D-Elemente, wie Texte oder Formebenen, auf intuitive Weise in After Effects CC unter Zuhilfenahme der neuesten Cinerender-Technik von MAXON herstellen. Adobe und Maxon haben seit Jahren ein enges Verhältnis und ich bin mal gespannt, ob Nemetschek die 3D-Software an Adobe verkaufen wird .Die Figuren- und Animationserzeugung mit Character Animator, Adobes beliebtem Tool für lebensechte Bewegungen, werden durch die integrierte Möglichkeit zwischen Adobe Photoshop CC und Adobe Illustrator CC hin und her zu wechseln, noch besser, schneller und einfacher.

Bürgermeister und Geschäftsführer auf dem virtuellen Surfbrett.

Bürgermeister und Geschäftsführer auf dem virtuellen Surfbrett.

VR im Tourismus – München mit eigener App
muenchen.de, das offizielle Portal der Landeshauptstadt, lässt Nutzer in VR-Welten eintauchen. Wer die Virtual Reality (VR) App für München nutzt, kann den Eisbach-Surfern über die Schulter schauen, über dem Chinesischen Turm schweben oder von der Terrasse des Bayerischen Hofs das Panorama zum Sonnenaufgang um 5:30 Uhr genießen. Und das so, als wäre man mittendrin. München ist damit die erste Stadt in Deutschland mit eigener VR-App. Bei der Premiere dieser High-Tech-Plattform ließen sich jetzt Vertreter aus Politik, Kultur und Wirtschaft unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Josef Schmid die Möglichkeiten der virtuellen Realität zeigen. Leider konnte ich nicht mit dabei sein, freue mich aber, wenn meine Heimatstadt vorne mit dabei ist.
Die hier für das Standortmarketing Münchens genutzte VR-Technik liegt voll im Trend: Filme und Panoramabilder werden mit 360-Grad-Kameras aufgenommen. Mit Hilfe schon einer einfachen VR- Brille und der muenchen.de VR-App auf dem eigenen Smartphone, kann sich der Betrachter mit Kopfbewegungen in der Szenerie selbst umschauen. Er kann also den Blickwinkel bestimmen, sich Details näher ansehen und von Ort zu Ort wechseln.
Die Bilder können auch ohne VR-Brille an PC oder Laptop betrachtet werden, allerdings ohne den Effekt des Selbst-Dabeiseins. Die offizielle VR-App für München kann in den App Stores für Android und Apple iOS sowie im Oculus-Store kostenlos heruntergeladen werden – oder einfach über muenchen.de/360grad. Empfohlen wird eine WLAN-Verbindung, da die Datenmenge relativ groß ist (ca. 700 MB).
Zum Start im August gibt es auf der VR-App für München acht Orte und Situationen zu sehen: Eisbachsurfer (ein Film und zwei Panoramafotos), Viktualienmarkt (zwei Filme, ein Panoramafoto), Chinesischer Turm (zwei Filme), Bayerischer Hof (zwei Filme), Mandarin Oriental (ein Panoramafoto), Pinakothek der Moderne (ein Panoramafoto), Frauenkirche (ein Panoramafoto) und Hofbräuhaus (ein Panoramafoto). Zu den Filmen gibt es Originalton sowie vereinzelt passende Hintergrundmusik. Zu den 360-Grad-Panoramafotos gibt es teilweise – wie im Hofbräuhaus – Originalsound inklusive Blaskapelle. Weitere Filme und Panoramabilder werden laut muenchen.de-Chef Csery folgen.

Die App wurde gleich ausprobiert

Die App wurde gleich ausprobiert

Hier noch ein bisschen Geballer in VR von der gamescom:

Vatikan zeichnet den Papst 4K und HDR auf

17. Februar 2016

Während Papst Franziskus die Bescheidenheit bei seiner Amtsausübung in den Vordergrund stellt, wird im Hintergrund richtig Geld in die Hand genommen. Damit der Papst fürs Fernsehen perfekt in Szene gesetzt werden kann, kommt moderne Technik zum Einsatz. Das Centro Televisivo Vaticano (CTV – Vatikanisches Fernsehzentrum) erneuerte sein Equipment für Live-Übertragungen: Neu im Bestand des Senders ist der Ü-Wagen OB-8, der komplett mit 4K-Technologie ausgestattet ist. Zur Ausstattung gehören acht Sony-Kameras vom Typ HDC-4300, ein 4K-Server vom Typ PWS-4400 und ein 4K-Mischer vom Typ MVS-7000X. Das hochgerüstete Fahrzeug kam zum ersten Mal am 8. Dezember 2015 bei der Öffnung der Heiligen Pforte im Petersdom zum Einsatz. Das Fernsehzentrum zeichnete die Veranstaltung in 4K Ultra HD und High Dynamic Range (HDR) auf. Durch HDR werden Bilder in einer Qualität erfasst wiedergegeben, die der Leistung des menschlichen Auges sehr nahe kommt.

Der neue Ü-Wagen für den Papst. Foto: Sony

Der neue Ü-Wagen für den Papst. Foto: Sony

Der Papst muss gut in Szene gesetzt werden. In der Kommunikationsabteilung des Heiligen Vaters arbeiten Profis und auch wenn der Chef Zurückhaltung und Demut übt, schöpft die Kommunikationsmannschaft aus den Vollen. Seit mehreren Jahren konzentriert sich das CTV zunehmend auf innovative Technologien, insbesondere 4K. Dank des neuen Equipments, das vollständig aus der aktuellen Generation der 4K-/HD-Liveproduktionslösungen von Sony besteht, kann der OB-8 in der 4K-Live-Übertragung an vorderster Front mitmischen. Zusätzlich zu den acht Sony Kameras vom Typ HDC-4300 mit 4K-Bildsensoren und 2/3‘‘-Objektiven von Fujinon wird der Wagen auch über den Server PWS-4400, ein HD-/4K-Multiport-Speichermodul und den 4K-Mischer MVS-7000X verfügen. Dies ermöglicht die Aufnahme von 4K- und HDR-Bildern und bietet technische Unterstützung von der Produktion bis zur Speicherung.

Der Papst wird in 4K aufgenommen. Foto: L’Osservatore Romano

Der Papst wird in 4K aufgenommen. Foto: L’Osservatore Romano

Wie die Filmleute wissen, eröffnet HDR komplett neue Möglichkeiten für die Übertragung von Inhalten: Das menschliche Auge ist in der Lage, einen breiten Dynamikbereich und eine große Farbskala einzufangen, zwischen Elementen bei hoher und geringer Helligkeit zu unterscheiden sowie Inhalte bei hohem Kontrast zu verarbeiten. HDR strebt nach diesen Fähigkeiten, indem es weitaus mehr Informationen aufzeichnet. Die Innovation steckt in der Entwicklung erweiterter optischer, elektrischer Sensoren, die Bilder mit mehr Details erfassen und somit realistischere Aufnahmen erzeugen können. Aus diesem Grund eignet sich das Format besonders für die Live-Übertragung von Großveranstaltungen, wie sie das Vatikanische Fernsehzentrum häufig durchführt.
„Wir mussten unsere mobile Infrastruktur erneuern und unsere Technologie gleichzeitig an die Qualitätsstandards der fortschrittlichsten internationalen Sendeanstalten anpassen. Die Produktion von Inhalten in 4K und HDR ist ein Schwerpunkt für das Vatikanische Fernsehzentrum, das sich stark auf die Entwicklung dieser neuen Produktionstechnologie konzentriert“, sagt Stefano D‘Agostini, Technischer Leiter beim CTV, in einer Mitteilung von Sony.
„Die Mission des CTV besteht darin, alle Aktivitäten des Papstes und des Heiligen Stuhls zu dokumentieren und einen Service anzubieten, der Fernsehanstalten aus aller Welt anzieht. Dafür müssen wir höchste Ansprüche an unsere Qualität stellen und stets mit den neuesten und modernsten Technologien Schritt halten. Die Fähigkeit von HDR, die Realität so aufzuzeichnen, wie das menschliche Auge sie sieht, bietet Zuschauern auf der ganzen Welt eine Möglichkeit, die Auftritte des Heiligen Vaters noch intensiver zu verfolgen“, sagt Monsignore Dario E. Viganò, Präfekt des Mediensekretariats des Heiligen Stuhls.
„Sony arbeitet bereits seit Jahren mit dem CTV zusammen, auch bei einigen technischen Weltpremieren. Dabei sind wir sehr stolz auf die wichtige Rolle, die wir bei der Dokumentation historischer Ereignisse gespielt haben, wie bei der Seligsprechung von Papst Paul VI. sowie der Heiligsprechung von Papst Johannes XXIII. und Papst Johannes Paul II., die alle in 4K gefilmt wurden. Die Wahl dieses Formats war kein Zufall, und es hat sich als besonders innovativ herausgestellt“, so Benito Manlio Mari, Country Sales Manager, Media Solutions, Sony Professional Europe.

Woody Allen steigt auf Digital um

8. Oktober 2015
Woody Allen dreht jetzt digital - die Welt ändert sich. Foto: Sony

Woody Allen dreht jetzt digital – die Welt ändert sich. Foto: Sony

Ich hab geglaubt, die alten Schlachtrösser im Filmbereich bleiben sich treu. Aber jetzt meldet Sony, dass Woody Allen auch auf Digitalkameras für seine neuen Kinofilm setzt. Wieder einer, der der analogen Welt den Rücken kehrt. Von den alten Recken war George Lucas einer der ersten, die sich digital versuchten. Sein Kumpel Steven Spielberg steht zumindest im Moment noch auf klassischen Film.
Ich selbst bin ein Fan des reiferen Woody Allen. Die frühen Klamauk-Filme mag ich nicht so sehr. Ich stehe mehr auf die New Yorker Zeit mit Stadtneurotiker und Manhattan. Und ich mag seine Ingmar Bergman-Filme. Innenleben war ein großer Wurf. Woody Ingmar Allen erkundete die Psyche.
Bei den neuen Filmen findet Allen ein größeres Publikum und dieses Mal geht er mit der Digitaltechnik für ihn neue Wege. Gedreht wird mit der Sony CineAlta-Kamera F65 und anschließend in 4K gemastert. Die F65 ist seit langem erste Wahl für Kameramann Vittorio Storano, der gemeinsam mit Allen an dem noch namenlosen Film arbeiten wird. Ich bin sehr gespannt, was das für ein Film wird. Der Kameramann versteht sein Handwerk auf jeden Fall und kann großartige Bilder zaubern. Der dreimalige Oscar-Gewinner Vittorio Storaro wirkte an Filmen wie „Apocalypse Now“, „Reds“ oder „Der letzte Kaiser“ mit und zählt zu den besten Kameramännern in Hollywood. In den vergangenen Jahren ist er auf digitale Technologien umgestiegen.
1983 arbeitete Storaro zum ersten Mal mit Sony und war schon damals von der präzisen Farbkomposition und der HD-Qualität des Herstellers beeindruckt. So setzte er auch beim Dreh von „Apocalypse Now“ auf Sony-Technologie und gewann schließlich den Oscar für den Film. Die Zusammenarbeit zwischen Sony und Storaro ging über die Jahre weiter – immer neue Workflows und Aufnahmetechniken kamen zum Einsatz, um das Publikum wirkungsvoll zu beeindrucken. 4K ist das jüngste Beispiel dafür. Mit der hohen Auflösung kreieren Filmemacher und Kameraleute immersive und atemberaubende Aufnahmen – ein Erlebnis, dass auch Allen und Storaro ihrem Publikum bieten wollen und sich deshalb dafür entschieden haben, ihr neues Projekt in 4K zu mastern. Die Frage ist nur, weshalb muss ich einen Woody Allen in 4K-Auflösung sehen? Bisher reichte mir eigentlich die herkömmliche Auflösung für seine eher harmlosen Filmchen.
Aber nun steht es fest, so Sony: Digital und 4K. Wenn jetzt noch 3D kommt, dann verliere ich den Glauben.
Die Entscheidung für die Sony CineAlta-Kamera F65 kommentiert Storaro: „Die Sony F65 macht wunderschöne 4K-Aufnahmen mit 16-Bit-Farbtiefe in 1:2 – meine Lieblingskomposition! Als Woody mich vergangenes Jahr anrief und fragte, ob ich Kameramann seines neuen Films mit dem Arbeitstitel ‚WASP 2015‘ werden möchte, hatte ich meine Entscheidung bereits getroffen. Ich überzeugte ihn davon, den Film digital zu drehen, sodass wir gemeinsam unsere Reise in die digitale Welt antreten können. Die Zeit für die Sony F65 ist gekommen!“
„Für Sony ist es eine große Ehre, dass sich Woody Allen bei seinen ersten digitalen Dreh für Sony CineAlta entschieden hat“, sagt Ainara Porron, European Marketing Manager, Cinematography, Sony Europe. „Das ist eine schöne Anerkennung für unseren kontinuierlichen Einsatz für die Filmindustrie und macht deutlich, dass Sony CineAlta die erste Wahl für Regisseure und Kameraleute ist“.

WM-Spiel Deutschland – Frankreich in 4K #GERFRA

4. Juli 2014
Fußball WM in 4K muss ein Erlebnis sein. Foto: Sony

Fußball WM in 4K muss ein Erlebnis sein. Foto: Sony

Bei der Heiligsprechung der Päpste im April hatte Sony geübt, aber jetzt versteht die Welt keinen Spaß mehr. Es darf nichts schiefgehen, denn statt Papst geht es um Fußball. Zum ersten Mal wird das Viertelfinale Deutschland – Frankreich #Gerfra live in 4K übertragen. Die Technik dazu kommt von Sony.

Ich geb es ja zu, ich bin kein Fußballfan, aber ein Technikfan. Und so interessiert mich die Fußballweltmeisterschaft enorm. Und ich bin gespannt, ob alles glatt läuft, wenn Sony und Vue Entertainment am Freitag einen Meilenstein in der Geschichte der Sport-Liveunterhaltung setzen wollen: Die Begegnung Deutschland – Frankreich im Viertelfinale am 4. Juli und das Endspiel der FIFA-Fußballweltmeisterschaft 2014 am 13. Juli werden live in 4K-Auflösung in ein englisches Kino übertragen. Sony und Vue Cinemas arbeiten mit den technischen Partnern Eutelsat, DSAT Cinema und IDC zusammen und bringen die Spiele weltweit zum ersten Mal in Ultra-High-Definition-Auflösung in das hochmoderne Vue-Multiplex-Kino in Westfield, London. ich frag mich allerdings warum die Übertragung nach England geschehen muss, denn die Herrschaften sind doch schon lange, lange ausgeschieden (hihi).

Während das öffentliche Interesse an 4K zunimmt, eröffnet diese 4K-FIFA-Fußballweltmeisterschaft nun auch für Sportfans eine komplett neue Dimension des Seherlebnisses. Die Übertragung in viermal höherer Auflösung als HD bringt das Geschehen auf dem Rasen so nah und detailreich wie noch nie zuvor an den Zuschauer. Die beiden Spiele werden per Stream über Satellit live aus dem Estadio Jornalista Mario Filho (Maracana) direkt in das Kino übertragen.

Sony arbeitet für diese 4K-Live-Übertragungen mit IDC, Eutelsat und DSAT Cinema zusammen, um gemeinsam die Satellitenübertragung, Signaldecodierung sowie die 4K-Projektion zu ermöglichen. DSAT Cinema ist für die Bereitstellung und Integration des Equipments zuständig, einschließlich Netzwerk- und Empfänger-Konfiguration. IDC stellt den 4K-UHD-HEVC-Videodecoder und den professionellen Satellitenempfänger für die Installation im Kino bereit. Dieser empfängt die 4K-Satellitensignale und leitet sie in Form von Video- und Audiosignalen an den Sony-Kinoprojektor sowie das Audiosystem weiter. Eutelsat empfängt über seinen Teleport in der Nähe von Paris das Signal aus Brasilien, codiert es im Format Ultra HD HEVC mit 60 Bildern pro Sekunde und überträgt es über den Satelliten EUTELSAT 5 West A direkt in das Kino.

Auf die Leinwand kommen die Bilder mit dem 4K-Digitalkino-Projektionssystem SRX-R320 von Sony. Der Projektor zeigt 2K-, 4K- und 3D-Bilder in bester Qualität und bietet Zuschauern ein einzigartiges Kinoerlebnis. Die Vue-Kinos in ganz Großbritannien sind mit der 4K-Digitalkino-Projektionstechnologie von Sony ausgestattet.

FIFA TV produziert auch den offiziellen Film der FIFA-Fußballweltmeisterschaft 2014 in 4K. Der Film wird Szenen aus drei in 4K produzierten Spielen enthalten. Nach dem Finale will die FIFA den Film online zur Verfügung stellen.

 

Päpste werden in 3D und 4K heilig gesprochen

26. April 2014

Heiligsprechung

Meine Mutter berichtete mir von der Krönung von Elisabeth im Jahre 1952. Damals wurde die Krönung live von der BBC in alle Welt übertragen. Sie war extra beim Friseur, denn schließlich kam die britische Königin ins Wohnzimmer. Es war eine riesiger technischer Schritt. Heute sind wir natürlich deutlich weiter. Das beste Beispiel ist am Sonntag. Die feierliche Zeremonie anlässlich der Heiligsprechung von Johannes XXIII. und Johannes Paul II. findet am 27. April auf dem Petersplatz statt und wird mit Sony-Kameras des Typs PMW-F55 in einem Studio-Setup in 4K-Ultra HD übertragen. Mit der Heiligsprechung kommt die 4K-Technologie von Sony erneut für die Live-Produktion eines wichtigen Events zum Einsatz und hebt die Archivierungsqualität auf ein neues Niveau.

Es ist ein Wahnsinn, welcher technischer Aufwand hier im Hintergrund läuft. Das Vatikanische Fernsehzentrum CTV (Centro Televisivo Vaticano) produziert die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Sony und Sky Italia. Mit technischer Unterstützung von DBW Communication und Eutelsat wird die Veranstaltung live in 4K-Qualität aus der Audienzhalle Pauls VI. im Vatikan übertragen. Darüber hinaus können Gläubige die Zeremonie auch live in 3D verfolgen: Die Gemeinde Sotto il Monte Giovanni XXIII, Geburtsort von Papst Johannes XXIII, wird die Heiligsprechung so mit räumlicher Tiefe erleben, als wäre sie auf dem Petersplatz mit dabei. Dabei kommt der digitale 4K-Kinoprojektor SRX-R515P von Sony zum Einsatz. Durch Streulichtreduzierung ermöglicht das Projektionssystem überzeugend wirklichkeitsnahe Bilder mit einem extrem hohen Kontrast von 8.000:1.

Mit seiner Entscheidung, eine so bedeutende Veranstaltung in HD, 3D und 4K zu produzieren, baut CTV seine Position als technologisch fortschrittliches Fernsehzentrum weiter aus und knüpft an vorangegangene Erfolge an. Mit der hohen Übertragungsqualität möchte der Sender seinen Zuschauern das Gefühl vermitteln, ein Teil dieses wichtigen Ereignisses zu sein.

SonyPro_PMW-F55

Von sechs Blickwinkeln aus innerhalb eines Studio-Setups auf dem Petersplatz drehen CTV und seine Kooperationspartner die Heiligsprechung in 4K-Auflösung. Dort ist ein modernes PMW-F55-Kamerasystem mit einem 4K-fähigen Übertragungswagen verbunden.

Als technischer Leiter wählte CTV die Positionierung der Kameras und die eingesetzten Objektive sorgfältig aus: Mit einem fortschrittlichen Super-35-mm-Sensor, einer Auflösung von bis zu 4.096 x 2.160 Pixeln (11,6 Millionen Pixel insgesamt) und besten Film- und Fernsehobjektiven ermöglichen die PMW-F55-Kameras von Sony Aufnahmen in höchster Qualität, die die Zuschauer in deutlich detailreichere und konstant scharfe Bilder eintauchen lassen werden.

Neben der PMW-F55 setzt CTV auch einen Sony-Videomischer MVS-8000X in 4K-Konfiguration, ein professionelles PVM-X330-30-4K-LCD-Monitorsystem und den neuen 4K-Server PWS-4400 ein. Produktionspartner DBW Communication bringt seine fachliche Erfahrung in dieses 4K-Gemeinschaftsprojekt ein und stellt einen Ü-Wagen bereit, der für die Zeremonie ein 4K-Upgrade erhält. Satelliten von Eutelsat werden schließlich das Signal übertragen.

 

Testlauf für weitere Live-Produktionen in 4K

Die Produktion ist ein wegweisender Probelauf für die Branche, die überragenden Möglichkeiten von 4K auszutesten. So wird die Veranstaltung auch die Generalprobe für das größte Sportereignis im Sommer dieses Jahres sein: das Finale der FIFATM-Fußballweltmeisterschaft 2014, das am 13. Juni in Rio de Janeiro, Brasilien, ausgetragen und in 4K aufgezeichnet wird.

„Die Produktion von 4K-Inhalten ist für das Vatikanische Fernsehzentrum hochinteressant und wir möchten die Entwicklung dieser neuen Technologie weiter vorantreiben. 4K hilft uns dabei, unsere Mission zu erfüllen: Die Aktivitäten des Heiligen Vaters und des Heiligen Stuhls in höchster Qualität zu dokumentieren und für so lange wie möglich zu bewahren“, sagt Dario E. Viganò, Generaldirektor des Vatikanischen Fernsehzentrums.

David Bush, Head of Marketing bei Sony Professional Solutions, Sony Europe, kommentiert: „Sony definiert weiterhin die Grenzen der Technologie neu. Dies ist das erste Mal, dass die drei Produktionsebenen HD, 3D und 4K bei so einem geschichtsträchtigen Ereignis zusammenkommen. Daher ist es wichtig, dass das beste Equipment zum Einsatz kommt und jedes Detail erfasst. Wir freuen uns sehr, das Vatikanische Fernsehzentrum, mit dem wir schon seit Jahren innovativ zusammenarbeiten, bei einer so wichtigen Veranstaltung zu unterstützen.“

Ich bin sehr gepannt auf die Übertragung. Wer schaut es sich auch an?

Gesucht wird: Red Kamera

8. Januar 2011

Wer im Filmgeschäft den Namen Red hört, gerät in ähnliche Verzückungen wie Fotofreunde einst beim roten Punkt von Leica. Die Filmkamera Red ist ein Mysterium. Ganz ohne Werbung und klassischem Marketing wurde die Red zu einer Wunderkamera. Ich erinnere mich an eine IBC in Amsterdam bei der am Red-Stand nur ein rotes Zelt aufgebaut war und alle Hersteller in das Zelt pilgerten, um die ersten Vorabgeräte zu bewundern.
Sie versprach eine wahnsinnige Qualität des Filmmaterials, so dass die etablierten Kamerahersteller wie Arri oder Sony nervös wurden. Die Ergebnisse waren hervorragend. Die Produktion lief reibungslos, die Postproduktion hakte ein wenig. Die entsprechenden Post-Tools wurden schließlich von den Herstellern nachgereicht und alles läuft wie am Schnürchen.
Virales Marketing gehört beim Geschäftsmodell von Red zum Prinzip. So bin ich mir im Moment nicht sicher, ob Zufall oder nicht, als ich von einem Vorfall in Frankreich hörte.
Die Kinokamera Red Epic M mit der Produktionsnummer 6 wurde gestohlen. Kostenpunkt 58.000 US-Dollar.
Red verhandelt nicht mit Dieben und hat öffentlich eine Summe von 100.000 US-Dollar ausgesetzt, die beim Ergreifen des Täters und Heimkehr der Kamera ausgesetzt werden. Marketingtrick oder wirkliches Verbrechen?
Es könnte sich um eine dreisten Fall von Industriespionage handeln, denn die Epic-M ist der Traum eines jeden Filmemachers. Laut Red kann die Kamera Filme bis zu 120 Frames pro Sekunde in den Auflösungen 720p und 1.080p und mit den Formaten 2 K, 3 K, 4 K 4,5 K und bis zu 5K in einem Rohdatenformat aufnehmen. Also alles, was das Herz begehrt. Gespeichert wird auf Standardspeicher CompactFlash oder SD-Karte