Archive for Januar 2011

RTT sucht 3D-Visionäre

29. Januar 2011

Wer im 3D-Bereich arbeitet, der weiß genau, wie wichtig Wettbewerbe sind. Seit Jahren arbeite ich für den animago AWARD. Wer unter den Sieger gehört, der hat optimale Chancen am Markt. Jetzt kam mir ein interessanter Wettbewerb von RTT auf den Tisch.

Fortschritt und technologische Innovation im Bereich 3D Highend Visualisierung stehen bei dem Münchner Visualisierungsexperten RTT an erster Stelle, wenn es um die Ausschreibung der alljährlichen Studentenwettbewerbe geht: „Wie sieht die Welt im Jahr 2020 aus?“ Mit dieser Frage wendet sich RTT mit den RTT Emerging Technology und RTT Funky Visualization Contests an die „Spezialisten von morgen“. In diesem Jahr wird eine Fach-Jury bestehend aus Mitgliedern wie dem Computergrafik-Spezialisten Paul Debevec, dem CEO von NVIDIA Jen-Hsun Huang oder der Senior Designerin Nancy Holman von Tesla Motors, die besten und innovativsten Ideen und Kreativkonzepte auszeichnen. Neben Preisen winkt den Gewinnern außerdem die Chance, ihre Projekte vor einem internationalen Fachpublikum auf der RTT Excite im Mai diesen Jahres vorzustellen.

Der RTT Emerging Technology Contest ist seit 2005 fester Bestandteil des RTT Hochschulprogramms und steht in diesem Jahr ganz im Zeichen von „Human Environments“ und der Herausforderung, wie wir mit unserer Umwelt und den alltäglichen Bedarfsgütern in der Zukunft interagieren werden. Der RTT Funky Visualization Contest fordert die Vorstellungskraft der Wettbewerbsteilnehmer in 2011 zum zweiten Mal in Folge heraus. Unter dem Motto „Advanced Motion“ sollen futuristische Produkte und Gebrauchsgegenstände in 2D bzw. 3D in Szene gesetzt werden.

Beide Wettbewerbe richten sich an Hochschulen, Forschungsteams und Studierende weltweit. Der Einsendeschluss ist jeweils der 15. April 2011. Die Preise werden von RTTs Kooperationspartnern ausgelobt: zwei NVIDIA Quadro 6000 Grafikkarten erwarten die Prämierten des RTT Emerging Technology Contest 2011. Die Gewinner des RTT Funky Visualization Contest 2011 erhalten zwei Intuos 4M Tablet PCs von Wacom. Darüber hinaus sind die Gewinnerteams eingeladen, ihre Visionen auf der internationalen Fachtagung RTT Excite 2011 den führenden Köpfen der Branche zu präsentieren.

Kleiner Tipp: Adobe Photoshop CS5 Farben mischen

28. Januar 2011

Dieser kleine Photoshop-Tipp stammt von Wacom, mein Lieblingshersteller in Sachen Stifttablett. Heraus kommt ein netter Effekt, nix großes, aber das Ergebnis kommt gut an:

A) Wähle bei dem ausgewähltem Mixer Brush Tool die Option „Wet, Heavy Mix“ (Nass, starke Mischung). Diese Einstellungen sind wichtig, wenn der Pinsel Farbe aufnehmen, Farbe von einer ausgewählten (geladenen) Farbe hinzufügen oder geladene und aufgebrachte Farben mischen soll.

B) Lege auf der Leinwand zwei Farbformen an, und dann ziehe einige Striche von einer Farbform zur anderen, um so eine natürliche Mischung der beiden Farben zu erschaffen. Experimentiere dabei mit dem Pinsel und probiere verschiedene Neigungseinstellungen oder Druckstufen aus.

Neue Zeitschrift „3D Total“ – Tierisches Vergnügen

18. Januar 2011
Stereo 3D für Kinder - ich probiere es mal aus.

Stereo 3D für Kinder - ich probiere es mal aus.

Der deutsche Micky Maus-Verlag geht in Richtung 3D. Es gab ja schon immer wieder Versuche Stereobilder in Zeitungen abzudrucken. Ich erinnere mich an Animationsmagazine auf der Siggraph 2009 oder auch an eine Extraausgabe der BILD-Zeitung mit dem Verteidigungsminister auf dem Cover.  Nach Aufklärungsbildchen in der Bravo kommt jetzt Stereo 3D für die Kleinen und ich werde mal eine Ausgabe kaufen. Mit dem Magazin „3D Total“ aus dem Egmont Ehapa Verlag kommen die Tiere nach Hause, und das scheinbar zum Anfassen nah. Ab dem 21. Januar 2011 ist das erste speziell für Kinder entwickelte 3D-Magazin im Handel erhältlich.

Mit einer 3D-Brille ausgestattet, startet das Magazin in das Abenteuer Wildnis. Durch den dreidimensionalen Effekt steht der Leser inmitten der aufregenden Tierwelt in den Wäldern, Wüsten und Meeren der Erde.

Die erste Ausgabe ist natürlich nicht nur mit den beeindruckend lebensecht wirkenden Bildern gefüllt, sondern auch mit einer Menge Wissenswertem zu den unterschiedlichsten Tieren und deren Lebensräumen. So erfährt man das Interessanteste zu den Rekordhaltern im Tierreich, den cleveren Tarnspezialisten und den geschicktesten Jägern. Die Poster, die in dreidimensionaler Optik begeistern, lassen die Kinder in das Tierreich eintauchen. Außerdem können mit der richtigen Lösung und einer Prise Glück beim großen Rätsel tolle 3D-Preise gewonnen werden. Darüber hinaus gehören zum Magazin Sammelkarten mit den wichtigsten und spannendsten Infos sowie den schönsten Aufnahmen der dargestellten Tiere.

Übrigens, der Titel 3D Total hat nichts mit der gleichnamigen Fachzeitschrift von früher zu tun: Andere Zielgruppe

 

Handwerker ins Fernsehen: Mediales Konzept für Ausbildungsplätze

17. Januar 2011

Nachwuchswerbung ist für 2011 bei vielen Unternehmen angesagt. Wir haben durch die demografische Entwicklung weniger Lehrlinge, die einen Ausbildungsplatz suchen. Die Zahl der offenen Stellen nimmt aber aufgrund positiver Entwicklungen zu. Unternehmer müssen also ihre Lehrstellen für potenzielle Bewerber attraktiver werden. Künftig werden es manche Berufe schwer haben, qualifiziertes Personal zu bekommen.

Hier spielen die Medien auch eine große Rolle. In der Glotze finden sich vor allem Serie über Ärzte, Rechtsanwälte, Designer, Werbetreibende, Detektive. Eine Serie über klassische Handwerksberufe gibt es dagegen kaum.

In USA-Serien werden uns coole Berufsbilder von Staatsbeamten, manchmal etwas verschroben aber immer cool drauf und gut angezogen: CSI, 24, Fringe – Es begann mit Akte X, als ich nur staunte, welche Klamotten Agent Mulder und Scully trugen von einem Gehalt als Staatsbeamte. So schafft man einen Mythos und der Zauber wirkt bei jungen Leuten und beeinflusst ihre Berufswahl.

Kommunikationswissenschaftler der Universität Münster haben herausgefunden, das deutsche TV Serien nicht die Realität des Berufslebens widerspiegeln. Das ist sicherlich keine Überraschung, sollte aber dennoch den Vertretern von Wirtschafts- und Industrieverbänden aufstoßen. Wer in den positiv Medien erscheint, der kann sich auch Bewerber für offene Stellen aussuchen – das ist nichts anderes als Marketing.

Marketing für das Handwerk für die ganz Jüngsten.

Marketing für das Handwerk für die ganz Jüngsten.

Während fast jeder dritte der knapp 40 Millionen berufstätigen Deutschen im Jahr 2007 in der Produktion beschäftigt gewesen sei, seien es in den Serien nur etwa ein Prozent, so die westfälischen Wissenschaftler. Natürlich wandelt sich Deutschland zur Dienstleistungsgesellschaft, doch in den TV-Serien sehe ich kaum etwas von Verkäufer, Maler, Friseure. Ok, ich kenne zwar den Landarzt oder mein Lehrer Dr. Specht. So steigt beispielsweise der Wunsch, im Gesundheitswesen zu arbeiten signifikant mit dem Konsum von gesundheitsbezogenen Serien an, so das Ergebnis der Studie. Umgekehrt sei das Interesse am Handwerksgewerbe wohl auch deshalb gering, weil zugehörige Berufsfelder im Fernsehen keine Rolle spielen, meinen die Forscher.

Also sollten sich Wirtschafts- und Industrieverbände Gedanken machen, wie sie besser ins Fernsehen kommen. Hier fängt Marketing an. Ein paar positive Beispiele gibt es bereits:  Kennen Sie Meister Manny? Nein? Meister Mannys sprechende Gehilfen Rosti, Schrauber, Quetschi oder Pat halten nun auch Einzug in die Zeitschriftenregale. Seit 13. Januar 2011 bringt der Egmont Ehapa Verlag „Meister Mannys Werkzeugkiste“ in den Handel. Die gleichnamige Serie läuft seit 2007 erfolgreich im Disney Channel und seit 2008 auch auf Super RTL. Wer die Zeichentrickhelden kennt, weiß, dass sich bei ihnen alles um das handwerkliche Geschehen und den gemeinschaftlichen Zusammenhalt dreht. Deshalb wartet die erste Ausgabe mit vielen tollen Mitmach-Geschichten rund um den Heimwerker auf. Dazu gehören eine Menge Rätsel, Basteltipps und Malvorlagen. Aber auch die ersten englischen Worte können die Kinder mit Manny und seinen sprechenden Werkzeugen lernen.

Cool waren Pixi-Bücher für die ganz Kleinen. Da gab es erfolgreiche Serien wie Meine Freundin ist Tierärztin, ist Kapitän, ist Pilot. Aber es gab auch in Kooperationen mit Kammern ein cooles Heft: „Helene geht zur Meisterschule“, „Die Handwerker“, „Unternehmer im Handwerk“. Ich fand es toll und die Aktion schafft die Grundlage für einen späteren Berufswunsch. Als Medienheini weiß ich also was ich zu tun habe.

Helene geht zur Meisterschule.

Helene geht zur Meisterschule.

Meine FireWire-Rettung: Yin Yang

16. Januar 2011

Hier kommt meine Rettung, wenn ich auf einem Dreh bin. Ich habe unterschiedliche Geräte mit unterschiedlichen Ausgängen dabei, die minuter gleichzeitg am Rechner hängen müssen. Mein mobiler Schnittrechner ist ein MacBook Pro mit eingebautem FireWire 800. Einige Kameras haben aber einen FireWire 400-Anschluss, andere wieder einen 800. Gleichzeitig konnte ich sie nicht betreiben. Bis jetzt:  Mit dem Mini Hub von Sonnet können Mac-Besitzer an einem FireWire 800- Anschluss je ein FireWire 800- und ein FireWire 400-Gerät gleichzeitig einsetzen. Das handliche Teil heißt Sonnet Yin Yang.

Viele Windows-Leute wissen nicht um mein Problem. Aber als Mac-Besitzer kenne das Problem: Neue Macs verfügen lediglich über einen FireWire 800 (IEEE-1394b)-Anschluss, auf eine FireWire 400 (IEEE 1394a)-Schnittstelle hat Apple sogar komplett verzichtet. Viele Peripherie-Geräte, vor allem im professionellen Audio- und Videobereich, werden über FireWire angeschlossen. Möchte man ein FireWire 400-Gerät  oder mehr als ein FireWire 800-Gerät verwenden, liefert Sonnet mit Yin Yang FireWire Mini Hub die Lösung. Damit können zwei FireWire-Geräte wie zum Beispiel externe Laufwerke, DV Camcorder, Webcams, Audio Interfaces oder auch iPods älterer Generation gleichzeitig verwendet werden. Adapter oder Kabel werden dabei nicht benötigt.

Yin Yang ist tragbar und handlich, es unterstützt ein Bus-Powered-Gerät an jedem Anschluss. Das Gehäuse ist mit einem Format von 1,9 x 1,5 x 0,6 Zoll so klein wie eine Streichholzschachtel, das Host-Kabel gerade mal acht Zentimeter lang. Yin Yang benötigt keinen Netzadapter, keine Treibersoftware und ist kompatibel mit FireWire Peripherie-Geräten aller Hersteller. Und das Beste: Die Streichholzschachtel kostet nur 50 Euro – 50 Euro, die sich wirklich rentiert haben.

Neue Kleider für mein iPad

15. Januar 2011
Das wird wohl mein neues Case werden.

Das wird wohl mein neues Case werden.

Eigentlich hab ich ja bereits mehrere Schutzhüllen für mein iPad. Was brauche ich dann überhaupt eine neue? Aber es ist genauso wie mit den Klamotten. Natürlich hab ich was zum Anziehen, aber ein neues Tuch wäre fein. Wäre nicht das Problem, das Apple uns und damit mir bald ein neues iPad präsentieren wird.

Egal, ich habe mich für eine farbenfrohe Schutzhülle entschieden: Ich nehme wohl das Folio Case CANVAS von SwitchEasy. Zwei kleine Handgriffe genügen, um das aus beschichtetem Nylon gefertigte Case in einen iPad-Ständer umzufunktionieren. Die verstellbare Vorderseite ermöglicht eine optimale Sicht auf das Display und lässt iPad-User den digitalen Lifestyle in allen Lebenslagen genießen. Nachdem ich bisher immer nur schwarze Cases habe, nehme ich wohl jetzt das die blaue Variante, schließlich bin ich ein Junge.

Was mich überzeugt hat: Die Vorderseite lässt sich in zwei unterschiedlichen Positionen einknicken und an der Hinterseite arretieren. So wird eine bequeme Sicht auf das 9,7 Zoll große Display garantiert. Bei meinem Case von Apple lässt sich das iPad nur in eine Position setzen und das reicht oftmals nicht. Im Innern findet das iPad im eingenähten Rahmen Platz. In den schmalen Innenfächern lassen sich beispielsweise Visitenkarten verstauen. Für sicheren Halt beim Transport sorgt ein extra-strapazierfähiger Gummizug, der das Folio Case fest verschließt.

Jetzt stellt sich mir nur noch die Frage, ob das ganze Case Platz in meiner neuen Herrenhandtasche von Booq hat. Ich habe mir zu Weihnachten die neue Cobra courier XS von meinem Lieblingstaschenhersteller Booq gekauft. Seitdem habe ich eine moderne Herrenhandtasche für mein iPad und ich hab sie eigentlich immer dabei. Diesen Luxus hab ich mir gegönnt.

Das Außengewebe der luxuriösen Cobra courier XS besteht aus 1680-Denier Ballistic-Nylon und schützt vor Nässe. Der extra beschichtete und strapazierfähige Taschenboden dämpft unbeabsichtigte Erschütterungen problemlos ab. Im Inneren trumpft Cobra courier XS mit seidigem Nylongewebe und Nappaleder auf. Der Schultergurt garantiert höchsten Tragekomfort. Leider und für mich absolut unverständlich passt mein kleines MacBook Air nicht in das Fach. Das bin ich von Booq nicht gewohnt, aber wahrscheinlich überschnitten sich die Produktionszeiten der Tasche mit der Veröffentlichung des neuen Apple-Teils.

Meine neue Herrenhandtasche von Booq.

Meine neue Herrenhandtasche von Booq.

Star Wars – The Complete Saga endlich auf Blu ray

14. Januar 2011

Zeit wurde es: Star Wars kommt auf Blu ray. Auf der CES gab Mike Dunn von 20th Century Fox Home Entertainment den Knaller bekannt: Im September werden die Lucas-Klassiker endlich veröffentlicht, wenn der Meister sie freigegeben hat. Die beiden Trilogien wird es als Einzelpack eben sowie eine Sammlerbox „Star Wars – The Complete Saga“ mit allen sechs Filmen. In einer lächerlichen Show auf der CES fand die Ankündigung vor Panasonic-Bildschirmen statt.

Star Wars – The Complete Saga soll über 30 Stunden Bonusmaterial beinhalten. Darunter sollen auch ein paar neue Extras sein. Das Set besteht aus neun Discs und bietet unter anderem zusätzlich alternative Szenen aus den Filmen. Die Sets werden in Prequel (Episode 1-3) und Original (Episode 4-6) aufgeteilt, wobei die einzelnen Sets die drei Filme beinhalten. Nur das ultimative 9-Disc-Set wird in der „Complete Saga“-Box angeboten. Meine Vorbestellung Star Wars: Complete Saga I-VI bei Amazon läuft.

Social Media: KLM beglückt Passagiere

13. Januar 2011

Nachdem Spanair vor kurzem mit einer eindrucksvollen Social Media Kampagne zu Weihnachten aufwarten konnte, legte jetzt KLM ebenso eindrucksvoll nach. Durch geschicktes Monitoring analysierten die KLM-Mitarbeiter, welche Fluggäste via Foursquare oder Twitter über ihren bevorstehenden Flug berichteten. Gesucht – gefunden. Anschließend recherchierten die Holländer in den Profilen ihrer Fluggäste nach den jeweiligen Hobbys und suchten sich ein individuelles Geschenk für ihre Kunden aus. Anschließend wurden die Gäste vor laufender Kamera am Gate aufgespürt und ihnen ihr Geschenk überreicht. Es gab zum Beispiel iTunes-Gutscheine, Kinokarten für den Film „The Social Network“ (nett für Konferenzteilnehmer einer Social Media Konferenz). Natürlich wurde der Film über die Aktion in YouTube eingestellt und via Netzwerke von KLM verbreitet.

 

CES: Blutdruck am iPhone messen

12. Januar 2011

Als Nerd habe ich eine Waage mit WLAN-Anschluss. Natürlich braucht es kein Mensch, aber cool ist es doch. Mein Gewicht wird gespeichert und ich kann im Netz nach Eingabe meines Passworts meinen Gewichtsverlauf verfolgen. Der französische Hersteller Withings legt jetzt nach und brachte auf der CES ein mobiles Blutdruckmessgerät für mein iPhone und iPad auf den Markt.

Und da die Wohlstandsgesellschaft unter erhöhtem Blutdruck leidet, kommt so ein Messgerät genau zur rechten Zeit. Das Gerät wird an den Dock-Anschluss angestöpselt und mit einer kostenlosen App von Withings erscheinen die Werte auf dem Display. Der Blutdruck wird laut Website mit einer Abweichung von 2 Prozent gemessen, beim Puls weicht der Wert um 5 Prozent ab. Also Werte, die meiner Meinung nach im Toleranzbereich liegen. Für 130 Euro bin ich ab Februar dabei.

Blutdruckmessen am iPhone - muss ich haben.

Blutdruckmessen am iPhone - muss ich haben.

Zudem bietet Withings künftig ein Baby Fon an und nennt es BabyMonitor. Künftig kann ich meinen Nachwuchs über das iPhone per Video überwachen. Im Grunde ist es nicht anderes als eine Videoüberwachung. Es hat einen Bewegungs- und Lautstärkedetektor und kann somit den Schlaf des Babys überwachen. Schade, dass meine Kinder schon so groß sind. Die Produktion eines weiteren Familiennachwuchses kommt nicht in die Frage – auch nicht, weil es ein so tolles Tool gibt.

Was macht der Nachwuchs?

Was macht der Nachwuchs?

 

Postwertzeichen von Loriot – genial

11. Januar 2011

Die Sache mit den Briefmarkenalben hat bei mir nie geklappt. Briefmarken sind für mich, wie Woody Allen es einmal ausdrückte, nichts anderes als bedrucktes Papier. Zwei Mal in meinem Leben bin extra zur Post, damals noch zur Bundespost marschiert, und habe bewusst nach Marken verlangt. Es handelte sich einmal um Sondermarken zu Elvis Presley, Jim Morrison und Buddy Holly und ein anderes Mal um Marken zum Deutschen Film mit Metropolis als Motiv.
Jetzt bin ich ein drittes Mal bewusst zu unserer Dorfpost gelaufen, die mittlerweile in einem Getränkemarkt gastiert. Grund: Es gibt seit 1. Januar vier Wohlfahrtsmarken meines Lieblingshumoristen Loriot: Es handel sich um die bekannten Motive: „Herren im Bad“, „Auf der Rennbahn“, „Der sprechende Hund“ und „Das Frühstücksei“.
Die Dialoge sind bekannt und in den allgemeinen Wortschatz meiner Generation übergegangen: „Wo laufen sie denn?“ oder „Nehmen Sie die Ente aus meiner Wanne!“ gehören heute zu jeder gepflegten Konversation. Herrlich.
Völlig absurd ist dagegen der sprechende Hund. Ich kann mich noch heute kugeln über die Szene. Und seit dem ich verheiratet bin, weiß ich, welche Kämpfe sich beim „Frühstücksei“ abspielen. „Irgendwann bring ich sie um!“
Also Leute, kauft die Wohlfahrtsmarken bei eurem örtlichen Briefmarkendealer. Parallel zu den Briefmarken mit dem Thema „Motive von Loriot“ aus der Serie „Für die Wohlfahrtspflege“ erscheint auch dieses Mal ein Markenset mit zehn selbstklebenden Postwertzeichen (geiles Wort) zu je 55 ct + 25 ct Zuschlag. Aus dem Verkaufserlös dieses Markensets fließen 2,50 € in soziale Projekte der Wohlfahrtsverbände: Vom Kindergarten und Jugendclub über die Betreuung alter, kranker und behinderter Menschen bis hin zu Hilfen für Opfer von Krieg und Naturkatastrophen.
Und immer daran denken: Mein Hund kann sprechen – Prust.