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#Lustwandeln – Tanja Praske setzt Maßstäbe für die Schlösserverwaltung im Freisaat Bayern

28. September 2015

Da sage noch einer, die bayerische Verwaltung hat nichts mit Social Media am Hut. Genau das Gegenteil ist der Fall – wie ich am Beispiel der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung feststellen konnte. Dort wurde ein schöner Plan ausgeheckt, um eine App für den Schlosspark von Nymphenburg zu bewerben. Die ganze Aktion lief unter dem Hashtag #Lustwandeln und hatte einen riesigen Erfolg. Das Bayerische Finanzministerium, zu dem die Schlosserverwaltung gehört, kann gehörig stolz auf solche Mitarbeiter sein.
Die #Lustwandeln -Aktion ist jetzt schon ein paar Tage her und wurde im März 2015 durchgeführt. Jetzt schlagen die Wellen wieder hoch, denn die Aktion wurde für den renommierten Virenschleuder-Preis #vsp15 nominiert und ich drücke die Daumen, dass die Aktion gewinnt. Bei der Nominierung wurde das ganze Projekt noch einmal aufgerollt und bei meinen Schulungen (auch vor Angehörigen der bayerischen Ministerialverwaltung) stelle ich den Tweetwalk zu #Lustwandeln als vorbildlich heraus.
Die Schlösserverwaltung veranstaltete für Blogger, Twitterer und Instgrammer einen exklusiven Spaziergang durch den Garten von Schloss Nymphenburg. Man kam an Orte, die für die Öffentlichkeit gesperrt sind. Es herrschte daher eine gewisse Exklusivität vor. Als exklusiver Medienpartner wurde mit der SZ ein klassisches Holzmedium gewonnen, die auch sehr gut über die Aktion berichtet haben. Alle Teilnehmer des Tweetwalk erhielten eine Führung durch die Gartenexperten der Schlosserverwaltung und natürlich wurde unter dem Hashtag #Lustwandeln den ganzen Tag in den sozialen Netzen darüber berichtet.

Das Monitoring zeigt, Lustwandeln ist ein Erfolg.

Das Monitoring zeigt, Lustwandeln ist ein Erfolg.

„Wir wollten dem Englischen Landschaftsgarten zu viraler Wucht verhelfen“, sagte mir Tanja Praske. Die Kunsthistorikerin und erfolge Social Media-Frau zog das ganze Projekt durch – von der App-Erstellung bis hin zum Tweetwalk. Hut ab vor so einer Leistung und Hut ab vor der Schlösserverwaltung, die sich auf so ein Experiment eingelassen hat. Die ganze Sache mit dem #Lustwandeln wurde ein Erfolg. Das Monitoring des Hashtags #Lustwandeln lief vom 23.3. bis zum 7.5.15. Es kamen 3.167 Tweets mit einer potentiellen Reichweite von 3.696.300 Impressions zustande. Und ich muss zugeben: Ich habe mich geärgert, dass ich damals nicht dabei sein konnte. Ich hatte einen Kundenauftrag und musste arbeiten. Gerne hätte ich zum Erfolg von #Lustwandeln live beigetragen. So konnte ich nur retweeten, faven und kommentierten.
Vor kurzem traf ich mich mit Tanja Praske. Sie ist wie ich ein Mitglied der IronBlogger München. Ich führte mit Tanja Praske ein langes, inspirierendes Gespräch. Ihr Projektauftrag bei der Schlösserverwaltung ist nun zu Ende und sie hofft auf neue Aufträge aus dem Kulturumfeld. Ich drücke ihr die Daumen bei ihren Vorhaben. Für mich steht fest: Kultur im Netz hat eine Zukunft, solange es solch engagierte Kunsthistoriker wie Tanja Praske gibt. Schaut euch das Interview an, dass ich mit ihr geführt habe.

Mein Besuch bei FOCUS Online

27. August 2014

Bei den Print-Magazinen geht es wieder rund. Der Spiegel ist mit sich selbst beschäftigt und die Print-Garde mag kein Online. Beim Stern und beim Focus – beide Print – müssen die Chefredakteure gehen. Der Medienwandel wird auch durch einen Wechsel der Chefredaktion nicht aufgehalten.
Daher blicke ich einmal auf den Reichweitenprimus FOCUS Online. Im Rahmen meines Lehrauftrags bei der Macromedia Akademie organisierte ich für meine Studenten einen Besuch bei FOCUS Online. Angesiedelt bei TOMORROW Focus, einem Burda-Unternehmen, bekam ich als langjähriger Zeitungs- und Zeitschriftenjournalist einen kleinen Eindruck von der Arbeit eines Online-Journalisten. Vielen Dank dafür.

Chefredakteur Daniel Steil und seinem Stellvertreter Florian Fest

Chefredakteur Daniel Steil und seinem Stellvertreter Florian Fest

Selbst bezeichnet sich FOCUS Online als Portal für Qualitätsjournalismus, dies wurde von Chefredakteur Daniel Steil und seinem Stellvertreter Florian Festl in den Gesprächen immer wieder betont. Die Reichweite von FOCUS Online sei enorm. Im Moment steht die Newsportal an der Spitze vor Spiegel online und der Absatz zwischen München und Hamburg wird größer. Kein Wunder, wenn sich Hamburg nur um sich selbst dreht. Schnelligkeit ist eine absolute Stärke des Mediums.

Der erste Action Room bei der Besichtigung.

Der erste Action Room bei der Besichtigung.

Bei meinem Besuch in München hatte ich das Gefühl, dass in der Online-Welt nur der Schnellste auch gewinnt. Klicks zählen, Reichweite zählt, dann fließt das Werbebudget. Und diese Klicks werden mit unterschiedlichen Zielen erreicht, sei es durch klassische Bilderklickstrecken, sei es aber auch durch unterschiedliche Aufmachungen eines und des selben Themas. Bei meinem Besuch konnte ich feststellen, dass einzelne Themen unterschiedlich angepackt und immer wieder neu aufgemacht und verpackt werden. Kein großer Artikel, lieber viele kleine zum Thema mit unterschiedlichen Ansprachen. Überschriften gewechselt, Einstiege und Leads geändert, doch der Nachrichtenwert hat sich kaum verändert – nur die Perspektive auf die Nachricht selbst. Das habe ich in Print noch anders gelernt, aber ich bin ja lernfähig.

Der Action Room der Redaktion.

Der Action Room der Redaktion.

Als ich die beiden Redaktionsräume besuchte, die bei FOCUS Online als Action-Rooms bezeichnet werden, erreichte gerade eine Eilmeldung die Redaktion. Der mutmaßliche Dieb der Schumacher-Krankenakte habe sich in der Schweiz erhängt. Diese News-Meldung musste für ein führendes Nachrichtenmedium natürlich so schnell als möglich online gehen. Ich stand hinter dem Desk des CvD (Chef vom Dienst) und sah ihn bei seiner Arbeit zu.

Über die Schulter geschaut: Die Arbeit des CvD

Über die Schulter geschaut: Die Arbeit des CvD

Gleichzeitig verfolgte ich über das iPhone die relevanten Websites wie Bild, Spiegel und Kollegen. Twitter hatte die Nachricht als erstes – und dann folgte FOCUS Online. Ob die Meldung gegengecheckt wurde, kann ich nicht sagen. Als Quelle wurde die Schweizer Boulevardzeitung Blick genannt. Ob der Blick.ch eine seriöse Quelle ist, muss jeder für sich selbst beurteilen. Reicht es für ein Portal des Qualitätsjournalismus nur eine Quelle zu nennen und diese ist noch eine reißerische dazu? Ob mit der Staatsanwaltschaft in der Schweiz gesprochen wurde, bevor die Meldung in München online ging, weiß ich nicht. Gesehen habe ich keinen bei der Gegenrecherche, so dass mein Eindruck rein subjektiv ist.
Eindrucksvoll war auf alle Fälle das Monitoring in der Redaktion. So etwas hätte ich mir als Print-Redakteur auch gerne gewünscht. Als Papiermann musste ich auf die Scannerkassen und später auf die IVW-Zahlen warten, um zu wissen, ob eine Geschichte beim Leser ankommt oder nicht. Mein persönliches Monitoring damals war meine langjährige Erfahrung, oftmals mein Bauchgefühl. Heute sind es harte Zahlen im Online-Geschäft.

Eilmeldung - der Online-Dienst hat gewonnen.

Eilmeldung – der Online-Dienst hat gewonnen.

Im Online-Zeitalter ist es schließlich anders: Die Klickzahlen und andere KPIs werden laufend erfasst und in die Redaktion gegeben. So kann jeder sehen, wie sein Artikel läuft und ob er erfolgreich ist. Und erfolgreich heiß, wenn er geklickt wird. Wahrscheinlich haben die festangestellten Mitarbeiter auch vereinbarte KPI-Ziele, um Unternehmensprämien zu erhalten. Nur so kommt die enorme Reichweite zustande.

Die Kommando-Brücke - die KPI-Zahlen links habe ich unkenntlich gemacht.

Die Kommando-Brücke – die KPI-Zahlen links habe ich unkenntlich gemacht.

Traffic kommt auch über die zahlreichen Social Media Kanäle und die Push-Meldungen auf Smartphones. Hier muss im Fall einer Einmeldung, die Technik stimmen und die Server nicht in die Knie gehen. Zudem werden zahlreiche Artikel mit PDFs verknüpft, um ein Zusatzgeschäft zu generieren. Das kommt mir in vielen Fällen sinnvoll vor, aber manches Mal ist es nur krampfhaft, eine Meldung mit einem kostenpflichtigen PDF zu verbinden. Aber der Erfolg gibt dem Unternehmen recht. So werden als den digitalen Pennys wieder analoge Dollars, in Anlehnung an Hubert Burdas berühmten Ausspruch.
Mit den arbeitenden Online-Journalisten konnte ich mich nicht unterhalten. Ich wollte nicht bei der Arbeit stören. Mir fiel nur auf, dass die Mannschaft sehr jung ist und wahrscheinlich dadurch auch sehr preiswert. Alte Zeitschriftenhasen (und damit teuer) habe ich nicht entdeckt. Daniel Steil, Chefredakteur FOCUS Online, erklärte, dass er freilich auch auf die Kostenstruktur achten müsse. Obwohl man Teil von Burda sei, fühle man sich bei TOMORROW Focus als junges Start-up, ergänzte der stellvertretende Chefredakteur Florian Festl.
Was aber auch klar ist: FOCUS Online setzt klar auf mobile Kommunikation. Smartphones sind die neuen Klickbringer und natürlich müssten die Journalisten für einen künftigen Smartphone-Journalismus anders schreiben als für klassischen Desktop-Journalismus am Rechner. Diesen Trend haben die beiden Chefredakteure klar erkannt und sie werden darauf reagieren. Dies sei sicher, versicherten sie mir. Ich bin also gespannt, wohin sich der Journalismus weiter entwickelt. Bei den Klicks scheint FOCUS Online die Nase vorn zu haben. Ich regte an, What’s App-Redakteure einzustellen und über diesen Kanal auch Klicks zu generieren. Und Roboterjournalismus für Sport und Wirtschaft seien auch nicht ausgeschlossen.
Nachdenklich verließ ich die Redaktion. Der Einblick war faszinierend und ich weiß nicht, ob er mir gefallen hat. Ich bin in der Tradition der Geschichtenerzähler groß geworden. Aber Geschichten zu erzählen, ist wohl in einem Newsportal nicht so wichtig. Ich werde die Sache weiter beobachten.

Social Media: Buchkritik Social Web von Anja Ebersbach, Markus Glaser und Richard Heigl

23. Mai 2011

Oberflächliche Bücher, wie das Bedienen von sozialen Netzwerken gibt es mehr als genug. Es wird Zeit, dass wir uns tiefer, grundsätzlicher, wenn nicht gar wissenschaftlich mit dem Phänomen der sozialen Netzwerke auseinandersetzen. Hier wurde mir von meinem Kollegen Thomas Gerlachdas Buch des Autorentrios Anja Ebersbach, Markus Glaser und Richard Heig lSocial Web empfohlen. Und es war eine ausgezeichnete Empfehlung. Das Trio geht dem Phänomen auf dem Grund, ohne aber in eine wissenschaftliche Fachsprache zu verfallen. Alle Paletten des Social Webs werden behandelt, fein säuberlich zum Web 2.0 abgegrenzt. Die drei weissagen sogar die Zukunft und stellen Thesen über ein anstehendes Web 3.0 auf. Etwas oberlehrerhaft finde ich allerdings die Zwischenfragen, mit denen das neu erworbene Wissen abgefragt und ggf. vertieft werden kann.

Aber schön der Reihe nach: In der jetzt vorliegenden zweiten Auflage des Buches werden alle vorhandenen Social Web-Plattformen beschrieben und eingeordnet. Dies geschieht auch mit Plattformen zum Monitoring und Geotagging. Für die Techniker und Soziologen unter uns gibt es dann eine Beschreibung, wie diese Plattformen funktionieren und was sich unter der Oberfläche abspielt. Sehr interessant waren für mich die Gruppenprozesse, die im Social Web stattfinden. Als Beispiel sei nur die Weisheit der Masse bei Wikipedia genannt. Rundum ein gutes Buch für tiefergehendes handfestes Wissen. Also klarer Lesebefehl!

Social Media: KLM beglückt Passagiere

13. Januar 2011

Nachdem Spanair vor kurzem mit einer eindrucksvollen Social Media Kampagne zu Weihnachten aufwarten konnte, legte jetzt KLM ebenso eindrucksvoll nach. Durch geschicktes Monitoring analysierten die KLM-Mitarbeiter, welche Fluggäste via Foursquare oder Twitter über ihren bevorstehenden Flug berichteten. Gesucht – gefunden. Anschließend recherchierten die Holländer in den Profilen ihrer Fluggäste nach den jeweiligen Hobbys und suchten sich ein individuelles Geschenk für ihre Kunden aus. Anschließend wurden die Gäste vor laufender Kamera am Gate aufgespürt und ihnen ihr Geschenk überreicht. Es gab zum Beispiel iTunes-Gutscheine, Kinokarten für den Film „The Social Network“ (nett für Konferenzteilnehmer einer Social Media Konferenz). Natürlich wurde der Film über die Aktion in YouTube eingestellt und via Netzwerke von KLM verbreitet.

 

Technik-Materialschlacht erster Güte für WM

18. April 2010
16 non-lineare Avid Media Composer Nitris DX-Systeme gehen an den Start zur WM.

16 non-lineare Avid Media Composer Nitris DX-Systeme gehen an den Start zur WM.

Für mich ist die Fußballweltmeisterschaft noch ewig weit weg, doch natürlich laufen die logistischen Vorbereitungen bereits jetzt auf Hochtouren. Zwar ist Südafrika kein Entwicklungsland, doch wenn es an Übertragungstechnik für eine WM geht, da sollten die Verantwortlichen an nichts sparen. Ein Ausfall der Technik und dann könnten die Medienverantwortlichen sofort ihren Hut nehmen. Wir werden diese WM voll in HD genießen können und darauf freu ich mich (und wenn die Deutschen vorne mit dabei sind, um so mehr). Nachdem Stereo3D dieses Jahr nur rudimentär übertragen wird, setzen die Verantwortlichen voll auf HD. Dazu braucht es neue Ausrüstung und die liefert unter anderem ein hervorragender Dienstleister, das Kölner Systemhauses Wellen+Nöthen.
Zur Fußball-Europameisterschaft 2008 blieb uns Fußball-Fans der volle optische Fernsehgenuss noch verwehrt. Zwar produzierten die öffentlich rechtlichen Sender auch hier bereits HD-fähiges Material, gesendet wurde allerdings ausschließlich im SD-Standard. Mit der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika wird sich dies nun ändern. Durch die Aufnahme ihres HDTV-Regelbetriebs seit den Olympischen Winterspielen Anfang diesen Jahres werden ARD und ZDF auch den Nationalsport Nr. 1 in HD und SD ausstrahlen. Ermöglicht wird dies auch durch das Engagement des Kölner Systemhauses Wellen+Nöthen, das entscheidende Komponenten der von ARD und ZDF in Südafrika gemeinschaftlich genutzten bandlosen High Definition Produktions- und Sendetechnik zusammenstellt.
Die Mietliste für die WM ist Highend-Ausrüstung vom Feinsten. Da kann die Multimediale Materialschlacht geschlagen werden.
So stellt das Kölner Systemhaus den Sendern für die bandlose Produktion insgesamt 16 non-lineare Avid Media Composer Nitris DX-Systeme sowie drei Media Composer Software Workstations bereit. Hier ist Avid voll dabei. Um dem hohen Speicherbedarf gerecht zu werden wird das Avid Unity ISIS-System aus der Mobilen Produktionseinheit (MPE) des ZDF durch Wellen+Nöthen für den Zeitraum der Fußball-Weltmeisterschaft mit 192 TB Avid-Storages erweitert. Durch dieses großformatige System kann der Produktionsbereich so rund 1300 Stunden Material in HD-Qualität speichern und weiterverarbeiten. Insgesamt 14 Avid AirSpeed-Plattformen inklusive DNxchange Boxen (für HD-SDI) sorgen dabei für die Ein- und Ausspielung. Aufgrund des hohen Datentransferaufkommens zwischen den EVS- und Avid-Systemen werden zusätzlich drei Avid Interplay Transfer Engines in die IT-Umgebung mit eingebunden.
Es wird volle Kanne aufgefahren zur WM: Zur Aufzeichnung der Spiele aus den Stadien und für Impressionen rund um die Fußball-WM stellt Wellen+Nöthen dem ZDF rund 20 HD Maz-Geräte aus seinem Mietportfolio zur Verfügung, darunter komplett bestückte Sony SRW-5800, Sony DVW-M2000P, sechs PDW-HD1500 mit SDI/O Board sowie zehn Panasonic AJ-HD1800 und AJ-SD965 SDI.
Auch bei der Konvertierung des Weltbild-Signals setzen die Mainzer auf die Qualitäten des Equipments aus Köln. So nutzt der Sender für die HD Formatwandlung von 1080i/50 auf 720p/50 drei Alchimist Ph.C HD und sieben Mach HD-Systeme von Snell. Für die Signalverarbeitung sorgen zudem diverse Kreuzschienen von Harris.
Grafiken geben jeder Sportberichterstattung den letzten Schliff, liefern sie doch für die Zuschauer den notwendigen Überblick über den aktuellen WM-Stand, Platzierungen der Mannschaften, Spielerinformationen oder Mannschaftsaufstellungen. Für die 3D-Grafikaufbereitung stehen somit mehrere Viz Trio-Systeme von Vizrt bereit, die durch einen 2-Kanal Inscriber von Harris als Schriftgenerator für das On-Air-Design ergänzt werden.
Last but noch least liefert Wellen+Nöthen umfangreiches Monitoring-, Regie- und Studio-Equipment nach Südafrika. Rund 180 Monitore und 9 Multiviewer-Systeme stellen u.a. sicher, dass Regie und Master Control jederzeit den Überblick behalten und bei packenden Zweikämpfen nah am Geschehen bleiben. Hierfür stehen 40 20“-Monitore von EIZO, 65 Sony LMD-Displays von 9“ bis 24“ sowie 20 32“-Full HD-Displays von Panasonic bereit. Verschiedene Multiviewer-Systeme von Evertz mit rund 400 Inputsignalen sorgen dabei für die organisatorische Verteilung der Bildsignale. Darüber hinaus stellen HD Farbkorrektoren des Typs Fig von TCube die einheitliche Farbwiedergabe auf den verschiedenen Display-Typen sicher.
Für den reibungslosen Ablauf der Kommunikation sorgt eine Riedel Matrix 128×128 mit 59 Sprechstellen inklusive Erweiterungspanels. Im ZDF WM-Studio kommen außerdem Vinten Quattro Kamerastative aus dem Mietpool von Wellen+Nöthen zum Einsatz. Anfang Mai wird das vorkonfigurierte Equipment per Luftfracht in das Broadcast Center nach Johannesburg verschifft, vor Ort installiert und pünktlich zum Anpfiff des Eröffnungsspiels am 11. Juni zwischen Südafrika und Mexiko in Betrieb genommen. Ich würde gerne über die Technik in Südafrika berichten.