Archive for Juli 2011

Mac OS Lion in der Praxis: Umgang mit Mail

31. Juli 2011

Jetzt arbeite ich schon seit Erscheinen von Lion mit dem neuen Mac-Betriebssystem und habe meine Erfahrungen gemacht. Nachdem ich ein Poweruser von Mail war, freute ich mich auf die neue Version des Apple Mail-Clients. Mein Resultat ist zwiespältig, aber positiv.

Ein Kritikpunkt ist die neue Darstellung von Mail. Vorweg: Ich habe kein Problem mit dem neuen Design der Preview. Das überzeugt mich, allerdings sind die optischen Unterschiede zwischen gelesener Mail und neueingetroffener Mail nicht deutlich genug herausgearbeitet. Im klassischen Modus, auf den ich als User ja zurückschalten kann, sind diese Unterschiede deutlicher zu sehen. Hier sollte Apple unbedingt nachbessern. Mir gehen sonst wichtige Mails durch die Lappen. Bis es soweit ist, wird das Postfach nun eben jeden Abend aufgeräumt, so dass keine Mails im Posteingang herumgeistern und ggf. übersehen werden können.

Als sehr praktisch, aber zunächst auch gewöhnungsbedürftig empfinde ich es, Postfächer in eine Art Favoritenleiste und der Symbolleiste zu platzieren. Das hat mir den Workflow deutlich erleichtert. Bisher musste ich immer beim Mailsverschieben lange herumscrollen, jetzt sind die wichtigsten Postfächer im direkten Zugriff. Ich hatte Bammel beim ersten Ausprobieren. Denn wenn ich einen Ordner aus dieser Favoritenliste lösche, hatte ich Angst, dass der Ordner ganz gelöscht wird – passiert aber nicht. Apple hat mitgedacht.

Die neue Suche ist stark, muss aber auch geübt werden. Die Suche ist intelligenter geworden und als User musste ich von meinen gewohnten Suchverhalten abkommen und die deutlich intelligentere Suche von Apple akzeptieren. Fazit hier: Die neue Suche ist ein klarer Gewinn.

Umständlicher ist für mich die Arbeit mit dem Adressbuch geworden. Ich arbeite viel mit Gruppen und Verteiler und ballere kleinere Newsletter über Mail heraus. Hier vermisse ich ein Icon in der Symbolleiste, die mein Adressbuch öffnet und wo ich dann die Verteiler anwählen kann. Vielleicht kann ich so ein Icon manuell hinzufügen, auf die Schnelle gefunden habe ich es nicht. Ich muss jetzt den umständlichen Weg über das Menü gehen und unter Fenster das Adressbuch laden bzw. den Kurzbefehl eingeben. Das könnte für mich userfreundlicher gestaltet sein.

Noch keine richtige Meinung habe ich mir zum neuen Feature Konversation gemacht Die Idee ist prima: Zusammenhängende E-Mails werden in chronologischer Reihenfolge in Threads angeordnet. Ich sehe, wie weit die Unterhaltung vorangeschritten ist und bleibe auf dem Laufenden. Cool ist, dass ich ganze Unterhaltungen mit einem Knopfdruck sichern kann. Aber will ich das? Nein, ich will nur einzelne Threads aus einer Konversation sichern. Das bedeutet, ich muss einzelne Threads aus der Konversation löschen. Lösche ich die Mail im Eingang, wird die gesamte Konversation gelöscht.

Universalübersetzer in der Cloud: App übersetzt live

30. Juli 2011

Als Star Trek-Fan liebe ich den Universalübersetzer. Treffen die Trekkies auf eine fremde Spezies kommt der Übersetzer zum Einsatz und alle verstehen sich. Das ist Science Fiction. Aber so weit ist die Zukunft nicht entfernt. In einem sehr lesenswerten Artikel von Sascha Lobo stieß ich auf eine geniale iPhone-/iPad-App mit Namen WordLens von Quest Visual. Die App könnte die Basis für einen Universalübersetzer sein. Derzeit funktioniert die App in zwei Richtungen: Englisch und Spanisch. Ich halte mein iPhone auf ein englisches Schild und das System übersetzt die Schrift automatisch ins Spanische. Es ist der Hammer. Und anders herum. Natürlich ist es noch nicht super ausgereift, aber die Idee ist genial. Es fehlen noch weitere Sprachen. Die ganze Übersetzerei findet natürlich in der Cloud statt – also eine weitere Nutzung von Cloud Computing.

Apple-Marketing im Wandel

29. Juli 2011

Wir Apple-Jünger haben schon einen Schlag. Seit Jahren halte ich dem Unternehmen die Treue und freue mich auf die Entwicklung meiner Apple-Aktien. Ich erinnere mich noch alte Zeiten, als wir eine kleine verschworene Gemeinschaft waren. Die Älteren unter uns tun sich damit schwer, dass Apple heute eine fette Consumer Electronics Company ist und von jedermann eingesetzt wird. Die alte Think-different-Kampagne war dann doch eher auf Jünger ausgelegt. Wir Apple-Fans waren die größten Kritiker des Unternehmens, aber wir durften das, denn wir gehörten ja zur Installed Base. Aber wehe, es kam so ein Windows-User daher und kritisierte die Apfel-Firma, dann standen wir zusammen. Im Grunde ist es so wie bei der katholischen Kirche. Dort ist der Papst nicht unumstritten, kommt aber ein Außenstehender daher, dann stehen die katholischen Christen zusammen. Egal, Apple ist keine Kirche, aber das Marketing zu dieser Zeit war genial.

Und das Marketing hat sich geändert. Von „Think different“ zu zu einer neuen Form des viralen Marketings. Ich habe hier Videos zusammengestellt von uns Apple-Spinnern. Die ersten stammen von Trevor. Der junge Bursche kommt in die Retail Stores und schaltet die iSight-Kameras ein. Dann tanzt der junge Mann und die Store-Mitarbeiter gehen ihren gewohnten Arbeitsalltag nach als sei nichts gewesen. Mann ist das cool. Mann ist der cool. Was würde passieren, wenn ich so etwas in einem Sony Store machen würde?

Und dann haben wir beispielsweise noch den Irren Mark Malkoff. Er testet aus, wie weit er im Apple Store gehen kann. Er macht ein romantisches Abendessen im Store, lässt sich eine Pizza in den Store liefern, kommt als Darth Vader und will sein iPhone (meine Lieblingsszene) reparieren lassen und bringt sogar eine Ziege mit. Und die Apple-Mitarbeiter? Sie nehmen die Sache cool. Sie wissen genau: Diese Botschaften verbreiten sich viral. Andere Besucher filmen das Ergebnis, twittern, facebooken usw. Ja so funktioniert heute Marketing. Nicht doofe Anzeigen in doofen Magazinen schalten, sondern Empfehlungsmarketing pur. Apple, wir können  immer wieder von dir lernen.

Allgäuer IT-Cracks entwickeln Fernzugriff für jedermann

29. Juli 2011
Sieht ein wenig aus wie der Mac mini, ist aber eine coole VPN-Lösung.

Sieht ein wenig aus wie der Mac mini, ist aber eine coole VPN-Lösung.

Da sage noch einer, die deutschen IT-Unternehmer seien nicht innovativ. Vor kurzem entdeckte ich eine schöne Idee aus dem Allgäu, die mich absolut überzeugte. Es handelt sich um eine VPN-Lösung. Ja, dergleichen gibt es viele, aber ich habe keine große Lust mich in die Technik einzuarbeiten. Und so eine Lösung für mich als KMU habe ich gefunden: Die Allgäuer COMPUTENT GmbH hat mit COMPUTENT Secure eine Lösung entwickelt, die Mitarbeitern von unterwegs, im Home-Office oder beim Kunden Zugang zu aktuellen Projekt- und Kundendaten gewährt.

Für vertrauliche Daten ist es wichtig, dass diese sicher auf dem Firmen-Server liegen, den Mitarbeitern aber jederzeit aktuell zur Verfügung stehen. Wie VPN baut COMPUTENT Secure einen verschlüsselten Tunnel zum Firmennetzwerk auf, ist dabei jedoch rund 30 Prozent schneller, benötigt keine Installation auf den verwendeten Rechnern und ist über eine Weboberfläche einfach zu administrieren. Besonders bei Firmendaten bin ich noch ein wenig eigen und lasse die Cloud außen vor.

Die Lösung der Allgäuer besteht aus einer Box hinter dem Router im Firmennetzwerk und einem USB-Stick, der den Schlüssel dazu darstellt. Nur durch den Stick und einem beliebigen internetfähigen Mac oder PC kann von daheim, auf Reisen und an fremden Rechnern in der bekannten Büroumgebung gearbeitet werden. Externe Büros können mit dieser Lösung einfach und sicher in die Firmenstruktur eingebunden werden. Mich hat diese Lösung überzeugt.  Und was mich auch gefreut hat: Die Besitzer von COMPUTENT sind alte Hasen im IT-Geschäft. Der Unternehmensgründer Bernd Göring hat viele Jahre in den Entwicklungsabteilungen der Computerhersteller Commodore und Schneider gearbeitet und war unter anderem für den Aufbau von Prototypen und die Erstellung von Testprogrammen für die PC-Entwicklung und Fertigung verantwortlich.

The Concert for Bangladesh kostenlos auf iTunes

28. Juli 2011

Ich geb es ja zu: Ich mag Musik von den 50er Jahren bis zur Mitte der 70er Jahre. Mit dieser Musik wurde ich sozialisiert und ich höre die Rocker der damaligen Zeit immer noch gerne – und ich sehe sie gerne. Gute Aufnahmen von Konzerten gibt es leider sehr wenige: Ein großartiges Zeitdokument ist sicherlich „The last Walz“ von und mit The Band. Und da wäre noch das legendäre „The Concert for Bangladesh“, das 1971 von Beatle George Harrison organisiert wurde. Es ist traurig, wenn ich den Hunger in Somalia heute sehe, damals war es der Hunger in Bangladesh. Harrison hatte eingeladen und große Stars kamen: Allen voran Bob Dylan, als zorniger junger Mann in Jeansjacke. Es ist ein großartiger Auftritt. Kritiker schrieben damals: Es war als ob Jesus und Marx zusammen ein Konzert gaben. Ist natürlich Blödsinn, klingt aber gut.

Wer jetzt neugierig geworden ist, kann sich das Konzert kostenlos bei iTunes reinziehen. Zur Feier des 40. Jubiläums von „The Concert for Bangladesh“ zeigt Apple das Konzert in voller Länge. Es wird kostenlos bei iTunes gestreamt zwischen dem 30. Juli, 6 Uhr, und dem 2. August, 6 Uhr. Obwohl ich die DVD habe, schaue ich natürlich gerne rein. Künstler wie George Harrison, Ravi Shankar, Bob Dylan, Eric Clapton, Ringo Starr und viele andere gaben bei diesem legendären Wohltätigkeitskonzert ihre Songs zum Besten. Das dazugehörige Live-Album inklusive iTunes LP gibt es auch zum Kaufen – logo.

Cloud Computing: Auch Dell mischt mit

27. Juli 2011

Die Idee ist wirklich sehr verlockend: Mit der aktuellen Version von Dells Stage-Software sind Musik, Filme, Fotos und andere digitale Daten überall verfügbar: synchronisiert im Netzwerk, drahtlos auf dem Fernseher oder unterwegs über die Cloud. Damit folgt Dell auch dem Trend zu Cloud-Diensten. Geschickt kommt der Computerriese aber nicht über klassische Büro-Applikationen in der Cloud, vielmehr setzt er auf den Spieltrieb der Dell-User. Mac-User kennen das aus den bevorstehenden iCloud-Diensten.

Mit der neuesten Version der Software „Stage“ macht Dell persönliche Daten mobil: Musik, Filme, Fotos und andere digitale Inhalte stehen damit auf allen unterstützten Geräten wie Notebooks, Desktop-Rechnern oder Android-Smartphones im selben Netzwerk drahtlos zur Verfügung.  Das SyncUP-Feature von Stage erlaubt es, Daten freizugeben und zu synchronisieren – unabhängig vom Speicherort. SyncUP durchsucht automatisch die Multimedia-Inhalte auf den Geräten im Netzwerk und gleicht sie mit den Inhalten auf anderen Devices ab. Mit einem Smartphone oder Tablet geschossene Fotos werden beispielsweise auf das Notebook oder den Desktop-Computer kopiert, sobald das System eingeschaltet wird. Musik und Filme landen auf Wunsch auf den verbundenen Geräten oder werden bei Bedarf einfach gestreamt.

Darüber hinaus lassen sich mit SyncUP Daten auf einen Online-Speicher des Brennprogramm-Herstellers Nero hochladen. Hierfür stehen jedem Nutzer kostenlos 2 GB Speicherplatz zur Verfügung. Damit lässt sich beispielsweise ein neues Musik-Album in die Cloud hochladen und auf dem Dell-Rechner im Büro abrufen. Wichtige Arbeitsdokumente können einfach online abgelegt und an jedem beliebigen Ort bearbeitet werden. Sollte der Platz einmal aufgebraucht sein, lässt sich der Online-Speicher im kostenpflichtigen Abo auf bis zu 100 GB erweitern.

Die neueste Version von Stage ist hier zum Download erhältlich und auf allen Dell-Notebooks der Baureihen XPS sowie Inspiron vorinstalliert. Nutzer einer älteren Stage-Version können das System über die Auto-Update-Funktion auf den neuesten Stand bringen – seit Anfang Juli wurde Stage bereits über eine Million Mal heruntergeladen. Besitzer von Android-Tablets und -Smartphones finden die aktuelle Stage-Version im Android-Market zum Download. Eine super Plattform für Android-App ist SmartApFinder.

Mac OS Lion in der Praxis: Multi Touch Gesten

25. Juli 2011

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Das bemerkte ich als ich Mac OS Lion aus dem App Store installierte und zum ersten Mal startete. Ich kam nicht zurecht. Nein, es lag an keiner neuartigen Oberfläche, sondern es lang an den Multi Touch Gesten. Das neue Apple OS setzt auf natürliche Gesten und genau damit habe ich ein Problem. Ich werd verrückt. Die Scroll-Richtung ist standardmäßig auf natürlich eingestellt und das bring mich zur Verzweiflung. Beim Nachdenken ist es logisch, aber ich schaffe es einfach nicht. Bevor ich also am Ende in der Klapse lande änderte ich in den Systemsteuerungen die Einstellungen für das Trackpad unter dem Reiter „Scrollen und Zoomen“. Ich nahm den Haken bei Scroll-Richtung „Natürlich“ raus und die Welt war wieder in Ordnung – vorerst.

Bei einem Apple-Briefing für Pressemenschen erfuhr ich von Kollegen, dass es ihnen ebenso ging. Viele nahmen den Haken raus. Der eigens aus Cupertino angereiste Apple-Instrukteur ging mit uns ins Gericht. Apple habe die Gestensteuerung des iPads auf das OS übertragen. Das bedeutet: Will ich auf einer Seite nach unten gelangen – ich schreibe jetzt absichtlich nicht scrollen – dann muss ich die Seite nach oben schieben. Ganz wie bei einem Blatt Papier – oder eben wie beim iPad. Aber mein Kopf macht da nicht mit. Ich bin noch so in der alten Welt des Scrollens verhaftet. Wenn ich damals auf einer Seite nach unten wollte, musste ich den Scroll-Balken anfassen und nach unten schieben. Aber wenn Apple es sagt, dann stell ich eben die Scroll-Richtung wieder auf „natürlich“:

Ups, da fällt mir eine optische Kleinigkeit bei Lion auf. Es gibt keinen direkten Scroll-Balken mehr. Wenn ich via Muli Touch Gesten auf einer Website nach unten gelange, dann tauchen die Scroll-Balken wieder auf. Das ist irgendwie eine Revolution, denn die Maus wird mehr und mehr überflüssig und die Anschaffung des Magic Track Pads für den Mac hat sich schon wieder gelohnt.

Ungewohnt aber spätestens nach dem zweiten Tag unentbehrlich ist das Zoomen von Bildern durch das Antippen des Trackpads mit zwei Fingern. Das Drehen von Bildern mit zwei Fingern in der Vorschau klappt auch gut, wobei ich nicht weiß, wann ich es einsetzen soll. Das Ein- und Auszoomen mit zwei Fingern bei Bilder ist super und brauch ich sofort, um Gesichter auf Bildern besser zu erkennen.

Ein Hammer-Features ist das Wischen mit zwei oder drei Fingern. Bei Surfen mit einem deutlich schnelleren Safari kann ich zwischen den Websites blättern oder in den Vollbildmodus wechseln. Gefällt mir.

Etwas erschrocken bin ich, als ich mit drei Fingern aufwärts wischte. Dann startet Mission Control, das ich für ein cooles Features nach all den Gefummel von Spaces und Exposé halte. Launchpad (mit Daumen und drei Fingern verkleinern) brauche ich in der Regel nicht, denn ich starte meine Software nicht durch das Klicken auf das Programm Icon, sondern über Dateien mit Klicken und ctrl-Tase. Aber das ist sicher Gewöhnungssache.

Zusammengefasst: Ich mag die Multi Touch Gesten bei Lion. Hier hat Apple wieder einen guten Job gemacht und wenn ich wieder aus der Klapse bin, schreibe ich mehr.

In den Startlöchern zu Cars 2

24. Juli 2011

Pünktlich zum Schuljahresende in Bayern startet bei uns Cars 2 und ich werde mich Sohnemann den Pixar-Film ansehen. Ich freu mich darauf. Seit dem ersten Teil von Cars wird unser trautes Heim von Pixar-Merchandise-Produkten bevölkert. Im Dach fährt Wall•E, Lightning McQueen fährt in groß und in zahlreichen kleinen Varianten durch diverse Kinderzimmer, auf dem Frühstückstisch wird Müsli und Spiegelei in diversen Cars-Schalen und -Tellern serviert. Plüschfiguren aus den Unglaublichen und Nemo aus dem gleichnamigen Film wartet in den Kinderbetten. Die Actionfiguren aus Toy Story stehen bei mir auf dem Schreibtisch und die Mitwirkenden aus Ratatouille sorgen für das Flair in der Küche samt Ratte. Und natürlich gibt es die Filme wie Cars [Blu-ray] auf DVD und Blu ray, die Hörspiele sind auf dem Musikserver und die Noten von Randy Newman liegen auf dem Klavier.

Und im Moment ist das Familienspiel auf der PS3 die Games-Version von Cars 2 – Das Videospiel. Im Vergleich zu den Games aus Teil 1 ist das Spiel aus dem Hause Disney Interactive Studios deutlich flotter und actionlastiger. Natürlich geht es um Rennwagen und um heiße Reifen, doch die Fahrzeuge haben deutlich mehr Features. In einigen Levels sind sie sogar bewaffnet mit Maschinengewehren und Raketen. Das Videospiel basiert auf dem Disney/Pixar Animationsstreifen und ist auch in Deutsch erschienen, was den Familiennachwuchs entgegen kommt. Und das Spiel kommt in 2D und 3D daher. Schnell mal einen entsprechenden Monitor angeschlossen und schon tauchen die Spieler in die dritte Dimension ein. Gerade bei farbgewaltigen Rennen durch Weltstädte wirkt diese Effekt. Wer keine 3D-Glotze hat, braucht aber nicht enttäuscht sein. Das Spiel macht einfach Spaß – und man muss nicht allein spielen. Bis zu vier Spieler können im Mehrspielermodus gegeneinander zocken. Das brauchte bei uns Stimmung in die Hütte, wobei ich aus unerfindlichen Gründen immer Letzter war. Wahrscheinlich lag es daran, dass ich die (mir total langweiligen) Trainingsfahrten im Computergestütztes Hauptquartier der Regierung für Operative Motorspionage auch CHROM genannt, nicht absolviert habe. Meine Lieblingsfigur als Bayer war natürlich Hook im Landhausmodenlook und die Lieblingsstrecke war London, gefolgt von Tokio.

Die Grafik von Cars 2 – Das Videospiel ist nicht der Hammer. Da kann die PS3 deutlich mehr. Aber den Kindern hat die Grafik keinen Abbruch gemacht, nur überkritische Papas haben wohl damit ein Problem.

Also wir sind bereit auf Cars 2. Auch der Handel hat sich auf das Filmabenteuer dieses Sommers eingestellt und mit zahlreichen Produkten rund um die beliebten Cars-Charaktere kleine und große Rennfahrer in Pole Position gebracht. Für frischgebackene Eltern hat der Hersteller Hauck eine ganze Produktreihe im roten Cars-Design im Angebot: Vom praktischen Reisebettchen über eine weiche Reisematratze bis hin zur komfortablen Hochstuhleinlage, hier ist für jedes Baby etwas dabei – und mit dem sportlichen Liegebuggy wird jeder Spaziergang zum rasanten Abenteuer. Alles Sachen, die wir nicht mehr brauchen.

Auch für ältere Kinder halten Lightning McQueen und seine Freunde jede Menge unterschiedliche Items parat. Trendig wird es mit der Frühling/Sommer 2011 Kinder-Kollektion von adidas und Disney: Neben Schuhen gibt es T-Shirts mit ausgefallenen Motiven. Zum Spielen gibt es für Cars-Fans aller Altersgruppen ebenfalls eine breitgefächerte Produktpalette. Die Kleinsten können auf dem „Lightning McQueen“ Bobby-Car von BIG ihre Runden drehen oder die Geschichten ihrer Helden mit den zahlreichen LEGO DUPLO Bausätzen nachspielen.

Auch für die Älteren gibt es von LEGO Spielsets mit den neuen Charakteren aus dem zweiten Cars-Film sowie Puzzle von Ravensburger, Spielzeugautos, -trucks und -sets von Mattel und einen Scooter von Mondo.

Passend zum Sommer sind zudem viele Merchandising-Produkte für die Urlaubszeit im Handel erhältlich, wie eine Strandmuschel und ein Sandspielset. Bei der nächsten großen Auto-Reise dürfen natürlich die aktuellen Cars-Artikel von Kaufmann Neuheiten nicht fehlen, denn hier gibt es neben Sonnenschutzblenden und Nackenhörnchen auch Kindersitzerhöhungen. Pünktlich zum Schulanfang können alle Lightning McQueen-Fans mit Schulranzen-Sets, Trinkflaschen, Freundschaftsbüchern und Schreibsets von Undercover in die Schule starten – brauchen wir nicht, haben wir schon.

Ach ja, hier noch ein paar Infos zum Film: Lightning McQueen ist das schnellste Rennauto der Welt! Das glaubt er zumindest. Und um das zu beweisen, begibt er sich mit seinem besten Freund, dem etwas in die Jahre gekommenen Abschleppwagen Hook, auf eine abenteuerliche Reise rund um den Globus und bis nach Europa! Denn Lightning McQueen tritt in Cars 2 im allerersten World Grand Prix gegen die Rennelite der ganzen Welt an. Aber der Weg zum Champion ist lang– und voller Schlaglöcher, Umleitungen und verrückter Überraschungen! Und nicht nur Lightning muss in diesem entscheidendem Wettkampf um Ruhm, PS und Ehre alles geben, auch der liebenswerte Hook erlebt das Abenteuer seines Lebens, als er unwissentlich geradewegs mitten in eine internationale Spionage-Affäre hineingerät. Hin und her gerissen, seinem Freund bei dessen wichtigstem Rennen zur Seite zu stehen und gleichzeitig seine eigene, actiongeladene Geheimagenten-Mission zu erfüllen, begibt sich Hook vor den Augen der Welt und mit seinen Freunden im Schlepptau, auf eine explosive Verfolgungsjagd durch Japan und Europa. Cars 2 ist das neue Meisterwerk der Pixar Animation Studios.
John Lasseter setzt sich erneut hinters Lenkrad und führt Regie bei der Fortsetzung seines mit einem Golden Globe ausgezeichneten Erfolgsfilms „Cars“ (2006). Cars 2 entstand unter der Co-Regie von Brad Lewis („Ratatouille“), als Produzentin fungierte Visual Effects Veteranin Denise Ream („Oben“).

Leute, wir sind bereit und starten durch.

Das Batman-Fieber kommt wieder

22. Juli 2011

Im Juli 2012 soll der neue Batman ins Kino kommen. Sein Titel „The Dark Knight Rises“. Ich bin sehr gespannt auf die Verfilmung, denn die ersten beiden Teile von Christopher Nolan haben mir ganz gut gefallen und ich habe darüber geschrieben.. Nolan hat auch die Regie von Teil 3 inne. Auch die Besetzung ist gleich geblieben: Christian Bale als „Bruce Wayne / Batman“, Gary Oldman als „Commissioner Gordon“, Morgan Freeman als Tüftler „Lucius Fox“ und Michael Caine als Butler „Alfred“. Die Bösewichter sind Tom Hardy als „Bane“ und Anne Hathaway als „Selina Kyle / Catwoman“.

Es wird sicherlich ein schönes Popcorn-Kino werden und das Teil muss ein Erfolg werden. Die Werbemaschinerie läuft schon an. Der erste, allerdings nichtssagende Trailer wurde bereits veröffentlicht. Außer großen Worten bekommt der Zuschauer nichts mit, aber er erfüllt seinen Zweck, die Zuschauer auf Julli 2012 aufmerksam zu machen.

Bis es soweit ist, warte ich auf das neue Batman-Videogame: Warner Bros. Interactive Entertainment und DC Entertainment veröffentlichen einen neuen Trailer zum Action-Adventure Batman: Arkham City, welches am 21. Oktober 2011 für Xbox 360, PS3 und Games for Windows PC erscheint. In diesem Video dreht sich alles um den Riddler – Gotham Citys berüchtigten Bösewicht mit der Zwangsneurose immer im Mittelpunkt stehen zu müssen. In Batman: Arkham City setzt der Riddler auf volles Risiko und greift nicht nur Batman, sondern auch die unschuldigen Bewohner von Arkham City an… wird ihm dies gelingen?

Batman: Arkham City wird von Rocksteady Studios entwickelt und greift die dichte Atmosphäre von Batman: Arkham Asylum auf. Die Spieler werden in Arkham City abgesetzt, dem neuen Hochsicherheits-„Heim“ für alle Gangster, Ganoven und wahnsinnigen Superverbrecher von Gotham City. Das Action-Adventure spielt innerhalb der verstärkten Festungsmauern dieses weitläufigen Bezirks im Herzen von Gotham City. Diese sehnlich erwartete Fortsetzung bietet eine vollkommen neue Geschichte mit einer Starbesetzung aus klassischen Figuren und blutrünstigen Bösewichten aus dem Batman-Universum. Darüber hinaus liefert das Spiel eine große Bandbreite an neuen und verbesserten Gameplay-Eigenschaften, die den Spielern eine nette Spielerfahrung als „Dunkler Ritter“ bieten. Batman: Arkham City basiert auf der ursprünglichen Batman Lizenz von DC Comics.

Buchhändler weiter unter Druck

21. Juli 2011

Die Welt ändert sich. Nach unserer Quelle sterben auch klassische Kaufhäuser – und jetzt sind in den USA die Buchläden an der Reihe, die sich auf das Online-Zeitalter nicht eingestellt haben. Broders hatte bereits im Frühjahr Konkurs angemeldet und soll bis September aufgelöst sein. 11.000 Angestellte verlieren ihren Job, in den rund 400 Geschäften, weil das Management geschlafen und die Herausforderung online nicht erkannt hat. Die Kunden von Borders griffen auf elektronische Lesegeräte zurück oder kauften direkt bei Amazon das klassische Buch. Mal sehen, wie lange es die US-Buchhandelskette Barnes & Noble noch in dieser Form gibt.

Rocl´n Roll bei Barnes & Noble

Rocl´n Roll bei Barnes & Noble

Und Amazon greift weiter an. Ich bin zwar ein iPad-Fan, doch wird über kurz oder lang ein Kindle oder dessen Tablet-Nachfolger zusätzlich bei mir stehen. Jetzt eröffnet Amazon in den USA eine Ausleihmöglichkeit für elektronische Bücher. Zielgruppe sind Schüler und Studenten. Damit kann richtig Geld gespart werden. Ich zahle das Buch nur für die Zeit in der ich es wirklich brauche. Also in der Schule oder Studium für eine gewisse Zeit, wenn das Buch durchgenommen wird oder ich für eine Prüfung lerne. Wenn mir das Buch dann weiterhin gefällt, dann kann ich es ja kaufen.

Buchausleihe bei Amazon

Buchausleihe bei Amazon

Bei Seminaren stelle ich bei uns noch eine gewisse Reserviertheit gegenüber eBooks fest. Das liegt vor allem am Preis und die Buchpreisbindung. Aber auch die Weitergabe von Büchern ist noch ein Problem. Wenn ich ein geschütztes eBook gelesen habe, will ich es meiner Frau zum Lesen geben. Das ist im Moment nicht möglich. Ich hoffe zudem, dass das DRM für Bücher fällt, so wie es bei der Musik gefallen ist.