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Wenn das Geoblocking im TV-Bereich fällt

9. Januar 2016
Geoblocking im TV-Bereich soll 2017 fallen. © Female photographer / Fotolia.com

Geoblocking im TV-Bereich soll 2017 fallen. © Female photographer / Fotolia.com

Und so etwas nennt sich nun weltweite Vernetzung? Wenn ich auf meinen Auslandsreisen auf die Mediatheken meiner heimatlichen deutschen Sender zugreifen will, dann geht das Geoblocking dazwischen. Ich kann in Großbritannien die ARD-Mediathek nicht online abrufen. Begründung: Der deutsche Gebührenzahler blecht mit seiner Zwangsabgabe für die ARD und nur in Deutschland kann er diese online abrufen.
Was macht nun der Weltenreisene? Er installiert sich eine VNP-Verbindung, die der ARD-Mediathek vorspielt, man sei in Deutschland und der Weltenreisende kann von überall auf der Welt die ARD schauen. Ähnlich geht es dem Bundesbürger, der die absult sehenswerten BBC-Sendungen aus GB anschauen will. Anderes Beispiel ist das GEMA-Gemurkse mit YouTube.
Das soll sich nächstes Jahr alles ändern. Geht es nach der EU-Kommission, gibt es für Online-Abodienste wie Netflix oder Sky bereits ab 2017 keine geografischen Zugangsbeschränkungen mehr. Internetnutzer sollen endlich europaweit auf ihre abonnierten Bewegtbild-Inhalte zugreifen können. Das ist interessant für die Consumer. Aber wie müssen sich Broadcaster auf die neue Situation einstellen? Welche Auswirkungen das europäische Aus des Geoblocking auf den Broadcasting-Sektor hätte, hat Adobe in fünf zentralen Punkten zusammengefasst:
Adobe sieht erst einmal neue Märkte. Große Content-Anbieter können direkt in neuen Märkten durchstarten: Mit der nutzerbasierten Aussteuerung ihrer Inhalte eröffnen sich großen Content-Anbietern völlig neue Geschäftsmodelle. Statt ihren Content wie bisher über lizensierte lokale Services oder Broadcaster des jeweiligen Landes zu vermarkten, können sie sich künftig direkt an den Endverbraucher wenden und eine echte, nachhaltige Kundenbeziehung aufbauen.
Vielleicht brauchen wir auch andere Bild- und Filmsprachen? Mehr Erfolg durch international adaptierbaren Content: In Zukunft wird der Erfolg des Bewegtbild-Contents entscheidend davon abhängen, wie gut er für den länderübergreifenden Einsatz adaptierbar ist. Bereits durch das Angebot von Untertiteln oder mehreren Sprachspuren kann die Publikumsreichweite erheblich gesteigert werden.
Content Delivery Networks (CDNs) profitieren von europäischer Reichweite: Das Ausspielen von Video Content ist inzwischen relativ einfach. Vielen kleineren CDNs fehlt es jedoch noch immer an internationaler Reichweite, die sie durch die grenzüberschreitende Nutzung ihrer Inhalte schon bald kompensieren könnten.
TV-Werbung wird zunehmend programmatisch: Programmatic Advertising gewinnt in der TV-Werbung rasant an Bedeutung, um die Segmentierung der auf europäischer Ebene explosionsartig gewachsenen Zielgruppen erfolgreich zu bewältigen sowie das vergrößerte Inventar der Broadcaster und Over-the-Top-Content (OTT) Anbieter in den einzelnen Ländern erfolgreich zu vermarkten.
Kleinere Anbieter müssen ihren Workflow anpassen: Die meisten großen Player verfügen bereits über die nötigen Voraussetzungen, um die Möglichkeiten eines digitalen Binnenmarktes für sich zu nutzen. Kleinere Anbieter müssen sich dieser Herausforderung erst noch stellen. Unterstützung liefern dabei die technischen Lösungen – z. B. Adobe Primetime, die TV Everywhere-Plattform für Broadcaster zur nahtlosen Bereitstellung und Monetarisierung von Bewegtbild-Inhalten.

Matthias fragt nach bei … Corinna Göring von Computent GmbH

6. September 2012

Ich hab von den VPN-Gefummel die Nase voll. Installation hier, IP-Adresse da, kryptische Anweisungen gibt es zudem noch. Ich mag nicht mehr. Da gibt es natürlich die wunderbare Lösung Teamviewer, die auch reibungslos funktioniert, doch so ganz sicher bin ich mir nicht, ob USA meinen Verkehr mitschneidet. Eine andere Lösung muss her und ich bin bei einem innovativen Unternehmen aus dem bayerischen Schwabenland fündig geworden. Der Hersteller Computent GmbH hat das VPN-Tool auf einem USB-Stick für mich. Im Moment gibt es noch die Windows-Variante. Aber schon die iPad-Lösung ist sensationell. Bald wird eine Mac-Lösung vorliegen und ich bin dabei. Ich traf Corinna Göring von Computent GmbH zu einem kleinen Interview.

Allgäuer IT-Cracks entwickeln Fernzugriff für jedermann

29. Juli 2011
Sieht ein wenig aus wie der Mac mini, ist aber eine coole VPN-Lösung.

Sieht ein wenig aus wie der Mac mini, ist aber eine coole VPN-Lösung.

Da sage noch einer, die deutschen IT-Unternehmer seien nicht innovativ. Vor kurzem entdeckte ich eine schöne Idee aus dem Allgäu, die mich absolut überzeugte. Es handelt sich um eine VPN-Lösung. Ja, dergleichen gibt es viele, aber ich habe keine große Lust mich in die Technik einzuarbeiten. Und so eine Lösung für mich als KMU habe ich gefunden: Die Allgäuer COMPUTENT GmbH hat mit COMPUTENT Secure eine Lösung entwickelt, die Mitarbeitern von unterwegs, im Home-Office oder beim Kunden Zugang zu aktuellen Projekt- und Kundendaten gewährt.

Für vertrauliche Daten ist es wichtig, dass diese sicher auf dem Firmen-Server liegen, den Mitarbeitern aber jederzeit aktuell zur Verfügung stehen. Wie VPN baut COMPUTENT Secure einen verschlüsselten Tunnel zum Firmennetzwerk auf, ist dabei jedoch rund 30 Prozent schneller, benötigt keine Installation auf den verwendeten Rechnern und ist über eine Weboberfläche einfach zu administrieren. Besonders bei Firmendaten bin ich noch ein wenig eigen und lasse die Cloud außen vor.

Die Lösung der Allgäuer besteht aus einer Box hinter dem Router im Firmennetzwerk und einem USB-Stick, der den Schlüssel dazu darstellt. Nur durch den Stick und einem beliebigen internetfähigen Mac oder PC kann von daheim, auf Reisen und an fremden Rechnern in der bekannten Büroumgebung gearbeitet werden. Externe Büros können mit dieser Lösung einfach und sicher in die Firmenstruktur eingebunden werden. Mich hat diese Lösung überzeugt.  Und was mich auch gefreut hat: Die Besitzer von COMPUTENT sind alte Hasen im IT-Geschäft. Der Unternehmensgründer Bernd Göring hat viele Jahre in den Entwicklungsabteilungen der Computerhersteller Commodore und Schneider gearbeitet und war unter anderem für den Aufbau von Prototypen und die Erstellung von Testprogrammen für die PC-Entwicklung und Fertigung verantwortlich.