Filmkritik: Ready Player One von Steven Spielberg

22. April 2018
Ready Player One - ein wirklicher Gewinn.

Ready Player One – ein wirklicher Gewinn.

Tausendsassa Steven Spielberg kann es einfach, er kann es wirklich. Der Mann ist ein absoluter Gewinn für die Kreativszene und lieferte in kurzer Folge zwei hervorragende Filme ab, die unterschiedlich nicht sein könnten: Die Verlegerin und Ready Player One. Über Die Verlegerin werde ich noch bloggen.
Mit Ready Player One knüpft Spielberg für mich persönlich an seinen Science Fiction Film A.I. – Künstliche Intelligenz von 2001 an. Dieser Film sollte ursprünglich von Meisterregisseur Stanley Kubrick verfilmt werden. Kubrick war die Tricktechnik zu kompliziert und übergab das Material an Spielberg. Leider verstarb Kubrick anschließend viel zu früh. Spielberg drehte A.I. in Gedenken an Kubrick. Und mit Ready Player One verneigt sich Steven Spielberg nochmals ganz tief vor dem großen Meister Kubrick. Spielberg schrieb in seinen außergewöhnlichen Film Reader Player One eine Hommage an Kubricks Horrorklassiker The Shining von 1980 hinein. Als im Film der Schriftzug des VR-Kinos The Overlook erschien, war ich als Kubrick-Fan gerührt. Und was Spielberg dann an ein Feuerwerk an Variationen von Shining samt Musik, Beleuchtung, Kameraarbeit, Dekors und Atmosphäre in Szene setzte, ließ mir das Herz aufgehen. Es war schlichtweg genial und zeigt, wie wichtig Kubrick noch heute für Steven Spielberg und sein Schaffen ist. Das war wirklich großartig und lohnt allein schon deswegen den Besuch des Films.
Der Film Ready Player One ist ebenso ein Festival für die Augen und nachdem ich den Roman Ready Player Onevon ‎Ernest Cline‎ verschlungen hatte, war ich gespannt auf die Verfilmung. Der Trailer hinterließ bei mir gemischte Gefühle, der spätere Kinofilm nicht. Der Zuschauer muss die Augen und Ohren ganz weit aufmachen, um die Anspielungen der Popkultur der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts aufzunehmen. So viele Sinneseindrücke prasseln auf den Zuschauer ein. Vieles wird erst beim zweiten, dritten, vierten oder fünften Mal ansehen erst deutlich. Ich freue mich auf das Erscheinen der Blu ray. Dann werde ich als Retrogamer und Kind der achtziger Jahre den Film Szene für Szene durchgehen und mich erfreuen. Es sind die schier unzähligen Details, die den Film für mich zu einem Gesamterlebnis machen. Die später Geborenen können den Film anschauen und sich erfreuen, richtig genießen kann jedoch nur, wer diese Zeit der Popkultur bewusst erlebt und gelebt hat.
Wer den Blog kennt, weiß, dass ich mein Atari 2600 und die Spiele dafür liebe. Wer Atari spielte, der spielte irgendwann auch mal 1979/80 Adventure. Das Spiel war das erste Action-Adventure, und gilt auch als das erste Spiel welches ein Easter Egg enthielt. Damit ist eigentlich schon alles für Ready Player One gesagt, es geht um die Jagd nach Ostereier. Ich habe stundenlang als Kind das Labyrinth von Adventure durchstreift. In der Schule diskutierten wir über das verborgene Easter Egg bei dem Entwickler Warren Robinett seinen Namen hinterließ. Die entsprechende Szene im Film löste bei mir hohe Emotionen aus.
Die Hunderte von Hinweisen und Anspielungen in Ready Player One will ich gar nicht alle aufzählen. Es gibt Zitate aus Filmen, Spielen, Musik, Autos, Serien und vieles mehr. Vielleicht nur ein Beispiel: Nehmen wir die Fahrzeuge: Gleich zu Beginn des Film kommt bei einer Spielbergschen Autojagd verschiedene Fahrzeuge zum Einsatz wie der DeLorean aus Zurück in die Zukunft, das Batmobil von 1966 aus der Serie mit Adam West, der GMC Vandura aus das A-Team, das Lightcycle aus Tron und – für mich der absolute Hammer: Das Motorrad aus Akira, der erste Animie, den ich im Kino sah. Katsuhiro Otomo schuf dieses Bike und als Kind wollte ich diesen roten Flitzer haben. Und das alles bricht in den ersten Minuten über mich herein zusammen mit T-Rex und King Kong.

Die Firma Tentlian in einer Ecke einen Demostand aufgebaut.

Die Firma Tentlian in einer Ecke einen Demostand aufgebaut.

Eine Bemerkung noch zum Thema VR. Ich schaute mir den Film in meinem Lieblingskino Scala in der Kreisstadt Fürstenfeldbruck an. Dort hatten die Kinobetreiber zusammen mit der örtlichen IT-Firma Tentlian in einer Ecke einen Demostand aufgebaut. Dort konnten Kinobesucher VR-Brillen im Spiel ausprobieren und sich so dem interessanten Thema VR nähern, ohne irgendwelche IT-Veranstaltungen zu besuchen. Großes Lob an Lars Suhrmann von Tentlian, der so spielerisch innovative Technik im Kino unter die Bevölkerung bringt. Auch das ist ein Beitrag zur Medienkompetenz.

Fotografie: Detailaufnahmen in der Brauerei Maisach

21. April 2018

Seit längerer Zeit bin ich Mitglied in einer Facebook Foto-Gruppe im Landkreis Fürstenfeldbruck. Der Administrator Claus hatte eine Fotosession in der Brauerei Maisach organisiert. Das Angebot habe ich dankend angenommen. Obwohl ich die Brauerei aus alten Zeiten sehr gut kenne, wollte ich die Chance nutzen und ein paar Fotos machen. Die Brauerei hat einen neuen Besitzer und zieht das Business anders auf. 

Zurück zur Fotografie: Welche Ausrüstung soll ich mitnehmen? Diese Frage stellt man sich als Fotograf natürlich ganz am Anfang. Bei mir liegen viele Kameras herum und aufgrund von Bequemlichkeit greife ich oft zum iPhone X. Das kann ich bei einer Fotogruppe natürlich nicht machen. Aber ich habe keine Lust die Nikon D3x mit Festbrennweiten und Stative durch die Gegend zu schleppen. Also entschied ich mich für die klassische Reportagekamera, meine Fujifilm X100F. Ich habe zwar die Wechselobjektive dabei gehabt, mich aber on Location für die Festbrennweite 23 mm entschieden. Also kein Gefummle mit Zoom, sondern Abbild der Wirklichkeit. Mit f 2,0 hat das Objektiv genügend Lichtstärke für eine dunkle Brauerei. Und mit den alten Fotografenregeln „wenn Sonne lacht, nimmt Blende 8“ – oder „einmal hoch, einmal quer – was will man mehr“ zog ich los zum Treffen. 

Angekommen suchte ich nach bekannten Gesichtern. Außer Claus, den ich einmal im RL beim Edeka im Dorf getroffen hatte, kannte ich niemanden. Viele habe ich allerdings in Facebook gesehen und es war schön, sie im wahren Leben mal zu treffen. Die meisten waren mit größerem Equipment angerückt: Taschen, Rucksäcke, Stative, Blitze – da war ich quasi nackt mit meiner Reportagekamera. Aber ich dachte an eine Regel, die mir Peter Hartmann beigebracht hat. Peter Hartmann gehörte einst der Fotogruppe an und ist vergangene Woche leider verstorben. Ich habe lange Jahre mit ihm gearbeitet. Er war einst Fotograf bei der BILD und Abendzeitung und hatte u.a. mit Michael Graeter gearbeitet. Ich durfte mit ihm bei Merkur arbeiten und hab seine Geschichten genossen. Eine Regel von ihm war die alte Fotografenweisheit: Ein gutes Foto entsteht nicht in der Kamera, ein gutes Foto entsteht im Kopf. Ich hoffe, dass mein Kopf und mein fotografisches Auge funktioniert. 

Anbei eine Auswahl von Fotos von diesem Foto-Event in der Brauerei Maisach. Danke an die Brauerei Maisach und an Claus von der Fotogruppe für diesen Event. Für mich steht fest: Ein Teil meiner Bucket-List: Mehr fotografieren – hab ich hier wieder erfüllt. Wer mehr über die Geschichte der Brauerei wissen will, der kann hier in meinem Blog nachlesen und Videos schauen. 

 

Digitalisierung in der Verwaltung: Beantragen eines Reisepasses

20. April 2018

Kleines Digitalisierungserlebnis gefällig? Mein Reisepass ist abgelaufen und da ich bald nach Großbritannien will, stand die Neuausstellung der Ausweispapiere an. 

Abgelaufen - ein neuer Reisepass muss her und ich wollte mich über den Stand der Digitalisierung in der Verwaltung erkundigen.

Abgelaufen – ein neuer Reisepass muss her und ich wollte mich über den Stand der Digitalisierung in der Verwaltung erkundigen.

Auf der Website meiner bayerischen Heimatgemeinde die Öffnungszeiten des Einwohnermeldeamtes nachgeschaut und gehofft, dass ich gegebenenfalls den Verwaltungsakt irgendwie elektronisch über die Bühne bringen kann – Fehlanzeige. Naja, zumindest die Website „Mit der Maus ins Rathaus“ hat die Öffnungszeiten des Einwohnermeldeamtes parat gehabt.

Als nächstes stand ein neues Passfoto auf meinem Programm. Biometrisch muss es ja sein, also häßlich und die biometrische Daten müssen wunderbar erfasst werden können. In Ermangelung eines Fotografen am heimischen Dorf musste ich in die nächste Stadt fahren, Parkplatz gesucht, Gebühr bezahlt und zum Fotografen spaziert. Der angetroffene Fotograf ist natürlich kein ausgebildeter Fotograf, geschweige denn mit Meisterprüfung, sondern ein netter Mensch mit Digitalkamera. Richtig ausleuchten, meine Brille mit gelben Gläsern ist immer eine Herausforderung. Klick und das Foto meines Konterfeis wurde digital erstellt. Ich schaue nicht freundlich, ich schaue biometrisch.

Und dann wurden die Bilder ausgedruckt. Der Übergang von der digitalen Welt in die analoge Welt wurde vollzogen. Bezahlt, ab zum Auto und ins Passamt meiner Heimatgemeinde gefahren und in die Schlange gestellt. 

Die zuständige Sachbearbeiterin war sehr freundlich und wir bestellten zusammen den Reisepass samt Abgabe weiterer biometrischer Daten wie Fingerabdrücke. Dann wurde mein analoges Passbild wieder eingescannt. Der Übergang von der analogen Welt in die digitale Welt wurde wieder vollzogen. Auf meine Bemerkung hin, dass ich das Bild auch digital liefern könnte, winkte die freundliche Sachbearbeiterin ab. Das ginge nicht wegen den Viren und der Sicherheit – aha, weiß ich das auch jetzt. Ob jemand im Rathaus seinen USB-Stick in seinen Rechner steckt, hab ich nicht gesehen.

Per QR-Code den Stand der Produktion abfragen.

Per QR-Code den Stand der Produktion abfragen.

Jetzt beginnt die Zeit des Wartens. Ich kann online nachsehen, ob der Pass von der Bundesdruckerei bei uns schon angekommen ist. Ich erhielt von der freundlichen Dame einen Papierzettel mit den Dokumentennummern und aufgedruckten QR-Code. Hier kann ich den Status meines Dokuments abfragen. Das neue iOS vom iPhone hat den QR-Code-Reader integriert. Wenigstens ein Schritt in die richtige Richtung der Digitalisierung der Verwaltung. 

Gibt es andere Erfahrungen? Gibt es bei euch andere Wege der Digitalisierung in der Verwaltung? Ich bin auf Erfahrungsberichte gespannt.

Fehlanzeige – keine Tickets für Got7 für mich

19. April 2018
Um 16 Uhr begann der Kartenvorverkauf für Got7 und das System brach zusammen.

Um 16 Uhr begann der Kartenvorverkauf für Got7 und das System brach zusammen.

Es gibt Tage, an denen man verliert. Gestern war so ein Tag, der nicht so verlaufen ist, wie ich es mir gewünscht habe. Ich habe trotz erheblicher Mühen keine Karten für das Deutschlandkonzert der südkoreanischen K-Pop-Band Got7 bekommen. Eine kleine, klitzekleine Chance besteht noch. 

Ich muss zugeben: Ich kenne Got7 nicht, aber dafür K2. K2 ist absoluter K-Pop-Fan. Bei uns zu Hause läut Musik von Bands wie BTS, G-Dragon, Exo und Got7 rund um die Uhr. Zu Jahresbeginn 2018 hatten die Südkoreaner angekündigt, dass sie auf Tour durch Europa gehen. Es gibt ein Konzert in Berlin am 8. Juni im Velodrom. Nachdem ich mit K2 bereits bei G-Dragon im Konzert war, wollten wir unbedingt wieder ein K-Pop-Konzert besuchen. 

Um 16 Uhr wurden gestern die Karten bei Eventim freigeschaltet. Die ganze Familie bemühte sich um Karten. Meine Frau und K2 saßen mit zwei MacBooks, zwei iPhones im Wohnzimmer, ich nutzte das iPhone – weil ich als Beifahrer auf der Autobahn. 

Mit vielen Geräten wurde versucht Karten für Got7 zu bekommen.

Mit vielen Geräten wurde versucht Karten für Got7 zu bekommen.

Ich denke, die Server von Eventim brachen unter dem Ansturm zusammen. Ins Velodrom passen 12.000 Zuschauer und ich hatte das Gefühl, die Karten waren ratz fatz weg. Immer wieder kamen wir durch, scheiterten aber bei der Warenkorb-Funktion. Das System brach ab. Die Tickets konnten nicht in den Warenkorb gelegt werden. Der Frust der Familie stieg von Minute zu Minute. Ganze vier Stunden glotzen wir in die Rechner, vergeblich. Wir bekamen keine Karten. K2 und ich waren restlos enttäuscht. Got7 wird wohl ohne uns stattfinden und das ist schade. 

Da sah es noch ganz gut aus ...

Da sah es noch ganz gut aus …

... doch Fehlanzeige.

… doch Fehlanzeige.

Blick zu eBay für Got7-Karten 

Also probierte ich als Papa noch eBay. Bei den Preisen musste ich schlucken. Ich habe über die Kleinanzeigen einen sympathischen Verkäufer seiner Tickets gefunden und Kontakt aufgenommen. Ich schilderte ihm meine Situation: Da Got7 an einem Freitag gastiert, könnten wir per Bahn von München nach Berlin fahren und das Konzert besuchen. Es fällt keine Schule aus. Die Freude von K2 wäre riesig. Ich nannte meinen Höchstbetrag, den ich für die Tickets ausgeben kann – meine Mutter legte sogar noch etwas drauf. In zwei Tagen will sich der eBay-Verkäufer melden. Ihm flattern Angebote ins Mailpostfach, die mich schlucken lassen. So viel Geld kann ich nicht bieten. Ich kann es dem Verkäufer nicht verdenken, wenn er das höchste Angebot annimmt und reich wird. Das ist Marktwirtschaft, auch wenn ich sie in diesem Fall nicht mag. Aber vielleicht hat er ein Einsehen oder jemand ließt mein Ersuchen: Ich brauche Karten für Got7. 

Keine Karten - Fehlanzeige.

Keine Karten – Fehlanzeige.

Einsendestart zum animago AWARD 2018

18. April 2018

Obwohl ich schon lange nicht mehr unter Vertrag bin, mag ich den animago AWARD sehr. Es ist für mich einer der wichtigsten Preise aus dem Bereich Animation, visuelle Effekte, Visualisierung und Design. Vor Jahren war ich als Chefredakteur der DIGITAL PRODUCTION auch Projektleiter des animago AWARD und moderierte die Preisverleihung. 

Ich bin zwar nicht mehr in Verantwortung, habe aber noch viele Bekannte in der Branche und mag den Preis. Und jetzt gilt es wieder Beiträge für den animago AWARD 2018 einzureichen. Insgesamt zwölf Kategorien, die alle Disziplinen des CGI abbilden, sind ausgeschrieben. Die Teilnahme ist kostenfrei und bis 30. Juni 2018 möglich. Also, ihr Kreativen da draußen: Hintern hoch und Material einsenden.

Lang, lang ist es her als ich den animago AWARD moderierte.

Lang, lang ist es her als ich den animago AWARD moderierte.

Die Preisverleihung findet am 25. Oktober im Rahmen von animago AWARD & CONFERENCE (25./26. Oktober 2018) im Münchener Gasteig statt. Gleichzeitig sind die Medientage München und somit wird der Preis viele viele Medienmenschen erreichen. 

Die Kategorien

Unter den zwölf Kategorien, in denen das Fachmagazin DIGITAL PRODUCTION den animago AWARD ausgelobt hat, finden sich in diesem Jahr zwei neue Kategorien: Beste VR/AR/360°-Produktion  und Beste Kinoproduktion 

Beste VR/AR/360°-Produktion 

Es wird ein technisch herausragendes Projekt im Bereich Virtual Reality Experience, insbesondere mit Blick auf Interaktion, technischen Fortschritt und Innovation ausgezeichnet. Diesen Preis halte ich für sehr sehr wichtig. 

Beste Kinoproduktion 

Die Fachjury nominiert gemeinsam mit der Redaktion der DIGITAL PRODUCTION drei aktuelle und visuell ansprechende Kinoprojekte anhand von Gestaltung, Gesamteindruck und visueller Effekte. Der Preisträger wird via Public Voting ermittelt. 

Und die bewährten Kategorien: 

Beste Nachwuchs-Produktion (dotiert mit einem Preisgeld von 3.000 Euro durch die DIGITAL PRODUCTION) 

Bestes Still (Die Fachjury nominiert aus allen Still-Einsendungen drei Projekte, in einer öffentlichen Online-Abstimmung wird der Preisträger ermittelt). 

Beste Visual Effects 

Bester Kurzfilm 

Bester Charakter 

Bestes Game Cinematic 

Bestes Motion Design 

Beste Werbeproduktion 

Beste Visualisierung 

Sonderpreis der Jury 

Seit der Existenz des Wettbewerbs hat eine unabhängige Jury aus Experten der Bereiche Film, Entwicklung, Industrie und Postproduktion rund 24.000 Werke, eingesandt von Digital Artists aus fast 90 verschiedenen Nationen, gesichtet und bewertet. 

Also auf gehts und mitmachen. 

Comics zu 2001 Odyssee im Weltraum

17. April 2018
Ein Comics zu 2001 Odyssee im Weltraum

Ein Comics zu 2001 Odyssee im Weltraum

Am Rande zur fantastischen Ausstellung 2001: A Space Odyssey, die noch bis 23. September 2018 in Frankfurter Filmmuseum läuft, habe ich als Kubrick-Fan etwas entdeckt, dass meine Sammelleidenschaft voll entbrennen ließ: Es gab von Marvel eine Comic-Reihe zu dem berühmten Film 2001 Odyssee im Weltraum – und ich muss sie haben.

Während meine Kinder im Manga-Fieber sind, mag ich Comics und ich mag Filme – und ich mag die Verbindung Comics zu Filmen. Auf dem Weg ins Untergeschoss des Frankfurter Filmmuseums hängen die elf Titelbilder der Comicreihe gerahmt im Gang. Ich war fasziniert, blieb stehen und studierte die Covers.

Entstanden ist die Comic-Reihe durch den Zeichner Jack Kirby in den Jahren 1976/77 bei Marvel, also gut acht Jahre nachdem 2001 im Kino lief. Anders als heute, wo gleichzeitig mit dem Kinostart der Merch-Wahnsinn einsetzt, ließ sich Marvel acht Jahre Zeit, um die Comics zu veröffentlichen. Den Grund für diese zeitliche Verzögerung weiß ich nicht. Und wenn man ehrlich ist, hatte auch nur der erste Band wirklich etwas mit dem Filmklassiker von Stanley Kubrick zu tun. Die Geschichte von HAL wird weitergesponnen und später setzte Jack Kirby die Reihe unter dem Titel Machine Man fort.

Jack Kirby wird von Comicschaffenden und -fans als einer der größten und einflussreichsten Zeichner der Comicgeschichte anerkannt. Er ist quasi ein Gott des Comics. Kirby war an der Schöpfung beinahe jedes Marvel-Comics-Charakters beteiligt. Einige der bekanntesten sind die Fantastic Four, Thor, der unglaubliche Hulk, Iron Man, die X-Men, der Silver Surfer, Die Rächer, Doctor Doom, Galactus und Magneto.

Alle 2001-Comics auf einem Blick.

Alle 2001-Comics auf einem Blick.

Beim Betrachten der Covers von 2001 A Space Odyssey habe ich mich in die Serie verliebt. Sie erinnert mich an den Stil der Superhelden meiner Jugend: Bunt, plakativ, reißerisch – so mussten Comics meiner Jugend sein. Leider gibt es meines Wissens keinen Sammelband mit allen Comics der 2001 Reihe und so habe ich mir das Ziel gesetzt: Alle elf Einzelhefte zu kaufen, zu lesen und ggf. auch rahmen zu lassen. Bei der Erstrecherche habe ich gesehen, dass die Preise der 2001-Comic-Reihe vertretbar sind, was wiederum Ansichtssache ist.

KISS kommt voran – Togohilfe feiert Erfolg

16. April 2018
Ehrenamtliche Kräfte beladen einen Container für Togo.

Ehrenamtliche Kräfte beladen einen Container für Togo.

Immer wieder bin ich begeistert von der ehrenamtlichen Tätigkeit meiner Mitbürgerinnen und Mitbürger. Einmal wieder rief die Aktion PiT Togohilfe Maisach bei uns im Dorf und rund zwölf freiwillige Helferinnen und Helfer kamen zusammen und beluden einen Hilfscontainer für das afrikanische Togo.
Alle packten mit an und jeder half mit, um die Spenden zu verladen. Schwerstes Ladegut waren Krankenhausbetten aus Holz, die ziemlich unhandlich und schwer waren. Alle mussten mithelfen, die kiloschweren Betten in den Container zu buxieren. Vor einigen Wochen bekam die Togohilfe Stoffspenden, die ich damals von einem Spender-Lkw abgeladen hatte. Ich hatte ausführlich darüber gebloggt. Jetzt mussten wir die zwei Tonnen Stoffballen in den Container nach Togo verladen. Dabei wurde nicht schlecht geschwitzt.

Mit der Vorsitzenden der Aktion PiT Togohilfe Maisach führte ich zudem ein kleines Videointerview. Margret Kopp kehrte gerade aus Togo zurück und informierte sich über den Fortschritt der Hilfsprojekte. Dorfentwicklung und Schulspeisung KISS sind auf dem besten Wege, benötigen aber immer wieder finanzielle Unterstützung. KISS bedeutet Kinder Schul Speisung. Nur 25 Cent kostet eine Mahlzeit im KiSS-Programm für die Kinder in den Dorfschulen in Togo. Um ein Kind ein Schuljahr lang mit Schulspeisung zu versorgen, genügen 50,- €. Ein kleiner Betrag mit großer Wirkung. Schaut euch das Video an und überzeugt euch.

Stanley Kubricks Napoleon wird verfilmt

10. April 2018
Für mich war es eine große Ehre mit Jan Harlan wieder einmal zu sprechen.

Für mich war es eine große Ehre mit Jan Harlan wieder einmal zu sprechen.

Es bedeutete mir viel, sich mit Jan Harlan zu unterhalten. Der Schwager von Stanley Kubrick kam zusammen mit Kubricks Tochter Katharina nach Frankfurt/Main, um im Deutschen Filminstitut die Ausstellung 2001 a Space Odyssey zu eröffnen. Über die Ausstellung werde ich separat bloggen.
Am Rande hatte ich die Möglichkeit, ein kurzes Interview mit Jan Harlan zu führen. Es knüpft an ein Interview von 2014 anzuknüpfen, das ich auf dem Landsitz der Kubricks führen durfte.
Schön war für mich, dass sich Harlan, am 5. Mai 1937 geboren, an mich erinnerte – dabei war es wohl eher meine Fliege als meine Fragen. Und dennoch freute es mich sehr – Wertschätzung kann Harlan.

Napoleon wird kommen
Und mir war es vor allem wichtig: Was wird aus Stanley Kubrick Napoleon? Jahrelang recherchierten Kubrick und Harlan an diesem Thema und der Film wurde verworfen, als Waterloo von Sergei Bondarchuks in die Kinos kam und floppte. Das Material ging teilweise in Barry Lyndon ein. Doch die Frage steht im Raum: Wird Kubricks Napoleon jemals die Leinwand erblicken?
Klare Aussage: Napoleon wird kommen, allerdings nicht auf die Leinwand, sondern auf die Mattscheibe. Steve Spielberg ist der „Pate zu diesem Projekt“ so Harlan. „HBO wird das machen.“ Regie dieser Mini-Serie soll vermutlich Cary Fukunaga („True Detective“) werden. Es soll eine sechsstündige Mini-Serie auf HBO werden. Drehstart soll nach Angaben von Jan Harlan im Jahr 2020 sein. Über das Napoleon-Buch von Taschen habe ich ja bereits ausführlich gebloggt.

2001 Odyssee im Weltraum ist immer noch wichtig
„Wir wissen auch nicht mehr als vor 50 Jahren“, so beantworte Jan Harlan meine Fragen, ob 2001 nach 50 Jahren den heutigen Jugendliche etwas bieten könne. „Wir sind noch so ahnungslos wie eh und je.“
2001 war (und ist) von der Tricktechnik so eindrucksvoll, dass man es nur noch toppen könnte, wenn man on Location, also im Weltraum drehen würde. Der gängige Spruch von VFX-Leuten und modernen Regisseuren „Let’s fix it in the Post“ ist Jan Harlan fremd. „Das war auch bei den späteren Filmen Kubricks nicht der Fall.“ Kubrick sei immer ein Geschichtenerzähler gewesen. Natürlich sei er Technikbegeistert, aber im Hinblick auf 2001 war es ihm wichtig zu zeigen, was wir nicht wissen. „Er war fast verliebt in seine eigene Unwissenheit.“
„Es ist wie bei allen großen Künstlern: Die Werke bleiben bestehen.“ Viele Filme wie Dr. Seltsam seien aktueller denn je. „Er hat lauter Filme gemacht, die bleiben.“ Kubrick letzter Film „Eyes Wide Shut“ war in Japan und im Mittelmeerraum unglaublich erfolgreich, in Deutschland, Europa und USA nicht so sehr, aber das komme noch.

10. Animuc – Cosplay in Kloster Fürstenfeld

9. April 2018
Das Veranstaltungsforum Fürstenfeld war Gastgeber für die Animuc 2018.

Das Veranstaltungsforum Fürstenfeld war Gastgeber für die Animuc 2018.

Es war meine erste richtige Cosplay-Veranstaltung und es wird nicht die letzte sein. Ich war begeistert von der Animuc 2018 in meiner Heimatstadt Fürstenfeldbruck. Es war die zehnte Animuc und ich hab mich richtig wohl gefühlt. Diese Art von Menschen sind sympathisch und äußerst engagiert. Und Fürstenfeldbruck präsentierte sich bei strahlendem Sonnenschein von seiner besten Seite.  

Eigentlich begann für mich die Animuc bereits einen Tag vorher. Meine Frau und ich waren von einem älteren Ehepaar zum Geschäftsessen eingeladen. Zu später Stunde kamen zu unserem Italiener eine Gruppe von Cosplayer samt Kostüme zum Speisen. Unsere Gastgeber waren von den jungen Leuten sehr angetan und fragten mich aus, was es denn mit diesen Figuren auf sich habe. Die Bildungsbürger staunten nicht schlecht über das Engagement der jungen Leute. Die Welt von Manga und Animie war ihnen bisher verschlossen geblieben. 

Kostüme aus dem Schrank

Am nächsten Tag hieß es für die ganze Familie: Auf gehts zur Animuc ins Kloster Fürstenfeld. K1 und Ehefrau zogen sich keine Kostüme an, K1 hängte sich einen grünen Umhang von Attack on Titan um und ich zwängte mich in die Offiziersuniform von Captain James Tiberius Kirk. Ich habe dieses Outfit vor Jahren teuer als Trekkie erstanden und irgendwie muss es über die Jahre im Schrank eingegangen sein. Naja, hilft nichts – ein bisschen Cosplay muss auch für mich sein. 

Am Veranstaltungsforum Fürstenfeld, dem Kloster Fürstenfeld, angekommen stellte ich fest: Mein Star Trek-Outfit passt nur ungefähr ins Ambiente. Ich war der einzige Trekkie, hab aber zu meiner Ehrenrettung noch ein paar Star Wars-Fans mit ihren Outfit als Sturmtruppen, Darth Vader oder imperiale Offiziere getroffen.

Großes Lob für meinen Bloggerkollegen Michi Bernhard, der altersgemäß als Obi Wan ging. Er musste drei Tage lang seine Tochter begleiten, die ein starkes Kostüm aus Black Butler trug. Und da waren schon meine Probleme. Viele der dargestellten Charaktere kannte ich gar nicht. Ich bin nicht die Generation, die mit Mangas und Animies aufgewachsen ist, meine Kinder dagegen schon.

Ich kannte freilich die japanischen Zeichentrickfilme meiner Jugend wie Heidi, Captain Future und Co, kenne die großen Filme der Ghibli-Studios, bin auch vertraut mit zahlreichen Figuren aus der Videospielewelt – allen voran natürlich Pokémon und Super Mario, doch bei den Feinheiten aus dem Cosplayer-Universum muss ich passen. Ich lese zwar, wie jeder Einsteiger Death Note (find ich gut), traue ich an Corpse Party heran, liebe abgöttisch Akira, aber dann wird es schon eng. K1 und K2 horten Hunderte von Mangas und kennen die Entwicklungen der Figuren genau. K2 ist Spezialist für Tokyo Ghoul, während K1 mehr auf Attack on Titan aus ist. 

Death Note muss sein.

Death Note muss sein.

Egal, ich habe mich mit der Masse der Cosplayer mitbewegt und bin in ihnen untergetaucht. Immer wieder habe ich von den freundlichen Wesen Fotos gemacht. Dabei haben sich die meisten in Szene gerückt und nett posiert. Ein paar gab es, die wollten nicht in ihren Kostümen fotografiert werden – warum sie dann auf eine Cosplay-Veranstaltung wie die Animuc gehen, weiß ich nicht, ist mir aber auch egal. 

Ich habe gesehen, mit welcher Detailliebe die Cosplayer an ihren Kostümen basteln, nähen, kleben. Es gibt sogar eine Art Erste Hilfe Stand mit Nähmaschinen und Stoffen, um kleinere Unfälle an Ort und Stelle zu richten. Dort wollte man nicht, dass fotografiert wird, dabei fand ich dies eine schöne Geschichte. 

Bei der Animuc spürt der Besucher soviel Zuneigung und Liebe, dachte ich mir immer wieder. Dann und wann tauchten auch junge Menschen auf, die man einfach umarmen konnte – schließlich trugen sie ein Schild „Hug me“ um den Hals. Ich umarmte nur einen zwei Meter Bären oder Tiger, um als alter Mann nicht in Erklärungsnöte zu kommen, warum ich ein junges Mädchen umarme. Da bin ich einfach zu alt, finde aber die Geste wunderbar. Ein paar pubertierende Jugendliche nützten es freilich aus mit dem anderen Geschlecht in Berührung zu kommen. 

Foto von Serge und Kicka auf der Animuc

Zudem gab es auf der 10. Animuc in Kloster Fürstenfeld ein umfangreiches Programm. Es gab beispielsweise zwei Ehrengäste Serge und Kicka – mit denen konnten Fans ein Foto machen. Dazu haben sich die Gattin und ich in eine lange Schlange eingereiht. Natürlich wurden wir angesprochen und junge Menschen wollten mit uns über Serge und Kicka reden. Selbstverständlich hatte wir keine Ahnung, wer Serge und Kicka überhaupt sind, also improvisierten wir. Als wir an der Reihe kamen, wurden wir in die Mitte genommen und Serge und Kicka postierten sich um uns herum. So bekam ich mit, dass Serge als Russland kam und Kicka aus Italien und beide irgendwie berühmt sind. Also gibt es jetzt ein Foto von meiner Frau und mir mit zwei Berühmtheiten aus der Cosplayer-Szene. K1/2 staunten nicht schlecht und die Likes des Fotos auf Facebook und Instagram sprechen Bände. 

Go-Spielen auf der Animuc

Gerne hätte ich auch einen Kochkurs-Workshop besucht, denn asiatisches Essen liebe ich und freue mich immer über Inspiration. Leider kamen wir zu spät. Nächstes Jahr muss ich dahin und mir Impulse für meine Küche holen. 

Richtig etwas gelernt habe ich beim Go-Kurs. Go ist ein asiatisches Brettspiel und was so leicht aussieht, ist saumäßig kompliziert. Meine Frau und ich haben uns von Thomas Furtner die Grundregeln erklären lassen und Thomas Furtner ist ein guter Lehrer selbst bei so begriffsstutzigen Schülern wie ich einer bin. Und ich muss sagen: Go macht Spaß und strengt die kleinen grauen Zellen gehörig an. Ich hatte mir eine Woche zuvor die Dokumentation AlphaGo angeschaut für ein Seminar zur Künstlichen Intelligenz. Dort tritt Software gegen Weltklasse-Go-Spieler an und fegt die Menschen vom Platz. Wirklich faszinierend und ich habe mir gleich eine Go-App für das iPad geladen.

Shoppen was das Cosplayer-Herz begehrt auf der Animuc

Und natürlich musste geshoppt werden. In der Tenne der Klosteranlage gab es zahlreiche Stände verschiedener Händler. Kostüme, Bücher, Schmuck, Waffen, Spielfiguren, Anhänger, Perücken – alles, was das Cosplayer-Herz begehrt. Die Preise sind nicht ohne und K1/2 warfen sich gleich in die Schlacht. Ich hatte im Flohmarktbereich die 19teilige Manga-Serie Battle Angel Last Order in Blick, aber 175 Euro waren es mir die sicherlich tollen Bücher nicht wert.

Froh war ich übrigens, dass ich keinen Stand mit Anime-Score und Soundtracks im größeren Stil gefunden habe. Das wäre garantiert mein Groschengrab geworden. K2 hat zwar viel BTS-Klamotte gefunden, aber kaum K-Pop CDs, oder wir haben sie übersehen. Das wäre auch noch eine Bereicherung gewesen.

Friedliche Animuc

Immer wieder schlenderte ich durch die Gärten des Klosters, unterhielt mich und war begeistert über die Liebe zum Detail. Ich traf auf Gandalf und andere Figuren wie Desmond Miles aus Assassin’s Creed.

Ich dachte mir: Wenn eine Gruppe von Hunderten von Erwachsenen auf einem Fleck sind, dann gibt es immer Ärger, Besoffene und Rangeleien. Bei der zehnten Animuc habe ich davon nichts gesehen. Cosplayer sind ein bezauberndes Volk und die nächste Veranstaltung in Mannheim ist bereits gebucht. Mir gefällt das Spektakel.

 

 

Buchtipp: 201 x 2001 von Nils Daniel Peiler

6. April 2018

Im Moment läuft bis 23. September in Frankfurt am Main im Filmmuseum die wunderbare Ausstellung „50 Jahre A Space Odyssey“, ein Muss für jeden Kubrick-Fan. Was mich sehr gefreut hat, dass ich den Autor des Buches 201 x 2001: Fragen und Antworten mit allem Wissenswerten zu Stanley Kubricks Odyssee im Weltraum Nils Daniel Peiler bei der Ausstellungseröffnung getroffen habe.
Es war also der ideale Zeitpunkt um zu Fachsimpeln, denn der US-amerikanische Regisseur Stanley Kubrick ist eines meiner Steckenpferde. Also hin zu Nils Daniel Peiler und mir gleich eine Widmung in sein Buch schreiben lassen.


Beim Rundgang durch die Ausstellung fungierte ich auch als Stichwortgeber für Nils Daniel Peiler und fragte naiv nach der Bedeutung des Merchandise in dem Kubrick-Klassiker. Peiler nahm meine Frage wunderbar auf und erläuterte, dass bedeutende Firmen wie Hilton, Panam, Hamilton oder IBM den Film als Werbeplattform nutzen. Im Vergleich zu dem Merchandise-Genie eines George Lucas war Stanley Kubrick ein Waisenknabe und das Merchandise hatte sicherlich eine andere Bedeutung als heute. Der Kinobesucher von 2001 erkannte Firmen aus seinem täglichen Umfeld und akzeptierte es als klassische Entwicklung. Wer anderes als Hilton sollte ein Hotel auf einer Raumstation eröffnen? Wie viel die Firmen an Kubrick zahlten, weiß ich nicht und es ist in dem Fall auch egal. Die Gegenstände passen sich in das Leben in der Zukunft ein und sind selbstverständlich.

Auf der Rückfahrt von Frankfurt nach München blätterte ich das Buch von Nils Daniel Peiler durch. Er stellt 201 Fragen zu 2001 und gibt auch gleich die Antworten. Vieles davon wusste ich freilich schon, doch es machte Spaß während der Zugfahrt in dem Büchlein zu schmökern. Es ist eine schöne Beschäftigung mit diesem filmischen Meisterwerk und die Idee von F&Q ist super. Das wünsche ich mir zu allen Kubrick-Filmen.