Mitten in Würzburg, in der Augustinerstraße 4, liegt HUTGEMACHT wie ein kleines Versprechen an alle, die glauben, dass Stil nicht laut sein muss, um berührend zu sein. Schon der Satz, mit dem sich das Geschäft vorstellt, klingt beinahe wie eine Liebeserklärung an ein altes Handwerk: „Feine Hüte für feine Köpfe in Würzburg.“ Hier entstehen und finden sich handgefertigte Hüte aus feinen Materialien für Damen und Herren – Kopfbedeckungen, die nicht einfach nur getragen werden, sondern einen Menschen verwandeln können. Als Hutträger, der im Grunde keine amerikanischen Caps trägt, war dieser Laden eine Offenbarung.
Hinter HUTGEMACHT steht die Modistin Laura Zieger. Ihre Geschichte wirkt selbst wie eine kleine Würzburger Romanze: Schon als Kind kam sie mit ihrer Mutter in den früheren Hutladen, später machte sie dort mit zwölf Jahren ein Praktikum, und die Faszination für Hüte ließ sie nicht mehr los. Aus einem frühen Staunen wurde ein Beruf, aus einem Beruf eine Leidenschaft, und aus dieser Leidenschaft schließlich ein eigenes Label. 2015 gründete sie HUTGEMACHT, Anfang 2025 schloss sich dann ein Kreis: Laura Zieger übernahm den traditionsreichen Hutladen in der Augustinerstraße von Maria Helsper, die das Geschäft 33 Jahre lang geführt hatte.
Das Schöne an dieser Geschichte ist, dass hier nichts abrupt endet, sondern etwas behutsam weitergeschrieben wird. Aus „Der Hutladen“ wurde HUTGEMACHT, aber der Geist des Ortes blieb erhalten. Nach dem Umbau wurde das Geschäft im März 2025 neu eröffnet; neben handgefertigten Hüten und bewährten Marken sollen dort auch neue Labels und Laura Ziegers eigene Kreationen ihren Platz haben. Besonders reizvoll ist die Idee einer offenen Werkstatt, in der Besucher das selten gewordene Handwerk der Modistin unmittelbar erleben können.
Auch der Raum selbst erzählt von dieser Verbindung aus Erinnerung und Neubeginn. Das Gestaltungskonzept bewahrte Elemente der Einrichtung aus den 1950er Jahren: raumhohe Regale, klare Proportionen und feine Details wurden nicht verdrängt, sondern zur Grundlage der Neugestaltung gemacht. Ein ruhiger, hellgrauer Ton an Möbeln, Wänden und Decke lässt die Hüte in den Mittelpunkt treten. So entsteht ein Laden, der nicht schreit, sondern flüstert; kein bloßer Verkaufsraum, sondern eine Bühne für Formen, Farben, Materialien und kleine Verwandlungen.
Romantisch ist HUTGEMACHT deshalb nicht im kitschigen Sinn, sondern weil hier jeder Hut eine Möglichkeit ist. Ein Hut kann einen Blick weicher machen, einen Auftritt mutiger, einen Sommertag leichter oder einen festlichen Moment unvergesslicher. Er kann an vergangene Zeiten erinnern und doch ganz gegenwärtig sein. Wer vor dem Spiegel steht und verschiedene Formen probiert, sucht vielleicht zuerst nur ein Accessoire, findet aber manchmal eine neue Haltung. Genau darin liegt der Zauber dieses Geschäfts: Es verkauft nicht nur Kopfbedeckungen, sondern schenkt Augenblicke, in denen Menschen sich anders, schöner, freier oder einfach mehr bei sich selbst fühlen.
So ist HUTGEMACHT ein liebevoller Ort in Würzburgs Innenstadt, an dem Tradition, Handwerk und Persönlichkeit zusammenfinden. Zwischen alten Regalen, feinen Materialien und neuen Ideen lebt ein Handwerk weiter, das viel mehr kann, als vor Sonne, Regen oder Kälte zu schützen. Ein Hut von HUTGEMACHT begleitet seine Trägerin oder seinen Träger hinaus in die Stadt, über das Pflaster, durch die Augustinerstraße, vielleicht hinunter zum Main – und nimmt etwas von diesem besonderen Ort mit: die Sorgfalt einer Handwerkerin, die Geschichte eines alten Ladens und die stille Romantik eines Moments, in dem ein Hut plötzlich genau richtig sitzt.
Fröhlich bin ich mit einem neuen ICE pünktlich in Würzburg angekommen und spazierte zu meinem Hotel für eine Tagung. Meine Fröhlichkeit wich der Ernsthaftigkeit als ich das Bahnhofsgebäude verließ und auf den wichtigen DenkOrt Deportationen 1941–1944 traf. Es ist ein stiller, eindringlicher Ort der Erinnerung. Er steht nicht abseits, nicht verborgen, sondern am Bahnhofplatz vor dem Würzburger Hauptbahnhof – genau dort, wo täglich Menschen ankommen, weiterreisen, warten, Abschied nehmen. Diese Lage ist bewusst gewählt, denn Würzburg hatte für die nationalsozialistischen Deportationen in Unterfranken eine zentrale und schmerzvolle Bedeutung.
Zwischen 1941 und 1944 wurden Jüdinnen und Juden aus Würzburg und vielen Orten Unterfrankens von hier aus in die Vernichtung geführt. Zwei Würzburger Bahnhöfe waren dabei entscheidend: der ehemalige kleine Güterbahnhof an der Aumühle, der sogenannte Aumühl-Ladehof, und der Hauptbahnhof. Von dort mussten Menschen ihre Heimat verlassen; in Osteuropa wurden sie ermordet, weil sie jüdisch waren. Der DenkOrt erinnert an diese Bürger und daran, dass hinter historischen Zahlen einzelne Leben, Familien, Nachbarschaften, Stimmen und Geschichten standen. Ich hielt an, betrachtete das Denkmahl und sprach ein stilles Gebet.
Besonders stark wirkt dieser Erinnerungsort durch seine Gepäckstücke. Sie sind das zentrale Element des Denkmals. Es sind Koffer, Rucksäcke und Deckenrollen, gefertigt aus dauerhaften Materialien wie Stein, Beton, Holz, Metall, Keramik oder Kunststoff. Sie stehen auf niedrigen Sockeln, als wären sie für einen Augenblick abgestellt worden. Doch dieser Augenblick geht nie vorüber. Gerade darin liegt die erschütternde Kraft des Denkmals: Die Gepäckstücke erzählen von Aufbruch, aber nicht von einer freien Reise. Sie erzählen von Menschen, denen man vorgaukelte oder befahl, nur das Nötigste mitzunehmen, denen aber am Ende selbst dieses Wenige genommen wurde. Der Koffer wird hier zum Symbol eines geraubten Lebens. Er steht für Kleidung, Dokumente, Erinnerungsstücke, vielleicht ein Foto, ein Gebetbuch, ein Stück Wäsche, ein Kinderspielzeug – für alles, was Menschen noch greifen konnten, als ihr bisheriges Leben bereits zerstört war. Die offizielle Projektbeschreibung formuliert diesen Gedanken sehr klar: Die Deportierten konnten nicht mehr als den Inhalt eines Koffers aus ihrem bisherigen Leben mitnehmen; am Ende verloren sie auch diesen Besitz, und ihnen blieb nicht einmal das nackte Leben.
Und wenn ich in unserem Land das Aufkeimen des Rechtsextremismus sehe, bekomme ich einen Würggreiz. Demokraten müssen gegen dieses Pack aufstehen. Die Koffer sind deshalb keine dekorativen Objekte. Sie sind Stellvertreter. Jeder von ihnen verweist auf eine jüdische Gemeinde oder einen Wohnort in Unterfranken, aus dem Menschen deportiert wurden. Das Denkmal macht sichtbar, dass die Verfolgung nicht nur Würzburg betraf, sondern ein ganzes Netz unterfränkischer Orte: Städte, Märkte, Dörfer, Nachbarschaften. Das Besondere am Konzept ist, dass jedes Gepäckstück zweimal entsteht. Ein Exemplar bleibt in der jeweiligen Gemeinde, das zweite wird Teil der zentralen Gedenkstätte in Würzburg. So verbindet der DenkOrt den Bahnhofplatz mit den Herkunftsorten der deportierten Menschen. Die Erinnerung bleibt nicht nur an einem zentralen Ort gesammelt, sondern kehrt zugleich in die Gemeinden zurück, aus denen die Menschen einst herausgerissen wurden.
Diese doppelte Anlage macht den DenkOrt zu einem partizipativen Denkmal. Unterfränkische Kommunen, in denen es 1932/33 jüdische Gemeinden gab, sind eingeladen, sich mit einem Gepäckstück zu beteiligen. Dadurch wächst der DenkOrt weiter. Er wurde am 17. Juni 2020 eröffnet, 2021 kamen 32 neue Gepäckstücke hinzu, 2023 weitere neun und 2025 erneut elf. Das Denkmal bleibt damit nicht abgeschlossen, sondern in Bewegung. Es zeigt, dass Erinnerung keine einmalige Geste ist, sondern eine fortdauernde Aufgabe.
Gerade die Schlichtheit der Koffer berührt. Sie tragen am DenkOrt nicht die Namen aller Ermordeten, denn dafür reicht der Raum nicht aus. Stattdessen erhält jedes Gepäckstück ein einheitliches Schild mit dem Namen der historischen jüdischen Gemeinde, für die es steht. Die Namen und biografischen Angaben der Opfer sind online über das Projekt zugänglich. Diese Entscheidung gibt dem Denkmal eine besondere Würde: Vor Ort wirkt zunächst das Bild des verlassenen Gepäcks, die Leere, das Schweigen, die körperliche Vorstellung von Verlust.
Die unterschiedlichen Formen der Gepäckstücke sind ebenfalls bedeutungsvoll. Ein Koffer wirkt geordnet, vielleicht bürgerlich, fast vertraut. Ein Rucksack erinnert stärker an Eile, an Flucht, an den Körper, der Last tragen muss. Eine Deckenrolle steht für elementare Bedürftigkeit, für Kälte, Schutzlosigkeit, die Hoffnung auf Schlaf und Wärme. Zusammen bilden diese Formen ein stilles Bild von erzwungener Bewegung. Sie zeigen nicht die Täter, nicht die Züge, nicht die Gewalt selbst – und doch ist all das gegenwärtig. Die Abwesenheit der Menschen macht ihre Geschichte besonders spürbar. Man sieht kein Gesicht, aber man versteht: Zu jedem Gepäckstück gehörte ein Mensch. Zu jedem Menschen gehörte ein Zuhause. Zu jedem Zuhause gehörte eine zerstörte Zukunft.
Auch die Materialien der Koffer sprechen eine eigene Sprache. Sie sind robust, wetterfest, dauerhaft. Das ist aus praktischen Gründen notwendig, weil der DenkOrt an einem stark frequentierten öffentlichen Platz steht. Zugleich hat diese Dauerhaftigkeit eine symbolische Dimension: Was die Nationalsozialisten auslöschen wollten, soll im Gedächtnis bleiben. Stein, Beton oder Metall widersprechen dem Vergessen. Sie halten aus, auch wenn die Stadt um sie herum weiterläuft. Reisende gehen vorbei, Straßenbahnen fahren, Menschen telefonieren, der Alltag nimmt seinen Lauf – und mitten darin liegen diese Koffer wie eine stille Unterbrechung. Sie mahnen dazu, nicht achtlos vorbeizugehen.
Für Würzburg selbst haben die Gepäckstücke eine zusätzliche Bedeutung. Die Stadt war nicht nur Herkunftsort deportierter jüdischer ürger, sondern auch Sammel- und Abfahrtsort für Menschen aus ganz Unterfranken. Deshalb ist der Bahnhofplatz ein Ort, an dem regionale Verantwortung sichtbar wird. Der DenkOrt sagt nicht nur: „Hier ist etwas geschehen.“ Er sagt auch: „Von hier aus wurden Menschen aus vielen Gemeinden ihrer Heimat beraubt.“ Genau darum sind die Koffer aus den Orten Unterfrankens so wichtig. Sie bringen die verstreute Geschichte zusammen, ohne sie zu vereinfachen. Jeder Koffer steht für einen Ort, aber auch für die Pflicht dieses Ortes, sich zu erinnern.
So ist der DenkOrt Deportationen 1941–1944 kein Denkmal, das fertige Antworten gibt. Er stellt Fragen: Was bleibt von einem Menschen, wenn ihm Heimat, Besitz, Rechte und schließlich das Leben genommen werden? Wie kann eine Stadt erinnern, ohne das Geschehen zu glätten? Wie lässt sich Trauer in eine Form bringen, die nicht pathetisch ist, sondern wahrhaftig? Die Koffer antworten darauf mit stiller Eindringlichkeit. Sie liegen da, als warteten sie auf Menschen, die nicht zurückkommen. Gerade diese Zurückhaltung macht sie so stark. Sie zwingen niemanden zu großen Worten, aber sie lassen auch kein Ausweichen zu.
Der DenkOrt ist deshalb ein Ort des Respekts, der Trauer und der Verantwortung. Er erinnert an die jüdischen Bürgerinnen und Bürger Unterfrankens, die entrechtet, verschleppt und ermordet wurden. Und er tut dies durch ein Symbol, das jeder Mensch versteht: Gepäck. Ein Koffer steht normalerweise für Reise, Hoffnung, Rückkehr, vielleicht für Ferien oder Neubeginn. Am DenkOrt Deportationen bedeutet er das Gegenteil: er steht für erzwungenen Abschied, für den Verlust von Heimat, für eine Reise ohne Wiederkehr. Gerade deshalb berühren diese Koffer so tief. Sie machen sichtbar, was nicht wiedergutzumachen ist, und sie bewahren die Erinnerung an Menschen, deren Namen, Geschichten und Würde nicht verloren gehen dürfen.
Ja, die Hitze ist da, und bei mir in meiner Gemeinde gibt es nur wenig Hitzeschutz. Und auch wenn der amtierende US-Präsident meint, es gebe keinen Klimawandel, der muss es ja wissen.
Ich habe meine Wohnstraße in Brathähnchenstraße umgetauft, und in den zentralen Orten der Gemeinde vor dem Rathaus und der Hauptstraße ballert die Sonne nur so herunter. Vor allem die Senioren – und davon gibt es aufgrund der Demografie immer mehr – leiden, wenn sie langsam mit ihren Rollatoren unterwegs sind. Wir haben eine Verantwortung gegenüber dieser Generation, die tagsüber zum Arzt oder Physio müssen und eben nicht mehr so beweglich sind. Toll ist die Initiative einzelner, die Trinkwasser anbieten. Diese Trinkwasserspender sehe ich in den USA überall, bei uns eher weniger.
Hinzu kommen Eigentümer, die außer Gras und Thujahecken nichts im Garten haben, um ein lokales Kleinklima mit Verschattung zu erreichen. Und dann gibt es noch die Besitzer der Gärten des Horrors, die ihren Garten mit Kies und Steinen auffüllen. Zen ist in Japan prima, als Gartenkonzept in unseren Breiten nicht ideal. Ich war gerade in Würzburg, da sah es anders aus. Straßenzüge waren beschattet und erzeugten ein angenehmes Kleinklima. Ich will nicht bevormunden, sondern zum Nachdenken anregen.
Glühender Boden, stickige Luft, kein Durchatmen in der Nacht: Wir stecken mitten in der ersten Hitzewelle des Jahres. Versiegelte Flächen, dichte Bebauung und fehlende Verschattung treiben den sogenannten Heat-Island-Effekt an: Asphalt und Beton speichern tagsüber Wärme und geben sie nachts wieder ab – urbane Temperaturen können so oft bis zu 10 Grad oder mehr über denen des Umlands liegen. In Tropennächten, wenn die Temperaturen nicht mehr unter 20 Grad sinken, bringt auch nächtliches Lüften wenig. Wir brauchen ausreichend Verschattung, Begrünung und die richtigen Materialien. Klimaanlagen wirken dagegen kontraproduktiv: Sie leiten Abwärme nach draußen und verstärken den Heat-Island-Effekt. Hier ein paar Ideen, was unternommen werden kann.
Schatten schaffen Schatten wirkt sofort und kostet wenig. Bäume sind dabei die erste Wahl: Sie spenden nicht nur Kühle, sondern kühlen durch Verdunstung auch die Luft um sich herum ab. Wo sich Bäume auf versiegelten Flächen nicht pflanzen lassen, greifen neue Lösungen. Stuttgart zeigt, wie das geht: Am Marienplatz stehen seit Kurzem zwei Ecotriis – ein Stuttgarter Startup-Konzept, das Kletterpflanzen über Netzsegel bis zu 18 Quadratmeter Schatten spenden lässt, solarbetrieben und per App steuerbar. Die Betonfüße aus dem 3D-Drucker dienen gleichzeitig als Sitzgelegenheit. Das ersetzt zwar keine Bäume, aber löst ein reales Problem dort, wo Bäume nicht wachsen können. Ergänzend helfen Haltestellendächer, Sonnensegel und überdachte Bereiche überall dort, wo Menschen der Hitze ausgesetzt sind: auf Schulhöfen, Spielplätzen oder belebten Plätzen.
Auf helle Oberflächen setzen, Böden öffnen Wer in der Sonne Schwarz trägt, schwitzt mehr. Dunkler Asphalt speichert Wärme, helle Oberflächen reflektieren sie. Viele Kommunen nutzen diesen Albedo-Effekt noch zu wenig, obwohl er sich schnell und kostengünstig einsetzen lässt. Wir können Dächer, Plätze und Gehwege nachträglich aufhellen, ohne neu bauen zu müssen. Pflaster aus Naturstein oder heller Beton kühlen messbar besser als dunkler Asphalt. Die Materialwahl unterschätzen viele in der Klimaanpassung, dabei wirkt sie sofort. Auch der Untergrund spielt eine wichtige Rolle: Plätze und Wege müssen nicht durchgehend asphaltiert sein. Kiesflächen und Rasengittersteine mindern den Hitzeeffekt und sind oft günstiger als Asphalt. Ein weiterer Vorteil: Bei Starkregen versickert das Wasser direkt im Boden, statt oberflächlich abzufließen.
Gebäude passiv kühlen Was viele nicht wissen: Klimaanlagen verstärken den Hitzeinsel-Effekt noch weiter. Klimaanlagen wie Splitgeräte sind besonders problematisch, weil sie genau dann arbeiten, wenn es heiß ist. Während sie den Innenraum kühlen, geben sie gleichzeitig Abwärme ab, die den Außenraum zusätzlich aufheizt. Dadurch entsteht ein Teufelskreis, in dem immer mehr gekühlt werden muss. Besser ist es, in Gebäuden auf Low-Tech-Systeme zu setzen. Hierbei wird viel Speichermasse im Gebäude eingebaut, um es nachts durch die Außenluft zu kühlen. Tagsüber bleiben Fenster und Türen geschlossen. Wenn es nachts draußen zu warm wird, funktioniert dieses Prinzip aber nicht mehr. Bei der zukünftigen Entwicklung müssen also auch energiesparende und nachhaltige Gebäude aufgrund des Klimawandels saniert werden. Als Alternativen für natürliche Kühlung lassen sich Fußbodenheizungen im Sommer relativ einfach als Kühlböden nutzen. Eine Möglichkeit besteht darin, den Wasserkreislauf nachts abzukühlen und die Wärme aus den Innenräumen nach außen abzuführen. Es ist auch möglich, Decken als Kühlfläche zu nutzen.
Blau-grüne Infrastruktur ausbauen Einzelne Bäume spenden Schatten, aber erst vernetzte Grünstrukturen kühlen ganze Gemeinden. Bäume, begrünte Dächer und Fassaden, Parks und Wasserflächen wirken zusammen als blau-grüne Infrastruktur: Sie beschatten Flächen, verdunsten Wasser, senken die Lufttemperatur und verbessern die Luftqualität. Begrünung braucht Zeit, zahlt sich aber mehrfach aus: Sie sorgt für niedrigere Temperaturen, bessere Luft, mehr Artenvielfalt und schafft Räume, in denen sich Menschen gerne aufhalten.
Hitzevorsorge: Pflicht statt Kür Mit dem 2024 in Kraft getretenen Klimaanpassungsgesetz ist Hitzevorsorge erstmals bundesrechtlich verankert. Bund, Länder und Kommunen stehen damit in der Verantwortung, zu handeln. Eine aktuelle Untersuchung des Umweltbundesamts zeigt, dass 41 Prozent der Kommunen bereits Maßnahmen umgesetzt haben. Fast ebenso viele planen konkrete Schritte. Gleichzeitig verfügen nur 12 Prozent über ein formales Klimaanpassungskonzept. Die Diskrepanz zwischen einzelnen Maßnahmen und strategischer Planung bleibt damit groß und wächst mit jeder weiteren Hitzewelle. Hitze ist kein Wetterereignis mehr, das man aussitzt. Sie ist für Kommunen eine zwingend notwendige Planungsaufgabe.
Bei einer Presseclub-Veranstaltung in München diskutierten führende Vertreter der bayerischen FDP über den Neustart der Partei nach dem Bundesparteitag. Auf dem Podium saßen Martin Hagen, FDP-Generalsekretär und früherer bayerischer Landesvorsitzender, der neue bayerische FDP-Chef Matthias Fischbach, Präsidiumsmitglied Susanne Seehofer sowie der Journalist Stefan Mack von Antenne Bayern. Moderiert wurde das Gespräch von David-Pierce Brill. Ich war als Beiratsmitglied des PresseClubs vor Ort und dokumentierte die Veranstaltung.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die FDP nach schwachen Wahlergebnissen und dem Ausscheiden aus mehreren Parlamenten wieder politisch sichtbar werden will. Martin Hagen betonte, die Partei habe sich auf dem Bundesparteitag eine notwendige Richtungsentscheidung zugemutet. Mit Wolfgang Kubicki als neuem Bundesvorsitzenden und einem neuen Führungsteam wolle die FDP wieder klarer, pointierter und wahrnehmbarer auftreten. Erste leicht gestiegene Umfragewerte und wachsende Mitgliederzahlen wertete Hagen als ermutigende Signale. Hier die komplette Pressekonferenz als Video.
Susanne Seehofer stellte Kubicki als richtigen Vorsitzenden für die aktuelle Lage dar. Er stehe für klare Sprache, politische Erfahrung und Motivation an der Basis. Auch Matthias Fischbach betonte die neue Aufbruchsstimmung in der Partei. Viele Mitglieder, die zuletzt passiv gewesen seien oder sogar an Austritt gedacht hätten, würden sich wieder stärker engagieren.
Inhaltlich will sich die FDP vor allem als wirtschaftsliberale Reformkraft positionieren. Hagen und Seehofer kritisierten Bürokratie, hohe Steuern und Abgaben, steigende Sozialkosten, eine aus ihrer Sicht verfehlte Energiepolitik sowie fehlende Reformen der Bundesregierung. Die FDP müsse wieder für wirtschaftliche Freiheit, Entlastung des Mittelstands, Bürokratieabbau, solide Staatsfinanzen und eine wettbewerbsfähige Energie- und Steuerpolitik stehen.
Ein weiteres Thema war der Umgang mit der AfD. Hagen, Seehofer und Fischbach grenzten sich klar von der Partei ab und schlossen Koalitionen mit der AfD aus. Zugleich sprachen sie sich dafür aus, die AfD stärker inhaltlich zu stellen, statt sich auf symbolische Ausgrenzung zu beschränken. Wählerinnen und Wähler der AfD dürfe man nicht pauschal aufgeben, sondern müsse ihnen ein besseres liberales Angebot machen.
Für Bayern sieht die FDP ihre Chancen vor allem in den Themen Wirtschaft, Bildung, Innovation, künstliche Intelligenz, Bürokratieabbau und Freiheit mit Verantwortung. Matthias Fischbach kündigte an, die bayerische FDP mit regelmäßigen Kampagnen wieder sichtbarer machen zu wollen. Stefan Mack ordnete ein, dass die FDP in Bayern traditionell einen schweren Stand habe, unter anderem wegen der starken Konkurrenz durch CSU, Freie Wähler und AfD. Dennoch gebe es grundsätzlich ein liberales Wählerpotenzial oberhalb der Fünf-Prozent-Hürde.
In der Diskussion mit dem Publikum ging es unter anderem um die innerparteiliche Geschlossenheit nach dem Bundesparteitag, das Verhältnis zu Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die Rolle von Wolfgang Kubicki, mögliche Koalitionen sowie die Frage, ob ein neues Grundsatzprogramm allein ausreiche. Hagen betonte, die FDP müsse wieder ein klares Profil entwickeln und zugleich die Wähler zurückgewinnen. Kubicki spreche derzeit offenbar ein Gefühl an, das der Partei neue Aufmerksamkeit verschaffe.
Insgesamt vermittelte die Veranstaltung das Bild einer FDP, die nach einer schweren Krise wieder offensiver auftreten will. Die Partei setzt auf klare wirtschaftsliberale Positionen, stärkere Zuspitzung, mehr Sichtbarkeit und eine Rückbesinnung auf ihren liberalen Kern. In Bayern soll dieser Neustart mit neuen Kampagnen, stärkerer Präsenz vor Ort und einer klaren Abgrenzung von populistischen Parteien gelingen.
Nach Ostern und Weihnachten hat die Gemeindebücherei Maisach nun auch den Sommer ins Regal gestellt – oder besser gesagt: in den Eingangsbereich. Mit ihrer Sommertauschbörse lädt die Bücherei dazu ein, gut erhaltenes Wasserspielzeug, Sandspielzeug und andere Sommerklassiker weiterzugeben, statt sie im Keller auf den nächsten Hitzesommer warten zu lassen. Ob Schwimmflügel, Frisbee, Boccia oder der treue Sandeimer, der schon viele Burgen erlebt hat – vieles ist noch bestens in Schuss, wird aber längst nicht mehr genutzt.
Die Idee dahinter ist so einfach wie charmant: Wer etwas übrig hat, bringt es vorbei, und andere Familien können sich darüber freuen. So wechseln Strandmuschel und Wasserball den Besitzer, ohne dass dafür die Urlaubskasse geplündert werden muss. Ganz nebenbei schont die Aktion Ressourcen und sorgt dafür, dass noch brauchbare Spielsachen ein zweites Leben bekommen.
Die Gemeindebücherei beweist damit einmal mehr, dass sie weit mehr ist als ein Ort für Bücher. Sie ist Treffpunkt, Tauschbörse und manchmal sogar ein bisschen Sommerretter. Und wer beim Stöbern nach Schwimmflügeln oder Sandförmchen auf den Geschmack kommt, findet natürlich auch reichlich Lesestoff, Hörspiele und Filme für die Ferienzeit. So kann man die Bücherei am Ende vielleicht mit einer Frisbee unter dem Arm verlassen – und einem spannenden Buch in der Tasche.
Der Film „The Furious“ ist ein knochenharter, atemlos choreografierter Martial-Arts-Rachethriller, der seine dünne Story mit roher Wucht, Tempo und beeindruckend brutalen Kampfszenen fast völlig überrollt.
Mit „The Furious“ legt Regisseur Kenji Tanigaki einen Martial-Arts-Actionfilm vor, der seine Existenzberechtigung nicht aus erzählerischer Raffinesse, sondern aus körperlicher Wucht bezieht: Ein Vater, dessen Tochter entführt wird, kämpft sich durch ein kriminelles Netzwerk, unterstützt von einem Journalisten, der selbst einen persönlichen Verlust aufklären will. Der Film feierte seine Weltpremiere am 6. September 2025 beim Toronto International Film Festival und ist als englischsprachiger Hongkong-Actionfilm mit einem panasiatischen Ensemble um Mo Tse/Xie Miao, Joe Taslim, Jeeja Yanin, Brian Le, Joey Iwanaga und Yayan Ruhian angelegt. 
Schon die Prämisse zeigt die größte Schwäche des Films: „The Furious“ erzählt im Grunde nichts Neues. Der verzweifelte Vater, die korrupte Polizei, die entführte Tochter, das kriminelle Syndikat, der unfreiwillige Verbündete — all das wirkt wie ein Destillat bekannter Rache- und Rettungsthriller. Die Figuren sind weniger psychologisch ausgearbeitete Menschen als funktionale Kampfmaschinen mit emotionalem Auslöser. Der Schmerz des Vaters ist nachvollziehbar, aber selten nuanciert; die Handlung dient vor allem dazu, die nächste Eskalationsstufe vorzubereiten. Wer von einem Actionfilm erzählerische Überraschungen, moralische Zwischentöne oder glaubwürdige Dialoge erwartet, wird hier nur bedingt fündig.
Gerade deshalb funktioniert der Film dort am besten, wo er aufhört, so zu tun, als ginge es ihm um komplexes Drama. Die Stärke von „The Furious“ liegt kompromisslos in der Inszenierung von Körpern in Bewegung. Tanigaki, der als Action- und Stunt-Spezialist einen entsprechenden Ruf hat, begreift Kampf nicht als bloße Unterbrechung der Handlung, sondern als deren eigentliche Sprache. Die Auseinandersetzungen sind hart, schnell, präzise und auffallend physisch; Schläge haben Gewicht, Stürze tun weh, Räume werden zu Waffen. Die Action ist brutal, dynamisch und außergewöhnlich eindrucksvoll, während zugleich Dialoge und Plot als deutlich schwächer ist. 
Besonders reizvoll ist, dass „The Furious“ nicht nur auf Geschwindigkeit setzt, sondern auf choreografierte Unübersichtlichkeit: Der Film vermittelt Chaos, ohne selbst völlig chaotisch gefilmt zu sein. In den besten Sequenzen entsteht ein Sog, der an die rohe Energie von „The Raid“ erinnert, ohne dessen klaustrophobische Geschlossenheit ganz zu erreichen. Die Kamera hält oft lange genug drauf, um Können sichtbar zu machen; der Schnitt beschleunigt, ohne jeden Treffer zu verschleiern. Dadurch entsteht jener seltene Actionfilm-Effekt, bei dem man nicht nur die Gewalt sieht, sondern die Arbeit dahinter spürt.
Problematisch ist allerdings, dass der Film diese Intensität kaum moduliert. „The Furious“ ist so dauerhaft auf Anschlag, dass seine Höhepunkte mit der Zeit an Wirkung verlieren. Wenn fast jede Szene eine Eskalation sein will, fehlt irgendwann der Kontrast. Die Brutalität ist beeindruckend, aber sie droht sich selbst zu überbieten, ohne emotional immer mehr zu erzählen. Das macht den Film für Fans harter Martial-Arts-Action aufregend, für ein breiteres Publikum aber möglicherweise ermüdend. Seine Energie ist enorm, seine Dramaturgie dagegen eher monoton.
Auch tonal bleibt „The Furious“ nicht immer sicher. Die düstere Geschichte um Entführung, Menschenhandel und korrupte Strukturen verlangt eigentlich nach Schwere, doch der Film interessiert sich stärker für kinetische Überwältigung als für die Konsequenzen seiner Gewalt. Das ist legitim, aber es erzeugt eine gewisse Kälte: Leid wird zum Motor, selten zum Thema. Die Tochter ist erzählerisch vor allem Auslöser, der Vater vor allem Instrument der Vergeltung. Dadurch bleibt die emotionale Fallhöhe begrenzt, obwohl der Film ununterbrochen behauptet, es gehe um alles.
Schauspielerisch überzeugt der Film vor allem über Präsenz, nicht über Dialogführung. Joe Taslim bringt Härte und Gravitas mit, Mo Tse/Xie Miao trägt die Vaterfigur mit stoischer Verbissenheit, und Darsteller wie Yayan Ruhian oder Jeeja Yanin stehen ohnehin für ein körperliches Actionkino, das Glaubwürdigkeit aus Bewegung gewinnt.  Sobald gesprochen wird, wirkt „The Furious“ deutlich gewöhnlicher; sobald gekämpft wird, bekommt der Film eine eigene Stimme.
Unterm Strich ist „The Furious“ ein Film mit klarem Profil und ebenso klaren Grenzen. Als Drama ist er dünn, als Thriller vorhersehbar, als Charakterstudie kaum vorhanden. Als Martial-Arts-Brett aber ist er bemerkenswert: roh, schmerzhaft, präzise und mit einer Wucht inszeniert, die im gegenwärtigen Actionkino selten geworden ist. Seine besten Momente rechtfertigen die Schwächen nicht vollständig, aber sie überrollen sie mit solcher Entschlossenheit, dass man sich ihnen schwer entziehen kann.
„The Furious“ ist kein eleganter, tiefgründiger oder besonders origineller Film, aber ein kompromissloser, technisch beeindruckender Martial-Arts-Rachethriller, der erzählerisch stolpert und körperlich explodiert. Für Actionfans ist das ein Ereignis; für alle anderen eher ein schweißtreibender Härtetest.
Das Bistro Sixtyfour in Maisach war bis auf den letzten Platz gefüllt, als Gastgeber Matthias Lage zu einer neuen Ausgabe seines BistroTalks begrüßte. Die Veranstaltung wurde live auf YouTube übertragen, Gesprächspartnerin des Abends war Evi Huttenloher, dritte Bürgermeisterin der Gemeinde Maisach. In lockerer Atmosphäre entwickelte sich ein persönliches, stellenweise humorvolles, aber auch nachdenkliches Gespräch über Heimat, Ehrenamt, Kommunalpolitik, Gewerbe, Corona und den Zusammenhalt in der Gemeinde. Die Veranstaltung wurde gesponsert vom Zentrum für Gesundheit Dombo.
Schon zu Beginn wurde deutlich, dass Huttenloher in Maisach eine bekannte und geschätzte Persönlichkeit ist. Bei der Kommunalwahl war sie Stimmenkönigin geworden – ein Ergebnis, das sie nach eigenen Worten durchaus überrascht habe. Zwar habe sie gewusst, dass sie über eine gewisse Unterstützung verfüge, sagte sie, doch das Ausmaß der Zustimmung habe sie sehr gefreut. Seit mehr als 40 Jahren lebt Huttenloher in Maisach. Anfangs sei es für sie nicht einfach gewesen, als neues Gesicht in eine bekannte Maisacher Familie einzuheiraten. Heute aber sagt sie klar: Maisach sei ihre Heimat geworden. Ihre Familie lebe hier, ebenso viele Freunde und Bekannte. In Maisach habe sie ihren Platz gefunden. Hier ist die Videoaufzeichnung des Talks.
Ein wichtiger Teil dieser Verwurzelung war das Schuh- und Orthopädiegeschäft der Familie Huttenloher. Über das Geschäft habe sie viele Menschen kennengelernt, vom jungen bis zum älteren Kunden. Gemeinsam mit ihrem Mann und den Schwiegereltern habe sie das Unternehmen mit aufgebaut. Aus dem privaten und beruflichen Ankommen entwickelte sich nach und nach auch ihr öffentliches Engagement. Über Kindergarten, Familie, Vereine und persönliche Kontakte sei sie immer stärker in das Gemeindeleben hineingewachsen. Eine klassische Initialzündung für die Politik habe es nicht gegeben, berichtete Huttenloher. Vielmehr seien immer wieder Menschen auf sie zugekommen und hätten ihr Mut gemacht. Bei ihrer ersten Gemeinderatskandidatur stand sie auf Listenplatz 24 und rechnete nicht ernsthaft mit dem Einzug. Umso größer sei der Schreck gewesen, als sie tatsächlich gewählt wurde. Ihr Mann habe damals trocken reagiert: „Jetzt haben wir den Dreck.“ Heute kann Huttenloher darüber lachen.
Im Gespräch zeigte sich, wie eng ihr politisches Engagement mit der alltäglichen Begegnung mit Bürgerinnen und Bürgern verbunden ist. Sie sei viel in Maisach unterwegs, werde oft angesprochen und höre zu. Ihr Mann sage manchmal, wenn sie nur kurz weg wolle, dauere es selten unter einer Stunde. Für Huttenloher ist genau das Teil ihrer Rolle: erreichbar sein, zuhören, Kontakte pflegen. Ein funktionierendes Netzwerk sei wichtig, sagte sie, vor allem, wenn irgendwo „der Schuh drückt“. Besonders am Herzen liegen ihr Familien und Kinder. Im Gemeinderat betreut sie weiterhin das Referat Familie und Spielplätze. Auch ihre Enkelkinder seien dabei gewissermaßen Teil ihres „Spezialistenteams“: Wenn auf einem Spielplatz etwas nicht funktioniere, werde die Oma informiert.
Stolz ist Huttenloher auf eine Aktion, die sie 2008 angestoßen hat: Neugeborene in der Gemeinde erhalten ein Lätzchen mit dem Aufdruck „Ein familienfreundliches Maisach freut sich auf dich“ sowie eine Karte und kleine Schuhe. Die Besuche bei den jungen Familien seien in der Regel von großer Freude geprägt. Es sei schön, in glückliche Gesichter zu schauen. Solche Gesten stehen für Huttenloher für eine Gemeinde, die Nähe zeigt und Familien willkommen heißt.
Ein zentrales Thema des Abends war der Zusammenhalt in Maisach. Huttenloher betonte, dass alle Ortsteile wichtig seien. Rivalitäten zwischen Maisach, Gernlinden und anderen Ortsteilen kenne sie zwar, sie halte sich daraus aber bewusst heraus. Durch das Geschäft der Familie habe sie immer Kunden aus der gesamten Gemeinde erlebt. Entscheidend sei, dass Menschen sich einbringen. Wer neu nach Maisach komme, könne über Kinderkrippe, Kindergarten, Schule oder Vereine schnell Anschluss finden. Wer sich jedoch völlig zurückziehe, dürfe sich nicht wundern, wenn der Ort fremd bleibe. Das Vereinsleben sei für Huttenloher ein wesentlicher Bestandteil des sozialen Miteinanders. „Wenn sich jeder zurückzieht, passiert nichts mehr“, sagte sie sinngemäß. Begegnungen, soziale Kontakte und gegenseitige Unterstützung seien für eine Gemeinde unverzichtbar.
Auch ihre frühere Tätigkeit als Vorsitzende des Gewerbeverbandes nahm breiten Raum ein. Sie sei in diese Aufgabe hineingerutscht, berichtete Huttenloher, habe aber auf ein gutes Team bauen können. Der Gewerbeverband habe vor allem die Interessen der örtlichen Betriebe gebündelt. Je mehr Geschäfte und Unternehmen zusammenstünden, desto stärker werde ihre Stimme gegenüber der Gemeinde gehört. Ein sichtbares Zeichen dieses Engagements war lange die Weihnachtsbeleuchtung in Maisach, für die der Gewerbeverband verantwortlich war. Der große Weihnachtsbaum sei allerdings aus organisatorischen Gründen nicht mehr weitergeführt worden. Der Aufwand sei enorm gewesen.
Mit Sorge blickt Huttenloher auf den Wandel des örtlichen Einzelhandels. Zwar gebe es in Maisach nicht viel Leerstand, doch klassische inhabergeführte Geschäfte seien seltener geworden. Traditionsgeschäfte seien verschwunden, neue Nutzungen hätten sich entwickelt. Apotheken und Nahversorgung seien weiterhin vorhanden, doch der „normale Laden“ habe es im Online-Zeitalter schwer. Corona habe diesen Wandel noch beschleunigt. Dennoch ist Huttenloher überzeugt, dass der persönliche Einkauf vor Ort weiterhin Bedeutung hat. Eine gute Mischung aus Digitalisierung und persönlicher Begegnung sei nötig.
Ausführlich erinnerte sie an die Corona-Zeit, die für den Handel, die Gastronomie und viele Betriebe einen massiven Einschnitt bedeutete. Am 15. März 2020 fanden die Kommunalwahlen statt, wenige Tage später mussten zahlreiche Geschäfte schließen. Für das Schuhhaus Huttenloher kam der Lockdown zum Saisonstart, die neue Ware lag im Lager. Während der orthopädische Bereich als systemrelevant weiterarbeiten durfte, war der Verkauf von Schuhen zunächst nicht möglich. Huttenloher organisierte daraufhin telefonische Beratung und brachte insbesondere Kinderschuhe zu den Familien nach Hause. Das sei anstrengend gewesen, aber auch von großer Dankbarkeit begleitet. Später setzte sie sich hartnäckig dafür ein, dass der orthopädische Teil des Betriebs unter Auflagen wieder öffnen durfte. Schutzvorrichtungen, Masken, Desinfektion und Einlasskontrollen gehörten zum neuen Alltag.
Eine besondere Aktion des Gewerbeverbandes waren die grünen Herzen, die während der Pandemie an vielen Geschäften zu sehen waren. Mit dem Aufdruck „Bleiben Sie gesund und halten Sie uns die Treue“ sollten sie ein Zeichen der Verbundenheit zwischen Geschäften und Kundschaft setzen. Die Aktion wurde gut angenommen und ist im Ort teilweise bis heute sichtbar. Auch eine Übersicht der geöffneten Geschäfte, Lieferangebote und Online-Angebote entstand in dieser Zeit. Huttenloher erinnerte daran, wie sich viele Betriebe mit großem Einsatz selbst organisierten, um irgendwie weiterzumachen. Besonders hart getroffen seien Friseure und Gastronomie gewesen. Viele Maisacherinnen und Maisacher hätten versucht, lokale Betriebe zu unterstützen, indem sie Essen abholten oder bewusst vor Ort einkauften.
Trotz aller Schwierigkeiten habe Corona auch gezeigt, dass Veränderung möglich sei. Der Gewerbeverband arbeitete plötzlich mit Zoom-Sitzungen, Betriebe stellten Angebote digitaler auf, und Arbeitsweisen veränderten sich. Ganz zurück in alte Muster wolle Huttenloher nicht. Digitalisierung sei wichtig, aber sie dürfe die persönliche Begegnung nicht ersetzen. Sie selbst schätze beides: den Austausch vor Ort ebenso wie digitale Möglichkeiten, wenn sie sinnvoll eingesetzt würden.
Persönlich geprägt wurde Huttenloher auch durch das Familienunternehmen. Der Name Huttenloher sei seit Jahrhunderten mit Maisach verbunden. Aus einer kleinen Schuhmacherei sei über Generationen ein bekanntes Schuh- und Orthopädiegeschäft geworden. Sie selbst trat 1983 in den Betrieb ein und gestaltete ihn gemeinsam mit Familie und Mitarbeitenden weiter. Besonders wichtig sei dabei immer der Zusammenhalt gewesen. In der Familie habe man sich aufeinander verlassen können. Entscheidungen seien gemeinsam getroffen worden, Schuldzuweisungen habe es nicht gegeben. Auch wenn etwas nicht funktioniert habe, sei es gemeinsam getragen worden.
Neben Politik und Gewerbe engagiert sich Huttenloher auch in der Kirche. Sie sei christlich geprägt aufgewachsen, erzählte sie. Schon ihre Großeltern seien in der Kirche aktiv gewesen, ihre Brüder waren Ministranten – sie selbst durfte als Mädchen damals nicht ministrieren. Später wurde sie Kommunionmutter und fand auch dort eine Aufgabe, die ihr lag: Kinder zusammenbringen, Gruppenstunden gestalten, Gemeinschaft schaffen. Ihr Glaube sei für sie kein lautes Bekenntnis, sondern Teil ihres Lebens und Handelns.
Beim Thema Ehrenamt sprach Huttenloher offen über die Herausforderungen. Es werde schwieriger, Menschen für Verantwortung zu gewinnen. Bürokratie, Haftungsfragen und die Angst, Fehler zu machen, schreckten viele ab. Zugleich müsse man jüngere Menschen ernst nehmen, ihnen Verantwortung geben und akzeptieren, dass sie manches anders machen. Entscheidend sei, rechtzeitig Nachfolgerinnen und Nachfolger einzubinden und sie nicht permanent zu bevormunden. Ein Vorstand sei immer nur so gut wie das Team, das ihn unterstütze. Allein könne niemand etwas bewegen.
Am Ende blieb der Eindruck einer Frau, die tief in Maisach verwurzelt ist und ihre Kraft aus Begegnungen zieht. Huttenloher beschrieb sich selbst als aktiven Menschen, der Menschen mag. Gespräche, Kontakte und gemeinsame Aufgaben spornten sie an. Das volle Bistro Sixtyfour zeigte an diesem Abend, dass viele Maisacherinnen und Maisacher diese Haltung schätzen. Gastgeber Matthias Lage dankte seiner Gesprächspartnerin, dem Team des Sixtyfour, seiner Familie hinter der Technik sowie dem Sponsor Zentrum für Gesundheit Dombow. Die nächste Ausgabe des BistroTalks am Mittwoch 15. Juli widmet sich dann der Digitalisierung, virtueller Realität und Augmented Reality. Zu Gast ist Pierre Kretschmer, Admin der größten deutschen Facebook-Gruppe VR-Familie aus Gernlinden.
Filmungeheuer begleiten das Kino seit seinen Anfängen. Ob Golem, Nosferatu, Dracula, Frankensteins Kreatur, die Mumie oder moderne Kaiju wie Godzilla – hinter den Gestalten des Schreckens verbergen sich Projektionen unserer Ängste, Wünsche und gesellschaftlichen Konflikte. In meinem Maisacher Gesprächen zur Popkultur werde ich am Mittwoch von 18-20 Uhr in der Maisacher Gemeindebücherei über die dunkle Poesie der Filmmonster sprechen. Der Eintritt ist kostenlos.
In frühen Stummfilmen wie Paul Wegeners „Der Golem, wie er in die Welt kam“ (1920) wurde ein jüdischer Mythos auf die Leinwand übertragen, in dem ein Wesen aus Lehm das Ghetto vor der Vertreibung schützt und damit eine Emanzipations‑Fantasie gegen jahrhundertelange Unterdrückung verkörpert . Murnaus „Nosferatu“ (1922) interpretierte Bram Stokers Roman ohne Genehmigung, doch die düstere Gestalt des Grafen Orlok prägte das Bild des Vampirs bis heute. Monster erwiesen sich damals schon als „schaurig‑schöner Gegenentwurf zum Menschen“; sie verkörpern Angst, können aber auch reizend oder komisch sein. Die Faszination des Monströsen beruht auf einem doppelten Gefühl: Angst vor dem Zusammenbruch der eigenen Ordnung und zugleich Neugier auf das Andere. Monster brechen in die vernünftige Ordnung des Menschen ein und werden deshalb als Bedrohung empfunden; gleichzeitig reizt das Andere, weil es gegen den Zwang zur Vernunft rebelliert und menschliche Anteile ausdrückt. Klassische Figuren lassen sich anhand ihrer Abweichungen erkennen:
Dracula kann an Wänden kriechen, erneuert sich durch Blut und bewohnt einen Sarg in einem marginalisierten Schloss; Frankenstein erschafft ein Wesen aus Leichenteilen, dessen Gestalt erschreckt und fasziniert, weil es trotz hässlicher Erscheinung sprechen kann und Leidensfähigkeit zeigt. King Kong, das erste eigens für den Film erfundene Monster, ist zu groß und zu stark für einen normalen Gorilla. In diesen körperlichen Abweichungen spiegelt sich die Angst vor dem Verstoß gegen natürliche Grenzen – zugleich aber auch eine Verlockung, die Norm zu verlassen. In meinem Vortrag werde ich zahlreiche Klassiker der Filmgeschichte vorstellen und nehme die Zuschauer mit auf eine unterhaltsame Reise durch die Welt der Filmmonster.
Ich habe mich sehr gefreut, mal wieder ein Klassiker für unter 100 Euro und ich hab gleich zugeschlagen und mit Freunden den neuen Ardbeg Dolce genossen. Der Ardbeg Day ist für Fans der Islay-Destillerie längst mehr als ein Termin im Kalender. Er ist ein weltweites Ritual für alle, die kraftvollen Torfrauch, maritime Aromen und die eigenwillige Experimentierfreude von Ardbeg schätzen. Und ich habe diesen wichtigen Tag dieses Jahr aus Termingründen verpasst. Am Ardbeg Day am 30. Mai 2026 stand die Feier unter einem besonders genussvollen Motto: „La Dolce Islay“. Der Glamour des italienischen Kinos der 1960er Jahre traf auf den rauen Charakter der schottischen Insel Islay – und im Mittelpunkt stand die neue limitierte Sonderabfüllung Ardbeg Dolce.
Ardbeg Dolce ist die Limited Edition zum Ardbeg Day 2026. Der Whisky verbindet zwei sehr unterschiedliche Genusswelten: die süße, mediterrane Fülle sizilianischer Marsala-Dolce-Fässer und den unverkennbaren Rauch eines Islay Single Malts. Marsala Dolce ist die süßeste Variante des berühmten sizilianischen Likörweins. Genau diese Fassreifung gibt dem Whisky seine warme, fruchtige und schokoladige Seite. Ergänzt wird sie durch klassischen Ardbeg aus ehemaligen Bourbonfässern, der Struktur, Vanille, Rauch und die typische salzige Kraft der Brennerei einbringt. In dem Bistro Sixtyfour in Maisach machten wir zu später Stunde eine kleine Verkostung.
Das Ergebnis ist ein Whisky, der das bekannte Ardbeg-Prinzip des „torfigen Paradoxons“ neu interpretiert. Ardbeg ist berühmt dafür, intensive Rauchigkeit nicht nur brachial, sondern erstaunlich süß, ölig und vielschichtig wirken zu lassen. Bei Ardbeg Dolce wird dieses Spannungsfeld besonders deutlich. In der Aromatik zeigen sich reife Aprikosen, Orangenmarmelade, dunkle Schokolade und geröstete Nüsse. Dazu kommen salzige, rauchige Noten, die an Islay, Meerluft und glimmendes Holz erinnern. Der Whisky bleibt damit klar als Ardbeg erkennbar, wirkt aber zugleich wärmer, runder und mediterraner als viele klassische Abfüllungen der Destillerie.
Gerade diese Verbindung macht Ardbeg Dolce interessant. Der Whisky will kein bloßer Effekt sein, sondern eine stilistische Brücke schlagen: Sizilien und Islay, Dolce Vita und Torfrauch, sonnige Frucht und salzige Küste. Die Idee passt zum diesjährigen Ardbeg-Day-Motto, das sich an der Ästhetik des italienischen Kinos der 1960er Jahre orientiert. Man denkt an große Sonnenbrillen, Vespas, Plätze in der Abendsonne, rot-weiß karierte Tischdecken – und dann kommt dieser typische Ardbeg-Twist hinzu: Rauch, Seetang, Würze und eine gewisse wilde Unberechenbarkeit.
Master Blender Dr. Gillian Macdonald beschreibt Ardbeg Dolce als Verbindung von Marsala-Dolce-Fässern und klassischem Ardbeg aus Bourbon Casks. Die süßen Noten von Zitrusfrüchten, Orangenmarmelade und dunkler Schokolade treffen dabei auf salzig-rauchige Nüsse. Damit ist Ardbeg Dolce nicht nur eine Sonderedition für Sammler, sondern auch ein Whisky für Genießer, die Ardbeg einmal von einer anderen Seite erleben möchten.
Auch für die Destillerie selbst ist die Abfüllung ein typischer Ardbeg-Day-Whisky: limitiert, erzählerisch stark aufgeladen und geschmacklich bewusst anders angelegt als die Standardrange. Wer Ardbeg Ten, Uigeadail oder Corryvreckan kennt, bekommt hier keine Wiederholung, sondern eine verspieltere, süßere und zugleich immer noch deutlich rauchige Interpretation des Hausstils.
Ardbeg Dolce erscheint mit 47,8 Prozent Alkohol und wird als limitierte Abfüllung zum Ardbeg Day 2026 angeboten. Für Mitglieder des Ardbeg Committee soll er ab dem 26. Mai 2026 über Ardbeg.com erhältlich sein. Ab dem 30. Mai kommt die Sonderedition auch in den Fachhandel und zu ausgewählten Ardbeg Embassies. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 99 Euro.
Ardbeg Dolce ist damit mehr als nur eine weitere Festivalabfüllung. Er ist ein kleines Genusskino im Glas: sizilianische Süße, dunkle Schokolade, Aprikose und Marmelade auf der einen Seite; Torfrauch, Salz, Nüsse und Islay-Wucht auf der anderen. Ein Whisky für alle, die Ardbeg lieben – und neugierig darauf sind, wie „La Dolce Vita“ schmeckt, wenn sie durch den Rauch von Islay zieht.
An der Nase: Kräftig und komplex. Der Rauch wird begleitet von Aprikosennoten, saftigen Rosinen, klebrigen Datteln und herben Apfelkompott. Orangenmarmelade verleiht dem Ganzen eine zitrusartige Frische. Ein Spritzer Wasser bringt tiefere, erdige Schichten zum Vorschein: Geröstete Pilze, Kiefernnadeln, Salzfisch, Kapern und Oliven. Die Speisekammer Islays trifft auf einen sizilianischen Garten.
Am Gaumen: Gewürze geben den Ton an mit Zimtaromen, Sternanis und etwas Lakritz-Schärfe. Süße entfaltet sich mit ahornrauchigem Holz, gebackenen Datteln mit Walnüssen, Honigwaben und dunkler Schokolade. Trockenfruchtnoten folgen dicht danach, umhüllt von Zitronenzeste und mit ausgewogenen, herzhaften Noten gesalzener Nüsse und Trockenkräuter.
Nachhall: Lang und vielschichtig im Nachhall, mit Noten von geräuchertem Apfelholz, Tabak der trocknet, Lagerfeuerglut und kräftig-zähes Torföl. Ardbeg Dolce ist mit 47,8 Vol. % Alkohol abgefüllt, nicht kühlgefiltert und nicht gefärbt.
Im Podcast „Dombo bewegt“ spricht Norman Dombo vom Zentrum für Gesundheit Dombo über eine moderne Möglichkeit der Rückenvermessung: den strahlungsfreien Rückenscan. Dabei kommt ein kleines handliches Gerät zum Einsatz, das früher unter dem Namen „Medi-Maus“ bekannt war und heute als „IDIAG M360“ genutzt wird. Mit Hilfe dieser Technik kann die Wirbelsäule ohne Röntgenstrahlung analysiert werden. Das Gerät wird entlang der Dornfortsätze der Wirbelsäule geführt und misst dabei Winkel, Abstände und Beweglichkeit der einzelnen Wirbelkörper. Die erfassten Daten werden anschließend digital ausgewertet und mit Millionen Vergleichsdaten abgeglichen. Hier der Podcast:
Der große Vorteil des Systems liegt darin, dass nicht nur statische Bilder entstehen, sondern auch Bewegungsabläufe sichtbar gemacht werden können. Dafür werden mehrere Messungen durchgeführt: im normalen Stand, in einer gebeugten Haltung sowie unter Belastung mit Gewichten beim sogenannten Matthias-Test. So lässt sich erkennen, welche Bereiche der Wirbelsäule beweglich sind, wo Fehlhaltungen oder Blockaden bestehen und wie die Rückenmuskulatur arbeitet.
Die Untersuchung eignet sich laut Norman Dombo nicht nur für Menschen mit akuten Rückenproblemen, sondern grundsätzlich für jeden – insbesondere für Menschen mit sitzenden Tätigkeiten oder Büroarbeit. Viele Beschwerden entstehen im Alltag schleichend durch Bewegungsmangel oder Fehlhaltungen, die mit dem Scan frühzeitig erkannt werden können.
Auf Basis der Auswertung erstellen die Therapeuten anschließend individuelle Übungsprogramme. Die Patientinnen und Patienten erhalten einen ausführlichen Ausdruck mit Erklärungen und Übungen für zuhause. Zusätzlich werden die Übungen gemeinsam mit den Therapeuten praktisch eingeübt, damit sie korrekt ausgeführt werden können. Unterstützt wird dies durch die App „PhysioFit“, die weitere Trainingsanleitungen digital bereitstellt.
Besonders interessant ist auch die technische Vernetzung des Systems. Im Zentrum für Gesundheit Dombo können die Daten des Rückenscans direkt mit Trainingssystemen verbunden werden, sodass individuelle Trainingsprogramme noch gezielter angepasst werden können. Der strahlungsfreie Rückenscan verbindet damit moderne Diagnostik, digitale Auswertung und physiotherapeutische Betreuung zu einem ganzheitlichen Konzept für Rückengesundheit.