Posts Tagged ‘Margret Kopp’

Afrikaladen in Fürstenfeldbruck eröffnet

14. September 2019
Zahlreiche Ehrengäste kamen zur Eröffnung des Afrikaladens in FFB.

Zahlreiche Ehrengäste kamen zur Eröffnung des Afrikaladens in FFB.

Fürstenfeldbruck ist um eine Attraktion reicher: Das Togohaus und Afrikaladen der Aktion PiT Togohilfe ist von Maisach in die Kreisstadt Fürstenfeldbruck umgezogen und stellt sich heute der Öffentlichkeit mit einem Tag der offenen Tür vor.

Ein paar Tage zuvor, gab es die offizielle Eröffnung mit einer Reihe von Ehrengästen, an der Spitze der Brucker Oberbürgermeister Erich Raff. Mit dabei waren unter anderem der Maisacher Bürgermeister Hans Seidl (gefährlich auf Brucker Flur), der Brucker Landtagsabgeordnete Benjamin Miskowitsch, der ehemalige deutsche Botschafter in Togo Christoph Sahner sowie Etienne Baritsé, Partner der Aktion PiT Togohilfe im Norden von Togo. Zudem waren anwesend der Maisacher Altbürgermeister Gerhard Landgraf, der auch dem Togoverein angehört, die ehemalige Landtagsabgeordnete Kathrin Sonnenholzner sowie zahlreiche Kreisräte. Auch zahlreiche Mitglieder des Vereins waren dabei. Der kirchliche Segen kam von Diakon Karl Schimmel.

Zum einen stand das neue Togohaus und Afrikaladen am Viehmarktplatz in Fürstenfeldbruck im Mittelpunkt der Feierlichkeiten, zum anderen natürlich Margret Kopp. Sie ist der Kopf des Vereins, der sich zum größten Togoverein in Deutschland entwickelt hat. 2020 wird der Verein 40 Jahre alt. Unterstützt wird sie von ihrem Mann Christian und ihrem Sohn Andy, der Togo-Contact leitet und die Reisen nach Togo organisiert sowie den Afrika-Laden betreibt. Andy Kopp beschreibt seine Funktion und den Afrika-Laden so:

„Eine Bereicherung für unseren Viehmarktplatz“ nannte OB Erich Raff das Togohaus.

Der Maisacher Bürgermeister Hans Seidl erklärte, dass die Gemeinde den Verein „mit etwas Wehmut“ ziehen lassen habe. „Was du geleistet hast, ist phänomenal“, sagte er in Richtung Margret Kopp.

Es gibt Menschen, die mehr tun als sie überhaupt müssten und dazu gehörst du liebe Margret“, sagte der Landtagsabgeordnete Benjamin Miskowitsch. Es sei Entwicklungshilfe, die wirklich an der Basis ankommt.

Der ehemalige Botschafter in Togo Christoph Sander berichtete, dass Deutschland einen guten Ruf in Afrika habe. Die Togohilfe sei ein Teil der vielen Aktivitäten der Deutschen in der Region. „Das ist ein wichtiger Teil des Images unseres Landes“, so Sander.

Etienne Baritsé, Partner von Aktion PiT Togohilfe im Norden des Landes, dankte Margret Kopp für ihr Engagement.

Und hier noch ein paar Bilder vom Empfang. Wer Lust hat, am Samstag 14. September hat der Afrika Laden einen Tag der offenen Tür mit abwechslungsreichem Programm. Ich werd mal hinschauen und ihr?

Aktion Pit Togohilfe räumt Maisacher Bleibe und eröffnet in FFB

2. September 2019
Die Togohilfe sagt Servus zu Maisach und Hallo zu FFB.

Die Togohilfe sagt Servus zu Maisach und Hallo zu FFB.

Eine Institution sagt leise Servus. Zum 30. August 2019 hat die Aktion Pit Togohilfe ihre Geschäftsräume und Lager in Maisach geräumt. Vor kurzem fand die  Schlüsselübergabe an die Vermieter statt. Künftig ist die Togohilfe in der Kreisstadt Fürstenfeldbruck am Viehmarktplatz zu finden. 

Über Jahre war die Togohilfe in dem ehemaligen Postgebäude im Zentrum von Maisach. Von hier aus starteten Lkws mit Spenden in das westafrikanische Land. Zudem wurde die Hilfsleistungen und Patenschaften koordiniert. Jetzt wurde das Gebäude besenrein an die Vermieter übergeben. 

Am 12. September 2019 gibt es in den neuen Geschäftsräumen am Viehmarktplatz in Fürstenfeldbruck einen Tag der offenen Tür. In den neuen Räumen lassen sich die Waren aus Togo gegenüber der Öffentlichkeit besser präsentieren. Ich selbst beziehe meinen Kaffee und Pfeffer aus Togo, aber es gibt noch viel viel mehr zu bieten.

Alles läuft wie bisher weiter, verspricht die Vereinsvorsitzende Margret Kopp. Allerdings müssen aufgrund eines fehlenden Lagers die regelmäßigen Container-Lieferungen erst einmal auf Eis gelegt werden. Im Moment werden verschiedene Lösungen diskutiert, die dann rechtzeitig bekannt gegeben werden. 

Ich durfte mich als Vereinsmitglied bereits schon in den neuen Räumen umsehen. Intern wurden schon Vereinsveranstaltungen durchgeführt. So konnten wir Dr. Etienne Baritsé begrüßen. Er ist Arzt und war früherer Vize-Parlamentspräsident von Togo. Heute ist er der Partner für Schulbauten und betreut eine Patenschaftsgruppe ganz im Norden von Togo. Ich interessierte mich vor allem für das chinesische Engagement in Togo. Der afrikanische Kontinent wird von den Chinesen als Teil der neuen Seidenstraße gebraucht. Die Chinesen haben klare wirtschaftliche Interessen und investieren eindeutig in Afrika. 

Aktion PiT Togohilfe verlässt Maisach und zieht nach Fürstenfeldbruck

30. Juni 2019
Google packte in Maisach mit an.

Google packte in Maisach mit an.

Ich engagiere mich ehrenamtlich für die Aktion PiT Togohilfe und helfe unter anderem mit, große Schiffscontainer für Togo zu beladen. Dieses Mal kam ich wieder zum Packen zur Togohilfe – aber es hatte einen anderem Grund: Die Aktion PiT verlässt meine Wohnortgemeinde Maisach und zieht in die naheliegende Kreisstadt Fürstenfeldbruck. Ich half mit beim Umzug. 

Unterstützt wurden ehrenamtliche Vereinsmitglieder von Mitarbeiter des IT-Riesen Google. Es kamen Google-Mitarbeiter ins Dorf zur Togohilfe und halfen mit.

Google hat seit 2008 mit GoogleServe eine beeindruckende Tradition eingeführt. An einem Tag kann jeder Google-Mitarbeiter sich an einem sozialen Projekt ehrenamtlich beteiligen und das während der Arbeitszeit. Die Aktion PiT Togohilfe Maisach hat einen Paten, der bei Google arbeitet und er bewarb die Togohilfe intern bei Google. Und siehe da: Schon fanden sich engagierte junge Leute, die sich meldeten und in Maisach mithalfen. Ich finde GoogleServe eine wirklich tolle Idee. Im normalen Alltag sind die Google-Mitarbeiter klassische Software-Programmierer, in Maisach wurde aus ihnen tatkräftige Helfer, die

Der derzeitiger Mietvertrag in Maisach läuft noch bis Ende August 2019. Die Vermieter hatten dem Verein gekündigt, um einen neuen Mietvertrag auszuhandeln. In unserer jüngsten Vorstandssitzung unseres Vereins haben wir den neuen Mietvorschlag intensiv diskutiert und einhellig festgestellt, dass die vorgesehene massive Mieterhöhung für unser Spendenbudget nicht tragbar ist. Wir haben daher einstimmig beschlossen, die Kündigung anzunehmen und nach anderen Räumlichkeiten zu suchen. „Zum Glück sind wir in Fürstenfeldbruck fündig geworden und können ausreichend Flächen für Aktion PiT-Togohilfe und Togo-Contact in Verbindung mit KoppworkOrange zu einem weitaus günstigeren Mietzins in der Ludwigstr. 4, direkt am Viehmarkt in Fürstenfeldbruck mieten“, so die Vereinsvorsitzende Margret Kopp.

Der einzige Nachteil besteht darin, dass die Aktion PiT dann keine Lagerflächen mehr für die Hilfsgütertransporte nach Togo haben wird. „Da diese sich in letzter Zeit aber sowieso immer schwieriger organisieren ließen, ist es vielleicht der richtige Moment, sie einzustellen oder zumindest zu pausieren, bis sich neue, geeignete Organisationsstrukturen dafür finden lassen“, so Margret Kopp weiter. „Wir werden aber im August noch einen Transport auf den Weg schicken, um unsere so beliebte und erfolgreiche Schultaschensammelaktion noch einmal durchzuführen und unser Lager endgültig zu leeren.“

Ich bitte für Spenden für Togo

3. Dezember 2018

Es geht auf Weihnachten zu und damit bitten Hilfsorganisationen wieder um Spenden. Auch ich bitte im Namen der Aktion PiT Togohilfe Maisach um die Unterstützung meiner geschätzten Leserinnen und Leser. Ich bin ehrenamtlich bei dem Verein aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck tätig, habe als redaktion42 auch zwei Patenkinder und kann versichern, dass die Hilfe in dem afrikanischen Land wirklich ankommt. Ich würde mich sehr freuen, wenn nicht nur Privatpersonen spenden, sondern auch Schulen, Vereine oder Unternehmen.

Aktiv in Afrka: Aktion PiT Togohilfe Maisach. Foto: Aktion PiT

Aktiv in Afrka: Aktion PiT Togohilfe Maisach. Foto: Aktion PiT

Jetzt braucht der Verein Aktion PiT Togohilfe Ihre Unterstützung. „Wir wollen über die direkte ärztliche Versorgung hinaus noch mehr erreichen, damit die ländliche Bevölkerung in Togo langfristig Zugang zu qualitativ verbesserten Medizindiensten findet“, so Margret Kopp, Vorsitzende der Togohilfe. Unser Partner in Togo Dr. Kodom hat das Projekt „Santé pour tous – Gesundheit für alle“ weiter entwickelt und das Konzept „Ville santé – Stadt der Gesundheit“ erarbeitet. Dieses Konzept holt alle Akteure im Bereich einer Stadt und ihrer Umgebung von der Bevölkerung an der Basis über die Schulen und Bildungseinrichtungen, die Medien, die Vertreter der Zivilgesellschaft bis hin zu allen Verantwortungs- und Meinungsträgern an einen Tisch, um auf allen Ebenen die Möglichkeiten auszuloten, wer an welcher Stelle etwas zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung beitragen kann. Dafür werden ganz neue Mechanismen geschaffen, wie z. B. die Schaffung einer Solidaritätskasse auf Gemeindeebene als eine Art „Krankenversicherung“, die Zusammenarbeit mit den traditionellen Medizinmännern (eine große Herausforderung), um bestehende Vorurteile abzubauen und sich gegenseitig zuzuarbeiten, die Schaffung eines kontrollierten Überweisungssystems, um den Zugang zu Fachärzten und chirurgischen Eingriffen zu erleichtern, und Schulungen auf allen Ebenen, um sehr viel Aufklärung zu erreichen und Wissen zu vermitteln. Die Ärzteeinsätze werden dabei weiterhin eine wichtige Rolle spielen, um langjährige Leiden zu beseitigen und darüber hinaus die Wege zu nachhaltiger Gesundheitsversorgung aufzuzeigen. Sie werden das Vertrauen der Patienten in das medizinische Personal vor Ort stärken, das so intensiv geschult wird, dass es zuverlässig diagnostizieren, die Kranken qualifiziert beraten und an die richtigen Behandlungseinrichtungen weiterverweisen kann. Aimes-Afrique wird als Dachorganisation mit vielen Niederlassungen vor Ort diese Systeme betreuen, unterstützen und kontrollieren.

Aktive Entwicklungshilfe für Menschen in Togo. Foto: Aktion PiT

Aktive Entwicklungshilfe für Menschen in Togo. Foto: Aktion PiT

Mit diesem erweiterten, noch mehr auf Nachhaltigkeit angelegten Konzept, das die Togohilfe modellhaft in fünf Städten und deren Umfeld anwenden wollen, konnte die Togohilfe das BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Zukunft) überzeugen und bekommen einen dreimal so hohen Zuschuss für 2018, wenn es dem Verein gelingt, die entsprechende Eigenleistung aufzubringen. Jetzt gilt es diese Eigenleistung zu erbringen und daher bitte ich alle um die Mithilfe.

Foto: Aktion PiT

Foto: Aktion PiT

Spendenbereitschaft geht zurück – Spenden werden höher
In den klassischen Massenmedien lese ich, dass in Deutschland wieder mehr Geld für gute Zwecke zusammen kommt. Allerdings spenden immer weniger Deutsche, so eine Studie des Marktforschungsinstitut GfK im Auftrag des Deutschen Spendenrats.
Die Zahl der Menschen, die spenden, nimmt seit Jahren ab: Von Januar bis September 2018 waren es 16,5 Millionen, eine halbe Million weniger als im Vorjahreszeitraum und damit der niedrigste Wert seit 2005. Dass wieder mehr Geld für den guten Zweck zusammenkommt, liegt daran, dass die Höhe der einzelnen Spenden zugenommen hat: Sie liegt durchschnittlich bei 35 Euro. Der mit Abstand größte Teil davon fließt in humanitäre Hilfe, nämlich drei Viertel.
Daher möchten wir Sie bitten, ob Sie in Ihrem Umfeld für unser Projekt ein bisschen werben und weitere Spender motivieren könnten. Es „lohnt“ sich ja in diesem Fall besonders zu spenden, da durch den BMZ-Zuschuss der vierfache Betrag jeder Spende in Togo ankommt.
„Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern“, sagt ein afrikanisches Sprichwort.

Das Konto von Aktion PiT Togohilfe ist bei der Sparkasse Fürstenfeldbruck, IBAN: DE34 7005 3070 0031 0399 10 mit dem Stichwort „Gesundheitsprojekt“.

oder: Direkt spenden über PayPal 

Weihnachtspakete für Togo verladen

27. Oktober 2018
Hilfsgüter für Togo.

Hilfsgüter für Togo.

Ja ist denn schon Weihnachten? Für mich schon, denn ich habe mit anderen Ehrenamtlichen den Weihnachtscontainer für das afrikanische Land Togo beladen. Die Aktion PiT Togohilfe Maisach brachte einen Schiffscontainer jetzt auf dem Weg, damit er rechtzeitig bei den Kindern in Togo ist. Im Moment betreut der Verein mit Sitz in Maisach, Landkreis Fürstenfeldbruck, rund 700 Patenkinder in Togo. Ich selbst bin Mitglied der Togohilfe und mein Unternehmen redaktion42 hat zwei Patenkinder.

Neben den Geschenken für die Patenkinder gingen natürlich wieder Hilfslieferungen nach Afrika. In diesem Fall waren es vor allem medizinische Güter für Hüftoperationen. Wie Margret Kopp, Vorsitzende der Togohilfe, erklärte, werde man im Januar 2019 in Togo Hüftoperationen durchführen. Dazu werde ein Operationssaal eingerichtet. Die Instrumente und medizinischen Güter sowie Rollstühle, Krücken und Rolladtoren stammen alles von Spendern. „Das ist aktive und sinnvolle Entwicklungshilfe, die wir seit mehreren Jahren durchführen und überwachen“, so Kopp weiter. Da im Container noch Platz war, gingen auch Bänke und Stühle für Schulen auf die Reise nach Afrika.

Zudem stellte Margret Kopp den Togokalender 2019 vor. Die Fotos stammen von den zahlreichen Reisen nach Afrika. Der Druck des Kalenders ist durch Sponsoring von lokalen Firmen gedeckt, so dass der Verkaufspreis von 5 Euro zu 100 Prozent der Hilfeleistungen zu Gute kommen. Einige Firmen verschenken den Togokalender seit Jahren an ihre Kunden, eine sinnvolles Geschenk wie ich finde. Wer größere Mengen abnehmen möchte, kann sich mit Margret Kopp direkt in Verbindung setzen.

 

Bayerische Schultaschen in Togo verteilt

12. Oktober 2018

Bei uns in Bayern hat vor kurzem die Schule begonnen. K1 und K2 haben die Schultaschen vom vergangenen Schuljahr weiter benutzt, aber die Taschen aus den Vorjahren haben wir gespendet: Unsere Familie unterstützt bei uns im Dorf die Aktion PiT Togohilfe Maisach. Und wir waren nicht allein, denn viele, viele Schulkinder haben ihren Schulranzen für Togo gespendet.

Margret Kopp verteilt die Schultasche in Togo. Foto: Togohilfe

Margret Kopp verteilt die Schultasche in Togo. Foto: Togohilfe

Jetzt wurden die Spenden in Togo von der Vorsitzenden der Maisacher Togohilfe übergeben. Margret Kopp befindet sich gerade in Togo und erlebt hautnah die strahlenden Augen der glücklichen neuen Ranzenbesitzer. Die jeweils Schulbesten in den Grundschulen auf dem Land, die Aktion PiT-Togohilfe mit Schulbauten, Schulkantinen und dem KiSS-Programm zur Schulspeisung unterstützt, konnten diese wertvollen Spenden in Empfang nehmen.
Diese kleine Geste hat große Wirkung, denn die Kinder strengen sich sehr an, um zu den Schulbesten zu gehören und eine richtige Schultasche zu bekommen, wodurch sich das Gesamtniveau dieser Schulen hebt. „Trotz der schwierigen Lehrsituation kommen aus unseren Dorfschulen Schüler und Schülerinnen mit ausgezeichneten Ergebnissen, die ihnen den Übertritt in die Sekundarschulen eröffnen“ versichert Margret Kopp zufrieden. Oft können die Kinder jedoch das Collège auf Grund der hohen Schulkosten dennoch nicht besuchen. Für diese begabten Kinder sucht die Togohilfe daher nicht nur Schulranzen, sondern auch Paten, die die begabten Schüler bei ihrer weiteren Schullaufbahn begleiten. Mein Unternehmen redaktion42 hat zwei Patenschaften in Togo. Anstatt Geschenke für Geschäftspartner spende ich für Togo und ich bitte euch, eine Patenschaft für Togo zu überlegen. Nur 1,-€ pro Tag kostet so eine Patenschaft. Detaillierte Infos bekommt man unter www.aktionpit.de oder 08141/5272268.

Google Mitarbeiter unterstützen Maisacher Togohilfe

30. Juni 2018
Ehrenamtliche Arbeit: Togohilfe Maisach und GoogleServe arbeiten Hand in Hand beim Beladen eines Containers für Togo.

Ehrenamtliche Arbeit: Togohilfe Maisach und GoogleServe arbeiten Hand in Hand beim Beladen eines Containers für Togo.

In Zeiten des Partikularinteresses halte ich ehrenamtliche Arbeit für andere für enorm wichtig. Bei uns im Dorf Maisach im Landkreis Fürstenfeldbruck engagiere ich mich daher für die Aktion PiT Togohilfe Maisach. Es galt, zwei Container für Togo zu beladen.
Das Togohaus in unserem Dorf war übervoll und ehrenamtliche Helfer des Vereins, aber auch interessierte und engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger der Gemeinde packten mit an. Unterstützt wurden wir dieses Mal von Mitarbeiter des IT-Riesen Google. An zwei Tagen kamen Google-Mitarbeiter ins Dorf zur Togohilfe und luden die Spenden in die riesigen Schiffscontainer.

Google hat seit 2008 mit GoogleServe eine beeindruckende Tradition eingeführt. An einem Tag kann jeder Google-Mitarbeiter sich an einem sozialen Projekt ehrenamtlich beteiligen und das während der Arbeitszeit. Die Aktion PiT Togohilfe Maisach hat einen Paten, der bei Google arbeitet und er bewarb die Togohilfe intern bei Google. Und siehe da: Schon fanden sich engagierte junge Leute, die sich meldeten und in Maisach mithalfen. Ich finde GoogleServe eine wirklich tolle Idee. Im normalen Alltag sind die Google-Mitarbeiter klassische Software-Programmierer, in Maisach wurde aus ihnen tatkräftige Helfer, die mitanpackten.

Es galt schwere Nähmaschinen, Krankenhausbetten, Bänke und Stühle zu verladen. Es wurde nicht über Technik gesprochen, sondern über die Probleme in Afrika. Margret Kopp, die Vorsitzende der Aktion PiT Togohilfe Maisach, berichtete in den Pausen über die Arbeit des Vereins. Die Google-Mitarbeiter, die aus verschiedenen Länder kamen, stellten interessiert Fragen und die Maisacher stellten interessiert Fragen, wie es denn bei Google zugeht. Es war ein wunderbarer Austausch und eine wunderbare Zusammenarbeit. Hier ein kleines Interview:

Dass diese Arbeit der Togohilfe anerkannt wird, zeigte sich vor kurzem: Die Togohilfe gewann den 1. Preis des Bayerischen Eine Welt-Preises. Die Preisträger wurden auch dieses Jahr wieder von einer Jury ausgewählt, die aus Vertretern der Kommunalen Spitzenverbände, des Bayerischen Landtags, des Eine Weltnetzwerks Bayern e.V. und der Staatskanzlei bestand. Laudator Klaus Steiner, MdL, hob die intensive Teilhabe der ländlichen Bevölkerung in den Dörfern in Togo vom ersten Schritt des Dorfentwicklungsprogramm Village Aimes-Afrique – das lebenswerte Dorf an, die wissenschaftliche Begleitung der Projektmaßnahmen und die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Partner-Verein Aimes-Afrique hervor, wodurch die Nachhaltigkeit des Projektes in beispielhafter Weise gewährleistet ist. „Das Projekt ist sehr gut durchdacht, arbeitet mit den Partnern auf Augenhöhe zusammen und mobilisiert dadurch die vorhandenen Kräfte und Kapazitäten zur Selbsthilfe in hervorragender Weise“, lobte Steiner.

Am Ende des Tages war das Togohaus wieder leer und freut sich auf neue Spenden. Im August geht der nächste Container.

Am Ende des Tages war das Togohaus wieder leer und freut sich auf neue Spenden. Im August geht der nächste Container.

Und mir wurde bewusst, wie wichtig ehrenamtliche Arbeit bei uns ist, damit es nicht noch kälter bei uns wird.

Dank an GoogleServe für das Anpacken in Maisach.

Dank an GoogleServe für das Anpacken in Maisach.

KISS kommt voran – Togohilfe feiert Erfolg

16. April 2018
Ehrenamtliche Kräfte beladen einen Container für Togo.

Ehrenamtliche Kräfte beladen einen Container für Togo.

Immer wieder bin ich begeistert von der ehrenamtlichen Tätigkeit meiner Mitbürgerinnen und Mitbürger. Einmal wieder rief die Aktion PiT Togohilfe Maisach bei uns im Dorf und rund zwölf freiwillige Helferinnen und Helfer kamen zusammen und beluden einen Hilfscontainer für das afrikanische Togo.
Alle packten mit an und jeder half mit, um die Spenden zu verladen. Schwerstes Ladegut waren Krankenhausbetten aus Holz, die ziemlich unhandlich und schwer waren. Alle mussten mithelfen, die kiloschweren Betten in den Container zu buxieren. Vor einigen Wochen bekam die Togohilfe Stoffspenden, die ich damals von einem Spender-Lkw abgeladen hatte. Ich hatte ausführlich darüber gebloggt. Jetzt mussten wir die zwei Tonnen Stoffballen in den Container nach Togo verladen. Dabei wurde nicht schlecht geschwitzt.

Mit der Vorsitzenden der Aktion PiT Togohilfe Maisach führte ich zudem ein kleines Videointerview. Margret Kopp kehrte gerade aus Togo zurück und informierte sich über den Fortschritt der Hilfsprojekte. Dorfentwicklung und Schulspeisung KISS sind auf dem besten Wege, benötigen aber immer wieder finanzielle Unterstützung. KISS bedeutet Kinder Schul Speisung. Nur 25 Cent kostet eine Mahlzeit im KiSS-Programm für die Kinder in den Dorfschulen in Togo. Um ein Kind ein Schuljahr lang mit Schulspeisung zu versorgen, genügen 50,- €. Ein kleiner Betrag mit großer Wirkung. Schaut euch das Video an und überzeugt euch.

Weihnachtspakete für Togo

4. Dezember 2017

Vor Weihnachten ist es immer stressig, wenn man ehrenamtlich für eine Hilfsorganisation wie die Aktion PIT Togohilfe bei uns im Dorf Maisach arbeitet. Ich habe eigentlich bis kurz vor Weihnachten Seminare, aber zwei Termine habe ich für mein Ehrenamt freischalten können: Zum einen für das Beladen eines Hilfscontainers, zum anderen für einen Standdienst im Museum fünf Kontinente.

Millimeterarbeit beim Containerbeladen
Aber der Reihe nach: Es zählt jeder Millimeter Platz, wenn ein Container für das afrikanische Land Togo beladen werden muss. Die zahlreichen gespendeten Hilfsgüter müssen auf den Weg nach Afrika gebracht werden. Dieses Mal standen die Pakete für die Patenkinder im Vordergrund. Die Aktion PIT Togohilfe betreut rund 600 Patenkinder. Wer Interesse an einer Patenschaft hat, kann sich gerne bei dem Hilfsorganisation melden, die seit über 35 Jahren aktiv ist. Ich selbst habe mit meiner Firma redaktion42 zwei Patenkinder und kann dafür einstehen, dass die Hilfe ankommt.
So einen riesigen Container auf die Reise zu schicken, das kostet Geld und daher muss der Platz optimal ausgenutzt werden. Ehrenamtliche Lademeister schauen, dass kein Platz verschenkt wird. Im Vorfeld wird genau geklärt, was unbedingt mit auf die Reise muss und was gegebenenfalls warten kann. Meine Frau Doris Ortlieb hat den verdienstvollen Job der Logistik übernommen. Genau zählt sie die Paletten mit den Spenden ab. Hier muss genau Buch geführt werden, denn der Zoll ist genau und gegenüber den Spendern muss Rechenschaft abgelegt werden.

Palette um Palette wird aus dem Lager mit Hubwägen herausgefahren und mit einem Ministapler in den Container gehoben. Ganze Familien haben sich eingefunden, um mitzuhelfen. Jeder hilft wo er kann. So funktioniert Ehrenamt bei uns auf dem Dorf. Es sind Teamplayer, die hier bei der Aktion PIT Togohilfe mitarbeiten.

Margret Kopp beschriftet die Pakete für künstliche Hüften.

Margret Kopp beschriftet die Pakete für künstliche Hüften.

Koordiniert wird die ganze Sache von der Vereinsvorsitzenden Margret Kopp zusammen mit ihrem Mann Christian. Nichts darf vergessen werden. So muss eine Spende von Musikinstrumenten ebenso verladen werden, wie künstliche Hüftgelenke. Diese werden in Togo sehnsüchtig erwartet. Margret Kopp reist dem Container nach Togo hinterher und koordiniert die Operationen anschließend in Togo. Sie hat auch ein deutsches Ärzteteam organisiert, das die Operationen vornimmt.

Eine Glocke aus Unterfranken für Togo
Fasziniert bin ich vor allem von einer Glocke, die auf den Weg nach Togo geschickt wird. Gegossen wurde sie von der unterfränkischen Abtei Münster Schwarzach. Stabil verpackt in einer Kiste wird die 100 Kilogramm schwere Glocke sicher verladen.

Afrikatag bringt Spenden für KISS
Um über die Arbeit der Aktion PIT Togohilfe zu informieren, war ich im Museum Fünf Kontinente mit dabei. Christian Kopp hatte von der Museumsleitung eine Einladung für einen Infostand auf dem Afrikatag des Münchner Museums bekommen. Morgens fuhren wir in das ehemalige Völkerkundemuseum, bauten unseren Stand auf und warteten auf die Besucher. Vom Aufbau habe ich dieses kleine Hyperlapse Video gedreht.

Mein Job war es, an Interessierte Buttons mit Namen aus Togo zu produzieren. In Togo bekommen die Kinder einen Zweitnamen. Dieser richtet sich nach dem Wochentag an dem sie geboren sind. Das Foto zeigt, welcher Name es ist.

Wie heißt du in Togo?

Wie heißt du in Togo?

Die Besucher des Afrikatages nannten mir ihr Geburtsdatum und ich schaute im Netz nach, um welches Tag es sich handelt. Dann produzierte ich einen Button mit dem jeweiligen Namen gegen eine Spende. Ich finde es eine gute, öffentlichkeitswirksame Idee.

Christian Kopp im Gespräch.

Christian Kopp im Gespräch.

Christian Kopp informierte derweil über die Fachthemen. Derzeit sammeln wir Spenden für die Aktion KISS. Es handelt sich um eine Kinder – Schul – Speisung (KISS). Nur 25 Cent kostet eine Mahlzeit im KiSS-Programm für die Kinder in unseren Dorfschulen in Togo. Um ein Kind ein Schuljahr lang mit Schulspeisung zu versorgen, genügen 50 Euro. Nur aufgrund von Bildung gehen Kinder in Togo nicht in die Schule, aber wenn Essen als Anreiz dabei ist, lernen die Schülerinnen und Schüler. Regelmäßiges Essen bedeutet bessere Gesundheit, bessere Konzentration, bessere Schulabschlüsse, bessere Aufstiegschancen und bessere Mitgestaltung. Wer mehr über KISS wissen möchte, kann dies hier tun. Hier ein paar Eindrücke des Afrikatages als Video:

Zudem wurde Kontakte zu anderen Hilfsorganisationen geknüpft. Die Togohilfe Maisach ist ja seit Jahren bei vielen über die Medien bekannt, aber persönliches Kennenlernen der Hilfsorganisationen ist natürlich am besten.
Ein Konzert der Gruppe Seraphin Ministry habe ich auch besucht. Schaut euch den Auftritt mal an.

Afrika-Feeling durch den Togo Kalender

27. November 2017
Der Togo-Kalender der Aktion PIT Togohilfe kostet 5 Euro.

Der Togo-Kalender der Aktion PIT Togohilfe kostet 5 Euro.

Wer noch ein kleines Weihnachtsgeschenk sucht, dem kann ich den Togokalender 2018 der Aktion PIT Togohilfe empfehlen. Wie ihr wisst, bin ich dort ehrenamtlich tätig, weil ich es für richtig halte, etwas für die Menschen in Afrika zu tun. Mein Engagement liegt dabei in zwei Patenschaften, die mein Unternehmen redaktion42 hat, sowie ehrenamtliche Tätigkeit, wie das Beladen von Containern, Unterstützung bei Messen und Ausstellungen und ein wenig Öffentlichkeitsarbeit.

Der Togo-Kalender erscheint seit mehr als 15 Jahren sehr erfolgreich und kostet pro Ausgabe fünf Euro, die auch bei den Menschen in Togo ankommen. Der Druck des Kalenders ist bereits durch das Sponsoring von zwölf Unternehmen gedeckt, die zum Teil seit Jahren den Kalender mit ihrer Werbung unterstützen. Die Fotos des Kalenders wurden 2017 in Togo von Mitgliedern der Aktion PIT geschossen und zeigen die Vielfalt des Landes. Ich war bisher einmal in Togo und nach dem Durchblättern des Kalenders ist meine Reiselust wieder entbrannt. Im Grunde bringt der Kalender das Afrikafeeling für ein Jahr ins Heim, wie es die Vorsitzende der Aktion PIT Togohilfe Margret Kopp aus Maisach sagt.
Der authentische Togo-Kalender ist nicht nur für Einzelpersonen gedacht. Es gibt einige Unternehmen, die als Firmengeschenk diesen Kalender an ihre Kunden oder ihre Belegschaft verteilen – das finde ich gut und unterstützenswert.
Bestellungen nimmt natürlich die Aktion PIT auf ihrer Website entgegen. Fünf Euro, die meiner Meinung nach richtig investiert sind.

Bei einer Messe in München verkaufe ich den Kalender.

Bei einer Messe in München verkaufe ich den Kalender.