Posts Tagged ‘Margret Kopp’

Ich bitte für Spenden für Togo

3. Dezember 2018

Es geht auf Weihnachten zu und damit bitten Hilfsorganisationen wieder um Spenden. Auch ich bitte im Namen der Aktion PiT Togohilfe Maisach um die Unterstützung meiner geschätzten Leserinnen und Leser. Ich bin ehrenamtlich bei dem Verein aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck tätig, habe als redaktion42 auch zwei Patenkinder und kann versichern, dass die Hilfe in dem afrikanischen Land wirklich ankommt. Ich würde mich sehr freuen, wenn nicht nur Privatpersonen spenden, sondern auch Schulen, Vereine oder Unternehmen.

Aktiv in Afrka: Aktion PiT Togohilfe Maisach. Foto: Aktion PiT

Aktiv in Afrka: Aktion PiT Togohilfe Maisach. Foto: Aktion PiT

Jetzt braucht der Verein Aktion PiT Togohilfe Ihre Unterstützung. „Wir wollen über die direkte ärztliche Versorgung hinaus noch mehr erreichen, damit die ländliche Bevölkerung in Togo langfristig Zugang zu qualitativ verbesserten Medizindiensten findet“, so Margret Kopp, Vorsitzende der Togohilfe. Unser Partner in Togo Dr. Kodom hat das Projekt „Santé pour tous – Gesundheit für alle“ weiter entwickelt und das Konzept „Ville santé – Stadt der Gesundheit“ erarbeitet. Dieses Konzept holt alle Akteure im Bereich einer Stadt und ihrer Umgebung von der Bevölkerung an der Basis über die Schulen und Bildungseinrichtungen, die Medien, die Vertreter der Zivilgesellschaft bis hin zu allen Verantwortungs- und Meinungsträgern an einen Tisch, um auf allen Ebenen die Möglichkeiten auszuloten, wer an welcher Stelle etwas zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung beitragen kann. Dafür werden ganz neue Mechanismen geschaffen, wie z. B. die Schaffung einer Solidaritätskasse auf Gemeindeebene als eine Art „Krankenversicherung“, die Zusammenarbeit mit den traditionellen Medizinmännern (eine große Herausforderung), um bestehende Vorurteile abzubauen und sich gegenseitig zuzuarbeiten, die Schaffung eines kontrollierten Überweisungssystems, um den Zugang zu Fachärzten und chirurgischen Eingriffen zu erleichtern, und Schulungen auf allen Ebenen, um sehr viel Aufklärung zu erreichen und Wissen zu vermitteln. Die Ärzteeinsätze werden dabei weiterhin eine wichtige Rolle spielen, um langjährige Leiden zu beseitigen und darüber hinaus die Wege zu nachhaltiger Gesundheitsversorgung aufzuzeigen. Sie werden das Vertrauen der Patienten in das medizinische Personal vor Ort stärken, das so intensiv geschult wird, dass es zuverlässig diagnostizieren, die Kranken qualifiziert beraten und an die richtigen Behandlungseinrichtungen weiterverweisen kann. Aimes-Afrique wird als Dachorganisation mit vielen Niederlassungen vor Ort diese Systeme betreuen, unterstützen und kontrollieren.

Aktive Entwicklungshilfe für Menschen in Togo. Foto: Aktion PiT

Aktive Entwicklungshilfe für Menschen in Togo. Foto: Aktion PiT

Mit diesem erweiterten, noch mehr auf Nachhaltigkeit angelegten Konzept, das die Togohilfe modellhaft in fünf Städten und deren Umfeld anwenden wollen, konnte die Togohilfe das BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Zukunft) überzeugen und bekommen einen dreimal so hohen Zuschuss für 2018, wenn es dem Verein gelingt, die entsprechende Eigenleistung aufzubringen. Jetzt gilt es diese Eigenleistung zu erbringen und daher bitte ich alle um die Mithilfe.

Foto: Aktion PiT

Foto: Aktion PiT

Spendenbereitschaft geht zurück – Spenden werden höher
In den klassischen Massenmedien lese ich, dass in Deutschland wieder mehr Geld für gute Zwecke zusammen kommt. Allerdings spenden immer weniger Deutsche, so eine Studie des Marktforschungsinstitut GfK im Auftrag des Deutschen Spendenrats.
Die Zahl der Menschen, die spenden, nimmt seit Jahren ab: Von Januar bis September 2018 waren es 16,5 Millionen, eine halbe Million weniger als im Vorjahreszeitraum und damit der niedrigste Wert seit 2005. Dass wieder mehr Geld für den guten Zweck zusammenkommt, liegt daran, dass die Höhe der einzelnen Spenden zugenommen hat: Sie liegt durchschnittlich bei 35 Euro. Der mit Abstand größte Teil davon fließt in humanitäre Hilfe, nämlich drei Viertel.
Daher möchten wir Sie bitten, ob Sie in Ihrem Umfeld für unser Projekt ein bisschen werben und weitere Spender motivieren könnten. Es „lohnt“ sich ja in diesem Fall besonders zu spenden, da durch den BMZ-Zuschuss der vierfache Betrag jeder Spende in Togo ankommt.
„Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern“, sagt ein afrikanisches Sprichwort.

Das Konto von Aktion PiT Togohilfe ist bei der Sparkasse Fürstenfeldbruck, IBAN: DE34 7005 3070 0031 0399 10 mit dem Stichwort „Gesundheitsprojekt“.

oder: Direkt spenden über PayPal 

Weihnachtspakete für Togo verladen

27. Oktober 2018
Hilfsgüter für Togo.

Hilfsgüter für Togo.

Ja ist denn schon Weihnachten? Für mich schon, denn ich habe mit anderen Ehrenamtlichen den Weihnachtscontainer für das afrikanische Land Togo beladen. Die Aktion PiT Togohilfe Maisach brachte einen Schiffscontainer jetzt auf dem Weg, damit er rechtzeitig bei den Kindern in Togo ist. Im Moment betreut der Verein mit Sitz in Maisach, Landkreis Fürstenfeldbruck, rund 700 Patenkinder in Togo. Ich selbst bin Mitglied der Togohilfe und mein Unternehmen redaktion42 hat zwei Patenkinder.

Neben den Geschenken für die Patenkinder gingen natürlich wieder Hilfslieferungen nach Afrika. In diesem Fall waren es vor allem medizinische Güter für Hüftoperationen. Wie Margret Kopp, Vorsitzende der Togohilfe, erklärte, werde man im Januar 2019 in Togo Hüftoperationen durchführen. Dazu werde ein Operationssaal eingerichtet. Die Instrumente und medizinischen Güter sowie Rollstühle, Krücken und Rolladtoren stammen alles von Spendern. „Das ist aktive und sinnvolle Entwicklungshilfe, die wir seit mehreren Jahren durchführen und überwachen“, so Kopp weiter. Da im Container noch Platz war, gingen auch Bänke und Stühle für Schulen auf die Reise nach Afrika.

Zudem stellte Margret Kopp den Togokalender 2019 vor. Die Fotos stammen von den zahlreichen Reisen nach Afrika. Der Druck des Kalenders ist durch Sponsoring von lokalen Firmen gedeckt, so dass der Verkaufspreis von 5 Euro zu 100 Prozent der Hilfeleistungen zu Gute kommen. Einige Firmen verschenken den Togokalender seit Jahren an ihre Kunden, eine sinnvolles Geschenk wie ich finde. Wer größere Mengen abnehmen möchte, kann sich mit Margret Kopp direkt in Verbindung setzen.

 

Bayerische Schultaschen in Togo verteilt

12. Oktober 2018

Bei uns in Bayern hat vor kurzem die Schule begonnen. K1 und K2 haben die Schultaschen vom vergangenen Schuljahr weiter benutzt, aber die Taschen aus den Vorjahren haben wir gespendet: Unsere Familie unterstützt bei uns im Dorf die Aktion PiT Togohilfe Maisach. Und wir waren nicht allein, denn viele, viele Schulkinder haben ihren Schulranzen für Togo gespendet.

Margret Kopp verteilt die Schultasche in Togo. Foto: Togohilfe

Margret Kopp verteilt die Schultasche in Togo. Foto: Togohilfe

Jetzt wurden die Spenden in Togo von der Vorsitzenden der Maisacher Togohilfe übergeben. Margret Kopp befindet sich gerade in Togo und erlebt hautnah die strahlenden Augen der glücklichen neuen Ranzenbesitzer. Die jeweils Schulbesten in den Grundschulen auf dem Land, die Aktion PiT-Togohilfe mit Schulbauten, Schulkantinen und dem KiSS-Programm zur Schulspeisung unterstützt, konnten diese wertvollen Spenden in Empfang nehmen.
Diese kleine Geste hat große Wirkung, denn die Kinder strengen sich sehr an, um zu den Schulbesten zu gehören und eine richtige Schultasche zu bekommen, wodurch sich das Gesamtniveau dieser Schulen hebt. „Trotz der schwierigen Lehrsituation kommen aus unseren Dorfschulen Schüler und Schülerinnen mit ausgezeichneten Ergebnissen, die ihnen den Übertritt in die Sekundarschulen eröffnen“ versichert Margret Kopp zufrieden. Oft können die Kinder jedoch das Collège auf Grund der hohen Schulkosten dennoch nicht besuchen. Für diese begabten Kinder sucht die Togohilfe daher nicht nur Schulranzen, sondern auch Paten, die die begabten Schüler bei ihrer weiteren Schullaufbahn begleiten. Mein Unternehmen redaktion42 hat zwei Patenschaften in Togo. Anstatt Geschenke für Geschäftspartner spende ich für Togo und ich bitte euch, eine Patenschaft für Togo zu überlegen. Nur 1,-€ pro Tag kostet so eine Patenschaft. Detaillierte Infos bekommt man unter www.aktionpit.de oder 08141/5272268.

Google Mitarbeiter unterstützen Maisacher Togohilfe

30. Juni 2018
Ehrenamtliche Arbeit: Togohilfe Maisach und GoogleServe arbeiten Hand in Hand beim Beladen eines Containers für Togo.

Ehrenamtliche Arbeit: Togohilfe Maisach und GoogleServe arbeiten Hand in Hand beim Beladen eines Containers für Togo.

In Zeiten des Partikularinteresses halte ich ehrenamtliche Arbeit für andere für enorm wichtig. Bei uns im Dorf Maisach im Landkreis Fürstenfeldbruck engagiere ich mich daher für die Aktion PiT Togohilfe Maisach. Es galt, zwei Container für Togo zu beladen.
Das Togohaus in unserem Dorf war übervoll und ehrenamtliche Helfer des Vereins, aber auch interessierte und engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger der Gemeinde packten mit an. Unterstützt wurden wir dieses Mal von Mitarbeiter des IT-Riesen Google. An zwei Tagen kamen Google-Mitarbeiter ins Dorf zur Togohilfe und luden die Spenden in die riesigen Schiffscontainer.

Google hat seit 2008 mit GoogleServe eine beeindruckende Tradition eingeführt. An einem Tag kann jeder Google-Mitarbeiter sich an einem sozialen Projekt ehrenamtlich beteiligen und das während der Arbeitszeit. Die Aktion PiT Togohilfe Maisach hat einen Paten, der bei Google arbeitet und er bewarb die Togohilfe intern bei Google. Und siehe da: Schon fanden sich engagierte junge Leute, die sich meldeten und in Maisach mithalfen. Ich finde GoogleServe eine wirklich tolle Idee. Im normalen Alltag sind die Google-Mitarbeiter klassische Software-Programmierer, in Maisach wurde aus ihnen tatkräftige Helfer, die mitanpackten.

Es galt schwere Nähmaschinen, Krankenhausbetten, Bänke und Stühle zu verladen. Es wurde nicht über Technik gesprochen, sondern über die Probleme in Afrika. Margret Kopp, die Vorsitzende der Aktion PiT Togohilfe Maisach, berichtete in den Pausen über die Arbeit des Vereins. Die Google-Mitarbeiter, die aus verschiedenen Länder kamen, stellten interessiert Fragen und die Maisacher stellten interessiert Fragen, wie es denn bei Google zugeht. Es war ein wunderbarer Austausch und eine wunderbare Zusammenarbeit. Hier ein kleines Interview:

Dass diese Arbeit der Togohilfe anerkannt wird, zeigte sich vor kurzem: Die Togohilfe gewann den 1. Preis des Bayerischen Eine Welt-Preises. Die Preisträger wurden auch dieses Jahr wieder von einer Jury ausgewählt, die aus Vertretern der Kommunalen Spitzenverbände, des Bayerischen Landtags, des Eine Weltnetzwerks Bayern e.V. und der Staatskanzlei bestand. Laudator Klaus Steiner, MdL, hob die intensive Teilhabe der ländlichen Bevölkerung in den Dörfern in Togo vom ersten Schritt des Dorfentwicklungsprogramm Village Aimes-Afrique – das lebenswerte Dorf an, die wissenschaftliche Begleitung der Projektmaßnahmen und die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Partner-Verein Aimes-Afrique hervor, wodurch die Nachhaltigkeit des Projektes in beispielhafter Weise gewährleistet ist. „Das Projekt ist sehr gut durchdacht, arbeitet mit den Partnern auf Augenhöhe zusammen und mobilisiert dadurch die vorhandenen Kräfte und Kapazitäten zur Selbsthilfe in hervorragender Weise“, lobte Steiner.

Am Ende des Tages war das Togohaus wieder leer und freut sich auf neue Spenden. Im August geht der nächste Container.

Am Ende des Tages war das Togohaus wieder leer und freut sich auf neue Spenden. Im August geht der nächste Container.

Und mir wurde bewusst, wie wichtig ehrenamtliche Arbeit bei uns ist, damit es nicht noch kälter bei uns wird.

Dank an GoogleServe für das Anpacken in Maisach.

Dank an GoogleServe für das Anpacken in Maisach.

KISS kommt voran – Togohilfe feiert Erfolg

16. April 2018
Ehrenamtliche Kräfte beladen einen Container für Togo.

Ehrenamtliche Kräfte beladen einen Container für Togo.

Immer wieder bin ich begeistert von der ehrenamtlichen Tätigkeit meiner Mitbürgerinnen und Mitbürger. Einmal wieder rief die Aktion PiT Togohilfe Maisach bei uns im Dorf und rund zwölf freiwillige Helferinnen und Helfer kamen zusammen und beluden einen Hilfscontainer für das afrikanische Togo.
Alle packten mit an und jeder half mit, um die Spenden zu verladen. Schwerstes Ladegut waren Krankenhausbetten aus Holz, die ziemlich unhandlich und schwer waren. Alle mussten mithelfen, die kiloschweren Betten in den Container zu buxieren. Vor einigen Wochen bekam die Togohilfe Stoffspenden, die ich damals von einem Spender-Lkw abgeladen hatte. Ich hatte ausführlich darüber gebloggt. Jetzt mussten wir die zwei Tonnen Stoffballen in den Container nach Togo verladen. Dabei wurde nicht schlecht geschwitzt.

Mit der Vorsitzenden der Aktion PiT Togohilfe Maisach führte ich zudem ein kleines Videointerview. Margret Kopp kehrte gerade aus Togo zurück und informierte sich über den Fortschritt der Hilfsprojekte. Dorfentwicklung und Schulspeisung KISS sind auf dem besten Wege, benötigen aber immer wieder finanzielle Unterstützung. KISS bedeutet Kinder Schul Speisung. Nur 25 Cent kostet eine Mahlzeit im KiSS-Programm für die Kinder in den Dorfschulen in Togo. Um ein Kind ein Schuljahr lang mit Schulspeisung zu versorgen, genügen 50,- €. Ein kleiner Betrag mit großer Wirkung. Schaut euch das Video an und überzeugt euch.

Weihnachtspakete für Togo

4. Dezember 2017

Vor Weihnachten ist es immer stressig, wenn man ehrenamtlich für eine Hilfsorganisation wie die Aktion PIT Togohilfe bei uns im Dorf Maisach arbeitet. Ich habe eigentlich bis kurz vor Weihnachten Seminare, aber zwei Termine habe ich für mein Ehrenamt freischalten können: Zum einen für das Beladen eines Hilfscontainers, zum anderen für einen Standdienst im Museum fünf Kontinente.

Millimeterarbeit beim Containerbeladen
Aber der Reihe nach: Es zählt jeder Millimeter Platz, wenn ein Container für das afrikanische Land Togo beladen werden muss. Die zahlreichen gespendeten Hilfsgüter müssen auf den Weg nach Afrika gebracht werden. Dieses Mal standen die Pakete für die Patenkinder im Vordergrund. Die Aktion PIT Togohilfe betreut rund 600 Patenkinder. Wer Interesse an einer Patenschaft hat, kann sich gerne bei dem Hilfsorganisation melden, die seit über 35 Jahren aktiv ist. Ich selbst habe mit meiner Firma redaktion42 zwei Patenkinder und kann dafür einstehen, dass die Hilfe ankommt.
So einen riesigen Container auf die Reise zu schicken, das kostet Geld und daher muss der Platz optimal ausgenutzt werden. Ehrenamtliche Lademeister schauen, dass kein Platz verschenkt wird. Im Vorfeld wird genau geklärt, was unbedingt mit auf die Reise muss und was gegebenenfalls warten kann. Meine Frau Doris Ortlieb hat den verdienstvollen Job der Logistik übernommen. Genau zählt sie die Paletten mit den Spenden ab. Hier muss genau Buch geführt werden, denn der Zoll ist genau und gegenüber den Spendern muss Rechenschaft abgelegt werden.

Palette um Palette wird aus dem Lager mit Hubwägen herausgefahren und mit einem Ministapler in den Container gehoben. Ganze Familien haben sich eingefunden, um mitzuhelfen. Jeder hilft wo er kann. So funktioniert Ehrenamt bei uns auf dem Dorf. Es sind Teamplayer, die hier bei der Aktion PIT Togohilfe mitarbeiten.

Margret Kopp beschriftet die Pakete für künstliche Hüften.

Margret Kopp beschriftet die Pakete für künstliche Hüften.

Koordiniert wird die ganze Sache von der Vereinsvorsitzenden Margret Kopp zusammen mit ihrem Mann Christian. Nichts darf vergessen werden. So muss eine Spende von Musikinstrumenten ebenso verladen werden, wie künstliche Hüftgelenke. Diese werden in Togo sehnsüchtig erwartet. Margret Kopp reist dem Container nach Togo hinterher und koordiniert die Operationen anschließend in Togo. Sie hat auch ein deutsches Ärzteteam organisiert, das die Operationen vornimmt.

Eine Glocke aus Unterfranken für Togo
Fasziniert bin ich vor allem von einer Glocke, die auf den Weg nach Togo geschickt wird. Gegossen wurde sie von der unterfränkischen Abtei Münster Schwarzach. Stabil verpackt in einer Kiste wird die 100 Kilogramm schwere Glocke sicher verladen.

Afrikatag bringt Spenden für KISS
Um über die Arbeit der Aktion PIT Togohilfe zu informieren, war ich im Museum Fünf Kontinente mit dabei. Christian Kopp hatte von der Museumsleitung eine Einladung für einen Infostand auf dem Afrikatag des Münchner Museums bekommen. Morgens fuhren wir in das ehemalige Völkerkundemuseum, bauten unseren Stand auf und warteten auf die Besucher. Vom Aufbau habe ich dieses kleine Hyperlapse Video gedreht.

Mein Job war es, an Interessierte Buttons mit Namen aus Togo zu produzieren. In Togo bekommen die Kinder einen Zweitnamen. Dieser richtet sich nach dem Wochentag an dem sie geboren sind. Das Foto zeigt, welcher Name es ist.

Wie heißt du in Togo?

Wie heißt du in Togo?

Die Besucher des Afrikatages nannten mir ihr Geburtsdatum und ich schaute im Netz nach, um welches Tag es sich handelt. Dann produzierte ich einen Button mit dem jeweiligen Namen gegen eine Spende. Ich finde es eine gute, öffentlichkeitswirksame Idee.

Christian Kopp im Gespräch.

Christian Kopp im Gespräch.

Christian Kopp informierte derweil über die Fachthemen. Derzeit sammeln wir Spenden für die Aktion KISS. Es handelt sich um eine Kinder – Schul – Speisung (KISS). Nur 25 Cent kostet eine Mahlzeit im KiSS-Programm für die Kinder in unseren Dorfschulen in Togo. Um ein Kind ein Schuljahr lang mit Schulspeisung zu versorgen, genügen 50 Euro. Nur aufgrund von Bildung gehen Kinder in Togo nicht in die Schule, aber wenn Essen als Anreiz dabei ist, lernen die Schülerinnen und Schüler. Regelmäßiges Essen bedeutet bessere Gesundheit, bessere Konzentration, bessere Schulabschlüsse, bessere Aufstiegschancen und bessere Mitgestaltung. Wer mehr über KISS wissen möchte, kann dies hier tun. Hier ein paar Eindrücke des Afrikatages als Video:

Zudem wurde Kontakte zu anderen Hilfsorganisationen geknüpft. Die Togohilfe Maisach ist ja seit Jahren bei vielen über die Medien bekannt, aber persönliches Kennenlernen der Hilfsorganisationen ist natürlich am besten.
Ein Konzert der Gruppe Seraphin Ministry habe ich auch besucht. Schaut euch den Auftritt mal an.

Afrika-Feeling durch den Togo Kalender

27. November 2017
Der Togo-Kalender der Aktion PIT Togohilfe kostet 5 Euro.

Der Togo-Kalender der Aktion PIT Togohilfe kostet 5 Euro.

Wer noch ein kleines Weihnachtsgeschenk sucht, dem kann ich den Togokalender 2018 der Aktion PIT Togohilfe empfehlen. Wie ihr wisst, bin ich dort ehrenamtlich tätig, weil ich es für richtig halte, etwas für die Menschen in Afrika zu tun. Mein Engagement liegt dabei in zwei Patenschaften, die mein Unternehmen redaktion42 hat, sowie ehrenamtliche Tätigkeit, wie das Beladen von Containern, Unterstützung bei Messen und Ausstellungen und ein wenig Öffentlichkeitsarbeit.

Der Togo-Kalender erscheint seit mehr als 15 Jahren sehr erfolgreich und kostet pro Ausgabe fünf Euro, die auch bei den Menschen in Togo ankommen. Der Druck des Kalenders ist bereits durch das Sponsoring von zwölf Unternehmen gedeckt, die zum Teil seit Jahren den Kalender mit ihrer Werbung unterstützen. Die Fotos des Kalenders wurden 2017 in Togo von Mitgliedern der Aktion PIT geschossen und zeigen die Vielfalt des Landes. Ich war bisher einmal in Togo und nach dem Durchblättern des Kalenders ist meine Reiselust wieder entbrannt. Im Grunde bringt der Kalender das Afrikafeeling für ein Jahr ins Heim, wie es die Vorsitzende der Aktion PIT Togohilfe Margret Kopp aus Maisach sagt.
Der authentische Togo-Kalender ist nicht nur für Einzelpersonen gedacht. Es gibt einige Unternehmen, die als Firmengeschenk diesen Kalender an ihre Kunden oder ihre Belegschaft verteilen – das finde ich gut und unterstützenswert.
Bestellungen nimmt natürlich die Aktion PIT auf ihrer Website entgegen. Fünf Euro, die meiner Meinung nach richtig investiert sind.

Bei einer Messe in München verkaufe ich den Kalender.

Bei einer Messe in München verkaufe ich den Kalender.

Stammtischparolen entgegenwirken durch Infos über Togo

20. Oktober 2017

Wie die Leser dieses Blogs wissen, engagierte ich mich ehrenamtlich für die Aktion PiT – Togohilfe Maisach, weil ich es für eine gute Sache halte. Es ist wichtig, den Menschen in Afrika eine Chance auf ein Leben in ihrem Land zu geben. Dazu trägt die Maisacher Togohilfe seit über 35 Jahren bei.
Eine besonders sinnvolle Art der Lobbyarbeit macht dabei die Vorsitzende des Verbandes Margret Kopp. Um das Thema Togo und Afrika immer wieder ins Gespräch zu bringen, diskutierte sie vor kurzem auf dem 48. Andechser Europatag der Paneuropa-Union. Sie zeigte den Anwesenden Hintergründe über das afrikanische Land auf.

Die Vorsitzende der Togohilfe berichtet auf dem 48. Andechser Europatag der Paneuropa-Union über Togo.

Die Vorsitzende der Togohilfe berichtet auf dem 48. Andechser Europatag der Paneuropa-Union über Togo.

Die ehemals deutsche, dann französische Kolonie vereinige auf einem Gebiet, das kleiner als Bayern sei, über 40 Stämme – „echte Völker mit unterschiedlichen Sprachen, Traditionen, Lebensgewohnheiten und Jahresabläufen“. Die zufällig gezogene Linealgrenze trenne die meisten von ihnen von ihrem Stamm im jeweiligen Nachbarland; mit dem Staat Togo könnten sie sich schwer identifizieren. „Auf diese Situation lassen sich europäische Demokratievorstellungen nicht übertragen“, so Margret Kopp. Sie rief daher die Politikwissenschaftler auf, eine dem angepasste Demokratieform zu entwickeln. Ähnlich vielfältig sei die Religionslandschaft, von Katholiken, Protestanten und Sekten über den Islam und Naturreligionen bis zum Vodoo-Kult. Das gestalte das Zusammenleben schwierig, schaffe aber auch Modelle dafür, „wie man miteinander auskommen kann.“
Togo sei sehr arm, es fehle an Bodenschätzen und Wertschöpfung. 80 Prozent der Bevölkerung lebten von ihren Feldern, für Handel gebe es weder Kaufkraft noch Infrastruktur. Ein großes Potential sei jedoch der Kinderreichtum – „50 Prozent sind unter 18! Und wollen was lernen und was machen.“ Eine kleine Schicht von gut ausgebildeten Leuten sei ebenfalls zum Handeln bereit, etwa in Europa perfekt ausgebildete Ärzte, die mit etwas Unterstützung daran arbeiten, auch am Land, wo es keine medizinische Versorgung gibt, Grundvoraussetzungen für ein Gesundheitssystem zu schaffen.
Durch solche Aktionen und Hintergrundgespräche schaffen wir Bewusstsein, wie es in anderen Teilen der Welt zugeht. Ich finde dieses Engagement sehr wichtig, denn durch Information wird Klarheit geschaffen und ich freue mich, dass ich mich in so einem Verein ehrenamtlich engagieren kann, um den Stammtischparolen entgegen zu wirken.

Tetris mit Hilfsgütern nach Togo

17. August 2017
Kurze Besprechung der ehrenamtlichen Helfer.

Kurze Besprechung der ehrenamtlichen Helfer.

Die Togohilfe Maisach hat gerufen. Gerne bin ich dem Ruf gefolgt und habe wieder ehrenamtlich einen Container für den afrikanischen Staat Togo mitbeladen. Alle zwei Monate schickt die Aktion PTT Togohilfe Maisach seinen Container auf die Reise nach Lomé und wenn ich Zeit habe, helfe ich mit. Ich habe schon ein paar Mal in meinem Blog über dieses meiner Meinung vorbildliche gesellschaftliche Engagement berichtet und so auch heute wieder.
Im Mittelpunkt der Ladeaktion standen zwei Dinge: Krücken und Schultaschen. Margret Kopp, Vorsitzende der Aktion PIT Togohilfe Maisach, brauchte Krücken und Schultaschen. Dieser hervorragende vernetzte Frau bat die Bevölkerung um entsprechende Spenden und ich bin begeistert über die enorme Spendenbereitschaft der Deutschen. Aus nah und fern wurden Krücken und Schultaschen geliefert.

Gemeinsam mit Dr. Kodom, seinem Verein Aimes-Afrique und einem Ärzteteam aus Trostberg bereiten die Maisacher Organisation einen Ärzteeinsatz in Togo vor, bei dem auch anspruchsvolle Hüftoperationen kostenlos für mittellose Patienten aus ländlichen Regionen vorgesehen sind. Dafür werden die Krücken benötigt.

Ich zählte rund 150 Paar Krücken und über 600 Schultaschen, die in den Container nach Togo verlanden wurden. Daneben wurden natürlich zahlreiche medizinische Hilfsgüter, mechanische Nähmaschinen und Stühle verladen. Ein extrem schweres Ultraschallgerät und andere medizinisch Ausrüstungsgegenstände gingen ebenso auf die Reise.
Das ehrenamtliche Team ist gut aufeinander eingespielt. Ein Teil der Leute ist im Container, ein Teil davor. Die Spenden auf Paletten werden mit einer Ameise in den Container gehoben und dann im Container verstaut. Mir kommt es vor, als ob Tetris mit Sachspenden gespielt wird. Kein Platz wird verschenkt, denn der Container nach Togo ist teuer und wird über Spenden finanziert. Da muss professionell gepackt werden. Zusammen mit K1 kümmerte ich mich um die Schultaschen, Ranzen und Rucksäcke. Ich führte das aus, was mir gesagt wurde – auch mal ein schönes Gefühl, wenn andere die Verantwortung haben.
Insgesamt drei Stunden hat die ganze Verladeaktion gedauert, dann konnte der Container samt Zugmaschine auf die Reise gehen. Ich habe ein Hyperlapse-Video mit der Bloggerkamera gedreht. Drei Stunden in knapp sechs Minuten zusammengefasst. Es wäre schön, wenn es immer so schnell gehen würde. Wer beim nächsten Mal mithelfen will, kann sich einfach bei der Aktion PIT Togohilfe Maisach melden.

Wassershow mit Tanz und Musik – die Nacht der Fontänen der Maisacher Togohilfe

11. August 2017

Ihr wisst ja, ich bin ein Togo-Fan und unterstütze den örtlichen Verein Aktion PiT-Togohilfe wann immer ich kann. Im Moment werden Schultaschen für Togo gesammt und in wenigen Tagen helfe ich wieder mit einen Container für Afrika zu beladen. Eine neue Form der Öffentlichkeitsarbeit schlug die Vorsitzende des Vereins Margret Kopp ein. Mit einer Mischung aus Musik, Tanz und Wassershow faszinierte die Nacht der Fontänen das Publikum im Stadtsaal des Veranstaltungsforums Fürstenfeld. Der Erlös des optisch und akustische Spektakel kam der Togohilfe zu Gute. Die Benefizveranstaltung ist Teil der Kreiskulturtage Fürstenfeldbruck. Meine Familie und ich waren mit von der Partie und haben den Abend genossen.

Margret Kopp und ie amtierende „Miss Togo Diaspora“ Pascaline Amagio

Margret Kopp und ie amtierende „Miss Togo Diaspora“ Pascaline Amagio

„Unsere Besucher trugen dazu bei, dass Aktion PiT-Togohilfe notleidenden Kindern und ihren Familien in Togo direkt geholfen wird und sich die Lebensbedingungen in diesem Teil Afrikas verbessern.“ Als Ehrengäste begrüßte sie unter anderem den neuen Botschafter der Republik Togo in Berlin Michel Komi Dagoh und die amtierende „Miss Togo Diaspora“ Pascaline Amagio, die im Februar in Paris gewählt wurde und sich für soziale Anliegen im Ausland lebender Togolesen einsetzt. Wahnsinn, wie groß gewachsen diese Frau ist.

Der togolesische Arzt Dr. Kodom, der lokale Partner der Maisacher Togohilfe, war ebenfalls nach Fürstenfeldbruck angereist. In der Pause konnte ich mein Schulfranzösisch rauskramen und machte ein wenig Smalltalk. Ich erinnerte mich an meine Togo-Reise vor mehreren Jahren und freue mich, wenn ich das schöne Land wieder besuchen kann. Es wäre eine tolle Sache für diesen Blog.

Ratsch mit dem Botschafter der Republik Togo in Berlin Michel Komi Dagoh

Ratsch mit dem Botschafter der Republik Togo in Berlin Michel Komi Dagoh

Aber zurück zu der Nacht der Fontänen. Ich habe von dem Abend für die Togohilfe zahlreiche Bilder geschossen und den kompletten Abend für YouTube mitgedreht. Die Musik des Abends steuerte das prämierte Puchheimer Jugendkammerorchester bei. Es gab unter anderem Kammermusik und Serenaden von Rossini, Grieg und Tschaikowsky zu hören. Das Fürstenfeldbrucker Ballettstudio Sinzinger tanzte zu Vivaldis Vier Jahreszeiten.

Wasser und Licht marsch vom Regiepult

Wasser und Licht marsch vom Regiepult

Dazu gab es als optischer Star des Abends die eindrucksvolle Wassershow des Olchinger Unternehmens Water Act. Vor der Bühne des Stadtsaals war ein großes Wasserbassin errichtet worden, von dem die dynamischen Wasserfontänen mit wechselnder Lichtunterstützung aufstiegen. Unter dem Dach waren die Mitarbeiter von Water Act und steuerten Licht und Wasser via Keyboard-Tastatur. Es war interessant zu beobachten, wie das System gesteuert wurde und mit welcher Konzentration die Kreativen an die Arbeit gehen. Von oben sah die ganze Veranstaltung wunderbar aus. „Für alle beteiligen Künstler eine enorme Herausforderung, die Symbiose zwischen Musik, Tanz, Farben und Wasserspiel zu einem Erlebnis werden zu lassen und es ist wunderbar gelungen“, so Margret Kopp. Nach dem großen Erfolg wird im kommenden Jahr eine neue Nacht der Fontänen anstehen.

In seinem Grußwort lobte Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, den Einsatz der Maisacher Togohilfe: „Die Nacht der Fontänen ehrt das fast vierzigjährige Engagement einer der aktivsten und bekanntesten deutschen Vereine in der zivilgesellschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit mit Togo.“ Das geht runter wie Öl und freut mich als Firmeninhaber, der mit redaktion42 zwei Patenschaften in Togo abgeschlossen hat. In seinem Grußwort schreibt der Entwicklungshilfeminister Gerd Müller weiter: „Bis 2050 wird sich die Bevölkerung Afrikas auf 2,4 Mlliarden Menschen verdoppelt haben. Dieser Trend ist auch in Togo bemerkbar. Über 40 Prozent der Menschen in Togo sind heute unter 14 Jahren alt.“ Daher hat Müller völlig recht und verschließt nicht die Augen vor dieser Herausforderung. „Erfolgreiche Entwicklsungszusammenabeit kann dabei helfen, die Chancen zu nutzen.“ Und darum unterstütze ich mit meiner Familie die Aktion PiT-Togohilfe bei uns in Maisach.

Hier das komplette Konzert:

und noch hier ein paar Bilder: