Posts Tagged ‘Margret Kopp’

Nachhaltigkeitspreis für Aktion PiT-Togohilfe

29. September 2021

Die so genannte Dritte Welt steht nicht unbedingt im Fokus der medialen Berichterstattung und dennoch mit sich hier sehr viel. So wurde die Aktion PiT-Togohilfe e.V. unlängst beim Projekt Nachhaltigkeit 2021 in Augsburg ausgezeichnet. Als Vereinsmitglied bin ich sehr stolz auf diese Auszeichnung.

Meine Vereinsvorsitzende Margret Kopp bei der Preisverleihung in Augsburg.

Nur 10 Projekte aus Bayern und Baden-Württemberg wurden für herausragendes und wirksames Engagement für eine nachhaltige Entwicklung geehrt, darunter die Togohilfe in Fürstenfeldbruck (Oberbayern).
Von den insgesamt 346 eingereichten Projekten stammen 82 Projekte aus Bayern und Baden-Württemberg. Nur 10 waren nach Augsburg eingeladen, um den Preis entgegen zu nehmen, darunter der Verein Aktion PiT-Togohilfe e.V.
Neben einem Preisgeld erhält die Togohilfe den Zugang zum bundesweiten RENN-Netzwerk und somit die Chance, neue Impulse zu erhalten und ihre Projekte sichtbarer zu machen. Bei der Verleihung stellte sich heraus: Aktion PiT-Togohilfe war der einzige Preisträger mit einem Projekt im Ausland, natürlich in Togo, das die Jury überzeugt hatte.

In der Laudatio hob Poetry Slammer Michael Jakob die Beispielhaftigkeit in 10 Modelldörfern in Togo, die intensive Einbeziehung der lokalen Bevölkerung durch ein ganzes Bündel an Schulungsangeboten und die konkrete Projektumsetzung durch Aufforstung mit 30.000 Bäumen und der Einführung verbesserter, brennholzsparender Kochstellen als Begründung für das hohe Maß an Nachhaltigkeit hervor.
Die Vorsitzenden Margret und Andy Kopp, am Vortag der Preisverleihung gerade erst von Projektbesuchen in Togo zurückgekehrt, freuten sich ganz besonders über diese Auszeichnung, da nachhaltiger Klima- und Umweltschutz erst wirklich wirksam wird und einen Beitrag zu der 2015 von der Staatengemeinschaft verabschiedeten Agenda 2030 mit ihren 17 nachhaltigen Entwicklungszielen (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) leisten kann, wenn auch arme Länder wie Togo daran beteiligt werden. Ich gratuliere „meinem“ Verein für die Auszeichnung.

Live-Schaltung nach Togo – die Welt wächst zusammen

10. Mai 2021

Die Togowald-Challange ist geschafft. Am letzten Tag des Wettbewerbs trafen die letzten Spenden für die 30.000 Bäume für Togo ein. Jubel in Deutschland, Jubel in Togo.

IMargret Kopp im Gespräch mit Dr. Michel Kodom 

Margret und Andy Kopp von der Aktion PIT Togohilfe waren am Tag des Baumes in Togo und wurden von der positiven Nachricht komplett überrascht. Die letzten Baumspenden kamen aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck. Mit 2,- €/Baum kann die Hilfsorganisation den Kauf der Setzlinge und die Pflege der Jungpflanzen für ein Jahr garantieren. Über die Aktion hab ich bereits gebloggt.

Und da wir in einer digitalisierten Welt leben, nahm ich gleich Verbindung zu den beiden Vorsitzenden der Aktion PIT Togohilfe via Zoom auf. Ich machte ein kurzes Interview. Die Verbindung nach Afrika brach ab und zu zusammen, doch es ist ein gewaltiger Fortschritt der Kommunikation, die mich absolut begeistert und motiviert.

Nachdem der Probelauf funktionierte, wollen wir Zug um Zug Online-Schaltungen nach Togo anbieten und so eine neue Art der Öffentlichkeitsarbeit ausprobieren.

30.000 Bäume für Togo – ein paar fehlen noch

29. April 2021

Ein paar Bäume fehlen noch, bis die Togowald-Challenge geschafft ist. Bis zum 30. April, dem Welttag des Baumes, will die Aktion PiT Togohilfe in dem afrikanischen Land 30.000 Bäume pflanzen. Stand 28. April: Es fehlen noch knapp 2000 Bäume, um die Aktion erfolgreich abzuschließen. Pro Baum werden 2 Euro benötigt. Spendenmöglichkeiten gibt es auf der Website des Vereins.

Vor kurzem durfte ich im Auftrag der Hanns-Seidel-Stiftung ein interessantes Webinar mit den beiden Vorsitzenden von Aktion PiT Togohilfe Margret und Andy Kopp durchführen, bei dem sie das wichtige Thema Nachhaltigkeit unter einem anderen Gesichtspunkt darstellten. Auch die Togowald-Challenge war in dieser Online-Schulung ein Thema und spontan erklärten sich verschiedene Seminarteilnehmer bereit zu spenden. Wow, so etwas hatte ich noch nie erlebt.

Pro Baum wird die geringe Summe von 2 Euro benötigt. Auch kleine Beträge. Meine Familie hat sich freilich auch beteiligt. Selbst habe ich Togo früher schon einmal besucht, war mehrmals in Afrika als Tourist und Journalist. In Togo führte ich u.a. ein Interview mit dem damaligen Machthaber General Gnassingbé Eyadéma.
Togo zählt zu den ärmsten Ländern des schwarzen Kontinents und die Aktion PiT Togohilfe leistet mit ihrem Engagement eine eindrucksvolle Arbeit. Die Bewohner im afrikanischen Togo werden durch Seminare, Rundfunk- und Fernsehspots für den Zusammenhang zwischen Waldvorkommen und Klima sensibilisiert, damit sie besser verstehen, warum sich das Klima für ihre landwirtschaftlichen Aktivitäten verschlechtert und was sie selbst tun können, um dieser negativen Entwicklung entgegen zu wirken. Das Gesamtprojekt beinhaltet Schulungen der Verantwortungsträger wie Landräte, Bürgermeister und Dorfchefs, die Information der Landwirte zu nachhaltiger Waldbewirtschaftung, die Modernisierung holzsparender Holzköhlerei bis hin zu so konkreten Maßnahmen wie der Einrichtung verbesserter Kochstellen anstelle der derzeit üblichen offen Feuerstellen in den Haushalten. Und natürlich gehört zum Gesamtpaket, das durch das Bundesministerium für Entwicklungszusammenarbeit mit 75% der Kosten gefördert wird, das Wiederaufforsten von 30.000 Bäumen, die große Togowald-Challenge.

Im Moment sind Margret und Andy Kopp in Togo und bereiten die Pflanzungen vor. In meinem HSS-Webinar gaben auch einen Einblick in das Modellprojekt Dorfentwicklung mit 10 Dörfern in Togo, für das der Verein 2018 sogar mit dem ersten Preis des Bayerischen Eine Welt-Preises ausgezeichnet wurde. In allen 10 Dörfern wurde für ausreichend Schulräume, Gebäude für die Schulkantine und den Zugang zu guter medizinischer Versorgung gesorgt. In allen 10 Dörfern wurden Projektmanager und Jugendgruppenleiter ausgebildet, die in Eigeninitiative die Aktivitäten vor Ort organisieren.

In Instagram lassen sich die Aktionen in Togo derzeit verfolgen. Und ich hoffe, dass die 30.000 Bäume zusammenkommen und wir die symbolische Pflanzung sehen können.

UPDATE vom 30. April 2021: Die 30.000 Baumspenden wurden geschafft. In den vergangenen Stunden gingen nochmals Spenden ein und die gesetzte Hürde wurde geschafft. Vielen, vielen Dank.

Corona-Virus: Tag 26 der Ausgangsbeschränkung – Schulungen für das lokale medizinische Personal in Togo

16. April 2020

Wenn der Corona-Virus in einem entwickelten Land wie Deutschland schon für Verwirrung und Unsicherheit führt, wie sieht es dann in einem afrikanischen Entwicklungsland wie Togo aus?
Dazu informierte ich mich bei Margret Kopp, die die Aktion PiT Togohilfe seit Jahren ehrenamtlich leitet. Ich selbst bin Mitglied des Vereins und mein Unternehmen redaktion42 unterstützt zwei Patenkinder. Der größte Togoverein Deutschlands hatte jahrelang seinen Vereinssitz in Maisach und ist im vergangenen Jahr in die Kreisstadt Fürstenfeldbruck umgezogen.

Menschen in Togo trifft Corona besonders hart. Foto: Kopp

Menschen in Togo trifft Corona besonders hart. Foto: Kopp

„Ich wünsche Ihnen allen viel Geduld und ausreichend Rückhalt, um diese Krise zu überstehen. Für die Menschen in Togo aber ist sie ungleich dramatischer: Es gibt dort kein belastbares Gesundheitssystem, das sich auf die Behandlung der betroffenen Patienten vorbereiten könnte. Zudem existiert kein umfassendes landesweites Informationssystem und kein kein tragfähiger Staatsapparat, der finanzielle Hilfen bei bedrohten Lebensgrundlagen leisten könnte“, so Margret Kopp.
Besonders die ländliche Bevölkerung ist von jeder Information und Hilfe abgeschnitten. „Unser Partner Dr. Kodom hat mit seinem gut aufgestellten Verein Aimes-Afrique sehr schnell reagiert und sofort Schulungen für das lokale medizinische Personal angeboten“, berichtet sie weiter.
Mit den wenigen Mitteln, die er zur Verfügung hat, verbreitet er über sein ausgeklügeltes Netzwerk Video-Botschaften und Informationen, um die Menschen in den Dörfern zu sensibilisieren und die Ansteckungsgefahren weitest möglich zu reduzieren.

Es gilt über Schutzmaßnahmen  in Togo aufklären. Foto: Kopp

Es gilt über Schutzmaßnahmen in Togo aufklären. Foto: Kopp

Schulungen und Callcenter
Gleichzeitig ist es ihm ein Anliegen, das wenige geschulte Personal mit Schutzmaterial auszustatten, damit die unvermeidbar Erkrankten zumindest versorgt werden können. Er möchte die Herstellung von Seife und Desinfektionsmittel massiv ausbauen und dafür ebenfalls die Strukturen und Einrichtungen von Aimes-Afrique in Lomé und vor Ort im Landesinneren nutzen.
Das Netzwerk Aimes-Afrique besteht derzeit aus fünf Landkreisbüros mit insgesamt 65 Mitgliedern, 60 kantonale Komités mit insgesamt 420 Mitgliedern und 662 Dorfkomités.
Callcenter sollen in den einheimischen Sprachen Anrufern Auskunft über die Gefahren und Risiken des Corona-Virus geben und Ratschläge zur Prävention und zum Umgang mit Krankheitssymptomen erteilen. „Wir versuchen daher, zusätzliche Geldmittel zu beschaffen, um die Kapazitäten von Aimes-Afrique maximal wirksam werden zu lassen“, berichtet Margret Kopp weiter. Hier gibt es Informationen über die Aktion von Dr. Kodom auf der Seite der Togohilfe auf Deutsch und auch die Möglichkeit einer Spende.

Foto: Kopp

Foto: Kopp

Afrikaladen in Fürstenfeldbruck eröffnet

14. September 2019

Zahlreiche Ehrengäste kamen zur Eröffnung des Afrikaladens in FFB.

Zahlreiche Ehrengäste kamen zur Eröffnung des Afrikaladens in FFB.

Fürstenfeldbruck ist um eine Attraktion reicher: Das Togohaus und Afrikaladen der Aktion PiT Togohilfe ist von Maisach in die Kreisstadt Fürstenfeldbruck umgezogen und stellt sich heute der Öffentlichkeit mit einem Tag der offenen Tür vor.

Ein paar Tage zuvor, gab es die offizielle Eröffnung mit einer Reihe von Ehrengästen, an der Spitze der Brucker Oberbürgermeister Erich Raff. Mit dabei waren unter anderem der Maisacher Bürgermeister Hans Seidl (gefährlich auf Brucker Flur), der Brucker Landtagsabgeordnete Benjamin Miskowitsch, der ehemalige deutsche Botschafter in Togo Christoph Sahner sowie Etienne Baritsé, Partner der Aktion PiT Togohilfe im Norden von Togo. Zudem waren anwesend der Maisacher Altbürgermeister Gerhard Landgraf, der auch dem Togoverein angehört, die ehemalige Landtagsabgeordnete Kathrin Sonnenholzner sowie zahlreiche Kreisräte. Auch zahlreiche Mitglieder des Vereins waren dabei. Der kirchliche Segen kam von Diakon Karl Schimmel.

Zum einen stand das neue Togohaus und Afrikaladen am Viehmarktplatz in Fürstenfeldbruck im Mittelpunkt der Feierlichkeiten, zum anderen natürlich Margret Kopp. Sie ist der Kopf des Vereins, der sich zum größten Togoverein in Deutschland entwickelt hat. 2020 wird der Verein 40 Jahre alt. Unterstützt wird sie von ihrem Mann Christian und ihrem Sohn Andy, der Togo-Contact leitet und die Reisen nach Togo organisiert sowie den Afrika-Laden betreibt. Andy Kopp beschreibt seine Funktion und den Afrika-Laden so:

„Eine Bereicherung für unseren Viehmarktplatz“ nannte OB Erich Raff das Togohaus.

Der Maisacher Bürgermeister Hans Seidl erklärte, dass die Gemeinde den Verein „mit etwas Wehmut“ ziehen lassen habe. „Was du geleistet hast, ist phänomenal“, sagte er in Richtung Margret Kopp.

Es gibt Menschen, die mehr tun als sie überhaupt müssten und dazu gehörst du liebe Margret“, sagte der Landtagsabgeordnete Benjamin Miskowitsch. Es sei Entwicklungshilfe, die wirklich an der Basis ankommt.

Der ehemalige Botschafter in Togo Christoph Sander berichtete, dass Deutschland einen guten Ruf in Afrika habe. Die Togohilfe sei ein Teil der vielen Aktivitäten der Deutschen in der Region. „Das ist ein wichtiger Teil des Images unseres Landes“, so Sander.

Etienne Baritsé, Partner von Aktion PiT Togohilfe im Norden des Landes, dankte Margret Kopp für ihr Engagement.

Und hier noch ein paar Bilder vom Empfang. Wer Lust hat, am Samstag 14. September hat der Afrika Laden einen Tag der offenen Tür mit abwechslungsreichem Programm. Ich werd mal hinschauen und ihr?

Aktion Pit Togohilfe räumt Maisacher Bleibe und eröffnet in FFB

2. September 2019

Die Togohilfe sagt Servus zu Maisach und Hallo zu FFB.

Die Togohilfe sagt Servus zu Maisach und Hallo zu FFB.

Eine Institution sagt leise Servus. Zum 30. August 2019 hat die Aktion Pit Togohilfe ihre Geschäftsräume und Lager in Maisach geräumt. Vor kurzem fand die  Schlüsselübergabe an die Vermieter statt. Künftig ist die Togohilfe in der Kreisstadt Fürstenfeldbruck am Viehmarktplatz zu finden. 

Über Jahre war die Togohilfe in dem ehemaligen Postgebäude im Zentrum von Maisach. Von hier aus starteten Lkws mit Spenden in das westafrikanische Land. Zudem wurde die Hilfsleistungen und Patenschaften koordiniert. Jetzt wurde das Gebäude besenrein an die Vermieter übergeben. 

Am 12. September 2019 gibt es in den neuen Geschäftsräumen am Viehmarktplatz in Fürstenfeldbruck einen Tag der offenen Tür. In den neuen Räumen lassen sich die Waren aus Togo gegenüber der Öffentlichkeit besser präsentieren. Ich selbst beziehe meinen Kaffee und Pfeffer aus Togo, aber es gibt noch viel viel mehr zu bieten.

Alles läuft wie bisher weiter, verspricht die Vereinsvorsitzende Margret Kopp. Allerdings müssen aufgrund eines fehlenden Lagers die regelmäßigen Container-Lieferungen erst einmal auf Eis gelegt werden. Im Moment werden verschiedene Lösungen diskutiert, die dann rechtzeitig bekannt gegeben werden. 

Ich durfte mich als Vereinsmitglied bereits schon in den neuen Räumen umsehen. Intern wurden schon Vereinsveranstaltungen durchgeführt. So konnten wir Dr. Etienne Baritsé begrüßen. Er ist Arzt und war früherer Vize-Parlamentspräsident von Togo. Heute ist er der Partner für Schulbauten und betreut eine Patenschaftsgruppe ganz im Norden von Togo. Ich interessierte mich vor allem für das chinesische Engagement in Togo. Der afrikanische Kontinent wird von den Chinesen als Teil der neuen Seidenstraße gebraucht. Die Chinesen haben klare wirtschaftliche Interessen und investieren eindeutig in Afrika. 

Aktion PiT Togohilfe verlässt Maisach und zieht nach Fürstenfeldbruck

30. Juni 2019

Google packte in Maisach mit an.

Google packte in Maisach mit an.

Ich engagiere mich ehrenamtlich für die Aktion PiT Togohilfe und helfe unter anderem mit, große Schiffscontainer für Togo zu beladen. Dieses Mal kam ich wieder zum Packen zur Togohilfe – aber es hatte einen anderem Grund: Die Aktion PiT verlässt meine Wohnortgemeinde Maisach und zieht in die naheliegende Kreisstadt Fürstenfeldbruck. Ich half mit beim Umzug. 

Unterstützt wurden ehrenamtliche Vereinsmitglieder von Mitarbeiter des IT-Riesen Google. Es kamen Google-Mitarbeiter ins Dorf zur Togohilfe und halfen mit.

Google hat seit 2008 mit GoogleServe eine beeindruckende Tradition eingeführt. An einem Tag kann jeder Google-Mitarbeiter sich an einem sozialen Projekt ehrenamtlich beteiligen und das während der Arbeitszeit. Die Aktion PiT Togohilfe Maisach hat einen Paten, der bei Google arbeitet und er bewarb die Togohilfe intern bei Google. Und siehe da: Schon fanden sich engagierte junge Leute, die sich meldeten und in Maisach mithalfen. Ich finde GoogleServe eine wirklich tolle Idee. Im normalen Alltag sind die Google-Mitarbeiter klassische Software-Programmierer, in Maisach wurde aus ihnen tatkräftige Helfer, die

Der derzeitiger Mietvertrag in Maisach läuft noch bis Ende August 2019. Die Vermieter hatten dem Verein gekündigt, um einen neuen Mietvertrag auszuhandeln. In unserer jüngsten Vorstandssitzung unseres Vereins haben wir den neuen Mietvorschlag intensiv diskutiert und einhellig festgestellt, dass die vorgesehene massive Mieterhöhung für unser Spendenbudget nicht tragbar ist. Wir haben daher einstimmig beschlossen, die Kündigung anzunehmen und nach anderen Räumlichkeiten zu suchen. „Zum Glück sind wir in Fürstenfeldbruck fündig geworden und können ausreichend Flächen für Aktion PiT-Togohilfe und Togo-Contact in Verbindung mit KoppworkOrange zu einem weitaus günstigeren Mietzins in der Ludwigstr. 4, direkt am Viehmarkt in Fürstenfeldbruck mieten“, so die Vereinsvorsitzende Margret Kopp.

Der einzige Nachteil besteht darin, dass die Aktion PiT dann keine Lagerflächen mehr für die Hilfsgütertransporte nach Togo haben wird. „Da diese sich in letzter Zeit aber sowieso immer schwieriger organisieren ließen, ist es vielleicht der richtige Moment, sie einzustellen oder zumindest zu pausieren, bis sich neue, geeignete Organisationsstrukturen dafür finden lassen“, so Margret Kopp weiter. „Wir werden aber im August noch einen Transport auf den Weg schicken, um unsere so beliebte und erfolgreiche Schultaschensammelaktion noch einmal durchzuführen und unser Lager endgültig zu leeren.“

Ich bitte für Spenden für Togo

3. Dezember 2018

Es geht auf Weihnachten zu und damit bitten Hilfsorganisationen wieder um Spenden. Auch ich bitte im Namen der Aktion PiT Togohilfe Maisach um die Unterstützung meiner geschätzten Leserinnen und Leser. Ich bin ehrenamtlich bei dem Verein aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck tätig, habe als redaktion42 auch zwei Patenkinder und kann versichern, dass die Hilfe in dem afrikanischen Land wirklich ankommt. Ich würde mich sehr freuen, wenn nicht nur Privatpersonen spenden, sondern auch Schulen, Vereine oder Unternehmen.

Aktiv in Afrka: Aktion PiT Togohilfe Maisach. Foto: Aktion PiT

Aktiv in Afrka: Aktion PiT Togohilfe Maisach. Foto: Aktion PiT

Jetzt braucht der Verein Aktion PiT Togohilfe Ihre Unterstützung. „Wir wollen über die direkte ärztliche Versorgung hinaus noch mehr erreichen, damit die ländliche Bevölkerung in Togo langfristig Zugang zu qualitativ verbesserten Medizindiensten findet“, so Margret Kopp, Vorsitzende der Togohilfe. Unser Partner in Togo Dr. Kodom hat das Projekt „Santé pour tous – Gesundheit für alle“ weiter entwickelt und das Konzept „Ville santé – Stadt der Gesundheit“ erarbeitet. Dieses Konzept holt alle Akteure im Bereich einer Stadt und ihrer Umgebung von der Bevölkerung an der Basis über die Schulen und Bildungseinrichtungen, die Medien, die Vertreter der Zivilgesellschaft bis hin zu allen Verantwortungs- und Meinungsträgern an einen Tisch, um auf allen Ebenen die Möglichkeiten auszuloten, wer an welcher Stelle etwas zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung beitragen kann. Dafür werden ganz neue Mechanismen geschaffen, wie z. B. die Schaffung einer Solidaritätskasse auf Gemeindeebene als eine Art „Krankenversicherung“, die Zusammenarbeit mit den traditionellen Medizinmännern (eine große Herausforderung), um bestehende Vorurteile abzubauen und sich gegenseitig zuzuarbeiten, die Schaffung eines kontrollierten Überweisungssystems, um den Zugang zu Fachärzten und chirurgischen Eingriffen zu erleichtern, und Schulungen auf allen Ebenen, um sehr viel Aufklärung zu erreichen und Wissen zu vermitteln. Die Ärzteeinsätze werden dabei weiterhin eine wichtige Rolle spielen, um langjährige Leiden zu beseitigen und darüber hinaus die Wege zu nachhaltiger Gesundheitsversorgung aufzuzeigen. Sie werden das Vertrauen der Patienten in das medizinische Personal vor Ort stärken, das so intensiv geschult wird, dass es zuverlässig diagnostizieren, die Kranken qualifiziert beraten und an die richtigen Behandlungseinrichtungen weiterverweisen kann. Aimes-Afrique wird als Dachorganisation mit vielen Niederlassungen vor Ort diese Systeme betreuen, unterstützen und kontrollieren.

Aktive Entwicklungshilfe für Menschen in Togo. Foto: Aktion PiT

Aktive Entwicklungshilfe für Menschen in Togo. Foto: Aktion PiT

Mit diesem erweiterten, noch mehr auf Nachhaltigkeit angelegten Konzept, das die Togohilfe modellhaft in fünf Städten und deren Umfeld anwenden wollen, konnte die Togohilfe das BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Zukunft) überzeugen und bekommen einen dreimal so hohen Zuschuss für 2018, wenn es dem Verein gelingt, die entsprechende Eigenleistung aufzubringen. Jetzt gilt es diese Eigenleistung zu erbringen und daher bitte ich alle um die Mithilfe.

Foto: Aktion PiT

Foto: Aktion PiT

Spendenbereitschaft geht zurück – Spenden werden höher
In den klassischen Massenmedien lese ich, dass in Deutschland wieder mehr Geld für gute Zwecke zusammen kommt. Allerdings spenden immer weniger Deutsche, so eine Studie des Marktforschungsinstitut GfK im Auftrag des Deutschen Spendenrats.
Die Zahl der Menschen, die spenden, nimmt seit Jahren ab: Von Januar bis September 2018 waren es 16,5 Millionen, eine halbe Million weniger als im Vorjahreszeitraum und damit der niedrigste Wert seit 2005. Dass wieder mehr Geld für den guten Zweck zusammenkommt, liegt daran, dass die Höhe der einzelnen Spenden zugenommen hat: Sie liegt durchschnittlich bei 35 Euro. Der mit Abstand größte Teil davon fließt in humanitäre Hilfe, nämlich drei Viertel.
Daher möchten wir Sie bitten, ob Sie in Ihrem Umfeld für unser Projekt ein bisschen werben und weitere Spender motivieren könnten. Es „lohnt“ sich ja in diesem Fall besonders zu spenden, da durch den BMZ-Zuschuss der vierfache Betrag jeder Spende in Togo ankommt.
„Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern“, sagt ein afrikanisches Sprichwort.

Das Konto von Aktion PiT Togohilfe ist bei der Sparkasse Fürstenfeldbruck, IBAN: DE34 7005 3070 0031 0399 10 mit dem Stichwort „Gesundheitsprojekt“.

oder: Direkt spenden über PayPal 

Weihnachtspakete für Togo verladen

27. Oktober 2018

Hilfsgüter für Togo.

Hilfsgüter für Togo.

Ja ist denn schon Weihnachten? Für mich schon, denn ich habe mit anderen Ehrenamtlichen den Weihnachtscontainer für das afrikanische Land Togo beladen. Die Aktion PiT Togohilfe Maisach brachte einen Schiffscontainer jetzt auf dem Weg, damit er rechtzeitig bei den Kindern in Togo ist. Im Moment betreut der Verein mit Sitz in Maisach, Landkreis Fürstenfeldbruck, rund 700 Patenkinder in Togo. Ich selbst bin Mitglied der Togohilfe und mein Unternehmen redaktion42 hat zwei Patenkinder.

Neben den Geschenken für die Patenkinder gingen natürlich wieder Hilfslieferungen nach Afrika. In diesem Fall waren es vor allem medizinische Güter für Hüftoperationen. Wie Margret Kopp, Vorsitzende der Togohilfe, erklärte, werde man im Januar 2019 in Togo Hüftoperationen durchführen. Dazu werde ein Operationssaal eingerichtet. Die Instrumente und medizinischen Güter sowie Rollstühle, Krücken und Rolladtoren stammen alles von Spendern. „Das ist aktive und sinnvolle Entwicklungshilfe, die wir seit mehreren Jahren durchführen und überwachen“, so Kopp weiter. Da im Container noch Platz war, gingen auch Bänke und Stühle für Schulen auf die Reise nach Afrika.

Zudem stellte Margret Kopp den Togokalender 2019 vor. Die Fotos stammen von den zahlreichen Reisen nach Afrika. Der Druck des Kalenders ist durch Sponsoring von lokalen Firmen gedeckt, so dass der Verkaufspreis von 5 Euro zu 100 Prozent der Hilfeleistungen zu Gute kommen. Einige Firmen verschenken den Togokalender seit Jahren an ihre Kunden, eine sinnvolles Geschenk wie ich finde. Wer größere Mengen abnehmen möchte, kann sich mit Margret Kopp direkt in Verbindung setzen.

 

Bayerische Schultaschen in Togo verteilt

12. Oktober 2018

Bei uns in Bayern hat vor kurzem die Schule begonnen. K1 und K2 haben die Schultaschen vom vergangenen Schuljahr weiter benutzt, aber die Taschen aus den Vorjahren haben wir gespendet: Unsere Familie unterstützt bei uns im Dorf die Aktion PiT Togohilfe Maisach. Und wir waren nicht allein, denn viele, viele Schulkinder haben ihren Schulranzen für Togo gespendet.

Margret Kopp verteilt die Schultasche in Togo. Foto: Togohilfe

Margret Kopp verteilt die Schultasche in Togo. Foto: Togohilfe

Jetzt wurden die Spenden in Togo von der Vorsitzenden der Maisacher Togohilfe übergeben. Margret Kopp befindet sich gerade in Togo und erlebt hautnah die strahlenden Augen der glücklichen neuen Ranzenbesitzer. Die jeweils Schulbesten in den Grundschulen auf dem Land, die Aktion PiT-Togohilfe mit Schulbauten, Schulkantinen und dem KiSS-Programm zur Schulspeisung unterstützt, konnten diese wertvollen Spenden in Empfang nehmen.
Diese kleine Geste hat große Wirkung, denn die Kinder strengen sich sehr an, um zu den Schulbesten zu gehören und eine richtige Schultasche zu bekommen, wodurch sich das Gesamtniveau dieser Schulen hebt. „Trotz der schwierigen Lehrsituation kommen aus unseren Dorfschulen Schüler und Schülerinnen mit ausgezeichneten Ergebnissen, die ihnen den Übertritt in die Sekundarschulen eröffnen“ versichert Margret Kopp zufrieden. Oft können die Kinder jedoch das Collège auf Grund der hohen Schulkosten dennoch nicht besuchen. Für diese begabten Kinder sucht die Togohilfe daher nicht nur Schulranzen, sondern auch Paten, die die begabten Schüler bei ihrer weiteren Schullaufbahn begleiten. Mein Unternehmen redaktion42 hat zwei Patenschaften in Togo. Anstatt Geschenke für Geschäftspartner spende ich für Togo und ich bitte euch, eine Patenschaft für Togo zu überlegen. Nur 1,-€ pro Tag kostet so eine Patenschaft. Detaillierte Infos bekommt man unter www.aktionpit.de oder 08141/5272268.