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Gleicher Planet, andere Welt: Andy Kopp (Aktion PiT) berichtet von einem Jahr in Togo

13. Juli 2026

„Gleicher Planet, aber eine andere Welt“: Unter diese Überschrift stellte Andy Kopp, stellvertretender Vorsitzender der Aktion PiT Togohilfe, seinen Bericht bei der Mitgliederversammlung des Vereins 2026 in Maisach. Dieses Mal in einem anderen Format. Im Gespräch mit Matthias J. Lange nahm Kopp die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine persönliche Reise durch Togo – ein Land, in dem die Aktion Pit seit Jahrzehnten aktiv ist, Schulen baut, Brunnen finanziert, Patenkinder begleitet und soziale Projekte unterstützt.

Kopp war mit Unterbrechungen rund ein Jahr in Togo. Am 2. September 2024 reiste er nach Lomé, sein letzter Tag dort war der 14. Dezember 2025. Die Hauptstadt beschreibt er als „riesiges Dorf“ mit inzwischen rund 2,4 Millionen Einwohnern. Hochhäuser gebe es kaum, stattdessen breite sich die Stadt flach immer weiter aus. Hühner, Ziegen und andere Tiere gehörten ebenso zum Straßenbild wie das dichte Gewirr aus Häusern, Märkten und Verkehr. Lomé sei eine der wenigen Hauptstädte, die direkt an einer Landesgrenze liege – auf der anderen Seite beginne Ghana, allerdings mit einer harten Grenze, für die Europäer ein Visum benötigen. Hier unsere Aufzeichnung:

In Lomé hat die Aktion PiT Togohilfe ihren Sitz. Das Haus des Vereins dient als Büro, Lager und organisatorisches Zentrum. Dort werden unter anderem Pakete für Patenkinder zusammengestellt, deren Inhalte direkt in Togo eingekauft werden. Das Gebäude steht auf dem Gelände des OCDI, der togolesischen Caritas. Sollte die Aktion PiT es irgendwann nicht mehr benötigen, falle es an die Caritas zurück – eine Lösung, die Kopp ausdrücklich begrüßt.

Seine erste Unterkunft hatte Kopp bei einem Projektpartner, dem Arzt Dr. Kodom. Doch das große Anwesen mit Pool und Angestellten wurde ihm schnell zu einsam. Schließlich mietete er sich ein kleines Apartment bei einer togolesischen Familie. Dort fand er Anschluss, hatte eine Dachterrasse mit Wind und Ausblick, WLAN zum Arbeiten, kaltes Wasser am Morgen und warmes Wasser am Abend, wenn die Sonne den Tank aufgeheizt hatte. Zu seinen täglichen Begleitern gehörten ein Boxerhund und ein Pfau. Unvergesslich blieb ihm auch der Eisverkäufer, der jedes Wochenende mit Megafon durch die Straßen zog und „Crème-Choco“ für 50 Francs, umgerechnet etwa acht Cent, anbot. Probiert hat Kopp das Eis allerdings nicht – westlichen Besuchern würde er es auch nicht empfehlen.

Von Lomé aus führte seine Arbeit immer wieder in verschiedene Regionen des Landes. Im Süden besuchte er Togoville am Togo-See, einen historisch wichtigen Ort. Dort wurde in der Kolonialzeit der Schutzvertrag mit dem deutschen Reich geschlossen, aus dem später Togoland wurde. Heute gilt Togoville auch als Zentrum des Voodoo in Togo. Kopp betonte, dass Voodoo dort nichts mit den aus westlichen Horrorfilmen bekannten Klischees zu tun habe. Es sei eine offen praktizierte Religion, in der Ahnen und verschiedene Gottheiten eine wichtige Rolle spielten.

Ein wichtiger Projektpartner der Aktion Pit ist der König von Zoti. Mit ihm wurde unter anderem ein Krankenhaus für die Region aufgebaut und eingeweiht. Kopp schilderte die Einweihung als großes Ereignis mit Musik, Trommeln, traditionellen Gewändern und einer Voodoo-Zeremonie, bei der sogar ein echtes Krokodil anwesend war. Das neue Krankenhaus ersetzt ein altes, baufälliges Gebäude, in das es bereits hineinregnete. Für Kopp ist bei solchen Projekten entscheidend, dass die Zusammenarbeit nicht von oben herab geschieht. „Auf Augenhöhe“ bedeute für ihn nicht, sich künstlich herabzusetzen, sondern gegenseitigen Respekt zu zeigen, zuzuhören und zugleich klar zu sagen, was möglich ist und was nicht.

Auch Schuluniformen wurden in Zoti übergeben. In Togo besteht Schuluniformpflicht, doch viele Kinder tragen alte, weitergereichte Kleidung. Neue Uniformen seien deshalb für die Kinder ein großes Geschenk. Die Aktion PiT baut außerdem Schulen, wobei die Initiative meist aus den Dörfern selbst kommt. Die Projektpartner kümmern sich um Genehmigungen, Baufortschritt und lokale Organisation. Die Aktion PiT prüft, finanziert, begleitet und dokumentiert – auch, um den Spenderinnen und Spendern in Deutschland zeigen zu können, was mit ihrem Geld geschieht.

Ein weiterer wichtiger Ort ist Kpalimé, touristisch einer der besser erschlossenen Orte Togos. Dort ist das Klima angenehmer als in Lomé, weil die Stadt etwas höher liegt. Ein Projekt der Aktion Pit ist dort Aklala Batik, ein Frauenhaus und Ausbildungszentrum, gegründet von Madame Chantal. Dort werden Frauen in Batik und Schneiderei ausgebildet. Früher erhielten die Absolventinnen nach ihrer dreijährigen Ausbildung eine Nähmaschine, oft aus den Containern, die aus Deutschland nach Togo geschickt wurden. Heute ist das schwieriger geworden, weil die Containertransporte nicht mehr wie früher möglich sind. Zum Üben verwenden die Frauen teilweise alte Zementsäcke, weil Stoffe fehlen. Kopp schilderte dies als eindrucksvolles Beispiel dafür, mit wie wenig Material dort gearbeitet wird.

Die Reise führte ihn auch ins Hochland, in Klöster, Plantagenlandschaften und an Aussichtspunkte. Im Benediktinerkloster von Dzogbégan traf er Patenkinder und sah Kaffee, Kakao und Kochbananen wachsen. Am Aussichtspunkt „Golden Eye“ erzählte er von einem französischen Aussteiger, der dort ein kleines Hotel aufbaute, weil ihn der Blick über Togo nicht mehr losließ.

Ein Schwerpunkt seiner Reise waren Schulprojekte in ländlichen Regionen. In Gando-Kouka etwa besuchte Kopp mit Mitarbeitern der Aktion Pit mehrere Schulen, die kaum mehr als provisorische Unterstände waren. Kinder lernten unter Bäumen oder in einfachen Verschlägen, ohne ausreichende Bänke, Tische oder Tafeln. Sobald es regnet, sei dort kaum Unterricht möglich. Dennoch seien diese Schulen oft bereits staatlich anerkannt und mit Lehrern besetzt. Für Kopp zeigen solche Orte besonders deutlich, weshalb die Arbeit des Vereins notwendig ist: Die Menschen vor Ort wollen Bildung ermöglichen, können aber die Gebäude nicht selbst finanzieren.

In Kara, der zweitgrößten Stadt Togos, lernte Kopp die Evala kennen, traditionelle Ringkämpfe, die als Initiationsritus junger Männer gelten. Auch hier spielte Musik eine zentrale Rolle. Überhaupt, so Kopp, sei in Togo kaum eine Veranstaltung ohne Trommeln, Gesang oder Tanz denkbar. In der Region unterstützt die Aktion Pit zudem ein Blindenzentrum. Dort wurden ein Computer, ein spezieller Drucker für Brailleschrift und eine kleine Brücke finanziert. Diese Brücke sei für sehbehinderte Menschen besonders wichtig, weil ein Weg zwischen Wohnbereich und Schule bei Regen regelmäßig unpassierbar wurde.

Touristisch eindrucksvoll, aber zugleich sozial herausfordernd, sind die Lehmbauten der Tamberma im Norden, die sogenannten Tatas. Sie gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe und werden bis heute bewohnt. Kopp schilderte die Bauweise, die Wohnbereiche, die Küche und die Ahnenfetische vor den Häusern. Die Ahnen seien in Togo nicht Vergangenheit, sondern Teil des Alltags. Auch in dieser Region entstanden Brunnenprojekte der Aktion PiT. Kopp zeigte ältere und neuere Brunnen, darunter den Gerhard-Landgraf-Brunnen aus dem Jahr 2002, der noch immer funktioniert. Viele Brunnen werden von Hand ausgeschachtet, ohne schwere Maschinen. Das erklärt auch, warum solche Projekte Zeit brauchen.

Ein großes Thema war die Sicherheitslage im Norden Togos. In der Savannenregion nahe Burkina Faso ist die Situation angespannt. Immer wieder kommt es zu Übergriffen dschihadistischer Gruppen, genaue Informationen sind schwer zu bekommen. Reisen mit Gruppen seien dort derzeit nicht mehr möglich. Kopp fuhr dennoch hin, teils unter Militärbegleitung, weil er den Patenkindern zeigen wollte: Die Aktion PiT ist weiterhin da. Besonders berührend war das Wiedersehen mit Nata, einem Jungen, der als Baby mit einer Geschwulst am Kopf geboren wurde und von der Aktion PiT zur Operation nach Deutschland geholt worden war. Heute lebt er wieder in Togo, ist fröhlich, lacht viel und wird von seiner Familie begleitet.

Neben Projekten sprach Kopp auch über Alltag, Essen und Reisen. Fufu, das Nationalgericht aus Yamswurzeln, Erdnusssoße, Fisch, Perlhuhn und das Bier „Eku Bavaria“ gehörten für ihn ebenso zu Togo wie staubige Straßen, lange Fahrten in Toyota-Bussen und die große Herzlichkeit der Menschen. Die Reisen der Aktion PiT dauern in der Regel 16 Tage, davon 14 Tage im Land. Besucht werden Projekte, Patenkinder und touristische Stationen – allerdings nicht mehr die gefährdete Savannenregion. Wer mitreist, müsse sich gesundheitlich vorbereiten, etwa wegen Gelbfieberimpfung und Malariaprophylaxe, die ärztlich abgeklärt werden sollte.

Zum Schluss machte Kopp deutlich, dass die Aktion PiT heute keine Projekte von außen überstülpt. Die Vorschläge kommen aus Togo selbst: Dörfer, Schulen, Projektpartner oder Initiativen melden sich, wenn sie Hilfe brauchen. Die Mitarbeiter vor Ort prüfen die Angaben, erst dann wird ein Projekt entwickelt. Genau dieser Ansatz ist für Kopp entscheidend. Sein Jahr in Togo habe ihm gezeigt, wie wichtig das Team vor Ort ist und wie viel Freude die gemeinsame Arbeit macht. Er sei nicht als „großer Chef“ aufgetreten, sondern als jemand, der beobachtet, mitarbeitet und lernt.

Im September will Andy Kopp wieder nach Togo reisen – diesmal etwas früher als die Reisegruppe und für gut einen Monat. Die Verbindung zu Land, Menschen und Projekten ist für ihn längst mehr als Vereinsarbeit. Es ist eine Aufgabe, die ihn geprägt hat. Oder, wie seine Überschrift es ausdrückt: gleicher Planet, aber eine andere Welt.

Podcast: 100 Kilometer Hoffnung: Ein Marsch gegen den Hunger

9. Februar 2026

Ein Wanderweg, der an die Grenze geht – und weit darüber hinaus führt: Wenn Aktion PiT – Togohilfe e.V. zum Megamarsch aufruft, dann geht es nicht nur um Kilometer, Blasenpflaster und persönliche Rekorde, sondern um eine stille, zähe Rebellion gegen den Skandal des Hungers im 21. Jahrhundert.

100 Kilometer in 24 Stunden, so kündigt es die Organisation Aktion PiT Togohilfe an, will der stellvertretende Vorsitzende Andy Kopp im Rahmen des Megamarsch München nach Garmisch zurücklegen – mit einem Satz, der zugleich Programm ist: Kein Kind soll hungrig in die Schule gehen. Ich habe einen Videopodcast mit Andy Kopp aufgenommen.

Hinter dieser schlichten Formulierung steht ein Verein, der seit 1980 in Togo aktiv ist und sich vom privaten Hilfsprojekt zum wohl größten Togo-Hilfsverein Deutschlands entwickelt hat. Aus dieser Geschichte speist sich der Charakter des Megamarschs: Er ist weniger Event als Verdichtung dessen, wofür Aktion PiT steht – langfristige Verantwortung statt schneller Bilder, konkrete Projektarbeit statt abstrakter Spendenaufrufe. Während kommerzielle Megamärsche mit Fitness, Challenge-Rhetorik und Abenteuer werben, verwandelt die Togohilfe das Prinzip der Extremwanderung in ein moralisches Statement: Wer sich freiwillig an seine körperlichen Grenzen bringt, will jenen helfen, denen täglich das Nötigste fehlt.

Die Dramaturgie dieses Projekts folgt der Logik eines Langstreckenlaufs: Je länger der Weg, desto klarer wird, worum es wirklich geht. Der Megamarsch steht dabei exemplarisch für eine neue Form von Spendenkultur, in der sich individuelle Sinnsuche und globale Verantwortung überlagern: Menschen buchen eine Veranstaltung, trainieren, dokumentieren ihren Weg – und verknüpfen jeden Schritt mit einem Versprechen an Kinder in einem Land, das in deutschen Nachrichten nur selten vorkommt. Dass Aktion PiT sich gerade auf diese Art der Mobilisierung einlässt, passt zur eigenen Geschichte: Der Verein setzt auf Patenschaften, Bildungsprojekte, Gesundheitsversorgung und Dorfentwicklung – Bereiche, in denen schon vergleichsweise kleine Summen spürbare Veränderungen ermöglichen.

In diesem Spannungsfeld gewinnt der Megamarsch eine fast symbolische Schärfe. Während in Europa Ausdauer als Lifestyle gepflegt wird, ist sie in Togo häufig bloße Überlebensstrategie – der weite Weg zum Brunnen, die tägliche Unsicherheit, ob das Essen reicht. Auf den Plakaten hierzulande stehen Startzeit, Streckenlänge, Höhenmeter; unausgesprochen mitmarschieren die Realität überfüllter Klassenzimmer, mangelnder Gesundheitsversorgung und die Frage, wie eine Generation lernen soll, wenn sie den Unterricht mit leerem Magen beginnt. Gerade weil der Megamarsch äußerlich so schlicht daherkommt – 100 Kilometer, ein Zeitlimit, eine Spendenbitte –, entfaltet er seine Wirkung: Er zwingt dazu, den eigenen Komfort mit der Lebensrealität in Togo zu konfrontieren, Schritt für Schritt.

So wird aus einer Extremwanderung ein stiller politischer Kommentar. Aktion PiT nutzt die medienaffine Form des Megamarschs, um etwas ins Licht zu rücken, das sonst allzu schnell im Schatten bleibt: die Beharrlichkeit lokaler Partner, die Langsamkeit nachhaltiger Entwicklung, die unbequeme Tatsache, dass globale Gerechtigkeit nicht in 24 Stunden „durchgelaufen“ ist. Wer sich auf diesen Marsch einlässt, sammelt nicht nur Spendenquittungen, sondern Erfahrungen – über den eigenen Körper, über Grenzen und darüber, wie nah ein weit entferntes Land kommen kann, wenn man lernt, seine Schritte zu zählen.
Andy Kopp dazu: „Mit jedem Schritt möchte ich dafür sorgen, dass ein Kind satt wird und lernen kann. Je mehr Schritte und je mehr Kilometer ich schaffe, um so mehr Hoffnung können wir schenken. Doch das schaffe ich nicht allein – dafür brauche ich Sie!“
Er erklärt den Megamarsch: „Sie Spenden einen festen Betrag pro Kilometer. Wenn ich 50 Kilometer schaffe, ziehen wir diesen Betrag 50 mal bei Ihnen ein. Wenn ich 80 Kilometer weit komme, dann 80 mal und wenn ich die 100 Kilometer in 24 Stunden tatsächlich bewerkstelligt bekomme, dann spenden Sie 100 mal Ihren Betrag. Ihr Spendenbetrag wird also erst nach meinem Marsch fällig.“

Mitgliederversammlung der Aktion PiT Togohilfe mit Technikeinsatz

26. September 2024

Ohne Ehrenamt funktioniert unsere Gesellschaft nicht. Ich engagiere mich beispielsweise in der Aktion PIT Togohilfe, u.a. weil das Thema Migration aktuell im politischen Populismus untergeht und Menschen auf der Strecke bleiben. Seit Jahren engagiert sich die Organisation in westafrikanischen Togo mit Patenschaften, Gesundheitsprojekten, Brunnenbauen, Schulspeisungen, Ausbildung, damit die Afrikaner ihr Land aufbauen.

Jetzt war die Mitgliederversammlung samt Neuwahlen. Die Ämter sind fast alle gleich geblieben, nur der Vorstandsposten des verstorbenen Altbürgermeisters von Maisach Gerhard Landgraf wurde ersetzt. Ich darf auch wieder dem Vorstand um Margret Kopp angehören. Danke für das Vertrauen.

Informationen über die Aktion PIT Togohilfe gibt es auf der Website. Aber ich will über die Vorstandswahlen kurz berichten, denn sie waren in dieser Form für den Verein etwas neues. Der stellvertretende Vorsitzende Andy Kopp weilt derzeit bis Dezember in Togo, um die Projekte zu betreuen und neue Togoreisen auf die Beine zu stellen. Wir haben ihn via Zoom in unsere Mitgliedersammlung dazu geschaltet und somit eine hybride Mitgliederversammlung daraus gemacht. Ein erkrankten Mitglied war auch via Zoom dabei und unser afrikanischer Partner Dr. Michel Kodom von Aimes-Afrique war auch dabei uns sprach ein Grußwort.

Das Besondere: Wir setzen meine 360 Grad Konferenzkamera KanDao Meeting Pro 360 ein. Hier konnten die zugeschalteten Teilnehmer der Mitgliederversammlung alle Besucher der der Veranstaltung im lokalen Gasthaus zur Post in Fürstenfeldbruck sehen.

Die Faszination einer 360-Grad-Konferenzkamera wie der KanDao Meeting Pro 360 liegt in ihren innovativen Eigenschaften, die das virtuelle Zusammenarbeiten maßgeblich verbessern. Durch die umfassende Rundumsicht erfasst die Kamera den gesamten Raum ohne tote Winkel, sodass alle Teilnehmer unabhängig von ihrer Position optimal dargestellt werden. Dies schafft ein immersives Erlebnis, bei dem sich die Teilnehmer am virtuellen Tisch stärker eingebunden fühlen, da sie eine realistische und vollständige Sicht auf alle Anwesenden haben.

Die einfache Einrichtung und Bedienung sind für mich weitere Merkmale der KanDao Meeting Pro 360. Dank Plug-and-Play-Funktionalität lässt sich die Kamera mühelos in bestehende Konferenzsysteme integrieren, ohne dass komplizierte Installationen erforderlich sind. Die benutzerfreundliche Oberfläche ermöglicht zudem eine intuitive Steuerung und einfache Handhabung, selbst für weniger technikaffine Nutzer. Die Integration mit Zoom ist simple – einfach als Kamera auswählen.

Hochwertige Bild- und Tonqualität tragen ebenfalls zur Faszination dieser Konferenzkamera bei. Mit einer 4K-Auflösung liefert sie klare und scharfe Bilder, die für eine professionelle Präsentation und Kommunikation unerlässlich sind. Die räumliche Audiotechnologie, bestehend aus integrierten Mikrofonen und Lautsprechern, erfasst und gibt den Ton in 360 Grad wieder, wodurch eine natürliche Gesprächsatmosphäre geschaffen wird. Um die Kommunikation von Deutschland mit Afrika zu intensivieren, werden wir die Technik verstärkt einsetzen. Vielleicht schaffen wir eine Kamera auch mal nach Togo, damit Zuseher einen noch besseren Eindruck von diesem Land bekommen.

Ehrenamtliches Engagement ist wichtig

Ich habe mir überlegt, ob ehrenamtliches Engagement wichtig ist. Meine ganze Familie hat ehrenamtliche Jobs. Für mich ist es ein wichtiges Zeichen in der Demokratie. Zuviele Leute schreien mir nach einen übergeordneten Staat, der ihr Leben richten soll.

Ehrenamtliche Tätigkeit ist wichtig, weil sie das gesellschaftliche Miteinander stärkt und Gemeinschaften unterstützt. Freiwillige tragen dazu bei, soziale Probleme zu lindern, benachteiligten Gruppen zu helfen und lokale Projekte voranzutreiben. Darüber hinaus fördert ehrenamtliches Engagement persönliche Weiterentwicklung, indem es Fähigkeiten wie Teamarbeit, Kommunikation und Empathie verbessert. Es schafft zudem ein Gefühl der Zugehörigkeit und des Sinns, sowohl für die Freiwilligen als auch für die Empfänger ihrer Hilfe. Insgesamt leistet ehrenamtliche Arbeit einen wertvollen Beitrag zur sozialen Stabilität und zum Wohlbefinden der Gesellschaft.

Erinnerung: Der letzte Gang des Gerhard Landgraf

26. Juli 2024

Seit ich als Journalist in der Kommunalpolitik im Landkreis Fürstenfeldbruck tätig war, bin ich immer wieder Gerhard Landgraf, dem damaligen Bürgermeister von Maisach, begegnet. Jetzt wird der energische Franke, der bei uns 36 Jahre Bürgermeister war, zu Grabe getragen. Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass ich bei dem morgigen Gedenkgottesdienst in der örtlichen Kirche St. Vitus und bei der Beisetzung dabei bin.

Das letzte Mal traf ich Landgraf im Frühjahr auf einer Versammlung und wir hielten ein kleines Schwätzchen, scherzen herum und freuten uns. Landgraf war mit seinen 84 Jahren gut drauf. Wir beide sind Mitglied der Aktion PiT Togohilfe, eine Organisation, die Landgraf seit Jahren unterstützte.
Und wenn nun sein Gedenkgottesdienst ist, dann erinnere ich mich an eine andere Beerdigung, wo Landgraf bei mir einen Stein im Brett hatte und ich ihm großen Respekt zolle.

ich damals beim Münchner Merkur/Fürstenfeldbrucker Tagblatt war, verstarb der langjährige Fotograf der Zeitung Franz Schmotz. Er war der typische Vertreter eines rasenden Fotoreporters und war jahrzehntelang Tag und Nacht im Einsatz für seine Zeitung. Ich habe viele Geschichten mit ihm gemacht. Sein Standardsatz beim Gruppenfoto war: „Stellt’s euch zamm. I hob koane Zeit.“ Er lichtete die Bevölkerung, Vereine, Politiker, Promis und alles und jeden ab, was ihm vor die Linse seiner Canon kam. Ich hab viel von ihm gelernt. Dann starb der Franz und wurde am Vormittag auf dem Friedhof seiner Wohnortgemeinde Eichenau zu Grabe getragen. Unter den Trauergästen war allerdings kaum ein Politiker zugegen.

Am Nachmittag des gleichen Tages war Kreistagssitzung im Landratsamt Fürstenfeldbruck. Als die Sitzung von der damaligen Landrätin Rosemarie Grützner eröffnet wurde, meldete sich der Maisacher Bürgermeister Gerhard Landgraf zu Worte und redete den anwesenden Kreisrätinnen und -räten ins Gewissen. „Wo wart ihr denn bei der Beerdigung vom Franz Schmotz? Jahrelang hat er euch alle fotografiert und ihr habt immer nach ihm gerufen, wenn ihr in die Zeitung kommen wolltet. Zu seiner Beerdigung ist kaum einer von euch gegangen. Schämt euch!“

Das hatte gesessen. Landgraf hatte seinen Kolleginnen und Kollegen die Leviten gelesen und ich muss als unabhängiger Berichterstatter der Tageszeitung im Nachhinein sagen: Gerhard Landgraf hat mir aus der Seele gesprochen. Daher ist es eine Selbstverständlichkeit, dass ich bei der Beerdigung von Gerhard Landgraf dabei bin und ihn auf seinem letzten Weg begleite.

Trinkspruch in Togo – schönes Storytelling

19. Januar 2024

Heute war ein Tag des Ehrenamtes bei mir. Ich war bei meinen Arbeitskreis Geschichte im Dorf und bei einer Einstandsfeier der Aktion PIT Togohilfe.

Die Togohilfe ist umgezogen innerhalb Fürstenfeldbruck und hat ein neues schönes Quartier im Gewerbegebiet der Großen Kreisstadt bezogen. Und heute galt es sich bei den anderen Mietern der Gewerbeimmobilie mit einem kleinen Vortrag über die Hilfe des Vereins vorzustellen. Im Gebäude sind meist IT-Dienstleister, da ist die Aktion PIT Togohilfe irgendwie ein bunter Vogel. Als wir die so nett zusammen standen und mit einem Glas Sekt anstießen, stellte sich die Frage, wie stößt man eigentlich stilecht in Togo an?

Dazu wusste Margret Kopp, die Vorsitzende der Aktion PIT Togohilfe eine schöne Geschichte zu erzählen. Storytelling pur. Als der inzwischen verstorbene Präsident von Togo General Gnassingbé Eyadéma bei einem Staatsbesuch in China war, stießen die beiden Regierungschef auf ihre Diktaturen an. Der Chinese sagte wohl „Chin Chin“. General Eyadéma wusste nicht so recht, was er antworten sollte und verstand den Trinkspruch wohl falsch und antwortete „Togo Togo“.

Diese Geschichte verbreitete sich in Togo in Windeseile und noch heute erntet man in den afrikanischen Land Gelächter, wenn man die Gläser erhebt und „Togo Togo“ ausruft. Nette Geschichte am Rande. Und übrigens: Chin Chin ist ein frittierter Snack aus Nigeria. In Togo und Benin ist er als atchomon bekannt, in Ghana als achomo und in Kamerun als croquette oder Chin Chin.

Oktoberfest: Auf der Suche nach dem goldenen Engel in der Ochsenbraterei

22. September 2023

Auf dem Oktoberfest gibt es viele Engel, kleine und große, hübsche und weniger ansehnliche – alles eine Frage des Geschmacks. Am bekanntesten ist sicher der Engel Aloisius. Aber es gibt in der Ochsenbraterei auch den goldenen Engel, der eine über vierzigjährige Tradition hat, von denen die meisten Wiesn-Besucher nichts mitbekommen haben.

Die Engelsfigur wird jedes Jahr in dem 7700 Besucher fassenden Festzelt der Familie Haberl an einem anderen Platz aufgehängt, so will es der Brauch. Wenn das Zelt errichtet wird, postieren die Arbeiten den Engel an einer versteckten Stelle und die Wirtsfamilie um Antje Haberl müssen die goldene Engelsfigur finden, sonst droht Pech. Dabei ist der Engel bei den ganzen Figuren im oberen Teil des Festzelts und dem allgemeinen Trubel im Zelt schwer auszumachen. Der Engel hat jedes Jahr eine Bedeutung, erinnert er doch an verstorbene Bekannte.

Dieses Jahr 2023 hat der goldene Engel in der Ochsenbraterei eine besondere Bedeutung. Der an Parkinson erkrankte Promi-Zuckerbäcker Bode E. Müller nahm sich im Mai 2023 das Leben, weil keinen zur Last fallen wollte. Er stürzte sich aus dem fünften Stock eines Hauses am Rosental in der Innenstadt. Müller hatte gegenüber der Ochsenbraterei seinen Verkaufsstand und war unter den Wiesnwirten und den Belegschaften sehr beliebt. Er hatte das Herz am rechten Fleck. Der Tod erschütterte sie alle. Und so wurde der Goldene Engel der Ochsenbraterei dieses Jahr Bodo Müller gewidmet. Der Engel blickt in Richtung des Bodo-Zeltes. Zudem wurde der Engel mit einer Torte ausgestattet.

Diese wunderschöne Geschichte erfuhr ich bei unserem jährlichen Wiesn-Stammtisch der Aktion Pit Togohilfe, zu dem Familie Haberl dankenswerterweise den Vorstand einlädt. Dieses Mal kamen wir mit prominenter Begleitung in Form von Dr. Michel Kodom von Aimes-Afrique, unserem Partner in Togo. Kodom kommt aus Togo und ist ein Fan von Mythen und Legenden. So genoss er die Erzählungen von Wirtin Antje Haberl und ich lauschte aufmerksam. Am Smartphone zeigte sie, wo der Engel im Zelthimmel befestigt ist.

Nach dem Stammtisch machte ich mich auf die eigene Suche nach dem Engel. Rund 15 Minuten suchte ich erfolglos. Daher sprach ich eine Wiesnbedienung an, die eigentlich im Stress ist. Zu meiner Überraschung freute sie sich und nahm mich an die Hand, zog mich durch die Betrunkenen durch und zeigte mir mit einem freundlichen Lächeln den Engel im Zeltdach. Den Ort verrate ich euch nicht. Da müsst ihr selbst suchen und an die schöne Geschichte mit dem Engel in der Ochsenbraterei auf der Wiesn denken.

Gedanken zum Weltkindertag

20. September 2023

Heute ist Weltkindertag und ich bin sehr stolz auf meine beiden Kinder K1 und K2. Jeder macht seinen Weg und wir als Eltern sind verpflichtet ihnen beizustehen, wenn sie Hilfe brauchen.

Gerade komme ich von der Versammlung des Vereins Aktion Pit Togohilfe bei dem ich Mitglied bin und zwei Patenkinder in Togo unterstütze. Der Verein baut Schulen und Kindergarten, sorgt mit Partnern vor Ort für Gesundheit und hat auch eine Schulspeisung in der Togo eingerichtet, damit die Kinder in einem der ärmsten Länder dieses Planeten auch eine Chance in ihrem Land haben. Aktion Pit Togohilfe vermittelt auch Patenschaften und ich garantiere, dass das Geld dort ankommt und nicht auf der Strecke bleibt und in Verwaltung versickert. Im Moment sind es rund 850 Patenschaften. Afrika sitzt auf gepackten Koffern und wenn wir es nicht schaffen, gemeinsam mit den Menschen die Probleme des schwarzen Kontinents zu lösen, dann hat Europa ein Problem. Rechte Parteien zündeln auf Kosten der Kinder vor Vorfeld der Landtagswahl.

„Gebt den Kindern das Kommando“ nuschelt einst der Herbert ins Mikrofon und wenn die Kinder dann mit Schulstreik und Klimastreik auf ihre Zukunft aufmerksam machen, dann ist es auch nicht richtig. Die Lage ist schon verzwickt. Die Herausforderungen sind überall. Es braucht einen Dialog der Generationen und es braucht wieder ein gegenseitiges Zuhören. Zum Weltkindertag genieße ich die Temperaturen und hänge meinen Gedanken nach. Und ich freue mich, dass ein Bäckerei-Kunde von mir den Tag genutzt hat und jedem Kind ein Breznherz überreicht hat, wenn es die Bäckerei besuchte. Es sind auch die kleinen Gesten die zählen.

Blick in den Spiegel verändert das Leben

14. Februar 2023

Es ist großartig, wenn ich Erfolgsgeschichten veröffentlichen kann. Mein Herz schlägt vor so viel Hilfsbereitschaft höher. So geht es mir im Moment, als ich dieser Zeilen tippe und von einem gelungenen Projekt von Verein Aktion PiT Togohilfe berichten darf, bei dem ich Mitglied bin.

Der heutige Blick in den Spiegel veränderte das Leben des jungen Marius und das ist seine Geschichte.
Vor einigen Wochen bat der Verein um Spenden für Marius, der dringend eine OP benötigte. Und es wurde großzügig gespendet, so dass unser Partner in Togo Dr. Michel Kodom den 22-jährigen jungen Mann zu einer ausführlichen Vorbesprechung einladen konnte.

Dr. Kodom erklärte ihm genau, was auf ihn zukommen würde, wieviele Spezialisten notwendig sein würden, wie genau der Eingriff ablaufen würde, welche Herausforderung diese Operation nicht nur für den jungen Mann, sondern für das gesamte medizinische Personal darstellt.

Marius war erfüllt von Hoffnung, aber natürlich auch von Angst, ob er das alles gut überstehen würde. Wenige Tage später war es so weit: der OP-Saal an der Klinik von Dr. Kodom war den ganzen Tag frei, sodass das togoische Ärzteteam ohne Zeitdruck arbeiten konnte.

Die Operation selbst dauerte tatsächlich über 5 Stunden. Marius hat sowohl die Anästhesie als auch den chirurgischen Eingriff erstaunlich gut verkraftet. Als er am nächsten Tag zum ersten Mal in einen Spiegel schaute, war es wie ein Wunder für ihn! Man kann kaum glauben, dass das derselbe junge Mann ist.

Noch tut alles weh, noch muss der Kiefer erst verheilen, bis er eine Zahnprothese bekommen kann, noch liegt der weitere Heilungsprozess vor ihm, bis er in sein altes Leben zurückkehren und wieder studieren kann. Doch der schwierigste Teil dieses Weges liegt nun hinter ihm.

AmazonSmile endet und das ist schade

20. Januar 2023

Ich bin ein Fan von Amazon und ich bin ein noch größerer Fan meines Ehrenamts beim Verein Aktion PiT Togohilfe – und ich war froh, dass mein Freundeskreis und ich durch meine Amazon-Einkäufe meine Aktion PiT Togohilfe finanziell unterstützen konnte. Damit ist jetzt bald Schluss.

In der Vergangenheit hatte Amazon das AmazonSmile-Programm. Käufer von Amazon-Produkten konnten an diesem Programm teilnehmen und mit ihrem Einkauf gemeinnützige Organisationen ihrer Wahl unterstützen. Bei mir war es eben die Aktion PiT Togohilfe. Jetzt schreibt Amazon: „Leider hat das Programm seitdem nicht die Wirkung entfalten können, auf die wir damals gehofft hatten.“ Das kann ich nicht bestätigen, denn durch gute Öffentlichkeitsarbeit des lokalen Vereins kamen schon interessante Summen zusammen, die wir für unsere Arbeit in Togo hervorragend einsetzen können. Natürlich gibt es Spenden und Zuwendungen, aber durch Smile konnte der Verein noch ein paar Euro einnehmen.

Amazon schreibt weiter: „Wir möchten Sie daher darüber informieren, dass wir AmazonSmile zum 20. Februar 2023 einstellen werden. Wir werden weiterhin Ressourcen und Investitionen in den Bereichen einsetzen, in denen wir wichtige Veränderungen tatsächlich wirkungsvoll umsetzen können — vom Zugang zu Informatikunterricht für Schüler und Studierende bis hin zur Logistikhilfe für Gemeinden, die von Naturkatastrophen betroffen sind.“ Die Unterstützung ist natürlich eine feine Sache, aber ich vermute, dass Aktion PiT Togohilfe als größter deutsche Togoverein auf der Strecke bleibt, obwohl das Land massive Hilfe braucht.

Amazon wickelt Smile mit den Worten ab: „Um gemeinnützige Organisationen, die am AmazonSmile-Programm teilgenommen haben, bei dieser Umstellung zu unterstützen, werden wir eine einmalige Spende bereitstellen, die dem entspricht, was sie durch das Programm in drei Monaten im Jahr 2022 erhalten haben. Dies gilt zusätzlich zu den Mitteln, die die Organisationen bis zum Ende des Programms noch für sich sammeln werden.“

Es werden eine Vielzahl von Maßnahmen angeführt, bei denen sich Amazon engagieren wird: Ukraine-Hilfe, Community Fund, Amazon Future Engineer oder Hochwasserhilfe. Alles gut und wichtig, aber AmazonSmile war wunderbar, um Freunde eines Vereins zu aktivieren, um konkret für den eigenen Verein sich zu engagieren beim Kauf über Amazon. Das bricht jetzt weg und das ist schade, sehr schade.

Live-Stream aus Togo – Auszeichnung für Architekten

21. April 2022

Trotz Ukraine-Krieg darf Afrika nicht vergessen werden. Es gibt gleich zwei Neuigkeiten aus dem westafrikanischen Land zu berichten bei dem der Verein Aktion PiT-Togohilfe aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck (Bayern) involviert ist. Zum einen mache ich einen Live-Stream am Freitag, 22. April von 18 bis 18:45 Uhr – zum anderen wurde ein renommierter Architekturpreis an einen Kooperationspartner der Aktion PiT Togohilfe vergeben.

Togowald-Challenge Live
Die Togowald-Challenge Live aus Afrika in YouTube findet am 22. April 2022, 18:00 bis 18:45 findet in meinem YouTube-Kanal statt. Die Adresse ist https://www.youtube.com/redaktion42

Im Jahr 2021 konnte die Aktion PiT-Togohilfe pünktlich bis zum Welttag des Baumes 30.000 Bäume in den 10 Modelldörfern pflanzen, die seitdem von dafür geschulten Jugendgruppen gepflegt und gehegt werden. Ich hab schon darüber gebloggt.
Heuer will der Verein diesen Erfolg fortsetzen und 10.000 Obstbäume pflanzen, dem Klima und der Versorgung der Menschen zu liebe. Margret und Andy Kopp informieren direkt aus Togo vom Stand der Dinge. Die Moderation durch meinen Kollegen Thomas Gerlach und mich.

UPDATE: Leider fällt das Streaming mit Togo aus. In Togo ist an dem Ort der Reisegruppe kein Netzempfang, weil sich die Reiseroute aufgrund von Krankheit ändern musste. Daher werde ich online ein paar Worte zum Projekt erzählen. Tut mir leid.

Architekturpreis für Francis Kéré
Der Architekt Francis Kéré, Professor an der Technischen Universität München (TUM), erhält den Pritzker-Preis. Mit dieser Auszeichnung, die als die wichtigste in der Welt der Architektur gilt, würdigt die Hyatt Foundation das außergewöhnliche Lebenswerk von Prof. Kéré, der im westafrikanischen Burkina Faso geboren ist.

Seine innovativen Entwürfe vereinen traditionelle Baumaterialien mit modernster Ingenieurtechnik und Nachhaltigkeit. Und zugleich stehen seine architektonisch herausragenden Gebäude immer auch für soziales Engagement.

Aktion PiT-Togohilfe e.V. konnte im vergangenen Studienjahr bei einer Kooperation mit Bachelor- und Masterstudenten seines Lehrstuhls an der TU München von Professor Kéré und seinen innovativen Ideen profitieren.

Mit Unterstützung von Aktion PiT-Togohilfe entwarfen die Studenten Lösungsvorschläge für „Hygiene-Points“. Diese sehen vor, mit lokalen Baumaterialien Begegnungsstätten in den 10 Modelldörfern Aimes-Afrique zu errichten, die nachhaltig den Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglichen, den Hygiene-Standard deutlich erhöhen und gleichzeitig dem Austausch der Dorfbewohner dienen. Es zeigt, Forschungen in München haben direkte Auswirkungen nach Afrika.