Posts Tagged ‘Blu ray’

Filmtipp: Pixels Special Edition auf Blu ray

13. Februar 2016
Der Film geht so, das Modell von Pixels ist super.

Der Film geht so, das Modell von Pixels ist super.

Ok, ich hab mir damals mehr erwartet, als ich mit meiner Familie im örtlichen Kino Scala den Film Pixels angeschaut hatte. Als Retrogamer war ich sehr begeistert, dass endlich mal ein Film über meine Sehnsucht nach alten digitalen Zeiten gedreht wurde. So richtig überzeugt hat mich der Film von Chris Columbus dann aber doch nicht. Und trotzdem musste ich die Pixels Special Edition auf Blu ray dann doch haben.


Der Grund war weniger der Inhalt als die nette Verpackung. Die Blu ray und die 3D-Version kam in einem großen Pac Man aus Plastik daher, der wohl gerade eine US-Stadt angreift. Ich finde die Idee wirklich nett. Das ganze Ensemble ist putzig anzusehen. Der gelbe Pac Man kann sogar auf Wunsch beleuchtet werden. Der Einschaltknopf befindet sich im geöffneten Maul der Spielfigur. K2 hatte beim Drücken des Knopfes die Befürchtung, dass sich der Mund von Pac Man dann schließt und nach dem Finger schnappt. Nette Idee des Kindes, aber unser Pac Man leuchtet nur.
Die Stadt steht auf einer blauen Box, in der die Datenträger untergebracht sind: Blu ray und 3D-Blu ray – wobei ich mir die 3D-Version gerne gespart hätte, weil ich Stereoskopie sowieso nicht sehen kann. Aber die  Pixels Box gab es nur mit 3D, also Augen zu, Geldbörse auf und durch.

Im Kino war ich damals enttäuscht.

Im Kino war ich damals enttäuscht.

Der Film Pixels selbst war durchschnittlich. Ich mag Adam Sandler einfach nicht. Er ist einfach nicht mein Typ als Schauspieler. Auch Chris Columbus als Regisseur hatte so seine Seiten – einmal die Kevin allein-Reihe (würg) und dann ein paar Harry Potter-Filme (schon besser). Unangenehm fiel mir mal wieder Henry Jackman mit seinem Soundtrack auf. Henry Jackman kommt aus der Hans Zimmer-Schmiede und mehr muss ich nicht sagen. Ich mag die Musik von Hans Zimmer nicht, hätte mich aber gefreut, wenn der Soundtrack des Films in der Blu ray-Box dabei gewesen wäre.
Also hab ich den Film nochmals angeschaut, die Blu rays in die Box verpackt und das Pac Man-Ensemble zu meinem Terminator-Kopf und Alien-Kopf gestellt. Die Retrogamer werden es schätzen. Pac-Man, Donkey Kong, Space Invaders und Centipede wurden im Film nett dargestellt und das ist für mich das Wichtigste – Adam Sandler hin oder her.

Filmtipp: The Conjuring

16. Dezember 2014

Als Fan des fantastischen Films mag ich vor allem Spuk- und Geisterfilme. Alle paar Jahre kommt ein guter Streifen auf den Markt. Als einen der guten Filme empfand ich The Conjuring, den ich mir jetzt erst auf Blu ray angeschaut habe. Im Kino hatte ich ihn leider verpasst.

Für mich eine schöne Überraschung: The Conjuring

Für mich eine schöne Überraschung: The Conjuring

Obwohl natürlich alles schon mal gesehen, hat mir The Conjuring Spaß gemacht und ich hab mich gegruselt. Neues gab es nicht, aber das gezeigte ist bewährte Kost. Gerade Freunde des guten alten Exorzisten kommen auf ihre Kosten. Der Film ist gewürzt mit Blair Witch und eine Prise bis das Blut gefriert und heraus kam ein erfrischender Horrorfilm. Dabei hatte ich zunächst meine Befürchtungen, denn hinter The Conjuring stehen die Macher von Saw. Und Saw steht nicht gerade für eine gepflegte Art von Gruselunterhaltung, sondern für harten Terrorfilm. Saw 1 fand ich dennoch hervorragend, will aber so harte Gewalt bei einem Spukfilm nicht sehen.

Ein Film, den keiner braucht und trotzdem Kasse machte: Annabelle

Ein Film, den keiner braucht und trotzdem Kasse machte: Annabelle

Was mir auch nicht gefällt, ist die Idee, The Conjuring als Franchise auszubauen. Es soll Spin offs und Fortsetzungen geben. Hollywood kopiert sich einmal wieder selbst und da ist kein Platz für neue Ideen. Den Start machte Annabelle, die unheimliche Puppe zu Beginn von The Conjuring. Ich sag es mal so: Ich brauch diese Art von Filmvermarktung überhaupt nicht.

Geht so, aber nicht der Hammer - der Score zum Film.

Geht so, aber nicht der Hammer – der Score zum Film.

Eine Anmerkung zum Score. Der Score von Conjuring sorgt für die richtige Atmosphäre in dem Film. Und wie eine Heimsuchung klingt der Soundtrack von Joseph Bishara auch. Ich muss zugeben, dass ich von Joseph Bishara noch nie etwas gehört habe. Er komponierte zahlreiche Soundtracks zu Horrorfilmen, die ich aber allesamt nicht gesehen habe: Joseph’s Gift (1998), The Convent (2000), Unearthed (2006), The Gravedancers (2006), Autopsy (2008), Night of the Demons (2009), Insidious (2011), 11-11-11 (2012) oder Dark Skies (2013). Auch zu Annabell hat Joseph Bishara die Musik geschrieben und ich werde mir die Sache mal anhören.
Ein großes Meisterwerk habe ich mir beim Soundtrack von The Conjuring nicht erwartetet und ich wurde auch nicht enttäuscht. Der Score ist zwar atmosphärisch dicht, aber nicht ein besonders großer Wurf.

Godzilla: Mein Lieblingsmonster ist wieder da

25. September 2014

Zur Sozialisierung meiner filmischen Erziehung gehörte auch Godzilla. Seit meiner Kindheit begleitet mich das japanische Monster und auch als Erwachsener gefällt mir die Filmfigur. Als Kind schaute ich am Samstag um 14 Uhr die Jugendvorstellungen der Godzilla-Filme im örtlichen Lichtspielhaus an, Eintritt 2,50 Mark. Später kaufte ich mir die Filme auf DVD und wenn ich schlechte Laune habe, genieße ich die Klopperei der Herren in Monstergummianzügen. Und als ich hörte, dass Steiff einen Sammler-Godzilla auf den Markt bringt, schlug ich sofort zu. Godzilla ist natürlich mehr als nur Unterhaltung, denn es ist auch ein Ausdruck des Protestes gegen Atomkraft. Der Science Fiction Film als Spiegel seiner Zeit.

Auch im neuen Godzilla gibt es Verwüstungen.

Auch im neuen Godzilla gibt es Verwüstungen.

Als die erste US-Produktion von Godzilla von Roland Emmerich auf den Markt erschien, war ich skeptisch. Den Film fand ich gar nicht so schlecht – es war kein japanische Monsterkino von Toho mehr, sondern eine fette US-Blockbuster-Produktion. Doch, Emmerichs Version mochte ich und sehe es als klassisches Popcorn-Kino. Lange musste ich nach dem Score des Film suchen, denn er ist wirklich hervorragend.

Der Film ist sehr dunkel.

Der Film ist sehr dunkel.

Als Godzilla von Gareth Edwards in die Kinos kam, spitze ich die Ohren. Der Mann hatte mit Monster 2010 einen Überraschungshit gelandet und er hat das Potenzial für Godzilla. Und ich hatte recht. Mir hat seine Version gefallen und vor allem deswegen, weil es kein Transformers, Pacific Rim und Co geworden ist. Fans dieser Art von Materialschlacht waren beim ersten Sehen von Godzilla wohl enttäuscht. Ich hatte auch viele Bekannte, die mich vor der Filmversion von Edwards gewarnt habe. Verschwendete Zeit und verschwendetes Geld. Godzilla tritt erst nach einer Stunde auf und bleibt viel im Dunkeln. Es gibt zwar eine Zerstörungsorgie, aber die Inszenierung war deutlich anders als bei klassischen Hollywood-Blockbustern. Daher viel der Film bei einigen Freunden komplett durch. Er widersprach dem gängigen Klischee von Monsterkino und es gab auch keine jungen, kurzgeröckten Damen, coole Jungs oder dumme Sprüche.
Godzilla ist von der ersten Minute des Films präsent, aber nicht sichtbar. Gareth Edwards schafft es, mit den Gefühlen zu spielen, anzudeuten und Spannung zu erzeugen. Wie er es mit Monsters geschafft hat, schafft er es hier – mit deutlich mehr Budget. Der Soundtrack von Alexandre Desplat tut sein übrigens. Den Soundtrack habe ich hier ausführlich besprochen.

godzilla
Leider hat das Drehbuch einige Schwächen, aber die Effekte sind erste Sahne. Daher habe ich mir das Filmbuch Godzilla: The Art of Destruction gekauft. Schöne Entwürfe, Concept Art Illustrationen, Storyboards und Zeichnungen, wenige Filmfotos – ganz wie es sein soll, die hier Mark Cotta Vaz zusammengetragen hat. Zudem gibt es einige Hinter den Kulissen-Bilder, die einen Eindruck von der Produktion geben. Das Vorwort schrieb übrigens der Regisseur Edwards selbst. Die Texte selbst sind nicht allzu lang und große Geheimnisse werden in diesen Filmbüchern sowieso nicht ausgeplaudert. Es macht Spaß nach dem Genuss der Blu ray das Buch durchzublättern und dazu den Soundtrack zu gehören. Und Godzilla war so ein Erfolg, dass zwei Fortsetzungen gedreht werden sollen, die erste kommt 2018 ins Kino.

Brauchen wir den Nachfolger der Blu ray?

4. April 2014

SonyPro_Archival Discs_1

Es ist klar, optische Datenträger sind endliche Medien. Die CD stirbt, die DVD ist am Ende und wir haben gerade das letzte optische Medium am Start, die Blu ray. Ich bin der Meinung, dass durch Cloud optische Datenträger keine Zukunft haben. Die HD-DVD ist ja massiv gescheitert. Aber sollte ich mich irren?

Sony und Panasonic haben vor kurzem die „Archival Disc“ vorgestellt, einen neuen Standard für professionelle optische Discs der nächsten Generation mit sehr hohen Speicherkapazitäten. Wichtig ist, wir sprechen von professionellen Kunden und nicht für den Privathaushalt. Beide Unternehmen wollen den Markt für die Langzeitspeicherung digitaler Daten weiter ausbauen.

Optische Discs haben laut Sony den Vorteil, dass sie effektiv Staub und Wasser abweisen und gleichzeitig Temperaturschwankungen und Änderungen der Luftfeuchtigkeit während ihrer Lagerung standhalten. Sie sind generationsübergreifend kompatibel zwischen unterschiedlichen Formaten, sodass sie auch lesbar bleiben, wenn sich die Formate ändern. Dies macht sie zu einem robusten und zuverlässigen Medium für die langfristige Datensicherung. Vor dem Hintergrund steigender Datenmengen und eines wachsenden Archivierungsmarktes, haben sich Sony und Panasonic dazu entschlossen, gemeinsam einen Standard für professionelle optische Discs der nächsten Generation zu entwickeln: die „Archival Disc“.

SonyPro_Archival Discs_2

Ab Sommer 2015 wollen Sony und Panasonic Systeme mit einer Aufnahmekapazität von 300 GB pro Disc auf den Markt bringen. Des Weiteren planen beide Unternehmen, ihre jeweiligen Technologien auf eine Aufnahmekapazität von 500 GB pro Disc und dann auf 1 TB zu erhöhen.

Besonders in der Filmindustrie ist die Nachfrage an Archivierungslösungen mit hoher Kapazität enorm gestiegen. In Cloud-Datencentern haben Verbesserungen der Netzwerkdienste das Datenvolumen ebenfalls in die Höhe schießen lassen. Ich muss sagen, ich bin skeptisch.

Technische Daten der Archival Disc:

Disc-Größe (Art) 300 GB (einmal beschreibbar)

Optische Parameter Wellenlänge λ = 405 nm (Nanometer), numerische Apertur NA = 0,85

Disc-Struktur Doppelseitige Disc (3 Schichten/Seite), Steg und Nut

Spurabstand 0,225 μm (Mikrometer)

Datenbitlänge 79,5 nm (Nanometer)

Fehlerkorrektur Reed-Solomon-Code

Der optische Verfall bei Star Wars Clone Wars

27. Oktober 2013

Als Star Wars-Anhänger der alten Schule tat ich mich mit den Clone Wars schwer. Die TV-Serie litt zu Beginn an schwachen Zeichnungen. Die Szenen waren zu grobschlächtig, die Charaktere nicht tief genug. Das besserte sich im Laufe der Zeit. Die Verantwortlichen hatten wohl mehr Mut (und wahrscheinlich mehr Budget). Die Filme haben heute zwar noch immer nicht die Eleganz von Kinofilmen – brauchen sie als TV-Serie aber auch nicht. Durch verschiedene Mehrteiler ist die Story tiefer und komplexer geworden und das allein hat sich gelohnt.

Luke

Ich genoss die Serie komplett an einem Wochenende zusammen mit K1. Wir schauten zusammen das Art of Buch (ich hatte mal darüber gebloggt) in Ruhe an und philosophierten über die ausgezeichneten Booklets in Staffel 1und Staffel 2 der Blu ray-Version. Dank der Zeichnungen konnten wir in unser Star Wars-Universum abtauchen. Ab Staffel 3 maulte K1 und er hat recht. Aus der schönen Collector-Box waren schnöde einfache blaue Plastikboxen geworden. Der Verleih hat gespart, aber den Preis nicht gesenkt. Ich dachte, dass ich die falschen Versionen in aller Eile bei Amazon bestellt hatte, doch nichts da: ich habe mich nicht vertan. Es gibt keine aufwendigen Boxen mit Booklet mehr für Teil 3, 4 und 5. Sauerei, was der Verleih den Fans antut. Elende Geldschneiderei.

Wahrscheinlich läuft es wie immer. Erst die schwache Ausstattung und später eine Extended Version mit Booklet und Sammlerzeugs auf den Markt bringen und Fans melken. Nichts da. Clone Wars gefällt mir, aber nicht so gut, dass ich für eine TV-Serie nochmals blechen soll.

Kleiner Tipp: Wer jetzt erst einsteigt, sollte sich die Star Wars: The Clone Wars – Komplettbox überlegen, die für wenig Geld erschienenen ist. Die reicht dann aber auch.

Box

Battlestar Galactica – mir hat’s gefallen

24. Mai 2013

Battlestar

Als Kind liebte ich die TV-Serie Kampfstern Galactica. Es war die Zeit als Krieg der Sterne im Kino lief und ich voll auf dem SF-Trip war. Kampfstern Galactica enthielt alles, was ich als junger SF-Fan wollte: Raumschiffe, ein weiser Kapitän, wilde Gefechte, Roboter, gut gegen böse. Die TV-Serie wurde zu (unlogischen) Kinofilmen zusammengeschnitten und immer wieder im deutschen Fernsehen gezeigt.

Schon vor längerer Zeit kam es dann zu einer Neuverfilmung: Battlestar Galactica. Die Produzenten griffen den alten Stoff auf und interpretierten ihn neu. In einem TV-Marathon von drei Tagen schaute ich mir alle vier Staffeln von Battlestar Galactica samt Miniserie auf DVD an und ich muss sagen: Mir blieb die Spucke weg. Das hatte ich nicht erwartet.

Die Neuinterpretation hatte so gar nichts mit dem alten Kampfstern Galactica zu tun. Freilich, es gab noch die Figuren, die Kampfsterne und die Zylonen. Aber die ganze Serie hatte für das Fernsehen eine ungewohnte Tiefe. Es ging um die Suche nach der Wahrheit, um die Suche nach Glauben und Werten, um die Suche nach Gott. Keine leichte Kost, wenn man hirnlose SF-Unterhaltung im Fernsehen gewohnt ist. Aber ich geb es zu: Im Fernsehen hätte ich mir die neue Serie nicht anschauen wollen, denn für eine wöchentliche Ausstrahlung war manche Serienentwicklung von Folge zu Folge zu komplex. Auf DVD oder Blu ray ist es ein wahres Vergnügen sich die Geschichten auf dem alten rostigen Schlachtschiff anzuschauen. Zwar gibt es noch Raumkämpfe – faszinierend spielen sich oftmals lautlos oder mit reduziertem Ton ab, aber was vor allem zählt sind die Charaktere. Die Personen sind hervorragend gearbeitet und ideal besetzt, auch in die Nebenrollen. Der ganze Plot lebt von der komplexen Interaktion. Daher wundert es mich, dass die Serie ein großer Erfolg im Fernsehen geworden ist.

Einen großen Einfluss auf die Stimmung in der Serie hat die Musik. Der Soundtrack wurde zunächst im Piloten Battlestar Galactica von Richard Gibbs und in der Serie  von Bear McCreary Battlestar Galactica – Season 1 geschrieben. Im Moment sorgt McCreary für die musikalische Stimmung der Erfolgsserie Walking Dead. Bei Galactica überwiegen die düsteren Töne, oftmals unterbrochen von Schlagwerk. Ganz im Gegensatz zum berühmten Score von Stu Phillips vom alten Kampfstern Galactica. Phillips setzte auf Orchester und es gelang ihn ein pompöser Soundtrack, den ich heute immernoch gerne höre. Zum 25. Geburtstag des Films gab es übrigens eine aufpolierte Version des Soundtracks, der um einen unnötigen Discotitel ergänzt wurde. Aber Bear McCreary lehnt sich in seinen Soundtracks erst gar nicht an das Original an. Während die Serie eine Neuinterpretation des alten Stoffs sind, ist der Soundtrack etwas komplett neues. Sehr stimmungsvoll, aber sicherlich nicht zum Nebenbeihören. So wie die ganze Serie nichts für Nebenbei ist. Schon im Vorspann passiert ungewöhnliches, wird doch der ganze Plot der Folge verraten. Clliffhanger-Fans haben hier kaum eine Chance, denn der Inhalt steht für den Zuseher schon zu Folgenbeginn fest.

Thunderbolt Docking-Station macht Schluss mit dem Kabelwirrwarr

29. April 2013

Ich will auf meinen Seminaren nicht viel Technik mehr herumschleppen. Entweder habe ich ein MacBook Air oder ein iPad dabei, wenn ich präsentiere. Im Büro ist dann die Technik vorhanden, damit ich auf alle meine Daten zurückgreifen kann. Aber ich hasse diese elenden Kabel: USB, FireWire, Thunderbolt, Ethernet und und und. Aber ab Sommer wird damit Schluss sein, denn da wird Sonnet eine neue Thunderbolt Docking-Station auf den Markt bringen

Das Echo 15 Thunderbolt Dock von vorne.

Das Echo 15 Thunderbolt Dock von vorne.

Mit dem Echo 15 Thunderbolt Dock stellt Sonnet eine umfangreiche Docking-Station für Macs und Windows-Computer mit Thunderbolt-Schnittstelle vor. Als Anwender erhalte ich 15 Anschlussmöglichkeiten: vier für USB 3.0, je einen für Gigabit Ethernet, FireWire 800, einen durchgängigen Thunderbolt-Anschluss (für ein weiteres Thunderbolt-Peripheriegerät oder einen Monitor), zwei eSATA- und zwei interne SATA-Anschlüsse. Davon ist einer für ein internes optisches Laufwerk gedacht, der andere 6 Gb/s-Port für eine 2,5 Zoll große SSD oder eine 3,5 Zoll große Festplatte. Das Dock verfügt über einen Audioeingang und Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon. Zudem bietet das Echo 15 Thunderbolt Dock ein 8x DVD±RW-Laufwerk oder optional ein Blu-ray BD-ROM/8x DVD±RW-Laufwerk inklusive der passenden Blu ray-Playersoftware für OS X.

Mit dem System kann ich meine Daten endlich mit einem Mal an meinen Arbeitsmac bringen ohne dass ich wie bisher das elende Steckerspiel habe. Stecker rein, Stecker raus. Damit wird ab Sommer Schluss sein.

Tragbare Computer werden immer leichter und schlanker – dafür werden jedoch auch Schnittstellen und optische Laufwerke eingespart und das ist gut so. Aber im Moment brauche ich noch das ganze Zeugs. Da kommt für mich das  Echo 15 Thunderbolt Dock von Sonnet gerade richtig: FireWire 800, Gigabit Ethernet, eSATA, ein Audio-Anschluss, USB 3.0-Anschlüsse sowie ein optisches Laufwerk, um Software zu installieren, CDs und DVDs zu importieren und zu brennen. Auch DVDs und sogar Blu-ray-Filme können so wieder komfortabel am portablen Computer angeschaut werden. Die Peripheriegeräte werden auf der linken Seite mit Standardkabeln verbunden, das Dock mit einem einzigen Thunderbolt-Kabel an den Computer angeschlossen. Wird der mobile Rechner entfernt, muss lediglich das Thunderbolt-Kabel gezogen werden.

Das Echo 15 Thunderbolt Dock von hinten.

Das Echo 15 Thunderbolt Dock von hinten.

Im Lieferumfang der Docking-Station mit optionalem Blu-ray-Laufwerk ist eine Mac-Playblacksoftware für Blu-ray-Discs enthalten. Darauf bin ich sehr gespannt, denn bisher war Blu ray am Mac eher ein Gemurkse. Sämtliche Modelle unterstützen die Installation von Standard-SSDs oder einer Festplatte zur Datensicherung bzw. Speicherung einer Medienbibliothek. Wir Mac-Anwender können somit das Time Machine Backup-Laufwerk innerhalb des Docks installieren.

Die Preise bewegen sich auf Normalniveau: Das Echo 15 Thunderbolt Dock mit DVD-Laufwerk (Artikelnummer ECHO-TBD-CD-0TB) ist zum UVP von 415,90 Euro erhältlich.  Das Echo 15 Thunderbolt Dock mit Blu-ray-Laufwerk (Artikelnummer ECHO-TBD-BL-0TB) ist zum UVP von 467,90 Euro verfügbar.

 

Ich mach mich nicht zum Deppen: Der Hobbit kaufe ich (noch) nicht

21. April 2013

hobbit

Der Peter Jackson-Film Der Hobbit: Eine unerwartete Reise ist vor kurzem als Blu ray erschienen. Etwas länger gab es ihn schon als Download bei iTunes. Dies ist ein Hinweis auf die künftige Apple-Strategie. Trotzdem, dass ich Fan des Herr der Ringe-Universums bin, werde ich mir dieses Mal die Blu ray nicht kaufen – sei es als herkömmlichen 2D-Film, noch als 3D-Version. Das hat verschiedene Gründe, aber vor allem liegt es daran dass wieder einmal der Verleiher ein gieriges Spiel mit uns treibt. Wir Fans werden zum Narren gehalten und sollen gemolken werden.

Die vorliegende Version vom Hobbit ist 170 Minuten lang. Im Herbst diesen Jahres wird die Extended Version des Films erscheinen. Warner machte aus Herr der Ringe schon ein riesiges Geschäft, dies soll sich jetzt beim Hobbit wiederholen. Ohne mich. Ich habe bei HdR bereits darüber geschrieben. Erst kommt die kürzere Kinofassung auf Datenträger heraus, und ein halbes Jahr später die Langfassung. Das war bei Herr der Ringe so und wiederholt sich nun beim Hobbit. Für mich ist das pure Geldschneiderei – ich habe darüber gebloggt.

Das ist kein Argument gegen den Film. Den Film aus Mittelerde finde ich sehr, sehr gut. Aber es ist ein Argument gegen Warner. Die Veröffentlichung von Herr der Ringe auf Blu ray und DVD war ein komplettes Desaster. Am Schluss wurde sogar eine defekte Tonspur bei Herr der Ringe ausgeliefert. Hier hat Werner viel Geschirr bei den Fans zerschlagen.

Werde dieses Mal bis zum Weihnachtsfest warten. Dann kommt der zweite Teil von Hobbit mit dem Titel The Desolation of Smaug in die Kinos und es kommt auch der Extended Cut von Der Hobbit: Eine unerwartete Reise heraus. Ähnliches dummes Spiel wurde mit uns Kunden übrigens auch bei Avatar gemacht.

Tipps gegen den Stress von einem 8 Bit-Helden

16. März 2013

Zugegeben, ich bin ein emotionaler Mensch. Es braucht zwar einige Zeit, um mich auf die Palme zu bringen. Wenn ich aber mal explodiere, dann richtig und ich vergesse nichts. Vielleicht sollte ich mir ein Beispiel an den neuem Disney-Film Ralph reichts nehmen. Der neue 3D-Film startet in Deutschland am 4. April auf Blu ray. Und ich sollte ihn mir ansehen: Es geht um Randale Ralph. 30 Jahre muss er tagein, tagaus den Bösewicht in einem Videospiel mimen, und das obwohl er eigentlich ein richtiger guter Kerl ist! Bis es Ralph schließlich reicht und er das Abenteuer wagt, sein Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen.

wrerck-it-ralph-01

Zum Start gab die Disney-Pressestelle mir ein paar Tipps gegen den Stress auf den Weg. Gerne gebe ich sie weiter, vielleicht helfen sie ja dem einen oder anderen:

  • Atmen Sie zu allererst einmal tief durch! Wenn Ihr Körper genügend Sauerstoff hat, kann er besser arbeiten und Sie mit einer stressigen Situation viel gelassener umgehen.
  • Versuchen Sie zu dem, was Sie ärgert, Abstand zu gewinnen! Danach sieht die Sache vielleicht gar nicht mehr ganz so schlimm aus.
  • Treiben Sie Sport oder machen Sie einen Spaziergang! Bewegung tut gut und für Ablenkung ist auch noch gesorgt.
  • Eine gute Idee, nicht nur bei Stress: Schlafen Sie genügend! Ausgeschlafen kann man Problemen viel besser gegenübertreten.
  • Schalten Sie einfach einmal ab! Legen Sie sich aufs Sofa, nehmen Sie ein gutes Buch in die Hand und schalten Sie vor allem Smartphone und Laptop aus!
  •  Laden Sie sich keine unnötige Arbeit auf! Sagen Sie, wenn es Ihnen zu viel wird! Ein einfaches „Nein“ kann den Stress verhindern, bevor er überhaupt entsteht.
  •  Sehen Sie die positiven Seiten am Stress! Langeweile wäre doch auch nicht Ihr Ding, oder?
  •  Nehmen Sie nicht alles so ernst! Lachen Sie über das, was Sie ärgert, denn dadurch ist man automatisch gutgelaunt.
  • Tun Sie etwas, was Ihnen Spaß macht! Treffen Sie sich mit Freunden, gehen Sie essen oder ins Kino.
  • Achten Sie auf eine gerade, aufrechte Körperhaltung! Das gibt Selbstbewusstsein um auch mit der schwierigsten Situation umzugehen.
  • Stellen Sie Ihren Ärger oder Stress nicht in den Mittelpunkt! Vielleicht ist der Grund für Ihre Laune unbedeutend und alle Aufregung unnötig.
  • Wandeln Sie schlechte Laune in Produktivität um! Erledigen Sie Aufgaben, die Sie schon zu lange vor sich hergeschoben haben. Sie werden sehen: Danach haben Sie ein gutes Gefühl und gleichzeitig noch etwas geschafft.

Natürlich sind es klassische Hausrezepte, die aber funktionieren. Zum Dank schau ich mir auch Ralph reichts mit meinen Kindern auf Blu ray an. Regie führte Simpsons-Mann Rich Moore. Als Freund von Retro-Games kommt mir der Held Ralph in seinem 8-Bit-Look sicher gut entgegen.

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Restaurierung des Eichinger Film „die unendliche Geschichte“

16. November 2012
Morla die Schildkröte

Morla die Schildkröte

Damit die Restaurierung der unendliche Geschichte nicht zu einer unendlichen Geschichte wurde, hat die CinePostproduction einen speziellen Restaurierungsworkflow für Bernd Eichinger Film entwickelt. Die Restaurierung eins Film kann ewig dauern, schließlich muss Bild für Bild bearbeitet werden. Bei der Veröffentlichung der James Bond-Filme auf Blu ray wurde hervorragendes geleistet und auch der restaurierten Version von Metropolis.

Jetzt galt es für die CinePostproduction im Auftrag der Constantin Film die am 6. Dezember erscheinende DVD-Edition überarbeiten. Eine der Herausforderungen: Die deutsche Fassung lag nur als Dup-Positiv vor und unterschied sich damit deutlich von der hinsichtlich Schärfe, Farbbrillanz und Kornverhalten überlegenen – aber kürzeren – internationalen Fassung auf Originalnegativ. Mit einem speziell auf das Projekt zugeschnittenen Restaurierungsworkflow, dessen Herzstück die eigen entwickelten ReFine-Tools bilden, führte die CinePostproduction die aufwendigen Bildkorrekturen Shot für Shot effizient durch.

Die Sache ist ganz schön kompliziert: Als Grundlage für die Restaurierung diente das Originalnegativ, ergänzt um die fehlenden Sequenzen aus der um knapp 7 Minuten längeren deutschen Fassung vom Dup-Positiv. Ungewöhnlich für eine Restaurierung: Da es sich um ein Cinemascope-Format handelte, dessen anamorphotisch verzerrte Bilder nicht die volle Breite eines 35 mm-Negatives ausfüllen, entschied sich das Restaurierungsteam, die beiden Fassungen in 3K zu scannen. Dadurch konnte eine tatsächliche Auflösung von 2,5K auf die volle bildinhaltliche Breite des Negativs erzielt werden.

Nach der Bildanalyse jedes einzelnen Shots entwickelte die CinePostproduction einen Workflow, innerhalb dessen jedes einzelne Bild je nach Restaurierungsbedarf einer von acht Kategorien und damit unterschiedlichen Restaurierungsschritten mit den entsprechenden ReFine-Tools wie beispielsweise „Deflicker“, „Dirt Removal“, „Grain Management“ und „Stabilize“ zugeordnet wurde. Die Eigenentwicklungen ermöglichen eine effiziente und bildgenaue Angleichung von Helligkeitsschwankungen, Bildstand-Stabilisierung, Schmutzentfernung oder Reduzierung des Filmkorns ohne wiederum Artefakte durch den Bearbeitungsprozess zu generieren, wie es bei den branchenüblichen vollautomatischen Filtern häufig der Fall ist.

Manuel Georg, Leiter digitale Postproduktion, fand denn auch lobende Worte: „Diese Restauration war ein besonderes Projekt, hinter dem viel Herzblut, Leidenschaft und neueste technische Entwicklungen stecken – was man dem Film auf jeden Fall ansehen wird.“

Auch die Farbkorrektur war aufwendiger als bei anderen Projekten und erforderte im Vorfeld viel Zeit für die Analyse des Looks verschiedener Kinokopien, Sendebänder und DVDs. Coloristin Meike Weimann dazu: „Gerade bei Restaurationen ist es sehr wichtig, ein Gefühl für die damalige Farbgebung des Films zu bekommen, da es quasi keine Materialien mehr gibt, die das Werk in seiner Ursprünglichkeit zeigen. Kinokopien sind zum Beispiel von einem Farbdrift über die Jahre betroffen, und ältere Abtastungen sind mit den alten TV-Standards erstellt und geben nicht unbedingt das Werk in seiner Urfassung wieder.“

Der Film soll optisch ein Leckerbissen geworden sein, doch die dramaturgischen Schwächen von damals sind nicht ausgebügelt. Seinerzeit haben mich Fuchur oder Morla nicht vom Hocker gehauen. Klar, dass bei der schrecklichen Musik von Limahl das Land Phantásien untergehen musste. Naja, ich schau mir die Blu ray der unendliche Geschichte aus optischen Gründen an, vielleicht ändert sich ja meine Meinung.