Posts Tagged ‘Donkey Kong’

Mein Gameboy Classic wird 30 Jahre

21. April 2019
Meine beiden Game Boys meiner Jugend.

Meine beiden Game Boys meiner Jugend.

Mit dem Gameboy Classic und dem Atari Lynx begann bei mir zu Hause das mobile Gaming. Der Gameboy gehörte in den Schulranzen genauso wie mein Casio Taschenrechner fx100 für den Matheunterricht. Jetzt wird der Gameboy 30 Jahre alt und so alt ist mein Modell von 1989. 

Mein Gameboy ist grau und ich bekam ihn von meinen Eltern geschenkt. Damit war es um mich geschehen. Ich daddelte ganze Nachmittage hindurch. Ich hatte Spaß, während Freunde meiner Eltern meinten, ich sollte an die frische Luft oder zu Freunden gehen. Ich bin dann zu meinen Freunden gegangen und wir haben da zusammen Gameboy gespielt. Zunächst Tetris, dann kamen andere Games – wie beispielsweise R-Type, ein frühes Ballerspiel. 

Der Gamesboy war ein geniales Mobilgerät, lange vor Handygames. Und wer Gameboy spielte, der fand schnell Anschluss. Andere Kinder setzten sich zu mir oder ich setzte mich zu anderen, wir zogen unsere mobilen Gamekonsolen und wir spielten in der Gruppe. Zelda, Donkey Kong, Mario – ab und zu Pokémon.

Für mehr Spielepower sorgte der Atari Lynx, der in Farbe war und ein fetter Batteriefresser. Wenn unsere Familie in den Urlaub gefahren ist, schloss ich meinen Lynx von Atari am Zigarettenzünder im Auto an (so hieß es das Ding damals) und konnte von München bis zum Gardasee problemlos zocken. Der Lynx war zwar auch mobil, hatte die bessere Grafik, war allerdings ein wenig unhandlich. Der Gameboy passte besser in meine Tasche und war eher Mainstream, der Lynx war eher exotisch und nicht so verbreitet.

Jetzt wird der Gameboy 30 Jahre alt und ich habe meine graue Kiste wieder aus dem Archiv geholt. Ein Batteriekontakt war defekt, aber Caramba und ein wenig Alu-Folie brachten die Lösung. Ich schob Tetris rein und meine Jugend kam zurück. Und wenn ich mich richtig erinnere, dann lieh sich meine Mutter meinen Gameboy und spielte Abends Tetris. Vielleicht war dies der Grund, weshalb meine Eltern gegenüber Videogames grundsätzlich aufgeschlossener waren. 

Ein paar Jahre später kam der Gameboy Advance in mein Jugendzimmer. Er war kleiner, in Farbe und man konnte die alten Gameboy-Spiele damit weiterhin zocken. Noch heute lieben K1 und ich die alten Retrospiele. Das 8-Bit-Fieber hat uns  erfasst. 

Unnötig und trotzdem wichtig: Nintendo NES mini

13. Dezember 2016
Brauch ich, brauch ich: Nintendo NES mini

Brauch ich, brauch ich: Nintendo NES mini

Es gibt Sachen, die sind einfach Quatsch und trotzdem braucht man sie. So ergeht es mir mit dem Nintendo NES mini, das vor kurzem auf den Markt kam. Es ist eine alte Konsole, neu aufgelegt, verkleinert und mit 30 Spielen ausgestattet. Als Retro-Gamer urteilte ich: Brauch ich unbedingt.
Jetzt das Problem. Nintendo hat von der Konsole eine – sagen wir einmal – übersichtliche Anzahl von Exemplaren auf den deutschen Markt gebracht. Und es war ja klar: Ich habe keine abbekommen. Grrrr. Hoffentlich bin ich bei der nächsten Runde dabei.

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Jetzt hatte ich die Gelegenheit die Konsole ein wenig zu testen. Während der Games Lounge im Werk1 in München, die vom Verein VideoSpielKultur regelmäßig veranstaltet wird, hatte ein Teilnehmer die Nintendo NES mini dabei gehabt. Ein wenig Zeit hatte ich, das kleine Wunderkästchen zu bespielen und mein erstes Fazit: Wunderbares Gamesplay und tolle Erinnerung an die Zeit als die NES auf den Markt kam. Ich bekam damals von meinen Eltern kein NES. Ich hatte den Atari 2600 bekommen – Jahre zuvor. Das war meinen Eltern genug Gezocke am heimischen Fernseher. Also musste ich zu Kumpels ausweichen und meine Erfahrungen mit Zelda, Mario, Donkey Kong und anderen Klassikern sammeln.
Jetzt kann ich durch die Nintendo NES mini diese Erlebnisse nachholen. Per HDMI wird das Nintendo NES mini an die Glotze angeschlossen. Ein USB-Stecker als Energielieferant wird nicht mitgeliefert, aber das war kein Problem.
Da ich ein wenig kurzsichtig bin, machten mir die kurzen Kabel von der Konsole zu den Controllern weniger etwas aus. Wenn das Ding irgendwann einmal bei mir zu Hause steht, brauche ich aber ein längeres HDMI-Kabel, denn hier hat Nintendo eindeutig gespart.

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30 Spiele sind auf der Konsole installiert, mehr sind nicht. Und das Ganze zum offiziellen Verkaufspreis von 70 Euro – irgendwelche Abzocker bieten die Konsole für rund 200 Euro auf entsprechenden Börsen an. Das werde ich garantiert nicht zahlen, sondern ein wenig warten, bis Nintendo die nächste Lieferung auf den Markt bringt. Noch vor Jahreswechsel sollte es soweit sein. Die Spiele sind: Balloon Fight, BUBBLE BOBBLE, Castlevania, Castlevania II: Simon’s Quest, Donkey Kong, Donkey Kong Jr., DOUBLE DRAGON II: THE REVENGE, Dr. Mario, Excitebike, FINAL FANTASY, Galaga, GHOSTS‘N GOBLINS, GRADIUS, Ice Climber, Kid Icarus, Kirby’s Adventure, Mario Bros., MEGA MAN 2, Metroid, NINJA GAIDEN, PAC-MAN, Punch-Out!! Featuring Mr. Dream, StarTropics, SUPER C, Super Mario Bros., Super Mario Bros. 2, Super Mario Bros. 3, Tecmo Bowl, The Legend of Zelda, Zelda II: The Adventure of Link
Andere Gamer im Werk1 erklärten mir beim Spielen, dass man die Spiele umsonst per Emulation bekommt. Na und, sage ich. „Du kannst die Sachen ja laden, Ich will das kleine schnucklige Ding in meinem Wohnzimmer.“

Retrogames auf der gamescom2016

26. August 2016
Ich habe mich als Retrogamer in Köln wohlgefühlt.

Ich habe mich als Retrogamer in Köln wohlgefühlt.

Natürlich interessierten sich die Besucher der gamescom2016 in Köln für die neuesten Spieleattraktionen. Höher, schneller, weiter – lautete das Motto der Hersteller und Publisher. Aber es gab auch eine andere Bewegung. Der Blick zurück. Die Retrogamer in Köln gaben sich ein Stelldichein und ich war mitten drin.


Der klassische Retrogamer ist ein ganz besonderer Typ, ein Geek. Das meine ich durchaus als Anerkennung. Meist ist er älteren Semesters und hat die Retrospiele damals gespielt, als sie neu auf dem Markt waren. Rückblickend ist das viele Jahre her. Der Retrogamer hat eine gewisse Obzession für Details. Oberfächlichkeiten in Bezug auf Games schätzt er gar nicht, akzeptiert es auch nicht nicht. Die Sache ist schließlich ein ernsthaftes Hobby. Auf der anderen Seite liebt der Retrogamer das Fachsimpeln über Rechner, Geschichten, Spiele, Stimmungen.

Hach, meine Jugend.

Hach, meine Jugend.

Ich habe mich in Köln unter den Retrogamern wohl gefühlt. Meine Retro-Leidenschaften sind der Atari 2600, der Commodore C64 und Atari Lynx. Als wunderbar empfand ich es, mich an eine alte Möhre zu setzen und Donkey Kong am C64 zu spielen. Verschiedene Vereine und Verbände hatten ihre Rechner und Röhrenmonitore aufgebaut. Ich hatte nie am Atari Jaguar gespielt und hatte in Köln erstmals die Gelegenheit – danke dafür. Verlage boten ihre Retromagazine an, viele waren vertreten, leider nicht alle.

Ich habe zum ersten Mal am Jaguar gespielt.

Ich habe zum ersten Mal am Jaguar gespielt.

Sehr schön war der Eingang des Retrobereiches. Dort wurde ein Delorean DMC-12 aufgebaut im Look von Back to the Future. Für eine Spende von 5 Euro für einen guten Zweck konnte man sich ins Automobil setzen und ein Foto machen. Mir reichte ein Foto von außen, sonst komme ich noch auf dumme Gedanken und muss so ein Auto haben.


Groß und klein, jung und alt konnte nach Herzenslust zocken und sich austauschen. Ich habe Papas gesehen, die ihren Kindern Retrogames näher gebracht haben. Meine K1/2 spielen zu Hause die Sachen und haben sich mehr für die Ausstellungen interessiert: Auf der einen Seite die Handhelds, auf der anderen Seite Pikaschu in all seinen Erscheinungen.
Schade, schade, schade war der Autor Constantin Gillies nicht vor Ort – er musste in die USA für einen Auftrag. Seine Retroland-Romane sind genau meine Kragenweite. Gerne hätte ich seine Hand geschüttelt.

Filmtipp: Pixels Special Edition auf Blu ray

13. Februar 2016
Der Film geht so, das Modell von Pixels ist super.

Der Film geht so, das Modell von Pixels ist super.

Ok, ich hab mir damals mehr erwartet, als ich mit meiner Familie im örtlichen Kino Scala den Film Pixels angeschaut hatte. Als Retrogamer war ich sehr begeistert, dass endlich mal ein Film über meine Sehnsucht nach alten digitalen Zeiten gedreht wurde. So richtig überzeugt hat mich der Film von Chris Columbus dann aber doch nicht. Und trotzdem musste ich die Pixels Special Edition auf Blu ray dann doch haben.


Der Grund war weniger der Inhalt als die nette Verpackung. Die Blu ray und die 3D-Version kam in einem großen Pac Man aus Plastik daher, der wohl gerade eine US-Stadt angreift. Ich finde die Idee wirklich nett. Das ganze Ensemble ist putzig anzusehen. Der gelbe Pac Man kann sogar auf Wunsch beleuchtet werden. Der Einschaltknopf befindet sich im geöffneten Maul der Spielfigur. K2 hatte beim Drücken des Knopfes die Befürchtung, dass sich der Mund von Pac Man dann schließt und nach dem Finger schnappt. Nette Idee des Kindes, aber unser Pac Man leuchtet nur.
Die Stadt steht auf einer blauen Box, in der die Datenträger untergebracht sind: Blu ray und 3D-Blu ray – wobei ich mir die 3D-Version gerne gespart hätte, weil ich Stereoskopie sowieso nicht sehen kann. Aber die  Pixels Box gab es nur mit 3D, also Augen zu, Geldbörse auf und durch.

Im Kino war ich damals enttäuscht.

Im Kino war ich damals enttäuscht.

Der Film Pixels selbst war durchschnittlich. Ich mag Adam Sandler einfach nicht. Er ist einfach nicht mein Typ als Schauspieler. Auch Chris Columbus als Regisseur hatte so seine Seiten – einmal die Kevin allein-Reihe (würg) und dann ein paar Harry Potter-Filme (schon besser). Unangenehm fiel mir mal wieder Henry Jackman mit seinem Soundtrack auf. Henry Jackman kommt aus der Hans Zimmer-Schmiede und mehr muss ich nicht sagen. Ich mag die Musik von Hans Zimmer nicht, hätte mich aber gefreut, wenn der Soundtrack des Films in der Blu ray-Box dabei gewesen wäre.
Also hab ich den Film nochmals angeschaut, die Blu rays in die Box verpackt und das Pac Man-Ensemble zu meinem Terminator-Kopf und Alien-Kopf gestellt. Die Retrogamer werden es schätzen. Pac-Man, Donkey Kong, Space Invaders und Centipede wurden im Film nett dargestellt und das ist für mich das Wichtigste – Adam Sandler hin oder her.

Buchtipp: Push Start – The Art Of Video Games von Stephan Günzel

30. Juli 2015

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Können Pixel Kunst sein? Diese Frage bewegt mich nach der Lektüre des Buches Push Start – The Art Of Video Games. Über 600 Videospiele aus den vergangenen Jahren auf 380 Seiten sind hier großformatig abgebildet – von den Anfängen der Telespiele bis zu den Videogames der Gegenwart. Beim Durchblättern dieses Bilderbuches für Gamenerds kommen Erinnerungen an längst vergessene Freuden hoch. Die Faszination, der ich erlegen bin, wenn ich eine Spielecartridge damals in mein Atari 2600 geschoben habe. Es hat ein paar Sekunden gedauert und ich war von der Pixelwelt gefangen. Die gleiche Faszination stellte sich später bei mir beim Volkscomputer Commodore C64 ein als ich die Datasette fütterte. Ich beschwor meine Eltern mir den C64 zu kaufen, wegen der Schule und so. Nun ja, ich habe ein paar Mal Hausaufgaben gemacht, Basic programmiert, Assembler gelernt, aber die meiste Zeit habe ich gespielt, gezockt, geballert. In dem Buch Push Start – The Art Of Video Games entdeckte ich die Spiele meines Teenager-Zeitalters wieder. Minutenlang starrte ich Screenshots in diesem Prachtband an und versank in meiner digitalen Vergangenheit.


Viele der Pixel wurden zu Ikonen der Populärkultur: Pac Man, Mario, Zelda, Donkey Kong, Space Invaders – wie stark diese Marken sind, zeigt sich in dem Klamauk-Spielfilm Pixels, der dieser Tage im Kino läuft. Sind damit Videospiele automatisch Kunst, wie der Buchtitel suggeriert? Nein, nicht alle, aber viele. So wie nicht jeder Film ein Kunstwerk ist, so wie nicht jedes Gemälde ein Kunstwerk ist, so wie nicht jedes Musikstück ein Kunstwerk ist, so ist auch nicht jedes Videospiel ein Kunstwerk. Viele sind es aber dennoch geworden. Kunst im Videospielbereich kann der Entwickler nicht schaffen, sondern Kunst wird durch und mit den Gamer geschaffen. Durch die Identfikation mit dem Spiel werden die digitalen Pixels zum Kunstwerk. Die Spielidee schafft im Kopf eigene Welten. Und dabei meine ich nicht nur das Gamedesign. Es gibt, gerade im Bereich der Next Gen-Konsolen, viele Spiele, die fantastisch aussehen, aber noch lange keine Kunst sind. Diese Kunst muss sich durch Interaktion Game – Gamer entwicklen, sich langsam formen.


Das Buch gibt uns Fans und Kunstinteressierten einen emotionalen Streifzug in unsere eigene Vergangenheit und Gegenwart. Und dazu gibt es fetten Sound. Einige der Gametracks gibt es auf einer neongelben 10-inch Vinyl-Schallplatte sowie als MP3-Downloadcode – remixed by Big Twice. Die Musik ist so gut, sie läuft sogar bei uns im Auto.

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Der Autor dieses großzügigen Pixelstreifzuges ist Stephan Günzel. Er ist Professor für Medientheorie an der Berliner Technischen Kunsthochschule. Zuvor lehre er an der Humboldt-Universität Berlin sowie an den Universitäten Jena, Klagenfurt und Trier. Von 2008 bis 2010 war er Koordinator des Zentrums für Computerspielforschung (DIGAREC) und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Künste und Medien der Universität Potsdam. Damit will ich sagen: dieser Mann befasst sich wissenschaftlich mit dem Thema Games und ist mit Sicherheit ein begeisterter Gamer. Dies sieht man diesem Buch an. Er selbst setzt sich mit der Frage nach dem Kunstbegriff in mehreren Aufsätzen in dem Buch Push Start – The Art Of Video Games auseinander – sowohl in Deutsch als auch in Englisch. Also für mich eine klar Kaufempfehlung dieses Coffee Table-Books.

Monchhichi – die Horror-Affen sind wieder da

27. Januar 2014

Die Horror-Affen sind wieder da: ich meine nicht King Kong oder Donkey Kong, ich meine auch nicht Chewbacca oder Cheetah. Ich meine die Affen meiner Jugend, die Monchhichi. Ich war so froh, als die putzigen Äffchen aus Japan endlich aus meinem Kinderzimmer verschwunden waren. Irgendwann in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts hatten wir von den Viechern genug – und nun kommen sie wieder.

Das sind die Horror-Affen wieder.

Das sind die Horror-Affen wieder.

Ich weiß noch als 1979 das ausgeklügelte japanische Marketing auf mich unverdorbene Kind niederging. Monchhichi weckte ein Bedürfnis von dem nach Affen. Ein Produkt, von dem ich gar nicht wusste, dass ich es unbedingt haben musste. Es gab von Bina&Nina ein Monchhichi-Lied. Von meiner Mutter bekam ich die Single geschenkt und das Gedudel wimmerte durch mein Kinderzimmer. Der psychologische Nährboden für die Affen war bereitet. Ich bekam mein erstes Monchhichi mit Schnuller.

Die Monchhichi-Viecher vermehrten sich im Laufe der Zeit. Ich hatte eine ganze Familie – große und kleine Vertreter ihrer Spezies. Übertrieben habe ich es aber nie. Anders als meine Freunde in der Straße. Freunde von mir verfielen in einen regelrechten Sammeleifer. Sie kauften auf Flohmärkten und Sammlerbörsen unterschiedliche Varianten der Monchhichi-Figuren. Gottseidank bin ich diesen Sammlerwahn nie verfallen.

Die Affen verschwanden aus meinem Leben genauso schnell wie sie gekommen sind. Irgendwann waren sie weg. In meine Ehe brachte meine Frau ihr Monchhichi mit. K2 integrierte es in die Sammlung ihrer Kuscheltiere, schenkte dem Tier aber keine große Beachtung. Erst beim Bummeln durch einen örtlichen Spielwarenladen entdeckten wir die Renaissance der Monchhichi.

Da standen sie in Reih und Glied in den Regalen. In roten Schachteln zu rund 20 Euro das Stück schauten sie mich mit ihren Kulleraugen an. Anime-Terror live. Im Regal warteten sie auf neue Opfer, die sie niederkuscheln wollten. Der Schnuller und der Daumen war wieder da. Dieses Mal gab es gleich unterschiedliche Varianten des Viehs.

Die Reaktion der heutigen Kinder war aber eher verhalten. In Ekstase gerieten nur deren begleitetenden Mamas und Papas. So bildete sich eine Traube von Eltern vor dem Monchhichi-Regal. Die Gespräche drehten sich um ihre eigene Vergangenheit, wann sie welches Monchhichi hatten. Mir fiel dabei ein, dass ich einen Schlüsselanhänger mit dem Viehzeug hatte, an dem der Wohnungsschlüssel meiner Eltern hing, Interessant war auch die Reaktion der Kinder. Sie verstanden die Aufregung ihrer Eltern nicht. Monchhichi lockte sie nicht mehr. Sie haben heute andere Helden und nicht mehr das Äffchen aus Japan. Eigentlich schade, oder?

Kauf mich - Monchhichi

Kauf mich – Monchhichi