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App-Tipp: Telepromter für iPhone und iPad

21. März 2017

Nachdem ich ja einen YouTube-Kanal als redaktion42 habe, will dieser Kanal auch mit Videos gefüttert werden. Warum mache ich das? Eitelkeit – sicher, aber vor allem um Erfahrungen zu sammeln. Um diese Erfahrungen mit diesem Medium zu sammeln, veröffentliche ich mindestens ein Video pro Woche, oftmals werden es mehr. Es gibt für mich zwei Arten von YouTube-Videos: Bei den einen spreche ich frei von der Leber weg, improvisiere – das kommt in der Regel natürlich rüber. Viele Takes will ich nicht machen, schließlich ist es (noch) nur ein Hobby. Ich versuche, die Videos in einem Rutsch zu machen. Schneiden ist mir oft zu aufwändig.
Und dann gibt es YouTube-Videos bei denen ich oder ein Kunde einen vorgegeben Text vorlese. Ich habe gemerkt, dass Kunden ohne Medientraining auf diese Variante gerne zurückgreifen. Aber es sieht doof aus, wenn man auf das Blatt schaut. Also muss man von den Fernsehprofis lernen und einen Telepromter verwenden.
Als Software benutze ich für iOS Telepromter. Es gibt zahlreiche verschiedene Versionen von Telepromtern, ich habe mich nach Rücksprache mit einigen Videojournalisten für Telepromter von JoeAllenPro Limited entschieden. Es gibt eine Lite-Version zum Ausprobieren, die Vollversion kostet rund 15 Euro.

Während ich den Text lese, werde ich gefilmt.

Während ich den Text lese, werde ich gefilmt.

Bei Telepromter läuft der zu sprechende Texte in individueller Geschwindigkeit auf dem Bildschirm des iPads oder des iPhones ab. Der Videojournalist liest den Text ab und die eingebaute Kamera des iPads oder iPhones filmt das Ganze. Es ist besser, wenn man zudem noch ein externes Mikro ansteckt. Da der Text so geschickt in der Nähe der Kamera platziert ist, merkt der Zuschauer nicht, dass der Text abgelesen wird, weil der Videojournalist die ganze Zeit in die Kamera blickt. Im Fernsehen oder bei Reden wird dieses System seit Jahren eingesetzt.

Ich kann nun verschiedene Skripte einladen.

Ich kann nun verschiedene Skripte einladen.

Der Telepromter von JoeAllenPro Limited ist vor kurzem in einer neuen Version erschienen und komplett erneuert. Er wurde mit Features erweitert, die ich eigentlich kaum vermisst habe. Der alte Telepromter hat mir durchaus gereicht, aber ich habe das Update mitgemacht und hab nun einige Erweiterungen wie das Laden von Texten aus der Cloud oder transparente Farbflächen unter der Schrift. Ich suche im Moment noch den Countdown von früher – den habe ich beim Update nicht mehr gefunden und den brauche ich aber. Gut ist nun die Möglichkeit, den Telepromter von einer externen Blauzahn-Tastatur zu starten. Nun geht auch der Start via Apple Watch und das ist prima. Die Apple Watch steuert allerdings nur die App auf dem iPhone, nicht auf dem iPad. Ich muss mich wohl umgewöhnen, denn bisher habe ich das iPad Pro zur Videoaufnahme meist verwendet. Das iPad Pro hat allerdings eine schlechtere Kamera als mein iPhone 7 plus. Ich probiere die neuen Aufnahmen mit dem iPhone aus, das auch besser auf einem Stativ zu positionieren ist.

Es gibt nun mehrere Konfigrationsmöglichkeiten.

Es gibt nun mehrere Konfigrationsmöglichkeiten.

Durch das Update habe ich mehr Konfigurationsmöglichkeiten. So kann der Text nicht nur wie bisher von unten nach oben laufen, sondern auch von oben nach unten. Dieses Feature brauchte ich bisher noch nicht. Ich kann Videos nun auch im Hochformat drehen (schreckliche Vorstellung für mich als alter Filmer).
Bei all den Einstellungen ist es natürlich wichtig, was denn vorgelesen werden. Der beste Telepromter nutzt nichts, wenn der Typ vor der Kamera nichts zu sagen hat.

Erster Eindruck von Apple AirPods

10. März 2017

Wie geil ist das denn? Ich dachte ursprünglich, was brauche ich schon wieder neue Ohrhörer? Und wie sehen die Dinger eigentlich aus? Gemeint sind die Apple AirPods.
Als die Teile vorgestellt wurden, ging eine Lästerwelle durchs Netz. Ohrenstäbchen im Ohr – das war noch die geringste Bezeichnung. Auch ich habe mir meine Gedanken in meiner Kolumne im iPhone Magazin gemacht. Aber Apple geht konsequent den kabellosen Weg, wie ich in meinem Blog schon im September 2016 geschrieben habe.


Ursprünglich sollten die AirPods zu Weihnachten auf den Markt kommen, aber die Markteinführung verzögerte sich auf 2017. Als sie lieferbar waren, waren sie auch schon ausverkauft. Ich habe die Wunderhörer nur einmal in New York in einem Apple Store ausprobieren können. Da beschloss ich, auch der Apple-Fanboy Matthias braucht so Teile und ich bestellte sie für rund 180 Euro. Ich war spät dran und so verzögerte sich die Lieferung.


Jetzt sind die Apple AirPods bei mir angekommen und ich frage mich, wie ich ohne diese Teile überhaupt leben konnte. Gut, dass ist jetzt übertrieben und der Fanboy ist durchgebrochen, aber das nenne ich mal Revolution.
Nach dem Unboxing hängte ich die Pillenbox mit den Ohrhörern ein wenig an den Strom via Lighting. Die AirPods werden in einer kleinen Plastikkiste aufbewahrt, die auch als Ladestation dient. Brauche ich die Ohrhörer nicht, kommen sie in die Pillenbox, sind aufgeräumt und werden geladen. So soll das ganze System den Tag über durchhalten – das muss der Langzeittest noch zeigen.


Das Koppeln des Ohrhörer ist schlichtweg genial. Keine Fummelei via Bluetooth. Einfach Deckel auf und das Ohrhörer erscheinen auf dem iPhone. Wie geil ist das denn? Meldung bestätigt und fertig. DIe AirPods werden über die iCloud angemeldet und sind so über alle meine Apple Geräte iPhone, iPad Pro, MacBook und MacBook Pro erreichbar. „It works like magic“, hätte Steve Jobs gesagt. Möglich macht dies der neue W1 Chip, den Apple in den AirPods und den neuen Beats Kopfhörern verbaut hat.


Was hatte ich Angst, dass mir die AirPods aus den Ohren fallen. Bei den klassischen Ohrhörern habe ich immer so meine Probleme. Es ist dann doch eine Fummelei. Aber die AirPods sitzen, sie sitzen sehr gut. Ich hab sie getragen als ich im Arbeitszimmer mein Trampolin benutzt habe. Die Teile sitzen im Ohr bombig. Wenn einer verloren geht, dann wird es allerdings wieder recht teuer. Die Ersatzstecker kosten 75 Euro in Deutschland. Eine Ersatzpillenbox kostet auch 75 Euro.


Der Klang ist ordentlich. Natürlich kein Vergleich zu den kabelgebundenen Shure-Studiokopfhörern, aber der Vergleich hinkt. Mein subjektiver Eindruck: Die AirPods klingen besser als die kabelgebundenen Ohrhörer von Apple. Wer genaues will, sollte Audiotest-Magazine lesen, für meine Hörgenuss beim Sport oder unterewegs reicht es. Der Sound bei Spielfilme am iPad Pro wird synchron übertragen und passt somit auch.

Ein Presenter für das iPad und iOS

11. Februar 2017
Für meine Präsentationen habe ich mir für iOS den Kensington PresentAir Pro gekauft.

Für meine Präsentationen habe ich mir für iOS den Kensington PresentAir Pro gekauft.

Ich bin sehr oft für Vorträge in Sachen Medienkompetenz unterwegs und ich gestehe es, ich bin faul. Ich mag nicht schweres Equipment durch die Gegend schleppen. Meine Präsentationen habe ich auf Apple Keynote an einem der Bürorechner vorbereitet, aber ich will mein goldenes Seminar-MacBook nicht immer durch die Gegend schleppen. Das habe ich nur dann und wann auf Seminare dabei, wenn es um DTP oder so geht.
Da ich nicht Keynote auf einen Stick spielen möchte und dann vor einer Windows-Kiste beim Kunden stehe will, muss ich doch mein eigenes Zeug mitnehmen. In der Regel wähle ich dazu mein iPad Pro 12 Zoll.
Da ich bei meinen Präsentationen gerne ein wenig herumlaufe und mich nicht hinter dem iPad verstecken möchte, brauche ich einen Presenter. Bisher habe ich die Keynote-Präsentationen via iPhone oder AppleWatch gesteuert, aber das ist manches Mal eine Fummelei und sieht außerdem doof aus, wenn man die ganze Zeit auf das Smartphone glotzt. Also muss ein klassischer Presenter her.


Für den Mac habe ich einen Standard Kensington Presenter und so einen wollte ich für das iPad mit iOS auch haben. Apple hat dafür nichts im Angebot und nach ein wenig Recherche kaufte ich den Kensington PresentAir Pro. Das Ding sieht aus wie ein schwarzer Stift und liegt gut in der Hand. Mit dem roten Laserpointer hatte ich das Gefühl eines Laserschwertes, aber hier bricht der Star Wars-Fan in mir durch. „Luke ich bin dein Vater“ sagte ich, als ich das rote Licht entzündete.


Zurück zum Presenter. Kensington ist nicht gerade fit, wenn es um die Vermarktung des PresentAir Pro geht. Es steht auf der Packung groß, dass das Ding für Windows und Android geeignet sei. Die Schlafmützen haben iOS vergessen und lassen sich damit ein fettes Geschäft durch die Lappen gehen. Viele iOS-Jünger sind auf der Suche nach einem Presenter. Via Bluetooth verbindet sich der PresentAir Pro mit dem iPad und schon kann es losgehen. Ich kann meine Präsentationen abspielen und steuern – und wenn ich will, auch meinen Laserpointer einsetzen, wobei den kleinen roten Punkt kaum einer im Publikum sieht. Dafür verwende ich einen klassischen Zeigestab als den elektronischen Schnickschnack.
Der Presenter hat noch einen Touch-Kopf fürs Smartphone, den ich allerdings nicht brauche. Betrieben wird er von einer AAAA-Batterie und ich muss mir noch eine Ersatzbatterie besorgen, nicht dass schlagartig das Energieteil schlapp macht.

Elektronik kaufen bei Apple und Nintendo in New York – Meine Reiseimpressionen Teil 12

18. Januar 2017

Wenn es um Elektronik in New York geht, dann bedeutet es für unsere Familie natürlich die Besuche bei Apple und Nintendo. Beide Unternehmen haben im Big Apple entsprechend repräsentative Stores und auch wenn wir nicht viel gekauft haben, ist der Besuch immer wieder lohnenswert. Vorher ging es aber zu Best Buy.

Best Buy muss einfach sein
Auf dem Weg zu den Ikonen der Unterhaltungsindustrie schauten wir allerdings zunächst bei Best Buy vorbei. Das ist eine Art Elektrokette, wie bei uns Saturn oder Media Markt. In New York gibt es noch einige dieser Läden – noch muss ich sagen, denn Amazon macht das Leben schwer. Es war mir fast unmöglich, in New York CDs zu kaufen. Die großen Flagship-Stores aus dem Musikbereich gibt es nicht mehr. Bei Best Buy hab ich einen Ständer mit CDs gesehen, das war es aber auch schon.


Bemerkenswert, welchen Stellenbereich das Thema Wearables in den USA einnimmt. Auch wenn die Verkaufszahlen laut Medienberichten nicht so berauschend sind, hatte jeder Best Buy eine umfangreiche Abteilung für Uhren und Fitness-Armbänder. In New York habe ich auch viele Amerikaner gesehen, die entsprechende Wearables trugen. Ich habe meine Apple Watch Serie 2 und bin zufrieden damit.
Ich selbst war bei Best Buy auf der Suche nach einem Amazon Echo und einem Google Home. Diese Geräte sind digitale Assistenten, die auf Zuruf reagieren und sich mit der Sprache steuern lassen. Apple hat so eine Art Technologie namens Siri. Bei Amazon heißt die Dame in der Box Alexa.


Ich habe im Oktober bei Amazon eine Einladung für den Sprachassistenten Echo bei Amazon angefordert. Als ich in den USA war, hatte ich noch keine Einladung von Amazon. Amazon kommt wohl mit den Bestellungen nicht nach. Das geht mir auf den Senkel. Ich glaube fest daran, dass Sprachassistenten die Zukunft im Smart Home gehört und möchte die Geräte ausprobieren. Zudem brauche ich die Sachen als Demonstration für meine Verbraucherseminare. Natürlich ist mir der Datenschutz bewusst und ich konnte mich über die umfangreichen Puppenhausbestellungen über Echo amüsieren, als eine Radiosendung Alexa aufforderte, ein Puppenhaus zu bestellen, was Alexa auch gleich machte.
Bei Google Home schaute ich auch in New York in die Röhre. Keiner der Läden hatte Geräte vorrätig. Schade. Bei Amazon Echo hatte ich in einem Best Buy mehr Glück. Es gab noch ein paar Echos und ein paar Tabs, das sind die mobilen Lautsprecher von Amazon. Ein Dot gab es leider nicht mehr. Also Echo samt Alexa in Schwarz eingekauft und ich will es jetzt in Deutschland zum Laufen bringen. Ich hoffe, Alexa versteht mich jetzt in Deutsch.

Bunte Welt von Nintendo
K1 und K2 wollten zum Nintendo Store in der Nähe des Rockefeller Centers. K2 spekulierte auf ein neues Nintendo 3DS XL und als wir uns nach langen internen Beratungen für ein Gerät entschieden hatten, wies uns der Verkäufer freundlicherweise darauf hin, dass das Gerät mit europäischen Spielen nicht funktionieren würde. So ein Mist. Was soll das Nintendo? War das schon immer so? Zumindest bei Sony habe ich für die PS3 viele, viele Spiele in den USA gekauft und auf der heimischen PS3 gezockt. Mit der Nintendo Switch soll es anders werden.


Naja, so bleib uns nur übrig, im Nintendo Store aus den umfangreichen Merchandising-Artikel von Mario und Co auszuwählen. Freunde, das Zeug geht ganz schön ins Geld. Schön, waren verschiedene Sammlerfiguren.
Für mich als Retro-Gamer war aber eine kleine Ausstellung im ersten Stock des Stores interessanter. Hier wurden verschiedene Konsolen und Spiele von Nintendo über all den Jahren ausgestellt. Das ist eine wehmütige Reise in die Vergangenheit. Von einigen Konsolen habe ich nur gelesen, sie aber noch nie live gesehen. Leider kann man die Sachen nicht ausprobieren und bei meinem Besuch stand auch kein kompetenter Gesprächspartner zum Fachsimpel zur Verfügung – schade. Und dennoch: Ich kann jedem Retro-Fan den Besuch des Stores absolut empfehlen.

Apple – über allem leuchtet der Apfel
Wir besuchten mit dem Store an der 5th Avenue und der Grand Central Station sicherlich zwei der wichtigsten Apple Stores in New York. Es gibt freilich noch weitere Retail Stores und Apple-Abteilungen wie beispielsweise bei Macy’s oder Best Buy, aber ich wollte bei den wichtigsten Anlaufstellen selbst sein. Beide Geschäfte haben rund um die Uhr geöffnet und waren bei meinem Besuch sehr gut besucht. Für viele Besucher war das iPhone ein Thema.

Vor genau zehn Jahren stellte Steve Jobs das iPhone in San Francisco vor. Ich saß damals als Chefredakteur der MACup in der Keynote im Moscone-Center und mir lief es kalt den Rücken herunter. Ich hatte das Gefühl bei einer Zeitenwende dabei zu sein. Jobs revolutionierte nach dem Mac und dem iPad nun zum dritten Mal die Technikgeschichte – und ich war dabei. Ich hatte mir das erste iPhone gekauft und alle weiteren wesentlichen Devices danach. Das Smartphone hat die Welt verändert. Leute, die glauben, das Smartphone sei ein Telefon, die sind komplett auf dem Holzweg. Das Smartphone ist Zentrum des digitalen Lebens für eine ganze Generation geworden. Heute macht Apple den Hauptumsatz mit mobilen Geräten – die alte Firma Apple Computer Inc gibt es schon lange nicht mehr. Das war auch bei meinen Besuchen in den Apple Stores zu bemerken. Zwar gibt es iMac, Mac mini, Mac Pro und die MacBooks (pro) weiterhin, doch im Zentrum des Interesses stehen die mobilen Devices wie iPhone, iPad und AppleWatch.
Da es in beiden Stores die Air Pods nicht gab, machte ich nur einen Streifzug durch die Läden und genoss die Atmosphäre und nutzte das leistungsstarke WLAN.

 

iPhone Tipps für mehr Produktivität

19. Dezember 2016

Nachdem ich seit längerem im iPhone-Magazin eine regelmäßige Kolumne habe, will ich mich auch mal wieder um Tipps und Tricks zum Thema iPhone von Apple kümmern, quasi als Gegengewicht zu meiner Kolumne. Daher habe ich gleich mal zwei Tipps zusammengestellt und Videos gedreht.

iPhone Tipp: Geöffnete Tabs in Safari auf einmal schließen


Beim Surfen mit dem Apple eigenen Safari-Broswer öffne ich immer wieder ein neues Fenster. So sammeln sich schnell viele, viele Fenster an, die ich mühsam einzeln mit dem Klick aufs Kreuzchen schließen müsste. Einfach auf das Feld Fertig rechts unten kennen und dann das Dialogfeld abwarten. Dort können alle Tabs auf einmal geschlossen werden.

iPhone Tipp: Siri die Anrufer ansagen lassen


Im Auto kann es tödlich sein, wenn ein Anruf am iPhone eingeht und die Aufmerksamkeit vom Straßenverkehr abgelenkt ist. Oder ich habe das iPhone in der Tasche, höre Musik über Kopfhörer und ein Anruf kommt, dann muss ich das Smartphone aus der Tasche herauspulen, um zu sehen, wer meine Kreise stört. Da kommt Siri ins Spiel. Über Einstellungen • Telefon • Anrufer ankündigen lässt sich Siri aktivieren. Aber natürlich kann Siri nur Anrufer ansagen, die auch in den Kontakten enthalten sind.

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iOS9: eMail hängt im Ausgang von Apple Mail fest

10. August 2016

Vor kurzem hatte ich ein Mail-Problem mit meinem iPhone. Unter iOS 9 hing eine eMail im Mailausgang und wurde vom Internet-Provider nicht abgeholt und zugestellt. Die Folge war: Apple Mail probierte immer wieder die Mail zu versenden, der Mailaccount war blockiert und die Batterie wurde arg strapaziert.

Die Mail hängt und hängt und Apple Mail arbeitet sich einen Wolf.

Die Mail hängt und hängt und Apple Mail arbeitet sich einen Wolf.

In der Vergangenheit konnte ich einfach die eMail im Ausgang löschen und damit hatte es sich. Nicht in diesem Fall. Die eMail konnte nicht angeklickt werden und es ging nichts mehr. Auch das bewährte Abschießen der Mail-App und/oder das iPhone auszuschalten, brachte nicht das gewünschte Ergebnis. Also eine andere Lösung muss her.
Ich versuchte über mein Webinterface meines Mail-Providers die eMail im Postausgang zu löschen. Auch das war nicht möglich, weil das Webinterface keinen Postausgangs-Ordner anzeigte.
Als letzte Möglichkeit sah ich nur, mein IMAP-Konto des Accounts zu löschen, alles Mail und Ordner zu entfernen und dann wieder neu zu installieren. Das wollte ich aber nicht, denn das kostet bei meiner Internet-Verbindung hier auf dem Land Stunde um Stunde – von wegen Laptop und Lederhose.
Aber es gibt noch einen Workaround, der am Ende wunderbar funktioniert hat.

Nach ein bisschen Nachdenken kam ich auf folgendes Vorgehen.
Step 1 Apple Mail deaktivieren
Dies geschieht über die Einstellungen unter Mail, Kontakte, Kalender. Hier den richtigen Account wählen und den Schieberegler betätigen. Also Mail deaktivieren.

Also Mail deaktivieren.

Also Mail deaktivieren.

Step 2 Flugmodus aktivieren

Flugmodus aktivieren

Flugmodus aktivieren

Step 3 Apple Mail: aktivieren
Genau wie Step 1 aber jetzt Apple Mail wieder einschalten.

Apple Mail wieder aktivieren

Apple Mail wieder aktivieren

Step 4 Entsprechende eMail löschen
Jetzt in die Mail App und Postfach Ausgang wählen und die entsprechende eMail löschen.

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Step 5 Flugmodus deaktivieren
Step 6 Freuen

1 Milliarde iPhone – 1 Milliarde Mal das Leben verändert

30. Juli 2016
Apple Chef Tim Cook und das erfolgreiche Apple Produkt. Foto: Apple

Apple Chef Tim Cook und das erfolgreiche Apple Produkt. Foto: Apple

Apple hat mit dem iPhone mein Leben verändert. Vor kurzem hat Apple-CEO Tim Cook den Verkauf von einer Milliarde iPhones verkündet. Er sagte: „iPhone ist zu einem der wichtigsten und erfolgreichsten Produkte in der Geschichte geworden und hat die Welt verändert. Es ist mehr als nur ein ständiger Begleiter. iPhone ist ein fester Bestandteil unseres täglichen Lebens und ermöglicht vieles von dem, was wir den ganzen Tag machen.“
Zeit also sich zu erinnern, wie die Zeit vor dem iPhone war. Ich schleppte damals viele viele Geräte zu einem Termin mit. Heute trage ich viel leichter und fühle mich als mobiler Journalist mit dem iPhone im Zentrum meiner Arbeit.
Als ich vor neun Jahren in der Keynote auf der Macworld Expo in San Francisco saß auf der Steve Jobs damals das iPhone präsentierte, erahnten wir irgendwie, was das auf uns zukommt. Nach der Revolution um den Personalcomputer und des iPods erfand das Apple das Telefon neu. Jobs kündigte es im Stile von 2001 an und er hat Recht behalten. Es kam zu einem neuen Abschnitt in der Technikgeschichte, die unser Leben veränderte. Das iPhone war schlichtweg eine Revolution.
Wir saßen nach der Keynote mit Kollegen beim Kaltgetränk zusammen und darunter war auch ein Manager eines bekannten Handyherstellers (Firma spielt Rolle). Er verabschiedete sich kurz von unserer Runde, um mit Verantwortlichen seiner Firma zu telefonieren. Ich stand neben ihn und bekam nur zwei Sätze mit: „Da muss ein Computerhersteller kommen und uns zeigen, wie man ein Telefon baut.“ Und der zweite Satz war (sorry für die Sprache): „Da hat uns Apple richtig in den Arsch getreten.“ Dann kam der Kollege zu uns zurück an den Tisch und betrank sich.

Smartphone-Spiel in der Schule
In meinem Schulungen zur Medienkompetenz mache ich bei Grundschülern und Unterstufenschüler ein Spiel. Das ist die Generation, die eine Welt vor dem Smartphone nicht kannte. Ich frage die Schülerinnen und Schüler, welche Geräte das Smartphone ersetzt hat und es kommt eine ganze Menge zusammen: Kalender, Wecker, Taschenrechner, Taschenlampe, Fotoapparat, Videokamera, Kompass, Spielkonsole, Brief, MP3-Player, Wetterbericht und viele, viele mehr.
Die Kinder haben ihre Smartphone immer dabei, es ist ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens geworden. Und die Kinder kennen auch den Spruch ihrer Eltern: „Leg halt endlich das Smartphone weg!“ Eltern, die noch in einer anderen Zeit aufgewachsen sind und damals sozialisiert wurden. Durch das Smartphone ist eine Zeitenwende bei den Mediennutzung eingetreten. Apple hat mal wieder die Welt revolutioniert und ich bin gespannt, ob die Revolution weitergeht.

Apple: Wertanlage Plastiktüte

15. April 2016

Ob eine Plastiktüte mit Apple Logo an Wert gewinnt? Diese Frage stelle ich mir seit heute. Apple hatte angekündigt, seit 15. April 2016 keine Plastiktüten mehr in den Apple Retail Stores auszugeben. Stattdessen setzt Apple nun auf umweltfreundlichere Papiertüten. Wenn Shops noch Plastiktüten auf Vorrat haben, sollen diese natürlich aufgebraucht werden, aber neue Kunststofftaschen wird es nicht geben.


Apple geht damit konsequent seinen grünen Weg weiter und ich finde das richtig. Die Frage ist nur: Werden jetzt meine alten weißen Apple-Pastiktüten im Wert steigen? Wir Apple Fanboys horten doch alles, was mit dem Unternehmen aus Cupertino zu tun hat. Ich habe auf jeden Fall eine Menge an Apple Plastiktüten in verschiedenen Größen und werde sie nicht mit Hausmüll befüllen, sondern fein säuberlich einlagern. Ja, ich hab ein Rad ab.
Bei der Apple Keynote im März stand schließlich das Thema Umweltschutz und Rohstoffeinsparung auf der Agenda. Wenn es nach dem Willen von Apple-CEO Tim Cook geht, dann geht Apple konsequent einen grünen Weg. Dazu gehört neben dem Projekt Liam auch prominent das Recycling-Programm, in dem Kunden ihre Altgeräte abgeben können. Diese werden dann wiederverwendet oder umweltverträglich entsorgt. Hinter Liam stehen Roboter, die automatisiert alte iPhones zerlegen, um wichtige Materialien wie Gold, Kupfer, Lithium, Platinum und Silber zu gewinnen.

Meine Meinung: Danke Apple für dieses Statement!

18. Februar 2016

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Ich muss schon sagen, ich bin stolz auf den Apple-Brief an mich und die anderen Apple-Kunden. Wir erinnern uns: Am 16. Februar 2016 postete Tim Cook A Message to Our Customers über die Apple Website und ich hab ihn gelesen. Apple weigert sich, mit den US-Behörden zusammen zu arbeiten.
Ein US-Gericht hat Apple aufgefordert, dem FBI eine Software zum iPhone-Zugriff zur Verfügung zu stellen. Apple macht das nicht, weigert sich und Apple-CEO Tim Cook hat stattdessen einen offenen Brief veröffentlicht. Ein richtiger Schritt, der mir Mut macht.

A Message to Our Customers

A Message to Our Customers

Es freut mich und ich halte diese Reaktion von Apple für richtig. Die Sicherheit der Nutzer sei in Gefahr, so Cook und auch das ist richtig. Chapeau Apple – und ich bin stolz auf euch.
Natürlich habt ihr als US-Unternehmen mit dem FBI zusammengearbeitet und das ist auch ok. Im Speziellen ging es um das iPhone des Killers aus San Bernardino. Am 2. Dezember verübte in San Bernadino ein Ehepaar einen islamistischen Terroranschlag und tötete 14 Menschen. Das iPhone der Killer wurde sichergestellt und es ist dem FBI bisher nicht gelungen, das iPhone zu hacken. Die Sicherheitsstandards von Apple sind zu hoch. Apple hat sogar Mitarbeiter abgestellt, um das FBI zu beraten. Aber das iPhone des Killers zu hacken, hier will Apple nicht mitmachen, obwohl ein US-Gericht Apple genau dazu verdonnerte.
Wenn Apple hier nachgibt und eine Art Generalschlüssel zum Knacken von iPhones an das FBI herausgibt bzw in iOS einbaut, dann untergräbt das Unternehmen seine und auch meine Vorstellungen von Sicherheitsstandards. Das heißt nicht, wie ich es in verschiedenen Anti-Apple-Posts gelesen habe, dass Apple mit seiner Weigerung nun den Terror unterstützt. Blödsinn. Es heißt vielmehr, dass Apple klar bei seinen hohen Sicherheitsstandards bleibt. Bitte Tim Cook bleib weiter standhaft! Seit iOS 8 wurden die Sicherheitsstands deutlich verbessert und geht bitte weiter in diese Richtung.
Natürlich habe ich als Apple-User alter Tage viel Kritik an dem Unternehmen aus Cupertino. Aber hier stehe ich hinter Apple. Wenn die Entwickler absichtlich Software-Schlüssel für staatliche Hacker einbauen, dann ist für mich nicht weniger als die Freiheit in Gefahr. Der letzte Satz von Tim Cook bringt es auf den Punkt: „And ultimately, we fear that this demand would undermine the very freedoms and liberty our government is meant to protect.“ Wie recht Tim Cook hat und danke für die klare Positionierung. Vielleicht nimmt Tim Cook auch auf der anstehenden Produktvorstellung zum iPhone 5SE am 18. März dazu auf der Bühne Stellung.

Interessant: Wasserdichtes Apple Watch Case

19. Januar 2016

Ganz ehrlich – meine erste Reaktion war: Was für ein Quatsch, wer braucht das denn? Aber nachdem sich die Meldung gesetzt hatte, ist sie dann doch interessant: Gemeint ist ein wasserdichtes Apple Watch Case von Catalyst.
Auf der CES wurde das Case vorgestellt und nun ist es bereits in Deutschland für rund 65 Euro erhältlich. Naiv wie ich bin, dachte ich zunächst bei wasserdicht ans Tauchen. Das ist aber weniger gemeint. Das Case ist staub- und wasserdicht nach IP68. IP68 Schutzklasse bedeutet Staubdicht (das ist die erste Ziffer 6) und Schutz gegen dauerndes Untertauchen (das ist die zweite Ziffer 8).

Catalyst-Case-for-Apple-Watch
Damit kann ich meine Apple Watch beim Klettern, Trekking und Wandern tragen. Bisher habe ich die Apple Watch beim etwas wilderen Aktionen abgenommen. Ich hatte Angst, dass mein digitaler Begleiter Schaden nimmt. Mit dem Apple Watch Case von Catalyst muss ich das nicht mehr. Ich habe auch mit Jäger und Förster sowie Landwirten gesprochen, die eine Apple Watch tragen. Das kommt bei dieser Zielgruppe sehr gut an.
Jedes einzelne Apple Watch Case, das auf der CES 2016 mit dem Innovation Award ausgezeichnet wurde, wird auf Wasserdichtigkeit getestet, um einen umfassenden Schutz und vollständige Funktionsfähigkeit zu gewährleisten. Das Gehäuse weist keine störende Displayabdeckung auf, um einen freien Zugriff auf das Touchscreen zu erlauben, sondern besitzt Silikonabdichtungen an den Rändern, die das Eindringen von Feuchtigkeit verhindern. Auch die Sensoren auf der Rückseite der Uhr bleiben frei zugänglich, sodass ein Abnehmen der Hülle nicht nötig ist, um das Gerät aufzuladen, die Herzfrequenz zu messen oder andere Funktionen zur  Aktivitätsüberwachung zu nutzen. Das dünne Profil passt sich ideal dem schlanken Apple-Design an. Das System wiegt 35 Gramm.
Sicherlich Geschmackssache sind die in poppigen Farben gestalteten Drehknöpfe an der Seite, die gleichzeitig ein Markenzeichen von Catalysts Produkten sind. Das Apple Watch Case ist in drei Farbausführungen und zusammen mit einem leicht anzubringenden Silikonarmband für die 42 mm Apple Watch verfügbar. Für die 38 mm Watch geht das System nicht. Die neongrüne Knopfvariante geht nach meinem Geschmack gar nicht, die schwarze ist langweilig. Also werde ich wohl die Rote-Knopf-Ausführung nehmen, die passen zu meinen roten Schuhen.
Das Case für das iPhone ist separat bei Catalyst erhältlich.