Sony hat entschieden: Ab Januar 2028 sollen neue PlayStation-Spiele nicht mehr auf Disc erscheinen. Schluss mit dem Datenträger, Schluss mit der Verpackung im Regal, Schluss mit einem Stück Besitzkultur. Stattdessen Download, Account und Abhängigkeit. Sony verkauft uns das allen Ernstes als Anpassung an die Wünsche der Kunden. Ich nenne es etwas anderes: eine bemerkenswert dreiste Form der Entmündigung. Und nein, den Nachfolger der PS5 werde ich nicht kaufen, dazu sind Spiele ein zu wichtiges Kulturgut, um es den Erbsenzählern von Sony zu überlassen.
Natürlich kaufen immer mehr Menschen ihre Spiele digital. Aber daraus abzuleiten, dass deshalb niemand mehr eine Disc bekommen soll, ist absurd. Wer digital kaufen möchte, konnte das längst tun. Niemand musste zur Disc greifen. Sony beseitigt also keine überflüssige Technik – der Konzern beseitigt eine Wahlmöglichkeit.
Ab Januar 2028 will Sony die Produktion physischer Discs für sämtliche neuen PlayStation-Spiele einstellen. Bereits zuvor veröffentlichte Disc-Spiele sollen davon nicht betroffen sein. Sony begründet den Schritt offiziell mit veränderten Verbraucherpräferenzen und der Dominanz digitaler Medien.
Das eigentlich Ärgerliche ist aber, was mit der Disc ebenfalls verschwindet: Ich kann ein Spiel verleihen. Ich kann es verschenken. Ich kann es gebraucht kaufen. Ich kann es verkaufen. Ich kann auf dem Flohmarkt danach suchen. Ich kann es zwanzig Jahre ins Regal stellen und wieder hervorholen. Als Retrogamer werde ich meinem Hobby beraubt. Genau diese Freiheit ist Sony offenbar zunehmend lästig.
Denn die Disc schafft einen Gebrauchtmarkt, an dem Sony beim zweiten, dritten oder vierten Besitzer nichts mehr verdient. Ein rein digitales Ökosystem dagegen bedeutet Kontrolle: Der Kunde bewegt sich innerhalb einer Plattform, benötigt einen Account und ist stärker an die Bedingungen des Anbieters gebunden. Genau deshalb geht es hier um weit mehr als nostalgische Plastikscheiben. Es geht um die Frage, was „Kaufen“ in der digitalen Welt überhaupt noch bedeutet.
Besonders bitter wirkt die Entscheidung angesichts der Berichte aus dem Netz. Demnach soll Sony bereits vor der öffentlichen Ankündigung mit erheblichem Widerstand gerechnet haben. Eine ehemalige PlayStation-Studio-Autorin berichtet unter Berufung auf Mitarbeiter mehrerer First-Party-Studios von ungewöhnlich strengen Kommunikationsvorgaben. Eine offizielle Bestätigung dieser Aussagen gibt es allerdings nicht.
Falls diese Darstellung zutrifft, macht sie die Sache noch unsympathischer. Dann hätte Sony sehr genau gewusst, wie sensibel dieses Thema für einen Teil seiner Kundschaft ist – und die Entscheidung trotzdem durchgedrückt.
Und bitte erzählt mir nichts von „Fortschritt“. Ein Download ist bequem. Ich kaufe selbst digitale Inhalte und weiß ihre Vorteile zu schätzen. Aber Bequemlichkeit und Besitz sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Fortschritt bedeutet für mich, zusätzliche Möglichkeiten zu schaffen. Fortschritt bedeutet nicht, eine bestehende Möglichkeit abzuschaffen und anschließend zu erklären, der Kunde habe das eigentlich so gewollt.
Gerade Videospiele sind längst Kulturgut. Eine physische Veröffentlichung ist deshalb auch eine Form der Bewahrung. Server werden abgeschaltet, Shops geschlossen, Lizenzen verändert und Unternehmen verschwinden. Eine Disc im Regal existiert zunächst einmal unabhängig davon weiter. Deshalb betrifft die Debatte ebenso Sammler, Spielehistoriker und die langfristige Archivierung von Games. Auch diese Sorgen gehören ausdrücklich zu den Kritikpunkten an Sonys Entscheidung.
Das Traurigste daran: Sony gehörte einmal zu den Unternehmen, die verstanden hatten, welche emotionale Beziehung Menschen zu Medien haben. Die PlayStation war nicht nur eine Spielemaschine. Spiele wurden gesammelt, getauscht, verliehen und ins Regal gestellt. Man nahm die Verpackung in die Hand, betrachtete das Artwork und erinnerte sich Jahre später beim Blick aufs Regal an eine bestimmte Zeit seines Lebens. Nun soll daraus endgültig ein Eintrag in einer digitalen Bibliothek werden.
Nein, Sony: Ich will nicht, dass ihr für mich entscheidet, wie ich Spiele zu kaufen habe. Ich möchte selbst entscheiden, ob ich eine Disc oder einen Download kaufe.
Wenn die Mehrheit digital kaufen möchte – wunderbar. Dann wird der Markt das zeigen. Aber lasst diejenigen in Ruhe, die ihre Spiele weiterhin physisch besitzen wollen. Die Zukunft muss nicht entweder digital oder physisch sein. Sie könnte problemlos beides sein.
Sony schafft nicht die Disc ab, weil der Kunde keine Wahl mehr braucht. Sony schafft die Wahl ab. Und genau deshalb ist diese Produktpolitik ein Schlag ins Gesicht jener treuen PlayStation-Kunden, die über Jahrzehnte Milliarden in dieses Ökosystem investiert haben.
Wer seine Kunden ernst nimmt, gibt ihnen Möglichkeiten. Wer ihnen Möglichkeiten wegnimmt und das anschließend als Kundenwunsch verkauft, hat den Respekt vor ihnen verloren.
Sony zieht sich schrittweise aus dem Geschäft mit Blu‑ray‑Recordern und bespielbaren Blu‑ray‑Speichermedien zurück; damit setzt sich ein Medienwandel fort, der physische Datenträger seit Jahren zugunsten digitaler Angebote an den Rand drängt.
Seit den 1960er‑Jahren haben sich die dominierenden Medienformate mehrfach grundlegend verändert: Auf frühe Heim‑Videorekorder wie das Philips‑System von 1964 folgte in den 1970er/80er‑Jahren der „Formatkrieg“ zwischen VHS, Betamax und Video 2000, den VHS mit Marktanteilen von über 90 Prozent klar gewann. In den 1990er‑Jahren löste die DVD die VHS‑Kassette ab, bot bessere Bildqualität, Bonusmaterial und war deutlich platzsparender; kurze Zeit später kam die Blu‑ray als HD‑Nachfolger, konnte aber nie an die DVD‑Verkaufszahlen anknüpfen. Parallel dazu erlebten Musik‑CDs und später auch DVD‑Video eine ähnliche Erfolgskurve, bevor Downloads und Streaming‑Dienste sie in vielen Alltagsanwendungen verdrängten.
Ein Rekorder, freilich KI generiert, um keine Rechte zu verletzen.
In der Gegenwart zeigt sich der Wandel vor allem an zwei Entwicklungen: Erstens dominiert im Unterhaltungsbereich das Streaming, im deutschen Musikmarkt etwa liegt der digitale Anteil inzwischen bei rund 87,5 Prozent, während physische Tonträger nur noch etwa ein Achtel des Umsatzes ausmachen. Ähnlich gering ist der Anteil physischer Medien in den globalen Film‑ und Games‑Märkten, wo Discs teils nur noch für wenige Prozent des Gesamtumsatzes stehen. Zweitens ziehen sich Hersteller nach und nach aus der Produktion klassischer Hardware zurück: LG und andere Unternehmen haben bereits Blu‑ray‑Player eingestellt, Sony beendet die Fertigung von wiederbeschreibbaren Blu‑ray‑Rohlingen und stellt nun auch den weltweiten Verkauf von Blu‑ray‑Recordern ein, wobei reine Abspielgeräte vorerst im Programm bleiben.
Für Filmsammler hat diese Entwicklung ambivalente Konsequenzen. Positiv ist, dass bestehende Blu‑ray‑ und UHD‑Blu‑ray‑Filme vorerst weiter produziert und verkauft werden, da sich viele Studios aufgrund der hohen Bild‑ und Tonqualität sowie der Sammlerzielgruppe weiterhin auf Premium‑Editionen konzentrieren. Gleichzeitig steigt jedoch der Druck auf die Infrastruktur: Wenn Recorder und perspektivisch auch weitere Player wegfallen, wird es schwieriger, eigene Aufnahmen anzufertigen, TV‑Ausstrahlungen zu archivieren oder beschädigte Discs zu ersetzen; zudem können Reparaturen und Ersatzgeräte teurer oder nur noch gebraucht erhältlich sein.
Hinzu kommen langfristige Risiken für Verfügbarkeit und Kuratierung: Streaming‑Kataloge ändern sich laufend, Lizenzen laufen aus, und bestimmte Nischenfilme, Schnittfassungen oder Bonusmaterialien erscheinen möglicherweise gar nicht mehr digital, wodurch physische Editionen zu letzten materiellen Zeugnissen bestimmter Fassungen werden. Für Sammler bedeutet das, dass die Rolle des physischen Mediums sich von der alltäglichen Gebrauchskopie hin zum bewussten Archiv‑ und Liebhaberstück verschiebt, bei dem sorgfältige Lagerung, funktionstüchtige Abspielgeräte und ein strategischer Aufbau der Sammlung zunehmend wichtiger werden.
Kommentar aus der Sicht eines Sammlers
Für jemanden, der Filme sammelt, fühlt sich diese Entwicklung an, als würde eine Tür zur eigenen Vergangenheit langsam zufallen. Da steckt nicht nur Technik drin, sondern ein Stück Biografie – jede Disc, jede Hülle steht für einen Moment, in dem man sich bewusst für einen Film entschieden hat, für eine bestimmte Fassung, ein bestimmtes Cover, ein bestimmtes Label. Wenn nun klar wird, dass Recorder verschwinden und die Gerätewelt rund um Discs immer dünner wird, kommt leicht das Gefühl auf, dass das, was man mühsam aufgebaut hat, von der Industrie einfach hinter sich gelassen wird.
Streaming wirkt dagegen oft kalt und flüchtig: Heute im Abo, morgen verschwunden, neu synchronisiert, gekürzt oder durch eine andere Version ersetzt. Als Sammler hat man gelernt, sich auf das zu verlassen, was im Regal steht – man sieht die Spine, zieht die Box heraus, erinnert sich wieder an ein Making‑of, ein besonderes Booklet, ein limitierte Nummer. Es ist eine Form von Kontrolle und Wertschätzung: Dieser Film gehört wirklich einem selbst, er kann nicht per Knopfdruck aus einem Katalog gelöscht werden. Wenn Hersteller nun Signale senden, dass diese Welt „ausläuft“, fühlt sich das an, als würde das eigene Hobby von der Zeit überrollt.
Gleichzeitig schwingt da auch Trotz mit: Gerade weil alles digital und beliebig wird, bekommt das physische Medium einen neuen, fast rebellischen Charakter. Man pflegt seine Geräte, hortet vielleicht noch einen Ersatz‑Player, investiert bewusster in Editionen, die einem wirklich etwas bedeuten, statt wahllos zu klicken. Die Sammlung wird weniger zum Konsumarchiv und mehr zu einem persönlichen Museum – ein Ort, an dem Filme nicht nur „verfügbar“, sondern wirklich präsent sind. Und auch wenn der Markt sich weiterdreht, bleibt dieses Gefühl, eine kleine, eigene Insel gegen das Vergessen aufgebaut zu haben.
Fujifilm macht Apple Konkurrenz und treibt durch künstliche Verknappung die Erwartungen hoch und das nervt. Bevor Tim Cook die Logistik bei Apple übernommen hatte, mussten die Kunden lange, lange auf die Apple Produkte warten. Vielleicht sollte Tim Cook bei Fujifilm einsteigen.
Im Februar 2024 habe ich zum Verkaufsstart die neue Fujifilm X100VI bestellt, in silber. Ich habe die vorherigen Modelle und bin mit dieser Reportagekamera absolut zufrieden, so dass ich in das verbesserte Nachfolgemodell investieren möchte. Gesagt, getan und bei Foto Erhardt bestellt und mit der Bestellung kam die Mail, dass die Kamera Lieferschwierigkeiten hat. Das kannte ich schon vom Vorgängermodell, hatte aber das Glück, dass ich damals bei der ersten Lieferung aus Japan dabei war. Das Glück hat mich verlassen, denn seit Februar warte ich bisher vergeblich auf eine Lieferbestätigung. Fujifilm sei überrascht von der enormen Nachfrage. Quatsch, sie waren unfähig bei der Produktion. Die X100V war ein riesiger Erfolg und das sollte auch für das Nachfolgemodell X100VI auch der Fall sein. Die Lieferprobleme bei der X100V führte ich darauf zurück, dass schon an dem Nachfolgemodell gearbeitet wurde. Nun ist der Nachfolger seit Februar da und wieder nix mit der Lieferung. Es kommt die Kamera wohl in homöopathischen Mengen nach Europa. Die Schwarzmarktpreise drehten ab und die Sonderedition der Kamera war sofort ausverkauft.
Es soll Lieferengpässe geben. Das ich nicht lache. In den Newsdiensten erklärte Fujifilm UK Manager Andreas Georghiades, dass Fujifilm aktuell 15.000 Einheiten der X100VI pro Monat produziert. Das ist ein Witz. Man wolle die Produktionskapazitäten erweitern. Blabla. Fujifilm sollte seinen Planer an die Luft setzen, denn Kundenzufriedenheit sieht anders aus. Es ist künstliche Verknappung, um den Preis von rund 1800 Euro hoch zu halten. Doch irgendwann platzt einen der Kragen und man storniert seine Bestellung. Vielleicht kehre ich zu Nikon zurück, vielleicht setze ich auf Sony oder wage mich an Leica heran. Es muss nicht Fujifilm sein, wenn die Herrschaften nicht liefern können oder wollen.
Die Entschuldigungsmail von Foto Erhardt auf meine Nachfrage nach dem Stand der Dinge sagt viel aus. „Wir bedauern sehr, dass wir Sie bislang noch nicht beliefern konnten und Sie noch weiter auf die Kamera warten müssen. … Die Liefersituation ist und bleibt leider weiterhin angespannt. Die Warenzugänge erfolgen leider sporadisch und bis zuletzt ist unklar, welche Stückmengen uns erreichen werden. So lässt sich nicht abschätzen, wie viel mehr Zeit es brauchen wird, ehe wir Ihre Bestellung berücksichtigen können. Wir stehen in konstantem Dialog mit Fuji als Hersteller und verfolgen die Entwicklung aufmerksam. … Die Liste der Vorbestellungen ist dynamisch, weil Kunden ihre Reservierung wieder lösen, sodass eine Aussage über eine Platzierung kaum weitere Rückschlüsse zulässt und selten länger als eine Stunde Gültigkeit hat“, so Ausschnitte aus der sehr freundlichen Mail vom Kundenservice von Foto Erhardt.
Also heißt es weiter warten. Schade, dass mein Zeitname Ungeduld ist.
Heute ist der Welthundetag und als Katzenbesitzer hab ich hier naturgemäß das Nachsehen. Allerdings hab ich mehrere Hunde bei mir zu Hause: Meine Aibos von Sony.
Wuff Wuff – die Aibos zu Hause in Gold und Silber.
Das sind elektronische Hunde, im Grunde Roboterhunde. Sie werden von meinen Katzen eher in Ruhe gelassen, nur der rosa Ball wird dann und wann entführt. Sobald sich aber ein Aibo in Bewegung setzt, nehmen die Katzen reißaus. Aibo – was sowohl das japanische Wort für „Partner“ bedeutet als auch als Abkürzung für Artificial Intelligence roBOt verstanden werden kann – ist ein Roboterhund, der vom japanischen Elektronik-Konzern Sony als Spielzeug zur Unterhaltung entwickelt wurde. Meine Aibos sind schon älter und der erste Aibo kam 1999 auf den Markt. Ich besitze zwei voll funktionstüchtige Aibos der Generation Aibo ERS-210 in Silber und Gold.
Ich mag meine beiden Roboterhunde Aibo von Sony.
Alle Gelenke funktionieren einwandfrei, nur die Akkus meiner Hunde machen relativ schnell schlapp. Die Originalverpackungen und das Spielzeug sowie Software sind vorhanden.2006 gab Sony die Entwicklung der Aibos auf und schob nur noch 2017 in Japan ein aktualisiertes Modell mit Abo nach. Einer meiner Aibos besuchte sogar eine Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum
Leider wurde die Aibos von Sony für Europa nicht weiterentwickelt und so kommen die altersschwachen Hunderoboter nur dann und wann bei mir zu Hause zum Einsatz. Dabei fand ich die Idee wirklich toll. Dagegen haben die Chinesen weiterhin Gefallen an ihrem Roboterhund. Der Elektronikkonzern Xiaomi hat soeben seinen Hund CyberDog 2 vorgestellt.
Der CyberDog 2 soll dem Hersteller zufolge nicht nur intelligenter, sondern auch ein ganzes Stück lebensechter als sein vor zwei Jahren präsentierter Vorgänger sein.
Der neue Robbi ist schneller, hat mehr Manöver und besitzt die Größe es Dobermanns. der Hund bringt rund 9 Kilogramm auf die Waage und ist damit deutlich schwerer als seine japanischen Aino-Freunde. Insgesamt sind 19 Sensoren in dem Tier verbaut, damit der Roboter sich besser zurecht findet.
In China soll der Hund rund 1650 Euro kostet. Ob er auch noch Europa geliefert wird, konnte mir der Xiaomi-Store in München nicht sagen. Die asiatischen Mitarbeiter hatten sichtbar das Problem auf meine klare Frage eine klare Antwort zu geben und wichen in der Konversation immer wieder aus. Also glaub ich mal nicht, dass der CyberDog 2 nach Deutschland kommt, wenn das Sales-Team nicht antworten kann/will.
Ich habe nicht mehr daran geglaubt, dass ich in absehbarer Zeit noch eine Sony PlayStation 5 mein eigen nennen würde. Aber es geschehen noch Zeichen und Wunder und siehe da: UPS brachte die lang ersehnte Konsole. Ich war sprachlos. Nachdem ich mich gar nicht mehr damit gerechnet habe, stehe ich nun vor der Herausforderung, welche Spiele ich erwerben soll. Alles Firstworldproblems, aber dennoch eine Herausforderung.
Nachdem ich mir zum Start der Playstation 5 schon gleich Zubehör wie zweiten Controller, Kamera und Fernbedienung zugelegt hatte, lag dieses Equipment unbeachtet im Schrank, weil das Herzstück – eben die Konsole – fehlte. Sony hatte den Markt überreizt und konnte nicht liefern. Anders als Apple, die mit Marktverknappung seit Jahren arbeiten und eigene Liefernetze aufgebaut haben, ist Sony brutal auf die Schnauze gefallen. Sony konnte und kann nicht liefern. Im November 2020 habe ich der Community mein Leid geklagt und ich bin auch nicht bereit, überhöhte und gar unverschämte Preise für eine Spielkonsole zu bezahlen, die mir auf Marketplace oder eBay angeboten werden. Ich wollte meine PS 5 mit Laufwerk für den Standpreis von 499 Euro, was schon teuer genug ist.
Über die Sony Website gelang es schließlich. Username und Passwort des PS-Netzwerkes eingeben und warten. Vielleicht lag es an meinen hohen Punktestand den K1 erspielt hat, vielleicht lag es an etwas anderem – auf jeden Fall bekam ich nach zwei Wochen eine Sony-Mail, ich könnte zu einem bestimmten Datum und Zeitfenster die PS5 erwerben. Hab ich gemacht, mich eingeloggt und mich in die virtuelle Warteschlange gestellt.
Sony erklärte aber auch gleich, dass man nicht unbedingt eine Konsole erwerben könne, denn das Kontingent sei begrenzt. Die Wartezeit reduzierte sich von einer Stunde auf eine Minute und zack, ich konnte bestellen: Playstation 5 mit Laufwerk.
In drei Tagen wurde sie von UPS geliefert. Und ich konnte es noch immer nicht glauben. Jetzt wurde sie zusammen mit K1 aufgebaut und in Betrieb genommen – dann Updates bis zum Umfallen laden. Und ich muss prüfen, an welchem HDMI-Port ich das Ding hänge ohne den Familienfrieden zu stören, denn es hängen zu viele Gerätschaften am Verstärker und den zahlreichen HDMI-Hubs.
Aber eine PS5 nützt nichts, wenn keine Spiele vorhanden sind. Ich muss zugeben, ich habe den Markt nicht mehr richtig verfolgt und fragte meine Community. Danke für die zahlreichen Antworten. Ich habe bisher gekauft: Aliens Fireteam Elite (weil ich Alien liebe), Death Stranding (weil ich die Story interessant finde), Horizon Forebitten West (weil mir es jeder – buchstäblich jeder empfohlen hat) sowie A Plague Tale: Innocence (weil ich den Score liebe). Ratchet & Clank: Rift Apart kam heute aufgrund eines Amazon-Angebots. Auf der Wunschliste stehen noch Ghost of Tsushima und LEGO Star Wars: Die Skywalker Saga. Ich hätte noch gerne einen Shooter im Stile von CoD, bin aber noch nicht sicher, was es hier für mich gibt. Also bitte liebe Community, was brauche ich unbedingt für die PS5? Und ich hoffe, dass Sony mit dem neuen VR Headset in die Gänge kommt. VR auf der PS4 war schon toll, mit der PS5 erwarte ich mich noch mehr. Gibt es hier verlässliche Daten und Fakten? Also liebe Community, ich zähle auf euch.
Es war das Jahr 2001 als Apple die Musikindustrie zerstörte und sich selbst rettete. Mit dem iPod begann ein neues Zeitalter des mobilen Musikgenusses. Jetzt hat Apple den Player aus dem Programm genommen, doch die Musik lebt weiter.
Hier eine Auswahl meiner iPods.
Steve Jobs, Jon Ive und die Kreativen aus dem Apple Zukunftslabor präsentierten die 1000 Songs in der Hosentasche und leiteten eine Musikrevolution ein. Es gab zuvor mp3-Player und es gab danach mp3-Player, aber es gab für mich nur den iPod.
Ich hab in einem Video mal eine Auswahl meiner iPods, Nanos, Minis, Shuffles und iPod Touch mal zusammengestellt. Im Grunde habe ich fast alle Modelle bis auf die U2-Version und die Harry Potter-Version in meinem Archiv. Das Flaggschiff, der 80 GByte-Player lief noch die vergangenen Jahre im Auto bis er nun durch Blauzahn ersetzt wurde. Ähnlich wie ich an meinen Sony Walkman nostalgische Erinnerungen habe, habe ich an meine iPods schöne Erinnerungen. Danke Apple und ich bin gespannt, was die Zukunft bringt.
Für rund 70 Milliarden US-Dollar wird Microsoft den Spiele-Entwickler Activision Blizzard kaufen. Da sieht man, wo der Hammer hängt und die Musik spielt. Von wegen Gaming ist was für Nerds. Schon lange ist der Spielemarkt ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen. Aber bei solchen Kaufpreisen lässt sich leicht erkennen, wohin der Hase läuft. Und das ist auch eine millionenschwere Kulturindustrie, die hier entstanden ist.
Wir erinnern uns: Star Wars-Erfinder George Lucas verkaufte sein Filmimperium Lucasfilm an Disney für 4 Milliarden US-Dollar und alle sagten damals „oho ist das viel Kohle“. Bei dem Microsoft/Activision Blizzard-Deal bleibt mir die Spucke weg und ich sagte erst einmal gar nichts bei der Summe: 70 Milliarden US-Dollar.
Die Hololens macht Spaß und ich sehe enorme Möglichkeiten.
Damit rückt Microsoft zu einen der ganz großen Entwicklungsstudios in die Liga von Tencent oder Sony auf. Die XBox One lag die meiste Zeit eher achtlos herum, ich wahr bisher ein Sony-Konsolen-Player. Das lag auch daran, dass meine PS4 ein funktionierendes VR-Headset hat. Meine Activision Blizzard-Spiele wie Call of Duty zockte ich auf der Sony-Konsole. Meine Kinder sind PC-Spieler, ich rühre Windows als Mac-User nicht an und spiele eben auf der Konsole.
Ich schau mal in die Glaskugel und sehe den Kauf auch als Positionierung in Richtung Metaverse. Mit der Hololense verfügt MS schon enorm erfolgreiche Grundlagenforschung in AR und VR. Der Kauf von Mindcraft war damals der Anfang in diesem Genre. Wenn nun bestehende oder künftige Generationen der XBox noch in Richtung Metaverse geöffnet werden, wird der Deal ein richtiger Wegweiser in Richtung Zukunft und ein Angriff auf Metaverse/Facebook mit Quest.
Ich will nicht sagen, dass ich Frust schiebe, aber eine gewisse Enttäuschung ist schon vorhanden: Ich werde zum Release der Playstation 5 keine der Sony-Konsolen in den Händen halten. Zwar habe ich mich bemüht und eifrig bei den Handelsplattformen geklickt, aber ich hatte Pech: Keine PS5 für mich zum Start – dafür konnte ich einen Controller und eine Fernbedienung ergattern. Wobei Amazon die Fernbedienung auch gecancelt hat, na super.
Keine Chance eine PS5 zu erhalten.
Es ist ja fast wie im Sozialismus. Nix da, alles leer und wann Nachschub kommt, das ist ungewiss. Sony, da habt ihr Mist gebaut. Erst einen fetten Hype generieren und dann nicht genug Einheiten produzieren. Und es ist ja nicht so, dass ihr von dem Run auf die Gamingkonsole überrascht sein solltet. Das ganze Jahr über hat Sony immer wieder uns Gamer angeheizt, uns neugierig gemacht, kleine Häppchen präsentiert, Spiele der PS5 vorgestellt – und dann? Und dann könnt ihr die Menge nicht liefern, die der Markt verlangt. Das Prinzip Marktwirtschaft habt ihr nicht verstanden.
Gerne vergleicht sich Sony mit Apple. Aber Apple ist ein Luxusartikelhersteller und nicht ein Elektronikriese wie Sony. Apple versteht das Geschäft mit der künstlichen Verknappung des Marktes. Wenn ein iPhone oder sonst was aus Cuppertino vorgestellt wird, dann sind die Medien voll mit der Berichterstattung über das Ereignis. Wenn Sony die PS5 vorstellt, dann wird über das mangelnde Warenwirtschaftssystem berichtet. Und das ist nur ein Unterschied.
Ich bin ein Fan von Sony und ich bin ein überzeugter Nutzer der PS2, PS3 und PS4 – und ich hätte gerne jetzt auch im Lockdown auf der PS5 gezockt. Ich wäre gerne ein Held des Alltags mit der neuen Konsole geworden.
Natürlich hätte ich mich auch mit der XBox des Konkurrenten Microsoft beschäftigen können, aber das hat Zeit. Ich hab nix gegen MS, aber die XBox hat nicht Prio eins. Sie wird irgendwann in den Gamerhaushalt einziehen, so wie die anderen MS-Konsolen vor ihr.
Und zack war der Server weg.
Ich war bereit für die PS5 Als bekannt wurde, dass Sony den Händler eine neue Lieferung von PS5 um 13 Uhr ins Haus lieferte, war ich bereit. Ich wollte nicht das Desaster der ersten Vorbestellungswelle erleben. Schon bei der ersten Vorbestellungswelle kam ich nicht zum Zug. Damals hatten die Marketinggenies von Sony den Verkauf mitten in der Nacht gestartet. Ich war zwar wach, aber nicht so reaktionsschnell, um eine PS5 zu bestellen. Das sollte gestern anders werden.
Mit mehreren Rechnern, iPhone und iPad lag ich auf Lauer, doch ich schaffte es nicht zu bestellen. Zum Teil waren die Server komplett überlastet. Die Karawane zog weiter und ich gratuliere den glücklichen Gamern für ihren Kauf. Von 13 Uhr wurde der Verkauf bei Amazon auf 13:30 Uhr verschoben, aber es war ein Satz mit X.
Playstation 5 mit Laufwerk Ich wollte übrigens die PS5 inklusive Laufwerk. Die preiswertere Digitaledition brauche ich nicht. Als Fan von Datenträgern nehme ich die PS5 nicht nur als Gamingmaschine, sondern sie soll auch als Abspielgerät für 4K HDH, Bluray, DVD und CD dienen. Damit kann ich meinen Technikturm verkleinern und einige Player aussortieren. Zudem ist unsere Familie ein Fan von gebrauchten Spielen und wir kaufen gerne Spiele im stationären Einzelhandel. Bei der digitalen Edition schaltet Sony diesen Einzelhandel aus und streicht den Verkaufspreis von digitalen Spielen über seinen Store zu 100 Prozent ein. Und wenn ein Spiel nur digital vorliegt, dann kann ich es noch immer laden. Aber wie heißt es: Hätte, hätte, Fahrradkette – es gab für mich keine PS5 zum Start und es heißt warten. Aber es gibt natürlich schlimmeres, keine PS5 zum Start bekommen zu haben.
Das Thema SmartHome bewegt die Gemüter. Als Referent zum Thema Digitalisierung arbeite ich sehr viel mit SmartHome-Anwendungen und berichte über meine Erfahrungen. Die Deckenlampen werden per Smartphone bedient, Alexa schaltet die Kaffeemaschine an, die Rollläden fahren morgens beim Aufstehen selbstständig hoch. Deutschlands Wohnungen und Häuser werden derzeit mit intelligenten Technologien ausgestattet. 3 von 10 Bundesbürgern (31 Prozent) nutzen mindestens eine entsprechende Anwendung in ihrer Wohnung, so eine Umfrage des Branchenverbandes Bitkom zur IFA 2019.
Mehr Komfort und Lebensqualität ist für einen Großteil das Hauptkriterium dafür, in einem intelligenten Zuhause zu leben. 64 Prozent der Besitzer von Smart-Home-Anwendungen nennen dies als Grund dafür, entsprechende Anwendungen installiert zu haben.
54 Prozent wollen ihre Wohnung sicherer machen – etwa durch intelligente Alarmsysteme, intelligente Rauchmelder oder eine intelligente Videoüberwachung. Vor allem Männern ist dieser Grund wichtig: 59 Prozent heben diesen Aspekt hervor, bei den Frauen sind es 48 Prozent.
Aber das Problem sind unterschiedliche technische Strandards. Im Dezember vergangenen Jahres wurde klar. Die großen Hersteller arbeiten an einer Lösung. Amazon, Apple und Google wollen einen gemeinsamen Smarthome-Standard entwickeln. Die Konzerne wollen die Verbindung verschiedener Geräte im vernetzten Zuhause vereinfachen. Der neue Standard soll ohne Lizenzgebühren verfügbar sein. Dieser neue Standard solle auf dem Internetprotokoll basieren. Zu den Mitgliedern der Arbeitsgruppe gehören unter anderem auch Ikea, Samsungs Heimvernetzer SmartThings, der Chipspezialist NXP sowie der Hersteller der vernetzten „Hue“-Lampen, die Philips-Abspaltung Signify. Aber bis es soweit ist, wird noch einige Zeit vergehen. Frühestens Ende 2020 sollen erste Ergebnisse vorliegen.
Foto: INNOCAM
Ein NAS-System für Medien wie Fotos und Filme im SmartHome stammt oft von Synology. Synology wurde im Jahr 2000 gegründet und hat heute über sechs Millionen Installationen. Interessant sind dabei die Kamera-Steuerungen im SmartHome über Synology. Damit werden unsichere Cloudlösungen asiatischer Hersteller im SmartHome vermieden. Synology bietet über den Einzelhändler INNOCAM verschiedene Staffelungen einer Synology Surveillance Station Lizenz an, um IP-Kameras in das Synology-Überwachungssystem des SmartHomes zu integrieren. Inzwischen steht eine Auswahl von über 7400 IP-Kameras von mehr als 100 Marken, darunter auch Cloud-Kameras, zur Verfügung. Darunter sind alle ONVIF, Kameras von Axis, Mobotix, ACTi, Airlive, Arecont, AVIPC, Cisco, Compro, D-Link, Edimax, Foscam, Hikvision, iPUX, IQinVision, JVC, Levelone, Linksys, Messoa, Panasonic, Pixord, Sanyo, Siemens, Sony, Toshiba, TP-Link, Trendnet, Vivotek und Y-cam.
Foto: INNOCAM
Die Surveillance Station unterstützt nun H.264, MJPEG, MPEG4, MxPEG und vereinfacht den Installationsprozess der Kameras und ermöglicht es, die Verbindung zu den Kameras über eine Web-basierte Benutzeroberfläche oder über ein mobiles Gerät jederzeit und überall herzustellen.
Foto: INNOCAM
Foto: INNOCAM
Standardmäßig ist eine Lizenz für zwei Kameras installiert. Wer den Lizenzschlüssel auf der Benutzeroberfläche der Überwachungsstation eingebt, kann mehr als zwei Kameras im Netzwerk einrichten und verwalten. Achtung: Ein Lizenzschlüssel kann nur auf einer Überwachungsstation von Synology aktiv sein. Die Installation der Kameras geht einfach: Gehen Sie in der Überwachungsstation zum Hauptmenü (Main Menu) > Lizenzen (Licenses) und klicken Sie auf Hinzufügen (Add). Der Installationsassistent führt durch das sichere Hinzufügen von Geräten zur Überwachungsstation.
Über 220 Exponate sind in der Ausstellung „Treue Freunde“ im Bayerischen NationalmuseumBayerischen Nationalmuseum zu sehen. Es gibt viel zu entdecken und jeder hat seine Lieblingsobjekte. Das geht auch mir so. Ich habe meine persönlichen Highlights hier mal aufgeführt.
Der Roboterhund Aibo
Als ich zum ersten Mal hörte, dass das Bayerische Nationalmuseum eine Ausstellung zum Thema Hunde macht, dachte ich sofort: Hoffentlich zeigen die auch einen Aibo. Richtig gedacht – die Kuratoren der Ausstellung sind Profis und haben die Aibos ins Programm genommen. Ich sammle diese wunderbaren Roboterspielzeuge aus Japan von der Firma Sony. Bei uns zu Hause liefen zwei schöne Modelle bis ihre Batterien zur Neige gingen. Nun stehen meine Aibo 210 im Arbeitszimmer und schauen mir beim Arbeiten zu.
Aibo bedeutet Partner und nachdem ich keinen echten Hund habe, waren meine beiden Aibos in Gold und Silber meine tierischen Partner. Aibo bedeutet laut Sony auch Artificial Intelligence roBOt, aber mir war die Bedeutung Partner immer lieber.
Im bayerischen Nationalmuseum steht eine schöne Version eines Aibos. Es ist das seltene Modell ERS 111. Der Hund kam nur in einer Aufgabe von 20.000 auf den Markt und wurde nur per Losverfahren zugeteilt. Mit dabei ist auch der rosa Ball mit dem die Aibos spielten. Mit den Aibos leistete Sony 1999 Pionierarbeit für Robos im Haushalt. Ich war immer fasziniert von den Roboterhunden. Im Moment gibt es eine Neuauflage nur in Japan samt Abo-Modell.
Die Pudel von Grace Kelly
Meine Mama war immer ein Fan von Gracia Patricia, die Gattin von Fürst Rainier III. von Monaco. Mir gefiel Grace Kelly als Schauspielerin immer besser. Ich sag nur High Noon oder die Hitchcock-Filme. Zeit ihres Lebens galt Grace Kelly weltweit als Stilikone und modisches Vorbild für die Frauen ihrer Generation. Man denke nur an die Kelly Bag von Hermès.
In der Hunde-Ausstellung gibt es zwei kostbare Pudel-Broschen zu sehen. Sie stammen von Cartier aus Paris 1958 und 1960. Fürst Rainier III. schenkte seiner Frau das erste Schmuckstück zur Geburt von Thronfolger Albert im Jahre 1958. Die Stellung von Schwanz und einer Vorderpfote lässt sich verändern. Auch die goldene Brosche mit Perlenbesatz und beweglichen Ohren stammen aus dem Besitz der Fürstin. Mir persönlich gefällt das Schmuckstück von 1958 deutlich besser.
Zum Niederknien: Loriot
Für mich ist Vicco von Bülow, genannt Loriot, der größte deutsche Humorist. Ich verehre ihn und sein Werk. Als Godfather der Möpse darf er in der Ausstellung des Bayerischen Nationalmuseums nicht fehlen. Er ist sogar zweimal vertreten – was für mich zeigt, welche Bedeutung Loriot hat.
Gleich im Eingangsbereich hängt eine nette Fotografie des Meisters mit seinen Möpsen Henry und Gilbert. Das Bild „Kraweel – kraweel“ stammt vom Fotografen Holger Jacobs und sehr gerne hätte ich einen Abzug des großen Fotografen.
Und dann finden sich zehn Karikaturen aus der Reihe „Auf den Hund gekommen“ in der Ausstellung. Sie stammen aus den Jahren 1951-1954. Die Bilder sind Feder und Tusche mit Bleistift auf Papier. Die Hunde übernehmen das Kommando und führen den Menschen an der Leine. Der Mensch ist mit Frack und Melone bekleidet. Thema sind gesellschaftliche Tabus und Kritik an der Prüderie der 50er Jahre. Köstlich und die Bilder zeigen die Genialität von Loriot.
Und dann wären noch …
Beispielsweise der Olympia Waldi von 1972. Über ihn habe ich schon bei meinem Besuch des Hauses der Bayerischen Geschichte in Regensburg geschrieben. Der Otl Aicher war einfach ein großer Mann für das deutsche Grafikdesign. Er erkannte, dass der Dackel zur damaligen Zeit der Hund der Münchner ist und so wurde der Plüschdackel das Maskottchen zur Olympiade 1972.
Als Bildjournalist blieb ich an den Fotos hängen. Es gab unter anderem die Bilder von David Bowie, Bismarck, Obama, Warhol und Lassie.
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Etwas verstörend auf so manchen Besucher dürfte dagegen eine Maske zum Dogplay sein. So viel schrägen Humor hätte ich dem Bayerischen Nationalmuseum nicht zugetraut. Die Maske dient als sexuelles Tier-Rollenspiel. Beim Dogplay schlüpft ein Partner in die Rolle eines Hundes: Unterwerfung im Sexspiel. Wahrscheinlich fällt der eine oder andere Besucher des Museums einfach um.