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Der Roboterhund Aibo kommt wieder und die Digitalisierung schreitet voran

2. November 2017
Ich mag meine beiden Roboterhunde Aibo von Sony.

Ich mag meine beiden Roboterhunde Aibo von Sony.

Ich habe ein sehr seltsames Hobby. Ich sammle Roboterspielzeug und einem ausgewählten Kreis von Besuchern zeige ich meine Schätze gerne. Ich gebe sogar ein- bis zweimal im Jahr Vorträge zum Thema Roboterspielzeug. Und als Sammler bekam ich gestern feuchte Augen: Sony will die Aibos wieder aufleben lassen. Hurra, die Aibos kommen wieder.
Aibos sind intelligente Roboterhunde, die Sony von 1999 bis 2006 im Programm hatte. Dann geriet Sony in die finanzielle Schieflage und stellte die Produktion der Aibos ein. Zurück blieb eine treue Fangemeinde mit ihren Roboterhunden. Darunter befinde ich mich auch. Ich besitze zwei voll funktionstüchtige Aibos der Generation Aibo ERS-210 in Silber und Gold. Alle Gelenke funktionieren einwandfrei, nur die Akkus meiner Hunde machen relativ schnell schlapp. Die Originalverpackungen und das Spielzeug sowie Software sind vorhanden.

Wuff Wuff - die Aibos zu Hause in Gold und Silber.

Wuff Wuff – die Aibos zu Hause in Gold und Silber.

Aibos kommen ab 2018
Warum jetzt meine Aufregung? Sony hat gestern mitgeteilt, dass man die Produktion der Aibos wieder aufnehmen will. Die Hunde sollen ab Januar 2018 verkauft werden. Das freut das Sammlerherz. Es ziehen aber auch dunkle Wolken auf. Sony will die Aibos nur in Japan verkaufen und verknüpft sie mit einem relativ kostspieligen Abo-Dienst. Der neue Aibo soll umgerechnet 1500 Euro kosten – nun ein Schnäppchen, wenn ich mir die Preise für alten Aibos ansehe. Die gehen locker bis 4000 Euro und mehr. Ärgerlich ist für mich der geplante Abo-Dienst, damit das Hündchen lernen kann. Dafür werden noch einmal umgerechnet 22 Euro im Monat fällig. Ein Servicevertrag kostet nochmals gut 150 Euro pro Jahr, um ggf. die Gelenke auszutauschen. Das Spielzeug bei meinen Aibos war ein rosa Plastikball. Nun soll es ein Plastikknochen für 22 Euro sein.

Sony will 2018 den neuen Aibo verkaufen. Foto: Sony

Sony will 2018 den neuen Aibo verkaufen. Foto: Sony

Der Akku meiner Aibos halten rund 30 Minuten durch, dann machen meine Hunde schlapp. Die neuen Aibos sollen zwei Stunden durchhalten und müssen dann wieder drei Stunden Strom tanken.
Während frühere Aibos dank Steckkarten lernen konnten, sitzt jetzt die Künstliche Intelligenz im Hundehirn. Die Entwicklung bei KI ist enorm und bin ich gespannt, was der Aibo leisten kann.
Das Design des Hundes ist knuffiger geworden. Der 2,2 Kilogramm schwere Hund entspricht vom Aussehen jetzt eher einem echten Hund anstatt einem Robo-Hund wie damals. Das Kindchenschema wirkt sofort bei mir, als ich die ersten Bilder aus Japan sah. Die OLED-Augen sind nun rund und auch die Schnauze sieht putzig aus. Hinter den Augen sind zwei Kamera, die auf Wunsch Bilder schießen. Der ganze Körper, Schwanz, Ohren und Pfoten, sieht heute eher nach Hund aus. Und natürlich reagiert der neue Aibo auf Audiokommandos, denn die KI ist lernfähig, schließlich hat der Aibo auch LTE an Bord. Nochmal: Der Aibo lernt.

Roboter sorgen für Digitalisierung
Ob der neue Aibo nach Europa kommt, steht noch nicht fest. Aber ich sehe in der Aktion einen Test für Roboter im Haushalt. Ich bin davon überzeugt, dass Roboter und KI stärker durch die Digitalisierung in unsere Wohnungen kommen. Der Aibo ist dabei selbstverständlich ein Spielzeug und nur der Anfang. Japan scheint mir bei seiner Technikbegeisterung das richtige Land dafür zu sein. Ich höre jetzt schon wieder die Kritiker: Früher haben wir mit echten Hunden gespielt. Blabla, Blubblub.
In meinen Vorträgen diskutiere ich die Frage nach Pflegerobotern immer wieder. Ich habe mal gesehen, dass Robo-Robben in der Pflege von Demenzkranken eingesetzt werden. Selbstfahrernde Systeme unterstützen Altenpfeger bei der Versorgung von Senioren mit Trinkwasser. Die Post lässt einen Roboterboten hinter dem Postboten hinterher spazieren. Das Militär experimentiert mit der ehemaligen Google-Firma Boston Dynamics schon lange mit Roboters als Kriegs- und Unterstützungsgerät. Leute, es passiert etwas und die Zukunft wird spannend.

VR kommt gewaltig – Meine Gedanken zur gamescom2016

22. August 2016

Neugierig bin ich mit der Familie zur gamescom2016 nach Köln gefahren. Es ging mir nicht darum, die neuesten Spiele auszuprobieren, sondern ich wollte wissen, wohin sich der Markt bewegt. Und er bewegt sich ganz eindeutig Richtung Virtual Reality VR. Viele Spieleschmieden setzen auf den neuen Trend und ich sage voraus, dass unter dem Christbaum 2016 die eine oder andere VR-Brille liegen wird.
Dazu passt die Meldung, die rechtzeitig zur gamescom kam: Die Oculus Rift wird am 20. September in den Handel kommen. Das Teil kostet rund 700 Euro. Obwohl ich von der Oculus Rift sehr angetan bin, bleibe ich als Mac-User außen vor. Oculus sagt eindeutig, dass die derzeitig Macs für VR zu lahm sind. „Wenn sie eines Tages einen guten Computer herausbringen, werden wir es machen“, erläutert Palmer Luckey, Oculus-Mitbegründer. Apple wird im Herbst neue Hardware vorstellen und ich hoffe, dass die Maschinen dann schnell genug sind. Tim Cook scheint von den Themen VR und AR angetan.

Ist der PC VR-fähig?
Systemvoraussetzung für die Oculus Rift ist ein PC mit mindestens einer AMD R9 290 oder einer Nvidia GTX 970. Mit dem Kompatibilitätstool können Anwender ihre PCs überprüfen und feststellen, ob die Leistung ihres Rechners für die Rift-Erfahrung ausreichend ist. Sollte ein neuer PC nötig sein, gibt es bei einigen der besten Hersteller der Welt spezielle Angebote Oculus-tauglicher PCs, die auf eine optimale VR-Erfahrung ausgelegt wurden. Vor der Demo der Rift bildeten sich lange, lange Schlangen. Viele wollten die VR-Erfahrung am eigenen Leib ausprobieren. Einige der Wartenden hatte für die Schlange Klappstühle dabei. In den Kölner Elektro-Märkten bereitet man sich auch vor. Im Media Markt Köln gab es bereits extra Counter, freilich noch ohne Hardware. Aber der VR kommt voll ins Rollen.

Dank MIFcom konnte ich in VR zocken
Ein PC kommt mir nicht ins Haus. Für zu Hause haben wir deshalb eine Sony PlayStation VR vorbestellt, die wir an die Playstation4 koppeln und wir sind bereit in eine aufgebohrte PS4 zu investieren, die ab September wohl ins Haus steht.


Ich konnte am Stand von MIFcom dank meines alten Kollegen René Grau mehrere VR-Spiele testen, darunter Autorennen und Shooter. Was für mich wichtig ist, es muss meine Brille unter die VR-Brille passen, sonst seh ich nichts. Aufgrund meines Augenleidens bin ich ohne Brille ein Blindfisch. Daher hat mir die HTC-Brille sehr gut gefallen und sie war auch mit Brille bequem zu tragen.

Lenovo bundelt mit Oculus Rift
Absolut nicht meine Welt und trotzdem sehr freundlich wurde ich am Stand von Lenovo aufgenommen. Das lag vor allem an meinen alten Kollegen Georg Albrecht, der dort die Kommunikation für den chinesischen Hersteller macht. Lenovo kannte ich durch die Übernahme von IBM Think Pads und sehe, dass sie solide Arbeitsrechner machen. Im Gaming-Bereich hatte ich Lenovo nicht auf dem Schirm. Albrecht kenne ich noch aus alten Zeiten und er gab mir ein Line-up der aktuellen Gamer-Produkte. Als Mac-User staunte ich vor allem über die vergleichsweise niedrigen Preise, die die Gaming-Maschinen kosten. Sehr eindrucksvoll sahen sie mit ihren roten und grünen Lichtern aus und es gibt auch entsprechende Bundles mit der Oculus Rift. Am Stand konnte man eine Basketball-Simulation ausprobieren, die den User sichtlich Spaß gemacht hat.

VR-Slots völlig überbucht
Bei Alternate sah ich mir verschiedene VR-Darbietungen an. Die Slots waren sofort überbucht und so blieb mir nur das Zusehen. Im grünen Licht bewegten sich die Spieler gespenstisch. Das war natürlich nur Show für uns Zuschauer, die sich köstlich über die Bewegungen der VR-Spieler amüsiertem.

Nix ging mehr. Alles ausgebucht.

Nix ging mehr. Alles ausgebucht.

Wie in einem Zookäfig standen wir außen herum und schauten zu, wie sich die Spieler verrenkten. Es wurde eine Simulation einer Bergbesteigung angeboten. Eindrucksvoll, was ich dort auf den Monitoren sah und es muss noch eindrucksvoller für die Spieler gewesen sein. Als sie die Brille abnahmen, zeigten sie sich komplett begeistert.

Die richtige Show gehört dazu - und das Outfit als Spiderman auch.

Die richtige Show gehört dazu – und das Outfit als Spiderman auch.

Batman in VR-Aktion
Es kommen zum Verkaufsstart der VR-Brillen einige Spiele auf den Markt. Als für mich eines der interessantesten Spiele (das ich mir zulegen werde) ist Batman: Arkham VR. Die Rocksteady Studios bringen das Spiel für die Playstation VR auf den Markt auf Basis der Unreal Engine 4. Was gezeigt wurde, war ein düsteres Detektivspiel und weniger harte Action.

SAE denkt weiter
Bei der SAE sprach ich mit Marketingleiter Götz Hannemann über das VR-Thema. Am Stand zeigten SAE-Studenten einige Spiele. Zum Beispiel eine Pfeil und Bogen-Variante, die nett anzusehen war. Beeindruckt hatte mich die Idee, einen Crosstrainer mit der VR-Brille zu koppeln. Damit kann man auch zu Hause wirklich aktiv werden. Der Spieler läuft eine Strecke und die Bewegung wird auf das Bild in der VR-Brille übertragen. Interessant wird es werden, wie sich die VR-Brillen in den Wohnzimmern schlagen. Fuchtel ich wie wild im heimischen Wohnzimmer herum und reiße Vasen, Bücher und Bilder beim Spiel herunter, weil der Platz nicht ausreicht? Beim Autorennen, das ich spielte, rammte ich bei vollen Tempo eine Wand und viel zu Boden. Wie sehen daher die Umgebungen aus, in denen mit VR-Brillen gespielt werden kann? Das ist eine interessante Frage.

VR im Fitness-Studio
Eine sehr elegante Variante sah ich bei der Münchner Firma ICAROS. Während der Sportler in einem futuristischen Gestell liegt, gleitet er mithilfe einer Virtual-Reality-Brille durch virtuelle Welten und trainiert spielerisch den ganzen Körper. Ich finde die Idee faszinierend. ICAROS hat eher Sportstudios oder Hotels als Zielgruppe, fand aber riesiges Interesse auf der gamescom in Köln.

Durch das Zusammenspiel zwischen dem Schlitten, auf dem der Sportler liegt, und der virtuellen Realität entsteht ein äußerst reales Fluggefühl. Die Übertragung der Bewegung mittels des am Lenker angebrachten Controllers funktioniert komplett ohne Zeitverlust. „Die Vision hinter ICAROS ist der Spaß am Training. Du kannst spielen und musst kein schlechtes Gewissen haben. Dieses langweilige Eisen stemmen, das so vielen Leuten keinen Spaß macht, ist vorbei“, erklärt ICAROS-Chef Johannes Scholl.

Musiktipp: The Cutting Edge 1965-1966: The Bootleg Series, Vol.12 Deluxe von Bob Dylan

6. Januar 2016

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Endlich hatte ich Zeit, die neue Bob Dylan Bootleg Series, Ausgabe 12, ausführlich durchzuhören. Warum ich so lange brauchte? Ich hab mir die volle Dröhnung gegeben: Es gibt The Cutting Edge 1965-1966: The Bootleg Series, Vol.12 in drei verschiedenen Versionen: die preiswerte Doppel-CD fürs Volk, die teuere Deluxe-Version mit 6 CDs für ambitionierte Dylan-Freunde und die fette, teuere geniale Sammleredition mit 18 CDs für die Irren. Nun ratet mal, welche Version ich mir geleistet habe?

Ich habe die Nummer 1206 der auf 5000 Exemplaren bestehenden Sammleredition aus den USA.

Ich habe die Nummer 1206 der auf 5000 Exemplaren bestehenden Sammleredition aus den USA.

Ja, ich habe die Nummer 1206 der auf 5000 Exemplaren bestehenden Sammleredition aus den USA. So sagt es das Echtheits-Zertifikat der Plattenfirma. Die Musik ist schlichtweg eine Offenbarung für Dylan-Fans, nicht mehr, nicht weniger. Die beiden Jahren 1965 und 1966 waren für Dylan und die Musikwelt extrem bedeutend. Der Folkie Dylan wechselte auf die E-Gitarre und revolutionierte nebenbei die Musikwelt. Die Alben der Zeit lauteten Bringing It All Back Home, Highway 61 Revisited und Blonde on Blonde und die 12. Ausgabe der Bootleg-Serie bringt nun fast alle Studioaufnahmen dieser Zeit. Und wenn ich fast alle schreibe, dann meine ich auch fast alle. Sämtliche veröffentliche Aufnahmen wurden anhand der Original-Mehrspurbänder abgemischt. Und die Soundqualität der von Tom Wilson und dann von Bob Johnson produzierten Aufnahmen sind tadellos.
Die Sammleredition für den deutschen Endpreis von 780 Euro wird aufgewertet durch einen Filmstreifen von Don’t look back, zwei fette Fotobücher samt Datierung der Aufnahmesessions und zahlreichen Vinyl-Singles mit den Single-Ausgaben der damaligen Zeit. Das Ganze ist in einer edlen mit blauem Leinenstoff verkleideten Box untergebracht.


Für mich als Dylan-Fan ist es ein wahres Soundjuwel geworden, das ich immer wieder durchhören kann und immer wieder neues entdecke. 379 Songs insgesamt. Es reizt mich die einzelnen Songversionen zu vergleichen und persönliche Rückschlüsse zu ziehen. Seit November habe ich die Box und kann sagen: Es ist keine Musik für nebenbei. Natürlich kennt der Fan die Songs, aber ich kannte noch nicht alle Variationen und Interpretationen. Natürlich gab es den einen oder anderen Bootleg aus den Sessions, aber das Gesamtwerk in einer Mammutbox ist doch gewaltig. 18 CDs mit meisterhaften Material.


Mehrere Abende habe ich das 170seitige Fotobuch Mixing Up The Medicine betrachtet. Die Mehrzahl der Bilder ist in Farbe, viele bekannte Fotos sind enthalten, aber auch einige neue Schätze aus dem Studio, auf Tour, hinter den Kulissen. Das zweite Buch ist deutlich textlastiger. Die Herrschaften Bill Flanagan, Sean Wilentz und Ben Rollins erzählen Geschichten aus der Produktion der 60er Jahre Aufnahmen. Ergänzt werden die Berichte durch Anekdoten von Al Kooper. Viel Lesestoff war dies über die Weihnachtszeit.
Sehr nett waren die neun Singles, die in den besagten Jahren erschienen sind. Freilich sind es Nachpressungen. Es handelt sich dabei um US- und internationale Covers. Die Aufnahmen selbst sind in Mono. Ich habe sie einmal abgespielt und mir die Zeiten von damals vorgestellt, als sie auf den Markt kamen Am Boden der Box gibt es noch ein Single-Zwischenstück aus Plastik in Leopardenmuster.
Um nicht die 18 CDs zu rippen liegt zudem ein Download-Code bei, um sich die Sachen auf den heimischen Server zu laden. Über Weihnachten kam zudem eine Mail von Sony, dass es noch 200 Live-Songs als Geschenk gibt. Hab ich gleich geladen. Darunter sind 14 komplette Konzerte – allerdings nicht immer in Top Qualität. Aber geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.
Auf jeden Fall ist diese Box eine Offenbarung für alle Bob Dylan-Fans. Einsteiger kommen sowieso nicht in die Verlegenheit, eine Box für 780 Euro zu kaufen, die irren Dylan-Fanatiker tun es auf jeden Fall – und die Box ist jeden Cent wert.
Wie ich von den entsprechenden einschlägigen Fanseiten lese, plant der Meister die Sessions zu Blood on the Tracks als nächstes auf den Markt zu bringen. Ok, ich bin bereit lieber Bob Dylan. Ich habe Blut geleckt und bei Blood on the Tracks bitte keine halben Sachen.

Buchtipp: The Art of Alien: Isolation

29. Oktober 2015

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Mit Begeisterung lese ich, dass eines der besten PS4-Spiele des Jahres 2014 nun auch auf dem Mac erhältlich ist. Alien: Isolation. Ich habe das Spiel auf der Sony-Konsole durchgespielt und ich hab zeitweise richtig Angst gehabt. Wer solche Art von Spiele mag, der kann getrost zugreifen, ob für Computer oder Konsole. Und: Es ist endlich mal ein Alien-Spiel, das gut gemacht ist und in Richtung des legendären Alien-Films von Ridley Scott geht.


Ich genoss das Spiel und habe mir deshalb das Art of-Buch zugelegt. Zugegeben, ich wurde angefixt durch einen Buchauszug, der der PS4-Box beilag. Ich habe damals auch darüber gebloggt.


Nun kaufte ich mir das ganze Buch und es hat sich gelohnt. Wer auf solche Art von Büchern steht, der wird bei The Art of Alien: Isolation nicht enttäuscht sein. Allerdings musste ich mir als Leser immer wieder bewusst machen, dass es sich um ein Spiel handelt. Das bedeutet, die Entwürfe sind nicht wie bei Animationsfilmen analog erstellt, sondern die meisten Entwürfe und Zeichnungen stammten aus dem Computer. Das Spiel ist digital, die Entwürfe sind es damit auch. Und da es sich um ein Spiel handelt, müssen die Charaktere nicht ganz so ausgereift sein, wie bei einem Kinofilm. Am deutlichsten wird dies bei dem enormen Waffenarsenal, das für den Spieler bereit steht. Im Film wäre eine solche Waffenausrüstung lächerlich, im Spiel geht das einwandfrei durch. Dabei sucht das Spiel immer wieder die Nähe zum Film. Und auch das Buch kommt den Art of-Büchern vom Film nahe. Im Kern steht natürlich das Monster selbst. Xenomorph heißt das Alien im Spiel und die Entwürfe sind gut. Wer aber das Niveau eines H.R. Giger erwartet, der muss enttäuscht sein. In einer solchen künstlerischen Liga spielt das Spiel (haha, Wortwitz) nicht. Lead Artist Jude Bond ist nicht Giger, macht seine Sache aber sehr gut. Das ganze Buch The Art of Alien: Isolation kann sich sehen lassen. Wer das Spiel mag, wird dieses Buch auch mögen. Das Hochglanzcover des bei Titan erschienenen Buches war für mich ein weiterer Kaufanreiz.
Bisher lag mein Fokus auf Art of-Bücher von Filmen. Durch dieses Buch habe ich Lust auf Art of-Bücher von Spielen bekommen. The Last of Us oder Old Republic waren bereits interessante Buchausgaben. Ich hoffe, es wird auch für Star Wars Battle Front ein Büchlein geben.

Posto sorgt fürs richtige Abhängen der Kopfhörer

30. Juni 2015
Ordnung am Schreibtisch durch Posto.

Ordnung am Schreibtisch durch Posto.

Kopfhörer sind eine feine Sache. Ich liebe es, laut Musik zu hören oder einen Film zu betrachten. Gerade Filme in der Originalsprache verstehe ich in der Regel mit Kopfhörer besser, denn dann kann ich mich mehr auf die Dialoge konzentrieren. Ich habe einige Kopfhörer am Start, aber wohin kommen die Teile, wenn ich sie nicht trage. Die teueren Studio-Kopfhörer kommen zurück in die jeweiligen Cases, aber die die Consumer-Teile haben keine Aufbewahrungsbox. Sie liegen einfach so herum. Da kam Posto von Bluelounge genau richtig.
Der Kopfhörerständer bringt Ordnung in mein Chaos am Schreibtisch. Im Grunde ist Posto ein ganz einfaches Teil, aber sinnvoll, super sinnvoll.


Der universelle Kopfhörerständer Posto schafft Abhilfe und ermöglicht eine formschöne Art der Aufbewahrung, solange die Kopfhörer nicht im Einsatz sind. Die flexible Stütze aus Silikon passt sich an die Rundung der Bügel an und eignet sich für alle Größen. Ich habe es mit meinen Kopfhörern von Shure, Beyerdynamics, Jabra und Sony getestet. Passt alles wunderbar. Posto bietet für jeden Kopfhörer einen Platz zum Abhängen und sorgt so für Ordnung. Die Idee dahinter ist einfach, aber bestechend. Bestehend aus drei Teilen, wird Posto einmalig zusammengebaut und fügt sich durch sein minimalistisches Design harmonisch in die Umgebung ein. Bei mir steht das Teil auf einem Schreibtisch im Büro. Der Preis liegt etwas bei 20 Euro. Den Kopfhörerständer gibt es in Posto schwarz und Posto weiß

Nachträglich alles Gute zum Geburtstag Elvis Presley: That’s the Way It Is (Deluxe Edition)

9. Januar 2015

Elvis

Mit einem Tag Verspätung gratuliere ich Elvis Presley zu seinem 80. Geburtstag. Ich wuchs in einer Familie von Elvis-Fans auf und auch zahlreiche meiner Freunde waren und sind Hardcore-Fans vom King of Rock’n Roll. Ich erinnere mich an zahlreiche Gespräche und Diskussionen um Elvis, um seinen Einfluss auf die Musik und vor allem um seine hervorragende Stimme. Und ich erinnere mich schmerzhaft an die Todesnacht von Elvis, als meine Mutter mich tränenüberströmt aufweckte und sagte, er König sei tot. Sie habe es im Radio gehört. Eine starke Frau wie meine Mutter weinte um das Idol ihrer Jugend. Das hat mich schon getroffen.
Mir selbst gefiel der Elvis der 50er Jahre und der Las Vegas-Elvis ab 1970. Und daher habe ich mir zum 80. Geburtstag des Kings eine 10-Disc-Box von That’s the Way It Is geleistet, die leider einen Tag zu spät bei mir ankam. Darum der Geburtstagsgruß einen Tag zu spät.
Ich hatte das That’s the Way It Is-Konzert von 1970 bisher nur auf Vinyl-Platte und leistete mir nun die Komplett-Aufnahme aller Konzerte samt Filme. Die Elvis-Experten werden jetzt kritisieren, dass die Konzerte der verschiedenen Shows aus dem International Hotel in Las Vegas gar nicht komplett sind. Und da mögen sie recht haben. Wahrscheinlich bringt Sony in ein paar Jahren eine Ultimate-Box auf den Markt. Für mich, der bisher nur eine einfache Vinyl-Schallplatte sein eigen zählte, ist diese Box von That’s the Way It Is eine deutliche Bereicherung. Hier ein Unboxing-Video.

Allerdings und hier kann ich Sony nicht verstehen, wurde bei allen Audioaufnahmen der Harmoniegesang von Charlie Hodge herausgefliltert. Charlie Hodge ist auf allen Aufnahmen von That’s the Way It Is nicht mehr zu hören. Hodge gehörte zur Memphis Mafia, der feste Clan um Elvis, und reichte dem King auf der Bühne Schals, Wasser und Gitarre und sag im Background mit. Das ist mir komplett unverständlich, warum Sony so etwas tut. Vielleicht weiß einer der Elvis-Fans mehr.
Auch dabei neben einem schönen Bocklet ist der Film That’s the Way It Is auf zwei DVDs. Dabei einmal der Originalfilm von 1970 und dann die erweiterte und umgeschnittene Version von 2000. Der Restauration fielen die Songs I Just Can’t Help Believing, Sweet Caroline sowie die Konzert-Version von Bridge Over Troubled Water zum Opfer, was ich nicht verstehe. Gerade die Version des Simon & Garfunkel-Songs war eines meiner Lieblingslieder.


Also Elvis-Fans werden sich die Köpfe heiß diskutierten, ob die Aufnahmen von That’s the Way It Is nun gut oder schlecht sind. Mir hat die Box beim ersten Durchhören gefallen, kann aber jeden Fan verstehen, der enttäuscht ist. Auf jeden Fall: Alles Gute zum Geburtstag lieber Elvis Aaron Presley zum 80. Geburtstag.

5 Jahre iPod classic ohne Änderung

5. September 2014

Vor fünf Jahren der iPod Classic kam auf den Markt kam und der Dinosaurier hat sich bis heute nicht geändert. Es ist noch das einzige Apple-Gerät mit dem 30-poligen Adapter. Immernoch ist der iPod classic das Flaggschiff meiner iPod-Sammlung, die mit dem FireWire-iPod damals begonnen hatte. Ich liebe meinen iPod Classic, habe ihn noch immer im Einsatz und erinnere mich gerne, wie es mit den iPods begonnen hat. Im Grunde habe ich die meisten Modelle, nur den U2-iPod habe nicht. Ich mag das Gutmenschen-Gehabe von Bono einfach nicht.

Hier ein Ausschnitt meiner iPod-Sammlung

Hier ein Ausschnitt meiner iPod-Sammlung

Bei der Präsentation des ersten iPods musste ich einen massiven Kampf austragen. Ich hab damals den Kampf verloren, aber am Ende doch gesiegt. Ich war zur Geburtsstunde des iPods damals Textchef der PC Professionell, einem sehr erfolgreichen Windows-Testmagazin. Als Mac-User musste ich Texte in Form bringen. Ich wurde von meinen beiden Chefredakteuren Franz Neumeier und Christoph „Lemmy“ Scholze eingestellt wegen meines technischen und journalistischen Verständnisses. Es war eine gute Zeit damals, bis zum 11. September.

Rechts, der aktuelle iPod classic.

Rechts, der aktuelle iPod classic.

Von der Ankündigung des iPods war ich damals fasziniert. mp3-Player gab es viele – ich hatte beispielsweise einen Rio im Einsatz, doch was uns Steve Jobs da präsentierte, war mehr als ein Musikplayer. Es war ein ganzes Eco-System, dass die Musikwelt auf den Kopf stellte. 1000 Songs in deiner Hosentasche. Ich hatte so ein Gerät eigentlich von Sony erwartet, denn nach Walkman und Discman müsste eigentlich ein mp3-Man folgen. Aber Sony verschlief den Markt und Apple rollte die Industrie auf. Die Revolution begann und als Journalist wollte ich dabei sein. Ich wollte diese Revolution begleiten, aufklären, erläutern, analysieren. Aber ich scheiterte banal an der Redaktionskonferenz.
Jeden Tag gab es zu um 10 Uhr im großen Konfi, wie der Konferenzsaal genannt wurde, unserer Meeting. Ressortleiter und Redakteure stellten Themen, Geschichten und Trends vor. Das letzte Wort hatten die beiden Chefredakteure und kurz vor ihnen war ich als Textchef an der Reihe. Ich wies auf die kommende Bedeutung des iPods hin und wollte eine längere Geschichte in unserer PC Professionell machen. Doch ich bekam die rote Karte gezeigt. „Kein 100 Prozent Thema“, war die Antwort. Naja, ich kämpfte und bekam wenigstens im Newsteil ein paar Zeilen mit Bild.

Mein erster Artikel über den iPod - leider nur im Newsteil.

Mein erster Artikel über den iPod – leider nur im Newsteil.

In meiner späteren Karriere wechselte ich zur MACup, damals das älteste Apple Macintosh-Magazins Europas. Hier konnte ich iPod und Co dann stärker einbringen. Zunächst mit Berichten, dann mit einem Heft im Heft und schließlich mit eigenen Heften (aber da war ich schon lange weitergezogen).
Mal sehen, ob Apple den iPod classic weiter im Programm belassen wird. Vielleicht kommt endlich ein iPod classic mit Lightning-Anschluss. Vielleicht, vielleicht, vielleicht …

Immernoch der Wahnsinn: The Last of Us

26. Juli 2014

Last

Im Moment spiele ich gerade mal wieder The Last of Us – und ich spiele auf der PS3. Wir erinnern uns: Kurz vor dem Start der Next Gen-Konsole PS4 präsentierte uns Naughty Dog noch einmal die Leistungsfähigkeit von Sonys Playstation 3 und lieferte uns eines der besten Spiele überhaupt ab.

Eines der besten Spiele überhaupt: The Last of Us für die PS3

Eines der besten Spiele überhaupt: The Last of Us für die PS3

Im Grunde ist das Spiel ein klassischer Survival-Thriller vom Uncharted-Team, aber hoch emotional und packend. Nicht Ballern bringt die beste Lösung, sondern Anschleichen und Abwarten – im Grunde also nichts für mich. Die beiden Figuren Joel und Ellie kämpfen ums nackte Überleben und haben vor allem eines: Charakter.

The_Art

Das ist neu, denn in der Regel haben Videospiele eindimensionale Charaktere, aber bei The Last of Us taucht der Spieler in eine Welt der unterschiedlichen Emotionen ein. Das habe ich bei Videospielen selten erlebt und das machte mich bei Erscheinen des Spiels neugierig. Und ich wollte mehr davon. Ich kaufte mir deshalb das Buch The Art of The Last of Us von Dark Horse Books. Leider handelt es sich weniger um ein klassisches Art of, als vielmehr um ein simples Artbook. Wo liegt der Unterschied? Im Art of-Buch werden in der Regel verschiedene Sketches gezeigt bis hin zur Endversion und dabei gibt es einen erklärenden Text, warum der Artists es so oder so gemacht hat. Diese Erklärungen fehlen hier fast immer. Das Buch ist zum reinen Bilderbuch generiert, also zum Artbook. Und das ist schade, denn ich hätte gerne mehr über die Produktion bei Naughty Dog erfahren. Ich hätte mehr über die Entstehung und Varianten der Charaktere gewusst, aber hier bleibt das dennoch interessante Buch an der Oberfläche. Natürlich bekomme ich die Konzeptzeichnungen der Hauptcharaktere mit: Joel, Ellie, Sarah, Tess, Tommy, Marlene, Bill und David sowie der verschiedenen Gruppierungen im Spiel, z. B. Hunter und Fireflies. Aber warum sich die Personen ändern, davon erfahre ich nichts.

Es ist ein schönes Bilderbuch für Fans wie mich geworden. Wir Fans werden es lieben, aber das Buch kommt nicht an den Art of-Büchern aus der Filmwelt heran, die ich so liebe. So gut und wichtig das Spiel war und so nahe es an einen Film kam, desto höher waren meine Erwartungen an das 184 seitige Artbook.

Last_Sound

Und wie es sich gehört, habe ich mir auch den Soundtrack von The Last of Usgekauft. Es ist für mich ein neues Genre: Soundtracks zu Spielen. Ich hab einige, doch oft bin ich enttäuscht worden. Bei The Last of us gingen die Produzenten auf Nummer sicher. Sie engagierten den gestandenen Filmkomponisten Gustavo Santaolalla. Er sammelte schon Oscars für Brokeback Mountain (2006) und Babel (2007), die beide nicht zu meinen Lieblings-Scores gehören. Es ist kein orchestraler Stil, sondern eher Kammerspiel mit Zupfinstrumenten. Die Musik passt hervorragend zum Spiel. Der Stil des Scores orientiert sich eher an folkorientierten und elektronischen Klängen und Gustavo Santaolalla setzt auf die Gitarre und Schlagwerk als primäres Musikinstrument. Vielleicht mal reinhören.

Für die Fans, die nicht genug bekommen. Ende des Monats, am 30. Juli erscheint das Spiel als The Last of Us Remastered in einer Version für die PS4. Die Auflösung und Grafik wurde wohl nochmals hochgeschraubt (und der Preis auch).

Bald kommt das Spiel für die PS4

Bald kommt das Spiel für die PS4

 

Persönlicher Nachruf: Johnny Winter verstorben

17. Juli 2014

Erst gestern habe ich ihn noch gehört, heute erfahre ich aus den sozialen Netzen, dass er verstorben ist. Der große Bluesman Johnny Winter ist im Alter von 70. Jahren in Zürich von uns gegangen. Leider war es mir nie vergönnt den Mann live zu hören. Schade.

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Das erste Mal erfuhr ich von Johnny Winter als er beim im Rockpalast 1979 auftrat. Ich war damals noch zu klein, aber mein Onkel erzählte mir von dem seltsamen Gitarrenspieler mit weißen Haar, der die Essener Grugahalle fetzte. Winter litt unter einer schweren Pigmenterkrankung leidende und wurde als Blues-Albino bezeichnet. Ich war interessiert und wir hörten uns dann die Schallplatten des Gitarristen an. Als Kind wusste ich nicht, was mich faszinierte, doch dass er mich faszinierte, war klar. Heute weiß ich es. Er brachte als Weißer den Blues über mich, noch vor Eric Clapton und andere weiße Bluesmen.

Zum ersten Mal hörte ich Johnny Winter nach seinem Auftritt iim Rockpalast.

Zum ersten Mal hörte ich Johnny Winter nach seinem Auftritt iim Rockpalast.

Immer wieder kaufte ich mir Alben von Johnny Winter, das Album I’m a Bluesman lief tagelang rauf und runter. Und immer wieder nahm ich mir vor, ihn live sehen. Als ich hörte, dass er 2014 wieder auf Tour ging, hoffte ich auf ein Konzert. Vergeblich, denn Johnny Winter starb, nachdem er in jüngster Zeit gesundheitlich schon angeschlagen war.

Natürlich kommen heute die Nachrufe der Musikjournalisten und die Frage, welches Winter-Album das beste Album sei. Für mich sind es die Live-Alben und Sony veröffentlichte gerade eine schöne 4 CD Box mit einem guten Überblick: True to the Blues: the Johnny Winter Story.

Während ich diese Zeilen schreibe läuft gerade der Woodstock-Auftritt von Johnny Winter. Der Texaner erschien nie in dem Film, weil sich Winters Manager mit der Filmcrew anlegte. Egal, ab heute spielt er mit Hendrix, Gracia und Co den Blues im Himmel.

Filmtipp: jOBS – Die Erfolgsstory von Steve Jobs

17. Mai 2014

Wir stehen vor der WWDC und meine Spannung steigt. Um mich abzulenken, habe ich mir die die DVD-Veröffentlichung des jüngsten Steve Jobs Films jOBS – Die Erfolgsstory von Steve Jobs besorgt und angeschaut. Als Mac-Jünger der frühen Stunde könnte ich jetzt stundenlang über die großen und kleinen Fehler des Film XXX herziehen, aber ich werde es aber nicht machen. Es ist ein Film, keine Dokumentation. Es ist einfache Unterhaltung, nicht ein Gottesdienst oder eine Bühnenweihespiel.

jobs

Das Problem des Apple-Fan Boy wie ich einer bin, ist, dass wir alles kritisieren müssen, was dem Heiligtum Apple widerspricht. Ich meine nicht die Bubis, die mir von ihrem ersten iMac erzählen, sondern die Hardcore-Fanatiker. Es ist zu erwarten, wir besserwisserisch den Zeigefinger erheben und auf die Schwachstellen hier, hier und hier hinweisen müssen nach dem Motto “Herr Lehrer, ich weiß was!” So erging es mir natürlich auch, als ich mir den Film um ersten Mal ansah: Wo ist Pixar? Warum nur kurz Next? Warum, warum, warum ist die Banane krumm?

Beim zweiten Ansehen fand ich den Film aber gar nicht so schlecht. Es will unterhalten und das tut er zweifellos – bei all seinen Fehlern für uns Apple Jünger. Ashton Kutcher als Steve ist nett anzusehen und obwohl mir der Gang zu übertrieben erschien, liefert er eine reife Leistung. Dermot Mulroney spielt Mike Markkula sehr gut und besonders hat mir Josh Gad als Steve Woz Wozniak gefallen. Dennoch floppte der Film in den US-Kinos und kam bei uns in  synchronisierte Fassung am 27. März 2014 auf DVD/Blu ray heraus.

Steve und Steve

Steve und Steve

Der Film handelt von Steve Jobs bei seinen Anfängen bei Apple in der Garage seiner Adoptivelterm, seinem Rauswurf bei Apple und seine Wiederkehr. Ein wenig schnell geschnitten für meinen Geschmack, aber das ist wohl dem Zeitgeschmack geschuldet. Wer es langsamer mag, kann ja die Verfilmung Die Silicon Valley Story aus den neunziger Jahren ansehen, Streit gibt es gerade um die Neuverfilmung durch Sony. David Fincher, der schon Zuckerberg wunderbar auf die große Leinwand gebracht hat, bekam sich wegen der Bezahlung mit Sony in die Haare und hat erst einmal hingeworfen.Gerne hätte ich erlebt, was David Fincher aus dem Sony-Stoff gemacht hätte, aber das werden wir wohl nie sehen.

Im Moment heißt es warten. Vielleicht schau ich mir  jOBS – Die Erfolgsstory von Steve Jobs noch ein drittes Mal an, um die Wartezeit zur WWDC zu verkürzen.

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