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Fujifilm X100F in Silber oder Schwarz?

18. Februar 2017

Silber oder Schwarz? Das ist die Frage, die ich mir im Moment stelle. Soll meine nächste Fujifilm Kamera die Farbe Silber oder schwarz haben?


Der Entschluss ist gefallen, dass ich mir die Fujifilm Kompaktkamera X100F zulegen werde. Ich bin mir nur in der Farbe unsicher. Die Fujifilm X100F wird in den nächsten Tagen erscheinen und mein Finger schwebt über den Bestellbutton. Die technischen Daten der Kamera überzeugen.
Ich habe bereits das Vorvorgängermodell die X100S. Das Modell T habe ich ausgelassen und werde bei der X100F einsteigen, weil es doch im Vergleich zu meiner X100S ein paar Features hat, die deutlich verbessert wurden. Die X100S habe ich in Silber und ich liebe die Reaktionen auf diese Kompaktkamera. Sie hat ein gewisses Retro-Design durch den schwarz-silbernen Body. Ab und zu passiert es mir, dass ich von Leute angesprochen werde, die diese hochmoderne Digitalkamera mit der Kamera ihrer Großväter/Mütter verwechseln. Es kommen dann so Sprüche wie: „Schau mal, hier fotografiert noch einer mit Film mit einer Kamera von damals.“ Ich muss die Herrschaften dann enttäuschen und zeige ihnen dann ein Hightech-Teil aus Japan. Aber wir kommen immer wieder ins Gespräch und das ist toll. Mit Menschen zu sprechen ist immer wieder wichtig und macht mir auch Spaß.

Minolta und dann Nikon
Ich war in meiner Jugend ein Minolta-Fotograf. Aber durch mein Augenleiden, entschied ich mich auf Nikon umzusteigen und hatte eine ganze Reihe von Nikons im Einsatz. F3, F4, dann 801s und später die digitalen Boliden D1x und aktuell die D3x. Der Ausflug von Nikon ins 360 Grad-Lager mit der Keymission 360 war für mich ein absoluter Fehlschlag. Nikon hat die Zeit verschlafen. Im Moment reicht mir die D3x für die großen Einsätze wie Konzertaufnahmen u.a., wo es noch auf eine Materialschlacht ankommt.

Fujifilm X100S war ein Hobby
Die Fujifilm X100S war immer ein Hobby gewesen, das ich nebenbei pflegte. Ich bin fasziniert durch das geringe Gewicht, die Qualität und die Kamera mit der festen 35mm Optik führte mich zurück zur klassischen Fotografie der ersten großen Fotoreporter. Ich bin ein begeisterter Robert Capa-Anhänger, der mit den Magnum-Fotografen großartige Bilder geschossen hat. Die Fujifilm X100S führte mich in diese Zeit zurück, die ich freilich nie erlebt habe. Ich kaufte mir die Kamera im April 2013.


Mit dieser Kamera verbinde ich einige Abenteuer. Da wären Urlaube mit der Familie, aber da wäre auch ein Besuch bei der Familie von Stanley Kubrick. Ich war auf den Landsitz der Kubricks eingeladen und hatte meine Fujifilm X100S dabei. Christiane Kubrick und Jan Harlan interessierten sich für die Kamera und ich konnte ein paar wunderschöne Aufnahmen machen. Tief bewegt fotografierte ich das Grab des legendären Stanley Kubricks auf den Anwesen der Familie. Kubrick und seine Tochter liegen hier im Garten begraben und ich durfte die Grabstätte besuchen. Für mich ein sehr emotionaler Moment.

Am Grab von Stanley Kubrick mit der Kamera um den Hals.

Am Grab von Stanley Kubrick mit der Kamera um den Hals.

Bei meiner jüngsten Reise nach New York habe ich die Fujifilm zu Hause gelassen und nur das iPhone 7Plus verwendet. Ich bin von der Smartphone-Fotografie begeistert. In New York sind mir tolle Bilder mit dem iPhone gelungen und ich gebe beim Bloggerclub einen Vortrag über Smartphone-Fotografie. Wer teilnehmen will, bitte anmelden.
Aber dennoch will ich die klassische Fotografie aufrecht erhalten. April 2013 kaufte ich mir die Fujifilm X100S. Im März 2017 soll es nun die Fujifilm X100F werden. Aber in welchem Design? Das bisherige Silber mit dem ich wunderbare Erlebnisse hat oder vielleicht das traditionelle Schwarz? Was meint ihr? Ich möchte von meinen Lesern dieses Blogs eine Meinung und bitte euch um eure Stimme. Zu gewinnen gibt es nichts. Ich werde Fotos posten, die ich mit der Kamera gemacht habe – das ist klar. Also: Silber oder Schwarz?

Buchtipp: Porträt- und Aktfotografie. Von der Aufnahme zum fertigen Bild von Günter Hagedorn & Gero Gröschel

11. September 2012

Nackte Haut vor der Kamera ist immer eine Herausforderung für Fotograf und Model. Aktfotos können ästhetisch oder einfach nur peinlich sein. Viele Faktoren kommen bei dieser Spezialkategorie der Fotografie zusammen: Licht, Stimmung, Location, Vertrautheit und natürlich Ausrüstung, Modelposen, Bildgestaltung und, und, und.

Einer, der es richtig drauf hat, ist mein Kollege Günter Hagedorn. Ich habe mit ihm lange wegen dem animago AWARD zusammengearbeitet und kann ihn als verlässlichen und kompetenten Partner empfehlen. Ein anderes Standbein von Günter Hagedorn ist die Porträt- und Aktfotografie.

Zusammen mit Gero Gröschel hat er sein Wissen in dem Buch Porträt- und Aktfotografie. Von der Aufnahme zum fertigen Bild. Mit großem Workshop zum Nachfotografieren zusammengefasst. Er gibt handfeste Praxistipps, die mit zahlreichen Fotos illustriert sind. Ich weiß, Fotobücher gibt es viele und warum ist gerade dieses Buch ein Juwel? Weil es der Hagedorn einfach kann. Und wer seine Website oder Veröffentlichungen betrachtet, wird es sofort wissen. fotocommunity-Mitglied Hagedorn gibt Fotoseminare, die gerade wegen seines praktischen Ansatzes beliebt sind. Und diese Tipps gibt er in seinen Büchern weiter. Kamera, ISO, Blende, Zeit – die Grundlagen werden ausführlich erklärt. Fortgeschrittene Techniken wie Studioblitze kommen mir etwas zu kurz, aber im Moment stehe ich nicht vor dem Problem eine Studioblitzanlage anzuschaffen. Die technischen Tipps sind Grundlage. Wichtiger für mich waren die kompositorischen Tipps in diesem Buch: Wie setze ich ein Model am besten in Szene? Wie leuchte ich die Szene aus? Wie verlaufen die Linien? Wie kommt Spannung auf? Und welche Wirkung kann ich damit erzielen?

Neben den rein fototechnischen und bildgestalterischen Aspekten hat mich vor allem die juristischen Tipps gefreut. Besonders der Modelvertrag ist gerade für den Einsteiger wichtig: Was darf ich und vor allem, was darf ich nicht als Fotograf mit den Bildern anstellen?

Der Workshop-Teil des Buches Porträt- und Aktfotografie. Von der Aufnahme zum fertigen Bild. Mit großem Workshop zum Nachfotografieren ist einfach wunderbar. Verschiedene Fotografen zeigen wie es, berichten aus ihrer Praxis und das anhand ihrer Fotos. Und interessant: Jeder Fotograf geht an anders an die Sache heran. Absolute Kaufempfehlung.

„checkpoint-friendly“ Taipan lift im Einsatz

14. Februar 2010

Super Konzept: Taipan lift von booq

Aufgrund meines Jobs bin ich sehr viel unterwegs mit Bahn, Auto und Flugzeug. Reisen macht mir Spaß, aber lästig sind die Kontrollen beim Flughafen. Beim Sicherheits-Ccheck werd ich immer nervös, weil ich alles auspacken muss: MacBook Pro, Kamera, Kabel und natürlich das Waschzeugs. Das Ganze dauert bei mir immer ewig und ich wäre für eine Lösung dankbar. Jetzt habe ich was Gutes gefunden:
Ich hatte bisher einen Rucksack von booq, doch jetzt setze ich die neue „checkpoint-friendly“ Taipan lift ein. Das Konzept von meiner Lieblingstaschenfirma booq überzeugte mich mit dem Booq Taipan lift L – schwarz.

Laut den Vorgaben der amerikanischen TSA (Transportation Security Administration) müssen Laptop-Taschen beim Durchleuchten klare Bilder zulassen. Möglich ist das durch einen abgetrennten Bereich speziell für das Notebook („laptop-only section“), der beim Sicherheits-Check gezielt auf den Scanner gelegt werden kann, ohne dass die Sicht von Metallschnallen oder Reißverschlüssen verdeckt ist. Diese Vorgaben erfüllt die Taipan lift mit einem Öffnungswinkel von 180 Grad und separatem Laptop-Fach bestens. Soll die Tasche nicht immer ganz geöffnet werden, wird mittels kleiner Riemen, verbunden mit Druckknopf, ein anderer Öffnungswinkel auf jeder Seite der Taipan lift eingestellt. Das Laptop-Fach selbst ist mit verstärktem Rahmen und sowie robuster Rückseite versehen.
Alle meine Business-Unterlagen für den Tag sowie das MacBook Pro sind perfekt organisiert in der 1,5 Kilogramm schweren Tasche verstaut, doch am Flughafen stoppte der zeitintensive Sicherheits-Check von Laptop und Gepäck den Flow. Mit dieser „checkpoint-friendly“-Tasche wie der Taipan lift wird das lästige Aus- und Einpacken vermieden. Für mehr Tragekomfort bietet die Taipan lift einen ergonomisch verstellbaren, abnehmbaren Nylon-Schultergurt und gepolsterte Tragegriffe. Ergibt sich eine Mitfahrgelegenheit auf dem Trolley, sichert das via Reißverschluss zu öffnende Fach auf der Rückseite der Tasche, die Fahrt.
Der Taipan lift spart mir Zeit und vor allem Nerven. Also alle Mitreisenden, sattelt um auf den Taipan lift.