Posts Tagged ‘Sprachsteuerung’

Amazon Fire TV Stick – perfekt für unterwegs

19. April 2015
Der Amazon Fire TV Stick ist auch in Deutschland erhältlich.

Der Amazon Fire TV Stick ist auch in Deutschland erhältlich.

In den USA war er ja schon länger erhältlich, jetzt kommt er auch nach Deutschland: Der Amazon Fire TV Stick. Und Amazon stieg auch gleich voll in den Preiskampf ein. Das Internet-Kaufhaus wirft den Stick zum Kampfpreis von 39 Euro auf den Markt. Mit einer Sonderaktion waren es für Prime Mitglieder sogar nur 19 Euro und für neue Prime Mitglieder sogar nur 7 Euro. Da ließ ich mich nicht lumpen und hab bestellt, nachdem ich von Amazon Fire TV bereits sehr angetan bin. Die erste Lieferung des Amazon Fire TV Stick scheint schon ausverkauft zu sein. Ab 1. Mai sind wohl neue Geräte lieferbar.
Warum eigentlich den Amazon Fire TV Stick, wenn ich schon das Amazon Fire TV zu Hause im Wohnzimmer habe? Ganz einfach. Ich bin aufgrund meiner Vortragstätigkeit sehr oft unterwegs und übernachte in dem einen oder anderen Hotel. Dort gibt es in der Regel einen HD-Flachbildschirm und wenn ich im Land von Laptop und Lederhose unterwegs bin, gibt es auch ein kostenloses Hotel-WLAN (haha).


So stecke ich einfach den Amazon Fire TV Stick in den HDMI-Port der Glotze und verbinde den Stick mit der Steckdose. Die Konfiguration des WLANs ist einfach. Achtung: Das System funktioniert nur in Deutschland und Österreich. Wer beispielsweise in Frankreich den Stick nutzen will, der schaut buchstäblich in die Röhre.
Aber der Reihe nach: Da ich meinen Stick über mein Amazon-Konto als Prime Mitglied gekauft habe, war der Stick bereits auf mich registriert. Das hat beim Fire TV super geklappt und auch beim Fire TV Stick. Ich habe den Stick am heimischen Fernseher installiert und es funktionierte reibungslos. Amazon rät, den Stick an das Stromnetz anzuschließen, um die optimale Leistung des Sticks auszunutzen. Der Stick bezieht seine Stromversorgung nicht über den Fernseher, sondern direkt aus der Steckdose. Kabel und Stecker liegen dem Paket sei. Das ist in manchen Hotels ein Problem, weil alle Steckdosen belegt sind bzw. nicht erreichbar sind.

Netter Humor im Lieferumfang.

Netter Humor im Lieferumfang.

Sehr gut ist die mitglieferte Fernbedienung, die mit Spracherkennung ausgestattet ist. Es ist das gleiche Modell wie bei Amazon Fire TV. Ich werde diese Fernbedienung allerdings bei meinen Reisen zu Hause lassen, sondern nutze die entsprechende Amazon App auf meinem iPhone – wieder ein Gerät gespart, das ich nicht tragen muss.
Der Stick selbst ist mit einem Dual-Core-Prozessor und 1 GByte Arbeitsspeicher ausgestattet. Das reicht für das Streamen von Medieninhalten. Der Fire TV Stick läuft schnell und flüssig – dank des Dual-Core-Prozessors, einem VideoCore4-Grafikprozessor und 8 GB Datenspeicher – viermal so viel wie Chromecast, schreibt Amazon und schlägt auf Google ein. Apple bekommt sein Fett ab, bei Siri. Amazon schreibt: Man habe eine Sprachsteuerung, die wirklich funktioniert.
Dabei nutze ich im Hotel nicht nur die Filmauswahl, sondern höre Musik aus meiner Amazon Bibliothek. Das konnte ich zwar bisher auch mit dem iPhone machen, aber das kostete Akkustrom. Die weiteren Leistungen wie Fotos, Spiele und X-Ray brauche ich nicht. Als Filmfan habe ich solche Sachen im Kopf. Aber X-Ray funktioniert sehr gut. X-Ray nutzt Informationen von IMDb, um einen Schauspieler und Musik in einer Szene zu identifizieren, etwas über die Biographie des Schauspielers herauszufinden, zu Ihrer Lieblingsszene zu gelangen oder den Vorspann zu überspringen.

Der Stick wurde massiv in den Markt gedrückt.

Der Stick wurde massiv in den Markt gedrückt.

Sprachsteuerung mit Siri: Wie macht der Fuchs?

15. Dezember 2014
Siri - immer gut aufgelegt.

Siri – immer gut aufgelegt.

Siri, die Sprachsteuerung von Apple gehört zu meinen täglichen Begleitern am iPhone. Ich diktiere sehr viel mit Siri und setze Siri oft in meinem Leben ein. Vor kurzem wurde mir Siri noch etwas sympatischer, als ich Siri fragte: Wie macht der Fuchs?
Diese Zeile stammt eigentlich aus einem Trash-Video des norwegische Duo Ylvis. Es heißt The Fox und sie besingen dort die Tiere des Waldes, der Steppe und des Wassers wie der Elefant oder die Robbe. Und natürlich kommt dann die Zeile: What does the Fox say? – Wie macht der Fuchs?
Wer jetzt Siri nach dieser Zeile „Wie macht der Fuchs?“ befragt, bekommt wunderbare Antworten:
Chacha-chacha-chacha-chow!

Chacha-chacha-chacha-chow!

Chacha-chacha-chacha-chow!

Wa-pa-pa-pa-pa-pa-pow!

Wa-pa-pa-pa-pa-pa-pow!

Wa-pa-pa-pa-pa-pa-pow!

Fraka-kaka-kaka-kaka-kow!

Fraka-kaka-kaka-kaka-kow!

Fraka-kaka-kaka-kaka-kow!

Ring-ding-ding-ding-dingeringeding!

Ring-ding-ding-ding-dingeringeding!

Ring-ding-ding-ding-dingeringeding!

Apple, ihr macht mir Spaß. Die ganze Familie quält seitdem Siri und freut sich über die Antworten. Probiere es mal aus. Was sagt Siri bei dir auf die Frage: „Wie macht der Fuchs?“

CarPlay – die Welten wachsen weiter zusammen

13. März 2014

carplay

Die Welten wachsen weiter zusammen. Nach der Veröffentlichung von CarPlay durch Apple kommt das iPhone stärker ins Auto. Auf dem Internationalen Automobil-Salon Genf gab Apple bekannt, dass Automobilhersteller CarPlay einführen werden. Es startete mit Ferrari, Mercedes-Benz und Volvo. Andere werden laut Apple folgen, darunter BMW Group, Ford, General Motors, Honda, Hyundai Motor Company, Jaguar Land Rover, Kia Motors, Mitsubishi Motors, Nissan Motor Company, PSA Peugeot Citroen, Subaru, Suzuki und Toyota Motor. Nachdem Google unter anderem mit Audi eine Kooperation eingegangen ist, zieht jetzt Apple nach. Inzwischen kam für iOS das Update für CarPlay.

CarPlay bietet iPhone-Anwendern einen intuitiven Weg mit nur einem Wort oder einer Berührung Telefonanrufe zu tätigen, Karten zu nutzen, Musik zu hören und auf Nachrichten zuzugreifen. Anwender können CarPlay über die ursprüngliche Benutzeroberfläche des Autos steuern oder einfach den Sprachsteuerungsknopf des Lenkrads gedrückt halten, um Siri ohne jegliche Ablenkung zu aktivieren. CarPlay kombiniert Auto und iPhone auf eine durchdachte Art und Weise, die dem Fahrer volle Konzentration auf das Fahren ermöglicht, während er sich alles vom iPhone holen kann, was er möchte. Thomas Gerlach und ich haben uns über das Zusammenwachsen der Welten unterhalten.

Wie soll CarPlay funktionieren?  Sobald iPhone über die CarPlay-Integration mit dem Fahrzeug verbunden ist, unterstützt Siri beim Zugriff auf Kontakte, bei Telefonanrufen, beim Rückruf von verpassten Anrufen oder dem Abhören von Sprachnachrichten. Wenn eingehende Nachrichten ankommen, bietet Siri die Möglichkeit die Anfragen über Sprachbefehle zu beantworten, in dem es die Nachrichten dem Fahrer vorliest, sich die Antworten diktieren lässt oder einen einfachen Rückruf ermöglicht – und das alles, ohne dass der Fahrer den Blick auf die Straße verliert.

CarPlay macht die Planung von Routen intuitiver, indem es – durch die Verzahnung mit Karten – Ziele auf Basis kürzlich vorgenommener Fahrten über Kontakte, E-Mail und Nachrichten voraussagt und Streckenführung, Verkehrsinformationen und die voraussichtliche Ankunftszeit zur Verfügung stellt. Man kann auch einfach Siri fragen und gesprochene Turn-by-Turn-Anweisungen erhalten, die mit den Karteninformationen korrespondieren, die auf dem im Auto eingebauten Display angezeigt werden. Als Kartendienst wird der Appleeigene Dienst genommen. Der hatte in der Vergangenheit noch massive Lücken, wurde aber inzwischen deutlich verbessert. Mir persönlich fehlen aber noch Informationen über den ÖPNV.

Ach ja und natürlich gibt CarPlay mir Zugriff auf all seine Musik, Podcasts und Hörbücher durch simples Navigieren durch die Hörauswahl über die im Auto eingebauten Steuerungsmöglichkeiten oder durch das einfache Fragen von Siri, das abzuspielen, was man hören möchte. CarPlay unterstützt auch Musik-Apps von Drittherstellern inklusive Spotify und iHeartRadio, so dass man während der Fahrt meine Lieblingsradiodienst- oder Sportübertragungs-Apps hören kann.

Ich habe einen Lexus Hybrid als Firmenwagen und werde mal sehen, ob CarPlay bei mir funktionieren wird. Bisher klappt die Zusammenarbeit iPhone und Lexus ganz gut. Es kann aber noch verbessert werden.