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Serviceroboter im Hotel Prinz Luitpold Bad – Der kleine Helfer, der dem Service mehr Zeit für Herzlichkeit schenkt

21. Mai 2026

In meinem Lieblingshotel Prinz-Luitpold-Bad in Bad Hindelang trifft Tradition auf moderne Technik. Das Haus, das sich als ruhig gelegenes Wellnesshotel im Allgäu mit historischem Ambiente, Panoramablick auf die Allgäuer Alpen und einem ganzjährig beheizten Infinity-Außenpool präsentiert, steht für Erholung, Gastlichkeit und persönliche Atmosphäre. Gerade deshalb ist der Einsatz von Service-Robotern dort mehr als nur ein technisches Experiment: Er zeigt, wie Digitalisierung im Hotelalltag sinnvoll eingesetzt werden kann, ohne den menschlichen Charakter eines Hauses zu verdrängen.

Service-Roboter können in einem Hotelbetrieb vor allem dort unterstützen, wo Wege lang, Abläufe wiederkehrend und Mitarbeitende stark eingebunden sind. Sie transportieren beispielsweise Geschirr entlasten damit den Service in den Speisesälen. Im Prinz-Luitpold-Bad passt ein solcher Einsatz besonders gut, weil das Hotel kein nüchterner Zweckbau ist, sondern ein gewachsenes Haus mit vielen Bereichen, Wegen und Angeboten. Wenn ein Roboter einfache Transportaufgaben übernimmt, bleibt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr Zeit für das, was Gäste in einem Wellness- und Urlaubshotel besonders schätzen: persönliche Ansprache, Beratung, Aufmerksamkeit und echte Gastfreundschaft.

Wichtig ist dabei die richtige Haltung zur Technik. Der Roboter ersetzt nicht den Menschen, sondern unterstützt ihn. Gerade in der Hotellerie lebt guter Service von Blickkontakt, Empathie, Erfahrung und dem Gespür für Situationen. All das kann ein Roboter nicht leisten. Er kann aber helfen, Routinearbeiten zu erleichtern. Damit wird Technik nicht zum Selbstzweck, sondern zu einem Werkzeug, das den Alltag für das Team angenehmer macht und zugleich den Service stabilisiert. In Zeiten, in denen viele Hotels mit Fachkräftemangel, hohen Belastungen und steigenden Erwartungen der Gäste umgehen müssen, kann ein solcher Baustein sinnvoll sein.

Für die Gäste hat der Einsatz eines Service-Roboters zudem einen besonderen Reiz. Er erzeugt Neugier, Gesprächsanlässe und oft auch ein Lächeln. Gerade in einem traditionsreichen Haus wie dem Prinz-Luitpold-Bad entsteht ein spannender Kontrast: Auf der einen Seite stehen Alpenpanorama, historische Architektur, Wellness, Ruhe und gewachsene Gastlichkeit; auf der anderen Seite bewegt sich moderne Servicetechnik durch den Hotelalltag. Diese Verbindung kann zeigen, dass Digitalisierung nicht kalt oder unpersönlich sein muss. Richtig eingebettet, kann sie sogar die Atmosphäre bereichern.

Eingesetzt werden Roboter von HolaBot. Der HolaBot ist ein Service- und Transportroboter des Herstellers Pudu Robotics, der vor allem in Gastronomie, Hotellerie und Gesundheitswesen eingesetzt wird. Er unterstützt Mitarbeiter bei körperlich belastenden Routineaufgaben, etwa beim Abräumen von Geschirr, beim Transport von Speisen, Getränken oder anderen Gegenständen. Mit einer Tragkraft von bis zu 60 Kilogramm, einem Volumen von 120 Litern und vier großen Ablageflächen ist er besonders für Bereiche geeignet, in denen viele Wege zurückgelegt werden müssen.

Im Hotelalltag kann der HolaBot das Serviceteam spürbar entlasten. Er ersetzt nicht die persönliche Gastfreundschaft, sondern übernimmt einfache Transportaufgaben, damit Mitarbeiter mehr Zeit für die Gäste haben. Per Pager-Funktion, App, Sprachsteuerung oder Gesten kann der Roboter gerufen und mit Aufgaben betraut werden. Seine berührungslose Bedienung und der spritzwassergeschützte Innenraum sind vor allem dort hilfreich, wo Hygiene und reibungslose Abläufe wichtig sind. So wird der HolaBot zu einem stillen Helfer im Hintergrund: Er trägt, fährt und unterstützt – während der Mensch weiterhin für Herzlichkeit, Aufmerksamkeit und echten Service sorgt.

Pädagogisch und gesellschaftlich betrachtet ist der Einsatz solcher Roboter ebenfalls interessant. Viele Menschen begegnen Servicerobotik noch mit Skepsis oder Unsicherheit. In einem Hotel können sie die Technik niedrigschwellig erleben: nicht in einer abstrakten Zukunftsdebatte, sondern im Alltag, beim Frühstück, im Restaurant oder auf dem Weg durchs Haus. Dadurch wird sichtbar, was Roboter heute tatsächlich können – und was eben nicht. Sie sind keine künstlichen Gastgeber, sondern praktische Helfer mit klar begrenzten Aufgaben.

Für das Hotel Prinz-Luitpold-Bad liegt die Chance darin, seinen Anspruch an Gastlichkeit mit modernen Arbeitsmitteln zu verbinden. Das Haus steht für Erholung in ruhiger Lage oberhalb von Bad Hindelang und für ein Wellnessangebot, das Natur, Tradition und Entspannung miteinander verknüpft. Ein Service-Roboter kann dieses Profil ergänzen, wenn er behutsam eingesetzt wird: unaufdringlich, nützlich und immer mit dem Ziel, den menschlichen Service zu stärken.

So wird der Roboter nicht zum Symbol für Entfremdung, sondern für eine moderne Form der Entlastung. Er übernimmt Wege, trägt Lasten und sorgt für Aufmerksamkeit – aber die Herzlichkeit bleibt beim Team. Genau darin liegt der entscheidende Punkt: Im Prinz-Luitpold-Bad kann moderne Technik dann überzeugen, wenn sie den Menschen nicht ersetzt, sondern ihm mehr Raum für das gibt, was kein Roboter kann – Gastfreundschaft mit Gefühl.

Neo – der Traum vom eigenen Haushaltsroboter rückt näher

3. November 2025

Ich bin fest davon überzeugt, dass die nächste Innovation in der Robotik liegt. Als kleines Hobby habe ich zum Leidwesen meiner Frau Spielzeugroboter und lese gerade, dass der Haushaltsroboter in Menschenform mit Namen Neo sich vorbestellen lässt. Zur Beruhigung meiner mitlesenden Gattin stelle ich klar. Ich werde mir den Neo nicht bestellen. Zum einen kostet das Ding noch 20.000 US-Dollar, zum anderen ist der Handlungsrahmen des Roboters noch äußerst begrenzt. Bestellungen bitte hier. Aber wie heißt es: Der Weg ist das Ziel.

Der Haushaltsroboter Neo des US-norwegischen Unternehmens 1X Technologies gilt als ein vielversprechender Schritt in Richtung einer neuen Generation von Robotern, die den Alltag im Haushalt aktiv unterstützen sollen. Neo kann bereits vorbestellt werden und soll nach Angaben des Herstellers ab 2026 ausgeliefert werden. Mit einem Preis von rund 20.000 US-Dollar richtet sich das Gerät zunächst an technikaffine Pioniere, die bereit sind, eine noch junge, aber rasant fortschreitende Technologie zu erproben.

Der etwa 1,65 Meter große und rund 30 Kilogramm schwere Roboter ist humanoid gestaltet und soll verschiedenste Aufgaben im Haushalt übernehmen können – vom Aufräumen und Tragen von Gegenständen bis hin zu einfacheren Handgriffen wie dem Öffnen von Türen oder dem Holen einer Wasserflasche. Dank spezieller Gelenkantriebe bewegt sich Neo vergleichsweise geschmeidig und kann Bewegungen ausführen, die menschlichen Handlungen ähneln. Im Inneren arbeitet eine Kombination aus visueller Sensorik und Sprach-KI, die den Roboter in die Lage versetzen soll, seine Umgebung zu verstehen, auf gesprochene Anweisungen zu reagieren und mit den Bewohnern zu interagieren.

Zunächst wird Neo jedoch noch auf Unterstützung durch Fernsteuerung angewiesen sein. Mitarbeiter von 1X können sich online mit einzelnen Geräten verbinden, um komplexe Aufgaben zu trainieren oder Fehler zu korrigieren. Diese Lernphase ist Teil des Entwicklungskonzepts: Durch das Sammeln von Daten und Erfahrungen sollen die Roboter langfristig immer autonomer werden. Aktuell lassen sich erste Geräte mit einer Anzahlung von etwa 200 US-Dollar vorbestellen, wahlweise ist auch ein Abo-Modell im Gespräch.

Mit der Einführung von Neo betritt die Robotik eine neue Phase. Während bislang vor allem spezialisierte Geräte wie Staubsauger- oder Mähroboter den Markt prägten, versucht 1X Technologies, ein vielseitiges, humanoides System zu etablieren. Die Idee dahinter ist klar: Ein Roboter mit menschlicher Gestalt kann sich leichter in bestehende Umgebungen integrieren und Tätigkeiten übernehmen, die an menschliche Bewegungen gebunden sind – beispielsweise das Greifen, Heben oder Bedienen von Alltagsobjekten.

Die technischen Fortschritte der vergangenen Jahre, insbesondere im Bereich der künstlichen Intelligenz, machen diese Vision für mich zunehmend realistisch. Moderne KI-Modelle ermöglichen es Robotern, visuelle Informationen zu interpretieren, Sprache zu verstehen und situationsabhängig zu reagieren. Systeme wie Neo profitieren von der engen Verknüpfung zwischen maschinellem Lernen und Robotik, die es ihnen erlaubt, Erfahrungen zu speichern und selbstständig dazuzulernen.

Gleichzeitig zeigen sich auch die Grenzen der aktuellen Technik. Haushaltsumgebungen sind unübersichtlich, individuell und ständig im Wandel – eine Herausforderung für jede autonome Maschine. Zudem stellen Energieverbrauch, Wartung und Datensicherheit zentrale Themen dar. Die Vorstellung, dass ein Roboter mit Kameras und Mikrofonen durch die eigenen vier Wände navigiert, wird sicherlich nicht von allen Menschen vorbehaltlos akzeptiert.

Trotz dieser Hürden ist für mich der Trend eindeutig: Haushaltsroboter wie Neo markieren den Beginn einer Entwicklung, die in den kommenden Jahren an Fahrt aufnehmen dürfte. Während heute noch vor allem Enthusiasten und Forschungseinrichtungen solche Geräte einsetzen, könnten sie in Zukunft so selbstverständlich werden wie ein Staubsauger oder Geschirrspüler. Mit sinkenden Produktionskosten, leistungsfähigeren Prozessoren und fortschreitender KI-Entwicklung wird Robotik alltagstauglicher, sicherer und zugänglicher.

Neo steht für mich somit exemplarisch für eine Zukunft, in der humanoide Roboter keine Science-Fiction-Figuren mehr sind, sondern reale Alltagshelfer. Noch sind sie langsam, teuer und auf Unterstützung angewiesen – doch ihr Potenzial ist enorm. Wenn sich die Technik weiter in diesem Tempo entwickelt, könnten Roboter in wenigen Jahren nicht nur Routineaufgaben übernehmen, sondern auch zu echten Begleitern werden, die unsere Lebensqualität steigern und uns Zeit für das Wesentliche geben.

Smart, stylish, sozial – wenn meine Brille mehr kann als gut aussehen!

26. März 2025

Leider gibt es die Apple Vision Pro nicht in meiner Brillenstärke, aber bei einem Seminar habe ich die Meta-Brille mal ausprobiert. Vielen Dank Ingo. Vor Jahren testete ich die Google Glass, die zwar innovativ war, aber technisch noch nicht so weit war. Die Meta-Brille hat dagegen heute einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht.

Im Moment gibt es neue Ray-Ban Versionen, die eine Kooperation mit Meta eingegangen sind.
Die Ray-Ban Meta Smart Glasses sind eine Kooperation zwischen Meta und Ray-Ban, die klassische Brillen mit smarten Funktionen kombiniert. Diese Brillen richten sich an Social-Media-affine Nutzer und bieten eine funktionale Erweiterung für Smartphones, ohne jedoch Augmented- oder Virtual-Reality-Funktionen zu integrieren.

Ich habe die Zukunft auf der Nase - Google Glass
Ich habe die Zukunft auf der Nase – Google Glass

Design und Varianten
Die Brillen im Meta-Shop sind in den Designs „Wayfarer“ und „Headliner“ erhältlich und bieten insgesamt 21 Variationen, einschließlich Optionen mit Sehstärkekorrektur. Sie wiegen je nach Modell zwischen 48,6 und 50,8 Gramm und sind in verschiedenen Farben wie Schwarz, Blau, Braun und Transparent verfügbar. Das Design bleibt klassisch und elegant, wodurch sie sich optisch kaum von einer regulären Ray-Ban-Brille unterscheiden.

Ich hatte als Ray Ban-Fan die Wayfarer auf, empfand sie aber vom Design als ungewohnt. Im Netz meinte man, ich sähe aus wie Heinz-Rudolf Kunze. Die ist optisch nicht mein Fall. Ich trage seit Jahrzehnten die Clubmaster und solange dieses Modell nicht smart ist, kaufe ich nichts. Allerdings trägt sich die Wayfarer sehr gut.

Technische Ausstattung
Die Ray-Ban Meta Smart Glasses verfügen über eine 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera, die Fotos mit einer Auflösung von 3024 x 4032 Pixeln sowie Videos in 1440 x 1920 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde aufnimmt. Die Kamera ist mit einer Aufnahme-LED ausgestattet, um die Nutzung sichtbar zu machen. Für Audio sorgen zwei offene Ohrlautsprecher und fünf Mikrofone, die eine immersive Aufnahme ermöglichen. Die Brille bietet außerdem Bluetooth 5.3 und Wi-Fi 6 für kabellose Konnektivität sowie einen internen Speicher von 32 GB, der Platz für bis zu 500 Fotos oder etwa 100 kurze Videos bietet.

Funktionen und Bedienung
Die Bedienung erfolgt über Sprachsteuerung, Touchflächen an den Bügeln oder Tasten. Nutzer können Fotos und Videos aufnehmen, Livestreams auf Plattformen wie Facebook und Instagram starten oder Musik über integrierte Lautsprecher hören. Die Brille ist mit der Meta View App kompatibel und erfordert ein Smartphone mit Android 10 oder iOS 14.4 oder höher.

Akku und Preis
Die Akkulaufzeit beträgt etwa vier Stunden bei aktiver Nutzung, wobei das Ladeetui zusätzliche Energie für bis zu 36 Stunden liefert. Der Einstiegspreis liegt bei 329 Euro, was im Vergleich zu regulären Sonnenbrillen deutlich höher ist, jedoch durch die zusätzlichen Funktionen gerechtfertigt erscheint.

Einschränkungen
Obwohl Meta AI in einigen Ländern als Assistenzsystem verfügbar ist, sind diese Funktionen aufgrund europäischer Datenschutzbestimmungen in Deutschland nicht integriert. Die Brille bleibt somit ein reines Wearable ohne KI-gestützte Features.

Insgesamt bieten die Ray-Ban Meta Smart Glasses eine stilvolle Kombination aus klassischem Design und moderner Technologie, die sich besonders für Social-Media-Enthusiasten eignet. Ich warte noch ab – vor allem auf die Clubmaster und vielleicht überlege ich mir auch Kontaktlinsen. Mal sehen, was die Familie dazu sagt.

Amazon Fire TV Stick – perfekt für unterwegs

19. April 2015

Der Amazon Fire TV Stick ist auch in Deutschland erhältlich.

Der Amazon Fire TV Stick ist auch in Deutschland erhältlich.

In den USA war er ja schon länger erhältlich, jetzt kommt er auch nach Deutschland: Der Amazon Fire TV Stick. Und Amazon stieg auch gleich voll in den Preiskampf ein. Das Internet-Kaufhaus wirft den Stick zum Kampfpreis von 39 Euro auf den Markt. Mit einer Sonderaktion waren es für Prime Mitglieder sogar nur 19 Euro und für neue Prime Mitglieder sogar nur 7 Euro. Da ließ ich mich nicht lumpen und hab bestellt, nachdem ich von Amazon Fire TV bereits sehr angetan bin. Die erste Lieferung des Amazon Fire TV Stick scheint schon ausverkauft zu sein. Ab 1. Mai sind wohl neue Geräte lieferbar.
Warum eigentlich den Amazon Fire TV Stick, wenn ich schon das Amazon Fire TV zu Hause im Wohnzimmer habe? Ganz einfach. Ich bin aufgrund meiner Vortragstätigkeit sehr oft unterwegs und übernachte in dem einen oder anderen Hotel. Dort gibt es in der Regel einen HD-Flachbildschirm und wenn ich im Land von Laptop und Lederhose unterwegs bin, gibt es auch ein kostenloses Hotel-WLAN (haha).


So stecke ich einfach den Amazon Fire TV Stick in den HDMI-Port der Glotze und verbinde den Stick mit der Steckdose. Die Konfiguration des WLANs ist einfach. Achtung: Das System funktioniert nur in Deutschland und Österreich. Wer beispielsweise in Frankreich den Stick nutzen will, der schaut buchstäblich in die Röhre.
Aber der Reihe nach: Da ich meinen Stick über mein Amazon-Konto als Prime Mitglied gekauft habe, war der Stick bereits auf mich registriert. Das hat beim Fire TV super geklappt und auch beim Fire TV Stick. Ich habe den Stick am heimischen Fernseher installiert und es funktionierte reibungslos. Amazon rät, den Stick an das Stromnetz anzuschließen, um die optimale Leistung des Sticks auszunutzen. Der Stick bezieht seine Stromversorgung nicht über den Fernseher, sondern direkt aus der Steckdose. Kabel und Stecker liegen dem Paket sei. Das ist in manchen Hotels ein Problem, weil alle Steckdosen belegt sind bzw. nicht erreichbar sind.

Netter Humor im Lieferumfang.

Netter Humor im Lieferumfang.

Sehr gut ist die mitglieferte Fernbedienung, die mit Spracherkennung ausgestattet ist. Es ist das gleiche Modell wie bei Amazon Fire TV. Ich werde diese Fernbedienung allerdings bei meinen Reisen zu Hause lassen, sondern nutze die entsprechende Amazon App auf meinem iPhone – wieder ein Gerät gespart, das ich nicht tragen muss.
Der Stick selbst ist mit einem Dual-Core-Prozessor und 1 GByte Arbeitsspeicher ausgestattet. Das reicht für das Streamen von Medieninhalten. Der Fire TV Stick läuft schnell und flüssig – dank des Dual-Core-Prozessors, einem VideoCore4-Grafikprozessor und 8 GB Datenspeicher – viermal so viel wie Chromecast, schreibt Amazon und schlägt auf Google ein. Apple bekommt sein Fett ab, bei Siri. Amazon schreibt: Man habe eine Sprachsteuerung, die wirklich funktioniert.
Dabei nutze ich im Hotel nicht nur die Filmauswahl, sondern höre Musik aus meiner Amazon Bibliothek. Das konnte ich zwar bisher auch mit dem iPhone machen, aber das kostete Akkustrom. Die weiteren Leistungen wie Fotos, Spiele und X-Ray brauche ich nicht. Als Filmfan habe ich solche Sachen im Kopf. Aber X-Ray funktioniert sehr gut. X-Ray nutzt Informationen von IMDb, um einen Schauspieler und Musik in einer Szene zu identifizieren, etwas über die Biographie des Schauspielers herauszufinden, zu Ihrer Lieblingsszene zu gelangen oder den Vorspann zu überspringen.

Der Stick wurde massiv in den Markt gedrückt.

Der Stick wurde massiv in den Markt gedrückt.

Sprachsteuerung mit Siri: Wie macht der Fuchs?

15. Dezember 2014

Siri - immer gut aufgelegt.

Siri – immer gut aufgelegt.

Siri, die Sprachsteuerung von Apple gehört zu meinen täglichen Begleitern am iPhone. Ich diktiere sehr viel mit Siri und setze Siri oft in meinem Leben ein. Vor kurzem wurde mir Siri noch etwas sympatischer, als ich Siri fragte: Wie macht der Fuchs?
Diese Zeile stammt eigentlich aus einem Trash-Video des norwegische Duo Ylvis. Es heißt The Fox und sie besingen dort die Tiere des Waldes, der Steppe und des Wassers wie der Elefant oder die Robbe. Und natürlich kommt dann die Zeile: What does the Fox say? – Wie macht der Fuchs?
Wer jetzt Siri nach dieser Zeile „Wie macht der Fuchs?“ befragt, bekommt wunderbare Antworten:
Chacha-chacha-chacha-chow!

Chacha-chacha-chacha-chow!

Chacha-chacha-chacha-chow!

Wa-pa-pa-pa-pa-pa-pow!

Wa-pa-pa-pa-pa-pa-pow!

Wa-pa-pa-pa-pa-pa-pow!

Fraka-kaka-kaka-kaka-kow!

Fraka-kaka-kaka-kaka-kow!

Fraka-kaka-kaka-kaka-kow!

Ring-ding-ding-ding-dingeringeding!

Ring-ding-ding-ding-dingeringeding!

Ring-ding-ding-ding-dingeringeding!

Apple, ihr macht mir Spaß. Die ganze Familie quält seitdem Siri und freut sich über die Antworten. Probiere es mal aus. Was sagt Siri bei dir auf die Frage: „Wie macht der Fuchs?“

CarPlay – die Welten wachsen weiter zusammen

13. März 2014

carplay

Die Welten wachsen weiter zusammen. Nach der Veröffentlichung von CarPlay durch Apple kommt das iPhone stärker ins Auto. Auf dem Internationalen Automobil-Salon Genf gab Apple bekannt, dass Automobilhersteller CarPlay einführen werden. Es startete mit Ferrari, Mercedes-Benz und Volvo. Andere werden laut Apple folgen, darunter BMW Group, Ford, General Motors, Honda, Hyundai Motor Company, Jaguar Land Rover, Kia Motors, Mitsubishi Motors, Nissan Motor Company, PSA Peugeot Citroen, Subaru, Suzuki und Toyota Motor. Nachdem Google unter anderem mit Audi eine Kooperation eingegangen ist, zieht jetzt Apple nach. Inzwischen kam für iOS das Update für CarPlay.

CarPlay bietet iPhone-Anwendern einen intuitiven Weg mit nur einem Wort oder einer Berührung Telefonanrufe zu tätigen, Karten zu nutzen, Musik zu hören und auf Nachrichten zuzugreifen. Anwender können CarPlay über die ursprüngliche Benutzeroberfläche des Autos steuern oder einfach den Sprachsteuerungsknopf des Lenkrads gedrückt halten, um Siri ohne jegliche Ablenkung zu aktivieren. CarPlay kombiniert Auto und iPhone auf eine durchdachte Art und Weise, die dem Fahrer volle Konzentration auf das Fahren ermöglicht, während er sich alles vom iPhone holen kann, was er möchte. Thomas Gerlach und ich haben uns über das Zusammenwachsen der Welten unterhalten.

Wie soll CarPlay funktionieren?  Sobald iPhone über die CarPlay-Integration mit dem Fahrzeug verbunden ist, unterstützt Siri beim Zugriff auf Kontakte, bei Telefonanrufen, beim Rückruf von verpassten Anrufen oder dem Abhören von Sprachnachrichten. Wenn eingehende Nachrichten ankommen, bietet Siri die Möglichkeit die Anfragen über Sprachbefehle zu beantworten, in dem es die Nachrichten dem Fahrer vorliest, sich die Antworten diktieren lässt oder einen einfachen Rückruf ermöglicht – und das alles, ohne dass der Fahrer den Blick auf die Straße verliert.

CarPlay macht die Planung von Routen intuitiver, indem es – durch die Verzahnung mit Karten – Ziele auf Basis kürzlich vorgenommener Fahrten über Kontakte, E-Mail und Nachrichten voraussagt und Streckenführung, Verkehrsinformationen und die voraussichtliche Ankunftszeit zur Verfügung stellt. Man kann auch einfach Siri fragen und gesprochene Turn-by-Turn-Anweisungen erhalten, die mit den Karteninformationen korrespondieren, die auf dem im Auto eingebauten Display angezeigt werden. Als Kartendienst wird der Appleeigene Dienst genommen. Der hatte in der Vergangenheit noch massive Lücken, wurde aber inzwischen deutlich verbessert. Mir persönlich fehlen aber noch Informationen über den ÖPNV.

Ach ja und natürlich gibt CarPlay mir Zugriff auf all seine Musik, Podcasts und Hörbücher durch simples Navigieren durch die Hörauswahl über die im Auto eingebauten Steuerungsmöglichkeiten oder durch das einfache Fragen von Siri, das abzuspielen, was man hören möchte. CarPlay unterstützt auch Musik-Apps von Drittherstellern inklusive Spotify und iHeartRadio, so dass man während der Fahrt meine Lieblingsradiodienst- oder Sportübertragungs-Apps hören kann.

Ich habe einen Lexus Hybrid als Firmenwagen und werde mal sehen, ob CarPlay bei mir funktionieren wird. Bisher klappt die Zusammenarbeit iPhone und Lexus ganz gut. Es kann aber noch verbessert werden.