Archive for April 2015

Apple Watch als Spionage-Tool meiner biometrischen Daten?

30. April 2015

In wenigen Tagen werde ich, wenn Apple will, meine Apple Watch am Arm tragen. Ich freue mich schon auf meine Apple Watch. Apple steigt damit in ein komplett neues Geschäftsfeld ein und ich als User muss mir mehrGedanken über meine biometrischen Daten machen. Meinen Fingerabdruck hat Apple bereits durch TouchID auf dem iPhone. Jetzt kommen meine Gesundheitsdaten dazu.

Die Apple Watch - ich bin so so gespannt.

Die Apple Watch – ich bin so so gespannt.

In meinem Seminaren über Medienkompetenz erkläre ich immer: Die größte Lüge im Internet ist der Satz: „Ja, ich habe die AGB gelesen.“ Kaum jemand schaut sich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen näher an – ich auch nur manchmal. Aber gerade im Hinblick auf meine biometrischen Gesundheitsdaten sollten wir User es besser tun. Ich erinnere mich noch an eine Android-Taschenlampen-App, die 2013 das komplette Adressbuch und die Standortdaten ausgelesen und nach Hause geschickt hat. Dieses System ist bei Fitness-Armbändern – und dazu gehört die Apple Watch – auch kritisch.
Die Verbraucherschützer mahnten zur Vorsicht bei der Apple Watch. Die Uhr kann die Herzfrequenz messen und Schritte zählen. Die eingebauten Sensoren können Körperfunktionen ausforschen. „Verbraucher haben keine Wahl, auf die Sensoren zu verzichten. Sie sind in jeder Version der Uhr enthalten“, kritisiert Christian Gollner, Datenschutzexperte der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. In Verbindung mit dem iPhone erlaubt die Apple Watch technisch eine umfassende Kontrolle der körperlichen Aktivitäten. Spezielle Apps können mit den gesammelten Daten zum Beispiel nicht nur vage den Kalorienverbrauch errechnen, sondern auch eine gesunde oder ungesunde Lebensweise versuchen zu ermitteln. Das Gleiche gilt für die Fitness-Armbänder anderer Hersteller.
Das ist richtig und ich möchte dieses System für meine persönliche Fitness einsetzen. Solche gesundheitsbezogenen Überwachungsfunktionen können nützlich sein, um einen genauen Einblick in die eigene Kondition zu erhalten. Also werde ich die Apple Watch mit der Health-App koppeln. Aber, wie immer, hat die Medaille zwei Seiten. Was passiert denn, wenn Versicherungen an diese biometrischen Daten herankommen und unterschiedliche Versicherungstarife vorschlagen. Das wäre das Ende der Solidargemeinschaften im Versicherungswesen. „Werden die höchst sensiblen Daten personenbezogen weitergegeben und ausgewertet, können sie Schaden anrichten“, erklärt Gollner. „Unternehmen könnten ihre Werbung, Angebote und Preise anhand des Gesundheitsprofils zum Nachteil der Verbraucher anpassen oder ihnen wegen des Gesundheitszustands bestimmte Leistungen verweigern.“
Die Verbraucherschützer raten: Der beste Datenschutz besteht, wenn Daten gar nicht erst erhoben werden können. Das wäre für mich gegen den technischen Fortschritt. Ich muss die Health-App ja nicht nutzen. Und denn leisten die Verbraucherschützer hier eine wertvolle Arbeit.


Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz setzt sich bei der Reform des EU-Datenschutzrechts für eine Umsetzung der Prinzipien „Privacy by Design“ und „Privacy by Default“ ein. Danach müssen Geräte und Dienste von Grund auf so gestaltet oder zumindest voreingestellt sein, dass sie nur die Daten erheben, die für die Nutzung tatsächlich erforderlich sind. Das war bei der Taschenlampen-App nicht der Fall.
Für meinen Teil werde ich die Uhr einsetzen, aber die Branche genau verfolgen, welche App, was tun. Durch die Diktatur von Apple in eigenen App-Store habe ich zumindest den Glauben daran, dass nicht jede App den Weg in den Store findet. Das sieht in der Android-Welt anders aus.

Attraktion 2015: Lego City Polizeistation im Legoland

29. April 2015

IMG_9965

Wer am 1. Mai nicht beim Demonstrieren ist, für den habe ich einen Ausflugtipp. Natürlich handelt es sich um das Legoland in Günzburg. In dieser Saison gibt es eine neue Attraktion in dem Freizeitpark in Bayerisch-Schwaben. Die Lego City Polizeistation.


Diese Polizeistation musste ich gleich ausprobieren und das Fazit der ganzen Familie war: Super. Es handelt sich um ein Labyrinth, toll gemacht. Also eigentlich ist dieser Irrgarten ein klassisches Spiegelkabinett, wie wir es von Vergnügungsmärkten kennen, aber in Lego-Manier aufgepeppt. In der Saison 2015 lautet die Mission „Haltet den Dieb!“, denn kleine und große Legoland Gäste gehen in der brandneuen, verrückten Lego City Polizeistation auf wilde Gangsterjagd.


Eine schöne Story wurde um das Spiegelkabinett gesponnen. Ein gefährlicher Dieb ist aus seiner Zelle ausgebrochen und wir müssen ihn jagen und einfangen. Dafür müssen wir jedoch allerlei Hindernisse wie das Spiegellabyrinth und Laserschranken überwinden, die uns der Gangster in den Weg gestellt hatte.
Zunächst gibt es einen kleinen Film in einer Art Multimediashow und dann geht es ab ins Labyrinth. Ich bin immer wieder gegen Spiegel gestoßen und ich geb es zu, ich habe mich verirrt. Also betrunken darf man in dem Labyrinth nicht sein. War ich nicht und nach einer gewissen Orientierungsphase hab ich den Weg hinaus gefunden.

Richtig stolz war ich, als ich im Mittelpunkt des Labyrinth der Lego City Polizeistation angekommen war. Die ganze Sache macht einen irrsinnigen Spaß und ich war sicherlich nicht das letzte Mal im Spiegelkabinett der Lego City Polizeistation.

IMG_9964
„Und Action!“ heißt es am 2. und 3. Mai im Legoland, wenn BMX- und Skater-Profis die Halfpipe zum Beben bringen und die Parkour- und Freerunning-Gruppe Blackout Germany scheinbar unüberwindbare Hindernisse bezwingt. Die Action-Tage sind ein Event voller Action, Adrenalin und Tempo.
Im Eingangsbereich wartet an der Halfpipe ein erster Höhepunkt auf die Parkgäste: Die BMX- und Skater-Profis Moritz Nußbaumer und Daniel Tünte (BMX) sowie Emanuel Ewals und Tobias Engstler (Skateboard) zeigen ihre Tricks und fegen mehrmals täglich durch die Halfpipe. Zudem liefern sich junge Nachwuchstalente an beiden Event-Tagen um jeweils 16 Uhr spannende Contests unter den Augen der Profi-Jury. Samstags messen sie sich im BMX-Fahren und sonntags im Skateboarden.
Die Top-Athleten von Blackout Germany zählen zu Europas führenden Künstlern in den Trendsportarten Parkour und Freerunning. Sie präsentieren in der Lego Arena eine Show, in der sie mit Beweglichkeit und Körperbeherrschung mühelos jedes Hindernis mit Saltos, Drehungen und Sprüngen überwinden. 
Weitere Action erleben die Gäste in der Hyundai Legoland Fahrschule, wo der amtierende Trial-Vize-Weltmeister Franz Kadlec zusammen mit Jan Ammon die Gäste dreimal täglich in die hohe Schule des Motorradsports entführt und Stunts zeigt. Wem bei all der Action vom Zuschauen nicht schwindlig wird, auf den warten die Kletter-Profis am Lego Mindstorms Center. Hier können kleine und große Gäste ihre Geschicklichkeit an einer sechs Meter hohen Kletterwand testen und zeigen, wie mutig sie sind.

Die Top-Athleten von Blackout Germany zählen zu Europas führenden Künstlern in den Trendsportarten Parkour und Freerunning.

Die Top-Athleten von Blackout Germany zählen zu Europas führenden Künstlern in den Trendsportarten Parkour und Freerunning.

Blogger im RL: Heike Stiegler von Heikes Stadtgeflüster

28. April 2015

Wir Blogger sind schon ein interessantes Völkchen. Ich selbst bin Mitglied der IronBlogger München, einer Vereinigung von Bloggern. Es geht uns um Vernetzung, Ideen und Feiern. Als Mitglied muss man mindestens einmal die Woche bloggen, sonst zahlt man in die Vereinskasse, deren Inhalt dann regelmäßig versoffen wird.
Dann gibt es verschiedene Twittertreffen, Barcamps, Stammtische, Konferenzen. Und es gibt es wieder spontane Begegnungen mit Leuten, deren Blogs ich seit langem verfolge, aber es irgendwie noch nicht geschafft habe, sich im RL (Real Life) mal zu treffen. So ein Blog ist Heikes Stadtgeflüster und die Bloggerin dahinter ist Heike Stiegler. Ich folge ihr in Facebook und in Twitter seit einer gefühlten Ewigkeit, aber ein Treffen Face to Face haben wir nie geschafft. Bis jetzt: Die Nürnberger Heike Stiegler organisierte einen Event in Franken und ich nahm daran teil.
Der Blog Heikes Stadtgeflüster dreht sich um Menschen und das finde ich prima. Geschichten über Menschen sind das Salz in Suppe der Blogosphäre. Anders wie meine Blogs, setzt Heike Stiegler massiv auf Audio, speziell auf Audiopodcasts. Als gelernte Radio-Frau versteht sie hervorragend den Umgang mit Ton. Sie selbst schreibt: „Dennoch war ich am Anfang nicht recht überzeugt von „podcast“. Meiner Meinung nach würden „podcast“ nicht genutzt werden und schon gar keine Zukunft haben. Ich komme aus der visuellen Welt und war/bin der Meinung, eine Geschichte kann nur durch gute Bilder und Videos richtig ansprechend wirken. Lange Zeit gab es für mich nur zwei Alternativen – entweder ein gut gemachter, aber relativ kurz gefasster Text mit vielen schönen ansprechenden Bildern, oder ein drei- bis maximal fünfminütiges Video, das gerne aber auch noch kürzer sein darf.“
Da der Blog Stadtgeflüster hauptsächlich um Franken geht, speziell um Nürnberg, ist es natürlich ideal, dass ich so den fränkischen Dialekt so hören kann. Ihr Motto: „Ich bin ja der festen Überzeugung, dass jeder Mensch seine persönliche Geschichte hat, nur wissen die meisten das meist selbst nicht. Mein zweiter Spruch ist immer: Geschichten liegen auf der Straße, man muss sie nur aufgreifen.“ Dies finde ich eine hervorragende Idee. Heike Stiegler interviewt große und kleine, wichtige und unwichtige, schillernde und blasse Persönlichkeiten aus dem fränkischen Raum. Immer wieder schafft sie es, eine Geschichte aus ihren Interviewpartner herauszukitzeln. Eine Geschichte, die es wert ist, sich anzuhören. Sie selbst schreibt: „Nachdem ich mich im Studium nun eingehender mit dem Thema „podcast“ beschäftigen musste stellte ich schnell fest, dass hier ein ganz anderer Vorteil versteckt liegt, den weder geschriebener Text, noch Video jemals erfüllen können.  Ein Audio-Beitrag kann sehr gut angehört werden, während man eine andere Aufgabe erfüllt.“
Zudem hat sich Heike Stiegler auf dem Bereich Mojo spezialisiert. Dahinter verbirgt sich der Begriff Mobile Journalism. Dies ist ein aktueller Trend im Journalismus, den Heike Stiegler schon seit langem verfolgt und sie sich so zu einer Expertin im deutschsprachigen Raum herausgemausert hat. Berühmt geworden ist ihre gelbe Tasche. Dort ist das Equipment für Mojo verstaut. Diese gelbe Tasche ist inzwischen zu einem Markenzeichen von Heike Stiegler geworden.
Während einer Autofahrt durch Franken erzählte sie mir das Geheimnis von Heikes Stadtgeflüster und ihre Arbeitsweise. Dieses Gespräch drehte ich in meinem iPhone mit.

Wieder mal ein Genuss im Esszimmer: Danke Stefan Beiter

27. April 2015
Geburtstagsessen in der Traube in Coburg.

Geburtstagsessen in der Traube in Coburg.

Anlässlich des Geburtstages meiner Frau lud ich meine Familie in das Romantikhotel Goldene Traube ein. Wir waren zufällig in Coburg und ich reservierte einen Tisch im hauseigenen Gourmetrestaurant. Ich bin immer wieder gerne dort und genieße die hervorragende Küche des Esszimmers.
Dort ist das Reich von Sternekoch von Stefan Beiter. Küchenchef Stefan Beiter wurde gleich im ersten Jahr zum Aufsteiger des Jahres im Feinschmecker Gourmet Journal nominiert und mit seinem Gourmetrestaurant Esszimmer mit dem begehrten Stern im renommierten Restaurantführer Guide Michelin ausgezeichnet.
Die Auszeichungen der Fachmagazine sprechen eine deutliche Sprache. Das Esszimmer unter Stefan Beiter erhielt:

VARTA-TIPP im Varta-Restaurantführer
3 F im Restaurantführer des Feinschmeckers
3,5 Löffel im Aral-Schlemmeratlas
2 Sonnen im Savoir Vivre
15 Punkte im Gault Millau
7 Pfannen im Gusto-Führer und vor allem den
1 Michelin Stern im Guide Michelin
Und diese Küche wollten wir wieder einmal genießen und – wir wurden nicht enttäuscht. Dabei war nicht nur das Essen eine Freude, sondern der komplette Service ist einfach wunderbar. Vielleicht liegt es daran, dass ich schon ein paar Mal in der Goldene Traube zu Gast war: Ich genieße die Atmosphäre und die Freundlichkeit der Mitarbeiter von Hotelchefin Barbara Glauben-Woy. Und auch die Chefin ist nicht abgehoben. Sie ist ein Profi der Hotelerie und hat Bodenhaftung – und sie ist auch für einen lockeren Spruch zu haben. Das ist mir wichtig.
Die Menüabfolge des Abends war wunderbar abgestimmt und ich habe mir auch die Weinbegleitung munden lassen. Sommelier Markus Troll hat eine exzellente Auswahl getroffen und ich bin dankbar, dass meine Frau gefahren ist.


Es gab verschiedene Grüße aus der Küche. Die Amuse-Gueule waren abgewechlungsreich und machten Lust auf mehr. Mit dabei waren eine Schweineschwarte mit Schweinetatar, Krupuk mit Ziegenkäse, Sepiachips mit Aal und Gänseleber. Zudem gab es Kalbstatar-Burger mit Remoulade und Pommes sowie Olivenbrötchen/Pizzabrötchen. Zum Abschluss der Grüße aus der Küche gab es selbstgebackenes Thymianbrot mit französischer Butter.

Bernsteinmakrele mit Kräuter, Miso und Apfelsorbet

Bernsteinmakrele mit Kräuter, Miso und Apfelsorbet

Dann ging es weiter mit einer Bernsteinmakrele mit Kräuter, Miso und Apfelsorbet.

Färörer Lachs mit Aubergine und Zitronen-Petersiliensoße

Färörer Lachs mit Aubergine und Zitronen-Petersiliensoße

Sehr schmackhaft war dann der Färörer Lachs mit Aubergine und Zitronen-Petersiliensoße.

Hummer war ein Traum

Hummer war ein Traum

Der Hummer war ein Traum. Er wurde mit Kalbsbries, Blumenkohl, Nussbutter und Mandelschaum serviert.

Taube mit Olive, Sellerie und Gewürzsoße

Taube mit Olive, Sellerie und Gewürzsoße

Höhepunkt für mich war die Taube mit Olive, Sellerie und Gewürzsoße.

Das US Prime war mir prima

Das US Prime war mir prima

Das US Prime war mir prima. Es wurde serviert mit Pfeffer, Gurke und Kräuer. Das dargereichte Kartoffelbrot empfang ich allerdings als zu dominant. Das hervorragende Fleisch kam somit nicht mehr zur Geltung.

Als Nachspeise gab es Limette und zudem Whisky mit Banane.

8Patisserie

Den Abschluss machte die feine Patisserie des Hauses.

Rundum wieder ein Genuss.

Maßschneiderin Susanne Spitz setzt auf Nachhaltigkeit bei Kleidung

26. April 2015
Susanne Spitz bei der Arbeit.

Susanne Spitz bei der Arbeit.

Ich interessiere mich für Leute, die etwas zu erzählen haben. Und vor kurzem habe ich wieder jemanden interessantes kennengelernt. Es handelt sich um die sympathische Maßschneiderin Susanne Spitz. Susanne Spitz führt ihr eigenes Atelier in Erlangen.
In einer ehemaligen Autowerkstatt hat sie ihre Schneiderei und untergebracht. Verschiedene Nähmaschinen, große Schneidetische meterlange Stoffbahnen sorgen für das richtige Flair. Hier wird klassische Handwerkskunst noch groß geschrieben. Diese Qualität hat ihren Kunden. Hier gibt es keine Kleidung von der Stange, sondern es wird auf Maß gefertigt. Die Kundschaft ist dadurch natürlich exklusiv. Es sind Leute, die Spaß an Qualität haben und es sind Leute, die diese Qualität zu schätzen wissen. Maßschneider fertigen individuelle Kleidungsstücke nach eigenen Entwürfen oder den Wünschen ihrer Kunden in Maßarbeit an.


Susanne Spitz stammt aus einer Handwerkerfamilie. Ihre Großmutter war bereits Schneiderin. Ihre Eltern führen ein erfolgreiches Maler- und Lackierergeschäft in der bayerischen Landeshauptstadt München. Die Liebe hat die 38-jährige aber nach Erlangen verschlagen.


1999, im dritten Jahr ihrer Ausbildung, stellte Susanne Spitz bei einer Lehrlingsmodenschau mit ihren Kreationen zwei Drittel aller vorgeführten Modelle. Im gleichen Jahr gewann sie die bayerischen Meisterschaften und wurde mit ihrem Gesellenstück Innungsmeisterin. Anfang 2000 machte sie sich schließlich selbstständig und belegte mit ihren Entwürfen sogleich den ersten Platz bei der deutschen Meisterschaft. Seit ihrer Meisterprüfung im Juli 2002 ist Susanne Spitz staatlich geprüfte Damen- und Herrenmaßschneiderin. Sie hat ihren Meistertitel von der Handwerkskammer für München und Oberbayern. Inzwischen wurde sie mehrmals mit ihrem Unternehmen Spitz Maßdesign ausgezeichnet.

Susanne Spitz vor ihrem Meisterbrief.

Susanne Spitz vor ihrem Meisterbrief.

Ihr neues Atelier ist in der Mittleren Schulstraße in Erlangen. Sie ist vor kurzem mit ihrem Atelier dorthin umgezogen. Die alten Räume waren einfach zu klein, zu eng geworden. Die neuen Räume sind lichtdurchflutet und großzügig. “Ich mache alles von der Unterhosen bis zum Regenmantel und was dazwischen liegt,“ beschreibt Susanne Spitz ihre Tätigkeit. In der Ausbildung werden die Fachrichtungen Damenmaßschneider und Herrenmaßschneider unterschieden. Heute existieren zwei Prüfungsstufen, die Gesellenprüfung und die Meisterprüfung. Mit letzterer erwirbt man das Recht, Lehrlinge auszubilden. Beides – Damenmaßschneider und Herrenmaßschneider – ist aber schwierig, sie arbeitet daher mit einem Kollegen zusammen.
Einen Anzug oder eine ähnliche die Kleidung kauft man hier nicht im vorbeigehen. Am sinnvollsten ist es, wenn der Kunde einen Termin mit Susanne Spitz ausmacht. Dann ist auch klar, dass das Atelier dann komplett dem Kunden gehört. Der Kunde wird fachgerecht vermessen und kann sich seine Stoffe in Ruhe aussuchen. Susanne Spitz hat über 6000 verschiedene Stoffmuster vorrätig. Beratung wird daher hier sehr groß geschrieben. Ein klassischer Anzug kann auch locker zwischen 1200 und 1700 Euro kosten. Bei diesem Preis kann der Kunde absolute Spitzenqualität verlangen. Der Maßkunde legt Wert auf perfekte Paßform und Individualität. Ganz wichtig: Der Maßkunde hat einen hohen Beratungsbedarf und einen hohen Qualitätsanspruch. Und klar ist auch, dass der Maßkunde Wert auf erstklassiges Material und beste Verarbeitung legt.

Fett rot: Wildlederschuhe Stingray Red von Mascolori

24. April 2015
Ein Traum in rot und in Wildleder.

Ein Traum in rot und in Wildleder.

Das Frühjahr ist bei mir gleichbedeutend mit dem Kauf von neuen Schuhen. Vor kurzem habe ich mir wieder ein wunderbares Paar gekauft, dieses Mal allerdings nicht so sehr für offizielle Auftritte.
Meine Wahl fiel auf rote Wildlederschuhe von Mascolori. Die auffälligen Wildlederschuhe Stingray Red sind der Hingucker in der Freizeit. Diese Wildlederschuhe kommen mit einer faszinierenden Textur. Die oberste Schicht besteht aus hochwertigem Wildleder. Das Innenfutter ist aus weichem und strapazierfähigem Leder, welches dem Schuh ermöglicht sich geschmeidig und schön an den Fuß anzupassen. Die Sohle ist komplett aus Leder gefertigt.

Schuhe
„Unsere Philosophie ist es, die wesentlichen Merkmale eines Qualitätsschuhs mit unseren ausgefallenen und verrückten Farbkombinationen und Muster zu verbinden“, heißt es bei Mascolori. Mascolori ist eine junge, holländische Modemarke mit der Mission mehr Farbe in die Garderobe des Mannes zu bringen. Klein hat das Unternehmen vor über zwei Jahren in Rotterdam angefangen, genießt aber inzwischen in der deutschen Fashion Welt immer größerer Beliebtheit. Nach anfänglichen Erfolg mit extravaganten und farbenfrohen Herrenschuhen, bietet das Unternehmen nun auch knallige Hemden und Accessories. Ich habe mir als Fliegenträger noch eine rote Fliege gekauft.
Die Schuhe werden in kleinen Auflage vom Designer Pepe Milán von Hand hergestellt. Seine Firma aus Almansa in Südspanien produziert seit einigen Generationen stilvolle Schuhe für den spanischen und nun auch für den niederländischen und deutschen Markt.

Wie trägt sich die Apple Watch? – subjektive Erfahrung

23. April 2015
Ich schaute im Apple Retail Store vorbei, um "meine" Apple Watch anzuprobieren.

Ich schaute im Apple Retail Store vorbei, um „meine“ Apple Watch anzuprobieren.

Es ist ja noch ein paar Tage hin bis meine Apple Watch bei mir eintrifft. Ich habe sie am Erstverkaufstag um 9:05 Uhr bestellt und ich werde meine Uhr wohl ab 12. Mai geliefert bekommen. Im Netz wurde der Niedergang von Apple proklamiert und ich sage: lasst sie ruhig schwätzen. Ich bin davon überzeugt, dass so ein Wearable mein Leben verändern kann.

Die Apple Watch - ich bin so so gespannt.

Die Apple Watch – ich bin so so gespannt.

Marktforscher Carl Howe von Think Big Analytics erklärte vor wenigen Tagen, dass über 3 Millionen Uhren vorbestellt wurden. darunter 1,8 Millionen Watch Sport, 1,3 Millionen Watch und 40.000 Watch Edition. Das bringt etwa einen Umsatz von 2 Milliarden US-Dollar innerhalb der ersten zwei Verkaufswochen. Ja, ja mit Apple geht es bergab, ihr dummen Schwätzer!
Bis zum Auslieferungsdatum ab 12. Mai ist allerdings noch ein paar Tage hin und ich wollte die Apple Watch doch mal anprobieren. Schließlich habe ich das Ding blind im Vertrauen auf Apple gekauft. Vor allem wegen der Größe war ich mir unsicher. Ich habe die 42 mm-Variante geordert, vor allem wegen meinen schlechten Augen.

Ab 12. Mai soll meine Uhr bei mir sein. Ich bin gespannt und warte.

Ab 12. Mai soll meine Uhr bei mir sein. Ich bin gespannt und warte.

Bei einem Termin in München entschloss ich kurzerhand zu einem Besuch im Apple Retail Store am Marienplatz. Freundlich würde ich empfangen und bekam in rund 15 Minuten einen wiederum sehr freundlichen Kundenberater, der mir die Uhr erklärte. Mir ging es weniger um die Ausführungen als vielmehr um das Tragegefühl. Erster Eindruck: die Uhr sitzt prima. Das Metallarmband meiner Apple Watch, 42 mm Edelstahlgehäuse mit Milanaise-Armband klemmt keine Haare ein, wie es meine Seiko tut. Der Magnet des Armbandes schließt leicht und ist fest am Handgelenk. Die Uhr ist tadellos verarbeitet und die Krone ist extrem innovativ als Eingabegerät. Das Display ist rattenscharf und die Animationen laufen darauf flüssig ohne Ruckeln. Es zeigte sich, dass die Wahl des 42 mm Displays die richtige Entscheidung für mich war.

.


Leider konnten wir aus Datenschutzgründen das Koppeln mit meinem iPhone 6 plus nicht testen. Somit war auch kein Empfang von Mails oder Musik möglich.


Beim Herumspielen mit der Uhr ist mir als erstes das Fehlen einer App aufgefallen, die für mich wichtig wäre. Es geht mir eine App ab mit der ich Keynote steuern kann. Ich präsentiere sehr viel in meinen Vorträgen mit dem iPhone via Keynote. Ich habe schon lange keinen Rechner bei Tagesveranstaltungen mehr dabei. Für iPhone und iPad gibt es Keynote Remote-App, um Keynote vom Mac aus zu steuern. Das wünsche ich mir für die Apple Watch, um Keynote auf dem iPhone zu steuern. Und als ob Tim Cook mir auf den Rechner schaut. In dem Moment als ich diese Zeilen schreibe, erfolgte eine Aktualisierung von Apple von Keynote. Mein Wunsch wurde erhört und das zeigt mir, wie nahe Apple am User ist. Apple stellt Keynote Remote für Apple Watch bereit. Ich bin glücklich und freue mich noch mehr auf meine Uhr.

FullSizeRender
Wie sagte einst Steve Jobs: Apple präsentiere Produkte von denen der Kunde gar nicht wüsste, dass er sie in dieser Form brauche. Das ging mir mit dem iPhone und iPad so und es wird mir mit der Apple Watch auch so gehen. Die Diskussion um die Batterielaufzeiten muss ich in der Praxis testen. Hier wird die Akku-Technik sich entwickeln. Für mich heißt es nun warten bis ich meine Wearable Device in den Händen bzw am Arm trage. Apple mach endlich zu. Erste Entwickler haben eine Versandmeldung schon bekommen. Ich will auch und ihr wisst ja, Geduld ist mein zweiter Vorname.

IMG_0190

Harris Tweed-Jacket – handgewebter Stoff aus reiner Schurwolle

22. April 2015
Harris Tweed-Jacket in Immenstadt beim Herrenausstatter Felbinger.

Harris Tweed-Jacket in Immenstadt beim Herrenausstatter Felbinger.

Wer englische Mode in hoher Qualität liebt, der kommt um Harris Tweed nicht vorbei. Tweed gibt es eine Vielzahl, aber für mich persönlich ist Harris Tweed einmalig und trage ihn gerne. In Immenstadt besuchte ich den Herrenausstatter Klaus Felbinger. Seit über 60 Jahren gibt es in Immenstadt im Allgäu den Herrenausstatter Felbinger und Kunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz lassen sich dort von Familie Felbinger einkleiden. Als ich in Immenstadt ein Seminar geben durfte, schaute ich in dem renommierten Geschäft vorbei.

Hier wird noch Wert auf echte Handarbeit gelegt.

Hier wird noch Wert auf echte Handarbeit gelegt.

Harris Tweed kommt aus Schottland von den äußeren Hebriden, eine Inselkette im Atlantischen Ozean an der Westküste von Schottland. Die gesamte Inselkette ist 208 Kilometer lang und es herrscht dort ein raues Klima. Ein wichtiger Industriezweig der Inselkette ist die Herstellung von Harris Tweed. Ich ließ mir vom Herrenausstatter Felbinger ein Jacket anfertigen aus diesem hochwertigen handgewebten Stoff aus reiner Schurwolle. Der klassische Webstuhl hat eine Breite von 1,5 Meter, die Webstühle des Harris Tweeds hatten früher nur 75 Zentimeter. Heute haben die Harris Tweed-Webstühle den Industriestandard und so können Stoffe für Jackets mit größerem Tuch gewebt werden. Die Wolle kommt aus den äußeren Hebriden und daher ist die Wolle etwas schwerer als andere Schurwolle. Die Farben halten sich an die Natur der rauhen Gegend. Der Harris Tweed ist ein Spiegel der Wälder, der Gräser, des Wassers der Hebriden. Das macht den Reiz für mich aus und ich entschied mich für ein grünes Fischgrätmuster.


Klaus Felbinger hat als besonderes Zuckerl. Er hat Zugang zu dem leichteren Tweed. Sein Stoff hat 390 Gramm anstatt bisher 500 Gramm. Dadurch werden die Jackets leichter und auch für etwas wärmere Gegenden tragbarer. Jedes Kleidungsstück aus Harris Tweed ist übrigens mit einem Echtheitsetikett ausgezeichnet, das das Markenzeichen des Harris Tweed, den Orb, einen Reichsapfel, und eine durchlaufende Nummer trägt.

Jedes Kleidungsstück aus Harris Tweed ist übrigens mit einem Echtheitsetikett ausgezeichnet, das das Markenzeichen des Harris Tweed, den Orb, einen Reichsapfel, und eine durchlaufende Nummer trägt.

Jedes Kleidungsstück aus Harris Tweed ist übrigens mit einem Echtheitsetikett ausgezeichnet, das das Markenzeichen des Harris Tweed, den Orb, einen Reichsapfel, und eine durchlaufende Nummer trägt.

Ich bin gespannt auf mein Jacket aus Harris Tweed. In ein paar Wochen habe ich es in den Händen und werde darüber berichten.
Der Herrenausstatter Felbinger ist ein Familienbetrieb seit der ersten Stunde. Firmengründer Eduard Felbinger lernte das Schneiderhandwerk und 1947 eröffnete er in einem Wohnzimmer in der Rothenfelsstrasse in Immenstadt/Allgäu eine Herrenschneiderei. Schnell war er ein Geheimtip für die Allgäuer, die anspruchsvolle Kleidung schätzen. 1957 war die Geburtsstunde des Herrenausstattergeschäfts „felbinger“ am heutigen Standort in der Bahnhofstrasse, welches 1981 umgebaut und erweitert wurde.

Der Firmensitz in Immenstadt.

Der Firmensitz in Immenstadt.

Eduard Felbinger übergab die Firma an seinen Sohn Heinz Felbinger, der ebenfalls das klassische Schneiderhandwerk erlernt hatte und bei Max Dietl in München Qualitätsbewusstsein und die Wünsche einer hochkarätigen Großstadtklientel vermittelt bekam. Das bestimmte bis heute seine Geschäftslinie. Inzwischen ist die dritte Generation mit in der Geschäftsleitung: Klaus Felbinger, Diplom-Betriebswirt, hat das fachliche Know-How bei Brioni, Italiens Nr. 1 der handverarbeitenden Herrenbekleidung erworben. 1992 wurd in Oberstaufen in der Schloßstrasse ein Aigner-Shop eröffnet. Das 50-jährige Firmenjubiläum wurde 1997 gefeiert. Wenn ich wieder im Allgäu bin, dann schaue ich auf jeden Fall wieder vorbei – natürlich bekleidet mit meinem Harris Tweed-Jacket.

Klaus Felbinger und ich im Gespräch.

Klaus Felbinger und ich im Gespräch.

Weiterverkauf von eBooks verboten

21. April 2015
Das Hanseatische Oberlandesgericht verbietet den Weiterverkauf von eBooks (Az.: 10 U 5/11).

Das Hanseatische Oberlandesgericht verbietet den Weiterverkauf von eBooks (Az.: 10 U 5/11).

Trotz meiner Begeisterung für digitale Medien kommt das Thema digitales Buch in Deutschland nicht richtig voran. Getreu dem Motto von Nicholas Negroponte „Don’t move Atoms, move Bytes“ aus seinem Buch Total digital müsste der Markt für digitale Bücher anziehen. Tut er auch, aber nicht bei uns. Jetzt wieder ein Rückschlag: Das Hanseatische Oberlandesgericht verbietet den Weiterverkauf von eBooks (Az.: 10 U 5/11). Mit einer Entscheidung des Hanseatischen Oberlandesgerichts (OLG) vom 24. März 2015 wurde zum dritten Mal eine Klage der Verbraucherzentrale Bundesverband rechtskräftig abgewiesen. Damit ist es jetzt klar: eBooks dürfen in Deutschland nicht weiterverkauft werden.
Die Konsequenz wird sein, dass eBooks sich schwerer verkaufen lassen. Gedruckte Bücher kann ich am Flohmarkt, bei eBay, bei Amazon Marketplace oder sonst wo weiterverkaufen, wenn ich sie gelesen habe, den Platz brauche oder aus welchem Grund auch immer. Dann kann ich aus dem gedruckten Buch noch ein paar Euro machen. Beim eBook geht das nicht. Ich kann das Buch löschen und das war es dann auch. In den AGB der Verlage wird der Weiterverkauf von eBooks ausgeschlossen.
Diese und andere Fragen werde ich auf meinem nächsten Seminar diskutieren. Am nächsten Wochenende habe ich wieder ein Seminar zum Thema digitale Bücher. Wer teilnehmen will, bitte Mail an mich.
Als Fan der Verbraucherzentrale hatte ich gehofft, dass sich die Verbraucherschützer gegen die Buchverlage durchsetzen würden. Dies hat nicht geklappt. Die Verbraucherzentrale Bundesverband sah in dem Ausschluss des Weiterverkaufs eine Einschränkung des Verbrauchers. Zu recht, wie ich der Meinung bin. Die Verbraucherschützer hatten jeweils gegen Online-Buchhändler geklagt, die per AGB den Weiterverkauf von eBook- bzw. Hörbuch-Downloads ausschlossen. In allen drei Fällen schlossen sich die Gerichte der Position der Buchhändler an.
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels dagegen jubelt. Sie werten das Urteil als Bestätigung ihrer Lobbypolitik. „Die Hamburger Entscheidung ist ein Erfolg für die gesamte Buchbranche. Zum wiederholten Mal haben sich die Richter der Position der Rechteinhaber und Anbieter von digitalen Büchern angeschlossen, dieses Mal mit besonderer Deutlichkeit. Das ist ein wichtiges Zeichen. Digitale Bücher können praktisch unendlich vervielfältigt und weitergegeben werden, ohne sich jemals abzunutzen. Der Primärmarkt für eBooks und Hörbücher würde komplett zerstört werden, wenn es einen legalen ‚Gebrauchtmarkt‘ gäbe. Für Verlage und Händler wäre es unmöglich, weiter gemeinsam an nachhaltigen und kundenfreundlichen Download-Modellen für Bücher zu arbeiten Darunter würden letztlich vor allem die Verbraucher leiden“, sagt Prof. Dr. Christian Sprang, Justiziar des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.
Noch unklar ist die Entwicklung auf europäischer Ebene. Ein niederländisches Gericht hat dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) vor wenigen Tagen einen Fall zur Vorabentscheidung vorgelegt, in dem es auch um die Vereinbarkeit von Verkäufen „gebrauchter“ eBooks mit europäischem Urheberrecht geht.
Jetzt mobilieren Verlage und ihr Verband ihre Lobbyisten. Beim Börsenverein heißt es: „Die Entscheidung des EuGH ist von großer Bedeutung, da sie unmittelbar auf die Rechtslage in Deutschland durchschlägt. Wir erwarten von der deutschen Bundesregierung, dass sie sich an dem EuGH-Verfahren beteiligt und klar Stellung zugunsten der Urheber von eBooks bezieht. Es wäre ein Schlag für die gesamte Kultur- und Kreativwirtschaft, wenn es gesetzlich erlaubt würde, digitale Inhalte weiterzuverkaufen.“
Ich bin gespannt, wie die Richter am Europäischen Gerichtshof (EuGH) die Sache sehen.

Lust auf ein Treffen mit dem „Yoda Guy“ Special Make-up-Designer Nick Maley?

20. April 2015
Wer hat Lust mit dem Yoda Guy zu sprechen?

Wer hat Lust mit dem Yoda Guy zu sprechen?

Durch die Vermittlung von Heike Stiegler, einer hervorragende Bloggerin aus Nürnberg, treffe ich am Mittwoch. 22. April Mr. Yoda in Erlangen. Zu einem exklusiven Treffen mit Nick Maley lädt das ACM Siggraph Chapter Munich seine Mitglieder und Interessierte ein. Wer hat Lust mitzukommen? Von 10 bis 11:30 Uhr diskutieren wir in Erlangen mit dem Hollywood-Star. Als Mitglied des Münchner Verbandes der ehrwürdigen ACM Siggraph-Organisation darf ich die Veranstaltung organisieren und leiten. Ich hoffe nur, dass die GDL die Bahn nicht bestreikt und ich nach Erlangen komme.

Yoda in der Produktion von  Nick Maley

Yoda in der Produktion von Nick Maley

Special Make-up- und Creature Effects-Designer Nick Maley wirkte in 53 Filmen mit. Allgemein ist er bekannt als “der Yoda Guy” für seinen Beitrag zur Kreation von Yoda und andern Kreaturen von Star Wars. Zudem hat er auch bei Filmen wie Superman, der Highlander-Saga, the Shining, Krull und Lifeforce mitgewirkt.

Na, erkennt ihr Anthony Hopkins?

Na, erkennt ihr Anthony Hopkins?

Im allgemeinen Star Wars-Fieber weiß ich schon, in welche Richtung die Fragen gehen werden. Mich persönlich interessiert als fanatischer Stanley Kubrick-Fan seine Zusammenarbeit in Shining (1980) mit diesem Meisterregisseur.
In den vergangenen acht Jahren führte Nick Maley ein Non-Profit Filmmuseum in der Karibik. Jetzt will er dieses Filmmuseum FXpo als geplanten Holografie-Exibition nach Nürnberg holen und seine Film- und Museumserfahrungen mit modernster technischer Expertise verbinden.

Mal sehen, ob Nick den Yoda dabei hat.

Mal sehen, ob Nick den Yoda dabei hat.

Die Teilnehmerzahl ist auf zehn beschränkt. Eine verbindliche Anmeldung ist über diesen Link Voraussetzung. Der Veranstaltungsort wird in der Teilnahmebestätigung bekannt gegeben. Gäste sind gerne willkommen. Das Gespräch wird in Englisch stattfinden. Es wird kein Teilnehmerbeitrag erhoben.

5Nick_Maley.jpg
Das ACM Siggraph Chapter Munich hat sich zum Ziel gesetzt Wissenschaft, Forschung, Kunst, Kultur und Bildung zu fördern. Insbesondere durch die Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen im Bereich Computergrafik, interaktiver Technologien und deren Anwendungsgebieten bieten wir einen breiten Zugang zu neuen Erkenntnissen auf diesen Gebieten und Ermöglichen deren Verbreitung.

Alle Fotos Heike Stiegler und Nick Maly.

6Nick_Maley.jpg