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Mein erstes Fazit zur Apple Watch

11. Juni 2015

uhr

Ja, ich bin zufrieden mit meiner Apple Watch. Nachdem ich immer wieder von Kollegen danach befragt werde, ziehe ich heute ein erstes Fazit. Die Smartwatch aus Cupertino hat mein Leben nicht revolutioniert, aber sie hat mein Leben angenehmer gemacht und sie hat mein Leben ein wenig verändert.
Es ist schön, wenn daher die Apple Watch ab Freitag, 26. Juni in Italien, Mexico, Schweiz, Singapur, Spanien, Südkorea und in Taiwan über den Apple Online Store, in den Apple Retail Stores und bei ausgewählten autorisierten Apple Händlern verfügbar sein wird. Ich selbst habe die Uhr am ersten Tag bestellt und hatte Glück mit der Lieferung. Und ich muss sagen, das Unboxing-Video mit meinem Kollegen Thomas Gerlach hat Spaß gemacht – übrigens hat er auch inzwischen seine Uhr erhalten.

Apple selbst haut ganz schön auf die Pauke und bezeichnet das Devise wie folgt: „Apple Watch, das bisher persönlichste Produkt von Apple, ist ein unglaublich präziser Zeitmesser, ein persönliches und direktes Kommunikationsgerät und ein bahnbrechender Begleiter für Gesundheit und Fitness.“
Als erstes stelle ich fest: Ich greife wegen der Uhr weniger zum iPhone. Mein Telefon bleibt öfters in der Tasche. Nachdem eine Zeitlang mein Telefon mit meiner Hand verwachsen war, kann ich sie wieder frei bewegen. Das ist schön. Es ist eine ungewohnte Freiheit. Ich habe meine liebgewonnene Seamaster in Rente geschickt und trage nun das die Apple Watch mit 42mm Edelstahlgehäuse und Milanaise-Armband. Eigentlich liebe ich kleinere Uhren, aber meine Augen sind zu schlecht für das 38 mm-Display. Die Wahl von 42 mm war bei mir absolut richtig. Ich hatte ein bisschen Muffe vor dem Milanaise-Armband, denn Metallarmbänder früherer Uhren haben immer die Härchen am Armgelenk eingeklemmt und das war mir unangenehm. Ja, ich bin ein Weichei. Das Einklemmen passiert beim Milanaise-Armband nicht und die Uhr ist angenehm zu tragen.

Bildschirmfoto 2015-06-10 um 14.21.07
Als zweites stelle ich fest: Ich höre auf die Uhr. Ich achte auf die Aktivitätsanzeigen. Was ich schon bei meinen Nike Fuelband früher gemacht habe, mache ich jetzt auch bei der Apple Watch. Das ganze Thema Fitness ist stärker in mein Bewusstsein gerückt. Das bedeutet nicht, dass ich mich zum Sportler entwickelt habe, aber mir ist der gesamte Fitness-Aspekt in meinem Leben wichtiger geworden. Auch hier hat Apple das Ziel erreicht.
Mit der Akku-Laufzeit der Smartwatch komme ich bisher zurecht. Über Nacht wird die Uhr aufgeladen und für Reisen habe ich mir schon ein zweites Ladekabel besorgt, dass in meiner Reisetasche neben dem Lightning-Kabel fürs iPhone liegt. Technik und Kabel auf Reisen wären da so ein eigenes Thema für einen Blog.
Das Display ist großartig und die Bedienung der Apps ist super, sobald ich das System mit der Krone verstanden habe. Bei den Apps besteht zum Teil noch Optimierungsbedarf. Twitter müsste mir Notifications anzeigen und für mich gerade ganz wichtig: Die Kamera-App sollte nicht nur Fotos auslösen, sondern vor allem Videos. Hier bitte unbedingt ein Software-Update nachschieben. Vor kurzem lief die Keynote zur WWDC und Apple hat ein Update auf watchOS 2 angekündigt. watchOS so heißt jetzt das Betriebssystem für die Uhr. Für Apple Watch-Nutzer ab Herbst erhältlich, beinhaltet watchOS 2 zudem neue Zifferblätter, Informationen von Drittanbieter-Apps als Komplikationen auf dem Zifferblatt und neue Kommunikationsmöglichkeiten in Mail, Freunde und Digital Touch. Auch an die Integration von FaceTime Audio wurde gedacht. Ob ich Video auf der Uhr will, weiß ich noch nicht, aber das Abspielen von Videos soll künftig auch möglich sein. Sehr nett ist für mich auch ein Weckermodus, welcher die Apple Watch in einen Nachttischwecker verwandelt bei dem die Digital Crown und die seitlichen Tasten als Snooze- und Ausschalter für den Wecker dienen.

Hey Siri

Hey Siri

Großes Lob an Apple für Siri auf der Uhr. Da es keine Eingabe über Tastatur gibt, gebe ich meine Texte in Mitteilungen via Sprache ein. Und Siri versteht mich erstaunlich gut, obwohl ich nicht für eine klare Aussprache bekannt bin. Entweder habe ich meinen Satzbau deutlich vereinfacht oder Siri ist sehr leistungsstark.
Wenn ich die Keynote der WWDC richtig verstehe, dann soll die Apple Watch künftig auch mit einem bekannten WLAN zusammenarbeiten. Bisher funktioniert die Uhr nur via Blauzahn mit dem iPhone ab Version 5. Es sollen einige Funktionen der Uhr nun im WLAN funktionieren, wie Mitteilungen und Siri. Das wäre ein Schritt in die richtige Richtung.

Wie trägt sich die Apple Watch? – subjektive Erfahrung

23. April 2015
Ich schaute im Apple Retail Store vorbei, um "meine" Apple Watch anzuprobieren.

Ich schaute im Apple Retail Store vorbei, um „meine“ Apple Watch anzuprobieren.

Es ist ja noch ein paar Tage hin bis meine Apple Watch bei mir eintrifft. Ich habe sie am Erstverkaufstag um 9:05 Uhr bestellt und ich werde meine Uhr wohl ab 12. Mai geliefert bekommen. Im Netz wurde der Niedergang von Apple proklamiert und ich sage: lasst sie ruhig schwätzen. Ich bin davon überzeugt, dass so ein Wearable mein Leben verändern kann.

Die Apple Watch - ich bin so so gespannt.

Die Apple Watch – ich bin so so gespannt.

Marktforscher Carl Howe von Think Big Analytics erklärte vor wenigen Tagen, dass über 3 Millionen Uhren vorbestellt wurden. darunter 1,8 Millionen Watch Sport, 1,3 Millionen Watch und 40.000 Watch Edition. Das bringt etwa einen Umsatz von 2 Milliarden US-Dollar innerhalb der ersten zwei Verkaufswochen. Ja, ja mit Apple geht es bergab, ihr dummen Schwätzer!
Bis zum Auslieferungsdatum ab 12. Mai ist allerdings noch ein paar Tage hin und ich wollte die Apple Watch doch mal anprobieren. Schließlich habe ich das Ding blind im Vertrauen auf Apple gekauft. Vor allem wegen der Größe war ich mir unsicher. Ich habe die 42 mm-Variante geordert, vor allem wegen meinen schlechten Augen.

Ab 12. Mai soll meine Uhr bei mir sein. Ich bin gespannt und warte.

Ab 12. Mai soll meine Uhr bei mir sein. Ich bin gespannt und warte.

Bei einem Termin in München entschloss ich kurzerhand zu einem Besuch im Apple Retail Store am Marienplatz. Freundlich würde ich empfangen und bekam in rund 15 Minuten einen wiederum sehr freundlichen Kundenberater, der mir die Uhr erklärte. Mir ging es weniger um die Ausführungen als vielmehr um das Tragegefühl. Erster Eindruck: die Uhr sitzt prima. Das Metallarmband meiner Apple Watch, 42 mm Edelstahlgehäuse mit Milanaise-Armband klemmt keine Haare ein, wie es meine Seiko tut. Der Magnet des Armbandes schließt leicht und ist fest am Handgelenk. Die Uhr ist tadellos verarbeitet und die Krone ist extrem innovativ als Eingabegerät. Das Display ist rattenscharf und die Animationen laufen darauf flüssig ohne Ruckeln. Es zeigte sich, dass die Wahl des 42 mm Displays die richtige Entscheidung für mich war.

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Leider konnten wir aus Datenschutzgründen das Koppeln mit meinem iPhone 6 plus nicht testen. Somit war auch kein Empfang von Mails oder Musik möglich.


Beim Herumspielen mit der Uhr ist mir als erstes das Fehlen einer App aufgefallen, die für mich wichtig wäre. Es geht mir eine App ab mit der ich Keynote steuern kann. Ich präsentiere sehr viel in meinen Vorträgen mit dem iPhone via Keynote. Ich habe schon lange keinen Rechner bei Tagesveranstaltungen mehr dabei. Für iPhone und iPad gibt es Keynote Remote-App, um Keynote vom Mac aus zu steuern. Das wünsche ich mir für die Apple Watch, um Keynote auf dem iPhone zu steuern. Und als ob Tim Cook mir auf den Rechner schaut. In dem Moment als ich diese Zeilen schreibe, erfolgte eine Aktualisierung von Apple von Keynote. Mein Wunsch wurde erhört und das zeigt mir, wie nahe Apple am User ist. Apple stellt Keynote Remote für Apple Watch bereit. Ich bin glücklich und freue mich noch mehr auf meine Uhr.

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Wie sagte einst Steve Jobs: Apple präsentiere Produkte von denen der Kunde gar nicht wüsste, dass er sie in dieser Form brauche. Das ging mir mit dem iPhone und iPad so und es wird mir mit der Apple Watch auch so gehen. Die Diskussion um die Batterielaufzeiten muss ich in der Praxis testen. Hier wird die Akku-Technik sich entwickeln. Für mich heißt es nun warten bis ich meine Wearable Device in den Händen bzw am Arm trage. Apple mach endlich zu. Erste Entwickler haben eine Versandmeldung schon bekommen. Ich will auch und ihr wisst ja, Geduld ist mein zweiter Vorname.

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