Archive for Januar 2016

Was anziehen zum Straßenkarneval oder Faschingsumzug?

30. Januar 2016
Bald ist im Nebendorf wieder ein Faschingsumzug. Was zieht man an?

Bald ist im Nebendorf wieder ein Faschingsumzug. Was zieht man an?

Karneval, Fasching, Fasenacht stehen vor der Tür und ich verkrieche mich. Ich bin einfach nicht der Typ für das närrische Treiben. Aber ich halte es wie der alte Fritz: Jeder soll nach seiner Façon seelig werden. Also, macht doch, was ihr wollt!
Fernsehübertragungen von Sitzungen und Umzügen finde ich übrigens auch grausam. Mainz bleibt Mainz, Fasnacht aus Franken, Orden wider den tierischen Ernst – für mich alles grausam. Wieder ein Grund für mich, lineares TV zu meiden. Ich war allerdings mehrmals in Köln beim Karneval und ich geb es ja zu: Wenn die richtigen Leute zusammen sind, dann kann es schon lustig sein. Ich habe einige Bekannte, wie Jürgen, der lebt den Karneval und sei ihm gegönnt. Hier ein paar lustige Fakten um die närrische Zeit.

Infografik_Fun Facts rund um Karnevmal_maskworld.com
Karneval 2016 beginnt ziemlich früh – schon am 08. Februar finden in diesem Jahr die Rosenmontagsumzüge statt. Da es eigentlich Winter ist, kann es knackig kalt werden. Wer am Straßenkarneval oder bei uns in Bayern beim Faschingsumzug mitmachen will, der sollte auf das richtige Kostüm achten. Die Kollegen meines Lieblingskostümversender Maskworld in Berlin haben ein paar ganz gute Tipps parat. Warme Kostüme sind bei der kalten Jahreszeit (wir haben Winter) unverzichtbar, um am Aschermittwoch nicht erkältet im Bett zu liegen. Obwohl, am Aschermittwoch ist doch alles vorbei. 

Warme Kostüme zu Karneval: Trotz Frost kein Frust
Viele Kostüme sind schon aufgrund von Schnitt und Material schön warm und perfekt für den Straßenkarneval und den Faschingsumzug geeignet. Neben lustigen Fatsuits sind das vor allem Tierkostüme, die meist als Ganzkörperkostüm geschnitten und mit wärmendem Kunstpelz ausgestattet sind. Ich muss zugeben, ich finde vor allem als Retrogamer das Pikachu-Fatsuits süß. Für meine Größe gibt es das Kostüm aber auch nicht und eigentlich wollte ich ja den Trubel meiden.

Hier wird es einem warm. Foto: www.maskworld.com

Hier wird es einem warm. Foto: http://www.maskworld.com

Auch die meisten Uniformen und Berufskostüme sind für die kalte Jahreszeit geeignet, da durch ihr Design oft Arme und Beine bedeckt werden und eine warme Kopfbedeckung oft inklusive ist: Astronauten, Piloten, Richter. Historische Kostüme wie Mönchskutten, lange Renaissance-Kleider und Ritterkostüme sind für die Rosenmontagsumzüge und kalten Tage ebenfalls eine gute Wahl. Achtung: Die Krankenschwester hat eindeutig verloren bei kalten Temperaturen. 

Angesagt: Der Zwiebellook
Was die Zwiebel kann, das funktioniert auch mit einem Kostüm: Einfach mehrere Lagen an Kleidung übereinander ziehen! Das schützt vor Kälte und macht einen flexibel. Über der Kleidung sind weit geschnittene Karnevalskostüme zu empfehlen, zum Beispiel flauschige Einteiler, genannt CozySuits. Wer will, kann auch gleich ein weiteres Kostüm für den Indoor-Karneval darunter ziehen. Wer es körperbetont mag, greift zum Morphsuit mit Thermo-Unterwäsche und zieht als besonderen Hingucker einen bunten OppoSuit drüber. Das sieht nicht nur cool aus, sondern ist auch noch warm.

Praktisch: Accessoires für die kalte Jahreszeit
Legwarmer für die Beine, Handschuhe für kalte Finger und bunte Mützen für den Kopf. Accessoires peppen nicht nur Kostüme auf, sondern halten beim Straßenkarneval und Faschingsumzug richtig warm. Wer zum Rosenmontagsumzug sexy sein will, muss nicht frieren: Flauschige Hoodies halten den Oberkörper dank des Fleece-Stoffes schön warm. Ergänzend können die Hoodies und sexy Kostüme mit Strumpfhosen und Fellstulpen kombiniert werden, um keine Frostbeulen zu bekommen. Zudem lässt sich unter vielen sexy Kostümen ein blickdichter Body oder ein Longsleeve tragen. So braucht man zu Karneval/Fasching trotz Kälte nicht auf sein Wunschkostüm zu verzichten.
Jetzt muss es nur noch kalt werden, sonst schwitzt der Narr bei der Klamotte sich zu Tode. Mir kann das nicht passieren. Als Langweiler habe ich mich zu Hause verkrochen, wünsche euch aber eine närrische Zeit.

Ein Mönch und Karneval - geht das? www.maskworld.com

Ein Mönch und Karneval – geht das? http://www.maskworld.com

Wechsel in der Küche im Hotel Goldene Traube

29. Januar 2016

Es ist schön, wenn man den richtigen journalistischen Riecher hat. Als Gast in den Restaurants des Romantik Hotels Goldene Traube in Coburg habe ich im Dezember von einem Wechsel in der Küche und einer Neuausrichtung des Restaurants Victoria Grill in meinem Blog geschrieben. Meine Voraussagungen sind nun eingetreten.
In einer Pressemitteilung bedanken sich die Inhaber des Romantik Hotels Goldene Traube, Bernd und Barbara Glauben bei ihrem ehemaligen Küchenchef Stefan Beiter, der das Haus nach knapp sieben Jahren verließ. „Die Zusammenarbeit mit Stefan Beiter war äußerst erfolgreich und stets von einem sehr guten Miteinander geprägt“, so Bernd und Barbara Glauben. Und die beiden haben dafür gesorgt, dass der Wechsel reibungslos über die Bühne ging.

Stefan Szabo ist neuer Küchenchef in der Goldenen Traube in Coburg.

Steffen Szabo ist neuer Küchenchef in der Goldenen Traube in Coburg.

Mit Steffen Szabo als Küchenchef und Johannes Bischof als Stellvertretender Küchenchef übernehmen zwei ambitionierte Köche aus der zweiten Reihe nun die Regie im Sternerestaurant Esszimmer. Beide Köche können auf Erfahrungen in verschiedenen Spitzenrestaurants zurückgreifen.
Nach Schloss Elmau konnte Steffen Szabo drei Jahre in der Küche von Hubert Obendorfer im Landhotel Birkenhof und dem Sternerestaurant Eisvogel seine Erfahrungen sammeln. Johannes Bischof kann ebenfalls auf Erfahrung aus hochdekorierten Häusern zurückgreifen. Klangvolle Namen wie das Restaurant Alpin Lifestyle Hotel Löwen & Strauss in Oberstdorf, Schloss Hotel Schauenstein in Fürstenau in der Schweiz, das mit drei Michelin Sternen ausgezeichnet ist, das Relais & Chateaux Hanner Mayerling in Österreich sowie die zwei Sterne Küche von Jörg Sackmann zählen zu seinem Werdegang.
Und auch beim zweiten Thema hatte ich den richtigen Riecher.


Das Restaurant Victoria Grill wird mit dem Konzept Victoria Sushi & Wine erweitert. Sushi lässt sich auch sehr gut zu Wein kombinieren, wenn man vor allem auch die Schärfe berücksichtigt, so Bernd Glauben, der auch Präsident der Sommelier-Union Deutschland ist. So wird es neben einer Auswahl passender Weine, zur Sushikarte auch zwei spezielle Sushi Weine geben, die er in Zusammenarbeit mit einem befreundeten Winzer entwickeln wird.
Das Victoria Sushi & Wine wird am 1. März 2016 an den Start gehen und das Gourmetrestaurant Esszimmer öffnet nach seinen Ferien wieder am 18. März. Ich bin dann gespannt auf die kulinarischen Genüsse.

Apple startet freiwilliges Rückruf- und Austauschprogramm für Netzteilstecker-Adaptern & Apple Reise-Adapter-Kit

28. Januar 2016

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Apple hat soeben ein freiwilliges Rückrufprogramm von Netzteilstecker-Adaptern angekündigt, die für den Gebrauch in Argentinien, Australien, Brasilien, Kontinentaleuropa, Neuseeland und Südkorea entwickelt wurden. In äußerst seltenen Fällen, so Apple, können betroffene Netzteilstecker-Adapter mit zwei Zinken von Apple brechen oder bei Berührung das Risiko eines elektrischen Schlags bedeuten. Diese Netzteilstecker-Adapter wurden mit Macs und diversen iOS-Geräten zwischen 2003 und 2015 ausgeliefert und waren auch im Apple Reise-Adapter-Kit enthalten. Apple habe Kenntnis von 12 Fällen weltweit. Also vorsichtig sein.

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Der Rückruf betrifft keine Apple USB-Power Adapter oder andere Netzteilstecker-Adapter von Apple, die für den Gebrauch in China, Großbritannien, Hongkong, Japan, Kanada und den USA entwickelt worden sind.

Da die Kundensicherheit bei Apple höchste Priorität hat – so schreibt Apple, bittet Apple die Kunden, die einen betroffenen Netzteilstecker-Adapter haben, diesen nicht mehr zu verwenden. Kunden erfahren Details zum Austausch betroffener gegen einen neu entworfenen Adapter hier  Ein betroffener Netzteilstecker-Adapter mit zwei Zinken hat entweder vier, fünf oder gar keine Zeichen auf der Innenseite des Schlitzes, mit dem der Adapter mit dem Netzteil von Apple verbunden wird. Auf der Webseite zum Austauschprogramm findet man weitere Details zur genauen Identifikation eines betroffenen Adapters.

Viper hardcase für MacBook und iPad Pro

28. Januar 2016

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Wenn es um Taschen für meine Apple Produkte geht, da vertraue ich vor allem auf den kalifornischen Taschenhersteller booq. Ich habe zahlreiche booq-Produkte im Einsatz und nun kam das Viper hardcase 12 dazu.
Es ist eine Schutzhülle für mein goldenes MacBook 12 und kann auch als Schutz für das iPad Pro verwendet werden, das ich bei Seminaren als Präsentationsgerät in Gebrauch habe.
Für das robuste MacBook-Case Viper hardcase kombiniert booq nach eigenen Angaben hochwertige Materialien: So ist die schwarze Außenhaut aus wasserabweisend beschichtetem Ballistic Nylon. Das Innenleben besteht aus Schaumstoff und besonders weichem Jersey. Viper hardcase ist gemacht für das 12 Zoll große MacBook. Ich habe auch mein iPad Pro damit transportiert, das auch in die Hülle passt. Der Preis liegt bei 45 Euro.


Dank schockabsorbierendem, extra dickem Schaumstoff liegt das MacBook im Viper hardcase rundum sicher geschützt vor Kratzern, Erschütterungen oder Feuchtigkeit. Weiches Jersey-Futter bietet zusätzlichen Schutz, die YKK-Reißverschlüsse sind mit einer Gummilippe versehen, sodass sie keine Kratzer verursachen können. Die Reißverschlüsse laufen sehr gut.


Auch für ein bisschen Zubehör wie Smartphone oder Kabel findet sich ein Platz in der minimalistisch designten Hülle. In den Unterteilungen lassen sich kleine Accessoires ordentlich verstauen und sind leicht zugänglich. Das Ladekabel für das MacBook passt ideal hinein, der Stecker hat da aber seine Schwierigkeiten. Ähnlich beim iPad Pro. Die Adapter für VGA oder HDMI sowie Ladekabel passen, der dicke Stecker dagegebn nicht. Die Außenabmessungen sind 325 x 218 x 43 Millimeter und damit passt das Case gut in vorhandene Laptoptaschen. Die Innenabmessungen sind 300 x 192 x 17 Millimeter. Das ganze Viper hardcase 12  hat leer ein Gewicht von 320 Gramm.

Klaus Eck: Was ist Content-Marketing?

27. Januar 2016
Klaus Eck ging der Frage nach, was Content überhaupt ist.

Klaus Eck ging der Frage nach, was Content überhaupt ist.

„Es werden im Bereich Content-Marketing viele Lügen erzählt!“ Mit dieser klaren Positionierung leitete Social Media-Guru Klaus Eck seinen Vortrag auf dem Trend Day Corporade Video ein. Bei dieser Branchenveranstaltung in der Münchner HFF ging Eck mit der Branche ins Gericht. „Menschen wollen keine Werbung sehen, sondern sie wollen wirkliche Geschichten hören.“
Ich habe Klaus Eck immer wieder getroffen und war sehr interessiert, was er zu sagen hat. „Die Leute wollen Content, der für sie relevant ist“, so Klaus Eck weiter. „Es geht um Inhalte, die Menschen wirklich sehen wollen.“ Klaus Eck plädierte dafür, dass Content und Werbung auseinander gehalten werden. Content Marketing verbinde er mit journalistischen Inhalten und Kommunikation. Oft würden User gezwungen, Werbung statt Inhalte zu sehen. „Es geht bei Content Marketing darum, die Kunden zu verführen und nicht sie zu zwingen, etwas zu sehen. Und wir bevorzugen gute Geschichten.“

Werbung ist nicht Content Marketing - so Klaus Eck.

Werbung ist nicht Content Marketing – so Klaus Eck.

„Wir haben schon immer Content Marketing gemacht“, so die Verteidigung der Branche. Doch wenn wir genau hinsehen, stimmt das nicht. Der Hype funktioniert und Begehrlichkeiten würden geweckt, so Eck weiter. „Wenn Sie einen Text schreiben, dann ist es ein guter oder ein schlechter Text, aber noch lange kein Content Marketing.“


Influencer zu kaufen wie YouTuber sei ebenso kein Content Marketing. Viele populäre YouTuber lassen sich für Platzierung kaufen. Influencer beschäftigen sich glaubwürdig mit einem Thema und stehen zu diesem Thema.
Zuviel Content sei nach Meinung von Klaus Eck auch schädlich. Inhalte müssten wertig sein. „Viel bringt nicht viel“, so Eck, der dann Allgemeinheiten vom Stapel ließ: „Oft bringt es mehr, weniger gut zu machen, als viel schlecht zu machen.“ Es sei auch kein Content Marketing, wenn man einen Social Media-Kanal betreibt. Es könne der Anfang sein, so Eck weiter.
Content Marketing muss mehr sein als nur Unterhaltung, sagte Klaus Eck. „Gute Inhalte verbreiten sich nicht von selbst.“ Nach dem Veröffentlichen muss viel gemacht werden, dass die Inhalte überhaupt wahrgenommen werden. „Von selbst passiert das alles nicht,“ so Eck.

Die größte Lüge ist aber die Aussage: Content is King.

Die größte Lüge ist aber die Aussage: Content is King.

Die größte Lüge ist aber die Aussage: Content is King. Wenn Content wirklich King wäre, dann müssten Content-Produzenten gut bezahlt werden. „Es wird für Texter und Journalisten viel zu wenig bezahlt“, sagte Eck und die anwesenden Schreiberlinge leckten sich die Wunden. Content Marketing seien Marketingmaßnahmen, die auf Content basieren. Die Voraussetzung sei, dass man seine Marke und den Markenkern versteht.

Die Content Strategie sei die Basis jeden Content Marketings.

Die Content Strategie sei die Basis jeden Content Marketings.

„Wenn Sie auf Content Marketing setzen, sollten Sie darauf achten, dass es strategisch unterfüttert ist“, riet er den anwensenden Marketingleuten. Die Content Strategie sei die Basis jeden Content Marketings. Zu Beginn steht eine Content Strategie mit einer Analyse des Bestehenden. Viele Unternehmen entdecken bei dieser Recherche, dass sie einen Schatz an Inhalten haben, den es zu heben gilt. Und dann müsse geklärt werden, was interessiert wirklich die Kunden, so Eck.
Das erinnert mich doch sehr an meine journalistische Aussbildung. Dort hieß es: Du dienst dem Leser. Der Leser ist das höchste Gut. Es kommt ins Blatt, was den Leser interessiert und nicht was den Journalisten interessiert.
Das Ziel einer Content Strategie ist es, dass am Ende ein einheitlicher Content Auftritt über alle Bereiche des Unternehmens herauskommt. „Menschen wollen nicht mit Marken kommunizieren, sondern mit Menschen.“ Ich muss sagen, als bloggender Journalist fühle ich bestätigt. Danke Klaus Eck.

 

Sechs Trends für Corporate Video 2016

26. Januar 2016
Nikolai A. Behr sieht große Chancen für Bewegbild.

Nikolai A. Behr sieht große Chancen für Bewegbild.

Vor kurzem fand in der Münchner HFF der Trend Day Corporate Video statt. Bei dieser Branchenveranstaltung sprechen Marketing- und Videoleute miteinander, tauschen sich aus und fachsimpeln. Dieses Jahr war ich dabei und lauschte den Sechs Trends für Corporade Video 2016.


Nikolai A. Behr von brain script und Vorsitzender der CTVA – Corporate TV & Video Association e.V. zeigte, was in diesem Jahr Trend wird.
Trend 1: Corporate Video wird 2016 mutiger und extremer. Das Weihnachtsvideo von Edeka mit dem Opa, der seinen Tod inszeniert, damit die Familie zusammenkommt, ist ein klares Beispiel für diesen Trend.
Trend 2: Corporate Video wird noch emotionaler im Storytelling werden. Dabei werde sich die Marke etwas mehr entfernen vom Inhalt, so Nikolai A. Behr. Man versucht, über die starke Emotionalität erst einmal eine Verbindung zum Zuschauer zu erhalten und erst am Schluss die Marke zu präsentieren.
Trend 3: Die Produktionen im Bereich Corporate Video werden weiterhin steigen. Immer mehr Bereiche werden vom Bewegtbild und damit von Bewegtbildproduktionen erfasst werden. Auch im Bereich HR werde es mehr Formen von Bewegtbildkommunikation geben. Ein weiterer Bereich sind Erklärfilme – Menschen wollen immer weniger seitenlange PDFs lesen.
Trend 4: Der Content in Corporate Video wird bildgewaltiger. Um aus dem Einerlei der Clips herauszustechen, muss man starke Visuals haben. 360 Grad Videos können eine Möglichkeit sein. Es sei für den Zuschauer noch sehr unbequem, so Behr. „Es ist kein natürlicher Blickwinkel.“ Wenn der Mehrgewinn für den Zuschauer stimmt, dann kommen auch 360 Grad Videos.
Trend 5: Es kommt mehr zu intermedialen Kampagnen.
Trend 6: Die Produzenten von Corporate  Video werden mehr auf Stilmittel schauen und diese ungewöhnlich einsetzen. Dazu gehören Ironie, Selbstironie, Mehrsprachlichkeit und Slang.
Ich bin mal gespannt, was ich für meine Kunden umsetzen werde. Danke Nikolai für die Einblicke.

Vielen Dank Wildbad Kreuth – meine Erinnerungen

25. Januar 2016
So behalte ich das Bildungszentrum der Hanns Seidel Stiftung in Erinnerung.

So behalte ich das Bildungszentrum der Hanns Seidel Stiftung in Erinnerung.

Das Bildungszentrum der Hanns Seidel Stiftung in Wildbad Kreuth hat im Dezember 2015 seinen Seminarbetrieb für die Öffentlichkeit eingestellt. Ende März 2016 muss die HSS dann aus Wildbad Kreuth nach 40 Jahren ausgezogen sein. Zwei Klausuren der CSU fanden noch in den historischen Gebäude statt und das war es dann.
Als Referent der HSS hatte ich im Dezember 2015 meine letzte Veranstaltung und war schon etwas wehmütig. Ich verabschiedete mich von den Mitarbeitern, von denen sehr viele zu guten Bekannten geworden sind. Die meisten von ihnen haben bereits einen neuen Job gefunden. Das freut mich, denn es sind gute Leute. Auch ich als Selbstständiger muss mich neu positionieren, denn auch ich verliere einige meiner Aufträge.

Das Ende einer Ära. Die HSS zieht aus Wildbad Kreuth aus.

Das Ende einer Ära. Die HSS zieht aus Wildbad Kreuth aus.

Der Grund für den Auszug aus Kreuth ist das liebe Geld. Die HSS hatte das alte Gebäude gepachtet und das Haus im Schneeloch Kreuth unterhalten. Die Eigentümerin hat die Pacht erhöht und die HSS bzw. der Steuerzahler kann diese Konditionen nicht akzeptieren. Ob sich die Eigentümerin verspekuliert hat und was nun aus dem Gebäude wird, zeigt uns die Zukunft. An Spekulationen will ich mich nicht beteiligen, wir werden es erfahren. Abwarten und Tee trinken.

Aus und vorbei - das Frühstücksei.

Aus und vorbei – das Frühstücksei.

Bei aller Begeisterung für neue Herausforderungen hielt ich bei meinem letzten Seminar in Kreuth inne und erinnerte mich an meine Kreuther Zeit. Das ist nicht große Politik, kein Kreuther Geist, kein Sturz von Stoiber und andere politischen Manöver. Als Referent habe ich einige Seminarteilnehmer mit Infos versorgt, geschult, die Gegend genossen und viele Bekanntschaften geschlossen. Es war eine gute Zeit und nun kommt etwas neues.

Schneeloch Wildbad Kreuth
Wenn ich an Wildbad Kreuth denke, dann kommt mir als erstes Schnee in den Sinn: viel Schnee, richtig viel Schnee. Wildbad Kreuth ist ein Schneeloch. Wenn es überall schon Frühling war, dann konnte ich mich darauf verlassen, dass in Kreuth meterhoher Schnee lag. Um zu dem Gebäude zu gelangen, muss mit der Schneefräse gearbeitet werden.

Ich hatte großen Respekt vor den Hausmeistern, die das alte Gebäude in Schuss hielten und den Weg frei machten. Wenn es mal schneite, dann schneite es. Und die Autos standen auf dem Parkplatz im Freien. Am Ende eines Seminars begann die große Suche: Wo hatte ich nochmal mein Automobil abgestellt? Wer kann mir eine Schneeschaufel leihen? Hoffentlich geht die Batterie noch! Erfahrene Kreuth-Besucher hatten immer eine Schaufel im Auto. Später stand am Hinterausgang von Kreuth bei der Paniktüre immer eine große Schaufel zum Ausleihen. Und ich musste meine Seminarschühchen gegen Winterstiefel tauschen.
Ich erinnere mich an ein Seminar im tiefsten Winter als der Strom im Gebäude ausgefallen war. Die Schneeräumer im Landkreis waren voll ausgelastet und es schneite und es schneite und es schneite. Frau Holle machte Großputz und wir ersoffen im Schnee. Es war Sonntag und eigentlich Seminarende. Aber wir kamen nicht mehr vom Seminarort weg. So verlängerten wir eine Nacht und wurden dann ausgegraben.

Baum
Und weil wir gerade beim Schnee sind. Eines Tages gab ich ein Fotoseminar. Der Schnee lag hoch, im Tal war es still und die Sonne brannte vom Himmel. Mit ein paar Teilnehmern brach ein Kollege und ich zu einer kleinen Fotosafari Richtung Siebenhütten auf. Während die anderen Teilnehmer eine Schneeballschlacht fotografierten, wollten wir unberührte Schneenatur auf die Speicherkarte bannen. Wer mitging, der sank knietief in den Schnee ein. Zum Glück hatten wir Schneeschuhe in unseren Autos und es wurde eine der besten Fotoexkursionen im Schnee, die ich je gemacht habe.

Raus, einfach raus
In den Seminarpausen musste ich raus. Der Blick auf die Berge tankte meine Akkus auf. Ich musste nur in die Molkehalle gehen und den Blick über die Wiese und die Berge schweifen lassen und die Energie floss. Ein wahrhaft fantastischer Blick, an den ich mich gerne und bis ins hohe Alter erinnern werde.

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Ab und zu drehte ich eine Runde um die große Wiese auf der im Sommer Haflinger Pferde weideten. Zusammen mit meinem Seminarkollegen hingen wir unseren Gedanken nach, schmiedeten Pläne oder genossen einfach die Ruhe. Das war Inspiration pur. Einmal hatte ich meinen Sohn auf einem Seminar dabei. Der Bub war noch klein und wollte einfach abends nicht schlafen. So gingen Vater und Sohn noch eine Runde um die Wiese bei sternenklarem Himmel. Anscheinend war der Sohn müde – und ich auch. Vater und Sohn schliefen dann perfekt.

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Fisch ahoi in Wildbad Kreuth
Wenn man das Bildungszentrum verließ, konnte man rechts den Berg hinter die herzogliche Fischzucht zu Fuß erreichen. In den Pausen war ein Spaziergang dorthin immer lohnenswert. Nach einer großen Rechtskurve kam man bergab direkt zur Fischzucht. Mehrere künstliche Weiher waren angelegt. Immer wieder ließ ich mich auf dem Gelände nieder, beobachtete die Mitarbeiter der Fischzucht bei ihrer Arbeit. Wenn es die Zeit erlaubte, nahmen wir eine kleine Brotzeit ein. Der Klassiker im Frischfischsortiment ist der Saibling. Nun, die Fischzucht wird weiter existieren und wenn ich in der Gegend bin, fährt auch ein Fisch mit nach Hause.

Mein Lieblingsort in Wildbad Kreuth
Wildbad Kreuth hatte viele schöne Orte. Ich mochte es, am Morgen zu schwimmen, wenn das Bad frei war. Dann gab es noch das Bierstüberl im Keller. Das Bierstüberl gehörte für mich nicht zu den schönen Orten. Mir war es dort immer zu laut. Wenn ich den ganzen Tag im Seminar sprechen musste, wollte ich abends nicht noch schreien, um mich zu verständigen. Ab und zu nahm ich dort Platz, aber so richtig gemütlich fand ich es nicht.

Ich war eher in der Bibliothek oder in der Sitzgruppe vor der Rezeption zu finden. Über der Sitzgruppe hing lange Zeit ein Bild von CSU-Übervater Franz Josef Strauß. Im Feierjahr zum 100. Geburtstag von FJS wurde das Gemälde gegen eine Farbvergrößerung eines Fotos ausgetauscht, weil das Bild restauiert wurde.

Strauss
Mein Lieblingsort in Kreuth war allerdings in „meinen“ Zimmer 109. Die Mitarbeiterinnen von Kreuth wiesen mir, wenn es möglich war, das Zimmer 109 zu. Und dort stand ein Sessel, der mir ein bisschen ans Herz gewachsen ist. Der Sessel ist nichts besonderes. Es ist ein stabiles Ding und unglaublich beqeuem. Nach Seminar und Gesprächen erholte ich mich dort, schaute die Keynote-Folien für den nächsten Tag an oder genoss einen Film am iPad. Andere Zimmer hatten keinen Sessel, sondern nur einen Holzstuhl am Tisch. Ein Holzstuhl war ok, ein Sessel wie meiner war besser. Einmal bin ich sogar im Sessel eingeschlafen und hatte am nächsten Morgen Rücken. Und dennoch, der Sessel war klasse.

Kreuth_Sessel

Mein Lieblingsort in Wildbad Kreuth

 


Ich wünsche allen Besuchern von Wildbad Kreuth ihre schönen Erinnerungen. Jeder hat es anderes erlebt und jeder soll Kreuth so in Erinnerung behalten. Vielen Dank für alles, Wildbad Kreuth.

Mein letztes Bild aus Wildbad Kreuth.

Mein letztes Bild aus Wildbad Kreuth.

Was macht Hitler auf einem Kirchenbild?

23. Januar 2016
Hitler, Göring und Goebbels auf einem Kirchenfenster in Landshut.

Hitler, Göring und Goebbels auf einem Kirchenfenster in Landshut.

Was macht Hitler in der Landshuter Martinskirche? Ich besuchte die wunderschöne niederbayerische Stadt Landshut zum Shoppen. Und wer Landshut besucht, der muss auch in der Martinskirche vorbeischauen, egal ob Christ oder nicht. Das Bauwerk ist super interessant und der Turm der Martinskirche ist mit 130,1 Metern der höchste Backsteinturm der Welt sowie der höchste Kirchturm Bayerns.


Die Martinskirche selbst ist im Inneren eine Augenweide. Ich liebe den gotischen Stil und Wikipedia gibt einen schönen Überblick über die Kirche. Doch was macht nun Adolf Hitler in der Martinskirche? Beim Betrachten eines Bildes nahm ich das Gesicht Hilters wahr. Erst unbewusst, dann dämmerte es mir und ich sah die Visage dieses Volltrottels bewusst. Was macht denn der Massenmörder in einer Kirche? Beim aufgeregten Betrachten des Bildes entdeckte ich zudem Joseph Goebbels und Herrmann Göring. Was machen Nazis in einer katholischen Kirche?

Das Fenster von Max Lacher.

Das Fenster von Max Lacher.

Verwirrt suchte ich den Informationsständer der Martinskirche auf. Dort wird das Glasbild und seine Geschichte genau erklärt. Es handel sich um das Lebe und Martyrium des Heiligen Kastulus, der um 287 lebendig von Kaiser Diokletian begraben wurde. Geschaffen wurde das Bild von Max Lacher im Jahre 1946. Unter dem Eindruck der Verbrechen des Nationalsozialismus und der menschenverachtenden Brutalität der Nazi gab Max Lacher den Folterknechten die Gesichter der Kriegsverbrecher Hitler, Göring und Goebbels. So kam Hitler und die anderen Mörder in die Landshuter Martinskirche. Für mich sehr ungewöhnlich, aber nach Lesen der Geschichte durchaus sehenswert.

Shot with DxO ONE

Schnäppchen: Lagerverkauf beim Roeckl

22. Januar 2016
Lagerverkauf beim Roeckl.

Lagerverkauf beim Roeckl.

Nichts wollte ich kaufen, gar nichts. Ich habe alles, was ich brauche. Ich wollte einfach nur höflich sein und meine Frau beim Shoppen begleiten. Es war Lagerverkauf beim Roeckl in München. Ich geb es zu, als qualitätsbewusster Mensch trage ich nur Handschuhe von Rockl, eine der Münchner Traditionsfirmen. Roeckl steht bei mir für Handschuhe und Accessoires. Das Geschäft gibt es seit 1839.
Nun hatte meine Frau von einem Lagerverkauf bei Roeckl erfahren. In einer Lagerhalle in der Kistlerhofstraße (U-Bahn Aidenbachstraeße) soll die Ware vom Vorjahr preiswerter abgegeben werden. Ich rede nicht von billig, ich rede von preiswerter. Ein Paar Handschuhe kosten statt 150 Euro dann doch 40 Euro – ein Schnäppchen ja, billig nein.
Jetzt habe ich mindestens 15 Paar Handschuhe von Roeckl für alle Gelegenheiten. Für den Winter, für die Übergangszeit, mal aus Leder, mal aus Stoff, mal verziert, mal schlicht, ich habe Handschuhe fürs Auto und für die S-Bahn – rundum ich habe genug Handschuhe. Sogar welche mit Touch-Oberfläche fürs iPhone und iPad. Also kann ich getrost meine Frau zum Lagerverkauf von Roeckl begleiten.


Wir waren in der Mittagszeit dort. Viele Münchner nutzten die Mittagspause und taten es uns gleich. Es gab sogar extra einen ausgewiesenen Parkplatz mit Parkeinweisern, um dem Ansturm Herr zu werden. In einer schlichten Lagerhalle war dann auch der Lagerverkauf im Parterre. Hier strömte die Münchner Schnäppchengesellschaft hin. Wenn ich den Wagenpark und die Kleidung der Besucher ansehe, waren dies keine Hartz IV-Empfänger. Die Kundschaft verfügt über Geld, will aber ein paar Schnäppchen machen. Mal ehrlich, Handschuhe unterliegen für mich nicht den klassischen Modezyklen. Meine Gattin wollte ein paar neue Handschuhe, weil ihre durch das Tragen der Laptoptasche Schaden genommen haben.
Als Fan der englischen Tweedmode erinnerte ich mich daran, dass Roeckl einstmals Tweed-Handschuhe im Programm hatte. Handschuhe mit Tweed-Applikationen, sehr nett anzusehen und passend zu meiner Tweedklamotte von Harris und Walker. Vielleicht finde ich ja doch was, so mein Gedanke. Gleich ärgerte ich mich, denn eigentlich brauche ich ja nichts. Ich war nur als Begleitung und im Zweifelsfall als Berater dabei.


Der Lagerverkauf befand sich in zwei, drei großen Lagerhallen. Jeder Kunde bekam einen leuchtend orangen Stoffbeutel mit dem Aufdruck Roeckl. Der Beutel war groß, sehr groß – eigentlich viel zu groß für ein paar Handschuhe.
In der ersten Halle waren Taschen und Tücher, Schals und Gürtel. Die Gattin wählte aus. Wunderbare Schals in wunderbarer Qualität. Vielleicht wäre dieser Schal etwas für meine Mutter? Na gut, statt 150 Euro 50 Euro – nehme ich ihn halt mit. Und dieser hier würde mir auch ganz gut stehen. 100 Prozent Seide, sieht gut aus – ok, nehme ich für mich mit, obwohl ich ja nichts brauche. Aber der geht einfach noch. In dem zweiten Raum waren Damenhüte, Strickwaren, Handschuhe, Handschuhe, Handschuhe. Meine Gattin steuerte auf die Damenauslagen zu – meterweise Handschuhe. Ich bog in die deutlich kleinere Herrenabteilung ab. Leider sind Handschuhe für Männer eher langweilig. Schwarz und braun sind die Farben – öde, öde, öde. Aber diese braunen Lederhandschuhe mit schwarzem Stretch sehen super aus – und sie passen sogar. Naja, ich lege sie in meinem orangen Roeckl-Einkaufsbeutel. Was ich habe, hab ich. Und ich kann am Ende unserer kleinen Shoppingtour immer noch aussortieren. Auf jeden Fall schon mal eingesackt, denn die Konkurrenz ist groß. Immer mehr Menschen kommen zum Lagerverkauf, immer mehr Menschen probieren an, immer mehr Menschen sind auf der Suche nach Schnäppchen. Ich ja nicht, denn ich habe ja schon alles.


Oh, da sind auch noch interessante Handschuhe. Autofahrerhandschuhe mit Wolle verstärkt – so etwas habe ich nicht – noch nicht. Bis jetzt. Und sogar meine Größe ist da. Nehm ich, brauch ich, kauf ich. Also auch rein in den Einkaufssack.
Ich schiele zu meiner Frau. Sie hat mehrere paar Handschuhe in der Hand – farbenfrohe. Ich bin neidsch auf ihre Farben. Frauen haben es einfach besser in Sachen Mode. Zudem hat die Gattin einige Schals, eben ein paar Schnäppchen. Eigentlich nichts großes, denn wir brauchen ja nichts.
Am Ende unserer Roeckl-Shopping-Tour sortieren wir ein paar Sachen aus, nicht viel. Ich bin ganz kleinlaut. Ich, der nichts braucht, ich, der nichts benötigt, hatte dann doch einige Schnäppchen. Ach Roeckl!
Es ging ans Zahlen. Und hier meine Kritik. Es gab vier Kassen und wir stellten uns zielsicher bei der lahmen Schnecke an. So etwas habe ich im Einzelhandel noch nicht erlebt. Die Kassiererin war komplett überfordert. Sie ordnete die Waren in Zeitlupentempo und tippte die Preise nach Adlerkreissuchsystem in der Kasse ein. Auch das Verpacken dauerte und versaute mir das komplette Roeckl-Einkaufserlebnis.
Übrigens, den Lagerverkauf vom Roeckl in München in der Kistlerhofstraße gibt es noch bis einschließlich Samstag.

Interessant: Wasserdichtes Apple Watch Case

19. Januar 2016

Ganz ehrlich – meine erste Reaktion war: Was für ein Quatsch, wer braucht das denn? Aber nachdem sich die Meldung gesetzt hatte, ist sie dann doch interessant: Gemeint ist ein wasserdichtes Apple Watch Case von Catalyst.
Auf der CES wurde das Case vorgestellt und nun ist es bereits in Deutschland für rund 65 Euro erhältlich. Naiv wie ich bin, dachte ich zunächst bei wasserdicht ans Tauchen. Das ist aber weniger gemeint. Das Case ist staub- und wasserdicht nach IP68. IP68 Schutzklasse bedeutet Staubdicht (das ist die erste Ziffer 6) und Schutz gegen dauerndes Untertauchen (das ist die zweite Ziffer 8).

Catalyst-Case-for-Apple-Watch
Damit kann ich meine Apple Watch beim Klettern, Trekking und Wandern tragen. Bisher habe ich die Apple Watch beim etwas wilderen Aktionen abgenommen. Ich hatte Angst, dass mein digitaler Begleiter Schaden nimmt. Mit dem Apple Watch Case von Catalyst muss ich das nicht mehr. Ich habe auch mit Jäger und Förster sowie Landwirten gesprochen, die eine Apple Watch tragen. Das kommt bei dieser Zielgruppe sehr gut an.
Jedes einzelne Apple Watch Case, das auf der CES 2016 mit dem Innovation Award ausgezeichnet wurde, wird auf Wasserdichtigkeit getestet, um einen umfassenden Schutz und vollständige Funktionsfähigkeit zu gewährleisten. Das Gehäuse weist keine störende Displayabdeckung auf, um einen freien Zugriff auf das Touchscreen zu erlauben, sondern besitzt Silikonabdichtungen an den Rändern, die das Eindringen von Feuchtigkeit verhindern. Auch die Sensoren auf der Rückseite der Uhr bleiben frei zugänglich, sodass ein Abnehmen der Hülle nicht nötig ist, um das Gerät aufzuladen, die Herzfrequenz zu messen oder andere Funktionen zur  Aktivitätsüberwachung zu nutzen. Das dünne Profil passt sich ideal dem schlanken Apple-Design an. Das System wiegt 35 Gramm.
Sicherlich Geschmackssache sind die in poppigen Farben gestalteten Drehknöpfe an der Seite, die gleichzeitig ein Markenzeichen von Catalysts Produkten sind. Das Apple Watch Case ist in drei Farbausführungen und zusammen mit einem leicht anzubringenden Silikonarmband für die 42 mm Apple Watch verfügbar. Für die 38 mm Watch geht das System nicht. Die neongrüne Knopfvariante geht nach meinem Geschmack gar nicht, die schwarze ist langweilig. Also werde ich wohl die Rote-Knopf-Ausführung nehmen, die passen zu meinen roten Schuhen.
Das Case für das iPhone ist separat bei Catalyst erhältlich.