Posts Tagged ‘Booq’

Welche Tasche nehm ich denn heute? – Gute Erfahrungen mit LEABAGS-Taschen

6. Februar 2017

Ich bin ein Taschen-Narr. Nicht so sehr, wie ich ein Schuh-Narr bin, aber Taschen mag ich auch ganz gerne und ja, ich bin ein Mann. Ich spreche nicht von Handtaschen, da ist meine Ehefrau auf jeden Fall die Expertin und richtige Ansprechpartnerin. Ich rede von Laptop-Taschen, Messenger-Bags, Reisetaschen und und und.
Ich bin viel unterwegs und auch wenn ich auf Kurztripps bin, habe ich dennoch allerhand Zeugs dabei: iPad oder MacBook, Kabel, Tischstativ, Bloggerkamera, 360 Grad-Kamera, Fächer, Halsbonbons und vieles Zeug mehr. Ich könnte freilich eine klassische Laptop-Tasche von Booq nehmen, aber ich mag im Moment nicht die Business-Variante. Ich habe ein paar wunderbare Messenger-Bags, aber die haben soch einen Technik-Touch. Oder sie sind einfach zu leger, manche meiner Kunden reagieren da etwas empfindlich. Ich kann einfach nicht mit einem Rucksack aufkreuzen, als ob ich beim Wandertag bin.
So nutze ich oft eine ganze Reihe von Taschen der Marke LEABAGS. Sie wird in Deutschland von ZTS Zimbelmann Trading & Service UG aus Göppingen vertrieben. Ich habe verschiedene im Einsatz, wie die Aktentasche LEABAGS Unisex und vor allem die Reisetasche LEABAGS Tokio. Meine Frau trägt gerne die Shopper LEABAGS Tulsa.

Meine neue Tasche für den Alltag.

Meine neue Tasche für den Alltag.

Alle Taschen sind aus Büffelleder, also nichts für Veganer. Ich schätze die Verarbeitung und das Leder verändert sich im Laufe der Zeit. Bei Rimowa-Koffer sagt man, die Koffer bekommen einen Charakter. Bei den Taschen ist es ebenso. Leder ist ein natürliches Material und verändert sich beim Tragen. Zudem schätze ich die Verarbeitung der Taschen. Sie sind stabil vernäht, was bei meinem schweren Plunder wichtig ist. Bei der Lieferung einer neuen Tasche sind die Metallteile nochmals extra geschützt umwickelt, kleine Details, die es für mich ausmachen.
Eine Tasche hab ich persönlich immer am Mann. Es ist die Umhängetasche. Dort ist mein Arbeitsmaterial verpackt, so dass ich immer darauf zugreifen kann. Als ich das iPad 9,7 Zoll im Einsatz hatte, reichte die Umhängetasche aus. Seit dem ich auf dem 12 Zoll iPad Pro samt Tastatur arbeite, reichte die LEABAGS Birmingham nicht aus.
Da stand ich vor einem Problem. Welche Tasche soll es nun sein? Die Produktvielfalt ist groß und für mich als Laie unübersichtlich. Ich habe keine Lust, jede Tasche online aufzurufen und nachzusehen, ob die Maße passen. Zudem wollte ich ja eine ähnliche Tasche haben, wie die bisherige. Alles soll an seinem Platz liegen, so dass ich an das Material blind herankomme. Gerade als mobiler Journalist will ich keine große Veränderungen, denn alles griffbereit sein.


Ich kontaktierte den Kundendienst und war über die schnelle und kompetente Beratung überrascht. Das kenne ich von Online-Versendern in diesem Umfeld nicht. Per Mail kam ein Vorschlag, ich kaufte das Modell LEABAGS Boston und siehe da: Alles passt hinein, wie ich es mir vorgestellt habe. Einzige Kritik: Der Schul ist mir persönlich zu schmal und wenn meine Tasche gut bepackt ist, dann schneidet das Band an der Schulter ein. Hier hätte ich mir einen breiteren Schulterriemen gewünscht, wie bei der Vorgängertasche. Mal sehen, ob ich eine Verstärkung für den Schultergut finde, der mir gefällt.

Alles hat seinen Platz in der Tasche.

Alles hat seinen Platz in der Tasche.

Booq bringt das iPad Pro in die Balance

7. Oktober 2016

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Meine Gattin hat sich nach das iPad Pro 9,7’’ gekauft und hat es in ihrem Arbeitsprozess eingebunden. Das 12 Zoll-Gerät, das ich nutze, war ihr zu groß. Das 9,7-Zoll passt einfach besser zu ihr. Nun geht es an die Hülle und hier kommt wieder meine Lieblingsfirma Booq ins Spiel. Soeben ist das Booqpad ist das iPad Pro 9,7’’ erschienen. Als durchdachte Kombination aus abnehmbarer Schutzhülle und Folio schützt das neue Booqpad ein 9,7 Zoll großes iPad Pro vor den Gefahren des Alltags und bietet außerdem einen sicheren Stand für Arbeiten, Gaming und Videogenuss. Zudem können frische Ideen blitzschnell auf dem austauschbaren Notizblock erfasst werden.
Die Form – links das iPad und rechts den Schreibblock – ist für mich gewöhnungsbedürftig. Ich hätte gerne als digitaler Mensch den Schreibblock links und das iPad rechts, aber Booq hat es nun anders gelöst. „Das Booqpad haben wir speziell für die Bedürfnisse kreativer Profis entwickelt. Mit seinen Features ist das iPad Pro für viele längst ein unverzichtbares Arbeitsgerät“, sagt Thorsten Trotzenberg, Gründer und Inhaber des Taschenlabels Booq.

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„Die Haptik von Papier und Stift beim Schreiben und Entwerfen gehört für viele Kreative nach wie vor einfach dazu“, weiß Trotzenberg aus eigener Erfahrung, da er selbst maßgeblich am Design der Taschen und Rucksäcke des kalifornischen Labels beteiligt ist. Den Block hat Booq daher auch speziell für kreatives Arbeiten entwickelt: So sind neben neutralen Blanko- und linierten Blöcken auch Layouts für die Anforderungen von Webdesignern erhältlich. Naja, ich widerspreche hier mal Thorsten Trotzenberg, den ich persönlich kenne. Dank des Apple Pencil brauche ich meinen analogen Bleistift immer weniger. Nett, dass die Pressebilder von Booq auch den Apple Pencil einsetzen und keinen analogen Stift. Hihi. Der Umstieg auf die digitale Welt war zugegeben schwer, denn ich bin als Mensch ein Gewohnheitstier.

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Fancyshion Rucksack Citybag im Praxiseinsatz

18. August 2016

Ich bin immer neuen Taschen gegenüber aufgeschlossen. Leider – denn ich habe einen eigenen Schrank nur für Taschen. Als Klassiker habe ich immer meine Booq am Mann, aber ich nutze auch eine Reihe von anderen Taschenhersteller. Mit Rucksäcken habe ich so meine Probleme, aber ich wollte mal wieder einen neuen Rucksack ausprobieren und entschied mich für den Fancyshion Rucksack Citybag.

Der Fancyshion Rucksack Citybag vorne im Praxiseinsatz.

Der Fancyshion Rucksack Citybag vorne im Praxiseinsatz.

Ich stellte mir einen leichten Rucksack für das urbane Leben vor, in dem Laptop, iPad Pro 12, Kabel und ein paar Unterlagen passen. Es muss kein Rucksack für eine Wanderung sein. Und er sollte nicht so Outdoormäßig wirken, sondern etwas eleganter sein. Er soll zum Anzug oder Business-Dress passen. Ich habe mich ein bisschen umgesehen und bin auf den Fancyshion Rucksack Citybag gestoßen.
Mit 15 Litern reicht der Fancyshion Rucksack Citybag wunderbar für das urbane Leben in der Großstadt aus. Mit 560 Gramm ist das Teil nicht allzu schwer und es fasst mit seinem Volumen von 40x30x11,5 Zentimeter die wichtigsten Unterlagen. Das gesamte Material ist Polyester.
Das Hauptfach ist unterteilt für ein großes Fach und ein Laptopfach, in dem die Technik durch ein extra Klettverschluss nochmals gesichert ist. Ich hätte mir an dieser Stelle mehr Polsterung am Boden gewünscht. Wenn die Technik, in meinem Fall ein MacBook Pro 15 und ein iPad Pro 12, zu Boden gehen, dann hab ich bei der schwachen Polsterung Angst. Daher habe ich beim MacBook Pro noch eine extra stoßfeste Schale und das iPad liegt in einem Case.


Der Rucksack verfügt über zwei Seitentaschen, die für mich komplett unbrauchbar sind. Sie sind 11 Zentimeter breit und ca. 14 Zentimeter tief ist. Es passt keine Wasserflasche hinein und wertvolle Gegenstände können schnell einen neuen Eigentümer finden. Bisher habe ich nur Taschentücher, Billigkugelschreiber und Vistitenkarten dort verpackt.
Die beiden Fächer werden mit jeweils einen Reißverschluss geschlossen. Der ist prima verarbeitet, läuft hervorragend. Dennoch ist mir ein Reißverschluss zu wenig für einen Citybag. Ich hätte gerne zwei Zipper gehabt, die ich mit einem kleinen Schloss verschließen kann. Gerade in der Großstadt – und es soll ja ein Citybag sein, herrscht oft Gedränge in der Bahn. Da möchte ich nicht, dass mir ein böser Bube Sachen aus dem umgeschnallten Rucksack mopst.

Gut gelöst ist das helle Innenfutter des Der Fancyshion Rucksack Citybag

Gut gelöst ist das helle Innenfutter des Der Fancyshion Rucksack Citybag

Großer Vorteil: Ich finde schnell meine Sache im Rucksack wieder. Das Innenfutter ist hell und ermöglicht das Auffinden meiner Unterlagen. Ich verstehe nicht, warum helles Innenfutter nicht längst zum Standard bei Taschen und Rucksäcken gehört. Hier ist der Fancyshion Rucksack Citybag ideal und nahezu vorbildlich. Auch mit den gepolsterter und verstellbarer Schultergurte kann ich gut leben.

Viper hardcase für MacBook und iPad Pro

28. Januar 2016

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Wenn es um Taschen für meine Apple Produkte geht, da vertraue ich vor allem auf den kalifornischen Taschenhersteller booq. Ich habe zahlreiche booq-Produkte im Einsatz und nun kam das Viper hardcase 12 dazu.
Es ist eine Schutzhülle für mein goldenes MacBook 12 und kann auch als Schutz für das iPad Pro verwendet werden, das ich bei Seminaren als Präsentationsgerät in Gebrauch habe.
Für das robuste MacBook-Case Viper hardcase kombiniert booq nach eigenen Angaben hochwertige Materialien: So ist die schwarze Außenhaut aus wasserabweisend beschichtetem Ballistic Nylon. Das Innenleben besteht aus Schaumstoff und besonders weichem Jersey. Viper hardcase ist gemacht für das 12 Zoll große MacBook. Ich habe auch mein iPad Pro damit transportiert, das auch in die Hülle passt. Der Preis liegt bei 45 Euro.


Dank schockabsorbierendem, extra dickem Schaumstoff liegt das MacBook im Viper hardcase rundum sicher geschützt vor Kratzern, Erschütterungen oder Feuchtigkeit. Weiches Jersey-Futter bietet zusätzlichen Schutz, die YKK-Reißverschlüsse sind mit einer Gummilippe versehen, sodass sie keine Kratzer verursachen können. Die Reißverschlüsse laufen sehr gut.


Auch für ein bisschen Zubehör wie Smartphone oder Kabel findet sich ein Platz in der minimalistisch designten Hülle. In den Unterteilungen lassen sich kleine Accessoires ordentlich verstauen und sind leicht zugänglich. Das Ladekabel für das MacBook passt ideal hinein, der Stecker hat da aber seine Schwierigkeiten. Ähnlich beim iPad Pro. Die Adapter für VGA oder HDMI sowie Ladekabel passen, der dicke Stecker dagegebn nicht. Die Außenabmessungen sind 325 x 218 x 43 Millimeter und damit passt das Case gut in vorhandene Laptoptaschen. Die Innenabmessungen sind 300 x 192 x 17 Millimeter. Das ganze Viper hardcase 12  hat leer ein Gewicht von 320 Gramm.

100 Prozent Merino Wolle für mein goldenes MacBook 12 Zoll.

23. Oktober 2015

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Bei uns im Dorf ist einmal im Jahr eine Ausstellung rund um Schafe, Ziegen und Kleintiere wie Tauben. Es ist halt so richtig Land und mir gefällt es. Man kann die Tiere begutachten und ab und zu ein Tier streicheln. Es gibt auch zahlreiche Stände mit Klamotten und Fressereien. Interessant fand ich einen Stand, der Laptop-Hüllen anbot. Ich besorgte mir gleich für 70 Euro eine solche Hülle aus 100 Prozent Merino Wolle für mein goldenes MacBook 12 Zoll. Damit habe ich neben der bewährten Booq-Hülle jetzt auch das Hülle Hampshire von pack & smooch.
Gleich vorweg meine Kritik: Ich setze die nur Hülle ein, wenn ich kein Ladegerät brauche. Denn wenn ich MacBook, Kabel und Ladegerät in die Tasche packe, dann wird es schon eng und mein Hampshire beult aus. Das mag ich nicht.


Maßgeschneidert folgt das Hampshire der Form des Apple 12 Zoll Macbooks. Die Hülle des Hampshire ist unten komplett geschlossen und sorgt ein noch kompaktes Design. Eine mittige Griffaussparung macht das Greifen und Verstauen des Geräts einfach. Eine sinnvolle Funktion der Tasche ist die Ladeaussparung für den USB-C Anschluss. Somit kann das Gerät geladen werden während es sicher in der Hülle geschützt ist. Es stellt sich mir aber die Frage, warum ich das machen soll. Das kommt bei mir relativ selten vor, aber dennoch schön, wenn ich die Möglichkeit habe.
Die Vordertasche bietet ausreichend Platz für ein, zwei USB-C Multiport Adapter. Aber leider passt das Ladegerät nicht hinein, was für mich ein großes Manko ist. Geschlossen wird die Tasche durch flache Magnetverschlüsse.

Eine Ladeaussparung für den USB-C Anschluss.

Eine Ladeaussparung für den USB-C Anschluss.

Sehr schön und das meine ich ernst, sind die verwendeten Materialien. Darauf wurde ich bereits mehrmals in meinen Seminaren angesprochen. Der Hersteller pack & smooch hat nach eigenen Angaben ausschließlich hochwertige, rein natürliche Materialien verwendet. Die Rohwolle stammt vom Merino Schaf (mäh) und wird in Deutschland auf traditionelle Art zu einem besonders dichten Wollfilz verarbeitet. Zu den hervorragenden Eigenschaften dieses Wollfilzes gehört, neben der angenehmen Haptik, seine Fähigkeit, sowohl natürlich wasserabweisend als auch antistatisch zu wirken. Das Naturleder kommt aus Italien und wird in einer familiengeführten Gerberei im aufwendigen Verfahren rein pflanzlich gegerbt. Das Leder kann sich im Laufe der Jahre durch Berührung und Licht zudem verändern.
Die Laptoptasche ist robust. Sollte es bei dem Wollfilz zu leichten Verschmutzungen kommen, kann Hampshire mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Stärkere Verschmutzungen können mit einer milden Seifenlauge behandelt und anschließend mit einem weichen Tuch getrocknet werden. Ich habe die Tasche jetzt über zwei Monate im Einsatz und bisher ohne Probleme. Wobei die ungemütliche Jahreszeit jetzt erst beginnt.
Bei kleineren Kratzern im Leder reicht in der Regel ein feuchtes Tuch, um diese vorsichtig herauszureiben. Stärkere Kratzer können mit wenig Lederwachs auf einem weichen Tuch entfernt werden.

Jutehülle für mein goldenes MacBook

4. Juli 2015
Mein neues MacBook und seine neue Booq-Hülle.

Mein neues MacBook und seine neue Booq-Hülle.

Nach einigen Wochen in Gebrauch, kann ich resümieren: Die Anschaffung des goldenen MacBooks 12 Zoll hat sich gelohnt. Es ist prima für meinen Seminareinsatz und sorgt für die gewünschte Aufmerksamkeit, ein richtiges Angeberteil. Und es ist vor allem leicht. Es wandert in meine Umhängetasche und ich kann auf Laptoptaschen und anderes sperriges Gepäck verzichten. Allerdings hat der Gebrauch der vergangenen Wochen schon erste Spuren hinterlassen, also musste ein Schutz her.
Weil mich in der Vergangenheit der kalifornische Taschenhersteller Book kaum enttäuscht hatte, griff ich wieder zu einem Booq-Produkt für mein 12 Zoll MacBook. Zur Auswahl hatte ich zwei Booq-Linien: Taipan Spacesuit und Mamba Sleeve.
Beim Taipan spacesuit setzt booq auf robustes Neopren, das mit extraweichem Plüsch sorgfältig gepolstert wird und so das MacBook wie eine Schlangenhaut umschließt. Die schmale Laptop-Hülle lässt sich auch bequem in anderen Taschen als Extraschutz verwenden. Die feine Wabenstruktur der schwarzen oder grauen Außenhaut sorgt für einen unverwechselbaren Look. Neben zwei schwarzen Exemplaren liefert booq auch jeweils eins in Rot, Blau und Orange für das schwarze bzw. in Pink, Rot und Orange für das graue Modell.
Obwohl ich mit dem roten Modell geliebäugelt habe, entschied ich mich dann doch für das Mamba sleeve. Vielleicht bin ich gerade jetzt im Sommer auf einem Naturtripp? Die Außenhaut des Mamba sleeves ist aus sorgfältig verarbeiteter Jutefaser im puristischen booq-Stil. Also im Grunde ist das Sleeve ein moderner Jutesack, wie ihn die Ökos in meiner Schulzeit hatten – nein, es ist ein solides Hightech-Produkt. Die Naturfaser wurde in einem nachhaltigen Produktionsverfahren speziell für die Mamba-Serie von booq entwickelt. Das umweltschonend gefärbte Material ist wasserfest, robust und zugleich besonders leicht. Das weiches Innenfutter aus Plüsch reizt zum Darüberstreicheln. So bringt der schmale MacBook-Schutz inklusive hochwertigem YKK-Reißverschluss nur 144 Gramm auf die Waage. Ich wählte die Farbe Sand aus, aber es gab noch Schwarz oder Grau.
Die Hülle schlägt etwa mit 40 Euro zu Buche und bevor jetzt das Geschrei über den Preis einsetzt, sollte man bedenken: Das MacBook in meiner Ausführung kostet etwa 1800 Euro – da sollten jämmerliche 40 Euro für den Schutz des Goldstücks keine Rolle spielen. Ich habe ein gutes Gefühl, wenn ich das geschützte MacBook nun in meiner Umhängetasche trage.

iPad-Taschentest: Cobra courier XS gegen Cobra sling von Booq

15. Oktober 2014

Seit nunmehr zwei Jahren nutze ich fast täglich meine Cobra courier XS, wenn ich auf Seminare bin und nur leichtes Gepäck brauche. Die Tasche von Booq ist mir ans Herz gewachsen. Ich mag die Form und das Material der Tasche. Das Außengewebe der luxuriösen Cobra courier XS besteht aus 1680-Denier Ballistic-Nylon und schützt vor Nässe. Der extra beschichtete und strapazierfähige Taschenboden dämpft unbeabsichtigte Erschütterungen problemlos ab. Im Inneren trumpft Cobra courier XS mit seidigem Nylongewebe und Nappaleder auf. Der Schultergurt garantiert höchsten Tragekomfort.
Nun hat mir Booq das Nachfolge-Modell zur Verfügung gestellt. Die neue Umhängetasche Cobra sling aus Bionic-Faser. Drei Wochen habe ich sie täglich getragen und ausführlich im Alltag getestet und trotz aller Vorteile bin ich zu meiner alten, etwas abgewetzten Cobra courier XS zurückgekehrt und zwar nur aus einem einzigen Grund.


Für die schmale iPad-Tasche Cobra sling verwendet das kalifornische Taschenlabel booq nachhaltig hergestelltes Bionic-Gewebe. Der fein melierte Grauton steht für klassische Eleganz, schwarzes Nappaleder und das kupferrote Innenfutter setzen stilvolle Akzente. Die schlanke Umhängetasche bietet Stauraum für smarte Alltagsbegleiter wie ein iPad oder 10 Zoll großes Tablet sowie für ein Smartphone. Auch Schlüssel, Portemonnaie, Stifte und Accessoires lassen sich ordentlich verstauen. Die Cobra sling war das erste Modell einer neuen Taschenlinie von booq aus Bionic-Gewebe. Das Gewerbe fühlt sich gut an und ist wirklich sehr, sehr leicht.

Das Bionic-Material der Cobra sling von Booq ist schön und strapazierfähig.

Das Bionic-Material der Cobra sling von Booq ist schön und strapazierfähig.

Thorsten Trotzenberg, Gründer und Inhaber von booq, sagte mir: „Die nachhaltige Bionic-Philosophie hat uns überzeugt: PET, das mittlerweile in hohem Maße unsere Meere verschmutzt, wird sorgsam recycelt und aufwändig zusammen mit Baumwolle verarbeitet. Das Ergebnis ist ein äußerst robustes, angenehm griffiges und nicht zuletzt besonders stylishes Material – perfekt für alle Tage, aber alles andere als alltäglich.“ Ich gebe Torsten recht. Bionic ist zudem wasserabweisend, langlebig und sehr strapazierfähig.

Eigentlich eine ideale Tasche für mein iPad, aber ...

Eigentlich eine ideale Tasche für mein iPad, aber …

Weiches Plüschfutter in der iPad-Innentasche sorgt für einen soliden Schutz vor Kratzern und Stößen. Das Handy-Innenfach ist auch für ein Smartphone geeignet. Mein iPhone 6 plus passt ideal hinein. Die durchdachte Aufteilung der minimalistischen Umhängetasche sorgt für Übersichtlichkeit bei den Accessoires: Vorne befindet sich eine Reißverschlusstasche, auf der Rückseite ein Fach und auch das große Innenfach ist mit Stiftehalter und kleinen Fächern für Kredit- oder Visitenkarten ausgestattet. Das leuchtend rote Innenfutter bietet nicht nur einen lebendigen Kontrast, sondern hilft auch dabei, Gegenstände in der Tasche leichter zu finden. Booq verwendet ausschließlich hochwertige YKK-Markenreißverschlüsse, die unter Einsatz des beiliegenden Pflegewachses besonders leichtgängig werden.
Und mit dem YKK-Markenreißverschluss habe ich mein Problem. Weniger mit dem Reißverschluss als vielmehr mit seinem Einbau. Der Zipper des Verschlusses geht von der Seite von unten nach oben. Das halte ich für grundlegend falsch. Wenn ich die Tasche trage und nur der Reißverschluss nur ein bisschen geöffnet ist, habe ich das Gefühl, dass der Tascheninhalt herausfällt. Auch für Diebe ist es ein leichtes Spiel an den Tascheninhalt heranzukommen. Das war für mich ein klares K.O.-Kriterium für die Cobra sling. Wenn ich als Träger mich meines Inhalts nicht sicher sein kann, dann ist die Tasche trotz aller Schönheit und Eigenschaften einfach nicht tragbar. Schade, denn von Booq bin ich eigentlich eine absolute Spitzenqualität gewöhnt,
Ich weiß nicht, wie dieser simple Designfehler sich hier einschleichen könnte. Ginge der Reißverschluss anders herum auf, von oben nach unter statt von unten nach oben, dann wäre es die Cobra sling-Tasche für die nächsten Jahre für mich gewesen. Schade. Ich werde wieder meine in die Jahre gekommene Cobra courier XS einsetzen.

Praxisvergleich: SmartCase von Apple und Folio von Booq

27. Juli 2014

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Ich nutze das iPad mini als Arbeitswerkzeug zum Präsentieren meiner Keynote-Vorträge. Das Gerät ist nicht nur Spielerei, sondern effektives Arbeitsmittel. Bisher war es geschützt durch ein rotes SmartCase von Apple. Im Laufe der Zeit hat dieses Cover gelitten und ich war auch nicht mit allen Eigenschaften zufrieden. Deshalb interessierte es mich sehr, als der Taschenhersteller Booq ein Folio ankündigte. Ich vertraue seit Jahren auf Booq.
Nach einwöchigem Praxistest kann ich feststellen: Das Folio ist besser als mein bisheriges SmartCase von Apple. Die neue iPad-Hülle von booq setzt sich aus zwei Teilen zusammen: einem robusten, aber leichten Cover für das iPad und einem Folio mit geschickt angebrachten Magneten.
Magnetisch wird die Extra-Schutzhülle fürs iPad am Folio befestigt – sie lässt sich mit einem Handgriff anbringen und abnehmen. Das ist vor allem beim Filmen und Fotografieren mit dem iPad mini wichtig. Das bisherige SmartCase hing bisher aufgeklappt unmotiviert herunter. Gut, jetzt habe ich zwei Teile und muss das lose Folioteil beim Filmen und Fotografieren irgendwo verstauen.

Die Funktionen bei Folio von Booq und SmartCase von Apple sind gleich: Sleep-Wake-Funktion klappt prima und auch das Aufstellen des iPads in verschiedenen Winkel ist in Ordnung, um mein iPad in die jeweils komfortabelste Position bringen.Das Folio ist freilich etwas schwerer als das SmartCase. Das booq Folio for iPad Air wiegt 252 Gramm, das Folio for iPad mini  wiegt 152 Gramm.

folio1Aber der Unterschied, der bei mir den Ausschlag für das Folio for iPad mini gab, waren die Anschlüsse. Das Apple-SmartCase schützt zwar die Lautstärkeregler, den Einschaltknopf und die Lautsprecher, aber es war im Einsatz bei Vorträgen immer eine Fummelei, die Knöpfe zu bedienen. Zudem verdeckte das SmartCase die Lautsprecher und dämpfte den Klang. Und das Wichtigste: Der Kopfhöreranschluss, bei dem der Audioklinkenstecker hineinkommt, war beim SmartCase zu klein ausgeschnitten. Für normale Kopfhörer passt es, aber wenn ich auf dickere Audiostecker bei meinen Kunden (und das sind in der Regel breitere Pro-Stecker) stieß, musste ich das iPad immer aus dem SmartCase nehmen und der Schutz war dahin. Ich hätte zwar das SmartCase selbst ausschneiden können, aber das sehe ich bei dem Preis von Apple nicht ein, dass ich hier selbst basteln muss. Hier hat Folio von Booq ganz klar die Nase vorne. Die Fummelei ist bei den freiliegenden Anschlüssen des Folio nicht der Fall. Und das für mich klar der Praxisvorteil.
Aber ich habe auch etwas zu meckern. Ich habe mir bewusst ein rotes SmartCase gekauft, weil ich mehr Farbe in mein kreatives Leben bringen wollte. Und was Folio ist langweilig. Mausgrau, aschgrau, feldgrau, steingrau – öde, öde, öde. Die Farbe macht absolut keinen Spaß. Die Farbe ist neutrales Dunkelgrau, bäh.

 

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Lego-Hülle für das iPhone 5S oder gleich das Complete Protection Kit von Booq?

26. September 2013

Mit meinem iPhone 4S hatte ich eine Zeit lang den absolute Hingucker. Der Grund war meine schrille Hülle. Es war so eine Art Legohüille, vom Hersteller ICU. Natürlich war das Produkt nicht offiziell von Lego lizensiert, aber eine Show war es dennoch. Die Noppen auf der Hülle hatten zufälligerweise die gleiche Größe, damit Legosteine darauf halten konnten. Ich bekam immer wieder Nachfragen, woher ich diese starke Hülle hatte.

Meine neue Lego-Hülle fürs iPhone 5S

Meine neue Lego-Hülle fürs iPhone 5S

Aber das iPhone ist schon lange nicht mehr im Dienst. Im Moment nutze ich das iPhone 5 und warte auf das 5S (in Gold). Und endlich, endlich seit gestern habe wieder eine neue Legohüille. Diese stammt vom Hersteller Belkin und ist ein offizielles Lizenzprodukt von Lego. Für den stolzen Preis von rund 30 Eurpo für ein bisschen Plastik habe ich nun Lego immer dabei. Es gibt die Hülle in drei verschiedenen Versionen. Ich habe mich für die Version mit blauer Platte und rotem Rahmen entschieden. Die gesamte Hülle ist aus griffigen Polycarbonat in China gefertigt. Es gibt noch die Hülle mit blauer Platte und schwarzen Rahmen sowie blaue Platte mit pinken Rahmen

Rundum-Schutz für das iPhone von Booq.

Rundum-Schutz für das iPhone von Booq.

Nachdem ich ja ein goldenes iPhone bestellt habe, sollte vielleicht jeder die umstrittene Farbe sehen. Vielleicht entscheide ich mich noch für das transparente Complete Protection Kit meines Lieblingstaschenhersteller booq. Das Complete Protection Kit vereint eine ultradünnen Hülle aus robustem Polycarbonat mit einem solidem Displayschutz aus Sicherheitsglas. Im Vergleich mit herkömmlichen Folien bietet das stabile Glas entscheidende Vorteile: Das kratzfeste Material lässt sich völlig unkompliziert installieren, pellt nie ab und ist äußerst langlebig. Das leichte, transparente Case sitzt nahezu nahtlos wie eine zweite Haut und bringt so das elegante Design sowie die frischen Farben der neuen iPhone-Modelle voll zur Geltung. Alle Anschlüsse bleiben frei zugänglich.

Ich weiß, das sind Luxusprobleme. Aber jetzt heißt es erst einmal warten auf Apple. Das iPhone 5S hat den Lieferstatus Oktober. Das Jahr hat Apple aber nicht genannt.

Abschied von meinem Booq-Rucksack

22. Februar 2013

Heute ist es soweit. Ich musste Abschied nehmen. Die Zeit der Trennung war gekommen. Jahrelang hat mir mein Booq-Rucksack treue Dienste geleistet. Aber jetzt ist der Rucksack den Weg alles Irdischen gegangen. Die Reißverschlüsse waren komplett kaputt, ausgerissen und ich musste meinen Rucksack entsorgen.

Das war mit Abstand die beste Tasche, die ich je besaß. Ich weiß gar nicht mehr, welches Booq-Modell es eigentlich war. Das Teil war groß und bequem. Ich hatte es vor mindestens acht Jahren für teuer Geld gekauft und das Teil hat mich durch die Jahre immer begleitet. Qualität zahlt sich eben aus.

Scheiden tut weh - mein Rucksack ist kaputt

Scheiden tut weh – mein Rucksack ist kaputt

Anfangs war ich kein Rucksack-Fan, ließ mich aber vom Orthopäden überzeugen. Der Rucksack verteilt die Last gut auf den Rücken. Ich habe noch zahlreiche klassische Laptop-Taschen oder Messanger-Bags – auch einige von Booq, aber der Rucksack war im Dauereinsatz. MacBook Pro, Kabel, Batterien und Unterlagen waren griffbereit – nur die große Nikon passte nicht hinein. Der Rucksack war bei meinen Reisen durch die Welt immer dabei: Zahlreiche Trips in die USA, zu zahlreichen Apple-Events und Messen wie MacWord Expo oder Siggraph, waren darunter, oder Reisen quer durch Europa wie Paris, London, Rom. Der Rucksack sah nicht nach Wanderrucksack für Touris aus, sondern das Design war zeitlos schön und modern. Das klassische Business-Schwarz kam gut bei mir an und wirkte immer edel. Die größten Belastungen musste der Rucksack bei meinen Reisen durch Afrika erleiden. Hier litt ich vor allem an Hitze und vor allem an feinen Wüstensand – aber mein Rucksack als ständiger Begleiter schlug sich hervorragend. Natürlich musste ich nach solchen Reisen den Rucksack reinigen, aber das Material war strapazierfähig und war ausgezeichnet verarbeitet.

Doch nach Jahren kam es dann doch zu Materialermüdung. Der Verschluss des Bauchgurtes wurde im Laufe der Zeit porös und brach. Und jetzt ließ mich vor einigen Tagen der Reißverschluss im Stich. Der Reißverschluss löste sich auf und schloss nicht mehr. Zudem riss er aus. Ich fragte beim örtlichen Sattler nach, der mit den Worten abwinkte „Das Ding ist durch.“ Er lobte zwar den Rucksack, sah aber keine Möglichkeit, das Teil zu reparieren, ohne mich finanziell zu ruinieren.

Nun gut, der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen. Der Rucksack muss in den Müll. Ich räume die zahlreichen Fächer und Taschen aus. Ich hatte mich so sehr an den Rucksack gewöhnt, so dass ich ihn blind bedienen konnte. Das war ein großer Vorteil für mich. Auch bei schlechtem Licht oder gar völliger Dunkelheit konnte ich mich in meinen booq-Rucksack zurechtfinden. Ich wusste, wo die Akkus sind, meine Tabletten, meine Dosen, Stifte, die Kabel, die Blöcke, das iPad und was ich sonst so durch die Gegend trage wie iPhone-Stativ oder Mikrophone. Das ist jetzt vorbei. Der Rucksack ist heute morgen in die Mülltonne gewandert.

Aber sein Leben ist wohl nicht vorbei. Meine Frau berichtete, dass sie morgens den Müllfahrer beobachtete, der den Rucksack aus meiner Tonne fischte und ins Fahrerhaus legte. Vielleicht kann der Müllkutscher mit meinem Rucksack noch etwas anfangen. Das würde ich mir wünschen und er soll seinem neuen Besitzer genauso viel Spaß bereiten wie mir, Ich mache mich jetzt auf die Suche nach einem neuen Rucksack und wenn er mindestens fünf Jahre hält, dann lohnt sich die Investition sicherlich. Als Übergang nehme ich einen kleineren Python-Rucksack von Booq, den ich einmal meiner Frau geschenkt hatte. Vorschläge für einen neuen Rucksack sind gerne willkommen.