Posts Tagged ‘Franken’

Buchtipp: Resturlaub von Tommy Jaud

28. April 2017
Nette Unterhaltung und mein Buchtipp für heute: Resturlaub

Nette Unterhaltung und mein Buchtipp für heute: Resturlaub

Keine große Literatur, aber für einen Tag nette Unterhalterung mit Lokalkolorit – so sehe ich das Buch Resturlaub: Das Zweitbuch von Tommy Jaud. Eigentlich lese ich solche Art von Romanen gar nicht, aber ich war neugierig.
Bei einem Abendessen mit dem Allgäuer Herrenausstatter Klaus Felbinger auf Einladung von Sabine und Armin Gross vom Hotel Prinz Luitpold Bad kamen wir auf die Franken zu sprechen. Ich arbeite sehr oft in Franken und mein bester Kumpel kommt auch aus Nürnberg. Die Allgäuer stellten fest, dass die Franken so ihre Marotten haben und ich konnte dem nur zustimmen. Da fiel Klaus Felbinger ein Buchtipp ein: Resturlaub von Tommy Jaud. Eine netter, harmloser Unterhaltungsroman, der zum Teil in Bamberg spielt. Nun, Bamberg ist mir gut bekannt, Franken sowieso und auf dem Nachhauseweg von der Esseneinladung bestellte ich mir auf gut Glück das Buch.
Innerhalb eines Tages hatte ich den Roman durch und musste – ich geb es gar nicht gerne zu – zeitweise richtig laut loslachen. Tommy Jaud, der eigentlich aus Schweinfurt kommt, spiegelte die fränkische Mentalität in diesem Buch sehr, sehr gut wider. Hinzu kommen noch Dialekteinflüsse aus Stuttgart und der Spaß ist komplett. Das ganze ist eine Art moderner Männerroman geworden. Ein Mann auf der Flucht vor sich selbst. Er will vor Freundin, Job und drohendem Einfamilienaus aussteigen, flieht nach Argentinien und kommt reumütig nach Bamberg in sein langweiliges Leben zurück. Trotz starker Humoreinlagen eigentlich ein tottrauriges Buch über ein fränkisches Spießerleben.
Wer also in seiner Midlife-Crisis ist, wer aus Franken kommt oder wer mal ein wenig laut loslachen will, der sollte sich dieses Buch für ein paar Stunden reinziehen. Wie gesagt, Resturlaub: Das Zweitbuch ist keine große Literatur, aber harmlose Unterhaltung mit einem – für mich – deprimierendem Ende. Mir hat es ganz gut gefallen.

Wursterlebnisseminar als Weihnachtsgeschenk

15. Dezember 2016
Ein Wurstseminar ist ein tolles Geschenk.

Ein Wurstseminar ist ein tolles Geschenk.

Völlig überraschend kommt am 24. Dezember der Heilige Abend auf uns zu. Und völlig überraschend stellt man sich mal wieder die Frage: Was soll ich schenken? Wir haben doch schon alles.
Ich habe einen kleinen Tipp, der meiner Familie und mir richtig Spaß gemacht hat: Ein Wursterlebnis-Seminar von Claus Böbel. Ich habe ein Seminar bei ihm über seine Website umdiewurst.de gebucht und einen wunderbaren Nachmittag im fränkischen Rittersbach verbracht.


Auf dem Programm stand die Produktion der fränkischen Bratwurst. Nach einer kleinen Betriebsbesichtigung des mittelständischen Betriebes ging es los. Claus Böbel hat sich bundesweit einen Namen als führender Internet-Metzger gemacht. Ich habe ihn schon öfters getroffen und bei ihm Fleisch- und Wurst über das Internet bestellt. eFood ist für den Mittelständler Claus Böbel zu einem zweiten Standbein geworden. In meinem Blog habe ich des öfteren darüber berichtet.


Dann gibt es los: Grüne Mütze im CI von Claus Böbel auf den Kopf, wegen der zahlreichen Fotos für Facebook und Instagram und ab in das Kühlhaus, um das richtige Fleisch auszusuchen. Zug um Zug lernten wir die einzelnen Schritte der Produktion der fränkischen Bratwurst kennen. Aber nicht nur zuschauen war angesagt, sondern vor allem selbst anpacken. Unter den kritischen Augen des Metzgermeisters Claus Böbel wurde das Fleisch geschnitten. Der Umgang mit den extrem scharfen Messern will gelernt sein. Dazu trugen wir Schutzhandschuhe und Schutzwesten aus Metall. Es sah irgendwie nach den alten Rittersleut aus, aber Schutz muss sein. Auch das wussten die Ritter.


Die Ratschläge und Tipps von Claus Böbel zeugen von jahrelanger Erfahrung. Die Mischung von Fachwissen und Geschichten aus der Metzgerei passen perfekt zusammen, bilden und unterhalten zugleich.

Kein Wunder, dass Interessierte aus der ganzen Welt seine Wursterlebnisseminare buchen. Vor kurzem war eine Gruppe Japaner in Rittersbach zu Gast, um die fränkische Wurst zu produzieren.


Das Fleisch wurde in handliche Würfel geschnitten, gewürzt und dann durch einem Fleischwolf gelassen. Nicht so ein Haushaltsding, sondern ein richter Kaventsmann. Und nun kam der erste Gang. Es gab schmackhaftes Rindfleisch – mit gehackten Zwiebel eine Delikatesse. In Franken heißt es Bratwurstgehäck und ist mit frischem Brot eine echte Wucht.


Dann kam schon die nächste Attraktion. Claus Böbel brachte eine grüne Kiste mit allerlei Gewürzen hervor. Hier konnten wir unsere eigene Wurstkreation erstellen. K1/2 versuchten es mit Schokolade und Bratwurst, andere setzten auf eine mediterrane Variante und ich würzte kräftig mit Chilli. Ich sollte diese Tat später bereuen, aber ich mag es nunmal scharf. Die Idee ist genial – die eigene Bratwurstkreation.

Heraus kommt ein kulinarisches Experiement mit einem sehr kommunikativen Teil. Das Ganze wird dann die lauwarme Vorspeise zum Bratwurstmenü. Diese kulanarischen Events kann Claus Böbel in ganz Deutschland durchführen, er braucht dazu nur eine haushaltsübliche Küche.

Ablaufplan auf Fränkisch.

Ablaufplan auf Fränkisch.

Anschließend stand das Befüllen des Bratwurstdarms auf dem Programm. Wir Seminarteilnehmer konnten selbst die Bratwurstmaschine bedienen und unsere Würste selbst herstellen. Die einen waren etwas kürzer, die anderen etwas dicker, aber nach der Zeit kommt die Erfahrung.


In der Küche ging es dann ans Essen. Wir saßen in der Küche um die Herdplatte herum, tranken und hatten unseren Spaß. Starter war eine Bratwurstsulz. Und dann ging es Schlag auf Schlag. Zunächst eine Spezialität: Saure Zipfel mit viel Zwiebel und dann die klassische fränkische Bratwurst. Ich hatte ein paar fränkische Bier zum Runterspülen und zum Abschluss gab es einen Bratwurstlikör.

Bratwurstlikör - freilich in den CI-Farben von Claus Böbel.

Bratwurstlikör – freilich in den CI-Farben von Claus Böbel.

Und als Erinnerung verschickten wir noch eine Wurstpostkarte. Ich formte aus meiner Wurst eine 42 und der Empfänger war mein Lieblingshotel, das Hotel Prinz Luitpold Bad in Bad Hindelang. Ich hoffe, Sabine und Armin Groß haben sich gefreut. K1 hatte die Karte an sich selbst geschickt und dann aufgegessen.

Meine 42 ging ins Allgäu.

Meine 42 ging ins Allgäu.

Kugelrund und vollgefressen ging es wieder nach Hause. Neben einem vernüglichen und schmackhaften Nachmittag in Franken wurde mir wieder einmal bewusst, welche handwerkliche Arbeit hinter dem Metzgerhandwerk steckt. Kleine und mittelständische Betriebe müssen erhalten bleiben. Für uns stand fest, dass wir diese handwerkliche Qualität bewahren und unterstützen wollen. Auch wenn es seinen Preis hat. Dafür muss eben nicht jeden Tag Fleisch und Wurst auf den Teller kommen. Auch dieses Seminar hat wieder dazu beigetragen, sich seines Verhaltens bewusst zu machen.
Ich kann das Wursterlebnis-Seminar bei Claus Böbel absolut empfehlen und wer noch ein Weihnachtsgeschenk benötigt, sollte sich auf der Website umschauen und einen Termin buchen. Es lohnt sich.

Und hier verrät Claus Böbel das Geheimnis der fränkischen Bratwurst:

Wie cool ist das denn? Kassenautomat in einer Metzgerei

16. August 2016
Ein Kassenautomat in der Metzgerei Böbel in Rittersbach.

Ein Kassenautomat in der Metzgerei Böbel in Rittersbach.

Nutzen Sie einen Parkautomaten? Oder einen Geldautomaten? Eigentlich selbstverständlich, sollte man meinen. Jetzt begegnete ich in der Metzgerei Böbel im fränkischen Rittersbach einen Kassenautomaten. Da muss ich in die fränkische Provinz fahren und so etwas anzutreffen.
Wozu braucht eine Metzgerei oder Fleischerei eigentlich einen Kassenautomaten? Ich denke, zwei Dinge sind da besonders wichtig: Hygiene und Abrechnung. Die Metzgereifachverkäuferin musste bisher bedienen, die Fleisch- und Wurstwaren anfassen, abwiegen, abschneiden, einpacken und sie musste dann noch kassieren. Geldscheine sind nicht gerade dafür bekannt, dass sie sauber sind, denn sie gehen durch viele, viele Hände. Natürlich gibt es im Metzgerhandwerk Vorkehrungen beim Kassieren wie Handschuhe – und dennoch. Jetzt überreicht die Metzgereifachverkäuferin den Kassenbon an den Kunden, der dann am Automat bezahlt. Jetzt wird sofort wieder einer aufschreien: Es sei so unpersönlich und der menschliche Kontakt bleibe auf der Strecke. Blödsinn! In der Metzgerei wird genau soviel gequatscht und Smalltalk gehalten, wie zuvor. Habt doch nicht immer Angst vor Veränderung.
Der zweite Grund ist die interne Abrechnung in der Metzgerei selbst. Am Abend wird nur ein Knopf gedrückt und die Kassenabrechnung ist gemacht. Das spart Zeit und viele Nerven des Unternehmers. Die Buchführung wird dadurch vereinfacht, das lästige Zählen von Bargeld entfällt. Und: Das Thema schwarze Kassen kann es bei einem Kassenautomaten nicht geben – wobei ich ausdrücklich betonen will, dass ich Claus Böbel nicht mit schwarzen Kassen in Verbindung bringen will. Kassenautomaten sind einfach nicht bestechlich.


Und wie läuft nun der Bezahlvorgang? Zusammen mit meiner Frau habe ich es ausprobiert. Wir haben für etwas über 50 Euro Fleisch und Wurst bei der Metzgerei Böbel eingekauft. Sonst kaufe ich über die Website umdiewurst.de, aber da ich nun schon mal live im Laden war, nehme ich die Waren natürlich in Rittersbach mit. Monika Böbel überreicht mir am Ende meiner Einkaufstour einen Bon mit einem Barcode. Während ich bezahle, verpackt sie meinen Einkauf.
Der Bon wird an einen Scanner beim Kassenautomaten gehalten, der den Betrag sofort einliest und anzeigt. Jetzt kann ich den Automaten mit Banknoten und Münzen füttern. Auch wenn ich zuviel einwerfe, wird mir das Restgeld ausgeworfen. Die Quittung wird ausgedruckt, die ich der Metzgereifachverkäuferin überreiche und dafür meine Ware bekomme.


Das System ist einfach und auch ältere Mitbürger haben keine Schwierigkeiten. Natürlich steht auch menschliche Hilfe zur Seite, falls es doch einmal zu Unsicherheiten kommen sollte. Ich habe mit einigen älteren Herrschaften gesprochen. Sie finden es prima, dass Claus Böbel so etwas in Rittersbach anbietet. „Oder haben Sie schon so was in München gesehen?“ fragte mich eine Dame.
Der Automat nimmt kein Plastikgeld. Dafür gibt es einen Kartenterminal zum Bezahlen. Was mich besonders freut, Claus Böbel nimmt nicht nur die Maestro-Karten, sondern auch Kreditkarten wie Master oder Visa. Diesen Service vermisse ich bei vielen Metzgereien.

Das nenne ich einmal Innovation.

Das nenne ich einmal Innovation.

Bahn vs SEV: Vollsperrung zwischen Bamberg und Lichtenfels

29. Februar 2016

Mit erhöhtem Puls lese ich einen Artikel, indem die Bahn ankündigt, Umsteigern mehr Zeit zu geben. Ich lese: Bahnfahrer sollen Anschlusszüge künftig nicht mehr so oft verpassen. Wie der Verkehrsvorstand der Deutschen Bahn sagte, will das Unternehmen im Fernverkehr künftig länger als bisher auf verspätete Züge warten, um Fahrgästen mehr Zeit zum Umsteigen zu geben. Bis Mitte des kommenden Jahres werde diese Praxis bei den ersten Anschlüssen verwirklicht.
Im Moment ist der Zustand eine Frechheit. Beruflich pendle ich sehr viel von München nach Lichtenfels (Franken). Aufgrund von umfangreichen Baumaßnahmen ist die Bahnstrecke ab Bamberg bis nach Lichtenfels gesperrt. Seit 11. Januar 2016 ist die Bahnstrecke zwischen Bamberg und Lichtenfels 34 Wochen lang komplett gesperrt. Betroffen ist auch die ICE-Verbindung nach Berlin. Grund für die Sperrung: das größte Schienenbauprojekt Deutschlands. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen ist eingerichtet.


Das bringt Verzögerungen mit sich, aber als Bahnreisender bin ich ja Kummer gewohnt. Die Idee vom SEV ist: Es gibt drei unterschiedliche Buslinien, die zwischen Bamberg und Lichtenfels pendeln. Eine rote Linie, die Bamberg bzw. Lichtenfels direkt anfährt. Eine blaue Linie, die zwei, drei Zwischenstopps einhält und eine gelbe Linie, die an jeder Milchkanne hält. Leider wird gleichzeitig die Autobahn auf eine Spur reduziert, so steht der Bus im Stau.


Beim ersten Ausprobieren fuhr ich wie immer mit dem ICE von München nach Nürnberg und stieg in den Regionalexpress nach Bamberg um. Der Zug war komplett überfüllt und als wir in der Bischofsstadt Bamberg ankamen, war die rote Buslinie gerade abgefahren. Was soll das?

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Wozu ist denn ein SEV da, wenn er die Bahnreisenden des einzigen Zugs nicht mitnimmt. Ich maule via Twitter die Bahn an, doch ohne Ergebnis. Freundlich war das Twitter-Team der Bahn allerdings.


Es regnete, es regnete sehr und so stieg ich in die gelbe Linie. Der Bus brachte mich nach Bad Staffelstein an die Therme. Leider wollte ich nicht hierhin zum Entspannen, sondern ins etwas weiter entfernte Kloster Banz. Leider gab es an der Therme in Bad Staffelstein keinen Taxistand. Der ist am Bahnhof und die Gemeinde hat zu meinem damaligen Zeitpunkt einer Verlegung des Taxistandes an die Therme nicht zugestimmt. Bürokratie pur. Leider gab es auch kein Hinweisschild, wie denn die Taxi-Telefonnummer der Gegend heißt. Da ich die Gegend kenne, hatte ich die Nummer in meinen iPhone-Kontakten.

An der Therme Bad Staffelstein gibt es keine Taxi-Nummer.

An der Therme Bad Staffelstein gibt es keine Taxi-Nummer.

Nummer gewählt, im Regen aufs Taxi gewartet, das alte Lied von DÖF gesummt (Ich steh in der Költn und wort auf a Taxi, aber es kummt net, kummt net, kummt net. Ich wort auf des Brummen von ein Mercedes-Diesel, aber es brummt net, brummt net, brummt net. Die Dame vom Funk, die sagt zu mir „Der Wagen 734 ist in vier Minuten hier“) und dann zum Arbeitsort abgeholt worden. Meine Laune war gewaltig im Keller.
Die zweite Reise an einem anderen Wochenende führte mich von Lichtenfels nach Bamberg. Ich wählte die rote Buslinie, um schneller nach Bamberg zu kommen. Um 19 Uhr sollte der Bus losfahren, doch wir kamen erst um 19:05 Uhr los. Und damit kamen wir bei Verkehr verspätet in Bamberg an. Zwei Minuten nach dem Eintreffen vor dem Bahnhofsgebäude fuhr der Regionalexpress von Bamberg nach Nürnberg ab. Der Zug, der die SEV-Fahrgäste aufnehmen sollte, fuhr einfach ab. Da ich die Chaostruppe langsam kenne, bin ich gerannt wie ein junger Hund und habe den Anschluss mit hängender Zunge und komplett durchgeschwitzt erreicht. Das Herz schlug bis zum Halse.


Meine Mitreisenden des SEV kamen mit ihren Koffern und Taschen so schnell nicht hinterher und durften eine Stunde am Bahnhof Bamberg warten. Ich empfehle den örtlichen MacDoof, der hat wenigstens WLAN. Meine Beschwerde bei der Bahn via Twitter hat nichts gebracht. Freundlich haben die Bahnkollegen zugehört, geändert hat sich aber nichts.

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Bis September 2016 soll die Bahnstrecke gesperrt bleiben. Die Vollsperrung muss ich hinnehmen, doch die SEV-Lösung ist eine Beleidigung. Und dann lese ich, dass die Bahn ab nächstem Jahr besser auf die Anschlussreisenden Rücksicht nehmen will. Sagt mal, gehts noch?

Probiertipp: Spezialität Coburger Schmätzchen

3. Mai 2015
Coburger Schätzchen muss man probieren.

Coburger Schätzchen muss man probieren.

Zu einem Besuch in der fränkischer Stadt Coburg gehört für mich der Genuss der Bratwurst einfach dazu. Als Kind habe ich die Diskussionen meiner Großmutter und meiner Mutter miterlebt, von welchem Metzger/Fleischer man die Bratwurst wählen sollte. Nun, die Traditionsmetzger wie Egon Schlick gibt es schon lange nicht mehr. Geblieben sind die wunderbaren Coburger Bratwürste, die über offenem Feuer von Tannenzapfen gegrillt werden. Die EU war dagegen, aber die Tradition hat sich durchgesetzt.

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Eine zweite Spezialität von Coburg sind die Coburger Schmätzchen. Für mich ist die Quelle für Schmätzchen eindeutig die Konfiserie Wilhelm Feyler. Das Traditionsgeschäft am Marktplatz exisitiert seit 1892 und ich über die Grenzen Coburgs weltberühmt. Ich erinnere mich, dass ich mich als Kind ordentlich anziehen musste, wenn ich mit der Großmutter dort für einen Kaffee in das Cafe im Biedermeier-Stil einkehrte. Ich bekam freilich nur eine heiße Schokolade, wenn wir zu den „besseren Leuten“ zum Kaffeekränzchen gingen. Und beim Gehen kaufte mir meine Großmutter Coburger Schmätzchen.
Die Schmätzchen werden aus Honigteig nach überliefertem Familienrezept der Familie Feyler mit feinen Gewürzen, Haselnüssen, Mandeln und Zitrusfrüchten gebacken. Goldschmätzchen erhalten nach dem Backen einen feinen Schokoladenüberzug und werden von Hand mit einem Tupfen „echtem Blattgold“ gekrönt. Diese Gebäcke schmecken zu Tee, Kaffee und Wein, sagt die Website. Ich muss zugeben, ich habe sie auch gerne pur gegessen.


Übrigens, die Konfiserie war ein Hoflieferant und macht damit heute noch Werbung. Das herzogliche Wappen ist heute noch an der Geschäftsfassade zu sehen. Die Herzöge von Sachsen-Coburg und Gotha vergaben seit 1835 Hoflieferantentitel. Das war eine ziemliche Ehre und bedeutete natürlich auch wunderbare Werbung für ein Geschäft. Unternehmen, die den Titel Hoflieferant führten hatten eine sehr gute Reputation.

Das herzogliche Wappen ist heute noch an der Geschäftsfassade zu sehen.

Das herzogliche Wappen ist heute noch an der Geschäftsfassade zu sehen.

Am 1. Oktober 1892 eröffnete Bäckermeister Wilhelm Feyler in der Rosengasse 6 eine Spezial- und Feinbäckerei. Fünf Jahre später überzeugte er das Coburger Herzoghaus mit seinen Backwaren und wurde von Herzog Alfred von Sachsen-Coburg und Gotha (dem zweitältesten Sohn von Königin Victoria) zum „Hofbäcker“ ernannt. Durch Ihre Kaiserliche und Königliche Hoheit Herzogin Marie von Sachsen-Coburg und Gotha (Tochter des russischen Zaren) wurde Wilhelm Feyler 1907 mit dem Titel „Hoflieferant“ ausgezeichnet. Die Feyler Spezialitäten „Coburger Schmätzchen“ und Meisterlebkuchen waren bald über die Grenzen von Coburg bekannt, und auf Weltausstellungen in Paris, Brüssel und Berlin wurden Feyler Produkte mit Goldmedaillen ausgezeichnet.
Also, wer in Coburg ist, sollte zum einen eine Bratwurst essen und dann unbedingt die Coburger Schmätzchen probieren.

Der Hund hat vor dem Haus einen Parkplatz.

Der Hund hat vor dem Haus einen Parkplatz.

 

Blogger im RL: Heike Stiegler von Heikes Stadtgeflüster

28. April 2015

Wir Blogger sind schon ein interessantes Völkchen. Ich selbst bin Mitglied der IronBlogger München, einer Vereinigung von Bloggern. Es geht uns um Vernetzung, Ideen und Feiern. Als Mitglied muss man mindestens einmal die Woche bloggen, sonst zahlt man in die Vereinskasse, deren Inhalt dann regelmäßig versoffen wird.
Dann gibt es verschiedene Twittertreffen, Barcamps, Stammtische, Konferenzen. Und es gibt es wieder spontane Begegnungen mit Leuten, deren Blogs ich seit langem verfolge, aber es irgendwie noch nicht geschafft habe, sich im RL (Real Life) mal zu treffen. So ein Blog ist Heikes Stadtgeflüster und die Bloggerin dahinter ist Heike Stiegler. Ich folge ihr in Facebook und in Twitter seit einer gefühlten Ewigkeit, aber ein Treffen Face to Face haben wir nie geschafft. Bis jetzt: Die Nürnberger Heike Stiegler organisierte einen Event in Franken und ich nahm daran teil.
Der Blog Heikes Stadtgeflüster dreht sich um Menschen und das finde ich prima. Geschichten über Menschen sind das Salz in Suppe der Blogosphäre. Anders wie meine Blogs, setzt Heike Stiegler massiv auf Audio, speziell auf Audiopodcasts. Als gelernte Radio-Frau versteht sie hervorragend den Umgang mit Ton. Sie selbst schreibt: „Dennoch war ich am Anfang nicht recht überzeugt von „podcast“. Meiner Meinung nach würden „podcast“ nicht genutzt werden und schon gar keine Zukunft haben. Ich komme aus der visuellen Welt und war/bin der Meinung, eine Geschichte kann nur durch gute Bilder und Videos richtig ansprechend wirken. Lange Zeit gab es für mich nur zwei Alternativen – entweder ein gut gemachter, aber relativ kurz gefasster Text mit vielen schönen ansprechenden Bildern, oder ein drei- bis maximal fünfminütiges Video, das gerne aber auch noch kürzer sein darf.“
Da der Blog Stadtgeflüster hauptsächlich um Franken geht, speziell um Nürnberg, ist es natürlich ideal, dass ich so den fränkischen Dialekt so hören kann. Ihr Motto: „Ich bin ja der festen Überzeugung, dass jeder Mensch seine persönliche Geschichte hat, nur wissen die meisten das meist selbst nicht. Mein zweiter Spruch ist immer: Geschichten liegen auf der Straße, man muss sie nur aufgreifen.“ Dies finde ich eine hervorragende Idee. Heike Stiegler interviewt große und kleine, wichtige und unwichtige, schillernde und blasse Persönlichkeiten aus dem fränkischen Raum. Immer wieder schafft sie es, eine Geschichte aus ihren Interviewpartner herauszukitzeln. Eine Geschichte, die es wert ist, sich anzuhören. Sie selbst schreibt: „Nachdem ich mich im Studium nun eingehender mit dem Thema „podcast“ beschäftigen musste stellte ich schnell fest, dass hier ein ganz anderer Vorteil versteckt liegt, den weder geschriebener Text, noch Video jemals erfüllen können.  Ein Audio-Beitrag kann sehr gut angehört werden, während man eine andere Aufgabe erfüllt.“
Zudem hat sich Heike Stiegler auf dem Bereich Mojo spezialisiert. Dahinter verbirgt sich der Begriff Mobile Journalism. Dies ist ein aktueller Trend im Journalismus, den Heike Stiegler schon seit langem verfolgt und sie sich so zu einer Expertin im deutschsprachigen Raum herausgemausert hat. Berühmt geworden ist ihre gelbe Tasche. Dort ist das Equipment für Mojo verstaut. Diese gelbe Tasche ist inzwischen zu einem Markenzeichen von Heike Stiegler geworden.
Während einer Autofahrt durch Franken erzählte sie mir das Geheimnis von Heikes Stadtgeflüster und ihre Arbeitsweise. Dieses Gespräch drehte ich in meinem iPhone mit.

Goldene Traube rettete mir den Abend

22. Januar 2015

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Meine Restaurantempfehlung geht im Januar an den Victoria Grill im fränkischen Coburg. Der Victoria Grill im Romantik Hotel Goldene Traube war für mich eine kulinarische Bereicherung – wie schon so oft in der Vergangenheit. Und er war eine absolute Bereicherung in Sachen Service und Kundenfreundlichkeit.
Spontan entschloss ich mich vor kurzem mit einem Kollegen das Steaks & Seafood-Restaurant zu besuchen. Einen Tisch hatten wir in unserer Spontanität natürlich nicht reserviert, was uns beinahe zum Verhängnis wurde. Das Victoria Grill Restaurant war voll. Ein Ausweichen in das legendären Esszimmer war auch nicht möglich, es fand dort eine geschlossene Veranstaltung statt, so dass wir die Sterne-Küche von Stefan Beiter auch hier nicht genießen konnten. Stefan Beiter hat einen Michelin Stern und ich liebe seine Kreationen aus der klassischen Haute Cuisine mit Elementen der Molekularküche. Wer einen Platz bekommt, der muss hingehen.
Wir wollten schon umkehren, als die Chefin der Goldenen Traube uns entdeckte. Barbara Glauben-Woy kennt uns und begrüßte uns außerordentlich freundlich. Wir erklärten unser Dilemma und Barbara Glauben-Woy hatte eine Lösung. Und so war ein Platz im Victoria Grill dann doch kein Problem. Wunderbar und vielen Dank – der Abend war gerettet. Klar ist für mich: In dem zentral gelegenen Hotel mit seinen beiden Restaurants, nur 100m vom historischen Coburger Marktplatz entfernt, wird jetzt knapp 450 Jahre Gastlichkeit großgeschrieben.

klassisches Tatar vom Rinderfilet

klassisches Tatar vom Rinderfilet

Die Küche war voll ausgelastet, so dass die Mahlzeiten etwas auf sich warten ließen. Aber die Qualität war ausgezeichnet. Zur Vorspeise wählte ich ein klassisches Tatar vom Rinderfilet mit pommes allumettes. Mein Hauptgang war eine Hochrippe am Knochen gebraten vom Neuseeland Beef.

Hochrippe am Knochen gebraten vom Neuseeland Beef

Hochrippe am Knochen gebraten vom Neuseeland Beef

„Wir kaufen nach strengen Kriterien ausgewähltes Beef aus den USA, Neuseeland, Pommern und Deutschland, damit Ihr persönliches Lieblingsstück zart und saftig ist“, lautet das Versprechen der Küche und das hat das Team des Victoria Grills voll und ganz eingelöst. „Wenn Fleisch die Hauptrolle spielt, verstehen wir darunter: beste Qualität aus natürlicher Aufzucht, luftgetrocknete Reifung am Knochen im Klimahaus und perfekte Zubereitung.“
Also mein klarer Restaurant-Tipp geht im Januar 2015 an die Goldene Traube in Coburg.

Franken in Berlin: Tuchers Bratwursthäusle

6. November 2014
Franken in Berlin - ich bin gespannt.

Franken in Berlin – ich bin gespannt.

Ich bin gespannt auf meinen nächsten Besuch in Berlin, denn dann wird wohl das Tuchers Bratwursthäusle eröffnet sein. Original Nürnberger Wirtshauskultur empfängt mich dann Tuchers Bratwursthäusle an der Sredzkistraße 30, im Prenzlauer Berg.
Als ich unlängst vorbeischaute, war das Restaurant noch geschlossen, aber bereits perfekt eingerichtet. Die lieben Fans von Franken müssen sich noch ein paar Tage gedulden, bis sie fränkische Kultur im preußischen Berlin genießen dürfen. Das Restaurant wird von Wirtin Kerstin Lindenberg geführt.


Nett war es aber schon zu sehen, wenn Berliner durch das Fenster schauten und die fränkischen Sprüche zu lesen versuchten. abwaddnunda wörstdlaessn – zu deutsch etwa Abwarten und Wurst essen. Und was heißt denn wohl diegebodsdach wännaaned jünger?
Also ich freu mich auf das Tuchers Bratwursthäusle und meine Berliner Leser können ja mal schreiben, ob das Tuchers Bratwursthäusle mittlerweile eröffnet hat. ich bestell schon mal Drei im Weckla.

eFood bei Internetmetzger Claus Böbel – Grillfleisch online

20. Juli 2014
Besuch bei Claus Böbel in Rittersbach.

Besuch bei Claus Böbel in Rittersbach.

Sommerzeit ist bei mir Grillzeit. Aber wenn ich ehrlich bin, wird bei mir das ganze Jahr über gegrillt. Im Moment arbeite ich mit einem Weber-Grill und hab vom Weststyle noch ein wenig Zubehör besorgt. Mit dem Shop habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht und werde jederzeit dort wieder ordern.

Aber das Wichtigste ist natürlich die Grillware, das FLEISCH. Beim örtlichen Metzger und beim örtlichen Fischhändler besorge ich mir die Ware. Aber als digitale Nomade bestelle ich auch online. Das Thema eFood wird noch einen großen Stellenwert einnehmen, da bin ich mir sicher. Ich war als Referent beim Landesinnungsverband der Bäcker eingeladen, die sich mit dem Thema schon beschäftigen. Amazon experimentiert in den USA auch schon mit eFood. Da kommt noch mehr und der deutsche Mittelstand muss aufpassen, dass er es nicht verschläft.

Hochwertige Waren sind hier selbstverständlich.

Hochwertige Waren sind hier selbstverständlich.

Einer der es nicht verschlafen hat und ganz vorne mit dabei ist, ist der Metzger Claus Böbel. Das hochwertige Grillfleisch bestelle ich online bei Claus Böbel in Rittersbach. Er betreibt den Shop umdiewurst.de. Ich war schon ein paar Mal vor Ort bei Claus Böbel und habe mich von der Qualität der Ware und der Herstellung selbst überzeugt. Da ist natürlich auch schon mal ein Videointerview herausgekommen.

Außerdem ist Claus Böbel ein cooler Typ, der nicht nur Metzger/Fleischer ist, sondern auch als Referent seine Brötchen verdient. Seine Vorträge drehen sich um das Erfolgsrezept Internet. Zudem bietet er erfolgreiche Wurstseminare an. Firmen buchen sich ein. Und immer wieder kommen Teilnehmer aus aller Welt, um bei Böbel ein Seminar zu besuchen. Neulich kam sogar ein interessierter Metzger aus Thailand, der in Asien den Wurstmarkt aufmischen will.

CI bis zur Kappe - umdiewurst.de

CI bis zur Kappe – umdiewurst.de

Ich finde es bewundernswert, dass eine kleine fränkische Landmetzgerei konsequent den Weg ins Netz geht. Hier können andere Betriebe und Gewerke von ihm lernen. Er hat sein Erfolgsrezept in drei Thesen zusammengefasst, die ich jedem Mittelständler im Netz auf den Weg geben kann:

  • Digital schlägt klassisch
  • Gestalten statt verwalten
  • Persönlichkeit schlägt Prozesse
Ein paar Geschenkboxen hab ich bei meinem jüngsten Besuch mitgenommen.

Ein paar Geschenkboxen hab ich bei meinem jüngsten Besuch mitgenommen.

Claus Böbel hat sich mit seinem Shop einen Namen in der Food-Branche gemacht. Top-Qualität. Wer bei ihm in Rittersbach bei Roth auf einen Kaffee vorbeischaut, der bekommt nicht nur seine nagelneue Bratwurst-Event-Küche zu sehen, sondern auch wunderbare Geschichten aus erster Hand zu hören. Böbel kann im Grunde alles besorgen und wird deshalb auch beauftragt. So beispielsweise für deutsche Truppen in Afghanistan, die exzellente Steaks aus der Heimat bestellt haben. Böbel macht es möglich. Witzig ist auch sein grünes Wurst-Taxi mit dem er lokal Waren ausfährt.

Wir bestellen regelmäßig bei ihm und ich habe es noch nie bereut. Hier ein Unboxing eines Wurstpakets:

Die CI wird auch beim Versand des Paketes eingehalten. Bei Böbel muss es grün sein. Grün ist seine Farbe. Wichtiger als die Farbe, ist aber die Kühlung des Pakets. Hier hat sich Böbel etwas einfallen lassen: Seine Pakete isoliert mit Styropor und werden mit Eispads gekühlt. Über 500 Produkte füllt inzwischen sein Online-Shop. Also ruhig mal hineinschauen und sich von der fränkischen Küche verwöhnen lassen.

 

Songs zu einem Sommerabend 2014 – nur noch ein paar Tage

29. Juni 2014

Die Songs zu einem Sommerabend 2014 stehen vor der Tür. Nur noch ein paar Tage und auf der Wiese vor Kloster Banz findet am 4./5./6. Juli wieder das beliebte Liedermacher-Festival statt, dieses Mal sogar einen Tag länger und mit zweiter Tribüne. Die fünfte Jahreszeit in Banz bietet Fans der handgemachten Musik dieses Jahr wieder Stars pur und das Programm verspricht lange Nächte auf der Wiese.

Zusammen mit meiner Frau darf dieses Jahr die Veranstaltung wieder dokumentieren. Kameras und Objektive sind gereinigt, Akkus aufgeladen und Speicherkarten formatiert. Die Songs zu einem Sommerabend bedeuten für mich große Freude und zugleich großer Stress. Vor einiger Zeit habe ich mir die Festivalwiese schon mal angeschaut und ein kleines Video gedreht.

Bei meinem jüngsten Besuch im Bildungszentrum der Hanns Seidel Stiftung sprach ich zudem mit dem Leiter des Bildungszentrums, Michael Möslein. Sein Team arbeitet hinter den Kulissen, dass die Songs reibungslos ablaufen. Viele gute Geister sind tätig. Kloster Banz bietet die Unterkunft für Künstler und Techniker und alle arbeiten Hand in Hand. Zudem muss die politische Prominenz betreut werden, die sich zu den Songs immer ankündigen. Ich habe mit Michael Möslein ein kleines Gespräch über die Vorbereitungen geführt.

Dieses Jahr erfüllt sich der Traum jedes Liedermacher-Fans. Über das angekündigte Trio Reinhard Mey, Hannes Wader und Konstantin Wecker braucht man kein Wort mehr verlieren. Sie sind alle persönlich mit den Songs verbunden und ich freue mich narrisch auf die Soloauftritte und gemeinsamen Lieder. Zu meiner Freude ist auch Klaus Hoffmann mit von der Partie, den man in der Szene nicht vorstellen muss.

Klaus Hoffmann und Reinhard Mey im Duett. Foto: Lange

Klaus Hoffmann und Reinhard Mey im Duett. Foto: Lange

Power pur: Konstantin Wecker Foto: Lange

Power pur: Konstantin Wecker Foto: Lange

Im Grunde reichen diese Künstler aus, um das ganze Festival alleine zu bestreiten und ein unvergesslichen Kunstgenuss wäre garantiert. Aber es haben sich weitere Künstler angekündigt. Hier zum Beispiel Anna Depenbusch, die schon 2013 das Publikum bezauberte. Bodo Wartke hat in Franken eine Art Heimspiel – dieses Mal zusammen mit Melanie Haupt.

Hinter den Kulissen: Konstantin Wecker, Dominik Plangger und Hannes Wader  Foto: Ortlieb

Hinter den Kulissen: Konstantin Wecker, Dominik Plangger und Hannes Wader Foto: Ortlieb

Die Songs sind natürlich eng mit der Hanns Seidel Stiftung verbunden, vor deren Kloster Banz das ganze Festival stattfindet. Auf der Bühne werden wieder vier Preisträger der Hanns Seidel Stiftung stehen: Martin Zingsheim, Cynthia Nickschas, Desiree Klaeukens und Simon & Jan. Zum ersten Mal zeichnet Ursula Männle, die neue Vorsitzende der HSS die Künstler aus. In der Vergangenheit hatten die Juroren immer ein glückliches Händchen und aus den Nachwuchskünstlern wurden Stars. Einer von ihnen ist mein persönlicher Favorit und eine Art Freund geworden: Dominik Plangger. Bei all den großen Stars der Szene freue ich mich persönlich über seinen Auftritt.

Konstantin Wecker und Matthias Brodowy. Foto: Lange

Konstantin Wecker und Matthias Brodowy. Foto: Lange

Moderiert wird der Abend von Matthias Brodowy. Auch mit ihm verbindet mich eine Art Freundschaft. Hoch professionell und charmant führt der Vertreter des gehobenen Blödsinns wieder durch das Programm und ich freue mich auf die Gespräche hinter der Bühne. Ähnlich wie 2013 werde ich nach dem Konzert meine Eindrücke niederschreiben. Aber jetzt freue ich mich erst einmal auf die Songs zu einem Sommerabend 2014.

Auf ihn freue ich mich besonders: Dominik Plangger. Foto: Ortlieb

Auf ihn freue ich mich besonders: Dominik Plangger. Foto: Ortlieb