Posts Tagged ‘Nürnberg’

Videos von Zimmerchecks in Hotels – Teil 11

5. September 2017

Meine Arbeit macht es notwenig, dass ich auf Reisen gehe. Da ich manches Mal über Nacht bleibe, bette ich mein müdes Haupt in dem einen oder anderen Hotel zur Ruhe. Bevor es aber ans Auspacken geht, drehe ich ab und zu mal ein Video von meinem Zimmer. Es ist eine Art spontaner Hotel- und Zimmercheck, der nicht den Anspruch auf Vollständigkeit hat. Es sind nur spontane Eindrücke, die ich sammle. Ab und zu werde ich in meinem Blog einige dieser Hotel- und Zimmerchecks vorstellen – viel Spaß.

 

Hotel- und Zimmercheck Hotel am Bergl, Schweinfurt

Hotel- und Zimmercheck Art & Business Hotel, Nürnberg

Hotel- und Zimmercheck Jugendherberge Bad Tölz

Hotel- und Zimmercheck Park Hotel Traunstein

Hotel- und Zimmercheck Haus Sudetenland, Waldkraiburg

Zutritt zur DB Lounge nur nach Nutzung des elektronischen Lesegeräts

1. August 2017

Nürnberg waren die erste DB-Lounge, dann folgten alle anderen. Seit kurzem muss der Bahnkunde seine BahnCard zücken und durch ein neues elektronische Lesegerät ziehen, um den heiligen Ort der DB Lounge zu betreten. Bisher reichte es aus, dem freundlichen DB-Mitarbeiter die Karte zu zeigen, jetzt muss es elektronisch erfolgen.

So sieht das neue Lesegerät in der DB Lounge aus.

So sieht das neue Lesegerät in der DB Lounge aus.

Als Verbraucherschützer klingeln bei mir die Alarmsirenen. Was macht die Bahn jetzt mit meinen Daten? In Gesprächen mit mir stellen die Mitarbeiter der Deutschen Bahn klar: „Wir speichern keine personenbezogenen oder personenbeziehbaren Daten.“ Gerade das letztere wäre im Hinblick auf Big Data interessant, aber die Bahn hat sich die Sache scheinbar gut überlegt. Es werden ausschließlich folgende Daten erfasst: Zutrittsdatum, Legitimationsberechtigung (BahnCard oder Ticket) und Klasse. Bei den Tickets werden zusätzlich erfasst, um welchen Tarif es sich handelt (Flexpreis, Sparpreis) und Start- sowie Zielbahnhof. Also dann doch wieder Big Data, oder was? Bei den BahnCards werden BahnCard Typ und Comfort-Status erfasst.

Und so funktioniert das neue Lesegerät.

Und so funktioniert das neue Lesegerät.

Die Bahn stellt klar: „Es erfolgt keine Weiterleitung der Daten, die Daten verbleiben bei der verantwortlichen Stelle der DB Fernverkehr AG!“ Sollte mich das jetzt beruhigen? Ich muss sagen, dass alte System, gefiel mir besser. Ich zeigte meine Karte dem freundlichen Bahnmitarbeiter, führte ein Schwätzchen und gut war es. Warum müssen die Daten jetzt elektronisch erfasst werden. Will die Bahn ihre Mitarbeiter einsparen? „Die Legitimationsprüfung erfolgt mittels des elektronischen Lesegeräts anstelle der bisherigen Sichtkontrolle durch unsere Mitarbeiter“, heißt es bei der Bahn. In den DB Lounges, die bereits mit einem elektronischen Lesegerät ausgestattet sind, also alle, sei ein Zutritt ohne Prüfung der Zugangsberechtigung per Scanner nicht mehr möglich. Hossa, das finde ich ganz schön heftig.
Die Bahn sagt: „Die automatische Datenerfassung dient allein der Prüfung der Zugangsberechtigung und der statistischen Auswertung der Besucherzahlen und Kundengruppen.“ Bislang wurden diese Informationen manuell erhoben, der Einsatz des Scanners gewährleiste eine zuverlässigere Erfassung. Jetzt muss der Scanner nur noch richtig funktionieren. Ich bin gespannt, wie sich das System in der Praxis bewährt und was die Bahn mit ihren Mitarbeitern in der DB Lounge vorhat.

Info-Flyer für die Kunden.

Info-Flyer für die Kunden.

Eindrücke von der neuen DB Lounge in Nürnberg

31. Juli 2017
Die DB Lounge in Nürnberg wurde komplett neu gestaltet.

Die DB Lounge in Nürnberg wurde komplett neu gestaltet.

Seit wann hat Nürnberg einen eigenen Apple Store? Das war mein erster Gedanke, als ich die neue DB Lounge im Nürnberger Hauptbahnhof betrat. Eine komplett neue Lounge mit stylischer Mobiliar und zahlreichen Services – so stelle ich mir als Kunde meine Bahn vor.
Wenn ich zu meinen Seminaren in Deutschland unterwegs bin, dann nutze ich zumeist die Deutsche Bahn. Viele Leute schimpfen über die Bahn, ich auch manches Mal. Aber ich habe mich mit der Deutschen Bahn arrangiert und bin im Alter gelassener geworden. Als digitaler Nomade nutze ich die DB Lounge intensiv, wenn es sich die Möglichkeit ergibt. München und Nürnberg sind meine meist besuchten Lounges, in anderen Städten hätte ich gerne eine. Ich nutze in der Lounge die kostenlosen Getränke, die Toilette und das WLAN. Hin und wieder nutze ich die Lounges auch als Meetingmöglichkeit, wenn ich mich mit (potentiellen) Kunden treffe. Und nun war ich von der Pressestelle der DB zur Neueröffnung der DB Lounge Nürnberg eingeladen, nachdem ich auf Twitter ein paar Bilder von der Lounge gepostet habe.

Ruhe jetzt - Michael Peterson, Vorstand Marketing DB Fernverkehr, spricht.

Ruhe jetzt – Michael Peterson, Vorstand Marketing DB Fernverkehr, spricht.

20 Jahre nach Eröffnung der ersten DB Lounge präsentierte nun die Bahn das neue Lounge-Konzept. Bevor die Lounge im Real Life gebaut wurde, testete Architekt Rolf Romani das ganze Projekt am Rechner und dann am Modell. Insgesamt ist die neue Lounge rund 220 Quadratmeter groß und eine absolute Steigerung zur bisherigen Lounge in Nürnberg. Heute präsentiert sich die neue Nürnberger DB Lounge für mich als interessanter Rückzugsort mit Ruhe- und verschiedenen Arbeitsbereichen. Bisher war es eine bessere Wartehalle. Jetzt muss die neue Lounge in der Praxis ihre Alltagstauglichkeit erweisen – der erste optische Eindruck war auf jeden Fall extrem positiv – eben ein Apple Store in Nürnberg. In die neue Lounge wurden 1,3 Millionen Euro investiert und das sieht der Kunde auch. Der Umbau hat nach Informationen der DB-Pressestelle sieben Monate gedauert.
Zur Eröffnung ist viel Bahn-Prominenz angereist – ob mit der Bahn oder nicht konnte ich nicht überprüfen. An der Spitze war Michael Peterson, Vorstand Marketing DB Fernverkehr, nach Nürnberg gekommen.

Neben einer kurzen Rede war seine wichtige Tätigkeit, einen Schokokuchen anzuschneiden. Dabei achtete er vor allem darauf, dass das DB-Logo nicht zerteilt wurde. Michael Peterson ist eben ein Marketingmann und Eisenbahner durch und durch. Das Zerteilen des Kuchens überließ er aber dann Leuten, die davon etwas verstehen, wie er locker meinte.

Für Peterson ist klar, dass die Deutsche Bahn den aktuellen und modernen Reisebedürfnissen der Kunden nachkommt und die Lounge sei Teil der Qualitätsoffensive, die 2015 gestartet wurde. Er erinnerte daran, dass seit Jahresbeginn die ICE mit WLAN ausgestattet seien, für mich ein absoluter Pluspunkt. Wenn das WLAN funktioniert, kann ich vollkommen ungestört meiner Arbeit nachgehen – ja wenn.

Es gab einen speziellen Schokokuchen. Leider kam ich zu spät, weil ich erst de Interviews führen musste.

Es gab einen speziellen Schokokuchen. Leider kam ich zu spät, weil ich erst de Interviews führen musste.

Das Ziel sei es, so Peterson, das Reisen für die Kunden zu verbessern und angenehmer zu machen. Das klingt fein, nachdem die Bahn jahrelang gespart hat, muss sie aus meiner Sicht die Attraktivität steigern. Durch die Lounge ist sie auf dem richtigen Weg. Die neue Lounge sei laut Peterson ein weiterer Meilenstein, aber man sei noch nicht am Ende. Jetzt heißt wohl die Devise; Mal abwarten und schauen, wie sich das Konzept bewährt. Bedeutet für mich übersetzt, an den anderen DB Lounge-Standorten tut sich erst mal nichts.

Die DB Lounges im Überblick
Über 5 Millionen Gäste haben 2016 die bundesweit 15 DB Lounges vor Abfahrt oder beim Umstieg ihrer Bahnreise aufgesucht. In Nürnberg waren es allein 150.000 Reisende, so die Bahn. Ja nach Standort und Fahrgastaufkommen variieren die Größen der einzelnen DB Lounges. Mit 141 Sitzplätzen ist der exklusive Aufenthaltsbereich im Frankfurter Hauptbahnhof einer der größten in Deutschland. Allein über 700.000 Gäste aber 2016 laut Bahnangaben diese Lounge genutzt und sie damit zu der am stärksten frequentierten gemacht. Im Vergleich stehen in der kleinsten DB Lounge im Bremer Hauptbahnhof den Reisenden 20 Sitzplätze zur Verfügung.
DB Lounges finden sich in den Bahnhöfen von Berlin, Bremen, Düsseldorf, Dresden, Essen, Frankfurt/Main, Frankfurt/Main Flughafen, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg und Stuttgart.

Bier gab es nur zur Eröffnung.

Bier gab es nur zur Eröffnung.

Service in der DB Lounge in Nürnberg
Mich führte Andreas Schneider, Leiter Service und Betrieb der DB Lounges, durch die neue DB Lounge in Nürnberg. Ich machte mit ihm einen Rundgang mit der 360 Grad Kamera, so dass auch die Blogleserinnen und -leser einen Eindruck gewinnen können. Insgesamt hat die DB Lounge in Nürnberg 5 Schwerpunktangebote, die ich künftig verstärkt nutzen werde.

Arbeiten in der DB Lounge
Für den digitalen Nomaden wie mich stehen am Arbeitstresen etwas zurückgezogen acht Arbeitsplätze bereit. Strom- und USB-Aschlüsse sind freilich vorhanden. Für diskrete Telefongespräche („ja hallo, ich bin jetzt in Nürnberg“) wurden drei Telefonischen gegenüber vom Umfang eingerichtet.

Wohlfühlen in der DB Lounge
Im Zentrum steht der Wohlfühlbereich im Bistrostil. Das ist in der Regel mein erster Anlaufpunkt, denn dort gibt es den lebenswichtigen Kaffee damit Steckdosen für die mobilen Devices. Familien und kleine Gruppen können von der Sofaecke aus das Geschehen am Bahnhof beobachten, denn die DB Lounge in Nürnberg hat nun Fenster. Bisher war der Raum fensterlos.

Relaxen in der DB Lounge
Im Ruhebereich kann sich der Gast für ein paar Minuten aus dem Alltag ausklinken. Die bequemen Ohrensessel im rückwärtigen Teil der Lounge laden zum Abschalten ein. Es ist wirklich ruhig in den Sesseln, so dass ich fast eingeschlafen bin. Für mich ist der Bereich ein ganz gefährlicher Bereich, denn ich verschlafe garantiert die Abfahrt meines Zuges.

Gastronomischer Service in der DB Lounge
Es gibt ein umfangreiches kostenloses Angebot von Heiß- und Softgetränken. Das Bier gab es nur zur Einweihung, sonst gibt es freilich nur antialkoholische Getränke. Bei mir startet der Besuch einer DB Lounge immer mit einem Espresso.

Leistungsfähiges WLAN in der DB Lounge
Das neu installierte WLAN sichert einen stabilen Empfang in der gesamten DB Lounge. Zumindest bei der Pressekonferenz war alles in Ordnung. Ich sendete live via Periscope, während mein Nachbar sich scheinbar die neuen Updates seines Betriebssystems saugte. Ich bin gespannt, wann hier die Bahn einen Riegel vorschiebt und das Datenvolumen reduziert. Das wäre der falsche Weg übrigens liebe Bahn.


Zusammengefasst: Danke liebe Bahn für die Einladung und ich werde künftig verstärkt über euch bloggen. Das Thema Bahnfahren in Deutschland hatte ich bisher noch nicht so auf dem Schirm, aber bei meinem reichweitenstarken Blog kann es interessant sein. Die DB Lounge werden ich ausgiebig testen und ich freue mich auf das Feedback der Community.

Musiktipp: Qxygene 3 von Jean-Michel Jarre

7. Dezember 2016
40 Jahre nach Oxygene kommt nun Oxygene 3.

40 Jahre nach Oxygene kommt nun Oxygene 3.

Mir war nicht ganz wohl, als ich die CD auspackte und in den Player legte, den Kopfhörer aufsetzte und Play drückte. Nach den ersten Takten, nach den ersten Stücken war ich allerdings versöhnt. 40 Jahre nach dem Erscheinen von Qxygene veröffentlichte Elektronikpionier Jean-Michel Jarre vor kurzem seinen dritten Teil. Nach zwei Alben der jüngsten Zeit, die mir eher durchschnittlich gefallen haben, kommt jetzt Oxygene 3 auf den Markt. Es ist eine solide Weiterentwicklung des Konzepts und das Album macht mir einen riesigen Spaß. Ich vermisse zwar das Blummbern und Zischen der alten Tage, aber Jean-Michel Jarre hat seine Ideen weiterentwickelt und ins 21. Jahrhundert gerettet. Qxygene 3 ist moderner geworden ohne seine Ursrpünge zu verleugnen.

Den ersten Eindruck von Qxygene 3 bekam ich im November bei einem Konzert in Nürnberg. als Jean-Michel Jarre den Track 17 aus dem neuen Album live spielte. Das Konzert und auch die Musik von Qxygene 3 hat mir gefallen, wie ich auch in meinem Blog geschrieben habe.
Nun Oxygene 3 setzt die Tradition der Nummerierung fort. Dieses Mal sind die Stücke Oxygene 14 bis 20 enthalten und zudem ein Continuous Mix. Ich habe mir die Oxygene Trilogy gekauft. Zwar hatte ich das Album von 1976 auf LP und CD, das Album Oxygene 2 finde ich nicht mehr und so war der Kauf der Trilogie beschlossene Sache.
Das neue Album startet unaufgeregt, sphärisch. Als ich die ersten Takte hörte, löste sich die Spannung. Endlich, endlich bringt er mir das, was ich an Jarre mag. Allerdings sind die Melodien des ersten Albums in den 40 Jahren verloren gegangen. Jarre ist mit der Zeit gegangen. Es gibt heute viel mehr Rhythmus und weniger Melodie. Vielleicht hat er sich auch mit den Sequenzer ein paar Mal zu einfach gemacht. Das war bei der Electronica-Tour zu bemerken und ist auch hier zu bemerken. Als Fan der ersten Stunde stört mich das ein wenig, aber es ist wohl der Lauf der Dinge.
Die Begeisterung über die elektronischen Klänge wird Jarre heute nicht mehr auslösen. Was vor 40 Jahren eine Revolution war und zum Gesprächsthema war, provoziert heute keinen mehr. Elektronische Musik ist heute Bestandteil der Musikwelt geworden, aber das sind Tüftler wie Jarre, Schulze, Kraftwerk und Froese zu verdanken. Für mich war die Musik eine Zeitreise. Jarre nahm mich mit auf eine Reise durch meine Gedanken. Was früher Space-Musik war, inspiiert heute meine Gedanken. Als ich den Kopfhörer wieder absetzte, war ich wieder in meinem Musikzimmer. Für die Art der Reise bin ich Jean-Michel Jarre dankbar. Nach Luft schnappen, wie früher einmal, musste ich heute nicht mehr und auch das ist gut so. Oxygene 3 kommt auf mein iPhone und wird eine Zeitlang musikalischer Begleiter auf meinen Reisen sein.

Restauranttipp: Ristorante La Palma Minneci in Fürth

19. November 2016

Ich liebe die italienische Küche und bei einem Abstecher in die Nürnberger Nachbarstadt Fürth schaute ich beim Ristorante La Palma Minneci vorbei, um die vorzügliche italienische Gastfreundschaft zu genießen. Ein Kollege aus Nürnberg gab mir den Tipp mit den Worten: „Die beste italienische Küche in Nürnberg findest du in Fürth!“ Harte Worte, wenn man den Differenzen zwischen Nürnberg und Fürth kennt.
Das Ristorante La Palma Minneci ist in der Karlstraße 24 zu finden und wer die Örtlichkeit betritt, der trifft sofort auf den Hausherren Gianni Minneci.
Er hat seinen Restaurant im Griff. Ich nahm Platz, um Gianni Minneci ein wenig zu beobachten. Er kümmert sich wirklich um seine Gäste, seine Stammgäste freilich werden intensiver betreut, und er hat zudem die volle Kontrolle in seinem Familienbetrieb. In dem Restaurant wird hart gearbeitet. Er und seine Mitarbeiter gönnen sich wenig Ruhe und achten auf Details. Dabei darf das freundliche Wort zum Gast nicht fehlen.
Das alles ist kein Wunder, denn Gianni Minneci hat seinen Beruf von Grund auf gelernt. Gianni Minneci reiste 1973 von einem kleinen sizilianischen Dorf, Castellana Sicula, über die Alpen nach Deutschland. In der Gastronomie begann er als Tellerwäscher. Seine Leidenschaft und Liebe zu diesem Beruf entdeckte er sehr schnell, so dass er innerhalb weniger Jahre vom Tellerwäscher über den Chefkoch bis hin zu einem Spitzenkellner aufstieg. Nach mehrjähriger erfolgreicher Erfahrung beschloss schließlich Gianni Minneci, sich in der Gastronomie selbstständig zu machen und sich den Traum von einem eigenen Restaurant zu erfüllen.
Das ist eine schöne Geschichte, eine Erfolgsgeschichte. Im Jahre 1984 eröffnete er das Ristorante La Palma in Fürth als reines Familienunternehmen: Gianni Minneci, der älteste Sohn der Familie und dessen 6 Geschwister, die Ihm ebenfalls von Italien nach Deutschland gefolgt waren. Seine Frau Maria Minneci war ebenso seit Anfang andabei und sorgt bis heute für die Frische und Qualität der zubereiteten Speisen. Der Blick in die Küche beweist es. An der Theke gibt es ein Bild von dem Ehepaar.
Das Ristorante La Palma Minneci wurde 2006 zum Italiener des Jahres gekürt wurde. Und die Aussage meine Kollegen über das beste Restaurant Nürnbergs, das in Fürth liegt, kann ich bestätigen.

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Zum Abendessen gab es bei mir Antipasti aus der Vitrine – wunderbar temperiert, damit sich das Aroma entfalten kann.

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Als Zwischengang nahm ich eine hausgemachte Fischsuppe zu mir, dazu wurde Knoblauchbrot gereicht.

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Das Hauptgericht waren Calamari vom Grill, genau richtig gegrillt.
Also, wer einmal in der Frankenmetropole einen guten Italiener mit gehobener Küche sucht, der sollte beim Ristorante La Palma Minneci vorbeischauen. Vorsicht: Die Parkplätze in der Gegend sehr übersichtlich.

Videos von Zimmerchecks in Hotels – Teil 7

5. November 2016

Meine Arbeit macht es notwenig, dass ich auf Reisen gehe. Da ich manches Mal über Nacht bleibe, bette ich mein müdes Haupt in dem einen oder anderen Hotel zur Ruhe. Bevor es aber ans Auspacken geht, drehe ich ab und zu mal ein Video von meinem Zimmer. Es ist eine Art spontaner Hotel- und Zimmercheck, der nicht den Anspruch auf Vollständigkeit hat. Es sind nur spontane Eindrücke, die ich sammle. Ab und zu werde ich in meinem Blog einige dieser Hotel- und Zimmerchecks vorstellen – viel Spaß.
Hotel- und Zimmercheck Motel One, Nürnberg City

Hotel- und Zimmercheck Hotel Garni Leitl, Eggenfelden

Hotel und Zimmercheck Ibis, Nürnberg

Hotel- und Zimmercheck Hotel Goldener Löwe, Bayreuth

Hotel- und Zimmercheck Hotel Nikko, Düsseldorf

Reformationstag – der Luther von Playmobil hat seinen Auftritt

31. Oktober 2016
Martin Luther als Playmobil-Figur.

Martin Luther als Playmobil-Figur.

Gut, dass es die Reformation gab. Heute ist Reformationstag und der Auftakt zum Lutherjahr 2017. Ich werde hier im Blog keine theologischen Ausführungen machen, denn ich habe auch gelernt, dass Religion eine Privatsache ist.
Ich halte es persönlich mit dem alten Fritz „Jeder soll nach seiner Fasson selig werden“ und auch Kants kategorischer Imperativ ist für mich wichtig: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“


Sowohl Friedrich der Große und Immanuel Kant waren nur möglich, weil es Luther gab. Der Luther hat in den Köpfen etwas bewegt und eine Revolution in Europa ausgelöst. Reformation bedeutet Erneuerung und Luthers Gedanken haben die Kirche erneuert und zuvor die Kirchenspaltung ausgelöst. Interessant für mich als Medienfuzzi ist, dass sich die Gedanken Luthers eines neuen Massenmediums bedient haben. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde schließlich der Buchdruck erfunden und die Gedanken von Luther wurden in die Welt getragen. Ich beobachte genau die Wirkung von heutigen Massenmedien, die jeder von uns bedienen kann.
Zurück zu Luther: Ich hab einen Luther bei mir am Schreibtisch stehen. Mein Luther ist eine Playmobil-Figur. Es handelt sich um die Figur 6099 und ich hab meinen Luther zusammen mit der Sonderausgabe von Dürer im Stadttourismus-Amt Nürnberg gekauft. Wer in Nürnberg unterwegs ist, sollte aufgrund des niedrigen Preises zuschlagen.

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Mein Playmo-Luther hat eine Feder in seiner beweglichen rechten Hand. Übrigens, Luther war Rechtshänder. In der anderen Hand hält die Figur die Bibel. Sie hat die Aufdruck „Bücher des Alten Testaments ENDE – Das Neue Testament übersetzt von Doktor Martin Luther“. Der Luther hat eine Mütze auf und trägt einen schwarzen Umhang. Für mich ein Novum bei Playmobil: Es liegt ein Faltblatt mit Lebensstationen von Martin Luther bei.

Bei einem Festgottesdienst ist die neue Lutherbibel gestern offiziell den evangelischen Kirchengemeinden übergeben worden. Es handelt sich nicht um die Playmo-Bibel.  70 Experten hatten in den vergangenen Jahren die Bibelübersetzung auf ihre Genauigkeit überprüft. Fast 12.000 der rund 31.000 Verse wurden in der Neufassung geändert – auf die Wörter gerechnet sind das acht Prozent.

 

Bayerische Friseure übertragen HAARE-Pressekonferenz via Periscope

5. November 2015
Ich übertrug die Pressekonferenz zur HAARE live ins Internet via Periscope.

Ich übertrug die Pressekonferenz zur HAARE live ins Internet via Periscope.

Nächsten Sonntag und Montag findet die größte Friseurveranstaltung Süddeutschlands in Nürnberg statt – die HAARE. Ich arbeite für einen der Veranstalter, dem Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks, damit die Veranstaltung wieder ein Erfolg wird. Vergangenes Jahr kamen 14000 Friseure in die Hallen der NürnbergMesse.
Und die Veranstaltung zu bewerben, fand eine Woche zuvor eine Pressekonferenz für die klassischen Medien statt. Die Medienveröffentlichung war dank DPA ausgezeichnet – aber ich wollte ein paar neue Sachen ausprobieren. Eine Live-Übertragung der Pressekonferenz via Periscope. Warum sollen nur Pressevertreter in den Genuss der Informationen kommen? Getreu dem Motto der Transparenz übertrug ich die ganze Veranstaltung live ins Netz. Insgesamt 145 Aufrufe konnte ich am Ende meiner Periscope-Übertragung vermelden – für mich ein voller Erfolg.

Creativdirektor Dieter Schöllhorn frisierte und ich war live dabei.

Creativdirektor Dieter Schöllhorn frisierte und ich war live dabei.

Der Ablauf sah wie folgt aus. Ich nutzte das leistungsstarke WLAN der NürnbergMesse und schraubte mein iPhone 6 auf ein Stativ und baute es vor dem Counter auf. Der Übertragungswagen in der Hosentasche – so bezeichne ich Periscope gerne.

Periscope ist der Übertragungswagen in der Hosentasche. Hier bin ich bei der Übertragung mit dem iPhone.

Periscope ist der Übertragungswagen in der Hosentasche. Hier bin ich bei der Übertragung mit dem iPhone.

Die Bewerbung der Pressekonferenz fand ein paar Tage zuvor über die Website und Facebook-Seite des LIV Friseure statt. Twitter ist für das Friseurhandwerk im Moment kein adäquates Medium und da die Nutzung von Periscope einen Twitter-Account voraussetze, konnten wir die Dialogmöglichkeiten von Periscope nur ganz bedingt nutzen. Friseure sind in der Regel nicht bei Twitter.

Pressesprecherin Barbara Böck links eröffnete die Veranstaltung.

Pressesprecherin Barbara Böck links eröffnete die Veranstaltung.

Um 10:50 Uhr startete die Periscope-Übertragung. Der von Periscope generierte Übertragungslink wurde dann über die LIV Website und die Facebook-Seite kommuniziert. Um 11 Uhr sollte die PK zur HAARE losgehen, doch leider verspätete der Landesinnungsmeister Christian Kaiser aufgrund von Verkehrsstau ein paar Minuten. Also musste ich die Zeit überbrücken. Ich schnappte mir die Pressesprecherin der NürnbergMesse Barbara Böck und machte mit ihr ein spontanes Interview über die veränderten Aufgaben eines Pressesprechers in einer digitalen Welt. So bekamen die Periscope-Zuschauer zur HAARE Pressekonferenz einen guten Einblick hinter die Kulissen.
Mit ein paar Minuten Verspätung startete dann die Veranstaltung. Vertreter von NürnbergMesse und Landesinnungsverband kamen zu Wort. Anschließend zeigte Creativdirektor Dieter Schöllhorn noch die aktuelle Frisurenmode. Problem: Zur Untermalung der Frisurenshow wurde Musik eingesetzt.
Nach der Show blieb der Stream bei Periscope für 24 Stunden online und konnte angeschaut werden. Die gesamte Veranstaltung wurde auch in der Camera Roll meines iPhones in 720 gespeichert. Ich schnitt die Frisurenshow aus GEMA-Gründen heraus, kürzte die ganze Sache auf 15 Minuten und stellte die Pressekonferenz auf meinen YouTube-Kanal online.


Mit dieser Aktion hat der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks mal wieder gezeigt, wie weit vorne er im deutschen Verbandswesen ist. Die Bayern probieren immer neue Wege der Kommunikation aus, um den Entwicklungen des 21. Jahrhunderts Rechnung zu tragen. Die bayerischen Friseure waren die ersten, die sich vom starren Konzept einer Website verabschiedet haben und auf einen WordPress-Blog gesetzt haben. Facebook und Twitter folgten. Im Moment wird gerade der Instagram-Account mit Leben gefüllt. Und durch Periscope kam nun Bewegbild dazu. Eine Welt haben wir.

 

Digitalisierung – Nägel mit Köpfen machen

13. Mai 2015
Staatsminister Markus Söder machte einen Hangout und ich war dabei.

Staatsminister Markus Söder machte einen Hangout und ich war dabei.

Durch einen Zufall kam ich zu einem Termin mit dem bayerischen Finanzminister Markus Söder als sich dieser für ein Gespräch mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble in Berlin aufhielt. In der bayerischen Landesvertretung gab Söder dem Verein politik-digital.de ein seit Wochen geplantes Google Hangout-Interview zum Thema Digitalisierung. Seit 1998 informiert politik-digital.de über Netzpolitik und ist führender Anbieter von Politiker-Chats.

So sah der Minister den Hangout.

So sah der Minister den Hangout.

Medienprofi wie Markus Söder nun mal ist, nutze er die Chance und beantwortete die zahlreichen Fragen im Google Hangout. Neben einem sachlich fragenden CSU-Mitglied aus seiner Heimatstadt Nürnberg sprach Söder vor allem mit einem Radiomoderator von Radio Charivari 98.6 aus Nürnberg. Sogar der Betreiber des Radiosenders Michael Oschmann war zu diesem Termin gegenüber der komischen Oper in der Landesvertretung erschienen, um den Google Hangout zu verfolgen.

Erinnerungsfoto vom Erinnerungsfoto.

Erinnerungsfoto vom Erinnerungsfoto.

Der Radiosender hatte einige Fragen seiner Zuhörer gesammelt, die Söder zur Zufriedenheit der Fragesteller und des Moderators Christian Marx in 45 Minuten beantwortete. Aus Sicht des CSU-Politikers war die digitale Bürgersprechstunde ein Erfolg. Einige Fragen drehten sich dabei doch sehr um die Unsimmigkeiten zwischen Nürnberg und Fürth und sind bundesweit nicht gerade von Bedeutung. Hier gibt es den ganzen Hangout. Und hier gibt es das ganze Video von 45 Minuten als 4:30 Minuten via Hyperlapse:


Als digitaler Nomade befürworte ich diese Art der Kommunikation, besonders wenn es um das Thema Digitalisierung geht. Söder hat alles richtig gemacht. Aktionen wie einen Google Hangout oder Live-Sendungen via Periscope sind hier die richtigen Werkzeuge, allerdings ob sie die erlaubten Werkzeuge für ihn als Politiker sind, sei dahingestellt. Söder oder ein anderer sind mit solchen Aktionen ein Sender im Sinne der Landesmedienanstalten und als Sender brauchen sie nach Meinung einiger Juristen eine Sendelizenz, wenn mehr als 500 Zuschauer die Übertragung rein technisch empfangen können.

Radiobetreiber Michael Oschmann (l.) schaute sich den Hangout vor Ort an.

Radiobetreiber Michael Oschmann (l.) schaute sich den Hangout vor Ort an.

500 ? – im Falle von Google Hangouts und Periscope-Übertragungen ist das lässig der Fall. Schon die Kanzlerin hatte mit ihrem Google Hangout zur Bundestagswahl Schwierigkeiten mit ihrer eigenen Landesmedienanstalt in Berlin/Brandenburg bekommen. Das ganze System der Sendelizenzen ist anachronistisch und meiner Meinung nach für ein digitales System nicht geeignet. Es mag sinnvoll in Zeiten knapper und begrenzter Sendefreuqenzen gewesen sein sein, im digitalen Zeitalter ist es komplett überholt. Hier könnten sich die beiden bayerischen Digitalisierungsexperten Markus Söder und Ilse Aigner eine Namen machen und die Sache mit ihrem Parteikollegen Siegfried Schneider von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien klären. Das Netz würde es ihnen danken.

Die bayerische Landesvertretung war Ort der Übertragung.

Die bayerische Landesvertretung war Ort der Übertragung.

Blogger im RL: Heike Stiegler von Heikes Stadtgeflüster

28. April 2015

Wir Blogger sind schon ein interessantes Völkchen. Ich selbst bin Mitglied der IronBlogger München, einer Vereinigung von Bloggern. Es geht uns um Vernetzung, Ideen und Feiern. Als Mitglied muss man mindestens einmal die Woche bloggen, sonst zahlt man in die Vereinskasse, deren Inhalt dann regelmäßig versoffen wird.
Dann gibt es verschiedene Twittertreffen, Barcamps, Stammtische, Konferenzen. Und es gibt es wieder spontane Begegnungen mit Leuten, deren Blogs ich seit langem verfolge, aber es irgendwie noch nicht geschafft habe, sich im RL (Real Life) mal zu treffen. So ein Blog ist Heikes Stadtgeflüster und die Bloggerin dahinter ist Heike Stiegler. Ich folge ihr in Facebook und in Twitter seit einer gefühlten Ewigkeit, aber ein Treffen Face to Face haben wir nie geschafft. Bis jetzt: Die Nürnberger Heike Stiegler organisierte einen Event in Franken und ich nahm daran teil.
Der Blog Heikes Stadtgeflüster dreht sich um Menschen und das finde ich prima. Geschichten über Menschen sind das Salz in Suppe der Blogosphäre. Anders wie meine Blogs, setzt Heike Stiegler massiv auf Audio, speziell auf Audiopodcasts. Als gelernte Radio-Frau versteht sie hervorragend den Umgang mit Ton. Sie selbst schreibt: „Dennoch war ich am Anfang nicht recht überzeugt von „podcast“. Meiner Meinung nach würden „podcast“ nicht genutzt werden und schon gar keine Zukunft haben. Ich komme aus der visuellen Welt und war/bin der Meinung, eine Geschichte kann nur durch gute Bilder und Videos richtig ansprechend wirken. Lange Zeit gab es für mich nur zwei Alternativen – entweder ein gut gemachter, aber relativ kurz gefasster Text mit vielen schönen ansprechenden Bildern, oder ein drei- bis maximal fünfminütiges Video, das gerne aber auch noch kürzer sein darf.“
Da der Blog Stadtgeflüster hauptsächlich um Franken geht, speziell um Nürnberg, ist es natürlich ideal, dass ich so den fränkischen Dialekt so hören kann. Ihr Motto: „Ich bin ja der festen Überzeugung, dass jeder Mensch seine persönliche Geschichte hat, nur wissen die meisten das meist selbst nicht. Mein zweiter Spruch ist immer: Geschichten liegen auf der Straße, man muss sie nur aufgreifen.“ Dies finde ich eine hervorragende Idee. Heike Stiegler interviewt große und kleine, wichtige und unwichtige, schillernde und blasse Persönlichkeiten aus dem fränkischen Raum. Immer wieder schafft sie es, eine Geschichte aus ihren Interviewpartner herauszukitzeln. Eine Geschichte, die es wert ist, sich anzuhören. Sie selbst schreibt: „Nachdem ich mich im Studium nun eingehender mit dem Thema „podcast“ beschäftigen musste stellte ich schnell fest, dass hier ein ganz anderer Vorteil versteckt liegt, den weder geschriebener Text, noch Video jemals erfüllen können.  Ein Audio-Beitrag kann sehr gut angehört werden, während man eine andere Aufgabe erfüllt.“
Zudem hat sich Heike Stiegler auf dem Bereich Mojo spezialisiert. Dahinter verbirgt sich der Begriff Mobile Journalism. Dies ist ein aktueller Trend im Journalismus, den Heike Stiegler schon seit langem verfolgt und sie sich so zu einer Expertin im deutschsprachigen Raum herausgemausert hat. Berühmt geworden ist ihre gelbe Tasche. Dort ist das Equipment für Mojo verstaut. Diese gelbe Tasche ist inzwischen zu einem Markenzeichen von Heike Stiegler geworden.
Während einer Autofahrt durch Franken erzählte sie mir das Geheimnis von Heikes Stadtgeflüster und ihre Arbeitsweise. Dieses Gespräch drehte ich in meinem iPhone mit.