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Facebook Seitenmanager stürzt nach Update ab – Meine Lösung

16. Oktober 2015

Als digitaler Nomade bin ich mit dem iPhone und iPad unterwegs und nutze zahlreiche Apps für meine Schulungen und meine journalistische Berichterstattung. Das MacBook setze ich selten ein, ich bevorzuge die mobilen Geräte und ich freue mich auf das iPad Pro.
Jeden Abend vor dem Einschlafen aktualisiere ich meine Apps. So auch vor drei Tagen. Über Nacht lade ich die Softwareupdates herunter, um am nächsten Morgen die neuen Versionen einzusetzen. Das hat in der Vergangenheit wunderbar geklappt.

Das Versprechen von Facebook.

Das Versprechen von Facebook.

Bis jetzt: Der Facebook Seitenmanager wurde von Facebook auf die Version 33,0 mit 95,4 MByte aktualisiert. Und seitdem geht am iPhone und iPad nichts mehr. Die Software startet und stürzt ab. Was soll der Dreck?
Ich brauche den Seitenmanager um für meine Firmenseite redaktion42 und Kundenseiten aktuelle Meldungen und Bilder zu posten, um die Kommunikation aufrecht zu erhalten. Dafür werde ich auch bezahlt. Das geht jetzt nicht mehr. Der Umweg über das Webinterface ist lästig.
Was bildet sich Facebook eigentlich ein? Ist in dem Laden keiner in der Lage die Software vor dem Einstellen in den App-Store zu testen? Wenn ich die Kommentare der aktuellen Version ansehe, lese ich vernichtende Urteile. Auch ich habe kommentiert.

Vernichtende Kommentare nach dem Update.

Vernichtende Kommentare nach dem Update.

Facebook gibt es Neuigkeiten für die Aktualisierung an: „Neu in 33.0: Fehlerbehebungen zur Schnelligkeit der App, Fehlerbehebungen zur Zuverlässigkeit der App“. Ha ha ha, selten so gelacht. Zuverlässigkeit? Der Witz war gut.

Die Lösung: App löschen und neu laden.

Die Lösung: App löschen und neu laden.

Was ist die Lösung des Problems? der klassische Neustart des iPads und iPhones klappt nicht. Der Workaroud ist: App vom Device löschen und dann wieder aus der Cloud laden. Das dauert je nach Leitung zwar ein paar Minuten, doch dann funktioniert wieder alles wie es sein sollte. Hilfreich wäre es, wenn Facebook diesen Tipp einstellt. Das erwartete ich eigentlich als Service des Unternehmens.

Update:  soeben kam das Update von Facebook- jetzt läuft es wieder

Apple Watch als Spionage-Tool meiner biometrischen Daten?

30. April 2015

In wenigen Tagen werde ich, wenn Apple will, meine Apple Watch am Arm tragen. Ich freue mich schon auf meine Apple Watch. Apple steigt damit in ein komplett neues Geschäftsfeld ein und ich als User muss mir mehrGedanken über meine biometrischen Daten machen. Meinen Fingerabdruck hat Apple bereits durch TouchID auf dem iPhone. Jetzt kommen meine Gesundheitsdaten dazu.

Die Apple Watch - ich bin so so gespannt.

Die Apple Watch – ich bin so so gespannt.

In meinem Seminaren über Medienkompetenz erkläre ich immer: Die größte Lüge im Internet ist der Satz: „Ja, ich habe die AGB gelesen.“ Kaum jemand schaut sich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen näher an – ich auch nur manchmal. Aber gerade im Hinblick auf meine biometrischen Gesundheitsdaten sollten wir User es besser tun. Ich erinnere mich noch an eine Android-Taschenlampen-App, die 2013 das komplette Adressbuch und die Standortdaten ausgelesen und nach Hause geschickt hat. Dieses System ist bei Fitness-Armbändern – und dazu gehört die Apple Watch – auch kritisch.
Die Verbraucherschützer mahnten zur Vorsicht bei der Apple Watch. Die Uhr kann die Herzfrequenz messen und Schritte zählen. Die eingebauten Sensoren können Körperfunktionen ausforschen. „Verbraucher haben keine Wahl, auf die Sensoren zu verzichten. Sie sind in jeder Version der Uhr enthalten“, kritisiert Christian Gollner, Datenschutzexperte der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. In Verbindung mit dem iPhone erlaubt die Apple Watch technisch eine umfassende Kontrolle der körperlichen Aktivitäten. Spezielle Apps können mit den gesammelten Daten zum Beispiel nicht nur vage den Kalorienverbrauch errechnen, sondern auch eine gesunde oder ungesunde Lebensweise versuchen zu ermitteln. Das Gleiche gilt für die Fitness-Armbänder anderer Hersteller.
Das ist richtig und ich möchte dieses System für meine persönliche Fitness einsetzen. Solche gesundheitsbezogenen Überwachungsfunktionen können nützlich sein, um einen genauen Einblick in die eigene Kondition zu erhalten. Also werde ich die Apple Watch mit der Health-App koppeln. Aber, wie immer, hat die Medaille zwei Seiten. Was passiert denn, wenn Versicherungen an diese biometrischen Daten herankommen und unterschiedliche Versicherungstarife vorschlagen. Das wäre das Ende der Solidargemeinschaften im Versicherungswesen. „Werden die höchst sensiblen Daten personenbezogen weitergegeben und ausgewertet, können sie Schaden anrichten“, erklärt Gollner. „Unternehmen könnten ihre Werbung, Angebote und Preise anhand des Gesundheitsprofils zum Nachteil der Verbraucher anpassen oder ihnen wegen des Gesundheitszustands bestimmte Leistungen verweigern.“
Die Verbraucherschützer raten: Der beste Datenschutz besteht, wenn Daten gar nicht erst erhoben werden können. Das wäre für mich gegen den technischen Fortschritt. Ich muss die Health-App ja nicht nutzen. Und denn leisten die Verbraucherschützer hier eine wertvolle Arbeit.


Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz setzt sich bei der Reform des EU-Datenschutzrechts für eine Umsetzung der Prinzipien „Privacy by Design“ und „Privacy by Default“ ein. Danach müssen Geräte und Dienste von Grund auf so gestaltet oder zumindest voreingestellt sein, dass sie nur die Daten erheben, die für die Nutzung tatsächlich erforderlich sind. Das war bei der Taschenlampen-App nicht der Fall.
Für meinen Teil werde ich die Uhr einsetzen, aber die Branche genau verfolgen, welche App, was tun. Durch die Diktatur von Apple in eigenen App-Store habe ich zumindest den Glauben daran, dass nicht jede App den Weg in den Store findet. Das sieht in der Android-Welt anders aus.

Endlich: Pokémon aufs iPad

15. Februar 2013

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Wahrscheinlich sind viele Kinder in einem gewissen Alter im Pokémon-Fieber. K1 und K2 bei uns zu Hause sind es auf jeden Fall. Und ich bin ja Mangas und Anime durchaus aufgeschlossen, aber das Pokémon-Universum hat sich mir noch nicht erschlossen. Zu kompliziert erscheinen mir die verschiedenen Angriffs- und Verteidigungsmöglichkeiten. K1 dagegen scheint ein Experte zu sein: Er kennt Stärken und Schwächen der einzelnen Figuren, diskutiert liebend gerne mit der völlig ahnungslosen Mutter und gibt mir immer neue Bitten für irgendwelche Stärkentabellen aus dem Netz als Hausaufgabe.

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Ich muss zugeben, mein hauptsächliche Pokémon-Wissen beziehe ich aus den Spielfilmen. Den ersten Spielfilm habe ich damals sogar im Kino geschaut. Aber natürlich ist das Pokémond-Universum größer. Ich bin mir sicher, wenn K1 und K2 von den Neuerungen etwas mitbekommen, dann ist das iPad belagert. Vor kurzem gab The Pokémon Company International die Veröffentlichung der offiziellen Pokémon TV App bekannt, die ab sofort gratis für iPhone, iPad und iPod touch erhältlich ist—und bald auch für Android-Geräte verfügbar sein wird. Über die Pokémon TV App können Fans die vielen Abenteuer von Ash, Pikachu und ihren Freunden aus den Lieblingsepisoden der Zeichentrick-Fernsehserie erleben. Wöchentlich werden neue Episoden aus der Sammlung von mehr als 700 Folgen aus 15 Staffeln veröffentlicht. Zusätzlich können sich Fans mit der Pokémon TV App besondere Beiträge, Trailer und Pokémon Filme ansehen. Mit der Nutzung der Pokémon TV App fallen die normalen Datenübertragungsgebühren an. Die Pokémon TV App ist in Ländern außerhalb Asiens erhältlich und kann im App Store heruntergeladen werden.

Ich hab sie mir auf jeden Fall geladen und werde K1 nun mit Insiderwissen überraschen. Wäre doch gelacht, wenn ich K1 in Sachen Pokémon nicht überrunden kann. Aber nichts verraten.

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Blumen gießen mit dem iPhone

9. Januar 2013

Ich gebe es zu, ich habe keinen grünen Daumen. Für die Pflanzenpracht im Garten und den vier Wänden ist die Ehefrau (freiwillig) zuständig. Für meine Pflanzen in meinen Arbeitszimmer muss ich mich aber selbst kümmern, so ist der Deal. Und muss gestehen, mein Fokus liegt nicht auf der Pflanzenwelt in meinem Arbeitszimmer. Die Konsequenz: so manche Pflanze kämpft eine schwere Schlacht, einige verlieren, andere gewinnen. Mir wäre es lieb, wenn ich ans Gießen oder Pflanzenpflege erinnert werde. Klar, ich könnte mir einen Eintrag im Kalender machen, aber das ist nicht individuell abgestimmt auf die jeweilige Pflanze.

Für so Leute wie mich, zeigt ein Anbieter auf der CES 2013 in Las Vegas jetzt eine Lösung. Parrot bringt Flower Power. Parrot ist bei mir zu Hause durch die fliegende Done AR.Parrot bekannt. Flower Power ist eine Plastiklösung in grün und braun, die mit Bluetooth ausgestattet ist. Das Plastikteil mit AAA-Batterie wird in den Blumentopf gesteckt und informiert mich über den Wasserstand und Zustand der Pflanze. Eine App mit dahinterliegender Datenbank greift dann auf eine Parrot Cloud zu und klärt die notwendigen Maßnahmen ab. Das Ganze ist noch in der Erprobungsphase, soll aber irgendwann kommen.

Klingt für mich sehr interessant, Preis und Lieferzeitpunkt stehen noch nicht fest. Grundsätzlich ist die Bluetooth-Lösung für mich eher nachteilig, weil ich Bluetooth bei mir nicht die ganze Zeit am iPhone an ist. Besser wäre eine Lösung via WLAN, wie sie der Mitbewerber Koubachi bietet. Noch besser: Die Sache ist lieferbar und funktioniert.

Der Sensor meldet dem iPhone, wann die Pflanze Wasser braucht.

Der Sensor meldet dem iPhone, wann die Pflanze Wasser braucht.

Der Koubachi WiFi Pflanzensensor ist bereits erhältlich und sammelt die Daten der Pflanze. Die Übermittlung erfolgt via WLAN, wobei die App lernt, wie sich die individuelle Pflanzenwelt entwickelt – ich muss natürlich erst einmal der App sagen, welches Grünzeug ich habe.

Der Sensor kostet rund 90 Euro. Wie funktioniert die Sache? Der Koubachi WiFi Pflanzensensor verfügt über einen Bodenfeuchtigkeitssensor und misst zusätzlich die Lichtintensität sowie die Temperatur. Über die eingebaute WLAN-Schnittstelle sendet der Sensor diese Daten an die so genannte Koubachi Plant Care Engine in die Cloud, wo diese ausgewertet werden. Ich erhalte danach detaillierte Hinweise, die mich bei der Pflege meiner Pflanzen unterstützen. Aber natürlich sind 90 Euro pro Pflanze nicht unbedingt preiswert, aber bei teueren Pflanzen wie mein Bonsai ist die Lösung ideal.

Abhängig von Pflanzentyp, Jahreszeit und Wohnort gibt mir der interaktive Pflegeassistent von Koubachi Pflegehinweise, basierend auf Pflanzenpflegemodellen. Ich bin kein Gärtner oder Florist und kann diese Hinweise nicht genau beurteilen, aber ich habe ein gutes Gefühl. Aus der Pflanzen-Enzyklopädie wählen ich meine Pflanze aus, kalibriere diese einmalig und ab da übernimmt Koubachi die Aufsicht über die Pflege. Ist die Zeit gekommen, verschickt Koubachi eine Nachricht aufs iPhone, dass die Pflanze Wasser oder Dünger braucht oder besprüht werden muss. Die Anwendung kann kostenlos als App für das iPhone im App Store heruntergeladen oder alternativ als Web-App im Internet genutzt werden.

Sonntag ist der beste App-Tag

2. März 2012

Wann ist eigentlich der beste Tag, um eine App zu veröffentlichen? Diese Frage ging der Software-Hersteller Quark nach und für mich ist das Ergebnis überraschend: Der Sonntag. Man könnte denken, der Sonntag sei ein eher ruhiger Tag und nicht gerade der Tag der großen Umsätze. Eine jüngst durchgeführte Untersuchung des Android Market und Apple App Store beweist jedoch das Gegenteil:

Der beste Tag, um eine neue App in einem App Store zu starten, ist der Sonntag, so lautet das Ergebnis der Analyse, die der Suchdienst Mobilewalla kürzlich in seinem Developer-Forum veröffentlicht hat. In der Studie wurden 17 Wochen lang die Veröffentlichungen im Apple App Store und im Android Market untersucht. 91.754 iOS Apps und 122.220 Android Apps wurden innerhalb des Untersuchungszeitraumes neu in die App Stores aufgenommen.

Die Analyse zeigte, dass die meisten Entwickler den Mittwoch als Launch-Termin für ihre Apps bevorzugen oder diesen Wochentag durch den Freigabe-Prozess zugewiesen bekommen. Am Sonntag ist jedoch die Chance, eine App unter den Top 240 zu platzieren, am größten. Die Top 240 sind in der Untersuchung von Mobilewalla diejenigen Apps mit dem höchsten Ranking des jeweiligen App Stores. Von den am Sonntag veröffentlichten iOS Apps schaffen es 42 Prozent in diese Gruppe. Bei Android sind es laut Studie elf Prozent.

Der Freitag ist statistisch gesehen der ungünstigste Tag für den App-Launch im Apple App Store. Am Freitag erreichen nur zehn Prozent der iOS Apps einen Platz unter den Top 240. Android Apps haben es am Donnerstag am schwersten. Im Android Market schaffen es donnerstags nur sieben Prozent der Neustarts in die Top 240.

Ähnliches kann Thomas Eisenbarth von der deutschen Android-Plattform SmartAppFinder berichten. „Scheinbar ist der User bereit am Sonntag sich mit seinem Smartphone zu beschäftigen und neues Futter auf sein Gerät zu laden.“