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Kaufberatung: DJI Osmo Pocket 3 oder DJI Osmo Pocket 4

7. Mai 2026

Nun ist sie da und ich habe sie seit Erscheinen im Einsatz: Die DJI Osmo Pocket 4 ist eine sehr kompakte Gimbal-Kamera, die sich besonders für Vlogs, Social-Media-Clips, Interviews und schnelle Reportageaufnahmen eignet. Durch die integrierte 3-Achsen-Stabilisierung entstehen auch aus der Hand ruhige, professionell wirkende Videos. Der 1-Zoll-CMOS-Sensor, Aufnahmen in 4K mit bis zu 240 fps, 10-Bit D-Log und ein hoher Dynamikumfang machen die Kamera auch bei schwierigen Lichtverhältnissen interessant. Praktisch sind außerdem der drehbare Touchscreen, der verlustfreie 2-fach-Zoom, ActiveTrack 7.0 sowie der integrierte Speicher von 107 GB. Damit ist die Osmo Pocket 4 ein leichtes, flexibles Werkzeug für alle, die ohne großes Equipment hochwertige Bewegtbilder produzieren möchten. Doch lohnt sich der Kauf?

Wenn es weniger um technische Daten als um die praktische Kaufentscheidung geht, dann ist die DJI Osmo Pocket 3 vor allem die vernünftigere Wahl für alle, die eine sehr gute, kompakte Vlogging- und Alltagskamera suchen, ohne jedes neue Extra zu brauchen. Sie bietet bereits einen 1-Zoll-Sensor, 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde, 3-Achsen-Stabilisierung und den drehbaren 2-Zoll-Touchscreen – also genau die Funktionen, die für Reisevideos, Familienaufnahmen, Social-Media-Clips und einfache Reportage-Situationen meist völlig ausreichen. Dazu kommt: Sie ist etwas leichter als die Pocket 4 und bleibt damit die etwas schlankere Immer-dabei-Kamera.

Die Osmo Pocket 4 lohnt sich dagegen vor allem für Nutzer, die häufiger und bewusster filmen, also etwa für ambitionierte >, Solo-Videografen oder Menschen, die regelmäßig unterwegs Inhalte produzieren. Ihr größter Vorteil ist nicht nur das Datenblatt, sondern die Summe kleiner Verbesserungen im Alltag: Sie filmt 4K mit bis zu 240 fps statt 120 fps, bietet laut DJI 14 Blendenstufen Dynamikumfang, 10-Bit D-Log, 107 GB internen Speicher, ein helleres 1000-Nit-Display und eine deutlich längere Laufzeit von bis zu 240 Minuten. Wer oft spontan dreht, längere Sessions aufnimmt oder stärker mit Slow Motion und Farbkorrektur arbeitet, bekommt damit einfach mehr Reserven.

Für viele Käufer läuft die Entscheidung deshalb auf eine einfache Frage hinaus: Willst du eine sehr gute Pocket-Kamera – oder die aktuell rundere Arbeitsmaschine? Wer hauptsächlich unkompliziert filmen will, bekommt mit der Pocket 3 schon sehr viel Kamera in sehr kleinem Format. Wer dagegen öfter an Grenzen stößt, etwa bei Akkulaufzeit, Displayhelligkeit, interner Speicherung oder bei besonders flüssigen Slow-Motion-Aufnahmen, fährt mit der Pocket 4 besser. Besonders der integrierte Speicher ist ein praktischer Unterschied: Bei der Pocket 3 bist du auf microSD angewiesen, bei der Pocket 4 kannst du sofort loslegen und zusätzlich trotzdem Karten verwenden.

Auch für unterschiedliche Nutzertypen lässt sich das gut zuspitzen: Für Urlaub, Familienmomente, Vlogs nebenbei und unkomplizierte Social-Media-Videos reicht die Pocket 3 sehr wahrscheinlich vollkommen aus. Für regelmäßige Content-Produktion, bezahlte Videoprojekte, intensivere Nachbearbeitung und mehr Aufnahmezeit am Stück ist die Pocket 4 die sinnvollere Investition. Dass DJI bei der Pocket 4 zusätzlich Funktionen wie ActiveTrack 7.0, intelligenteres Fokussieren, Gesture Control und neue Bedienelemente wie zwei zusätzliche Tasten hervorhebt, zeigt auch, dass sie klar stärker auf Creator mit etwas höherem Anspruch zielt.

Unterm Strich ist die Osmo Pocket 3 die bessere Wahl für Preisbewusste und alle, die sagen: Ich will einfach eine kleine, sehr gute Kamera. Die Osmo Pocket 4 ist die bessere Wahl für alle, die sagen: Ich filme häufig genug, dass mir mehr Tempo, mehr Ausdauer und mehr Komfort wirklich etwas bringen. Wenn der Preisunterschied für dich überschaubar ist und du die Kamera oft nutzt, spricht vieles für die Pocket 4. Wenn du eher gelegentlich filmst, ist die Pocket 3 wahrscheinlich der klügere Kauf.

Eine Sache, die mich wirklich begeistert an der Version 4 ist das Synchronisieren des Bildes bei 50 Herz. Ich filme viel in Ausstellungen oder Küchen und bei den 50 Herz-Lampen an der Decke, entsteht auf dem Bild ein lästiges Flimmern. Das ist mit der Osmo Pocket 4 endgültig vorbei. Nach zwei Sekunden ist das Bild sychronisiert und man kann bedenkenlos ohne Flimmern filmen.

Künftig verwende ich die Osmo Pocket 3 als Streaming-Kamera in meinem Studio und schließe sie über OBSBOT UVC to HDMI an mein ATEM über HDMI an. Ist zwar teuer, läuft aber perfekt.

Smart, stylish, sozial – wenn meine Brille mehr kann als gut aussehen!

26. März 2025

Leider gibt es die Apple Vision Pro nicht in meiner Brillenstärke, aber bei einem Seminar habe ich die Meta-Brille mal ausprobiert. Vielen Dank Ingo. Vor Jahren testete ich die Google Glass, die zwar innovativ war, aber technisch noch nicht so weit war. Die Meta-Brille hat dagegen heute einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht.

Im Moment gibt es neue Ray-Ban Versionen, die eine Kooperation mit Meta eingegangen sind.
Die Ray-Ban Meta Smart Glasses sind eine Kooperation zwischen Meta und Ray-Ban, die klassische Brillen mit smarten Funktionen kombiniert. Diese Brillen richten sich an Social-Media-affine Nutzer und bieten eine funktionale Erweiterung für Smartphones, ohne jedoch Augmented- oder Virtual-Reality-Funktionen zu integrieren.

Ich habe die Zukunft auf der Nase - Google Glass
Ich habe die Zukunft auf der Nase – Google Glass

Design und Varianten
Die Brillen im Meta-Shop sind in den Designs „Wayfarer“ und „Headliner“ erhältlich und bieten insgesamt 21 Variationen, einschließlich Optionen mit Sehstärkekorrektur. Sie wiegen je nach Modell zwischen 48,6 und 50,8 Gramm und sind in verschiedenen Farben wie Schwarz, Blau, Braun und Transparent verfügbar. Das Design bleibt klassisch und elegant, wodurch sie sich optisch kaum von einer regulären Ray-Ban-Brille unterscheiden.

Ich hatte als Ray Ban-Fan die Wayfarer auf, empfand sie aber vom Design als ungewohnt. Im Netz meinte man, ich sähe aus wie Heinz-Rudolf Kunze. Die ist optisch nicht mein Fall. Ich trage seit Jahrzehnten die Clubmaster und solange dieses Modell nicht smart ist, kaufe ich nichts. Allerdings trägt sich die Wayfarer sehr gut.

Technische Ausstattung
Die Ray-Ban Meta Smart Glasses verfügen über eine 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera, die Fotos mit einer Auflösung von 3024 x 4032 Pixeln sowie Videos in 1440 x 1920 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde aufnimmt. Die Kamera ist mit einer Aufnahme-LED ausgestattet, um die Nutzung sichtbar zu machen. Für Audio sorgen zwei offene Ohrlautsprecher und fünf Mikrofone, die eine immersive Aufnahme ermöglichen. Die Brille bietet außerdem Bluetooth 5.3 und Wi-Fi 6 für kabellose Konnektivität sowie einen internen Speicher von 32 GB, der Platz für bis zu 500 Fotos oder etwa 100 kurze Videos bietet.

Funktionen und Bedienung
Die Bedienung erfolgt über Sprachsteuerung, Touchflächen an den Bügeln oder Tasten. Nutzer können Fotos und Videos aufnehmen, Livestreams auf Plattformen wie Facebook und Instagram starten oder Musik über integrierte Lautsprecher hören. Die Brille ist mit der Meta View App kompatibel und erfordert ein Smartphone mit Android 10 oder iOS 14.4 oder höher.

Akku und Preis
Die Akkulaufzeit beträgt etwa vier Stunden bei aktiver Nutzung, wobei das Ladeetui zusätzliche Energie für bis zu 36 Stunden liefert. Der Einstiegspreis liegt bei 329 Euro, was im Vergleich zu regulären Sonnenbrillen deutlich höher ist, jedoch durch die zusätzlichen Funktionen gerechtfertigt erscheint.

Einschränkungen
Obwohl Meta AI in einigen Ländern als Assistenzsystem verfügbar ist, sind diese Funktionen aufgrund europäischer Datenschutzbestimmungen in Deutschland nicht integriert. Die Brille bleibt somit ein reines Wearable ohne KI-gestützte Features.

Insgesamt bieten die Ray-Ban Meta Smart Glasses eine stilvolle Kombination aus klassischem Design und moderner Technologie, die sich besonders für Social-Media-Enthusiasten eignet. Ich warte noch ab – vor allem auf die Clubmaster und vielleicht überlege ich mir auch Kontaktlinsen. Mal sehen, was die Familie dazu sagt.