Posts Tagged ‘MacBook Pro’

Erster Eindruck von Apple AirPods

10. März 2017

Wie geil ist das denn? Ich dachte ursprünglich, was brauche ich schon wieder neue Ohrhörer? Und wie sehen die Dinger eigentlich aus? Gemeint sind die Apple AirPods.
Als die Teile vorgestellt wurden, ging eine Lästerwelle durchs Netz. Ohrenstäbchen im Ohr – das war noch die geringste Bezeichnung. Auch ich habe mir meine Gedanken in meiner Kolumne im iPhone Magazin gemacht. Aber Apple geht konsequent den kabellosen Weg, wie ich in meinem Blog schon im September 2016 geschrieben habe.


Ursprünglich sollten die AirPods zu Weihnachten auf den Markt kommen, aber die Markteinführung verzögerte sich auf 2017. Als sie lieferbar waren, waren sie auch schon ausverkauft. Ich habe die Wunderhörer nur einmal in New York in einem Apple Store ausprobieren können. Da beschloss ich, auch der Apple-Fanboy Matthias braucht so Teile und ich bestellte sie für rund 180 Euro. Ich war spät dran und so verzögerte sich die Lieferung.


Jetzt sind die Apple AirPods bei mir angekommen und ich frage mich, wie ich ohne diese Teile überhaupt leben konnte. Gut, dass ist jetzt übertrieben und der Fanboy ist durchgebrochen, aber das nenne ich mal Revolution.
Nach dem Unboxing hängte ich die Pillenbox mit den Ohrhörern ein wenig an den Strom via Lighting. Die AirPods werden in einer kleinen Plastikkiste aufbewahrt, die auch als Ladestation dient. Brauche ich die Ohrhörer nicht, kommen sie in die Pillenbox, sind aufgeräumt und werden geladen. So soll das ganze System den Tag über durchhalten – das muss der Langzeittest noch zeigen.


Das Koppeln des Ohrhörer ist schlichtweg genial. Keine Fummelei via Bluetooth. Einfach Deckel auf und das Ohrhörer erscheinen auf dem iPhone. Wie geil ist das denn? Meldung bestätigt und fertig. DIe AirPods werden über die iCloud angemeldet und sind so über alle meine Apple Geräte iPhone, iPad Pro, MacBook und MacBook Pro erreichbar. „It works like magic“, hätte Steve Jobs gesagt. Möglich macht dies der neue W1 Chip, den Apple in den AirPods und den neuen Beats Kopfhörern verbaut hat.


Was hatte ich Angst, dass mir die AirPods aus den Ohren fallen. Bei den klassischen Ohrhörern habe ich immer so meine Probleme. Es ist dann doch eine Fummelei. Aber die AirPods sitzen, sie sitzen sehr gut. Ich hab sie getragen als ich im Arbeitszimmer mein Trampolin benutzt habe. Die Teile sitzen im Ohr bombig. Wenn einer verloren geht, dann wird es allerdings wieder recht teuer. Die Ersatzstecker kosten 75 Euro in Deutschland. Eine Ersatzpillenbox kostet auch 75 Euro.


Der Klang ist ordentlich. Natürlich kein Vergleich zu den kabelgebundenen Shure-Studiokopfhörern, aber der Vergleich hinkt. Mein subjektiver Eindruck: Die AirPods klingen besser als die kabelgebundenen Ohrhörer von Apple. Wer genaues will, sollte Audiotest-Magazine lesen, für meine Hörgenuss beim Sport oder unterewegs reicht es. Der Sound bei Spielfilme am iPad Pro wird synchron übertragen und passt somit auch.

Zwischenbericht: Der Einsatz des iPhone 7plus beim mir

2. November 2016

Das iPhone 7plus habe ich jetzt ein paar Tage im Einsatz und es ist Zeit für einen ersten Zwischenbericht. Zunächst habe ich etwas auf das iPhone warten müssen. Die Telekom als mein Provider konnte mir zum Erstveröffentlichungstag mein iPhone 7plus nicht liefern. Skandal – aber dafür kam das iPhone 7 meiner Frau pünktlich. Der Kundenansturm auf der iPhone 7plus war wohl zu groß. Ich bekam das Device eine Woche später in meiner Wunschkonfiguration 256 GByte in Gold. Bisher nutzte ich das iPhone 6plus.


Im direkten Vergleich war das neue iPhone schneller, was keine große Kunst ist, schließlich hat sich in Sachen Prozessorentechnik etwas getan. Nach ein, zwei Tagen im Einsatz merkte ich allerdings den Geschwindigkeitsvorsprung nicht mehr. Ich hatte mich schnell daran gewöhnt.
Auch die riesen Welle, die es bei dem Weglassen der Kopfhörerklinke gegeben hatte, konnte ich nicht nachvollziehen. Ich höre meist wireless und hab nur ganz wenig den kabelgebundenen Lightning-Kopfhörer im Einsatz. Die ganze Diskussion war für mich ein Sturm im Wasserglas, zudem ja ein kostenloser Adapter Lightning auf Klinke dem iPhone beilag. Bei gleichzeitigen Laden und Musikhören über Kabel setzte ich auf die Belkin Lösung und hab auch auch darüber gebloggt.
Ärgerlicher ist dagegen für mich, warum kein Lighting auf USB-C-Kabel dem iPhone dabei lag. Mein MacBook hat USB-C und mein künftiges MacBook Pro, das bestellt ist, ebenso. Ich muss mir das entsprechende Kabel nachkaufen für 29 Euro. Eine Synchronisation über WLAN mag ich nicht, das dauert mir zu lange.
Ungewohnt ist der Home Button. Er existiert nur noch elektronisch und für die Vibration sorgt ein kleiner Motor unter dem Button. Das verwirrt mich seit meinem ersten Einsatz.

Bei schwachen Licht macht das iPhone 7plus eine gute Figur.

Bei schwachen Licht macht das iPhone 7plus eine gute Figur.

Der wirkliche Fortschritt und der absolute Hammer ist allerdings die Fotofunktionen vom iPhone 7plus. Dafür hat sich der Kauf absolut gelohnt. Die Kamera vom iPhone 6plus war ok, die Kamera vom iPhone 7plus ist überragend. Endlich kann ich die Bilder schießen, die ich mir vorgestellt habe. Selbst bei schwachem Licht liefert die Kamera gute Ergebnisse. Ich habe ein paar Motive bei schwacher Beleuchtung geschossen und bin sehr zufrieden. Nun kann ich meine Systemkamera, die ich noch mit herumgeschleppt habe, in Rente schicken. Der Porträtmodus, der als Beta läuft, ist auch von Vorteil. Ebenso verhält es ich mit der Videofunktion, von der ich auch angetan bin. Die Videos liegen nun in 4K vor.

Ich bin bereit – Apple Keynote heute Abend

7. September 2016
Jetzt heiß es abwarten.

Jetzt heiß es abwarten.

Der Apple Store im Netz ist nicht mehr erreichbar. Und ich muss zugeben, ich bin schon gespannt wie ein Flitzebogen, wenn ich an die Apple Keynote heute abend denke. Apple kann es noch immer, obwohl die absolute Geheimhaltung wie unter Steve Jobs Zeiten wohl nicht mehr möglich ist. Zu viele Zulieferer in Fernost verraten die Geheimnisse um neue Produkte. Und natürlich sind die Produktzyklen vorhersehbar. Und dennoch ist jede Keynote für mich ein spannendes Ereignis.
Am Nachmittag wurde bereits der Apple Store vom Netz genommen. Weltweit werden die neuen Geräte eingestellt und auf ein Zeichen von Tim Cock heute nacht freigeschaltet. Noch vor einigen Tagen war ich im Hamburger Apple Retail Store und hab mir die Produkte und ihre Präsentation angeschaut. Viele Leute haben gekauft, einige Apple-Fans, so wie ich, warten aber den heutigen Abend ab. Ich bin gespannt auf das neue iPhone 7, vielleicht auch auf die AppleWatch 2, auf die neuen Betriebssysteme für Mac, iPhone/iPad und AppleWatch. Ich hoffe sehr auf neue Hardware, vor allem auf das neue MacBook Pro.
Mal sehen, ob Tim Cook zu der aktuellen Steuerdebatte in Irland im Rahmen der Keynote Stellung nehmen wird. Den offenen Brief gab es ja bereits.

Eine Nachricht an unsere Kunden in Europa

Eine Nachricht an unsere Kunden in Europa

Und ich weiß jetzt schon, wie die klassischen Massenmedien berichten werden. Die einen werden schreiben, dass es langweilig gewesen sei, weil ja alles bekannt sei. Die anderen werden schreiben, dass Apple nahezu pleite sei, weil keine neuen Ideen da sind. Und wiederum andere werden schreiben, das es ihnen gefallen hat. Ich glaube, ich gehöre zur letzten Sorte.
An Spekulationen will ich mich nicht beteiligen. Ich werde den Abend genießen und habe meine Familie gebeten, dem Internet fern zu bleiben. Ich möchte die volle Bandbreite und werde mir die Übertragung ab 19 Uhr am Apple TV ansehen. Also keine Anrufe, keine Mails, keine Störungen bitte. iPad und iPhone sind aufgeladen zum Twittern. Mein Account ist @redaktion42.
Ach ja: Und ich hätte gerne ein one more thing …

Warum ich mir das neue MacBook in Gold leisten werde und Apple einfach visionär ist

4. April 2015

Als ich meinem näheren Umfeld mitteilte, dass ich mich für ein neues MacBook in Gold interessiere, brach ein Sturm der Entrüstung und Verwunderung auf mich nieder. Wie könne ich nur als Technikexperte so ein Gerät kaufen? Nur einen Anschluss? Nur so wenig Speicher? Nur einen Standardprozessor? Und noch dazu in Gold, was sei denn das für eine Farbe? „Und übrigens gehe Apple sowieso bald den Bach runter“, so und ähnlich waren die Aussagen. Dann kam noch das zugegeben witzige Fake-Video mit dem spanischen Apple-Ingenieur – Fans erinnern sich.

Bildschirmfoto 2015-04-01 um 15.22.14„Haltet doch einfach den Mund“, lautet meine Antwort. Natürlich gibt es schnellere, leistungsfähigere und auch preiswertere Rechner als das neue MacBook in Gold. Apple spricht mit diesem Gerät eine Zielgruppe an, die sich bisher nur am Rande für Computer, IT und Technikgedöns interessierte. Es gibt Leute, die sich mit schönen Dingen umgeben wollen und für die ist dieses Gerät wunderbar geeignet. Es sind nicht technikbegeisterte Freaks, die Ghz-Zahlen, RAM-Riegel oder HD-Größen wie eine Monstranz vor sich vor tragen und sich darüber definieren.
Es ist wie in meiner Jugend, als ich von meinen sauer ersparten Taschengeld und Konfirmationsgeld endlich meine erste eigene Stereoanlage kaufen konnte. Ich war so stolz. Da kam so einer diese HiFi-Freaks daher und erklärte mir, welchen Mist ich mir da kaufen würde. Die Boxen seien so lala, der Tonabnehmer müsse besser sein, die Kabel hätten einen zu hohen Widerstand und mein Verstärker ginge ja gar nicht. Dabei wollte ich doch einfach nur Musik hören und keine Konzertsaalatmosphäre in meinem Jugendzimmer haben.

Bildschirmfoto 2015-04-01 um 15.22.35
Heute arbeite ich viel mit Kunden, die auch keine Technikfreaks sind. Sie wollen Technik um sich haben, die funktioniert und leicht zu bedienen ist und sie soll schön aussehen. Und das tun die Apple Geräte. Und die Preisdiskussion führe ich schon lange nicht mehr – mit Windows-Anhängern sowieso schon mal nicht. Viele meiner Kunden kommen aus dem Beauty-Umfeld. Die waren über die Haptik und Farben der neueren iPhone-Generationen begeistert. Ich habe es gemerkt, als ich mir ein iPhone 5s und später in iPhone 6plus in Gold zulegte. Den Leuten gefiel es. Beim iPad Air 2 war es übrigens genauso.
Bei der Bestellung werde ich mich an meinen Füller erinnern. Ich schreibe gerne mit Füller und habe auch ein paar Füller meines Vaters im Einsatz. Und ich habe mir einen Montblanc-Füller nach Jahren endlich gekauft. Es war eine seltene Sonderediton nach meinem Lieblingsdichter. Als nächstes will ich mir auch eine Hitchcock-Variante zulegen. Und natürlich kann ich auch mit dem Werbekugelschreiber schreiben, den ich beim jüngsten Hotelaufenthalt vom Nachtkästchen mitgenommen habe. Auch dieser Kugelschreiber kann schreiben, hat aber irgendwie nicht das Luxusgefühl. Gleiches lässt sich bei meinen Jackets, Schuhen oder Hemden schreiben. Und daher bestelle ich mir das MacBook in Gold – basta.
Zur Beruhigung der Technikfraktion: Ich habe ein aktuelles MacBook Pro und einen Mac Pro, um anfallendene Renderings und Videoschnittorgien bewältigen zu können. Aber aus oben genannten Gründen werde ich mir ein neues MacBook zulegen. Und jetzt könnt ihr weitermeckern.

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Sesame 2: Ein Sicherheitsschloss für meinen Mac auf Seminaren

29. Januar 2015
Sesam öffne dich - Sicherheit am Mac.

Sesam öffne dich – Sicherheit am Mac.

Wenn ich auf meinen Seminaren bin, dann habe ich manches Mal das Problem, dass ich immer wieder meinen Seminarrechner – ein MacBook Pro – verlassen muss. Ich weiß natürlich, dass ich vor Verlassen meines Seminararbeitsplatzes meinen Rechner sperren sollte, jedoch erscheint mir das oft in Anbetracht der kurzen Abwesenheit und des späteren Entsperrens zu lästig oder ich vergesse es schlichtweg. Ich habe gegen meine Vergesslichkeit jetzt eine hervorragende Abhilfe gefunden, die ich absolut empfehlen kann: das Bluetooth-Modul Sesame 2 von Atama. Das Tool regelt das Sperren des Rechners automatisch. Für mich hat sich das Sesame 2 zu einem praktischem Helfer für meinen Seminararbeitsalltag entwickelt. Das Teil kostet 50 Euro und ist jeden Cent wert.

Unscheinbar wirkt das Sicherheitstool.

Unscheinbar wirkt das Sicherheitstool.

Das System ist recht einfach. Ein kleine Anhänger kommuniziert via Bluetooth 4.0 mit der installierten App auf dem PC oder Laptop und wird am Körper getragen. Sobald er sich außerhalb einer festgelegten Reichweite befindet, wird der Bildschirm des Macs automatisch gesperrt, sodass kein anderer darauf zugreifen kann. So ist der Benutzer weder von der Dauer bis zur Schlafmodus-Aktivierung abhängig noch darauf angewiesen sich selbstständig abzumelden. Im Gegensatz zu iPhone-Apps mit gleicher Funktion, die über die Signalstärke die Entfernung messen, berücksichtigt die patentierte Technologie von Atama mehrere Faktoren, wie beispielsweise die Bewegungsrichtung, um ein unkontrolliertes Sperren und Entsperren des Bildschirms zu verhindern. Gleichzeitig wird der Ton stummgeschalten und iTunes angehalten. Sobald sich Sesame 2 wieder in Reichweite befindet, wird der Bildschirm entsperrt, der Ton eingeschaltet, iTunes ab der pausierten Stelle gestartet und die Arbeit kann so schnell und einfach fortgesetzt werden. Zur Erhöhung der Sicherheit lässt sich auch eine auf zwei Faktoren basierende Authentifizierung einstellen: Zusätzlich zur Anwesenheit des Sesame 2 in Reichweite muss auch ein Passwort eingegeben werden, um den Bildschirm zu entsperren.

Der kompakte Anhänger Sesame 2 ist nur 6mm dick, 10g schwer und dank Bluetooth Smart beträgt die Batterielaufzeit je nach Einsatz mindestens ein Jahr. Am Schlüsselband um den Hals, am Schlüsselring oder in der Hosentasche ist er somit ein nützlicher und doch fast unscheinbarer Begleiter im Alltag. Ich verwende das System bei meinen Seminaren unterwegs und kann es empfehlen. Allerdings sollte man auf die Kompatibilität bei den Macs achten. Unterstützt werden: iMac (ab Ende 2012), MacBook Air (ab Mitte 2011), MacBook Pro (ab Mitte 2012), Mac Mini (ab Mitte 2011), Mac Pro (Ende 2013) und Voraussetzung ist Mac OSx 10.9.x

Tablets waren für mich eine Übergangstechnologie

29. November 2014

Meine Dozententätigkeit bringt es mit sich, dass ich viel unterwegs bin. Und wenn möglich, dann nehme ich den Zug für meine Reisen. Das bedeutet, ich reise mit möglichst wenig Gepäck, um möglichst wenig bepackt zu meinen Veranstaltungen zu kommen.
Vor Ort brauche ich eine Möglichkeit zum Präsentieren meiner Keynote-Dateien., sprich einen Rechner. Bei meinen Präsentationsgerätschaften habe ich eine ganze Reihe mobiler Geräte genutzt. Ich begann mit meinem MacBook Pro, das mir auf Dauer zu schwer wurde. Dann kam ein MacBook Air, das war vom Gewicht okay, aber dann doch unhandlich. Ich wechselte zum iPad, dann zum iPad mini und war eigentlich damit eine Zeitlang ganz zufrieden. Voll zufrieden bin ich jetzt allerdings mit meinem iPhone 6 plus. In Verbindung mit dem HDMI- und VGA-Adapter ist alles in bester Ordnung.
Das Telefon habe ich sowieso dabei und ich spare mir jetzt das iPad mini ein. Es hat gute Dienste geleistet, aber geht wohl jetzt in Rente. Das iPad mini liegt im Grunde nur noch zu Hause herum. Ich muss zugeben, das große iPhone 6 hat mein iPad mini im großen und ganzen ersetzt – zumindest für meine Präsentationen mit Keynote.

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So wie es mir ergeht, scheint es vielen Leuten zu gehen. Die iPad Verkaufszahlen insgesamt gehen bei Apple runter, wenn man das zweite Quartal ansieht. Das bedeutet: Das iPhone 6 plus kanibalisiert das iPad. Aus Insiderkreisen spricht man sogar davon, das iPad mini aufzugeben und stattdessen ein großes iPad auf den Weg zu bringen. Das ist sinnvoll, vor allem für die Bereiche Industrie und Bildung. Und nicht zu vergessen, die ältere Generation.

Akku-Power für MacBooks unterwegs: ChugPlug von Lenmar

25. Oktober 2014

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Die Stromversorgung für iPhone und iPads ist weitgehend geklärt, wenn ich unterwegs bin. Extra-Akku-Power ist immer eingepackt. Ich versuche mit leichtem Gepäck zu reisen, aber ab und zu muss ich den Mac dann doch mitnehmen. Aber was mache ich, wenn ich mir mit dem MacBook unterwegs der Saft ausgeht? Wenn ich auf Reisen bin und keine Steckdose in der Nähe ist? Zwar ist die Akku-Dauer der mobilen Macs grundsätzlich in Ordnung, aber sicher ist sicher.
Aus diesem Grunde empfehle ich die einzige Stromversorgung für MacBooks für unterwegs: ChugPlug von Lenmar, der erste Zusatzakku für MacBooks weltweit. Ich hab das Teil gleich mal gestest und bin zufrieden. Klare Empfehlung von meiner Seite.


ChugPlug versorgt mit einer Kapazität von 4000 mAh ein MacBook Air 11“ bis zu 4 Stunden, ein 13“-MacBook Air oder Pro bis zu 3 Stunden mit zusätzlicher Energie. Ich habe es mit dem MacBook Air 11“ und dem 13“-MacBook Pro gestet und die Herstellerangaben kommen hin. Es natürlich immer darauf an, welche Applikation geräde läuft. Beim Videorendern ist natürlich schneller Schluss als bei klassischer Textverarbeitung, aber das ist ja nichts neues. Schade ist, dass es ChugPlug nicht für das MacBook 15“ gibt. Das Profi-Gerät von Apple hat eine Leistungsaufnahme von 85 W, das liefert der Akku nicht. Für die Arbeit habe ich meist aber mein leichtes MacBook Air dabei und jetzt kann ich während meines nächsten New York-Fluges die Keynote-Präsentation komplett im Flugzeug gestalten. Meinen Energieriegel hab ich ja jetzt dabei.
Bemerkenswert ist das Design von ChugPlug. Es wird wunderbar zwischen Netzteil und Apple Transformator angebracht. Auf der einen Seite des ChugPlug lässt sich das Netzteil anbringen, um den Laptop mit Strom zu versorgen. Auf der anderen Seite wird das Netzkabel angesteckt, um den Akku innerhalb von 4 Stunden wieder vollständig aufzuladen. Er kann an Steckdosen mit einer Netzspannung zwischen 100 und 240 Volt sowie einer Netzfrequenz von 50-60 Hz angehängt werden. Damit steht fest, dass dieser Energielieferant mit dem passenden Reiseadapter weltweit einsetzbar ist. Der 160 Euro teure Akku-Pack kommt im Stoffsäckchen daher und wandert in die Laptop-Tasche.
Allerdings hat ein Akku für ein MacBook auch sein Gewicht: Der Lithium-Polymer-Akku ist 227 x 74 x 28,4 mm (L x B x H) groß und wiegt 530g, also etwas über ein halbes Kilogramm. Über eine LED-Anzeige wird der aktuelle Ladestatus angezeigt.

Coole und ergonomische Sache – aufklebbarer Ständer fürs MacBook Pro

22. Juli 2014

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Bei meinem Seminaren setze ich in der Regel das iPad mini zum Präsentieren ein, aber dann und wann muss das MacBook Pro zum Einsatz. Im Büro steht es zwecks Kühlung auf einem iCurve von Griffin, aber unterwegs wird das MacBook Pro schön warm. Seit kurzem benutze ich zur Durchlüftung Kickflip. Das kleine Plastikteil stellt Laptops in ergonomischem Winkel auf und sorgt dafür, dass ich zum einen gut arbeiten und zum anderen die warme Luft besser abgeführt werden kann.

Eigentlich ist das Kickflip-Teil von Bluelounge total simpel, aber es sind die einfachen Dinge, die oftmals wirklich weiter helfen. Kickflip ist ein aufklebbarer Ständer für das 13“- und 15“-Modell vom MacBook Pro, der den Laptop in einem ergonomischen Winkel anhebt und so eine bequeme Arbeitsweise ermöglicht. Die Preise liegen zwischen 18 und 20 Euro, je nach Modell.

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Der Ständer wird auf der Unterseite des Laptops mit Hilfe eines Klebestreifens befestigt. Durch den  in Deutschland entwickelten und hergestellten High-Tech-Kleber haftet er stark, lässt sich dennoch leicht ohne Rückstände entfernen und kann nach einer Reinigung mit Wasser und Seife wiederverwendet werden. Bei Bedarf lässt sich Kickflip aufklappen, bietet eine praktische Aufstellmöglichkeit und bleibt aufgrund seines schlanken Designs unauffällig, wenn er nicht benötigt wird. Das Teil stört auch nicht, wenn der Rechner in die Laptoptasche für den Außeneinsatz wandert.

Wahrscheinlich passt das Teil auch auf die Unterseite noch anderen Laptops. Da ich nur Macs habe, konnte ich es nicht ausprobieren. Ihr wisst ja, da fällt mir die Hand ab, wenn ich eine Dose nur berühre.

Apps ändern meine Arbeitsweise

10. Dezember 2013

Seitdem ich mein iPad habe, hat sich meine Arbeitsweise komplett geändert. Wenn ich auf Reisen gehen, hab ich in der Regel mein MacBook Pro nicht mehr dabei, sondern nur noch mein iPad. Kurzem kaufte ich mir das iPad Mini mit Retina, um noch weniger Gewicht am Mann zu haben.

Allerdings verlangt die Arbeit am iPad eine neue Arbeitsweise, eine neue Organisationsweise von Daten. Die Cloud wird als Dateiablage für mich immer wichtiger. Und hinzu kommt freilich der Einsatz von Apps. Damit bin ich nicht alleine. Die Bitkom hat neue Zahlen von Apps.

Gut jeder zweite Tablet-Nutzer (54 Prozent) hat bereits Spiele-Apps, E-Books und Co. für sein Gerät gekauft. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter Tablet-Nutzern von Bitkom Research. Am beliebtesten sind Spiele für die Touchscreen-Rechner. Knapp jeder dritte Tablet-Nutzer (31 Prozent) hat bereits eine Spiele-App gekauft. Auch Lesestoff wird häufig für den Tablet-Computer erworben. 30 Prozent der Nutzer eines solchen Gerätes haben bereits E-Books hierfür gekauft, 16 Prozent Zeitschriften oder Zeitungen. Knapp jeder Vierte hat bereits Musik-Dateien erworben, jeder achte (12 Prozent) Hörbücher. Kostenpflichtige Filme und Serien wurden von 11 Prozent heruntergeladen.

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Tablet Computer werden weiter sehr stark nachgefragt. In diesem Jahr werden in Deutschland nach Prognosen von Bitkom Research 8 Millionen Geräte verkauft. 2012 waren es noch rund 5 Millionen Tablet Computer, ein Plus von 59 Prozent. Der Umsatz steigt in diesem Jahr im Vergleich zu 2012 um 55 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Damit übertreffen die aktuellen Prognosen Voraussagen vom Jahresanfang um rund 3 Millionen Geräte. Einer der Gründe für die gestiegenen Absatzerwartungen ist der Trend zu Tablet Computern mit kleineren Bildschirmen zwischen 7 und 8 Zoll. Diese sind zum Teil deutlich günstiger als Geräte mit Bildschirmdiagonalen von 9 bis 10 Zoll und werden daher stärker nachgefragt. Die Folge sind sinkende Durchschnittspreise in den vergangenen Jahren: Diese sind von 457 Euro 2011 auf 354 Euro im vergangenen Jahr gefallen. 2013 werden voraussichtlich 345 Euro im Schnitt für einen Tablet Computer ausgegeben. Upps, ich merke, dass mein iPad mini deutlich teuerer war.

Meine Bluetooth-Tastaturen für das iPad

28. Mai 2013

Im Moment nutze ich vier verschiedene Bluetooth-Tastaturen für mein iPad 3. So richtig gewöhnen kann ich mich an keine. Fast alle sind nützlich, aber irgendwie dann doch umständlich. Ich besitze zwei Belkin-Tastaturen, das Apple-Blauzahn-Keyboard und eine flexible Falttastatur von Tchibo. Im Grunde nutze ich die Tastaturen nur auf Reisen, wenn ich im Zug oder im Hotel etwas schreiben will, wie diesen Blog zum Beispiel. Für das MacBook Pro oder Air bin ich in der Regel zu faul – das iPad reicht in der Regel für den Alltag. Und genau das ist das Problem. Wenn ich auf Reisen bin, will ich wenig schleppen. Jedes zusätzliche Teil belastet mich.

Meine gesammelten Blauzahn-Tastaturen.

Meine gesammelten Blauzahn-Tastaturen.

Im Moment ist das iPad in einer roten Lederfalthülle von Apple untergebracht. Wenn ich das weiter nutzen will, kann ich nur die Apple-Tastatur oder das Tchibo-Teil verwenden, denn kann das iPad verpackt bleiben. Wobei ich von meiner Tchibo-Lösung eigentlich enttäuscht bin. Anfangs klappt das Teil ganz ok, aber auf Dauer ließ sich die Tastatur nicht mehr vollständig ausrollen und sie liegt nicht mehr glatt auf dem Tisch. Das bedeutet, ich muss unterschiedlich fest auf die Tasten drücken und das erschwert flüssiges Schreiben. Also Tonne.

Die flexible Falttastatur von Tchibo

Die flexible Falttastatur von Tchibo

Die Apple Bluetooth-Tastatur ist ideal zum Schnellschreiben und der Tastenanschlag ist prima. Was mich stört, ist die Energiequelle. An anderen Tastaturen kann ich via USB-Kabel aufladen, beim Apple Keyboard brauche ich zwei AA-Batterien. Hier verwende ich Akkus, die sich aber bei längerem Nichtgebrauch entladen und nie einsatzbereit sind wenn ich das Teil spontan brauche.

Die Apple Bluetooth-Tastatur

Die Apple Bluetooth-Tastatur

Kommen wir zu meinen beiden Belkin-Tastaturen. Größter Vorteil ist die spezielle iPad-Tastatur, die mit Shortcuts hervorragend auf das iPad abgestimmt ist. Diese Kurzbefehle erleichtern das Arbeiten ungemein. Bei beiden Geräten wird die Leistung mit 60 Stunden angegeben, was ich aber nicht ausprobiert habe. In der Regel gehen die Tastaturen nach längeren Reisen automatisch ans Netz.

Die Belkin Schutzfolio mit Bluetooth Qwertz-Tastatur

Die Belkin Schutzfolio mit Bluetooth Qwertz-Tastatur

Die eine ist eine Falttastatur mit eingebauten Keyboard. Es handelt sich um die Belkin Schutzfolio mit Bluetooth Qwertz-Tastatur in schwarz. Inzwischen ist davon eine neuere, moderne und preiswertere Version erhältlich. Die Schutzhülle mit integrierter Tastatur zeichnet sich durch ihr Dreifach-Design aus, das verschiedene Blickwinkel bietet. Ich kann mein iPad senkrecht aufstellen, um frontal auf den Bildschirm zu schauen, oder es so ähnlich wie ein Notebook verschieden stark neigen. Im eingeklappten Zustand kann die Tastatur das Display nicht berühren – mein iPad ist daher unterwegs immer geschützt. Die Verarbeitung ist gut, ich hätte aber gerne hochwertigeres Material gehabt. Es schmutzt nicht. Größter Nachteil neben dem Material ist die Dicke der Hülle. Hülle mit Tastatur und iPad sind einfach fett. Ich sehe irgendwie aus, wie eine Politesse mit Strafzettelblock. Ich will das Teil mit seinen 600 Gramm eigentlich gar nicht unterwegs dabeihaben. Es passt schwer in meine iPad-Tragetaschen wie Rucksackfach oder Umhängetasche.

Das Fastfit Keyboard Case von Belkin

Das Fastfit Keyboard Case von Belkin

Derzeitige Kompromisslösung ist das Fastfit Keyboard Case von Belkin. Es ist mit rund 460 Gramm einigermaßen leicht. Die FastFit Schutzhülle mit Tastatur kombiniert zwei Funktionen miteinander. Die robuste Hülle schützt das Display des iPads vor Kratzern und Abnutzung. Die Tasten der integrierten Tastatur sind so angeordnet wie auf einem Notebook. Leider ist der Anschlag nicht so sauber wie auf der Apple Tastatur. Beim Schnellschreiben mit zehn Fingern schleichen sich ärgerliche Tippfehler ein. Magnete geben dem iPad während des Tippens sicheren Halt und ermöglichen eine Ausrichtung im Quer- und Hochformat. Die Verbindung zwischen der Tastatur und dem iPad erfolgt wie bei den anderen Keyboards auch über Bluetooth. Sondertasten erleichtern das Tippen und ermöglichen und einen schnellen Zugriff auf die Steuerelemente. In der schlanken Plastikschutzhülle kann ich mein iPad unterwegs damit in einer Tasche verstauen. Die Schutzhülle wurde speziell für das iPad konstruiert und ist mit AutoWake-Magneten ausgestattet, die dafür sorgen, dass das iPad eingeschaltet wird, wenn die Hülle geöffnet wird – aber das will ich eigentlich gar nicht.

Also mein Fazit. Ich bin nicht zufrieden, werde aber auf längeren Reise auf die Apple Tastatur zurückgreifen, weil sie den besten Anschlag hat. Optimal ist es alles nicht, aber allemal besser ein Buch auf der iPad eigenen Tastatur zu schreiben.