Erster Eindruck vom MacBook Pro M1 Pro

Im Oktober war es wieder soweit. Apple hatte eine Keynote mit neuen MacBook Pro-Modelle mit fettem Prozessor vorgestellt und ich als Fanboy hab brav bestellt. Nun ist das Biest da und hier sind meine ersten Eindrücke vom zweiten Tag. Hier das Unboxing.

Ich habe dieses Mal nur ein kleines MacBook Pro angeschafft, weil sich meine Bedürfnisse geändert haben. Ich denke mir reicht im Moment ein 14 Zoll mit 1 TByte Festplatte, mit dem M1 Pro-Chip mit 8 Chips. Natürlich habe ich auf dem M1 Max spekuliert, aber Corona hat mir bei meinen Einnahmen als Selbstständiger einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht. Kleinere Brötchen müssen eben gebackenen werden.

Ein Besuch im Apple Store in Augsburg überzeugte mich:


Die Anwendungsgebiete für den neuen Rechner umfassen nicht mer 3D-Animation, sondern das maximale Anforderungsprofil ist Videoschnitt und Rendern. Dafür reicht dieses MacBook Pro allemal. Es schlägt mein Vorgängermodell MacBook Pro i7 aus dem Jahre 2016 um Längen. Die Gattin hat einen M1 im MacBook Air und der war schon vergleichsweise schnell. Aber das Biest rennt allen meinen Rechnern davon. Von der Geschwindigkeit kann ich absolut nicht meckern. Auch die Migration von einem Rechner auf den anderen läuft reibungslos, obwohl ich das Biest komplett neu installiert habe, weil einige Intel-Apps die Kiste bremsen. Das neue Monterey Update ist aufgespielt. Auch der Monitor ist vollkommen in Ordnung.

Kommen wir zur Kritik: Maulen muss ich wegen des Designs. Die 90er wollen ihre Laptops zurück – so mein erster Eindruck. Schon ist Sir Jon Ive nicht mehr an Bord, sieht das MacBook Pro klobig aus – und es hat Standfüßchen bekommen. Der sogenannte Notch – eine Einkerbung am oberen Display-Rand – stört mich bei der Installation von kleinen Hilfsprogrammen, die in der oberen Leiste abgelegt werden.

Die Touch Bar, die ich gut eingesetzt hatte, ist verschwunden und auch ein Thunderbold-Anschluss. Bei letzteren muss ich nun einen Workaroud für mein Streamingsystem mit Blackmagic ATEM mini und Field Monitore sowie Focusrite Scarlett 2i2 finden, die USB-C-Ports brauchen. Dafür ist MacSafe wieder an Bord, das ist sinnvoll, wenn ich wieder mal auf Tour auf Seminaren bin und irgendwelche Leute über das Ladekabel stolpern. Und ein SD-Kartenleser, den ich eigentlich nicht vermisst habe, denn ein Universum an Adapter samt Ethernet hat diese Aufgabe längst übernommen.

Übrigens, das ist der erste Blogpost, den ich auf dem Biest schreibe bzw diktiere. Und Kater Parsifal fühlt sich auch wohl.

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2 Antworten to “Erster Eindruck vom MacBook Pro M1 Pro”

  1. Liegeradler Says:

    Schick, dieses ausrangierte Trampolin im Hintergrund…

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