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Werbung: Kameras im SmartHome im Griff

20. Februar 2020

Das Thema SmartHome bewegt die Gemüter. Als Referent zum Thema Digitalisierung arbeite ich sehr viel mit SmartHome-Anwendungen und berichte über meine Erfahrungen. Die Deckenlampen werden per Smartphone bedient, Alexa schaltet die Kaffeemaschine an, die Rollläden fahren morgens beim Aufstehen selbstständig hoch. Deutschlands Wohnungen und Häuser werden derzeit mit intelligenten Technologien ausgestattet. 3 von 10 Bundesbürgern (31 Prozent) nutzen mindestens eine entsprechende Anwendung in ihrer Wohnung, so eine Umfrage des Branchenverbandes Bitkom zur IFA 2019.
Mehr Komfort und Lebensqualität ist für einen Großteil das Hauptkriterium dafür, in einem intelligenten Zuhause zu leben. 64 Prozent der Besitzer von Smart-Home-Anwendungen nennen dies als Grund dafür, entsprechende Anwendungen installiert zu haben.
54 Prozent wollen ihre Wohnung sicherer machen – etwa durch intelligente Alarmsysteme, intelligente Rauchmelder oder eine intelligente Videoüberwachung. Vor allem Männern ist dieser Grund wichtig: 59 Prozent heben diesen Aspekt hervor, bei den Frauen sind es 48 Prozent.
Aber das Problem sind unterschiedliche technische Strandards. Im Dezember vergangenen Jahres wurde klar. Die großen Hersteller arbeiten an einer Lösung. Amazon, Apple und Google wollen einen gemeinsamen Smarthome-Standard entwickeln. Die Konzerne wollen die Verbindung verschiedener Geräte im vernetzten Zuhause vereinfachen. Der neue Standard soll ohne Lizenzgebühren verfügbar sein. Dieser neue Standard solle auf dem Internetprotokoll basieren. Zu den Mitgliedern der Arbeitsgruppe gehören unter anderem auch Ikea, Samsungs Heimvernetzer SmartThings, der Chipspezialist NXP sowie der Hersteller der vernetzten „Hue“-Lampen, die Philips-Abspaltung Signify. Aber bis es soweit ist, wird noch einige Zeit vergehen. Frühestens Ende 2020 sollen erste Ergebnisse vorliegen.

Foto: INNOCAM

Foto: INNOCAM

Ein NAS-System für Medien wie Fotos und Filme im SmartHome stammt oft von Synology. Synology wurde im Jahr 2000 gegründet und hat heute über sechs Millionen Installationen. Interessant sind dabei die Kamera-Steuerungen im SmartHome über Synology. Damit werden unsichere Cloudlösungen asiatischer Hersteller im SmartHome vermieden. Synology bietet über den Einzelhändler INNOCAM verschiedene Staffelungen einer Synology Surveillance Station Lizenz an, um IP-Kameras in das Synology-Überwachungssystem des SmartHomes zu integrieren. Inzwischen steht eine Auswahl von über 7400 IP-Kameras von mehr als 100 Marken, darunter auch Cloud-Kameras, zur Verfügung. Darunter sind alle ONVIF, Kameras von Axis, Mobotix, ACTi, Airlive, Arecont, AVIPC, Cisco, Compro, D-Link, Edimax, Foscam, Hikvision, iPUX, IQinVision, JVC, Levelone, Linksys, Messoa, Panasonic, Pixord, Sanyo, Siemens, Sony, Toshiba, TP-Link, Trendnet, Vivotek und Y-cam.

Foto: INNOCAM

Foto: INNOCAM

Die Surveillance Station unterstützt nun H.264, MJPEG, MPEG4, MxPEG und vereinfacht den Installationsprozess der Kameras und ermöglicht es, die Verbindung zu den Kameras über eine Web-basierte Benutzeroberfläche oder über ein mobiles Gerät jederzeit und überall herzustellen.

Standardmäßig ist eine Lizenz für zwei Kameras installiert. Wer den Lizenzschlüssel auf der Benutzeroberfläche der Überwachungsstation eingebt, kann mehr als zwei Kameras im Netzwerk einrichten und verwalten. Achtung: Ein Lizenzschlüssel kann nur auf einer Überwachungsstation von Synology aktiv sein. Die Installation der Kameras geht einfach: Gehen Sie in der Überwachungsstation zum Hauptmenü (Main Menu) > Lizenzen (Licenses) und klicken Sie auf Hinzufügen (Add). Der Installationsassistent führt durch das sichere Hinzufügen von Geräten zur Überwachungsstation.