Posts Tagged ‘MP3-Player’

Das Ende vom iPod – meine Sammlung

11. Mai 2022

Es war das Jahr 2001 als Apple die Musikindustrie zerstörte und sich selbst rettete. Mit dem iPod begann ein neues Zeitalter des mobilen Musikgenusses. Jetzt hat Apple den Player aus dem Programm genommen, doch die Musik lebt weiter.

Hier eine Auswahl meiner iPods.

Steve Jobs, Jon Ive und die Kreativen aus dem Apple Zukunftslabor präsentierten die 1000 Songs in der Hosentasche und leiteten eine Musikrevolution ein. Es gab zuvor mp3-Player und es gab danach mp3-Player, aber es gab für mich nur den iPod.

Ich hab in einem Video mal eine Auswahl meiner iPods, Nanos, Minis, Shuffles und iPod Touch mal zusammengestellt. Im Grunde habe ich fast alle Modelle bis auf die U2-Version und die Harry Potter-Version in meinem Archiv. Das Flaggschiff, der 80 GByte-Player lief noch die vergangenen Jahre im Auto bis er nun durch Blauzahn ersetzt wurde. Ähnlich wie ich an meinen Sony Walkman nostalgische Erinnerungen habe, habe ich an meine iPods schöne Erinnerungen. Danke Apple und ich bin gespannt, was die Zukunft bringt.

Kater Parsifal überwacht die Dreharbeiten.

Technikspielzeug Teil 6: Radios von PURE

10. April 2010

Mein Liebling ist das Digitalradio im Retro-Stil: EVOKE Mio von PURE

Mein Liebling ist das Digitalradio im Retro-Stil: EVOKE Mio von PURE

Muttertag wird am 7. Mai kommen und die ewig gleiche Frage wird gestellt: Was soll ich bloß schenken? Wie wäre es denn mit den Radios von PURE? Sie sehen stylisch aus und ich kann auch den iPod anschließen. Radio alleine ist keine Option mehr, die Zeiten sind vorbei. Entweder läuft bei mir ein Nachrichtenkanal oder die Kiste ist aus. Das Gedudel, das mir ein DJ oder Formatcomputer andrehen will, ist mir egal. Allerdings, hier kommt die Statistik: Frauen hören in Deutschland durchschnittlich gut drei Stunden Radio am Tag – nun meine Frau und meine Mutter gehören nicht dazu. Egal, die drei neuen Teile von PURE sehen stark aus.
ONE Mini: Der kleine Begleiter
Klein und handlich passt dieses Gerät problemlos in jede Strandtasche oder in den Picknickkorb. Nicht größer als ein Filofax besticht das ONE Mini zudem durch einen zahlbaren Preis von 70 Euro. Die Klangqualität ist ungeachtet des Miniformats laut Hersteller hervorragend, also eine Art Ghettoblaster für den Strand. Über einen Zusatzeingang kann das ONE Mini auch als Lautsprecher für einen iPod  verwendet werden. Das kleine Radio ist einfach zu bedienen, bietet 16 Senderspeicherplätze, und mit textSCAN kann der Hörer den digitalen Lauftext zurückspulen und sich so Liedernamen, Weblinks oder andere vom Sender zur Verfügung gestellte Informationen notieren. Damit der Krach nicht zu laut wird, gibt es auch einen Kopfhöreranschluss.
EVOKE Mio: What a Look!
Mein Liebling ist das Digitalradio im Retro-Stil. Hier greift PURE den Look der 50er-Jahre wieder auf. Das Kofferradio ist mit Glatt- und Wildleder überzogen und in den ungewöhnlichen Farben Chili, Candy, Chocolate, Nachtschwarz oder Moosgrün erhältlich. Das EVOKE Mio ist ein klassisches, einfach zu bedienendes Radio, das neben einem Anschluss für den iPod, ein UKW-Empfangsmodul mit RDS, ein bestechend schönes OLED-Display mit automatischer Helligkeitsregelung, Weckfunktion und einen USB-Anschluss für künftige Produktupgrades bietet. Dank seines integrierten Akkusystems ChargePAK spart das Designwunder außerdem Batterie und sorgt auch unterwegs für guten Sound. Zudem ist das EVOKE Mio ein netter Hingucker in Küche und Co. und darüber hinaus noch praktisch: Es besitzt einen Küchen-Timer, kostet allerdings aber auch 220 Euro.
VERONA: Luxuriöses Design, kraftvoller Klang
VERONA ist das richtig fette Muttertagsgeschenk: Das in zwei Gehäusevarianten erhältliche Gerät bietet wahren Luxus und passt perfekt zu jeder modernen und klassischen Wohnungseinrichtung. Das Gehäuse besteht aus gebürstetem verchromtem Aluminium und ist wahlweise mit echtem Walnussfurnier oder im schwarz glänzenden Pianolack erhältlich. Außerdem verfügt das VERONA über ein eindrucksvolles OLED-Display, das sich aus jedem Blickwinkel perfekt ablesen lässt sowie besonders benutzerfreundliche Bedienknöpfe auf der Oberseite. Zudem bekommt Mutter mit VERONA wahrlich etwas auf die Ohren, denn es besticht durch einen kraftvollen Klang dank der Clearsound-Technologie von PURE.
Auch dieses Digitalradio zum Preis von 250 Euro bietet zahlreiche Features wie einen iPod/MP3-Player-Eingang, ReVuTM zum Anhalten und Zurückspulen des laufenden DAB-Programms, textSCANTM zum Anhalten und Steuern von Lauftext und Intellitext zum Zugriff auf gespeicherte Radio-Lauftexte. Weitere Funktionen sind ein Lichtsensor zur automatischen Helligkeitsanpassung, ein benutzerfreundlicher Ton- oder Radioalarm und Sleep Timer, ein Küchenwecker, 50 DAB- sowie 50 UKW-Speicherplätze, einstellbare Bässe und Höhen und last but not least eine USB-Upgrade-Möglichkeit. Ob Muttern so etwas will

Ein Blick auf den eBook-Reader nook

27. März 2010

Der eBook-Reader nook wird bei Barnes & Nobles verkauft.

Der eBook-Reader nook wird bei Barnes & Noble verkauft.

Waren unter anderem der Sony eBook-Reader und Amazons Kindle die ersten brauchbaren Geräte auf den Markt, so setzen die anderen Hersteller nach. In den USA ist ein neuer Markt entstanden. Deutschland schaut noch außen zu und diskutiert über Buchpreisbindung.
Während eines Besuchs in Santa Monica konnte ich mir von dem harten Wettbewerb in der Branche ein gutes Bild machen. In der Einkaufsmeile treten zum Beispiel zwei große Hersteller gegeneinander an: Apple mit dem iPad und Barnes & Noble mit dem nook.
Der nook ist der eBook-Reader des US-Buchhändlerriesen Barnes & Noble. Das Gerät gefällt mir wegen eines netten Farbleitsystems: Rot für the daily (also Zeitungen), Orange für my Libray (also meine gekauften Bücher), Gründ für Shop (also für die zu kaufenden Bücher) Dunkelblau für reading now (also, was ich gerade lese) und Hellblau für Setting (also für Einstellungen).
Das System basiert auf Touch-Technologie. Ich kann mit dem Finger durch meine Bibliothek blättern und antippen, was ich lesen will. Die Buchstaben erscheinen in gestochen scharfer E ink-Vizplex-Technologie und sind gut skalierbar. Es werden die Formate EPUB (Non or Adobe DRM), PDB (Non DRM) und PDF gelesen.
Das System arbeitet in Schwarzweiß und auch Bilder (JPG, GIF, PNG, BMP) werden Graustufen auf dem 6 Inch-Große Display umgewandelt. Die Buchcoverauswahl im Shop von Barnes & Noble und in meiner lokalen Bibliothek ist dagegen in Farbe. Die Blättern-Funktion ist sinnvoll angeordnet, das Highlighten und Bookmarken von Text gelingt einwandfrei. Die Verbindung zum Shop ist über ein AT&T-Netzwerk mit 3G-Geschwindigkeit gelöst. Zum Herunterladen eines Buches auf die 2 GByte Festplatte brauche ich nur Sekunden. Eine Erweiterung ist anders wie beim Kindle durch Micro SD-Karten möglich. Das Laden von Büchern fFunktioniert auch im Ausland, hier zahlt Barnes & Noble die AT&T-Gebühren. Zudem hat der Nook auch WiFi an Bord. Allerdings: Deutsche Bücher oder gar Zeitungen finden sich bei Barnes & Noble nicht, zumindest hab ich auf den ersten Blick keine gefunden.
Eine nette Idee, ist das Ausleihen von Büchern an Freunde. Dazu muss ich das Buch gekauft haben und kann dank DRM das Buch einem Kumpel auf seinem Nook ausleihen, sollte er denn eines haben.
Die technischen Audio-Features sind beschränkt: Der nook beinhaltet einen MP3-Player, der Ton kommt aus einem Built-in Mono Lautsprecher, aber ich kann Stereokopfhörer über 3,5 mm Klinke anstecken. Der nook kostet 260 US-Dollar und ist auch online erhältlich.