Retrogames auf der gamescom2016

Ich habe mich als Retrogamer in Köln wohlgefühlt.

Ich habe mich als Retrogamer in Köln wohlgefühlt.

Natürlich interessierten sich die Besucher der gamescom2016 in Köln für die neuesten Spieleattraktionen. Höher, schneller, weiter – lautete das Motto der Hersteller und Publisher. Aber es gab auch eine andere Bewegung. Der Blick zurück. Die Retrogamer in Köln gaben sich ein Stelldichein und ich war mitten drin.


Der klassische Retrogamer ist ein ganz besonderer Typ, ein Geek. Das meine ich durchaus als Anerkennung. Meist ist er älteren Semesters und hat die Retrospiele damals gespielt, als sie neu auf dem Markt waren. Rückblickend ist das viele Jahre her. Der Retrogamer hat eine gewisse Obzession für Details. Oberfächlichkeiten in Bezug auf Games schätzt er gar nicht, akzeptiert es auch nicht nicht. Die Sache ist schließlich ein ernsthaftes Hobby. Auf der anderen Seite liebt der Retrogamer das Fachsimpeln über Rechner, Geschichten, Spiele, Stimmungen.

Hach, meine Jugend.

Hach, meine Jugend.

Ich habe mich in Köln unter den Retrogamern wohl gefühlt. Meine Retro-Leidenschaften sind der Atari 2600, der Commodore C64 und Atari Lynx. Als wunderbar empfand ich es, mich an eine alte Möhre zu setzen und Donkey Kong am C64 zu spielen. Verschiedene Vereine und Verbände hatten ihre Rechner und Röhrenmonitore aufgebaut. Ich hatte nie am Atari Jaguar gespielt und hatte in Köln erstmals die Gelegenheit – danke dafür. Verlage boten ihre Retromagazine an, viele waren vertreten, leider nicht alle.

Ich habe zum ersten Mal am Jaguar gespielt.

Ich habe zum ersten Mal am Jaguar gespielt.

Sehr schön war der Eingang des Retrobereiches. Dort wurde ein Delorean DMC-12 aufgebaut im Look von Back to the Future. Für eine Spende von 5 Euro für einen guten Zweck konnte man sich ins Automobil setzen und ein Foto machen. Mir reichte ein Foto von außen, sonst komme ich noch auf dumme Gedanken und muss so ein Auto haben.


Groß und klein, jung und alt konnte nach Herzenslust zocken und sich austauschen. Ich habe Papas gesehen, die ihren Kindern Retrogames näher gebracht haben. Meine K1/2 spielen zu Hause die Sachen und haben sich mehr für die Ausstellungen interessiert: Auf der einen Seite die Handhelds, auf der anderen Seite Pikaschu in all seinen Erscheinungen.
Schade, schade, schade war der Autor Constantin Gillies nicht vor Ort – er musste in die USA für einen Auftrag. Seine Retroland-Romane sind genau meine Kragenweite. Gerne hätte ich seine Hand geschüttelt.

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