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Wenn Pixel zu Musik werden: Chris Huelsbeck und der Soundtrack einer ganzen Gamer-Generation

3. September 2026

Manchmal reichen wenige Takte, und eine ganze Jugend ist wieder da. Der Commodore 64 vor dem Röhrenmonitor, der Amiga 500 auf dem Schreibtisch, Diskettenboxen daneben – und aus den Lautsprechern erklingt eine Melodie, die sich tiefer ins Gedächtnis eingebrannt hat als so mancher Popsong jener Zeit. Für viele Spieler tragen diese Erinnerungen einen Namen: Chris Huelsbeck.

Auf der Gamescom 2026 in Köln traf ich den legendären deutschen Spielekomponisten wieder einmal zu einem kurzen Gespräch. Für mich ist der Mann eine Legende. Und während sich wenige Hallen weiter die internationale Gamesbranche mit gigantischen LED-Wänden, neuen Blockbustern und aufwendigen Messeständen präsentiert, sitzt Huelsbeck dort, wo er sich sichtbar wohlfühlt: in der Retro-Area am Stand von Faktor 5. Hier geht es um C64 und Amiga, um Module und Disketten – und um die Menschen, die mit dieser Technik groß geworden sind.

Für Huelsbeck ist die Gamescom allerdings auch körperliche Arbeit. „Das schlaucht schon ganz schön, so diese fünf Tage“, gibt er zu. Gerade die Publikumstage seien lang und anstrengend. Trotzdem ist er da, spricht mit seinen Fans, signiert Platten, CDs und Spiele und lässt sich fotografieren. Ein wenig erinnert das tatsächlich an Hofhalten – nur ohne jede Starallüren.

„Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Fans noch kommen und sich an die guten alten Zeiten erinnern“, sagt Huelsbeck. Und 2026 gibt es für ihn einen besonderen Grund zum Feiern: „Ich feiere dieses Jahr mein 40-jähriges Jubiläum.“

Vier Jahrzehnte Chris Huelsbeck bedeuten zugleich vier Jahrzehnte Geschichte der Computerspielmusik. Seine Karriere begann Mitte der achtziger Jahre mit dem Commodore 64. Mit seinem Stück „Shades“ gewann er einen Musikwettbewerb der Computerzeitschrift 64’er – und aus dem talentierten Jugendlichen wurde ein professioneller Spielekomponist. Es folgten Soundtracks, die heute zum kulturellen Gedächtnis der C64- und Amiga-Generation gehören: „The Great Giana Sisters“, „Katakis“, „R-Type“, „Apidya“ und vor allem die „Turrican“-Reihe. Später arbeitete Huelsbeck auch an internationalen Produktionen wie der „Star Wars: Rogue Squadron“-Serie. Seine eigene Biografie nennt mehr als 80 Projekte; Datenbanken führen inzwischen mehr als 100 Spiele mit entsprechenden Credits.

Seine Bedeutung liegt jedoch nicht allein in der Zahl seiner Arbeiten. Huelsbeck gehört zu jener Generation von Komponisten, die bewiesen hat, dass Computerspielmusik mehr sein kann als akustische Begleitung für springende Figuren und explodierende Raumschiffe. Seine Melodien funktionierten innerhalb der technischen Grenzen von SID-Chip und Amiga-Soundhardware – und zugleich außerhalb der Spiele. Man konnte sie hören, ohne dabei einen Controller oder Joystick in der Hand zu halten.

Gerade „Turrican“ wurde dafür zum Paradebeispiel. Die Musik trug entscheidend zur Atmosphäre der Serie bei und entwickelte über Jahrzehnte ein bemerkenswertes Eigenleben. Huelsbecks später über Crowdfunding finanzierte „Turrican Soundtrack Anthology“-Projekt zeigte, wie stark die Bindung seiner Fans geblieben ist. Natürlich war ich auch mit dabei.

Wie groß seine Bedeutung für die Musikszene über Computerspiele hinaus geworden ist, zeigte sich spätestens 2008 in Köln. Bei „Symphonic Shades – Hülsbeck in Concert“ wurden seine Kompositionen vom WDR Rundfunkorchester und Chor aufgeführt. Das Konzert war vollständig seinem Werk gewidmet und wurde als erstes Computerspielmusikkonzert weltweit live im Radio übertragen. Beide Aufführungen waren ausverkauft. Der damalige Orchestermanager Winfried Fechner erklärte später sogar, der Erfolg von „Symphonic Shades“ habe den WDR darin bestärkt, weitere große Konzerte mit Computerspielmusik zu veranstalten. Damit steht Huelsbeck auch für einen entscheidenden Moment der Emanzipation von Game Music: Musik aus Computerspielen hatte endgültig den Weg vom Soundchip in den Konzertsaal gefunden.

Doch Huelsbeck lebt nicht ausschließlich von seiner Vergangenheit. Auf der Gamescom spricht er begeistert über „Kaboomania“ von Fancy Factory, ein neues Spiel, für das er wieder einen Soundtrack geschrieben hat. Das Retro-Spiel ist unter anderem für klassische Amiga-Systeme erschienen; Huelsbecks Musik wurde für die Amiga-Version von seinem langjährigen Weggefährten Fabian Del Priore ins ProTracker-MOD-Format übertragen. APC&TCP veröffentlichte im August 2026 sowohl die Box-Version als auch eine Soundtrack-CD.

Für Huelsbeck bedeutet das eine Rückkehr zu den Wurzeln. „Ich freue mich ja, dass ich eher wieder so bei Spielen mitmachen kann, wie sie damals gemacht wurden. Eher kleinere Produktionen“, erzählt er. Bei großen modernen Games sei die Arbeit inzwischen durchaus mit einer Filmproduktion vergleichbar. Musik werde professionell im Studio produziert, teilweise mit kompletten Orchestern aufgenommen. Früher dagegen habe man „wirklich gewerkelt mit den Soundchips“.

Und genau dieses Werkeln scheint ihm bis heute Freude zu bereiten. Bei einem Amiga-Projekt gehe es wieder darum, Instrumente und Samples in einen extrem begrenzten Speicher zu bekommen: „Das macht dann auch wieder Spaß.“

Dieser Satz erklärt vielleicht einen Teil von Huelsbecks anhaltender Bedeutung. Die technischen Einschränkungen der achtziger und frühen neunziger Jahre waren für ihn nicht nur Hindernisse. Sie wurden zum kreativen Werkzeug. Wenn Speicherplatz, Stimmenzahl und Rechenleistung knapp waren, musste eine Melodie umso stärker sein. Vielleicht haben gerade deshalb so viele seiner Themen Jahrzehnte überlebt.

Dabei verbindet Huelsbeck die alten und neuen Welten inzwischen ganz selbstverständlich. Für die Amiga-Produktion arbeitete er auch mit einem Emulator. Gleichzeitig reizt ihn weiterhin echte Retro-Hardware: „Es macht schon Spaß, da wieder auch rumzutüfteln auf den Dingern.“

Bemerkenswert ist auch die Renaissance physischer Musikmedien in seiner Fangemeinde. Während Streaming längst den Massenmarkt beherrscht, beobachtet Huelsbeck eine Gegenbewegung. „Ich produziere jetzt seit ein paar Jahren auch wieder CDs“, erzählt er. Eine Zeit lang habe er gedacht, dass sich CDs kaum noch lohnten. Inzwischen sei das anders: „Die Leute [sind] doch jetzt ein bisschen müde, da nur irgendwie zu streamen oder einen MP3 oder so. Die wollen dann auch wieder CDs in den Händen halten.“ Und nicht nur CDs. Auf meine Frage nach Vinyl kommt die Antwort ohne Zögern: „Mach ich auch, ja.“

Das passt perfekt zu seiner Fangemeinde. Wer mit C64, Amiga und Disketten aufgewachsen ist, hat häufig eine besondere Beziehung zum physischen Objekt behalten. Musik ist dann eben nicht nur eine Datei auf einem Server, sondern ein Album mit Cover, Booklet und Platte oder CD – etwas, das man sammeln, signieren lassen und ins Regal stellen kann.

Für sein 40-jähriges Jubiläum plant Huelsbeck deshalb erneut ein Kickstarter-Projekt. „Da wird es dann auch wieder CDs und Vinyl und alle möglichen Goodies geben“, kündigt er auf der Gamescom an. Crowdfunding ist für ihn längst kein Experiment mehr: Mehrere seiner Musikprojekte wurden erfolgreich auf diese Weise finanziert, darunter die „Turrican Soundtrack Anthology“ und orchestrale Projekte.

Dass diese Modelle funktionieren, zeigt auch, welchen Stellenwert Huelsbeck innerhalb der Gamer- und Game-Music-Szene besitzt. Er ist nicht einfach ein Komponist, dessen alte Stücke nostalgisch verklärt werden. Seine Fans finanzieren neue Einspielungen, kaufen physische Veröffentlichungen, besuchen Konzerte und stehen Jahrzehnte später auf der Gamescom für ein Autogramm an. Gleichzeitig veröffentlicht er weiterhin neue Musik und arbeitet an aktuellen Spielen. Noch 2025 war er beispielsweise an „Boulder Dash: 40th Anniversary“, „X-Out: Resurfaced“ und einer neuen Fassung von „R-Type Delta“ beteiligt.

Und wie erlebt er selbst den Starstatus auf der Gamescom? Erkennt man ihn auf den Gängen? „Ein bisschen“, sagt Huelsbeck beinahe bescheiden. „Aber ich bin auf jeden Fall immer zugänglich hier und gebe dann Autogramme und es macht Spaß, mit den Fans sich zu treffen.“

Von den gigantischen Präsentationen der großen Publisher hält er sich dagegen eher fern. Morgens habe er einen kurzen Abstecher in die großen Hallen gemacht, erzählt er. Doch wenn die Gamescom richtig voll wird, zieht es ihn zurück in die Retro-Area. „Das ist nicht so meine Welt“, sagt er über den großen Messetrubel.

Vielleicht ist genau das ein schönes Bild für Chris Huelsbeck im Jahr 2026. Draußen rast die Gamesindustrie mit Milliardenbudgets, fotorealistischer Grafik, riesigen Open Worlds und immer neuen Geschäftsmodellen in die Zukunft. Ein paar Hallen weiter sitzt ein Mann, der einst aus wenigen Kilobyte Speicher Musik herausholte, die Menschen vierzig Jahre später noch mitsummen können.

Chris Huelsbeck hat Computerspiele nicht nur vertont. Er hat einer Epoche ihren Klang gegeben. Und solange auf der Gamescom Menschen mit leuchtenden Augen vor ihm stehen, ihre alten Erinnerungen hervorholen und um eine Unterschrift bitten, wird deutlich: Manche Soundtracks enden eben nicht mit dem Game Over.

Gamescom 2019 – das Skurrilste: King Kong zockt Donkey Kong

25. August 2019

King Kong spielt Donkey Kong.

King Kong spielt Donkey Kong.

Völlig skurrile Situation auf der Gamescom 2019 in Köln: Ein Affe spielt ein Affenspiel. King Kong und seine weiße Frau zockten den Klassiker Donkey Kong.

Als Fan von Retro-Games hielt ich mich auf der Gamescom sehr viel in der Retro-Halle auf und streifte durch die Stände mit Heimcomputern und Retrokonsolen. Am Ende der Halle waren Spielhallen-Maschinen aufgebaut. Eine Arcade-Maschine war stand auf einmal im Mittelpunkt. Zudem war Gejohle und Gegrunze zu vernehmen. Auf dem Spielautomat Donkey Kong lag eine aufblasbare weibliche Sexpuppe mit blonden Haar. Davor ein Gorilla, der hochkonzentriert die Knöpfe drückte. Der Affe spielte Donkey Kong und hatte für ein paar Minuten keine Augen für seine weiße Frau. 

Die Donkey-Kong-Spiele gehören neben Super Mario, Pokémon und The Legend of Zelda zu den erfolgreichsten Videospielreihen von Nintendo. Ich spielte als Kind unter anderem eine Version auf meinem Commodore 64. Donkey Kong stellt einen erwachsenen Gorilla mit braunem Fell dar. Der Gorilla hat die Frau Pauline entführt und Mario muss seine Pauline retten. 

1981 von Shigeru Miyamoto fertiggestellt, begründete das Arcade-Spiel Donkey Kong mit einem gleichnamigen Affen in der Hauptrolle das Genre der Jump ’n’ Runs und wurde zum zweiterfolgreichsten Automatenspiel aller Zeiten.

Unser Affe schaffte übrigens zwei Level, bevor er vergnügt mit der weißen Frau-Puppe die Szene verließ.

Retro Gamer für alte Videospieler

29. August 2012

Als Freund von Retro Computern möchte ich heute die neue deutsche Ausgabe des Magazins Retro Gamer vorstellen. Das Magazin erschien vor kurzem in einem Unterverlag von Heise und wurde von einem alten Kollegen von mir verantwortet: Wolfgang Koser. Ein ehemaliger Grafiker-Kollege von mir, der großartige Clemens Strimmer, hat dieses Heft layoutet. Wer alte Computer oder Videospiele mag, der kommt beim Lesen voll auf seine Kosten. Trotz alter Materie bietet dieses Magazin viel neues. So hat die Redaktion ehemalige Spiele-Entwickler von damals aufgetrieben und interviewt. Zudem gibt es einen neuen Überblick über zahlreiche Maschinen, die bei dem ein oder anderen von uns im Kinderzimmer standen. Mit dabei sind unter anderem: Atari 7800, MXM, PSX, mein Liebling Apple III sowie ColocoVision. Ich hätte mir mehr Ausführungen über den ZX81 und den C64 sowie Atari 2600 erwartet, aber die standen wohl nicht auf dem Plan der Redaktion. Und natürlich geht es in dem Heft um Spiele. Es geht um Lara, es geht um Mario, wir erfahren endlich wie Asteroids entstanden ist und kleine und große Games von damals.

Die Macher um Wolfgang Koser bewiesen sehr viel Humor bei der Produktion dieses Magazins: Obwohl das Magazin 258 Seiten umfasst, ist auf dem Cover ganz groß 256 zu lesen. So ein Humor gefällt mir mir bei einem Retro Magazin. Und ich musste grinsen, als ich ganz entgegen der klassischen Heftverkaufe ein Alt statt einem Neu auf dem Titelbild erspähte – das wurde vom englischen Original übernommen.

Inzwischen scheint der Retro-Markt auch für größere Verlage interessant zu sein. Atari, bzw. deren Rechtsnachfolger machen schönes Geld mit der Veröffentlichung von alten Spielen. Und auch auf der Games Com  in Köln waren die Retro-Liebhaber wieder anzutreffen. Also warum nicht die Zeit für den Retro Gamer auf Deutsch. Mit 12,80 Euro bin ich dabei, klaro.

 

Atari Classics bringt PONG, Missile Command & Centipede

6. November 2010

Wenn ich mit den Jungspunden um mich herum spreche, überschlägt sich die Begeisterung bei den Next-Gen-Spielen. Und wenn ich dann erzähle, mit welchen Games ich aufgewachsen bin, dann schauen die Herrschaften verschämt zu Boden nach dem Motto: Mann ist der Typ alt.

Aber jetzt kann die Jugend meine Spiele spielen: Atari Europe veröffentlichte die ersten Atari PlayStation Klassiker für die PlayStation 3 und die PSP auf dem PlayStation Network bekannt. Der Launch von Atari Classics hat mit der Veröffentlichung von PONG, Missile Command und Centipede begonnen. Weitere Spiele sollen folgen. Und die Kinderchen von heute werden feststellen: PONG ist ein geiles Spiel. Ich brauche nicht immer GPU-Rendering und fette Grafik – das Spielprinzip muss stimmen.

„Viele Gaming-Fans haben ihre ersten Spielerfahrungen mit einer der klassischen Marken von Atari gemacht“, so John Burns, Vice President und General Manager von Atari Europe, „Mit so vielen fantastischen Klassikern in der Hinterhand, können wir es kaum noch erwarten einige der populärsten Atari Arcade Titel aller Zeiten zu veröffentlichen und sie Retro-Fans, aber auch einer komplett neuen Generation von PlayStation3 und PSP-Spielern, zugänglich zu machen“. Ja, ja, ja und Atari will noch ein wenig Kohle machen.

Und für die Jungspunde unter den Gamern von heute: Was verbirgt sich hinter PONG, Missile Command und Centipede?

PONG, eines der mitreißendsten Eins gegen Eins Spiele, das jemals veröffentlicht wurde. Spieler kämpfen mit ihren Freunden durch dutzende fantastische Levels wie beispielsweise Henhouse Surprise, Soccer Stars, Balloon Circus. Für dieses ultimative Party-Spiel benötigen die Gamer jede Menge taktisches Gespür und spielerisches Geschick, um die Reise vom blutigen Anfänger zum erfahrenen Pong-Meister erfolgreich zu beenden. So klingt es bei Atari. Es waren einfach zwei Blöcke, die einen viereckigen Ball über den Bildschirm jagen.

Die Aufgabe in Missile Command ist einfach: Verteidige die Städte der Erde gegen unzählige Angriffswellen von außerirdischen Invasoren. Als hoch motivierter “Missile Commander” muss der Spieler den Umgang mit neuen Waffensystemen erlernen und Strategien entwickeln, die in einer Gegenoffensive zur Rettung der Menschheit vor den Aliens mündet. Das war übrigens mein Groschengrab. In Italien in den Spielhöllen meiner Jugend wanderten die 100 Lire Stücke nur so in die Automaten.

Das schnelle Action-Shoot-em-up Centipede fordert jedes Quäntchen Konzentration und umwerfende Qualitäten als  Scharfschütze von den Spielern. Unterschiedlichste Perspektiven, verschiedene Power-Ups und ein treibender Soundtrack helfen dabei, aus der entscheidenden Schlacht gegen Königin Pede und ihre Armeen von Tausendfüßlern, Spinnen, Fliegen und Skorpionen siegreich hervorzugehen.

Ice Invaders – Eiswürfel in Alienform

12. Mai 2010

Ice Invaders – Eiswürfel in Alienform

Ice Invaders – Eiswürfel in Alienform

Dieses Produkt gehört mit Sicherheit in die Kategorie: Dinge, die diese Welt nicht braucht – und dennoch liebe ich sie: Meine Eiswürfel-Form in Retro Space Invaders Design.

Zufällig entdeckte ich dieses Spielzeug bei meiner Tour über die FMX 2010 in Stuttgart und griff sofort zu. Die „Ice Invaders“ wie das Produkt offiziell heißt, ist eine Form für Eiswürfel und erinnert an den Spieleklassiker der 80er Jahre „Space Invaders“. Wie oft habe ich dieses Spiel gezockt und wie oft habe ich die Erde von den Aggressoren aus dem All gerettet (obwohl ich am Ende eigentlich immer verloren habe).

Aber die Ice Inveaders sind mein Fall und bringen mir die Spiele meiner Jugend zurück in den kommenden Sommer. Einfach Wasser einfüllen, ab ins Gefrierfach und wenn die Flüssigkeit ihren Aggregatszustand geändert hat, dann die Ramschiff-Aliens herauslösen. Insgesamt sind es 24 Alienschiffe – die reichen für ein paar Gläser. Damit habe ich 100 Prozent Coolness im Glas und bin zudem voll auf Retro Irgendwie eine unheimliche Begegnung der gefrorenen Art.

Dank ihrer herausragenden Materialeigenschaften ist die Silikonform absolut unermüdlich. Sie hält Temperaturen von -14 bis +230 °C stand, ist biegsam und lange haltbar. Die 10 Euro waren gut angelegt – jetzt fehlt eigentlich nur der Sommer.