Posts Tagged ‘PS3’

Aufrüsten der Playstation PS4 auf 3 TByte

30. Juni 2016

Unsere Familie lebt mit Technik, aber das Herumschauben an technischen Dingen ist nicht so mein Fall. Aber jetzt musste ich mal ran. Wir haben die erste Generation der Playstation PS4 gekauft und die Kinder spielen mit mir sehr oft. Im Grunde sind wir mit der PS4 zufrieden, aber wir stießen an unsere Grenzen. Das Problem: Unsere PS4 hat nur eine 500 GByte Festplatte eingebaut. Das ist zu wenig. Die Spiele der PS4 werden auf die interne Festplatte ausgelagert und die ist beim Speicherhunger der Spiele schnell voll.

So sieht die Festplattenerweiterung für die PS4 aus.

So sieht die Festplattenerweiterung für die PS4 aus.

Bei meiner PS3 baute ich vor Jahren eine größere schnellere Festplatte ein und das wollte ich nun auch bei der PS4 tun. Wir entschieden uns für das System DongCoh Game Bar mit 3TB 3,5-Zoll-Festplatte . Über eine Amazon-Angebot ging das System einigermaßen preiswert her. Der Schraubenzieher und das Upgrade-Material lagen der Bestellung bei. Zusammen mit meinem Sohn gingen wir ans Upgrade unserer PS4.


Der erste Schritt war es, die bestehenden Spielstände auf einem USB-Speicherstick zu sichern. Die Daten der unterschiedlichen Benutzer unserer PS4 wurden gesichert. Dann begann die Aktion: Als erstes zogen wir den Netzstecker und stellten die PS4 auf unseren Wohnzimmertisch.
Als erstes die Abdeckung der PS4 wegschieben.

Als erstes die Abdeckung der PS4 wegschieben.

Als erstes die Abdeckung der PS4 wegschieben.

Mit dem beiliegenden Schraubenzieher die Schraube der Festplattenhalterung lösen.

Mit dem beiliegenden Schraubenzieher die Schraube der Festplattenhalterung lösen.

Mit dem beiliegenden Schraubenzieher die Schraube der Festplattenhalterung lösen.

Die bisherige Festplatte der PS4 einfach herausziehen. Hier handelt es sich um eine 500 GByte Festplatte.

Die bisherige Festplatte der PS4 einfach herausziehen. Hier handelt es sich um eine 500 GByte Festplatte.

Die bisherige Festplatte der PS4 einfach herausziehen. Hier handelt es sich um eine 500 GByte Festplatte.

Die Anschlüsse der Game Bar-Platte einschieben und die Schraube wieder festziehen.

Die Anschlüsse der Game Bar-Platte einschieben und die Schraube wieder festziehen.

Die Anschlüsse der Game Bar-Platte einschieben und die Schraube wieder festziehen.

Die Abdeckung der Game Bar-Verkleidung aufsetzen und die Festplattenanschlusskabel durch die Öffnung ziehen.

Die Abdeckung der Game Bar-Verkleidung aufsetzen und die Festplattenanschlusskabel durch die Öffnung ziehen.

Die Abdeckung der Game Bar-Verkleidung aufsetzen und die Festplattenanschlusskabel durch die Öffnung ziehen.

Die Game Bar-Verkleidung wieder auf die PS4 schieben.

Die Game Bar-Verkleidung wieder auf die PS4 schieben.

Die Game Bar-Verkleidung wieder auf die PS4 schieben.

Die Festplatte an die Game Bar-Verkleidung anschließen.

Die Festplatte an die Game Bar-Verkleidung anschließen.

Die Festplatte an die Game Bar-Verkleidung anschließen.

Dann den zweiten Kabelstrang anschließen.

Dann den zweiten Kabelstrang anschließen.

Dann den zweiten Kabelstrang anschließen.

Deckel der Game Bar-Verkleidung aufgesetzt und fertig ist der Umbau.

Deckel der Game Bar-Verkleidung aufgesetzt und fertig ist der Umbau.

Deckel der Game Bar-Verkleidung aufgesetzt und fertig ist der Umbau.

Auf der Rückseite den Game Bar-Stecker mit dem Stecker der PS4 verbinden.

Auf der Rückseite den Game Bar-Stecker mit dem Stecker der PS4 verbinden.

Auf der Rückseite den Game Bar-Stecker mit dem Stecker der PS4 verbinden.

Anschließend geht es die Neuinstallation der PS4 Software. Bei mir war es die Version 3.55 mit der rund 800 MByte.
Die Systemsoftware PS4UPDATE.PUP von der Sony-Website laden, auf einem USB-Stick in einem Ordner PS4 installieren und dann die PS4 neu installieren. Aus welchem Grund auch immer, wurde die PS4UPDATE.PUP-Software mit einer Größe von 300 MByte geladen. Hier ist die Installation natürlich fehlgeschlagen. Als ich nochmal die Software geladen habe, waren es 800 MByte und alles lief am Schnürchen.
Wir haben also jetzt eine PS4 mit 3 TByte-Festplatte. Das System DongCoh Game Bar mit 3TB 3,5-Zoll-Festplatte läuft prima und die Installation war machbar. Nun können wir eine zeitlang spielen ohne unsere Spiele zu löschen zu müssen. Mal sehen, wie lange der Platz reicht.

Münchner Moment: Wenn Pac Man auf Mario trifft

21. Dezember 2015
Im Werk 1 trifft sich die Gaming-Szene in München.

Im Werk 1 trifft sich die Gaming-Szene in München.

München hat Kultur – zweifellos. Oper, Theater, Konzerte, Film, Ausstellungen – das alles gibt es in der bayerischen Landeshauptstadt. Etwas versteckt gibt es aber auch eine andere Form von Kultur – die Spielekultur in Form von Videogames.
Ja, richtig: Ich bezeichne Videospiele als Kulturgut und der Verein Videospielkultur pflegt diese Form von Kulturgütern im Werk 1. Termine gibt es auf der Facebook-Seite.
Das Werk 1 befindet sich auf dem Gelände der Pfanni-Werke und war eine Zeitland als Kunstpark Ost bekannt. Einmal im Monat darf der VSK im Werk 1 einen Spieleabend veranstalten. Sobald ich die Treppen zu den Räumlichkeiten vom Werk 1 im zweiten Stock erklommen habe, erlebe ich einen dieser Münchner Momente.

Hoch gehts in Spieleparadies.

Hoch gehts in Spieleparadies.

Die Tür öffnet sich. Der Sound von verschiedenen Videospielen bricht über mich herein. Der große Raum von Werk 1 ist voll mit jungen Leuten, die miteinander spielen. Was gibt es Schöneres? Sofort werde ich eingeladen zum Mitspielen? Jetzt bin ich sicherlich nicht mehr der Jüngste. Und dennoch: Wir spielen zusammen und das finde ich großartig.


Die Jungs mit den umgedrehten Caps haben kein Problem mit mir im Anzug und ich habe kein Problem mit ihnen. Nicht Äußerlichkeiten zählen, sondern die gemeinsame Liebe zum Spiel. So ist mein München: Leben und leben lassen, egal wer man ist, eben Münchner Momente

Das Archiv - der Himmel auf Erden.

Das Archiv – der Himmel auf Erden.

Ich laufe durch das Werk 1. Über einen großen Beamer läuft Mario Kart 8 auf der Wii U. Mein Sohn greift zu den Controllern, ich schließe mich an und sofort setzen sich zwei weitere Spieler dazu. Runde um Runde jagt mein Kart durch die Strecke und natürlich bin ich letzter. Die Auge-Hand-Koordination ist bei mir nicht so gut, wie bei meinen Mitspielern. Aufmunternd wird mir auf den Rücken geschlagen. Ich habe mich mit meiner Niederlage längst abgefunden und dennoch macht es einen riesigen Spaß.
Meine Welt ist eher die Welt der Telespiele, wie die Videogames in meiner Jugend heißen. Ich zockte in Italien in den Spielhallen an den Arcademaschinen. Ich bin eben ein Retrogamer. Pac Man, Space Invaders waren meine Spiele. Meine Eltern kauften wir damals ein Atari 2600 und ich spielte und spielte und spielte. Später kam der Commodore C 64 dazu und ich stieg ins digitale Zeitalter ein. Meinen Eltern erzählte ich, dass ich den Volkscomputer C64 für die Schule brauchte und ich glaube, ich habe auch einmal Hausaufgaben darauf gemacht. Vor allem habe ich gespielt und mich wohl gefühlt. 8 Bit Sound und Pixelgrafik waren meine Welt.


Und diese Welt finde ich im Werk 1 bei der monatlichen Gameslounge vom VSK wieder. Es sind einige Konsolen der alten Zeit aufgebaut. Mein Sohn und ich probieren die Spiele durch. Er ist begeistert, ich auch. Wir sind so begeistert, dass wir ein altes Atari 2600 gebraucht kaufen und auf dem 55 Zoll TFT zu Hause die alten Heuler zocken. Pixelig ist gar kein Ausdruck auf dem hochauflösenden TV. Mein Vater hat deshalb zum Zocken noch eine alte Röhre besorgt. Wir haben zwar die PS2, PS3, PS4 und Wii U im Einsatz, aber die alten Games haben bei uns ihre Berechtigung. Sie gehören zu unserer Kultur unserer Familie, wie auch der jährliche Besuch der Wagnerfestspiele in Bayreuth mit meiner Frau. Videospiele werden in unserer Gesellschaft noch immer zu wenig als das wahrgenommen, was sie sind: Eine junge künstlerische Ausdrucksform, die eine Fusion aus Musik, Film und Literatur bildet, ergänzt um interaktive Elemente. Damit gebührt Videospielen der Platz als gleichberechtigte Säule im kulturellen Kanon unserer Gesellschaft. Für die politische, akademische und gesellschaftliche Anerkennung von Videospielen als wertvolles Kulturgut setzt sich Videospielkultur e. V. ein.


Ich spreche Alexander Krause vom VSK an. Bei ihm werde ich Mitglied in dem Verein, denn so etwas unterstütze ich gerne. Er zeigt mir das Archiv und ich könnte heulen. Heulen vor Glück. Regalmeter um Regalmeter sind dort alte und neue Videospiele aufgereiht – nach Gameplattformen geordnet. Schätze sehe ich, die als Kind spielte. Hier liegen sie. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf PC-Spiele. Ich hatte nie einen Windows-Rechner – ich ging vom Atari 520 ST direkt auf den Mac und bin seitdem bei dem Apple-System geblieben. Das Mac OS war nie so richtig eine Gamingplattform, aber einige Sachen gab es. Bei einem der nächsten Besuche im Werk 1 spendete ich einige meiner Mac-Spiele dem Verein. Immer wenn ich die Gaming Lounge besuche, erlebe ich einen meiner Münchner Momente.
Die Landeshauptstadt München veranstaltet eine Blogparade „Münchner Momente“ – Geschichten aus meiner Lieblingsstadt. Als gebürtiger Münchner ist es für mich eine Selbstverständlichkeit dort als Blogger mitzumachen.

Immernoch der Wahnsinn: The Last of Us

26. Juli 2014

Last

Im Moment spiele ich gerade mal wieder The Last of Us – und ich spiele auf der PS3. Wir erinnern uns: Kurz vor dem Start der Next Gen-Konsole PS4 präsentierte uns Naughty Dog noch einmal die Leistungsfähigkeit von Sonys Playstation 3 und lieferte uns eines der besten Spiele überhaupt ab.

Eines der besten Spiele überhaupt: The Last of Us für die PS3

Eines der besten Spiele überhaupt: The Last of Us für die PS3

Im Grunde ist das Spiel ein klassischer Survival-Thriller vom Uncharted-Team, aber hoch emotional und packend. Nicht Ballern bringt die beste Lösung, sondern Anschleichen und Abwarten – im Grunde also nichts für mich. Die beiden Figuren Joel und Ellie kämpfen ums nackte Überleben und haben vor allem eines: Charakter.

The_Art

Das ist neu, denn in der Regel haben Videospiele eindimensionale Charaktere, aber bei The Last of Us taucht der Spieler in eine Welt der unterschiedlichen Emotionen ein. Das habe ich bei Videospielen selten erlebt und das machte mich bei Erscheinen des Spiels neugierig. Und ich wollte mehr davon. Ich kaufte mir deshalb das Buch The Art of The Last of Us von Dark Horse Books. Leider handelt es sich weniger um ein klassisches Art of, als vielmehr um ein simples Artbook. Wo liegt der Unterschied? Im Art of-Buch werden in der Regel verschiedene Sketches gezeigt bis hin zur Endversion und dabei gibt es einen erklärenden Text, warum der Artists es so oder so gemacht hat. Diese Erklärungen fehlen hier fast immer. Das Buch ist zum reinen Bilderbuch generiert, also zum Artbook. Und das ist schade, denn ich hätte gerne mehr über die Produktion bei Naughty Dog erfahren. Ich hätte mehr über die Entstehung und Varianten der Charaktere gewusst, aber hier bleibt das dennoch interessante Buch an der Oberfläche. Natürlich bekomme ich die Konzeptzeichnungen der Hauptcharaktere mit: Joel, Ellie, Sarah, Tess, Tommy, Marlene, Bill und David sowie der verschiedenen Gruppierungen im Spiel, z. B. Hunter und Fireflies. Aber warum sich die Personen ändern, davon erfahre ich nichts.

Es ist ein schönes Bilderbuch für Fans wie mich geworden. Wir Fans werden es lieben, aber das Buch kommt nicht an den Art of-Büchern aus der Filmwelt heran, die ich so liebe. So gut und wichtig das Spiel war und so nahe es an einen Film kam, desto höher waren meine Erwartungen an das 184 seitige Artbook.

Last_Sound

Und wie es sich gehört, habe ich mir auch den Soundtrack von The Last of Usgekauft. Es ist für mich ein neues Genre: Soundtracks zu Spielen. Ich hab einige, doch oft bin ich enttäuscht worden. Bei The Last of us gingen die Produzenten auf Nummer sicher. Sie engagierten den gestandenen Filmkomponisten Gustavo Santaolalla. Er sammelte schon Oscars für Brokeback Mountain (2006) und Babel (2007), die beide nicht zu meinen Lieblings-Scores gehören. Es ist kein orchestraler Stil, sondern eher Kammerspiel mit Zupfinstrumenten. Die Musik passt hervorragend zum Spiel. Der Stil des Scores orientiert sich eher an folkorientierten und elektronischen Klängen und Gustavo Santaolalla setzt auf die Gitarre und Schlagwerk als primäres Musikinstrument. Vielleicht mal reinhören.

Für die Fans, die nicht genug bekommen. Ende des Monats, am 30. Juli erscheint das Spiel als The Last of Us Remastered in einer Version für die PS4. Die Auflösung und Grafik wurde wohl nochmals hochgeschraubt (und der Preis auch).

Bald kommt das Spiel für die PS4

Bald kommt das Spiel für die PS4

 

Braucht ihr die Playstation 4?

1. Juni 2013

Seit dem Champions-League-Finale steht es fest: Die Playstation 4 kommt noch im Jahr 2013 in den Handel. Sony schaltete bei dem Spiel des FC Bayern gegen eine andere Mannschaft entsprechende Banner am Spielfeldrand.

Die PS4 kommt noch in diesem Jahr.

Die PS4 kommt noch in diesem Jahr.

Ein paar Tage später gab es die PlayStation 4 auch schon bei Amazon zum Vorbestellen für rund 600 Euro. Es handelt sich freilich um einen Fantasiepreis und auch das Veröffentlichungsdatum steht noch nicht einmal fest, aber vorbestellen kann man die Konsole schon. Die Marketingmaschinerie beginnt anzulaufen, nachdem Microsoft die XBox one angekündigt hat. Amazon schaltet für die PlayStation 4 eine großzügige Landingpage und zeigt uns ein paar Spiele zur Auswahl. Mich interessiert natürlich die neue Version von Killzone.

Die neue Landingpage bei Amazon zur PS4.

Die neue Landingpage bei Amazon zur PS4.

Stückweise werden auch technische Daten der neuen Spielkonsole im Netz veröffentlicht. Klingt alles überzeugend und trotzdem habe ich ein Problem. Die PS4 hat keine Abwärtskompatibilität zu PS3-Spielen. Nun, das war beim Schritt von der PS2 zur PS3 im Grunde auch nicht anders. Zwar gab es übergangsweise einige PS3-Konsolen zu Beginn, die die alten PS2-Scheiben gefressen haben. Bei der PS4 soll es diese Übergangsphase aus technischen Gründen nicht geben. Es laufen nur die neuen PS4-Spiele und damit basta.

Nun, natürlich kaufe ich mir eine neue Konsole, um neue Spiele zu spielen und nicht um die alten zu zocken. Dennoch sind mittlerweile doch ein paar Regalmeter PS3-Spiele im Heim zu verzeichnen. Und langsam platzt die Technik im Wohnzimmer aus dem Rahmen. Neben Playstation 2 und 3 sind noch ein Game Cube und eine Wii U zu finden. Als Retro-Fan habe ich noch C64-Spiele auf einem speziellen Gamestick. Daneben zahlreiche Verstärker, Surround-Anlagenzeugs, Monitore und Sat-Reciever. Und da soll jetzt noch eine PS4 rein? Ich weiß nicht.

Nintendo hat es bei der Wii U elegant gelöst, denn K1 und K2 wollten ihre alten Wii-Spiele weiter spielen. Diese Abwärtskompatibilität war der Kaufgrund für die Wii U, die bisher kaum gute Spiele hervorgebracht hat, von Lego City Undercover mal abgesehen. Sony geht diesen Weg mit der PS4 nicht und zwingt uns zur Wegwerfgesellschaft.

Und ein zweites Problem habe ich: Gebrauchtspiele sollen nicht mehr funktionieren. Viele meiner PS3-Spiele sind Spiele aus zweiter Hand. Hier stirbt eine ganze Branche. Ich werde mir gewiss deutlich weniger Spiele kaufen, wenn sie nicht gebraucht billiger her gehen. Natürlich kann es den Herstellern egal sein, mir ist es nicht. Ich bin nur ab und zu bereit 60 Euro und mehr für ein neues Spiel auszugeben, aber dann muss das Spiel auch wirklich Top sein. Die Masse der Spiele ist es nicht und künftig kaufe ich diese dann eben nicht. Das Ausschalten des Gebrauchtmarktes kann natürlich dazu führen, dass die Spielequalität steigt, weil mehr Energie in die Spieleentwicklung gelegt wird. Aber daran glaube ich nicht.

Und zudem wird eine stärke Internet-Verbindung für die PS4 benötigt. Cloud und Download sollen zunehmen – das ist grundsätzlich fein. Dennoch hab ich als Landei massive Probleme damit, denn der Netzausbau ist nicht so, wie man es sich vorstellt. Ich bin damit noch auf Datenträger angewiesen.

Mir stellt sich die Frage: Brauche ich die Playstation 4 eigentlich? Wie geht es euch?

UPDATE: 11. Juni 2013: auf der E3 hat Sony die PS4 angekündigt: 399 Euro und Gebrauchspiele sollen anders als der XBox funktionieren. sehr gut. Jetzt wird das Teil interessanter. Und die PS4 verlangt keine Internetverbindung – Sony, das haste richtig gemacht.

Perfekte Werbung für das Star Trek Video Game

25. April 2013

game

Zeitgleich mit dem neuen Star Trek Film in den Kinos wird es auch am 26. April 2013 ein neues Star Trek – Das Videospiel geben. Ich bin schon sehr gespannt darauf. Als Trekkie werde ich es mir wohl für die PS3 zulegen. Das Spiel von Namco Bandai ist zeitlich zwischen den beiden Abrahams-Filmen angelegt. Es geht gegen die Gorns und alte Enterprise-Fans werden sich noch an die Gummi-Monster erinnern.

Wobei ich zugeben muss, dass sich die ersten Gameplays des Spiels ich nicht gerade vom Hocker gehaut haben. Ich denke, das große Manko wird die Retro-Grafik sein. Aber ich möchte dem Spiel auf jeden Fall eine Chance geben. Positiv sind sicherlich das authentische Feeling durch die drei S – Soundtrack, Sprecher und Schauplätze. Die Sprechrollen im Spiel wurden mit den Originalschauspielern besetzt und für mich besonders cool: Michael Giacchino hat den Soundtrack fürs Game komponiert.

Richtig begeistert war ich allerdings über die Werbung für das Spiel  Star Trek – Das Videospiel. Bei YouTube ist ein Video mit William Shatner alias Captain Kirk aufgetaucht. Hier nimmt sich der alte Mann selbst auf dem Arm. Viel Spaß beim Schauen und möge die Macht mit euch sein – oh nein, das ist der falsche Film.

EM: Gamescontroller im Deutschland-Look

28. Juni 2012

Wenn EM ist, dann muss ich natürlich auch im entsprechenden Look an der PlayStation spielen. Mein neuer Controller stammt von Bigben Interactive, Hersteller von Zubehör und Software für Videospielkonsolen. Mein PS3-Controller hat die Farben der Deutschlandflagge. Außerdem erweitert Bigben Interactive sein Controller-Portfolio mit einer Reihe exklusiver Soccer-Pads mit verschiedenen Fußballmotiven, die ich allerdings nicht brauche. Der Schwarz-Rot-Goldene Controller ist die Augenweide pur. Im Rahmen der EM kommen natürlich Fußball-Spiele wie FIFA in die Konsole.

Kindle oder iPad – welcher ist der bessere eBook-Reader?

4. Januar 2012

Nach Fotos, Musik, Filmen stehen nun Bücher in elektronischer Form auf meinen Programm. Doch welchen eBook-Reader soll ich wählen? Ich besorgte mir in den USA einen Sony Reader, aber das war eindeutig ein Fehlkauf. Allerdings weckte Sony in mir die Begeisterung für eBooks. Sony hat bis auf die PS3 den Sprung ins 21. Jahrhundert für mich verpasst, schade.

Seit einiger Zeit nutzte ich das Apple iPad 2 und den Amazon Kindle zum Lesen meiner digitalen Bücher. Aber jetzt ist meine Wahl gefallen: Der Kindle ist für mich das bessere Device, wenn es um klassische eBooks geht. Unter klassischen eBooks verstehe ich reine Text-Bücher.

Ich wählte die Kindle-Version mit 3G und Tastatur. Vom neuen 99 Euro WLAN Kindle halte ich nichts, denn ich bin oft auf Reisen und will spontan unterwegs ein eBook am Strand oder in einem Hotelzimmer laden. Die Kosten für den Handy-Chip und die Übertragungsgebühr übernimmt brav Amazon. Dafür kaufe ich auch brav im Amazon Store ein. So ist der Deal, bei dem ich mich an Amazon binde und meine Seele verkaufe.

Das Handling des Kindle ist im Zeitalter des Touch Screen eine Katastrophe. Kleine Tasten und eine grausame Benutzerführung sind mir ein Gräuel. Die Farbe ist zudem eine Frechheit.

Aber der Lesekomfort durch die E-Ink-Technologie ist grandios. Und der Stromverbrauch ist minimal. Der Akku zieht nur Strom beim Umblättern. Laut Amazon hält eine Ladung bis zu zwei Monate bei ausgeschalteter Wi-Fi-Funktion, wenn ich täglich bis zu einer halben Stunde lese. Lese ich pro Tag eine Stunde, beträgt sie bis zu einem Monat. Und das Teil ist mit 247 Gramm superleicht und passt in meine Jackett-Innentasche.

Und auch wirklich praktisch: Der Bildschirm des Kindle liest sich wie Papier, sodass er im Gegensatz zu den meisten anderen Bildschirmarten sogar in hellem Sonnenlicht gut lesbar ist und das ist wirklich stark.

Natürlich hat das iPad auch überzeugende Argumente. Aber mein Hauptproblem mit dem iPad ist die Vielfalt. Wenn ich den Kindle nutze, lese ich oder ich lese nicht. So einfach ist das. Beim iPad bin ich abgelenkt. Wenn ich lese, dann checke ich E-Mails nebenbei, surfe im Web, spiele ein Spiel, höre Musik oder schaue einen Film. Oder ich lese eine interaktive Zeitschrift wie Wired oder um Klassen langweiliger den Spiegel.

Fazit: Also für klassische eBooks ist der Kindle genial, für den Rest das iPad ideal. Und der Kindle Fire? Den mag ich nicht, ist ja schließlich ein iPad für Arme.

Das Batman-Fieber kommt wieder

22. Juli 2011

Im Juli 2012 soll der neue Batman ins Kino kommen. Sein Titel „The Dark Knight Rises“. Ich bin sehr gespannt auf die Verfilmung, denn die ersten beiden Teile von Christopher Nolan haben mir ganz gut gefallen und ich habe darüber geschrieben.. Nolan hat auch die Regie von Teil 3 inne. Auch die Besetzung ist gleich geblieben: Christian Bale als „Bruce Wayne / Batman“, Gary Oldman als „Commissioner Gordon“, Morgan Freeman als Tüftler „Lucius Fox“ und Michael Caine als Butler „Alfred“. Die Bösewichter sind Tom Hardy als „Bane“ und Anne Hathaway als „Selina Kyle / Catwoman“.

Es wird sicherlich ein schönes Popcorn-Kino werden und das Teil muss ein Erfolg werden. Die Werbemaschinerie läuft schon an. Der erste, allerdings nichtssagende Trailer wurde bereits veröffentlicht. Außer großen Worten bekommt der Zuschauer nichts mit, aber er erfüllt seinen Zweck, die Zuschauer auf Julli 2012 aufmerksam zu machen.

Bis es soweit ist, warte ich auf das neue Batman-Videogame: Warner Bros. Interactive Entertainment und DC Entertainment veröffentlichen einen neuen Trailer zum Action-Adventure Batman: Arkham City, welches am 21. Oktober 2011 für Xbox 360, PS3 und Games for Windows PC erscheint. In diesem Video dreht sich alles um den Riddler – Gotham Citys berüchtigten Bösewicht mit der Zwangsneurose immer im Mittelpunkt stehen zu müssen. In Batman: Arkham City setzt der Riddler auf volles Risiko und greift nicht nur Batman, sondern auch die unschuldigen Bewohner von Arkham City an… wird ihm dies gelingen?

Batman: Arkham City wird von Rocksteady Studios entwickelt und greift die dichte Atmosphäre von Batman: Arkham Asylum auf. Die Spieler werden in Arkham City abgesetzt, dem neuen Hochsicherheits-„Heim“ für alle Gangster, Ganoven und wahnsinnigen Superverbrecher von Gotham City. Das Action-Adventure spielt innerhalb der verstärkten Festungsmauern dieses weitläufigen Bezirks im Herzen von Gotham City. Diese sehnlich erwartete Fortsetzung bietet eine vollkommen neue Geschichte mit einer Starbesetzung aus klassischen Figuren und blutrünstigen Bösewichten aus dem Batman-Universum. Darüber hinaus liefert das Spiel eine große Bandbreite an neuen und verbesserten Gameplay-Eigenschaften, die den Spielern eine nette Spielerfahrung als „Dunkler Ritter“ bieten. Batman: Arkham City basiert auf der ursprünglichen Batman Lizenz von DC Comics.

Riesen Spaß bei Lego Star Wars III: The Clone Wars

27. April 2011
Riesiger Spaß: das neue Lego Star Wars III: The Clone Wars

Riesiger Spaß: das neue Lego Star Wars III: The Clone Wars

Es war eine ganz schöne Keilerei, aber sie hat sich gelohnt. Die ganze Familie hat das neue Lego Star Wars III: The Clone Wars auf der PS3 durchgespielt und wir sind restlos begeistert. Mit über 20 handlungsbasierten Missionen und 40 Bonus-Levels in der gesamten Klonkrieg-Ära kämpften wir gegen die dunkle Seite und hatten jede Menge Spaß. Dann kam die ganze Kampagne nochmals aus der Sicht der Bösen. Das Spiel ist bedeutend länger als die bisherige Star Wars-Version von Lego. Jedes Familienmitglied kam auf seine Kosten: Die Kinder waren von der Atmosphäre begeistert und konnten ins Lego-Universum abtauchen. In anderer Darbietung wäre es ein Ego-Shooter erster Güte, durch die Lego-Optik und den Humor war es ein Spaß für alle.

Im Vergleich zum Vorgänger Lego Star Wars – Die komplette Saga hat die Grafik einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht. Es gab zahlreiche Reflexe, die einen modernen Eindruck machen. Dieser Grafikvorteil geht aber auch auf Kosten der Konzentration. Gerade jüngere Spieler sollten hier unbedingt nach jeden Level eine Pause einlegen und nicht das ganze Spiel durch zocken. Diese Version ist deutlich schöner, aber auch deutlich anstrengender.

Dieses Mal wurde es auch ein wenig Strategie gefordert. Im Stile von Comand & Conquer mussten Basen geschaffen, Kaserne gebaut, Waffen in Stellung gebracht werden und Angriffspläne geschmiedet werden. Nicht zu kompliziert, damit es Kinder auch auf die Reihe bekommen, aber durchaus eine Herausforderung.

Fazit: Es ist eine geniale Umsetzung eines Filmvorbildes. Nach einem schlechten Lego-Universe nun wieder ein Hammer. Und ich freu mich schon auf die Umsetzung von Fluch der Karibik.

Übrigens: Die PS3-Version ist deutlich der Wii-Variante überlegen. Ich habe sie in eine m Kaufhaus gespielt und war schwer vom Gamesplay enttäuscht. Darum weiß ich, was ich an meiner PS3 habe.

Schocktrailer von „Dead Island“ tut der Branche keinen Gefallen

26. Februar 2011

Vor kurzem erschien der Teaser zu „Dead Island“ auf YouTube und erschütterte mich. Ich bin gewiss kein Weichei, aber dieser Trailer von Techlands und Deep Silver hat es in sich. Ich möchte mich als CGI-Profi nicht auslassen, über technische Qualität und Dramaturgie des Spots. Das Rendering ist der Hammer. Hier gibt es nichts zu meckern. Falls das Spiel nach der ersten Ankündigung vor vier Jahren doch noch 2011 zum Verkauf ansteht, wird das Gameplay interessant werden. Eine offene Spielelandschaft mit nacktem Terror sowie unterschiedliche Allianzen der Darsteller liefern sicherlich beeindruckende Duelle auf hohem technischen Niveau für Xbox 360 und PC. Ob die PS3 zum Einsatz kommt, ist fraglich.

Aber das moralische Niveau des Trailers von Dead Island ist unterste Schublade. Als Vater habe ich ein großes Problem mit dem Trailer, bei dem ein Kind gemeuchelt wird. Das geht mir zu weit, eindeutig zu weit. Das muss ich in einem Trailer nicht sehen, auch wenn ich die Idee eines Zombiespiels auf einer Insel reizvoll finde. Gewalt gegen Kinder ist eine absolute Sauerei. Ich bin mir sicher, dass die Bundesprüfstelle hier auf den Plan gerufen wird. Ich geh jede Wette ein, dieses Spiel wird nicht ungekürzt in Deutschland erscheinen.

So ein Trailer wie von Dead Island polarisiert und bringt die ganze Spieleindustrie wieder in Verruf. Ich höre schon wieder die Debatten auf uns zukommen, dass wir Gamer alles potentielle Massenmörder sind. Das ist natürlich Quatsch, aber das Dahinschlachten eines (virtuellen) Kinders erweist der Branche keinen Dienst. Medienkompetenz erwarte ich nicht nur von den Zuschauern, sondern auch von den Herstellern.

Jetzt warte ich erst einmal ab, welche Details Techland und Deep Silver weiter in diesem Jahr veröffentlichen. Ich kann mir vorstellen, dass das aufwändige Rendering sich nicht im Gameplay fortsetzt und der Mord an der Familie gar keine Rolle im finalen Spiel einnimmt. Der Einsatz der neuen Chrome Engine 5 zeigt aber optisch hervorragende Wirkung. Aber ich bleibe dabei: Der Schocktrailer von „Dead Island“ tut der Branche keinen Gefallen