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Star Trek Pizzaschneider

5. September 2016
Neuer Einsatzort Küche: Die Enterprise als Pizzaschneider.

Neuer Einsatzort Küche: Die Enterprise als Pizzaschneider.

Zur neuen Küche gehört auch eine neue Küchenausrüstung. Über den Vakuumierer habe ich bereits geschrieben, jetzt stelle ich euch meinen neuen Pizzaschneider vor. Dieser Pizzaschneider wurde für mich als Trekkie gemacht, denn er hat das Aussehen der legendären USS Enterprise NCC-1701. Eigentlich wollte ich ein Lichtschwert aus Star Wars, aber der friedensliebende Trekkie setzte sich bei mir durch und ich bestellte das Raumschiff.
Es ist aus rostfreiem Stahl und hat die Größe von rund 22 Zentimeter. Die runde Schneidefläche ist sehr scharf und glatt. Wenn ich ehrlich bin, ist es kein maßstabsgenaues Modell, aber es sieht so ungefähr aus wie die Enterprise aus dem Fernsehen. Statt den Weltraum zu durchstreifen, muss jetzt die Enterprise eben die Pizza durchschneiden. Das gelingt sehr gut, obwohl diese Enterprise ein Made in China-Produkt ist. Allerdings es ist ein offiziell lizensiertes Fan-Produkt, das nicht für die Spülmaschine geeignet ist.

Erster Eindruck von No Man’s Sky

15. August 2016
K1 und ich spielen No Man's Sky seit ein paar Tagen.

K1 und ich spielen No Man’s Sky seit ein paar Tagen.

Nachdem der Hype um das Spiel immer stärker wurde, hat er auch die Gamer unserer Familie erfasst. Seit der Erstveröffentlichung in Deutschland spielen K1 und ich No Man’s Sky auf der PS4. Erstes Fazit: Macht Spaß, wenn man sich darauf einlässt.
Die Handlung ist einfach: Erkunde das Universum – nicht mehr, nicht weniger. Der Spieler muss auf seinem Ursprungsplaneten Bodenschätze sammeln und seine Startdüsen und Impulsantrieb reparieren. Dann startet man erst mit seiner Rostlaube von Raumschiff names Rasamama S36, in die Weiten des Weltraums. Dort landet er auf unerforschte Planeten, nimmt Kontakt zu Außerirdischen auf, handelt mit ihnen, löst Rätsel, sammelt wiederum Bodenschätze und startet tiefer und tiefer in das unendliche All. Ziel ist es, den Mittelpunkt des Universums zu finden. Insgesamt gibt es 18.446.744.073.709.551.616 Planeten zu entdecken, reicht also für ein, zwei Tage intensiven Spiels. Je weiter der furchtlose Spieler vorstößt, desto schwieriger werden die Missionen und man muss sich mit allerhand aggressiven Zeitgenossen herumschlagen.


Als Trekkie mag ich dieses Spiel von Hello Games, denn es ein Spiel für Entdecker, für Träumer, für Reisende. K1 mag das Spiel, weil es an Mindcraft und Simulationen erinnert. Das Entdecken steht im Vordergrund, da Reisen zu fremden Welten, die nie ein Mensch zuvor betreten hat – oh, das war der Star Trek-Claim. Anders als Ego-Shooter sollte der Spieler entspannt an die Sache herangehen. Hektiker werden bei  No Man’s Sky nicht froh. Entdecker brauchen Zeit, sollten sich umsehen können und sollten Eindrücke sammeln – das macht den Reiz des Spiels aus. Wer Gefechte und Action will, sollte bei Doom bleiben. No Man’s Sky ist anders und genau tut gut in unserer hektischen Zeit. Das Spiel entschleunigt.
Sammeln ist dabei das Stichwort. Der Spieler verfügt ein Multifunktionswerkzeug, das mal als Waffe, vor allem aber zum Ressourcen-Abbau verwendet wird. Dann gibt es noch einen Raumanzug und das Raumschiffchen. Mehr braucht es nicht, um neue Welten zu erkunden. Das geht übrigens nach dem Laden von Patch 1.03 deutlich besser. Die PC-Gamer scheinen Probleme zu haben, auf der PS4 läuft alles butterweich. Die zu erforschenden Welten erfreuen mein Herz als Space Opera-Fan, obwohl an der Grafik einiges zu meckern ist. Doch die wirklich guten Bilder entstehen im Kopf. Es gibt alle Arten von Flora und Fauna in unterschiedlichen Landschaften: Mal Wüste, mal Wald, mal Gewässer. Ich finde es beispielsweise faszinierend in Höhlen einzusteigen und sogar Stollen voranzutreiben. Immer bin ich auf der Suche nach Rohstoffen, nicht wie bei EVE um Handel zu treiben und nebenbei BWL zu studieren, sondern um voranzukommen und mehr zu forschen. Pflanzen enthalten freilich Kohlenstoff (Kohlenstoffeinheit Kirk kennen wir noch aus Enterprise), die Felsen sind aus Gold (!), Eisen, Kupfer und ab und zu gibt es auch Plutonium. Der Stoff liegt in roten Kristallsteinchen einfach so herum. Tiere, ähnlich Saurier, durchziehen die Landschaften. Wenn sie zahm sind, quietschen sie übrigens sehr nett.


Je mehr ich Kontakt mit Außerirdischen habe, desto mehr lerne ich ihre Sprache. Die einzelnen Wörter werden dann in Sätze eingebaut und im Laufe des Spiels werden die Aussagen der Außerirdischen verständlicher. Ich finde es eine nette Spielidee.
Dazu kommt ein gelungener Game-Soundtrack zu No Man’s Sky: Music for An Infinite Universe. Von der Band 65daysofstatic hatte ich noch nie etwas gehört. Im Soundtrack-Umfeld waren die Herrschaften bisher noch nicht tätig. 65daysofstatic ist eine instrumentale Math-Rock (?)- und Postrock-Band aus Sheffield, Großbritannien. Ihr Sound klingt gewaltig und passt auf jeden Fall zum Spiel No Man’s Sky. Der Soundtrack erschien als Doppel-CD. Es ist kein Vergleich zu klassischen Filmscores, aber zum Videospiel passt er allemal.

Perfekte Werbung für das Star Trek Video Game

25. April 2013

game

Zeitgleich mit dem neuen Star Trek Film in den Kinos wird es auch am 26. April 2013 ein neues Star Trek – Das Videospiel geben. Ich bin schon sehr gespannt darauf. Als Trekkie werde ich es mir wohl für die PS3 zulegen. Das Spiel von Namco Bandai ist zeitlich zwischen den beiden Abrahams-Filmen angelegt. Es geht gegen die Gorns und alte Enterprise-Fans werden sich noch an die Gummi-Monster erinnern.

Wobei ich zugeben muss, dass sich die ersten Gameplays des Spiels ich nicht gerade vom Hocker gehaut haben. Ich denke, das große Manko wird die Retro-Grafik sein. Aber ich möchte dem Spiel auf jeden Fall eine Chance geben. Positiv sind sicherlich das authentische Feeling durch die drei S – Soundtrack, Sprecher und Schauplätze. Die Sprechrollen im Spiel wurden mit den Originalschauspielern besetzt und für mich besonders cool: Michael Giacchino hat den Soundtrack fürs Game komponiert.

Richtig begeistert war ich allerdings über die Werbung für das Spiel  Star Trek – Das Videospiel. Bei YouTube ist ein Video mit William Shatner alias Captain Kirk aufgetaucht. Hier nimmt sich der alte Mann selbst auf dem Arm. Viel Spaß beim Schauen und möge die Macht mit euch sein – oh nein, das ist der falsche Film.

Schrecklicher Titelsong von Star Trek Enterprise

3. Januar 2010

Ihr wisst es ja, ich bin ein Trekkie. Mein Traum von Entspannung ist es, mir einige Folgen von Star Trek reinzuziehen, abzuschalten und in das Universum einzutauchen. Derzeit arbeite ich mich durch die ungeliebte Serie Star Trek Enterprise durch. Ich muss gestehen, sie gefällt mir gut, nicht so wie die Next Generation oder Voyager, aber deutlich mehr als Deep Space Nine. Jonathan Archer ist schon ok.

Was ich aber nicht mag, ist der Score der Serie. Am Schlimmsten empfinde ich das Titellied. Der Titelsong heißt „Where My Heart Will Take Me“ und wurde als „Faith Of The Heart“ bereits vom Rockbarden Rod Stewart geträllert – da hat es mir auch nicht gefallen. Für die „Enterprise“-Serie wurde das Liedchen vom britischen Opernstar Russel Watson neu interpretiert. Schreckliche US-Mucke ist herausgekommen. Geschrieben hat es Diane Warren.

Ich finde es schrecklich für eine Star Trek-Serie. Was meint ihr? Ich will beim nächsten Mal wieder richtigen Score.


Mein persönlicher Star Trek-Song

27. Dezember 2009

Im Moment bin ich wieder auf meinen persönlichen Star Trek-Trip. Ich mag das Enterprise-Universum, mir gefällt die Moral der Geschichten, neues Leben und Zivilisationen zu entdecken. Irgendwie bin ich ja auch so eine Art Forscher geworden.

Da passt ein Musikstück meiner Jugend gerade richtig. Kennt noch jemand: The Firm – Star Trekkin‘? Ein geiler Song und im Keller hab ich sogar noch die Single. Es muss um 1987 gewesen sein, als mir dieser Ohrwurm nicht mehr aus dem Ohr ging. Und noch heute in unbeobachteten Momenten, wie beim Duschen, summe ich die Zeilen: „Star Trekkin‘ across the universe“. Dazu gibt es die Enterprise-Sprüche wie „It’s life, Jim, but not as we know it“ oder „We come in peace and shot to kill“. Das Kinderliedchen wurde komponiert von John O’Connor, aber nicht der aus Terminator.

Schaut euch das Video an und singt künftig mit: „Star Trekkin‘ across the universe“.