Posts Tagged ‘Gene Roddenberry’

Playmobil: Figurenset zu Star Trek erschienen

21. September 2022

Die Enterprise von Playmobil war mir einfach zu teuer und vor allem war sie mir zu groß. Ich hatte keinen Platz um dieses Sammlerstück aufzustellen und verzichtete zähneknirschend auf den Kauf. Jetzt entschied sich Playmobil aber zumindest die Mannschaft als Figurenset auf den Markt zu bringen. Da musste ich zuschlagen.

Bei meinem Besuch im Playmobil-Store in München entschied ich mich zunächst für Mr. Spock als Schlüsselanhänger. Ich hab zwar genügend Schlüsselanhänger, aber Mr. Spock musste es schon sein. Der trägt seinen blauen Dress samt Spock-Frisur. Playmobil hat ihm die Nummer 70644 gegeben.
Dank des Karabinerhakens mit Kette, lässt sich der Anhänger an Schlüsselbund, Rucksack oder Tasche befestigen. Ein Geschenk für mich als Star Trek-Fan. Der Star Trek Mr. Spock Schlüsselanhänger bietet die Möglichkeit, Schlüssel sicher und griffbereit aufzubewahren oder meiner Laptoptasche faszinierende Note zu verleihen.

Foto: Playmobil

Noch interessanter ist allerdings das Star Trek – Figurenset mit der Playmobil Nummer 71155. Das Set enthält die Crewmitglieder der Enterprise: Captain James T. Kirk, Mr. Spock, Nyota Uhura, Dr. Leonard McCoy samt Zubehör die Trikorder, Phaser – was McCoy in den Händen hält, weiß ich nicht. Es sieht eher aus wie ein Schraubendingsi der Zukunft, würde aber dann doch besser zu Montgomery Scott. Der ist allerdings nicht im Set enthalten. Und so hoffe ich auf eine weitere Ausgabe mit weiteren Figuren. Ich wünsche mir: Chefingenieur Montgomery Scott, Navigator Pavel Chekov, Navigator Hikaru Sulu und cool wäre auch Star Trek-Erfinder Gene Roddenberry. Vielleicht kann sich Playmobil ja zu diesem Set durchringen.

Foto: Playmobil

Und nun sprechen wir alle zusammen im Chor: „Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung 5 Jahre lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.“

Buchtipp: Star Trek: The Motion Picture: The Art and Visual Effects von Jeff Bond und Gene Kozicki

2. September 2022

Ich warte auf den 8. September 2022, wenn die fette Box zu Star Trek – der Film in 4K erscheint, also endlich der Director Cut, also die Kinoversion (ca. 132 Min.) als auch die Extended Version (ca. 137 Min.) mit zahlreichen Merch-Kram. Die Kinofassung gibt es ja bereits auf 4K. Mit dem Star Trek verbinde ich zahlreiche Erinnerungen und habe über meine Gefühle bereits gebloggt.

Bis die Mega-Box zu Star Trek – der Film erscheint, hat mir meine Gattin die Zeit des Wartens versüßt. Sie schenkte mir das Buch Star Trek Inside Art & Visual Effects von Jeff Bond und Gene Kozicki.

Das englischsprachige Buch ist eine wunderbare Reise als CGI im großen und ganzen noch ein Fremdwort war. Das Art-Department schuf wirklich ein gewaltiges visuelles Erlebnis, das für manche Zuschauer aber auch an Langweile grenzte. Dennoch: Die Effekte von Raumschiffen, Kulissen, Requisiten und Effekte sind meisterhaft. Das Buch berichtet über die wechselvolle Entstehungsgeschichte des Films. Die Tricks des Films waren damals Matte und Modelle.

Die Fotos im Buch sind eine wahre Schatzkiste für Trekkies und eine tolle Erinnerung an den verstorbenen Douglas Trumbull und John Dykstra. Und es tut gut, den Schöpfer der Serie Gene Roddenberry zu sehen, wie er versucht, die Enterprise auf die Kinoleinwand zu bringen. Es ist eine Verbeugung vor der damaligen Kreativität. Mit welchen guten Ideen die Schöpfer an den Start gegangen sind und während der Produktion ausgewechselt wurden. Im Grunde haben wir Trekkies auf dieses Buch seit Erscheinen des Film 1979 gewartet und uns die eine oder andere BTS-Geschichte aus Magazinen und Convetions zusammengestellt.

Viele Geschichten im Buch waren für mich neu. Als Trekkie ist man immer hungrig auf neue Geschichten um Kirk, Spock und Co. Und wenn die Box am 8. September erscheint, wird die Schreierei groß sein. Sie wird ja als The Complete Adventure angekündigt, doch ob Paramount in Deutschland wirklich das komplette Abenteuer veröffentlicht, bleibt zweifelhaft. Also lass ich mich überraschen und genieße derweil das 176seitige Buch Star Trek Inside Art & Visual Effects, das sich wirklich lohnt.

Star Trek Beyond – meine Filmkritik

29. Juli 2016

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Grundsätzlich: Was ist das für eine Welt, in der die Beastie Boys mit Sabotage das gesamte Universum retten? Wäre es da nicht besser, die Welt würde untergehen? Diese grundsätzliche Frage sei Star Trek Beyond mal vorangestellt.
Als seltene Spezies, der sowohl Star Trek als auch Star Wars mag, musste ich Star Trek Beyond natürlich unbedingt sehen, wie alle anderen Star Trek-Filme bisher auch. Fazit: Unterhaltsamer Film, aber viel zu schnell geschnitten, routinierte Schauspieler und überragender Soundtrack. Kann man schauen, muss man als Fan aber auf alle Fälle. Star Trek Beyond ist der 13. Film der Reihe und kommt rechtzeitig zum 50. Jubiläum der Serie. Also wieder ein Kultur-Beitrag zur 4. Blogparade #Kulttrip meiner IronBlogger-Kollegin Tanja Praske.
Ich habe das Gefühl, dass Star Trek Beyond irgendwie als Versöhnungsnummer daher kommt. Regisseur Justin Lin will den alten Trekkies-Fans die Hand reichen. Star Trek Beyond erinnert in manchen Momenten an die alte Serie: Die Kulissen, die Monster und sogar ein altes Motorrad ist dabei. Sehr schön. Aber dann kommt es wieder knüppelhart: Die Story wird seichter, die Action nimmt zu, die doofen Sprüche da.

Heimlicher Held ist nicht Kirk und Co, sondern die Tricktechnik. CGI kann zeigen, was State of the Art ist. Neben der Zerstörungsorgie rund um die Enterprise (schon wieder ist ein Schiff kaputt), hat mich vor allem die Weltraumstation Yorktown fasziniert. So könnte eine aufgeblasene ISS in der Zukunft aussehen — Deep Space nine war nur der Anfang. Straße, Plätze, Züge der Zukunft – eine faszinierende Sichtweise. Vielleicht gibt es ja ein Hinter den Kulissen-Buch, das Yorktown näher zeigt. Diese visuellen Effekte sind wunderbar, doch leider verlieren sich da die Darsteller. Manches Mal erkannte ich keine Handlung mehr, nur noch grandiose Effekte.
Auch die Geschichte passt in unsere Zeit. Die ersten Minuten des Films, die die Routine auf der Enterprise zeigen, zeugen von Humor. Szenen einer Ehe, Szenen von Beziehungen, Szenen von Langeweile – aber alles humorvoll. So war die alte Enterprise. Kirk ist gelangweilt, Spock am Ende seiner Liebschaft mit Uhura – Pille freut sich auf den Alkohol. Dann wird der Humor wieder der typische Blockbuster-Humor. Am Ende des Cliffhangers einen dummen Spruch zur Auflockerung – braucht es das wirklich?

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Regisseur Justin Lin dreht auf
Regisseur Justin Lin dreht voll auf. Und ich schlagartig wusste ich wieder, warum ich die The Fast and the Furious-Serie nicht mag. Zu wenig Inhalte, zu viel Action – die Zeichnung der Charaktere blieb in diesen Filmen auf der Strecke. Bei Star Trek Beyond reißt sich Justin Lin größtenteils am Riemen. Das liegt aber vor allem daran, dass dem Zuschauer seit Jahren die Charaktere bekannt sind. Justin Lin lässt keine Zeit der Entwicklung zu, sondern wirft den Zuschauer voll ins Geschehen und setzt Inhalte und das Trekkie-Beziehungsgeflecht einfach voraus. Damit habe ich als alter Hase kein Problem, aber für Neueinsteiger in die Serie ist dieser Film absolut nichts. Da sollte man besser bei Star Trek von J.J. Abrams einsteigen, wenn nicht gar bei der ganz alten Serie. James „Jim“ T. Kirk leidet unter dem Trauma seines alten Herrn, Cmdr. Spock hat ein Verhältnis mit Lt. Nyota Uhura, Lt. Cmdr. Montgomery „Scotty“ Scott kommandiert Keenser herum, Fähnrich Pavel Chekov will alles richtig machen und und und. Leider entwicklen sich die Figuren im Film kaum weiter. Einzig vielleicht Spock nach dem Tod seines Alter Egos. Und Sulu – aber dazu später.
Eine absolute Bereicherung des Films ist Jaylah, die ein wenig an das David Bowie-Design der siebziger Jahre erinnert. Sie bringt frischen Wind in die Serie und wird am Schluss in die drögen Sternenakademie-Klamotten gepresst. Ihre Freiheit ist dahin, Anpassung lebe hoch – vielleicht ist das die Lehre des Films.

Sulu ist homosexuell
Neu, absolut neu, war die homosexuelle Beziehung von Lt. Hikaru Sulu. Er hat sein Coming-Out in diesem Film. Der ursprüngliche Sulu-Darsteller der TV- und alten Kinoserie George Takei ist homosexuell und vielleicht war dies der Grund, warum Drehbuchautor Simon Pegg einen schwulen Sulu in den Star Trek Beyond hineingeschrieben hat. Dem Film selbst bringt das Coming-Out nicht weiter, aber es ist eine interessante Information am Rande, die sicherlich unter Trekkies diskutiert wird. Star Trek-Schöpfer Gene Roddenberry lehnte Homosexualität in seiner Serie ab, weil die Welt noch nicht soweit sei. Nun, Kirk hat als erster Weißer eine Farbige geküsst und damals eine TV-Revolution ausgelöst, da kann heute Sulu ruhig homosexuell sein. Eine Kino-Revolution wird es nicht mehr auslösen.
Schade, dass Fähnrich Pavel Chekov nicht mehr dabei sein wird. Sein Darsteller Anton Yelchin starb mit 27. Jahren bei einem Autounfall. Er bekam eine Widmung im Abspann genauso wie der Spock Darstellers Leonard Nimoy. Der nächste Teil der Star Trek Serie ist übrigens bereits in Auftrag gegeben, die ersten Verträge sind unterschrieben.

Hammermusik von Michael Giacchino
Zum dritten Mal komponierte Michael Giacchino die Musik zu einem Star Trek-Film. Mein Empfinden: Mit Star Trek Beyond liefert Michael Giacchino sein Meisterstück ab und hat sich endgültig von Jerry Goldsmith gelöst. Ich habe den Soundtrack bisher nur im Film gehört – das Album Star Trek Beyond erscheint erst in den nächsten Tagen. Mein subjektiver Eindruck während des Films: Das ist ein großartiger Score.

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Faszinierend – Persönlicher Nachruf über Leonard Nimoy

28. Februar 2015

Sein letzter Tweet

Sein letzter Tweet

Faszinierend – wirklich faszinierend, wie eine fiktive Figur mein persönliches Leben beeinflusst hat. Im Falle von Mr. Spock war es so. Das ist mir nach dem Tode von Schauspieler Leonard Nimoy bewusst geworden. Mr. Spock begleitete mich in meinem Medienleben und mir hat die Figur aus dem Universum von Gene Roddenberry viel gegeben. Die Werte von Roddenberry flossen in die Figuren von Star Trek ein und Mr. Spock vermittelte uns als Fernseh- und Kinozuschauer diese Werte.
Das erste Mal als ich die Kultserie Raumschiff Enterprise sah, war ich bei meiner Großmutter in den siebziger Jahren in den Ferien. Sonntag abend kamen die Mondmänner, wie sie meine Großmutter bezeichnete. Zuvor lief die Religionssendung Tagebuch, dann ging es mit coolsten Trademark der Filmgeschichte los. „Der Weltraum, unendliche Weiten …“

Star Trek - The Motion Picture (US 1979, - Skizze von Ken Adam

Star Trek – The Motion Picture (US 1979, – Skizze von Ken Adam

Als Kind war ich von den bunten Kostümen, von der Action und den Kulissen faszinierend. Auch die Gegenpole Kirk – Spock und McCoy – Spock erfasste ich unbewusst. Mit meinen Sandkastenfreunden diskutierte ich über die Vulkanier und die langen Ohren. Das Spitzohr war so furchtbar logisch, einfach faszinierend. Im österreichischen Fernsehen lief dann auch noch nachmittags die Zeichentrickserie, von der ich allerdings nicht mehr soviel weiß. Auch einen Comicss besaß ich einst, den ich wohl aber auf dem Flohmarkt verkauft habe.

Später kamen im Zuge des Erfolgs von Star Wars auch der erste Star Trek-Film in die Lichtspielhäuser. Mir hatte der Film gefallen – bis auf die Uniformen der Sternenflotte. Alle waren wieder mit dabei – auch Mr. Spock und sein leicht mürrische Gegenpart McCoy. Der Soundtrack Star Trek The Motion Picture von Jerry Goldsmith gehört zu den besten Scores überhaupt und ich entdecke meine Liebe zu Enterprise wieder. Ich wurde ein Trekkie und ich wurde ein Star Wars-Anhänger – ich wurde also eine Spezies, die es eigentlich gar nicht geben konnte, wie uns der Film Fanboys zeigte. Aber mir haben beide Serien gefallen, sie waren eben Science Fiction und das war meine Welt.
Alle Jahre lockten mich die Star Trek-Fortsetzungen ins Kino und auch bei der neuen Serie von J.J. Abrams war der alte Mr Spock wieder von der Partie. Er war zum Schluss nicht mehr der erste Offizier, sondern Botschafter.
Eigentlich wollte ich mal die Autobiografien „Ich bin nicht Spock“ und dann „Ich bin Spock“ von Leonard Nimoy lesen, kam aber bisher nicht dazu. Die Biografie von Wilhelm Shatner Durch das Universum bis hierher war mir wichtiger. Aber ich hörte die Musik von Nimoy und Shatner und hatte viel Spaß daran. Jedem Fan der Serie kann ich die verschiedenen CDs absolut empfehlen – und Nimoy konnte singen, ein bisschen wenigstens. Shatner kann übrigens nicht singen.

Wilhelm Shatners Kommentar

Wilhelm Shatners Kommentar

Ich habe mir mal einen Fotoband von Leonard Nimoy angesehen. Er enthielt dicke Frauen. Die Fotos waren gut, aber hauten mich nicht vom Hocker. Es war nicht mein Ding. Mehr mein Ding war mein erster Bildschirmschoner am Mac. Er stammte aus der Reihe der Flying Toasters – After Dark und es gab ein Ad on zu Star Trek. Dort trat Mr. Spock und Konsorten auch auf. Und ich habe diesen Screensaver geliebt – vielleicht ging es euch ebenso.
Nun ist Leonard Nimoy im Alter von 83 Jahren verstorben. Er wird in keinem Star Trek mehr als Spock auftreten. Und nie mehr werden wir auf einer Convention den Gruß von ihm bekommen „Live long and prosper“. Vielen Dank Mr. Spock – du bist nun Teil der Pop-Kultur.

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Star Trek: Langes Warten auf Into Darkness

6. Dezember 2012

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Bis Mai 2013 müssen wir Trekkies noch auf den neuen Star Trek warten. Regisseur J.J. Abrams hat den Start immer wieder verschoben, weil er noch nicht zufrieden war. Die Erwartungen an den neuen Film sind bei uns Trekkies sehr hoch. Der Titel lautet Star Trek Into Darkness. Es wird eine direkte Fortsetzung zum ersten Abrams-Werk werden Star Trek – Die Zukunft hat begonnen. Der Filmstart wurde von 16. auf 9. Mai vorverlegt.

Was keiner für möglich gehalten hat, ist J.J. Abrams gelungen. Er hat dem etwas verstaubten Star Trek-Thema neues Leben eingehaucht. Die Darsteller des ersten Teils sind wieder mit von der Partie, allen voran Zachary Quinto, Simon Pegg, Karl Urban, Zoe Saldana und Anton Yelchin.

So richtig viel ist über den Film noch nicht bekannt. Paramount veröffentlichte Ende November die erste Inhaltsangabe: Die Mannschaft der Enterprise wird nach Hause zurückgerufen; doch was sie dort vorfinden ist schrecklich. Eine unaufhaltsame Kraft des Terrors, die auch noch aus den eigenen Reihen ihrer Organisation kommt, wütet auf dem Planeten und ist für die Zerstörung der Sternenflotte verantwortlich. Die Welt befindet sich in der Krise. Captain Kirk (Chris Pine) ist auf Rache aus und hat noch eine offene Rechnung zu begleichen, deswegen macht er sich zusammen mit seinen Leuten auf den Weg in eine von Krieg umgebende Welt. Dort sucht er nach der Massenvernichtungswaffe und seinen Benutzer, um ihn gefangen zu nehmen. Die tapferen Helden werden in ein episches Schachspiel um Leben und Tod gerissen: Dabei wird nicht nur ihre Liebe und Freundschaft auf eine harte Probe gestellt, sondern Opfer müssen gebracht werden für die einzige Familie, die Kirk noch bleibt: seine Crew. Warten wir es ab – schließlich ist die optische Umsetzung genauso wichtig wie die Story.

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Bis es soweit ist, schaue ich mir in Ruhe Star Trek – Die Zukunft hat begonnen noch einmal an. Und weil es so schön ist, lese ich mal wieder Star Trek: The Art of the Film . Filmautor Mark Cotta Vaz widmet sich optisch ausführlich der Produktion des ersten Star Trek-Films von J.J. Abrams. Wer an der technischen Produktion des Films interessiert ist, wird begeistert sein. Zu sehen sind unveröffentliche pre-production paintings, concept sketches, Kostüm- und Designsets, Stand- und Setfotos und finale Renderings. Es macht Spaß durch die Welt von Gene Roddenberry in der Interpretation von J.J. Abrams zu wandeln. Im Grunde wurde das Set der sechziger Jahre ins 23. Jahrhundert übertragen. Die Brücke orientiert sich an 2001. Die Uniformen sind ein eigener Mikorkosmos. Kritiker haben das neue Star Trek-Design als weißes iPod-Design verächtlich bezeichnet, aber mir hat es gefallen. Und auch die Beleuchtungseffekte und Kameraspiegelungen haben auch ihren Charme, obwohl ich mich an die Kameraarbeit erst einmal gewöhnen musste.

Textlich kommt im Buch natürlich nicht viel rüber, dafür optisch um so mehr. Im Grunde ist das Buch ein besonderes Bilderbuch für Trekkies jeden Alters. Anhand von unterschiedlichen Bildmaterial wird u.a. die USS Kelvin, die Sternenflottenakademie, die Uniformen, die Aliens, die Vernichtung von Vulkan und natürlich die USS Enterprise dargestellt. Für Fans ist das Buch ein absolutes Muss. Leider ist die Auflage von Star Trek: The Art of the Film restlos ausverkauft und wer es noch nicht hat, muss sich im Second Hand-Handel umschauen. Aber es wird sich lohnen und wir Trekkie-Fans wissen, dass es eine Wertanlage unter Fans ist.

Update: Gerade ist ein Trailer vom neuen Film veröffentlicht worden: