Posts Tagged ‘King Kong’

Hallo, hier spricht Edgar Wallace – die Edgar Wallace Bluray Box

14. November 2022

Als Kind habe ich mich bei den Edgar Wallace Filmen gegruselt. Heute grusel ich mich bei den Filmen auch – aber aus anderen cineastischen Gründen und dennoch habe ich mir die Rialto-Verfilmungen von Edgar Wallace auf Bluray angeschafft und werde über Weihnachten die Verfilmungen der Romane des britischen Kriminalautoren genießen.

Was viele nicht wissen, Edgar Wallace war der Ideengeber für King Kong, konnte aber die Verwirklichung des Klassikers von 1933 nicht mehr miterleben. Und nein, King Kong ist nicht in der Edgar Wallace-Box enthalten.

Ich fand bei mir noch vom Goldmann-Verlag den Band Nummer 1 mit dem Titel Der Frosch mit der Maske. Die Kindle-Ausgabe ist inzwischen kostenlos. Der Roman wurde im Jahr 1925 geschrieben und erlebte seine deutsche Verfilmung von Harald Reinl in Schwarzweiß im Jahre 1959. Ab 1961 kümmerte sich Horst Wendland um die Wallace-Filme und führte sie in Deutschland zu einem Publikumserfolg. Im Grunde finde ich die Wallace-Rialto-Filme in Schwarzweiß am reizvollsten. Ab 1966 gab es mit dem Buckligen von Soho den Edgar Wallace in Farbe. Meiner Meinung ließ aber auch damit die Qualität der sowieso seichten Filme noch mehr nach. Im Jahr 1972 wurde die Rialto-Reihe mit dem Rätsel des silbernen Halbmondes eingestellt. Wallace-Filme gab es noch von anderen Produktionsgesellschaften, aber in dieser Box sind die 32 Rialto-Filme von Horst Wendlandt enthalten. Zudem gibt es ein extrem gutes Booklet mit tollen Kinopostern.

Edgar Wallace bedeutet aber auch immer die erste Liga von deutschen Nachkriegsschauspielern wie Joachim Fuchsberger, Siegfried Lowitz, Heinz Drache und Klausjürgen Wussow. Meine Lieblinge als Kind waren natürlich der witzige Eddi Arent, der 23 Mal in Edgar Wallace-Filmen auftrat, – und ganz klar der irre Klaus Kinski, der 16 Mal einen verschrobenen Charakter in den Filmen spielte. Und für mich als Soundtrack-Fan wichtig: Die Musik von insgesamt 18 Filmen der Serie stammt von Peter Thomas, den ich ja sehr, sehr schätze. Hier mal eine Kompilation.

Also dann ab Weihnachten heißt es bei mir: Hallo, hier spricht Edgar Wallace.

Filmtipp: King Kong und die weiße Frau als Special Edition

15. Februar 2022

Seit ich Kind war, bin ich ein Fan von Kong. Irgendwann sah ich die Verfilmung von Merian C. Cooper im Fernsehen und war angetan vom Affen, der New York zerlegte und sich vom Empire State Building zu Tode stürzte. Es kamen nach Kong viele Monster, aber Kong blieb mein King.

Nun kam von Filmjuwelen vor kurzem die ultimative Kong-Fassung King Kong – Das achte Weltwunder auf Bluray heraus. Ich empfehle ausdrücklich die Special Edition. Selbstverständlich musste ich zugreifen und ich hab es nicht bereut. Ich feierte einen ganzen Tag lang die hervorragende Veröffentlichung, die ich jeden Filmfreund ans Herz legen möchte. Der Inhalt der Doppel-Bluray King Kong – Das achte Weltwunder kann sich sehen lassen: Enthalten sind die Filme King Kong und die weiße Frau (1933), King Kongs Sohn (1933) und Panik um King Kong (1949). King Kongs Sohn hatte ich bisher nur auf Super 8 und die Tricks sind prima. Panik um King Kong finde ich eher schwach. Zudem ist die colorierte Kong-Fassung enthalten, die ich bisher in besserer Version auf US-Laserdisc hatte und als besonderes Schnäppchen die verschollen geglaubte deutsche Fassung von 1933 Die Fabel von King Kong in toller Sychro mit deutscher Einleitung.

Ich genoss Szene für Szene des Hauptfilms von 1933. Was muss für ein Raunen durchs Kino von damals gegangen sein, als Kong die weiße Frau auszieht, die Eingeborenen zertrampelt oder wie Kong auf dem Dach des damals gerade fertiggestellte Empire State gegen die Flugzeuge kämpft. Die Tricks von Willis O’Brien fesseln mich noch heute. Stop Motion at his best. Willis O’Briens Erbe wurde später vom großen Ray Harryhausen fortgesetzt.

Und bevor jemand einen Kommentar schreibt: Die legendäre Spinnen-Szene ist nicht aufgetaucht und damit nicht enthalten. Wir erinnern uns: Bei der Jagd auf Kong stürzen Seeleute von einem Baumstamm in eine Schlucht und wurden von Spinnen gefressen. Merian C. Cooper schnitt diese Szene nach Testvorführungen aus dem Film, weil die Zuschauer schockiert über die Spinnen als weniger über Kong sprachen. Diese Szene ist bis heute verschwunden. Kong-Fan Peter Jackson drehte die Szene neu mit der damaligen Tricktechnik aufwendig nach und diese neue Spinnen-Szene ist auf der Bluray enthalten – schon alleine das ist der Grund für den Kauf.

Es sind noch einige Juwelen als Extras auf King Kong – Das achte Weltwunder mit dabei. Beispielsweise Dokus über die Stop Motion-Technik von Trickpionier Willis O’Brien, Creation (Fragment eines Filmprojekts) und die komplette Filmmusik von Max Steiner, für mich eines der großen Werke der Filmmusik. Zudem gab es Audiokommentare, darunter von Rolf Giesen – zu gerne würde ich den großen Mann der deutschen Filmkritik gerne einmal persönlich treffen.

Mein persönlicher Jahresrückblick 2021

1. Januar 2022

Der Jahreswechsel ist vollzogen und damit steht ein sentimentaler Blick zurück auf das Jahr 2021 an. Die beste Nachricht: Meine Familie und ich sind alle gesund. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Durch sorgsamen Umgang, Abstand und Kontaktreduzierung konnten wir eine Ansteckung vermeiden.

Rückblickend kann ich von keinen großen Reisen erzählen (ich musste einmal beruflich nach Salzburg), von keinen großen Abendteuern, keinen großen Treffen oder Interviews. Ich war einfach das ganze Jahr meist zu Hause und nur ganz selten unterwegs. Mein Büro im Dach wurde technisch weiter optimiert und wir haben als Highlight einen schnelleren Internet-Anschluss. Zusammen mit meiner Frau haben wir Golf gespielt – 2022 will ich das Ding mit dem Handicap angehen. Unser Club ist nur 10 Minuten von zu Hause entfernt und so waren im Jahr 2021 wieder spontane 9-Loch-Partien möglich. Und ich habe Qigong und Yoga im örtlichen Verein gemacht und es tut mir gut. Qigong musste ich vereinsmäßig aber wieder beenden, weil sich die Trainerin nicht impfen lassen wollte. Und ich bin vermehrt Fahrrad gefahren.

Da ich die meiste Zeit zu Hause war, war ich auch erster Ansprechpartner für unsere beiden Kater Parsifal und Atari. Die Herrschaften sind seit September 2020 bei uns und in dem einen Jahr ziemlich groß und neugierig geworden – jeder auf seine Art. Nachts wird oft mit dem scheuen Atari gekuschelt, tagsüber mit dem Draufgänger Parsifal. Ich habe sie beide sehr sehr lieb. Mein verbliebener Wellensittich Dr. Watson ist zu meiner Mutter gezogen.

2021 aus beruflicher Sicht
Fest steht: Für 2022 muss sich etwas ändern. Ich werde mich mein Leistungsspektrum optimieren, nachdem Corona auch 2021 mir das Geschäft ziemlich versaut hat. Als Soloselbstständiger war das Jahr kein Zuckerlecken. Die meisten Vorträge und Seminare vor Menschen sind aufgrund Corona geplatzt. Online-Veranstaltungen habe ich massiv hochgefahren, aber können den Verlust von Präsenzveranstaltungen nicht kompensieren.

Hier war ich mal für den BLSV unterwegs.

Aber ich will nicht klagen. Das Glas ist bei mir immer halb voll statt halb leer. Ein Kunde war aufgrund von Corona sehr beratungsintensiv und ich hatte für ihn enorme PR-Erfolge zu verzeichnen. Agenturen wären bei diesen Aktionen reich geworden, ich bin es nicht. Aber neue Kunden sind zudem hinzu gekommen, auf denen sich aufbauen lässt. Es gibt neue Ideen für 2022.

Online-Engagement 2021
Am 16. Mai 2021 startete ich meinen redaktion42-Newsletter. Ich wollte das Kommunikationsmittel zunächst alle zwei Wochen einsetzen, entschied mich aufgrund der enormen Resonanz auf eine wöchentliche Erscheinungsweise. Ziel war es zunächst, die Seminare mit mir zu bewerben, um meine Marke zu schärfen. Jeden Sonntag geht der Newsletter an meine Abonnenten heraus, die Woche für Woche ansteigen. Der Inhalt sind heute Seminarhinweise, Neuigkeiten aus dem Bereich Social Media und Internet, Software-Vorschläge, Hinweise aus meinem Blog redaktion42.com, Buchtipps und mein Kollege Thomas Gerlach steuert ein Rezept aus seinem Kochblog bei. Die ganze Sache macht Arbeit, aber wenn ich mir die Analysetools ansehe, dann stell ich fest: Der Newsletter wird angenommen. Das Feedback meiner Abonnenten ist gut, es entstehen Dialoge. Ich werde in den nächsten Wochen den Newsletter weiter optimieren und neue Inhalte generieren. Ich spiele mit dem Gedanken, Beiträge über Metaverse einzubauen. Und ich will versuchen, den Newsletter mit Anzeigen zu kommerzialisieren, denn die ganze Sache nimmt gehörig Zeit in Anspruch. Wenn jemand Lust auf ein Sponsoring hat, der darf sich vertrauensvoll an mich wenden.

Streaming-Experiment 2021
Ein zweites Experiment habe ich zusammen mit meinen Kollegen Thomas Gerlach gestartet. Einen Live-YouTube-Stream der Lange und der Gerlach. Er ist für mich aus einem Corona-Experiment hervorgegangen: Um fit zu bleiben, gehe ich eine Stunde spazieren und habe da einen Live-Stream Morgengedanken gestartet. Das stellte sich als ziemliche technische Herausforderung heraus. Gestreamt wurde mit dem Smartphone, das in einen Gimbal hängt, um die Erschütterungen beim Gehen auszugleichen. Der Ton machte die meisten Probleme, denn es weht ziemlich auf meiner Spazierstrecke. Am Ende bin ich bei einer Funkstrecke von Roede gelandet.

Der Stream vor Silvester von Der Lange und der Gerlach

Der Stream Der Lange und der Gerlach spielt in einer anderen Liga. Wir streamen via Zoom live in YouTube auf meinem Kanal redaktion42. Inzwischen sind wir bei einem wöchentlichen Format angekommen und sprechen unterhaltsam über Neuerungen aus dem Netz, aber auch allgemeine Themen, die unsere Community interessant findet. Unsere Premiere war eine Übertragung aus Rom mit dem Smartphone, ganz ohne Ü-Wagen Ich habe eine eigene Playlist auf meinem Kanal angelegt, wer die früheren Folgen sich ansehen will. Mal sehen, wie sich dieses Format entwickelt, wie wir es ausbauen. Auf jeden Fall konnte ich enorme Erfahrungen sammeln.

Neues Betätigungsfeld Podcast
Nachdem es von Kunden immer wieder nachgefragt wird, stieg ich 2021 auch in das Podcasten ein. Radio, nur anders heißt die Devise. Dank meiner journalistischen Ausbildung und langjährigen Praxis ist es kein Problem die richtigen Fragen zu stellen, damit das Ganze nicht geschwätzig, sondern unterhaltsam und lehrreich wird. Ich habe mir dazu ein Tascam Mixcast 4 angeschafft und bin bisher mit der Hardware hoch zufrieden. Nun gilt es für 2022 weitere Kunden zu finden und den Workflow optimieren. Zudem möchte ich einen privaten Podcast starten mit vielen meiner Bekannten aus verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens. Ich kann Telefonanrufe mit dem Gerät einbinden und Gespräche aufzeichnen. Vielen Leuten fällt es leichter am Telefon über ihre Geschichte zu sprechen als vor einer Videokamera mit Scheinwerfern und Mikrofonen. Spannende Zeiten, was ich aus dem Büro alles so produzieren kann.

Die nächste Stufe der Seminare werden hybride Veranstaltungen sein. Also kleine Gesprächsrunden und Seminare mit Teilnehmern vor Ort und Teilnehmern im Netz. Ein paar Ideen dazu gibt es schon, jetzt geht es an die Feinarbeit.

Und ich habe gemerkt, wie sehr mir das Fotografieren fehlt. Ich bin Co-Admin einer Facebook-Fotogruppe und bekomme dadurch sehr viele optische Inspirationen. In meinem Newsletter habe ich ein Foto der Woche von mir. Das geht alles in die richtige Richtung. In der Familie teilt keiner diese Fotoleidenschaft und so wird es wohl eine einsame Beschäftigung bleiben.

Und ich will 2022 wieder die 360 Grad Fotografie für Google StreetView verstärkt aufnehmen und der Community etwas zurückgeben, die ich ja auch nutze. Ich habe mehrere Kameras herumliegen und werde mir überlegen, was ich mit ihnen anstelle.

360 Grad Kamera am eBike.

Retro-Hobbys pflegen
Als leidenschaftlicher Sammler pflegte ich einige Hobbys und will drei von ihnen 2022 weiterführen: Retrogames, Laserdiscs und Super 8.

Als Kind liebte ich Videospiele und mein erste wirkliche Konsole war das Atari 2600. Noch heute zocke ich die alten Cartridges mit Spielen wie Space Invaders, PacMan und Missle Command – allesamt Klassiker. Ein bisschen habe ich mich versteift Versoftungen von Filmen zu sammeln: King Kong, Krull, Star Wars, Superman – die jüngste Anschaffung war ein komplettes Star Trek-Spiel.


Und ich werde meine Laserdisc-Sammlung weiter ausbauen. Laserdisc war ein Groschengrab nach VHS und vor DVD, also große silberne Scheiben mit Filmen und Konzerten. Ich halte Ausschau nach ein paar Criterion-Ausgaben. Im Moment besitze ich drei Player von Pioneer und Sony, damit ich auch mögliche fehlerbehaftet Discs vielleicht doch abspielen kann.

Meine Kinoleidenschaft begann als Jugendlicher in den Siebzigern. Ich besuchte jeden Samstag die Jugendvorstellung des örtlichen Kinos und schaute mir Bud Spencer/Terence Hill, aber vor allem Godzilla-Filme an. Und ich träumte davon Kinofilme zu Hause anzuschauen und zwar unabhängig der TV-Programme, die wir damals empfingen: ARD, ZDF, BR, ORF 1, ORF 2. Fernsehen begann damals am Nachmittag und nachts war mit der Nationalhymne Schluss. Wie toll wär es, wenn man unabhängig vom Kino und Fernsehen sich einen Film anschauen könnte. Das war der Einstieg in Super 8. Zum ersten Mal konnte man Filme für zu Hause kaufen und anschauen. Die Sachen waren sehr teuer, die Filme zusammengeschnitten, aber die Tatsache war eine Revolution: Filme in den eigenen vier Wänden – ähnliches empfand ich bei Videospielen.

Im Zeitalter von Plattformen wird man darüber lachen, aber mich hatte das Fieber infiziert. 2021 holte ich die alten Projektoren hervor und nerve seitdem meine Familie mit Super 8-Filmabenden, wobei keiner hier meine Leidenschaft des knatternden Projektors teilen kann. K2 fragte, warum wir nicht den gleichen Film in 4K-Auflösung auf dem Beamer in Großprojektion schauen? Nun natürlich hat das Kind Recht.

Atari bewacht die komplett Super 8-Fassung von Caligari.

Als persönliches Highlight habe ich mir dieses Jahr die Super 8-Fassung eines der größten Klassiker des deutschen Expressionismus angeschafft: Das Kabinett des Dr. Caligari – was kann es schöneres geben?

Wenn Sie es bis hierin geschafft haben – in diesem Sinne: Ich wünsche ein gesundes Jahr 2022 und wer grüne Kekse findet, sollte vorsichtig sein (Soylent Green).

Buchtipp: The Art and Making of Kong Skull Island von Simon Ward

15. Juni 2020

Als Godzilla-Fan schaue ich mir immer wieder die sympathischen Monsterfilme meiner Jugend an und bin auch von der neuen Godzilla-Reihe schwer begeistert. Nachdem Godzilla King of the Monsters für mich eine Augenweide war und der nächste Monsterstreifen Godzilla vs Kong auf 2021 verschoben wurde und die Spekulationen steigen, schaute ich mir noch einmal Kong Skull Island an. Über den Film habe ich 2017 bereits gebloggt2017 bereits gebloggt, aber jetzt fiel mir das Buch The Art of Kong: Skull Island in die Hände.
Die Spezialisten von ILM haben für den Streifen die Tricks gemacht, aber davor standen die Sketches und Zeichnungen der Künstler. Und das bedeutet Kreativität und Hirnschmalz pur. Die Zeichnungen habe ich mir genauer angeschaut, nachdem ich solche Bücher ja liebe und sammle.
Was mir wieder bewusst wurde, dass der Film ja im Jahre 1973 spielt. Irgendwie hatte ich das verdrängt. Also der Dschungelkrieg in Vietman gegen den bösen Charlie wurde gegen den Dschungelkrieg gegen Kong ersetzt. Und wir kennen ja die Geschichte: Den Krieg gegen den Vietcong haben die Amerikaner verloren und den Krieg gegen Kong haben sie erst recht verloren. Kong haut so richtig auf den Putz und zerlegt die Eindringlinge.

Aber das muss zeichnerisch vorbereitet und gut durchdacht sein. Autor Simon Ward erzählt die Entstehungsgeschichte von den Konzeptzeichnungen bis zur großen Leinwand. Wobei er sich die ersten 20 Seiten des Buches hätte sparen können. Hier werden die Schauspieler und die Charaktere vorgestellt. Wer so ein Art of Buch kauft, will Zeichnungen und keine PR über Schauspieler haben. Dann geht es aber ins Detail. Es geht um den Affen, um die Location und die Gerätschaften. Viel wird verraten, einiges bleibt im Verborgenen. Der Affe kommt in dem Buch ursprünglich, gewalttätig daher. Aber die Monster der Insel sind noch böser, noch hinterrückser und aggressiver als Kong. Und mitten drin unser versprengter Haufen von GIs und Helden. Ich mag diese Art of-Bücher, weil sie meine Fantasie beflügeln. Gerne betrachte ich die Zeichnungen und Entwürfe, vergleiche sie mit dem späteren Film.
Und das Buch setzt auf aufklappbare Seiten, schließlich ist Kong ja King. Und das Buch entfaltet durch diese Klappseiten seine volle Pracht und seine voll Schönheit. Mir bereitete das Buch The Art of Kong: Skull Island auf jeden Fall einen schönen Nachmittag und macht Lust auf den neuen Godzilla vs Kong irgendwann 2021.

Steiff 355448 King Kong ist da

13. November 2019

King Kong von Steiff ist eingetroffen.

King Kong von Steiff ist eingetroffen.

Was hat Edgar Wallace mit King Kong zu tun? Der berühmte Autor schuf nicht nur britische Krimis wie der Schwarze Abt, der grüne Bogenschütze und allerlei Kriminalliteratur, sondern er hatte die Grundidee zu King Kong. Als Filmfan mag in den Affen im Film: Natürlich angefangen mit King Kong und die weiße Frau von 1933, dann King Kong von 1976, später King Kong von Peter Jackson und zuletzt Kong: Skull Island. Und ich mag die japanischen Godzilla-Filme und es kommt ja 2020 auf das Zusammentreffen von Kong und Godzilla.
Von Godzilla hab ich eine seltene Steiff-Figur, die 1954 mal erschienen ist. 1954 war das Erscheinungsjahr des ersten Godzilla-Films. Jetzt erschien eine Sonderausgabe von King Kong bei Steiff und ich musste als Fan von Kong natürlich auch zuschlagen.

Der Steiff 355448 King Kong ist 42 Zentimeter groß. Die Figur besteht aus feinstem Mohair und hat Kunststoffaugen. Gefüllt ist der Affe mit synthetischem Füllmaterial. King Kong ist ein Sammlerobjekt mit Kunstlederapplikationen. Ein Gliederdraht unterstützt die machtvolle Haltung. In Grau und Rot sind Akzente mit Airbrushtechnik gesetzt. Mit vergoldetem „Knopf im Ohr“. Produziert ist der Affe durch Steiff in einer limitierten Auflage von 750 Stück. Während bei Godzilla sich die Auflage am Entstehungsjahr des Godzilla-Films orientierte, ist der King Kong meines Erachtens willkürlich auf 750 Exemplare gewählt. Ich sehe keinen Grund für die Zahl außer der künstlichen Verknappung, um den Sammlerpreis nach oben zu treiben. Im Moment liegt der Affe beim Verkaufspreis von rund 400 Euro, wird aber sicherlich bei Sammlern in den nächsten Jahren steigen.

Filmkritik Kong Skull Island

7. August 2017

Ich verpasste den Kong Skull Island im Kino

Ich verpasste den Kong Skull Island im Kino

Ich habe mir erst gedacht, lass sie alle reden, so schlecht wird der Film nicht sein. Das Thema ist doch gut, die Titelfigur ist berühmt, da kann man doch keinen schlechten Film machen. Denkste – falsch gedacht. Der Film ist noch viel, viel schlechter als ich es mir in meinen schlimmsten Träumen ausmalen konnte. Was habt ihr Idioten mit Kong gemacht? Warum musstet ihr den Affen so verhunzen? Was hat euch King Kong denn angetan? Ich habe mir Kong Skull Island angeschaut und ich hätte in der Zeit Holz hacken oder Unkraut zupfen sollen. Im großen und ganzen ist der Film reine Zeitverschwendung und es tut mir wirklich, wirklich leid.
Aus dem Thema hätte man etwas machen können. Ich liebe Monsterfilme, allen voran Filme mit King Kong und Godzilla. Das ist meine Jugend und die will ich mir bewahren. Und als ich vergangenes Jahr hörte, dass ein neuer, aufwendiger Kong-Film in die Kinos kommen soll, freute ich mich wirklich. Kong, ich komme.
Aus familiären Gründen hatte ich dann keine Zeit fürs Kino, aber als die Blu ray auf den Markt kam, bestellte ich mir meinen Kong und schaute mir Kong: Skull Island voller Spannung und Erwartung an. Kopfhörer auf, Zimmer abgedunkelt und volle Konzentration. Ich hoffte, der Film spielt in einer Liga wie das Original oder die Peter Jackson-Verfilmung oder ein wenig darunter. Ich mochte die Dino DeLaurentis Version von 1976 nicht, aber im Vergleich zu Kong Skull Island ist das große Kinokunst. Kong Skull Island ist so unsagbar schlecht, dass ich mich echt aufregen könnte. Ich kann kaum etwas Gutes an den Film finden.

Die Darsteller von Kong Skull Island
Beginnen wir mit den Darstellern. Samuel L. Jackson als Lieutenant Colonel Packard und John Goodman als Bill Randa könnten doch eigentlich nicht schlecht sein. Doch, sind sie und zwar grottenschlecht. Samuel L. Jackson spielt völlig ausdruckslos und kalt – wahrscheinlich hat er beim Drehen geahnt, welch schlimmer Film herauskommen wird.
Brie Larson als Mason Weaver darf mit der Analogkamera herumknipsen und das war es auch dann. Einmal, ganz kurz, taucht so etwas wie Emotion bei ihr auf. Den besten Part hat noch John C. Reilly als Weltkriegsveteran Hank Marlow. Er schafft es, dass der Zuschauer sich für die handelnden Personen interessiert, weil der Rest der Darsteller ist uns als Zuschauer eigentlich egal. Aha, Kong reißt dem Soldaten den Kopf ab – fein, aha, der Dino frisst den Soldaten hier, fein, aha. Die Personen berühren den Zuschauer nicht im Geringsten und das ist ein klares No Go für den Film.

Das Originalset von Kong Skull Island
Gedreht an Originalschauplätzen sieht das ganze Set nach Greenscreen aus und zwar nach schlechten Greenscreen. Da hat der Film die geilsten Locations auf diesem Planeten und die Regie setzt es in Szene, als ob es eine Studiokulisse wäre. Soviel Unvermögen muss man erst mal aufbringen.

Die Spezialeffekte von Kong Skull Island
Wenn Industrial Light & Magic (ILM) die Tricks macht, lässt sich großes erwarten und wenn John Dykstra seine Finger als Visual Effects Supervisor im Spiel hat, kann eigentlich nichts schiefgehen. Doch, geht es leider. Kong ist ohne Regung. Die CGI-Tricks sind technisch fein gemacht, aber es kommen keine Emotionen bei der Figur rüber. Wie kann man das so versauen? Wenn die bösen Monster angreifen, schaue ich als Zuschauer auf die Uhr, wie lange es denn noch dauert. Das darf bei einem Monsterfilm nicht passieren. Wollt ihr was Gutes lesen? Nun, die Hubschrauberfights sind fein gemacht. In einem Cockpit sitzt ein Wackelkopf von Richard Nixon. Er wackelt und schüttelt den Kopf, weil er weiß, wie der Film ausgeht. Sein Wahlspruch: First, destroy the tapes kann für den ganzen Film gelten.

Die Musik von Kong Skull Island
Hurra, ein Lichtblick ist der Soundtrack von Kong Skull Island. Wir haben auf der einen Seite den Rock der Siebziger des vergangenen Jahrhunderts mit CCR und vor allem Black Sabbath. Paranoid passt wunderbar in den Film. Dann läuft noch We’ll Meet Again von Vera Lynn am Ende des Films. Moment! Das ist doch das Ende von Dr. Seltsam, den früheren Kubrick Klassiker. Naja, wollen wir es mal als Hommage gelten lassen. Der Score ist von Henry Jackman und ich habe leider bisher noch nicht die CD erwerben können. Jackman stammt aus der Schule des unsäglichen Hans Zimmer und das ist für mich auch das Problem. Jackman hat aber auch gute Sachen abgeliefert wie 2014 Kingsman: The Secret Service und 2015: The Man in the High Castle. Der brummende Score von Kong Skull Island ist solide, klingt aber immer wieder nach anderen Meistern. Höre ich da vielleicht Bernhard Hermann heraus? Aber der Score passt zum Film und wenn ich die CD mal in die Finger bekomme, dann erfolgt eine Einzelkritik.

Musiktipp: Jerry Goldsmith: Gremlins

4. Januar 2015

Schöner Soundtrack zu Gremlins - aber bitte als Doppel-CD

Schöner Soundtrack zu Gremlins – aber bitte als Doppel-CD

Als Gremlins 1984 in den Kinos gesehen hatte, war ich von dem Joe Dante-Film begeistert. Als eine gelungene Mischung aus Horror und Unterhaltung empfand ich den Film. Der von Spielberg produzierte Film war ein wunderbarer Weihnachtsfilm zu seiner Zeit. Der Spruch, einen Mogwai nicht nach Mitternacht fressen zu lassen, wurde in meiner Jugend ein gerne gebrauchtes Zitat, wenn man auf jugendlicher Tour nach Mitternacht zu einem Fastfood-Restaurant einkehrte.
Als ich den Filme Gremlins 1+2  neulich auf Blu ray kaufte, hatte er viel von seinem Zauber verloren. Für Cineasten gibt es aber immernoch eine Menge Sachen zu entdeckten, die ich als Jugendlicher gar nicht bemerkt hatte. Als Beispiel möchte ich nur die Zeitmaschine nennen, die im Film kurz auftauchte. In Gremlins gibt es auch Gastauftritte des Produzenten Steven Spielberg und des Komponisten Jerry Goldsmith zu entdecken.

Spielberg vorne und Zeitmaschine hinten.

Spielberg vorne und Zeitmaschine hinten.

Die Faszination des Films hat heute bei mir etwas gelitten, aber der Soundtrack von Jerry Goldsmith blieb mir lange im Ohr. Jetzt entdeckte ich den Soundtrack als seltene Doppel-CD Gremlins wieder. Erst 2011 kam der komplette Score auf den Markt und es ist genau die richtige Musik für die Winterzeit. Im Booklet zur CD gibt es ausführliche Infos zum Film und zur Musik. Sehr nett empfand ich beispielsweise das erste Stück auf der CD. Es ist Max Steiners Fanfare in C, das als Begleitung zum Warner-Logo immer gespielt wurde. Steiner ist einer der ganz großen Filmkomponisten der Frühphase von Hollywood und lieferte die geniale Musik zum Monsterfilm schlechthin: King Kong.
Der Film gewann 1985 bei den Saturn Awards die Auszeichnung unter anderem in der Kategorie Beste Musik. Goldsmith war 1984 fleißig: Er komponierte neben Gremlins die Soundtracks zu Supergirl, Runaway – Spinnen des Todes (Runaway) und Ein Single kommt selten allein (The Lonely Guy). Aber die meiste Mühe hatte er sich mit Gremlins gegeben, wie ich finde. Hier kommt mehr und mehr Goldsmiths Vorliebe für die Mischung von klassischen und elektronischen Score zum Tragen. Traditionelle Instrumente wie Autohupen und Trillerpfeifen wurden ebenso eingesetzt, um ein Mickey Mousing zu erzeugen. Mir hat das ganze Experimentieren ziemlichen Spaß beim Anhören gemacht und tut es heute immer noch. Hört unbedingt mal in den Gremlins Rag rein, wunderbarer 80er Sound.
Wer sich für den Soundtrack interessiert, sollte unbedingt zur Doppel-CD Gremlins greifen, denn auf CD 1 ist der komplette Score enthalten. Auf der CD 2 gibt es nur ein paar Stücke von Jerry Goldsmith und ein wenig Pop-Musik, darunter Peter Gabriels Ausflug in die Filmmusik Out Out.

Willst du den Computergrafik-Veteran Paul Debevec treffen?

14. September 2014

Meine Herz gehört nach wie vor der 3D-Community und obwohl ich kein klassischer Artist bin, fasziniert mich die Branche noch immer. Zu meiner aktiven Tätigkeit als Chefredakteur der DIGITAL PRODUCTION und Projektleiter des animago AWARD war ich einige Male auf der wichtigsten Konferenz für Animation, der Siggraph. Mich hat jede Siggraph begeistert, ob in LA, New Orleans oder San Diego.

Dort gab es nicht nur allerhand zu berichten, sondern es gab auch tolle Gespräche mit kreativen Leuten.
Daher bin ich der Siggraph noch heute verbunden und ich werde sicherlich mal wieder hinfahren und staunen. Bis es soweit ist, habe ich mich dem Munich ACM SIGGRAPH Chapter angeschlossen und unterstütze ausdrücklich diese Vereinigung. Ich mag eigentlich keine Clubs oder Vereine, aber bei ein paar mache ich eine Ausnahme. Wie hier. Das Munich ACM SIGGRAPH Chapter hat sich zum Ziel gesetzt Wissenschaft, Forschung, Kunst, Kultur und Bildung zu fördern. Ich will ein wenig in Sachen PR dort mitarbeiten. Insbesondere durch die Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen im Bereich Computergrafik, interaktiver Technologien und deren Anwendungsgebieten bieten die Leute einen breiten Zugang zu neuen Erkenntnissen auf diesen Gebieten und Ermöglichen deren Verbreitung. Und das alles ohne kommerzielles Interesse. Also bin ich hier Mitglied geworden und helfe ehrenamtlich mit.

Paul Debevec bekommt nen Oscar.

Paul Debevec bekommt nen Oscar.

In Bayern haben sich Gleichgesinnte aus dem Bereich Computergrafik zum Munich ACM SIGGRAPH Chapter zusammengeschlossen. Am Sonntag, 21. September, präsentiert sich das Munich ACM SIGGRAPH Chapter von 14:30 bis 18 Uhr im Audimax der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) am Bernd-Eichinger-Platz 1, München erstmals dem interessierten Fachpublikum.
Stargast der ersten öffentlichen Veranstaltung des Munich ACM SIGGRAPH Chapters in der bayerischen Landeshauptstadt ist Paul Debevec. Debevec ist ein Veteran der Computergrafik, insbesondere im Bereich HDR Rendering sowie Lighting, und arbeitete unter anderem für Special Effects von Hollywood-Blockbustern wie Spiderman, Superman return und King Kong. Er war auch für die optimale Ausleuchtung in Avatar zuständig. In München spricht er über seine umfangreichen Erfahrungen, referiert zu Advances in Creating Photoreal Digital Actors, gibt einen einmaligen Blick hinter die Kulissen und zeigt inspirierende Ausschnitte aus verschiedenen Filmen.
Die Veranstaltung ist kostenlos, setzt aber eine Anmeldung zum Event auf der Website des Munich ACM SIGGRAPH Chapters voraus.
Eröffnet wird die Veranstaltung von Alain Chesnais, dem ehemaligen Präsidenten der Siggraph sowie Association for Computing Machinery und Mashhuda Glencross, die für die europäischen Chapters zuständig ist. Alain Chesnais spricht über neue Entwicklungen beim 3D Content für das Web.
Mit dabei ist auch Geek’s home, ein von Thomas Harbers gegründetes Museum zum Anfassen und Mitmachen. Das Vorbild ist das Exploratorium, ein Museum in San Francisco, das sich besonders auf die Vermittlung von Naturwissenschaften konzentriert. Den Abschluss bilden aktuelle Filme vom CAF – dem Computer Animation Festival.

Mein geliebter King Kong Comic

24. April 2014

Mein Lieblings-Kong-Comic

Mein Lieblings-Kong-Comic

Im Kong Kong-Fieber habe ich aus meinem Archiv einen meiner Lieblingscomic herausgesucht, den ich als Kind verschlungen habe. Es ist die deutsche Fassung des 1968 erschienenen Gold Key Comics King Kong – die spannendste Abenteuergeschichte aller Zeiten.

Der Comic wurde gezeichnet von Alberto Giolitti. Er verstarb bereits 1993 und war ein extrem produktiver Comic-Zeichner. In Rom gibt es noch heute eine Zeichnerschule, die Giolitti Studio heißt. Hier gibt es ein paar Infos über diesen großartigen Künstler.

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Sein Stil ist hart und realistisch und das gefiel mir als Kind sehr. King Kong war kein Schmuseaffe, sondern eine reißende Bestie. Wer der italienischen Sprache mächtig ist, kann sich hier den kompletten King Kong-Comic herunterladen.

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Selbst nach 40 Jahren konnte ich beim Lesen mir einige Dialoge in das Gedächtnis zurückrufen. Scheinbar hat das Comicheftchen bei mir gewirkt und ist in Erinnerung geblieben. Ich war wohl auch vom orangefarbenden Cover fasziniert. Kong auf der Spitze des Empire State Buildings im Kampf gegen Doppeldecker. Gezeichnet wurde das Cover von George Wilson.

Foto 1

Die Geschichte basiert auf dem Original von Merian C. Cooper und der Grafikfassung von Delos W. Lovelace. Die erste deutsche Ausgabe kam im Juni 1970 auf den Markt und kostete 2 Mark. Meine Ausgabe erschien wohl 1976 zum Start der Neuverfilmung von King Kong. Der Preis war schon auf 2,50 Mark geklettert und leider hat das Cover etwas gelitten.

Filmtipp: King Kong – Produktionstagebücher

23. April 2014

Irgendwann habe ich in einer DVD-Ramschkiste die Doppel-DVD King Kong – Produktionstagebücher mitgenommen und jetzt wieder im Rahmen meines King Kong-Fiebers ausführlich angeschaut.

Kong_Produktion

Ich muss schon sagen: Peter Jackson hat es einfach begriffen. Er sammelte bei der Produktion mit Herr der Ringe wichtige Erfahrungen, wie ein Film schon während der Produktion zu vermarkten ist und legte eine Fanseite im Netz an. Bei King Kong ging er einen Schritt weiter und veröffentliche auf einer speziellen Website und in YouTube umfangreiche Making of-Berichte und ließ die Fans während der Produktion einen Blick hinter die Kulissen werfen. Trotz aller Geheimniskrämerei bei solchen Großproduktionen war das Webteam von Peter Jackson bei den Dreharbeiten und der Postproduktion mit dabei und dokumentierte das Geschehen. Das gesamte Material wurde als Produktionstagebücher im Web veröffentlicht und es gab es auch als Doppel-DVD.  Ingesamt gibt es  237 Minuten Humorvolles und Interessantes über die Produktion von King Kong zu erfahren.

Es ist im Grunde genial. Der Filmfan Peter Jackson veröffentlicht ein Making of mit den Mitteln des Films. So sollten im Grunde Making of-Inhalte von Filmen dargebracht werden. In der Regel werden Filmbücher veröffentlicht, die auch ihre Berechtigung haben. Aber Hintergrundmaterial in solcher Hülle live im Netz zu einem Blockbuster ist eher eine Seltenheit. Ich finde den Schritt sehr mutig und zeigt, welches Gespür hier Jackson hat.

In der Zeit von September 2004 bis April 2005 kann der Zuschauer zwischen den Drehtagen zu King Kong wählen, die entweder nach Datum oder Drehort sortiert anwählbar sind. Jackson oder Teile seiner Crew berichten, an was sie gerade arbeiten, wie die Umstände der Produktion ablaufen. So erfahren wir aus erster Hand die Infos über eine Großproduktion.

Interessant auch, wie die Darsteller reagieren, als sie die Kamera der Tagebücher-Crew das erste Mal sehen. Sofort kommen die Fragen wie “dürfen die das überhaupt?” Und auch Peter Jackson war im ersten Spot zunächst kurz angebunden und er kannte aber später das riesige Potential der Produktionstagebücher im Web.

Also King Kong-Fans: King Kong – Produktionstagebücher Ansehen und genießen. Und alle Filmverantwortlichen: King Kong – Produktionstagebücher Ansehen und vom Meister Jackson lernen.