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Eindrucksvoller Bilder von Künstler teddynash

14. September 2018

Eigentlich kenne ich teddynash nicht und dennoch sind wir über soziale Netzwerke verbunden. Wir haben Gemeinsamkeiten, mögen beispielsweise ähnliche Musik wie Jean Michel Jarre und führen hier immer wieder Dialoge. 

teddynash ist Künstler und durch seinen Instagram-Account habe ich an seiner Kunst Gefallen gefunden. Je mehr Bilder teddynash postete, desto neugieriger bin ich geworden. Die Stilrichtungen sind unterschiedlich. Nachdem heute unser gemeinsames Musikidol heute ein neues Album auf den Markt bringt, hat tedddynash unglaubliche Fanarbeiten veröffentlicht, die von Jean Michel Jarre aufgegriffen und weiterverbreitet wurden – das nenne ich mal Marketing. 

teddynash ist ein Fan von Jean Michel Jarre.

teddynash ist ein Fan von Jean Michel Jarre.

All das machte mich neugierig auf diesen Künstler. Also reifte der Entschluss, teddynash eines Tages einmal anzuschreiben und zu fragen, ob er nicht durch Zufall ein Buch mit seinen Bildern veröffentlicht habe. Schließlich bietet er das eine oder andere Bild als digitalen Druck zum Kauf an. Also, so meine Meinung, hatte der Künstler vielleicht mal eine Ausstellung oder einen Katalog gemacht.

Und siehe da, ich hatte Glück. Teddynash hatte ein Buch im Selbstverlag herausgebracht „10 Jahre Kunstbilder“ von teddynash. Natürlich hab ich mir das Buch sogleich bestellt, samt Widmung. Vor kurzem drehte ich ein Video über das Buch von Teddynash in YouTube in dem ich das Buch „10 Jahre Kunstbilder“ vorstellte.

Quasi als Dankeschön, fertigte er ein Kunstwerk von mir selbst an. Ungewöhnlich, wenn man sich selbst durch die Augen eines Künstlers sieht. Er nahm meine Hobbys Retrogaming, Wellensittich (auf dem Bild sieht man Sinatra), Macs (hier der Mac von 1984), Musik und Hüte auf. Wahnsinn, mich hat es vom Hocker gehauen und ich werde das Bild bei mir zu Hause aufhängen. 

Ein Portrait von mir. Danke an teddynash.

Ein Portrait von mir. Danke an teddynash.

Also schaut euch die Website, den Instagram-Feed und die Postings in Facebook an, es lohnt sich. Die Kunst ist experimentell. K2 hat bei uns sofort Postits ins Buch gemacht, welche Bilder am besten gefallen. Manche Bilder erinnern mich an Lost Places. „Ich bin fasziniert von alten Dingen, die Risse haben, leicht kaputt und mit Farbspritzer bedeckt sind“, schreibt er in dem Vorwort zu seinem Buch.

Die reinen Farbexperimente gefallen mir am besten. Wenn sich teddynash vom Gegenständlichen löst und in die Abstraktion geht, bin ich absolut begeistert. Und natürlich wäre er kein Social Media-Künstler, wenn er nicht unglaublich eindrucksvolle Katzenbilder machen würde – Catcontent kommt immer an. Sein Model ist der Kater Diesel. „Er ist nie schlecht gelaunt und bleibt immer brav sitzen, wenn ich mit der Kamera ankomme“, so teddynash weiter. Also klar Anschaubefehl. 

Catcontent: Weltkatzentag und was ich mit Katzen zu tun habe

8. August 2018
Pauli stattet uns einen Besuch ab.

Pauli stattet uns einen Besuch ab.

Ich bin kein ausgesprochener Katzenfan. Ich hab nichts gegen Katzen, aber bin jetzt nicht unbedingt der Streichelfan der Tiere, der unbedingt Kuscheln muss, wenn so ein Vierbeiner um die Ecke kommt. Und am heutigen Weltkatzentag werde ich dennoch Catcontent ins Netz stellen und mir Gedanken machen. 

Denk ich an Katze, dann denk ich an Alf. Dieser TV-Außerirdische meiner Jugend wollte immer TV-Katze Lucky auf den Grill legen, was die Familie Tanner zu verhindern wusste. Das waren schöne Episoden und ich drohe spaßeshalber immer mit dem Grill. 

Dann fällt mir ein, dass meine Kinder Katzen-Kuscheltiere von Steiff hatten als sie klein waren. K2 brachte als Asia-Fan eine batteriebetriebene Winkekatze an, die jetzt am Küchenfenster sitzt und freundlich nach außen winkt. Die Katze in Asien ist ein Glücksbringer. 

Nun, als ich früher mal in New York war, schaute ich mir Cats an und ab und zu spielen wir das Musical auf DVD ab und singen mit. So gefallen mir Katzen und auch Aristocats im Kino möchte ich gerne. Es gibt wohl mehr Hunde im TV und Kino als Katzen: Lassie, Boomer usw – aber Katzen? Vielleicht weil die Tiere ihren eigenen Willen haben. Mir fällt spontan Fritz the cat (pervers, ich weiß), Garfield (verfressen, ich weiß) und Tom und Jerry (brutal, ich weiß) ein – also eher im Comic- und Zeichentrickumfeld. 

Ja und denk ich an Katzen, denke ich an das Internet und Catcontent. Bilder und Filme laufen immer super, sei es Katzen auf dem Staubsaugerroboter, die schrecklichen Tierquälervideos Katze wird von einer Gurke erschreckt, Katze fällt vom Schrank usw. und viele meiner Internet- und realen Freunde haben Katzen und posten hübsche Bilder. Das Netz belohnt sie mit Likes. 

Als Fan von Wellensittichen, im Moment sind bei uns Dr. Watson und Sinatra die gefiederten Familienmitglieder, habe ich eine gewisse Vorsicht vor Katzen. Der Käfig von Dr. Watson und Sinatra steht am Wohnzimmerfenster und es schauen schon mal die Katzen aus der Nachbarschaft durchs Fenster und beobachten die Vögel als mögliche Beute. Dr. Watson und Sinatra sind ungerührt der drohenden Gefahr und piepsen munter weiter.

Anderes unsere Vögel im Garten. Meine Frau und ich haben vier Futterstellen und füttern ganzjährig. Es kommen vor allem Spatzen, Meisen, Amseln und zwei Elstern. Und die mächtigen Elstern schlagen ganz schön laut Alarm, wenn sich eine Katze nähert. Es klingt wie Stöße aus einem Maschinengewehr. Und die Spatzen steigen in die Warnrufe mit ein. 

Die Vögeln lieben die Futterstellen im Garten und die Katzen lieben die Futterstellen im Garten ebenfalls, weil dort ihr Lebendfutter herumhüpft. So schleichen sich die Katzen der Nachbarschaft an oder liegen auf Lauer. Die Angriffe scheitern meist, die Vögel sind schneller oder die Katzen sind zu träge. Ab und zu gelingt aber ein Fang, aber das kommt eher selten vor. So ist die Natur eben. 

Hallo, jemand zu Hause?

Hallo, jemand zu Hause?

Kater Pauli aus der Nachbarschaft

Und dann wäre noch Pauli. Pauli ist eine Kater aus der Nachbarschaft. Er kommt morgens und abends regelmäßig vorbei, geht quasi auf Patrouille durch unseren Garten. Pauli ist schwarz, hat ein paar weiße Flecken und hat einen eigen Willen. Ich habe das Gefühl, der Kater duldet es, dass wir in seinem Garten sind. Er streift umher, legt sich auf die Liege, legt sich ins Hohe Gras, dann streckt er sich und lauert auf einer Gartenleuchte. Er beobachtet die Vogelfutterstationen, pirscht sich an und wenn die Familie auf der Terrasse sitzt, nimmt er im Grunde keine Notiz von uns. Pauli, der Kater stammt aus der Nachbarschaft ein paar Häuser weiter, nimmt uns zur Kenntnis und wir nehmen ihn zur Kenntnis und kümmern uns nicht um das Tier. Das ist unser Arrangement: Leben und leben lassen, ganz die bayerische Art. Pauli liebt die bayerische Lebensart. 

Wenn man Pauli anspricht und ihn morgens begrüßt, schaut er höchstens kurz auf, lässt sich aber in seinem Tun nicht stören. Ab und zu läuft er über die Terrasse, wenn wir es uns dort bequem gemacht haben, er läuft unter dem Tisch und zwischen den Sesseln umher. Streicheln ist ja bei uns nicht angesagt und irgendwie weiß das der Pauli. 

Einmal habe ich Pauli aber ernsthaft ermahnen müssen: Als die Terrassentür offen stand und Pauli die Sittiche hörte, wollte er ins Haus kommen und nach dem Rechten sehen. Das konnte ich nicht zulassen und hab ihn in den Garten verwiesen. Er schaute mich an, drehte sich um und trottete in den Garten. Naja, alles Gute zum Weltkatzentag.