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Scannertest: ScanSnap SV600 von Fujitsu

5. Dezember 2016

Gleich vorweg: Ich bin von dem Dokumentenscanner ScanSnap SV600 sehr angetan. Wer damals in der Schule einen Tageslichtprojektor bedienen konnte, für den geht die Bedienung dieses Scanners leicht von der Hand. Die Pressestelle von Fujitsu stellte mir den ScanSnap SV600 für diesen Test zur Verfügung – vielen Dank dafür.

Scanner gesucht
Die Ausgangssituation war wie folgt. Ein Kunde von mir, der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks, hat ein umfangreiches Zeitschriftenarchiv. Darunter sind auch ganze Jahrgänge der Süddeutschen Friseurpost aus den zwangiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Das Papier fängt langsam an zu vergilben. Zudem nimmt das Archiv ordentlich Platz weg. Der Auftrag an mich lautet nun: Bitte diese Zeitschriften scannen und für die Nachwelt archivieren. Nun war guter Rat teuer. Ich arbeitete ein wenig mit den Scan-und Druckkombinationen, aber das Handling war mir zu doof. Dann probierte ich Fotos mit dem iPhone, was grundsätzlich geht, aber um gute Ergebnisse zu erhalten, muss eine gleichbleibende Beleuchtung garantiert sein.
Also wählte ich für mich die Firma, die ich mit professionellen Dokumentenscan verbinde: Fujitsu. Ich habe bereits verschiedene Dokumentenscanner der ScanSnap-Serie in meinem Büro und auf Seminaren im Einsatz. Nun kommt der ScanSnap SV600 dazu.

Der SV600 aufgebaut.

Der SV600 aufgebaut.

Sinnvoller Workflow mit dem Fujitsu ScanSnap SV600
Der Aufbau des SV600 ist einfach. Eine schwarze Matte ausgerollt und den Scanner aufgebaut. Die ScanSnap-Software installiert auf einem Mac OS 10.10, denn ich war mir nicht sicher, ob Fujitsu die Probleme unter Mac OS Sierra schon im Griff bekommen hat. Also bin ich auf Nummer sicher gegangen. Per USB 2.0 wurde der Scanner angeschlossen. Ein Scan über WLAN war nicht möglich. Schön wäre jetzt ein Nachrüsten auf USB-C, damit ich das Teil an die neuen Macs anschließen kann.

Hier der erste Testscan meiner Friseurzeitung aus dem Jahre 1926.

Hier der erste Testscan meiner Friseurzeitung aus dem Jahre 1926.

Der Overhead-Scanner SV600 kann für alle Arten von Dokumenten bis zu einer Größe von DIN A3 verwendet werden. Für mich war wichtg, dass der Scanner Bücher scannen kann und wenig Platz auf meinem Schreibtisch einnimmt.
Bei meinem alten, empfindlichen Büchermaterial war es zudem wichtig, dass ein berührungsfreies Scannen möglich ist. Per Knopfdruck beginnt der Scanvorgang, der drei Sekunden dauert. Die lineare Sensortechnologie scannt von vorne nach hinten und stellt sicher, dass das gesamte Bild bis zum Rand scharf ist. Das hat bei mir einwandfrei geklappt.

Mit dem so genannten Multi-Cropping lassen sich mehrere Dokumente scannen, freistellen und in der gleichen Datei speichern. Die Scan-Software von ScanSnap habe ich bereits für meine anderen Scanner im Einsatz und kann sie empfehlen. Auch das Ausrichten und Einpassen der Dokument ist ein Kinderspiel.


Die Dokumente werden mit bis zu 600 dpi gescannt. Das reicht für mein Vorhabden. Meine PDF-Dateien werden auf Festplatte an den Kunden geliefert und der entscheidet dann, was mit den Scans passieren soll.
Nachdem der Workflow geklärt ist, geht es jetzt ans Scanner der Bücher. Ich werde mir meinen ScanSnap SV600 kaufen und den Auftrag abarbeiten.

Die Anschaffung für mein Haar: Dyson Supersonic Haartrockner

12. Oktober 2016
Optisch der Hammer. Der Dyson Supersonic, Haartrockner. Foto: Dyson

Optisch der Hammer. Der Dyson Supersonic, Haartrockner. Foto: Dyson

Es ist optisch der Hammer, was Dyson mit dem Dyson Supersonic Haartrockner auf den Markt gebracht hat. Als Dyson-Fan steht das Teil ganz oben auf meiner Einkaufsliste, aber ich will das Wunderteil vorher in den Händen haben. Daher hoffe ich, dass auf der wichtigsten Friseurmesse im Herbst, auf der HAARE in Nürnberg, das Teil zu sehen ist. Ich habe den Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks schon gehörig genervt und es wäre der Hammer, wenn der LIV an seinem Stand auf der Fachmesse den Dyson Supersonic Haartrockner oder englisch Dyson Supersonic Hairdryer zeigt.
Der Haartrockner trocknet die Haare nicht nur schnell und leise, sondern ist dabei noch äußerst schonend. Ich setze viel auf die Erfahrung der rund 14000 erwarteten Friseure, die mit Sicherheit das Teil auf der HAARE lieben werden. Die Ausgangslage ist klar: Haartrockner sind oft groß, schwer und unhandlich. Sie erzeugen einen viel zu heißen Luftstrom, der das Haar nachhaltig schädigen kann. Zudem besteht das Risiko, dass die Haare in das Gerät eingesogen werden und sich im Filter verfangen. Daher haben die Dyson Ingenieure den Haartrockner komplett überdacht.
Das Premium Produkt Dyson Supersonic Haartrockner überrascht nicht nur mit einem völlig neuartigen, ausbalancierten Design; im Inneren verbirgt sich zudem innovative Technologie für ein ideales Stylingergebnis. Und wer über den Preis von 400 Euro jammert, der kann sofort aufhören zu lesen und beim Billigheinz um die Ecke kaufen. Die Dyson-Produkte bei mir im Haushalt haben ihren Preis, aber die haben hohe Qualität und ich bin absolut begeistert. Rund 64 Mio. Euro (50 Mio. Pfund) hat Dyson nach eigenen Angaben in die Entwicklung des Dyson Supersonic investiert. Große Teile des Investments wurden für ein Labor zur Erforschung von Haaren verwendet. Dabei nahm es Dyson haargenau: Die Ingenieure haben das Haar von der Wurzel bis zur Spitze untersucht, um zu verstehen, wie es auf Stress reagiert und wie man es gesund halten und stylen kann.
Der Dyson Supersonic Haartrockner ist mit dem Dyson Digitalen Motor V9 ausgestattet, der bisher kleinste, leichteste und fortschrittlichste Motor von Dyson. Er ist bis zu acht Mal schneller als die bisher verwendeten Motoren in Haartrocknern, wiegt jedoch nur die Hälfte. Dank seines kraftvollen, kompakten Designs passt der Motor in den Griff des Produkts und muss nicht wie bei den meisten herkömmlichen Modellen im Kopf untergebracht werden. Dies führt zu einer ausbalancierten Gewichtsverteilung und ermöglicht das außergewöhnliche Produktdesign.

Der Dyson Supersonic, Haartrockner. Foto: Dyson

Der Dyson Supersonic, Haartrockner. Foto: Dyson

Kontrolliert trocknen und stylen mit dem Dyson Supersonic Haartrockner
Einige konventionelle Haartrockner erzeugen einen extrem heißen Luftstrom, insbesondere wenn sie nah an den Kopf gehalten werden. Die extrem hohen Temperaturen können das Haar nachhaltig schädigen, indem die natürliche Keratin-Schutzschicht angegriffen wird. Der Dyson Supersonic verfügt daher über eine intelligente Steuerung. Die Temperatur wird über einen Sensor 20 Mal pro Sekunde gemessen. Der Dyson Supersonic reguliert die Wärme bei Bedarf automatisch herunter, um den natürlichen Glanz der Haare zu erhalten.
Der Dyson Supersonic basiert auf der patentierten Air Multiplier Technologie, die einen besonders kräftigen Luftstrom erzeugt. Damit die Haare dennoch nicht aufwirbeln, konzentriert der Dyson Supersonic die Luft, sodass die Haare kontrolliert getrocknet und gleichzeitig gestylt werden können.
Ein Team aus Dyson Ingenieuren hat daran gearbeitet, die Akustik des Geräts zu optimieren. Das Ziel eines deutlich leiseren Haartrockners – ohne negative Auswirkungen auf die Geschwindigkeit des Luftstroms – wurde dank des Dyson Digitalen Motor V9 sowie des eingebauten Schalldämpfern erreicht. Mithilfe eines 13-blättigen Propellers konnten die Spezialisten die Geräusche im Motor auf eine Frequenz erhöhen, die das menschliche Gehör nicht wahrnimmt. Diesem Ton verdankt der Supersonic letztendlich auch seinen Namen.
Also jetzt will ich das Teil in den Händen haben und ausprobieren.

Beauty Tipp: Pflege für lange Haare im Sommer

2. August 2016

Viele meiner weiblichen Bekannten haben lange Haare. Mir gefällt, aber ich sehe ich, welcher Aufwand schöne lange Haare im Sommer bedeuten: Sonne, Meersalz, Zusammenbinden – denn es soll nicht nur praktisch, sondern auch schön sein.
Ein Kunde von mir ist der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks. Wenn es die nicht wissen, wie mit langen Haaren im Sommer umzugehen ist, dann weiß es keiner. Daher habe ich einen kleinen Beautytipp ins Netz gestellt: Pflege für lange Haare im Sommer
Als Gesprächspartner stand uns Langhaarspezialistin Silvia Grünberger vom George Michael Studio in Landshut zur Verfügung. Das Gespräch führte Doris Ortlieb vom Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks.

Pokemons als Teil des digitalen Lebens

21. Juli 2016

Seit 13. Juli bin ich Pokemon-Jäger. Ja, ich bin auch seit dem ersten Update von PokemonGo in Deutschland dabei. Ich kann nicht Woche für Woche über Medienkompetenz und Spiele referieren und die kleinen Monster nicht gejagt haben. Dabei stehen mir K1 und K2 als langjährige Pokemon-Experten zur Seite, um mich in die Thematik schneller einzuarbeiten. Von Kindern lernen, heißt in diesem Fall siegen lernen.

Während ich blogge, kommt ein Pokemon vorbei und sagt Grüß Gott.

Während ich blogge, kommt ein Pokemon vorbei und sagt Grüß Gott.

Die Sache macht Spaß, soviel steht fest. Und soviel habe ich mich lange schon nicht mehr bewegt. Die Gattin und ich (beide Pokemon-Jäger) sind freiwillig am Samstag zum Bäcker gegangen, um auf den Weg ein paar Monster zu sammeln. Sonst ist es eine Familiendiskussion, wer denn zum Bäcker geht. Interessant ist, dass wir in der Schlange beim Bäcker auch einen Pokemon-Jäger getroffen haben. Wir kannten uns nicht, kamen aber gleich ins Gespräch. Pokemon-Jäger sind gesellige Typen. Leider war am Samstag auch der Zusammenbruch der Server, so dass die Ausbeute des Tages eher gering war.

Pokestop bei der Eisdiele
Bei uns am Dorf sind Pokemons eher spärlich, aber ich hab selten so viele Jugendliche unterwegs getroffen: Alle mit Smartphones in der Hand und auf der Suche nach Pokemons. Wir sind auf dem Dorf auch nicht gerade gesegnet mit Pokestops. Vor der örtlichen Eisdiele Alberto ist einer und dort trifft man sich und munitioniert sich mit Pokebällen auf. Eisdealer Alberto weiß wahrscheinlich gar nicht, welches Glück er mit diesem Pokestop hat, der ihm jugendliche Kundschaft bringt. Ich habe auch einen Espresso getrunken und gewartet, dass der Pokestop wieder Bälle bereit stellt. Der Pokestop ist ein klarer Wettbewerbsvorteil im Einzelhandel. Apropos Pokestop: Meine Gattin hat genau vor ihrem Büro in München einen Pokestop und kann den ganzen Tag sammeln, sammeln, sammeln – die Welt ist ungerecht. Sie braucht nur Himbeeren als Lockmittel ausstreuen und die Pokemons kommen von selbst. Vielleicht werde ich ein paar Tage bei meiner Frau im Büro verbringen.

PokemonGo auf Basis von Ingress
Ich habe die App geladen als ich in Italien im Kurzurlaub war. Es war ein kleines Dorf in Südtirol und auf dem Dorfplatz das gleiche Phänomen. Die Menschen kommen zusammen und jagen Pokemons. Wir kommen ins Gespräch, lachen und freuen uns. Was gibt es denn Schöneres? Und wenn Kommunikation nur über doofe japanische Pokemons zustande kommt, es ist gut, wenn Menschen miteinander reden.
Als alter Ingress-Fan kenne ich die Portale. Niantic steckt hinter PokemonGo und hat zuvor mit Ingress einen Coup geladen. Allerdings stelle ich auch fest: Seitdem PokemonGo auf dem Markt ist, kämpfen weniger Leute in Ingress. Das Portal am örtlichen Bahnhof halte ich schon verdächtig lange. Wahrscheinlich sind viele Ingress-Spieler jetzt zu PokemonGo abgewandert.

Fotos von Pokemons
Ich mache mir einen persönlichen Spaß und schieße einige Fotos von Pokemons in freier Natur. K1 machte mich auf die Fotofunktion in der App aufmerksam und wenn es interessante Motive gibt, dann drücke ich ab. Und ich setzte Pokemons als Marketing für meine Kunden ein. Vor kurzem fand ein Vorentscheid eines Barber-Wettbewerbs statt. Der German Barber Award wird auf der HAARE 2016 in Nürnberg ausgetragen und mein Kunde, der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks, organisiert diese wichtige deutsche Friseurmesse mit. Beim Vorentscheid sind einige Pokemons in dem Barber-Salon aufgetaucht und ich habe sie über die entsprechende Facebookseite des Verbandes gepostet und siehe da, es kommen Likes.

Pokemons im Marketingeinsatz für einen Kunden.

Pokemons im Marketingeinsatz für einen Kunden.

Also mache ich immer wieder Pokemons ein paar Fotos – nicht als Siegestrophäe, sondern als Unterhaltung. Hier eine kleine Auswahl: Pokemons am Zebrastreifen, bei der Kaffeemaschine, in der S-Bahn, im Schaufenster, am Stachus in München, am Isator, bei uns im Garten, auf meiner Tastatur, im Auto. Und ja, natürlich achte ich auf den Verkehr. Das habe ich beim Walkman in den achtziger Jahren gemacht und natürlich weiß ich, wann Schluss ist. Und auch die Kinder lernen es – es nennt sich Medienerziehung.


Pokemons sind überall. Aber hier muss Niantic nachbessern. Es gibt viel Kritik und Verbesserungsvorschläge bei Pokemon Go, wie Server- und App-Stabilität. Aber manche Orte sollten von Pokemon Go ausgespart bleiben. In den Medien wurden Konzentrationslager genannt. Hier brauche ich wirklich nicht auf die Jagd nach Pokemons gehen. Ich selbst hab es an verschiedenen sensiblen Orten ausprobiert. Zum Beispiel in der örtlichen Kirche und dem anstehenden Friedhof. Vor dem Firmgottesdienst tauchte ein Pokemon im Gotteshaus auf, kurz bevor der Weihbischof seinen Einsatz hatte. Und beim Besuch des Friedhofs erschien ein anderes Pokemon zwischen den Gräber. Natürlich bin ich selbst Schuld, denn ich sollte an diesen Orten das Smartphone ausschalten, aber ich wollte es testen. Hier sollte Niantic No-Go-Zonen errichten, sie nutzen ja die Datenbasis von Google und somit sollte es möglich sein, solche Orte zu identifizieren.

Bayerische Friseure übertragen HAARE-Pressekonferenz via Periscope

5. November 2015
Ich übertrug die Pressekonferenz zur HAARE live ins Internet via Periscope.

Ich übertrug die Pressekonferenz zur HAARE live ins Internet via Periscope.

Nächsten Sonntag und Montag findet die größte Friseurveranstaltung Süddeutschlands in Nürnberg statt – die HAARE. Ich arbeite für einen der Veranstalter, dem Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks, damit die Veranstaltung wieder ein Erfolg wird. Vergangenes Jahr kamen 14000 Friseure in die Hallen der NürnbergMesse.
Und die Veranstaltung zu bewerben, fand eine Woche zuvor eine Pressekonferenz für die klassischen Medien statt. Die Medienveröffentlichung war dank DPA ausgezeichnet – aber ich wollte ein paar neue Sachen ausprobieren. Eine Live-Übertragung der Pressekonferenz via Periscope. Warum sollen nur Pressevertreter in den Genuss der Informationen kommen? Getreu dem Motto der Transparenz übertrug ich die ganze Veranstaltung live ins Netz. Insgesamt 145 Aufrufe konnte ich am Ende meiner Periscope-Übertragung vermelden – für mich ein voller Erfolg.

Creativdirektor Dieter Schöllhorn frisierte und ich war live dabei.

Creativdirektor Dieter Schöllhorn frisierte und ich war live dabei.

Der Ablauf sah wie folgt aus. Ich nutzte das leistungsstarke WLAN der NürnbergMesse und schraubte mein iPhone 6 auf ein Stativ und baute es vor dem Counter auf. Der Übertragungswagen in der Hosentasche – so bezeichne ich Periscope gerne.

Periscope ist der Übertragungswagen in der Hosentasche. Hier bin ich bei der Übertragung mit dem iPhone.

Periscope ist der Übertragungswagen in der Hosentasche. Hier bin ich bei der Übertragung mit dem iPhone.

Die Bewerbung der Pressekonferenz fand ein paar Tage zuvor über die Website und Facebook-Seite des LIV Friseure statt. Twitter ist für das Friseurhandwerk im Moment kein adäquates Medium und da die Nutzung von Periscope einen Twitter-Account voraussetze, konnten wir die Dialogmöglichkeiten von Periscope nur ganz bedingt nutzen. Friseure sind in der Regel nicht bei Twitter.

Pressesprecherin Barbara Böck links eröffnete die Veranstaltung.

Pressesprecherin Barbara Böck links eröffnete die Veranstaltung.

Um 10:50 Uhr startete die Periscope-Übertragung. Der von Periscope generierte Übertragungslink wurde dann über die LIV Website und die Facebook-Seite kommuniziert. Um 11 Uhr sollte die PK zur HAARE losgehen, doch leider verspätete der Landesinnungsmeister Christian Kaiser aufgrund von Verkehrsstau ein paar Minuten. Also musste ich die Zeit überbrücken. Ich schnappte mir die Pressesprecherin der NürnbergMesse Barbara Böck und machte mit ihr ein spontanes Interview über die veränderten Aufgaben eines Pressesprechers in einer digitalen Welt. So bekamen die Periscope-Zuschauer zur HAARE Pressekonferenz einen guten Einblick hinter die Kulissen.
Mit ein paar Minuten Verspätung startete dann die Veranstaltung. Vertreter von NürnbergMesse und Landesinnungsverband kamen zu Wort. Anschließend zeigte Creativdirektor Dieter Schöllhorn noch die aktuelle Frisurenmode. Problem: Zur Untermalung der Frisurenshow wurde Musik eingesetzt.
Nach der Show blieb der Stream bei Periscope für 24 Stunden online und konnte angeschaut werden. Die gesamte Veranstaltung wurde auch in der Camera Roll meines iPhones in 720 gespeichert. Ich schnitt die Frisurenshow aus GEMA-Gründen heraus, kürzte die ganze Sache auf 15 Minuten und stellte die Pressekonferenz auf meinen YouTube-Kanal online.


Mit dieser Aktion hat der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks mal wieder gezeigt, wie weit vorne er im deutschen Verbandswesen ist. Die Bayern probieren immer neue Wege der Kommunikation aus, um den Entwicklungen des 21. Jahrhunderts Rechnung zu tragen. Die bayerischen Friseure waren die ersten, die sich vom starren Konzept einer Website verabschiedet haben und auf einen WordPress-Blog gesetzt haben. Facebook und Twitter folgten. Im Moment wird gerade der Instagram-Account mit Leben gefüllt. Und durch Periscope kam nun Bewegbild dazu. Eine Welt haben wir.

 

Oktoberfest 2015: Zunftschießen im Armbrustschützenzelt

4. Oktober 2015
Mit dem ersten Schuss der Armbrust traf ich voll ins Schwarze.

Mit dem ersten Schuss der Armbrust traf ich voll ins Schwarze.

Der erste Schuss ging voll ins Schwarze – ich war schon ein wenig baff, als ich das Schild mit dem Vogelmotiv in den Händen hielt. Treffer! Mein erstes Mal Armbrustschießen und dann genau ins Zentrum getroffen. Konnte es einen besseren Auftakt zum traditionellen Zunftschießen im Armbrustschützenzelt auf dem Oktoberfest geben?


Aber das war es dann auch mit meinem Schützenglück. Die restlichen vier Pfeile verfehlten das Ziel gewaltig. Aber Spaß hat es dennoch gemacht. Einmal im Jahr veranstaltet die Armbrust-Schützengilde Winzerer Fähndl auf dem Oktoberfest ihr Zunftsschießen. Alle Münchner Innungen – oder einstmals Zünfte – waren eingeladen und das Zelt war voll. 30 Mannschaften mit je drei Schützen waren mit dabei. Zusätzlich traten 10 Einzelschützen an. Ich schoss für die Münchner Friseurinnung. Zwar arbeite ich als Pressefuzzi im Grunde für den Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks, aber dessen Chef Christian Kaiser ist auch Obermeister der Münchner Friseurinnung. Also Glück gehabt. Und natürlich weise ich gerne auf die Blogparade zur Wiesn hin.

Anmeldung zum Zunftschießen.

Anmeldung zum Zunftschießen.

Nach Bezahlen der entsprechenden Startgebühr von 140 Euro inklusive zwei Maß Bier und einem Hendl musste jeder noch eine kostenlose Versicherung abschließen – sicher ist sicher. Dann schnell einen Platz gesucht und das Treiben im Armbrustschützenzelt beobachten. Wir saßen am Tisch des Münchener Vereins, der auch Sponsor der ganzen Veranstaltung war. Die Gespräche waren gut, das Bier auch.

Die Schießanlage im Armbrustschützenzelt auf der Wiesn.

Die Schießanlage im Armbrustschützenzelt auf der Wiesn.

Viele alte Bekannte traf ich, Kollegen mit denen ich einst als Pressereferent der Handwerkskammer zusammengearbeitet habe. Ein freundliches Wort hier, ein Prost dort – die Stimmung war super. Die Organisation durch die Vertreter vom Winzerer Fähndl, der 1887 in München gegründet wurde, war vorbildlich.

Perfekte Einweisung in das Sportgerät.

Perfekte Einweisung in das Sportgerät.

Die Vereinigung ging aus den Münchner Stachelschützen aus dem Jahre 1406 hervor. Stachelschützen ist ein interessanter Name für Armbrustschützen. Der Umgang mit der Armbrust durch die Vereinsmitglieder war umsichtig. Es wurde viel erklärt und eingewiesen. Die Armbrust war eine gefürchtete Kriegswaffe im Mittelalter. Heute ist sie Sportgerät, aber dennoch ist die Wucht des Pfeileinschlags nicht zu unterschätzen. In Lochhausen hat der Verein heute seinen Sitz und ich durfte mir zur Jahrtausendwende das Gelände einen Tag unter der Führung von Dieter „Didi“ Vierlbeck ansehen. Vierleck ist heute bei der Handwerkskammer die Treppe hoch gefallen und dort in der Geschäftsführung tätig. Sein Engagement für seinen Verein Winzerer Fähndl hat dadurch keinen Abbruch genommen. Der Höhepunkt des Schießjahres sind das Königsschießen, die Deutschen Meisterschaften und das Oktoberfestschießen. Die Gilde beteiligt sich seit 1895 regelmäßig am Oktoberfest-Trachten- und Schützenzug im Landsknechtgwand.

Eine Plakette gab es für die Teilnahme auch.

Eine Plakette gab es für die Teilnahme auch.

Die Mitglieder des Vereins betreuen im Armbrustschützenzelt den Schießstand. Geduldig erklären sie den ausländischen Touristen und Greenhorns wie mir das Verfahren. Viele sind fasziniert von der Tradition der Armbrustschützen. Das Ganze wird durch den Mittelalter- und Fantasyhype weiter befeuert. Mir hat es gefallen und für meinen Schuss ins Schwarze musste ich zusätzlich 5 Euro für die Jugendförderung des Vereins zahlen. Bei der Siegerehrung kamen die Friseure nicht vor. Platz 1 ging an die Metallinnung Oberland mit 100 Ringe, Platz 2 an die Malerinnung Oberland mit 99 Ringe und der dritte Platz ging an die Rollladenbauer mit 97 Ringe. Da waren wir weit, weit entfernt.

So gut war ich am Ende des Zunftschießens dann auch nicht.

So gut war ich am Ende des Zunftschießens dann auch nicht.

Die ganze Veranstaltung endete übrigens mit einem dreimaligen Ausrufen von „Gut Bolz“ und dann widmete ich mich meinen Bier- und Hendlmarken.

Friseurwallfahrt nach Andechs – der Tradition verpflichtet

3. Juli 2015

Die Mischung macht es. Das merke ich bei meinen Kunden besonders deutlich. Einer meiner Kunden ist der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks, also die Arbeitgeberorganisation der bayerischen Friseure. Neben der klassischen Verbandsarbeit wie Tarife und Stellungnahmen in arbeitsrechtlichen Fragen sind die Friseure natürlich wichtiger Teil der Beauty-Branche und führen Modeveranstaltungen durch. Ach ja und sie feiern gerne, sie sind gesellig und sich ihrer Tradition bewusst. Das gefällt mir. Und daher veranstaltet der Landesinnungsverband einmal im Jahr eine Wallfahrt nach auf den Heiligen Berg nach Andechs. „Als modernes und modisches Handwerk sind wir Friseure unserer Tradition verpflichtet“, so der Landesinnungsmeister Christian Kaiser.
Eine Wallfahrt und geselliges Feiern passt das zusammen? Ja tut es, wie die jüngste Wallfahrt mit rund 150 Friseurinnen und Friseuren aus ganz Bayern wieder zeigte. Ich war dabei und half bei der Dokumentation der Veranstaltung mit.

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Der Hintergrund zur Friseurwallfahrt ist ein sehr ernster: Im Jahre 2003 drohte das Friseurhandwerk aus der Liste der Vollhandwerke gestrichen zu werden. Der Bundesgesetzgeber war am Streichen, viele Gewerbe blieben auf der Strecke. Das bedeutet: Bei einem Rauswurf aus der Anlage A der Handwerksrolle braucht es keinen Meister als Voraussetzung, um sich selbstständig zu machen. Die Qualität im Friseurhandwerk stand auf dem Spiel.
Auf Initiative des LIV-Vorstandsmitglied Josef Wieser veranstaltete der Verband einen Bittgang nach Andechs, um auch göttlichen Beistand zu erbeten. Mit allerlei Plakaten und Transparenten bauten sich die Friseure vor der Wallfahrtskirche in Andechs auf und veranstalteten dann einen Festgottesdienst.
Ob die Pakete, die Gespräche im Hintergrund, der Druck der Öffentlichkeit, der Bittgang oder der Festgottesdienst am Ende ausschlaggebend war, weiß ich nicht. Fest steht, die Friseure sind in der Anlage A der Handwerksrolle geblieben.

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Seitdem veranstaltet der Landesinnungsverband jedes Jahr eine Friseurwallfahrt nach Andechs, wobei einmal auch Vierzehnheiligen bei Staffelstein auch das Ziel der Pilger war. Die Wanderung von Herrsching nach Andechs durch das schöne Kiental dauerte eine Stunde. Dann war der heilige Berg erklommen. Nach dem obligatorischen Gruppenbild vor der Kirche ging es in den Gottesdienst. Mit dabei waren zahlreiche Fahnendelegationen verschiedener Friseurinnungen. Auch der LIV hat eine eigene Fahne. Sehr schön war auch, dass die Zunftfahne der Münchner Friseure in Andechs im Einsatz war. Vor kurzem wurde auch die historische Zunftfahne von 1927 der Friseurinnung München aufwendig restauriert. Sie wurde in alter Tradition geweiht. Der kirchliche Segen wurde am Schrein von St. Cosmas und St. Damian, den Schutzpatronen des Friseurhandwerks, in der Münchner Jesuitenkirche St. Michael erteilt.


Zu Andechs gehört auch der Biergarten mit Bier und Haxn. Und zum bayerischen Biergarten gehört eigentlich auch Blasmusik. Die ist im Biergarten des Heiligen Bergs von den Geistlichen nicht so gerne gesehen, aber die Friseure verhandeln geschickt und so spielt jedes Jahr zur Freude aller eine bayerische Kapelle. Und mitten drin ist auch LIV-Vorstandsmitglied Josef Wieser.

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Der Friseurmeister aus Mammendorf im Landkreis Fürstenfeldbruck ist nicht nur erfolgreicher Friseurunternehmer, er ist im auch Musiker. Nach jahrelangen Einsätzen auf dem Oktoberfest in der Vergangenheit greift er auch bei der Friseurwallfahrt zur Posaune. Dabei kommt es vor allem auf die Stimmung an. Viele Bilder gibt es hier.
Wie eingangs gesagt: Die Mischung macht es und hier stimmt die Mischung.

Nassrasur: Auf der HAARE legte ich mich unters Messer

7. November 2014
Ich liege unterm Messer.

Ich liege unterm Messer.

Die Beautybranche hat mich endlich als Mann entdeckt. Auf der HAARE 2014 in Nürnberg, der wichtigsten Regionalmesse für das Friseurhandwerk, wurde ich als Mann fündig. Wer dachte, Friseurmessen seien nur für Friseurinnen und deren Kundinnen interessant, der irrt sich. Auf der HAARE wurde ich als Mann als Zielgruppe entdeckt und zwar beim Thema Nassrasur.
Das musste ich gleich mal ausprobieren. Auf der HAARE war ein großartiger Barber-Shop errichtet worden. Barbers 101, so hieß der Aussteller, hatte ganze Arbeit geleistet. Stilvoll und geschmackvoll hatte er einen Shop in warmen Holzfarben aufegbaut. Alles erinnerte an die fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts und das lag nicht nur an der Elvis-Mucke, die aus den Boxen lief.
Im Mittelpunkt des Barber-Shops war der Barbersessel, auf dem ich zugleich Platz nahm. Vertrauensvoll begab ich mich in die Hände von Friseurmeister Joachim Groha aus Schweinfurt. Ich hatte mit Joachim Groha bereits mehrmals gearbeitet und bin von seinem Konzept eines Barber-Shops begeistert. Groha mit weißem Hemd und schwarzem Hut unter dem seine schwarzen Locken herausquollen, ist eine interessante Erscheinung. Ich wählte die klassische Messerrasur. Also zurücklehnen, Brille ab und genießen.
Als erstes wurden warme Handtücher auf das Gesicht gelegt. Dadurch wurde mein Bart weicher. Anschließend wurde die Rasiercreme aufgetragen und dann kam der Moment, wo Joachim Groha sein Rassiermesser ansetzte. Mit geschlossenen Augen genoss ich die Dienstleistung eines Profis. Das scharfe Messer rasierte den Bart wunderbar ab. Nassrasur mit dem Messer will gelernt sein und Joachim Groha ist ein Meister seines Fachs. Dazu gibt er auch Kurse. Hier wird beispielsweise an einem aufgeblasenen Ballon mit Rasierschaum geübt.

Dieses Mal mussten die Frauen auf ihre Männer im Barer-Forum auf der HAARE warten.

Dieses Mal mussten die Frauen auf ihre Männer im Barer-Forum auf der HAARE warten.

Ich stand nach 10 Minuten vollkommen zufrieden und entspannt aus meinem Barbierstuhl auf. Das nenne ich Beauty-Dienstleistung für den Mann von heute.
Friseure erinnern sich noch gut an die Zeit, als das Rasieren in den Salons zu den Standarddienstleistungen gehörte. Die jüngere Generation schaut beim Thema Nassrasur des Öfteren genauer hin, da das Rasieren nach wie vor im Ausbildungsplan steht. Das Barber-Forum auf der HAARE 2014, organisiert vom Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks, hatte es sich auf die Fahne geschrieben, die professionelle Dienstleistung in den Salons zu stärken. Die Aussteller der HAARE präsentieren rund um das Programm-Highlight Barber Shop alles, was für eine traditionelle und professionelle Rasur notwendig ist. Angefangen bei Rasiermessern, über Dachshaarpinsel, Seifen und Mugs bis zu Pflege-Tonics und After-Shave. Die HAARE bewies damit wieder, dass sie Trendsetter ist. Vor Jahren hat das HAARE-Team das Thema Nassrasur aufgegriffen und dieser fast ausgestorbenen Friseurtätigkeit einen breiten Raum eingeräumt.

Standardwerk „Social Media für Friseure“ radikal reduziert. 8,00 Euro statt 24,80 Euro – 67 % billiger

4. November 2013

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Soeben hat der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks mein Standardwerk „Social Media für Friseure“  radikal im Preis reduziert. Statt 24,80 Euro kosten ein Band des Restbestandes meines Buches nur noch 8,00 Euro (zzgl. Porto und Verpackung). Das ist eine Reduzierung um 67 Prozent. „Wir räumen unser Lager und wollen mit der Aktion noch mehr Friseure bewegen, sich in den sozialen Netzwerken zu beteilen. Friseure dürfen den Anschluss an die Zeit nicht verpassen“, so Landesinnungsmeister Andreas Popp.

Bestellung:

Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks, Pettenkoferstraße 7, 80336 München, E-Mail info@friseurebayern.de, Fax (089) 55 02 93 43 oder Formular  unten

Die Welt der Kommunikation ist im Umbruch. Klassische Tageszeitungen verlieren an Auflage und an Reichweite in jungen Zielgruppen. Viele junge Kunden informieren sich im Internet und in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter & Co über die Neuerungen. Jetzt gilt es für Friseursalons einzusteigen und Kundenkontakte zu pflegen, neue Zielgruppen zu erschließen, Mitarbeiter zu gewinnen und sich mit Kollegen auszutauschen. Der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks hat die Zeichen der Zeit erkannt und unterstützt Friseure bei ihrem Social Media-Vorhaben mit dem Buch „Social Media für Friseure“ von Matthias J. Lange.

Welche Chancen bieten Social Media-Auftritte für einen Friseursalon? Welche Plattformen sind sinnvoll? Was darf veröffentlicht werden? Diese und andere Fragen beantwortet das Buch.

Hier gibt es eine kostenlose Leseprobe des Buches. Das Buch versteht sich weniger als theoretisches Lehrbuch, sondern als leicht verständliche Sammlung von Tipps und Ratschlägen für den Friseuralltag. Auf 164 farbigen Seiten mit anschaulichen Fotos werden dem Leser Chancen und Risiken der sozialen Netzwerke im Friseurhandwerk verständlich erläutert. Hier haben wir ein wenig Feedback zum Buch gesammelt. Hier habe ich mal gesammelt, was die Friseure über das Buch meinen und hier habe ich gesammelt, was die Medien über das Buch meinen.

In dem Buch zeige ich, wie die Kommunikation in einem Friseursalon vernetzt aussehen kann und stellt Marketingmaßnahmen vor. Zudem präsentiere  zahlreiche Beispiele von erfolgreichen Social Media-Auftritten und Aktionen wie einen Enten-Flashmob eines Optikers oder ein Voting eines Friseurs. Berühmte Blogger wie der Modeblogger Heiko Kunkel, die Safttante oder Fleischer Ludger Freese kommen auch zu Wort.

Das Buch entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks. „Das Buch kommt aus der Praxis und ist für die Salonpraxis geschrieben“, so Landesinnungsmeister Andreas Popp. „Der LIV Friseure Bayern ist stolz darauf, als erster Friseurverband in Deutschland ein solches Fachbuch aufgelegt zu haben.“

Die Daten:

Matthias J. Lange: „Social Media für Friseure“

164 Seiten, durchgehend farbig

Preis: 8,00 Euro (zzgl. Porto und Verpackung) statt 24,80 Euro

Bestellung:

Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks, Pettenkoferstraße 7, 80336 München, E-Mail info@friseurebayern.de, Fax (089) 55 02 93 43

Social Media: Facebook ist für Friseure geschaffen

18. Oktober 2012

„Facebook ist für Friseure geschaffen“ – besser als Friseurmeister Albert Bachmann aus Roßtal kann man es nicht ausdrücken. Auf einem Seminar des Landesinnungsverbandes des bayerischen Friseurhandwerks in Kooperation mit der Hanns Seidel Stiftung zeigte ich Friseuren aus Bayern die Chancen und Risiken von Social Media. Aufbauend auf meinem Buch „Social Media für Friseure“ erarbeiteten wir zusammen Strategien für die Nachwuchswerbung in einzelnen Salons. Neben dem Einsatz von Facebook wollen die Friseure vor allem auf Bewegtbild, sprich YouTube, setzen. Was vielen Mittelständlern nicht bewusst war, ist die Tatsache, dass sie keine Fernsehausrüstung brauchen, um Filme zu drehen. Ein Smartphone reicht aus, um ansehnliche Ergebnisse zu produzieren. In meinen Fall waren es iPhone 5 und das neue iPad. Die komplette Produktion findet auf dem mobilen Device statt:

Als Schnittsoftware verwende ich iMovie und Pinnacle Studio, das frühere Avid Studio. Der GEMA-freie Sound wird von GarageBand erzeugt oder ich habe ein paar Dateien von DOSCH Audio geladen. Die Sounds sind ideal für Videoproduktionen und werden in iTunes abgespeichert.

Wichtig bei YouTube sind die Tags, also die Stichworte unter denen das Video gefunden werden soll. Ich riet meinen Seminarteilnehmern kreativ zu sein und sich in die Rolle des Suchenden hineinzuversetzen. Nicht der Fachmann sucht in YouTube, sondern jeder. Also sollte man es den Suchenden so einfach wie nur möglich machen. Derzeit werden über 35 Stunden Videomaterial pro Minute bei YouTube hochgeladen. Um hier gefunden zu werden, braucht es eine aussagekräftige Überschrift, einen werbefreien Einführungstext und eben diese Tags.

Dabei reicht es nicht, nur ein Video zu drehen und bei YouTube einzustellen. Vielmehr muss der Friseurunternehmer vernetzt sein. Das Video wird dann beispielsweise in Facebook gepostet, um die Freunde noch besser zu erreichen.

Auf jeden Fall hat das zweitägige Seminar meinen Kunden einiges gebracht. Die ersten Videos von Friseursalons wurden bereits bei YouTube eingestellt.