Posts Tagged ‘Webcam’

PowerShot PX – die Kamera, die mich verfolgt

28. Oktober 2021

Als Referent und Vortragsreisender in Sachen Digitalisierung bin ich mehr und mehr wieder unterwegs. Ich bräuchte von meinen Vorträgen immer wieder Bild oder Videomaterial für die Werbung in eigener Sache. Allerdings kann ich nicht immer Kunden bitten mal ein Foto oder ein Video zu machen. Das kommt nicht so gut. Da kommt ein neues Canon Produkt gerade recht, dass eigentlich für das familiäre Umfeld gedacht ist.

Eigentlich für die Familie gedacht, aber ich möchte die PowerShot PX beruflich einsetzen. Foto: Canon

Es geht um die smarte PowerShot PX, die in den nächsten Tagen für 470 Euro verfügbar ist.
Laut Canon verfügt die Kamera über so genannte intelligente Funktionen, um automatisch hochwertige Bilder mit 11,7 Megapixeln oder Videos mit 60p in Full HD aufzunehmen.

Eigentlich ist die Kamera, die aussieht wie meine 360 Grad Konferenzkameras, für Familienfotos und alltägliche Aufnahmen gedacht. Ich muss nicht hinter dem Auslöser stehen, um ein Bild/Video zu machen, sondern kann vor der Linse mit der Familie agieren, mit der Katze spielen und mehr. Im Grunde ist die PowerShot PX wie mein mobiler Kameramann Pivo, den ich immer wieder im Einsatz habe, wenn ich Videos mit dem iPhone aufnehme.

Aber die PowerShot PX soll mehr können. Automatische Aufnahmen und eine praktische Prioritätsfunktion sorgen dafür, dass die Mini-Kamera selbstständig erkennt, wann sie den Auslöser betätigen muss. Da bin ich gespannt, wie weit die KI inzwischen ist.
Für mich ein Vorteil gegenüber dem mobilen Kameramann Pivo: Die PowerShot PX folgt mit ihrem dreh- und schwenkbaren Objektiv vollkommen automatisch den Personen in der Umgebung und hält so natürliche Stimmungen und Situationen fest und braucht kein Smartphone als Datenspeicher, sondern hat eine eingebaute Festplatte. Die portable, intelligente Kamera kann überall platziert werden, um Schnappschüsse von alltäglichen Momenten zu machen, während die Sprachsteuerung auch die manuelle Aufnahme von Fotos und kreativen Videos intuitiv und einfach ermöglicht.

Die Kamera verfügt über einen USB-C-Ladeanschluss sowie integriertes WLAN, über das eine Kopplung mit Mobilgeräten möglich ist. Die smarte Gesichtserkennung erlaubt der PowerShot PX die automatische Suche nach dem richtigen Motiv für jede Aufnahme. Der Brennweitenbereich beträgt 19-57mm und das dreh- und schwenkbare Zoomobjektiv kann das Geschehen über einen sehr großen Bereich (340˚ horizontal und 110˚ vertikal) automatisch verfolgen.
Was Standrad ist: Die PowerShot PX lässt sich mit der Canon-App für iOS und Android ebenfalls manuell auf dem Mobilgerät steuern, um Bilder oder Videos aufzunehmen, ohne die Kamera dafür selbst in die Hand nehmen zu müssen. Die automatischen Aufnahmeeinstellungen lassen sich individuell anpassen, um beispielsweise das Objektiv so auszurichten, dass Bilder in einem individuellen Stil aufgenommen werden. In der App lassen sich zudem gezielt die Gesichter auswählen, die bei den Aufnahmen priorisiert werden sollen.

Kleiner Nebeneffekt: Mithilfe der PC Webcam Utility App kann die PowerShot PX zusätzlich als Webcam verwendet werden. Das bringt mir persönlich allerdings nichts, weil ich einen HDMI-Ausgang für meinen Videomischer von Blackmagic benötige.
Ich werde mal bei der Agentur von Canon anklopfen, ob die freundlichen PR-Leute mir ein Testexemplar zur Verfügung stellen. Ich möchte die PowerShot PX ausführlich testen und im Blog dann vorstellen. Ich bin gespannt.

Meine FireWire-Rettung: Yin Yang

16. Januar 2011

Hier kommt meine Rettung, wenn ich auf einem Dreh bin. Ich habe unterschiedliche Geräte mit unterschiedlichen Ausgängen dabei, die minuter gleichzeitg am Rechner hängen müssen. Mein mobiler Schnittrechner ist ein MacBook Pro mit eingebautem FireWire 800. Einige Kameras haben aber einen FireWire 400-Anschluss, andere wieder einen 800. Gleichzeitig konnte ich sie nicht betreiben. Bis jetzt:  Mit dem Mini Hub von Sonnet können Mac-Besitzer an einem FireWire 800- Anschluss je ein FireWire 800- und ein FireWire 400-Gerät gleichzeitig einsetzen. Das handliche Teil heißt Sonnet Yin Yang.

Viele Windows-Leute wissen nicht um mein Problem. Aber als Mac-Besitzer kenne das Problem: Neue Macs verfügen lediglich über einen FireWire 800 (IEEE-1394b)-Anschluss, auf eine FireWire 400 (IEEE 1394a)-Schnittstelle hat Apple sogar komplett verzichtet. Viele Peripherie-Geräte, vor allem im professionellen Audio- und Videobereich, werden über FireWire angeschlossen. Möchte man ein FireWire 400-Gerät  oder mehr als ein FireWire 800-Gerät verwenden, liefert Sonnet mit Yin Yang FireWire Mini Hub die Lösung. Damit können zwei FireWire-Geräte wie zum Beispiel externe Laufwerke, DV Camcorder, Webcams, Audio Interfaces oder auch iPods älterer Generation gleichzeitig verwendet werden. Adapter oder Kabel werden dabei nicht benötigt.

Yin Yang ist tragbar und handlich, es unterstützt ein Bus-Powered-Gerät an jedem Anschluss. Das Gehäuse ist mit einem Format von 1,9 x 1,5 x 0,6 Zoll so klein wie eine Streichholzschachtel, das Host-Kabel gerade mal acht Zentimeter lang. Yin Yang benötigt keinen Netzadapter, keine Treibersoftware und ist kompatibel mit FireWire Peripherie-Geräten aller Hersteller. Und das Beste: Die Streichholzschachtel kostet nur 50 Euro – 50 Euro, die sich wirklich rentiert haben.

Abbey Road: Beweisfoto nicht auffindbar

12. August 2009

der berühmte Zebrastreifen am der Abbey Road

Bei uns zu Hause ist Guitar Hero auf der PS3 spielbereit, aber ich bin kein Gitarrenheld. Meine Frau ist viel besser und zockt mich hier ab. Aber die Schmach hat am 9. September ein Ende. Dann erscheint The Beatles: Rock Band. Dann wird die ganze Familie Beatles-Songs trällern.

Für mich gehören die Beatles zu den absoluten Helden. Zwar war ich zu klein, um Beatlemania mitzubekommen, doch waren und sind die Pilzköpfe in meinem Leben präsent. Sie tauchen immer wieder auf und nicht nur als CD. So hat meine Frau noch alle Schallplatten, repräsentativ im blauen Sammelschuber. Ich weiß noch, als John Lennon feige ermordet wurde, alle Mädchen in der Schule heulten. Gerne sehe ich das Video in dem Dylan und Lennon total bekifft in einem Taxi fahren. Ich habe getrauert, als George Harrison verstarb und Apple seine Website daraufhin änderte – Steve Jobs ist eben ein wahrer Fan. Ich glaube aber auch, dass Ringo Starr der Glückpilz des Jahrtausends ist. Ein durchschnittlicher Drummer wie Ringo wurde weltberühmt, nur weil er Teil der Tab Four war. Als es vor kurzem auf der E3 zur Premiere von The Beatles: Rock Band kam, waren Paul und Ringo und die Witwen von Lennon und Harrison dabei.

Vor wenigen Tagen war das Jubiläum von Abbey Road, dem letzten Album der Beatles. Natürlich war ich auch als Jugendlicher auf dem Zebrastreifen vor den berühmten Studio. Ich muss gestehen, dass ich mein Beweisfoto von damals nicht mehr finde. Auf der Recherche habe ich stattdessen eine Webcam der Abbey Roads Studios gefunden. Die Kamera ist 24 Stunden online auf auf dem Zebrastreifen gerichtet. Also jeder ist damit ein Star für ein paar Sekunden. Vorschlag: Das nächste Mal, wenn ich an der Abbey Road bin, laufe ich über den berühmtesten Zebrastreifen der Welt und mach gleichzeitig mit dem iPhone ein Bild von der Website mit Webcam. Überbrigens, den Link zur Webcam gibt es hier.