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50 Jahre Apple – ich gratuliere als Fan-Boy

1. April 2026

Heute wird Apple 50. Jahre alt und ich begleite seit langem als Apple-Fanboy das Unternehmen aus Cupertino. Über die Jahre habe ich viele Seiten des Unternehmens und dessen Produkte, aber auch Akteuere beleuchtet. Ich war bei der Präsentation des iPhones vor Ort und habe gemerkt, wie der Apfel die Welt veränderte. Als ich damals in San Francisco bei der Vorstellung des iPhone im Saal saß, lag etwas in der Luft, das weit über die übliche Spannung einer Produktpräsentation hinausging. Es war dieses seltene Gefühl, Zeuge eines Augenblicks zu sein, in dem sich Zukunft plötzlich nicht mehr wie eine abstrakte Idee anfühlt, sondern wie etwas, das im selben Moment Wirklichkeit wird. Schon bevor Steve Jobs die Bühne betrat, war eine elektrisierende Aufbruchstimmung zu spüren. Man merkte, dass hier etwas Besonderes passieren würde. Doch als er dann mit seiner unnachahmlichen Ruhe und Klarheit sprach, verdichtete sich diese Erwartung zu einer Energie, die den ganzen Raum erfasste.
Ich hatte das Gefühl, dass sich in diesem Moment ein neues Kapitel öffnete. Es war nicht nur die Vorstellung eines technischen Geräts, sondern die Ankündigung einer anderen Denkweise. Plötzlich ging es nicht mehr nur um Telefone, Computer oder einzelne Funktionen. Es ging um die Idee, dass Technik sich dem Menschen anpassen kann, dass sie intuitiv, elegant und beinahe selbstverständlich in den Alltag übergeht. Diese Erkenntnis wirkte wie ein Funke. Man sah in den Gesichtern der Menschen nicht bloß Interesse oder Neugier, sondern echtes Staunen. Es war diese besondere Mischung aus Begeisterung, Hoffnung und dem Gefühl, an einem Wendepunkt dabei zu sein.

Von dieser Präsentation ging eine enorme positive Kraft aus. Sie bestand nicht allein in der Faszination für das Gerät selbst, sondern in dem Optimismus, den es verkörperte. Auf einmal schien alles möglich. Man spürte den Glauben daran, dass Innovation nicht kalt und technisch sein muss, sondern inspirierend, fast menschlich. Das iPhone stand an diesem Tag für Mut, Vorstellungskraft und den Willen, Gewohntes radikal neu zu denken. Diese Kraft sprang auf das Publikum über. Sie machte aus Zuschauern Beteiligte, aus Skeptikern Gläubige und aus einem Produktmoment ein Erlebnis, das weit über den Saal hinausstrahlte. Seine Stanford-Rede wird uns alle in Erinnerung und als Mahnung bleiben: Stay hungry, stay foolish. Nothing more: Stay hungry, stay foolish. Vielen Dank Steve Jobs.

Heute will ich zum 50. Geburtstag einen Blick auf die Verfilmungen rund um Apple werfen. Im Kino und Fernsehen sind Apple und sein Mitgründer Steve Jobs längst zu Projektionsflächen geworden, an denen sich der Mythos vom charismatischen, aber gnadenlosen Tech-Visionär immer neu verhandeln lässt. Besonders deutlich wird das in jenen Verfilmungen, die explizit sein Leben oder die Geschichte des Unternehmens nachzeichnen und dabei ganz unterschiedliche formale Zugriffe und Blickwinkel wählen.

Im Zentrum steht dabei die Filmbiografie „Steve Jobs“ aus dem Jahr 2015 unter der Regie von Danny Boyle, deren Drehbuch Aaron Sorkin auf Basis der autorisierten Biografie von Walter Isaacson entwickelte. Statt einer klassischen „Birth-to-death“-Erzählung fokussiert der Film drei Schlüsselmomente der Apple-Geschichte: den Macintosh-Launch 1984, die Vorstellung des NeXT-Computers 1988 und die Rückkehr Jobs’ zu Apple mit der Präsentation des iMac 1998. Diese strenge Dreiteilung verdichtet sein Leben zur Backstage-Situation, in der technische Krisen, Machtkämpfe im Management und die konfliktreiche Beziehung zu seiner Tochter Lisa in schnellen, dialoggetriebenen Schlagabtäuschen verhandelt werden. Michael Fassbender zeichnet Jobs dabei als hochkonzentrierten, sprachlich brillanten, zugleich emotional verkapselten Antreiber, während Figuren wie Steve Wozniak (Seth Rogen) oder Marketing-Managerin Joanna Hoffman (Kate Winslet) das moralische und menschliche Korrektiv der Story bilden.

Bereits zwei Jahre zuvor hatte „Jobs“ (2013), inszeniert von Joshua Michael Stern, versucht, den Aufstieg des jungen Steve Jobs von den Studienjahren am Reed College in den 1970ern bis zur Einführung des iPod 2001 in einen klassischen Biopic-Bogen zu packen. Ashton Kutcher übernimmt hier die Hauptrolle und kopiert mit sichtbarer Lust die Gestik, Körpersprache und den ikonischen Look des Apple-Gründers, vom Barfuß-Hippie über den Garage-Unternehmer bis zum schwarz gerollkragigen Keynote-Star. Dramaturgisch folgt der Film einer vertrauten Erfolgsstory-Choreografie: Garage, Gründung, erster Erfolg mit dem Apple II, Hybris, interner Machtkampf, Absturz und schließlich die Rückkehr als geläuterter Unternehmer, die in der Vision vom iPod kulminiert. Wo Boyles „Steve Jobs“ die Figur eher als Textoberfläche für Dialog und Idee begreift, setzt „Jobs“ stärker auf Identifikation, montiert Stationen der Firmengeschichte und versieht sie mit sentimentalen Akzenten, etwa in der Beziehung zu Wozniak oder in der Inszenierung kreativer Erleuchtungsmomente.

Noch bevor das moderne Biopic Steve Jobs als Einzelhelden entdeckte, hatte 1999 der TV-Film „Pirates of Silicon Valley“ unter der Regie von Martyn Burke das Panorama der frühen PC-Ära entworfen. Hier steht nicht allein Apple im Fokus, sondern das Duell zweier Konzerne und ihrer Frontmänner: Noah Wyle spielt Jobs, Anthony Michael Hall verkörpert Bill Gates, und die Handlung spannt einen Bogen von 1971 bis 1997. Ausgehend vom Sachbuch „Fire in the Valley: The Making of the Personal Computer“ zeichnet der Film die Rivalität zwischen Apple und Microsoft als halb ironische, halb tragische Gründungslegende: die rebellischen „Piraten“ aus der Garage, die sich mit der Zeit in machtbewusste Konzernlenker verwandeln. Visuell bleibt der TV-Film relativ konventionell, aber erzählerisch gelingt ihm eine interessante Doppelbewegung: Jobs erscheint als charismatischer, oft tyrannischer Visionär, während Gates als opportunistischer Tüftler gezeichnet wird, der die „Piraten“ mit ihren eigenen Mitteln übertrumpft und so symbolisch das Ende der Unschuld der Heimcomputer-Ära markiert.

Neben dramatischen Spielfilmen haben sich auch mehrere Dokumentarfilme dem Phänomen Apple und Steve Jobs genähert. „Steve Jobs: The Man in the Machine“ von 2015, inszeniert von Alex Gibney, stellt den Versuch dar, den Kult um Jobs zu dekonstruieren und die Schattenseiten hinter dem gefeierten Marken-Image sichtbar zu machen. Der Film verknüpft Archivmaterial, Interviews und Medienschnipsel, um zu zeigen, wie ein charismatischer Unternehmer zur quasi-religiösen Projektionsfigur werden konnte – und welche sozialen wie ethischen Kosten dieser Mythos hatte, etwa in Bezug auf Arbeitsbedingungen und das Privatleben des Gründers. Parallel dazu existieren Nischenproduktionen wie „Welcome to Macintosh“ (2008) oder „Macheads“ (2009), die weniger Jobs selbst als die Apple-Community und deren spezifische Mischung aus Technikbegeisterung, Markenloyalität und Identitätspolitik beleuchten. Hier tritt Jobs eher als abwesender Mittelpunkt auf: Die Filme untersuchen, wie sich um ein Unternehmen eine Anhängerschaft bildet, in der Produkte zu kulturellen Distinktionsmerkmalen werden.

Diese unterschiedlichen Zugriffe – vom verdichteten Theaterstück im Backstage-Raum bei Boyle über die chronologisch ausbuchstabierte Erfolgsbiografie bei Stern bis hin zum Fernsehpanorama der 1990er-Jahre und den kritischen Dokumentationen – zeigen, wie wandelbar die filmische Figur Steve Jobs ist. Mal fungiert er als Projektionsfläche für die Idee des genialischen Unternehmers, mal als exemplarischer Fall für die Schattenseiten des Silicon-Valley-Kapitalismus, mal als Marken-Ikone, um die sich eine quasi-religiöse Fangemeinde schart. Gleichzeitig schreibt jede dieser Verfilmungen ein Stück Apple-Geschichte mit, sei es in der pathetisch gerahmten Produktpräsentation, in den Rekonstruktionen legendärer Keynotes oder in der nüchternen Aufzählung von Meilensteinen der Computerentwicklung. So entsteht über die Jahre ein vielschichtiger, widersprüchlicher Kanon von Apple- und Jobs-Bildern, der weniger eine „wahre“ Biografie erzählt, als vielmehr unsere kulturellen Vorstellungen von Innovation, Genie und Erfolg im digitalen Zeitalter spiegelt.

Lee Millers Sohn Anthony Penrose über die emotionale Kraft von „Die Fotografin“ im Amerika-Haus München

22. April 2025

Die Fotografin ist weit mehr als ein klassisches Biopic. Der Film zeichnet das bewegende Porträt einer außergewöhnlichen Frau – Lee Miller –, die als Kriegsfotografin, Künstlerin und Kämpferin gegen das Vergessen in die Geschichte einging. Im Amerika-Haus München fand vor kurzem eine Vorführung des Films statt. Anthony Penrose, der Sohn der berühmten Kriegsfotografin, wurde live zu einem Filmgespräch zugeschaltet.

Mit großer Sensibilität und visueller Kraft erzählt der Film nicht nur von den historischen Ereignissen, die Miller dokumentierte, sondern auch von den inneren Narben, die sie davontrug. Kate Winslet verkörpert die widersprüchliche, brillante und verletzliche Lee Miller mit beeindruckender Tiefe und Authentizität.

Im Amerika-Haus ist noch bis 31. Juli eine Ausstellung über das Werk von Lee Miller zu sehen ist. Ich habe hier darüber gebloggt. Im Zentrum des Abends stand jedoch für mich nicht nur der Film selbst, sondern das Gespräch zwischen Anthony Penrose und Julia Weigel, Co-Direktorin des Filmfests München. Penrose, der auch Ko-Direktor des Lee Miller Archivs ist, gab Einblicke in die Entstehung des Films, seine persönliche Beziehung zur Mutter – und wie beides auf unerwartete Weise zusammenfand.

Besonders spannend war die Entstehung des Fotobuchs, das die Grundlage für die Ausstellung im Amerikahaus bildet. Penrose erklärte, dass die Auswahl der Bilder bereits vor Fertigstellung des Films erfolgte: „Ich kannte das Drehbuch gut, weil ich eng mit den Autorinnen zusammenarbeitete, aber bei der Auswahl der Fotos war vieles auch einfach ein Ratespiel – und zum Glück lagen wir meistens richtig.“ Zudem sei es wichtig gewesen, gemeinsam mit dem Amerikahaus Motive auszuwählen, die einen Bezug zur Münchner Geschichte und zum lokalen Kontext haben.

Detailtreue als oberstes Prinzip
Der Film selbst basiert auf einem sehr persönlichen Buch Penroses über das Leben seiner Mutter. Er erzählte, wie Kate Winslet, die nicht nur Hauptdarstellerin, sondern auch Produzentin des Films ist, durch die Lektüre des Buches auf Lee Miller aufmerksam wurde.

Die Arbeit am Drehbuch sei von einem hohen Maß an historischer Genauigkeit geprägt gewesen. Penrose betonte: „Kate und unsere Drehbuchautorin Marion Hume ließen nichts im Film, was wir nicht auch beweisen konnten. Selbst Details wie: Können zwei Menschen nebeneinander die Treppe in Hitlers Wohnung hochgehen? mussten wir belegen.“

Eine Anekdote zur Datierung der Aufnahmen in Dachau veranschaulichte diese Sorgfalt eindrucksvoll. Da Lee Miller ihre Aufnahmen nicht datierte, halfen ihm die Schneeverhältnisse auf den Fotos sowie Archivmaterial aus Dachau, den exakten Tag – den 30. April 1945 – zu bestimmen.

Die Kraft der Fiktion: Gespräch mit der verstorbenen Mutter
Eine besondere narrative Ebene des Films ist der fiktive Dialog zwischen Lee Miller und ihrem erwachsenen Sohn – dargestellt von Josh O’Connor.

Penrose sagte dazu: „Diese Gespräche hat es so nie gegeben – aber es sind die Fragen, die ich ihr gerne gestellt hätte, nachdem ich ihre Fotos und Manuskripte entdeckt habe. Fragen, die ich leider erst nach ihrem Tod hatte.“ Der Film wurde für ihn zu einem emotionalen Raum, in dem Versäumtes doch noch ausgesprochen werden konnte. „Es war sehr berührend für mich, diese Szenen zu sehen. Denn obwohl es Fiktion ist, spiegelte es meine inneren Prozesse wider.“

Kate Winslet als Lee Miller – mehr als Schauspiel
Mit sichtbarer Bewunderung sprach Penrose über die Zusammenarbeit mit Kate Winslet:
„Sie ist warmherzig, klug, absolut professionell – und sie wollte Lee wirklich verstehen. Dafür verbrachte sie Wochen im Archiv, las Briefe, Manuskripte, betrachtete Fotos. Sie hat sich nicht auf mein Urteil verlassen, sondern ist selbst zur Quelle gegangen.“

Der Moment, als Penrose sie zum ersten Mal als alte Lee Miller auf der Leinwand sah, war für ihn überwältigend: „Es war, als ob meine Mutter plötzlich vor mir stand. Die Stimme, die Mimik, die Gesten – alles stimmte. Ich war völlig verwirrt: Ist das meine Mutter? Nein, es ist Kate. Oder doch nicht?“ Diese Erfahrung beschrieb er als tief emotional – als eine Begegnung mit seiner Mutter, die er so zu Lebzeiten nie hatte.

Vom Konflikt zur Versöhnung
Penrose schilderte auch die schwierige Beziehung, die er über viele Jahre zu seiner Mutter hatte. Lee Miller litt nach dem Krieg an posttraumatischer Belastungsstörung, Depressionen und Alkoholismus. „Die Frau, mit der ich aufwuchs, war eine ganz andere als die junge, kraftvolle Frau, die wir im Film sehen“, sagte er.

Die Beziehung war über lange Zeit von Konflikten geprägt – aber kurz vor ihrem Tod fanden Mutter und Sohn wieder zueinander. „Wir wurden keine klassische Mutter-Sohn-Beziehung, aber wir wurden Freunde.“ Erst durch das Schreiben ihrer Biografie, das Studium ihrer Werke – und letztlich durch Kate Winslets Darstellung – habe er seine Mutter wirklich verstehen und sogar lieben gelernt: „Ich hatte dieses Gefühl nie zuvor. Aber durch Kate habe ich meine Mutter bekommen. Und darauf bin ich sehr stolz.“

Eine Einladung zur Begegnung
Zum Abschluss wandte sich Penrose direkt an das Publikum und stimmte auf den Film ein:
„Sie werden vielleicht nicht mit einem Lächeln aus dem Film kommen – aber ich hoffe, Sie werden das Gefühl haben, meiner Mutter begegnet zu sein. Und dass sie in Ihrer Vorstellung weiterlebt. Denn sie ist es wert, gekannt zu werden.“

Auftritt als Komparse
Penrose erklärte in dem Interview, dass er im Film als Komparse zu sehen ist. Er spielt einen Dachau-Häftling – in einer kurzen, aber für ihn sehr bedeutungsvollen Szene. Er hatte sich bewusst diese Rolle gewünscht: „Ich bin der erste Gefangene, den man sieht – in gestreifter Kleidung, an ein Fenster gelehnt, mit einem sehr traurigen Blick. Es war emotional überwältigend für mich.“ Diese Szene war für ihn besonders bewegend, da sie mit einem historischen Ort und mit den Fotografien seiner Mutter verbunden ist. Die Kulisse war so detailgetreu rekonstruiert, dass Penrose den Eindruck hatte, die Fotos seiner Mutter seien zum Leben erwacht.

Filmtipp: Steve Jobs

15. Dezember 2015

Toller Film, aber nur für Fans: Steve Jobs von 2015.

Toller Film, aber nur für Fans: Steve Jobs von 2015.

Nahezu alleine saß ich in Essen im Kino und schaute mir den Steve Jobs Film an. Nach 2 Stunden und 2 Minuten war für mich klar: Das ist ein Film für Fans – und zwar nur für Fans.
So leid es mir tut, aber wer nur ein wenig den verstorbenen Apple CEO kennt, der ist mit diesem Film überfordert. Im Grunde erzählt dieser Film das Verhältnis von Steve Jobs zu seiner Tochter Lisa. Aber er erzählt viel viel mehr: Er zeigt dem Zuschauer die Revolution der Technik am Beispiel von vielen kleinen, gut recherchierten Details. Der gemeine Zuschauer ist jedoch mit Angaben von Prozessorenentwicklungen, Grafikkarten und anderem technischem Schnickschnack überfordert, der Geek in mir strahlt dagegen und geht nach Hause zu seiner Lisa, zu seinem Apple II, zu seinem NeXT Cube und freut sich, wie die Technikgeschichte verlaufen ist und ich noch einige Geräte besitze.
Die Darsteller Michael Fassbender als Steve, Seth Rogen als der andere Steve und vor allem sehr gut ein großartiger Jeff Daniels als John Sculley gefallen mir sehr gut. Wunderbar treffend auch Kate Winslet als Marketingchefin Joanna Hoffman, die wohl einzige Person, die Jobs ungestraft ihre Meinung sagen durfte.
Neben Regisseur Danny Boyle und den Darstellern ist vor allem Drehbuchautor Aaron Sorkin mein Held. Er schuf eine super spannende Technikgeschichte, wie bereits zuvor in der Zuckerberg-Verfilmung The Social Network von David Finsher. Aaron Sorkin ist ein absoluter Meister seines Fachs und aufgrund seines Drehbuchs von Steve Jobs verschlinge ich gerade seine Serie The West Wing. Dieser Mann kann Geschichten schreiben, die unterhalten und packen und auf ihre Art anspruchsvoll sind. So auch bei Steve Jobs. Aaron Sorkin schafft die Gratwanderung zwischen Technikgeschichte, Heldenverehrung und Hollywood ohne viel Kitsch. Die Geschichte wurde anspruchsvoll erzählt und das ist wahrscheinlich das Problem dieses Films, denn Anspruch ist nicht unbedingt das, was beim Kinopublikum in der Masse gewürdigt wird.