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Drei Jahre voller Herzblut: Wie das Bistro SixtyFour zu Maisachs zweitem Wohnzimmer wurde

17. August 2026

Was mit Mut, Zweifeln und einem unterschriebenen Mietvertrag begann, ist heute aus Maisach kaum noch wegzudenken: Das Bistro SixtyFour feiert seinen dritten Geburtstag. Im BistroTalk sprechen Ruby und Uwe Flügel mit Matthias J. Lange über schwierige Anfänge, treue Stammgäste, norddeutsche Frikadellen und das besondere Gefühl, einen Ort geschaffen zu haben, an dem Menschen zusammenkommen.

Noch stehen die Stühle ordentlich an den Tischen, der Gastraum wirkt ruhig und aufgeräumt. Doch in wenigen Stunden soll davon nicht mehr viel zu sehen sein. Dann wird das Bistro SixtyFour in der Maisacher Zentrumspassage seinen dritten Geburtstag feiern – mit zusätzlichen Tischen, besonderen Speisen, Musik und zahlreichen Gästen. Für Ruby und Uwe Flügel ist dieser Tag mehr als nur ein Betriebsjubiläum. Er ist der Beweis dafür, dass aus einer mutigen Idee ein lebendiger Treffpunkt für Maisach geworden ist. Hier der BistroTalk als Stream

Im live aus dem Bistro übertragenen BistroTalk blickten die beiden Inhaber gemeinsam mit Moderator Matthias J. Lange auf drei bewegte Jahre zurück. Unterstützt wurde die Jubiläumsausgabe vom Zentrum für Gesundheit Dombo. Selbst aus Florida hatte sich ein Zuschauer angekündigt. Der Maisacher BistroTalk war damit an diesem Nachmittag zumindest digital auch international.

Ruby Flügel beschreibt ihre Gefühle beim Blick durch den Gastraum als Mischung aus Stolz, Erleichterung und Erinnerung an schwierige Zeiten. „Wenn ich zurückdenke, als wir damals aufgemacht haben, und mir jemand gesagt hätte, dass wir nach drei Jahren zusätzliche Tische reinstellen müssen, hätte ich das für völlig verrückt gehalten“, sagte sie. Inzwischen haben sich die Flügels eine große Zahl an Stammgästen aufgebaut. Für das Jubiläum reichten die regulären Plätze nicht mehr aus.

Uwe Flügel hoffte vor Beginn des Festes vor allem auf eines: „Dass alle Tische gefüllt sind, dass es voll ist, Leben in die Bude kommt und wir ordentlich zusammen feiern können.“ Es ist ein Satz, der viel über das Selbstverständnis des SixtyFour verrät. Das Bistro will nicht nur Speisen und Getränke verkaufen. Es will ein Ort sein, an dem Menschen miteinander reden, lachen, diskutieren und sich willkommen fühlen.

Zwischen Glücksgefühl und Existenzangst
Als die Flügels vor drei Jahren erstmals den Schlüssel für die Räume in den Händen hielten, überwog zunächst die Freude. Doch sie war von Respekt und Unsicherheit begleitet. „Man hatte auch ein bisschen Angst, ob der Laden jemals voll wird und ob wir als Zugereiste überhaupt anerkannt werden“, erinnerte sich Uwe Flügel.

Der endgültige Punkt ohne Rückkehr war die Unterzeichnung des Mietvertrags. Monatelang hatten Ruby und Uwe Flügel überlegt, geplant und verhandelt. Mit der Unterschrift war klar: Jetzt musste das Konzept funktionieren.

Der Wunsch nach einer eigenen Gastronomie war allerdings schon deutlich älter. Als das Paar 2010 aus Göttingen nach München zog, gab es bereits die Idee, irgendwann ein kleines Café zu eröffnen. Es dauerte noch mehr als ein Jahrzehnt, bis daraus Realität wurde. Dass die Eröffnung erst nach der Corona-Pandemie erfolgte, sehen die beiden rückblickend als glückliche Fügung. Die Menschen hatten wieder Lust, auszugehen, sich zu treffen und Gastronomie zu erleben. „Als Anfänger hätten wir die Pandemie wahrscheinlich nicht überlebt“, sagte Ruby Flügel offen.

Seit 2020 lebt das Paar in Maisach. Die Suche nach einem Standort in der eigenen Gemeinde war deshalb auch eine praktische Entscheidung. Kurze Wege waren ein wichtiger Vorteil. Über Bekannte erfuhren sie, dass die Räume des früheren Familiencafés in der Zentrumspassage frei werden sollten.

Beim ersten Besuch war die Begeisterung über die Größe der Räume ebenso groß wie die Sorge, ob sich das Projekt bewältigen lassen würde. Vieles entstand anschließend in Eigenleistung. Die Theke und zahlreiche weitere Einbauten fertigte Uwe Flügel selbst. Auch die vielen Pflanzen im Gastraum tragen seine Handschrift.

Unterstützung aus Maisach
Die Erfahrungen mit den Behörden fielen unterschiedlich aus. Von der Gemeinde Maisach, dem Bürgermeister, den Vermietern und Unterstützern aus dem Ort hätten die Flügels viel Hilfe erfahren. Schwieriger seien manche Abstimmungen mit dem Landratsamt gewesen. Ursprünglich geplante längere Öffnungszeiten wurden nicht genehmigt, außerdem mussten verschiedene Auflagen erfüllt werden.

Besonders die Unterstützung der Vermieter und engagierter Maisacher sei in dieser Phase entscheidend gewesen. „Ohne diese Hilfe hätten wir vielleicht sehr früh gesagt, dass wir nicht weitermachen“, erklärte Ruby Flügel. Gerade als Neulinge in der Gemeinde sei es wichtig gewesen, Menschen an der Seite zu haben, die an das Vorhaben glaubten.

Denn nicht alle Reaktionen waren positiv. Zu Beginn hätten manche vorhergesagt, das Bistro werde sich nicht halten können. Drei Jahre später sind diese Zweifel weitgehend verstummt.

Eine Theke als Mittelpunkt
Ein zentrales Element des SixtyFour ist die große Theke. Für Uwe Flügel war sie von Beginn an unverzichtbar. In vielen Restaurants hatte ihm ein Platz gefehlt, an dem Gäste auch ohne Essen einfach ein Bier trinken und mit dem Barkeeper sprechen können. Heute ist die Theke besonders an Wochenenden oft dicht besetzt.

Dass sie inzwischen teilweise zweireihig umlagert ist, zeigt, wie gut die Idee funktioniert. Hier werden nicht nur Getränke ausgeschenkt. Hier entstehen Gespräche, Bekanntschaften und Diskussionen. Es geht um Fußball, Kommunalpolitik, Kunst, Musik und das Leben in Maisach.

Auch die Getränkekarte hat sich deutlich entwickelt. Gestartet wurde mit rund zehn Cocktails, inzwischen umfasst das Angebot etwa 20 bis 22 Varianten, ergänzt durch saisonale Cocktails und Spritzgetränke. Viele Gäste kommen gezielt wegen der Cocktails ins Bistro.

Das helle Bier gehört weiterhin zu den stärksten Umsatzbringern. Entgegen dem allgemeinen Rückgang des Bierkonsums kann das SixtyFour seine vereinbarten Absatzmengen regelmäßig übertreffen. Auch Weißbier wird inzwischen frisch vom Fass gezapft.

Ein dritter Zapfhahn soll künftig für wechselnde Saisonbiere genutzt werden. Denkbar sind Märzen, Sommer- oder Winterzwickel sowie Oktoberfestbier. Nach dem Erfolg von Guinness und Kilkenny bei einem irischen Abend können sich die Flügels außerdem vorstellen, solche Spezialitäten häufiger anzubieten.

Freundlichkeit als wichtigste Qualifikation
Gastronomie bedeutet lange Arbeitszeiten, Kostendruck und körperliche Belastung. Das war Ruby und Uwe Flügel vor der Eröffnung bewusst. Trotzdem gab es einen Moment, in dem beide ernsthaft ans Aufgeben dachten. Vor etwa zwei Jahren sei die Belastung besonders hoch gewesen. Damals arbeiteten beide täglich im Bistro, während die Gästezahlen zeitweise zurückgingen.

Inzwischen hat sich die Situation verbessert. Mehrere Servicekräfte unterstützen das Paar so zuverlässig, dass jeder von ihnen zumindest gelegentlich einen freien Tag einplanen kann. Weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden dennoch gesucht.

Die wichtigste Voraussetzung sei nicht gastronomische Erfahrung, sondern Freundlichkeit. „Alles andere kann man lernen“, betonte Ruby Flügel. Aufmerksamkeit, Respekt und ein zugewandter Umgang mit den Gästen seien entscheidend. Gerade in einer Gemeinde wie Maisach verbreiteten sich positive wie negative Erfahrungen schnell.

Wie wichtig Mundpropaganda ist, zeigte sich zuletzt beim Marktsonntag. Das Bistro hatte keine große Werbekampagne geschaltet und war dennoch voll. Viele Gäste kamen aufgrund persönlicher Empfehlungen.

Der Stammtisch als Zeichen der Wertschätzung
Besonders stolz ist Uwe Flügel auf den Stammtisch. Das Schild auf dem Tisch sei als Dank an die Gäste gedacht, die nahezu täglich oder mehrmals pro Woche ins SixtyFour kommen. Auch bei vollem Haus sollen sie dort ihren Platz finden.

Für ihn gehört ein Stammtisch zu einer bayerischen Gastronomie. Dass der aus Norddeutschland stammende Wirt diese Tradition in seinem Bistro aufgreift, passt zur Entwicklung des SixtyFour: Norddeutsche Wurzeln und bayerische Wirtshauskultur treffen aufeinander, ohne sich gegenseitig auszuschließen.

Das Publikum reicht von jungen Erwachsenen bis zu Senioren. Sportgruppen, Gemeinderäte, Elternvertreter, Vereine und lose Freundeskreise sitzen an den Tischen. Das SixtyFour ist damit tatsächlich zu jenem „zweiten Wohnzimmer“ geworden, als das Matthias J. Lange das Bistro im Gespräch bezeichnete.

Von Flammkuchen bis Krustenbraten
In der Küche hat sich in den vergangenen drei Jahren ebenfalls viel verändert. Ursprünglich war der Küchenraum so klein, dass zwei Personen kaum gleichzeitig darin arbeiten konnten. Mittlerweile wurde die Fläche mit Unterstützung der Vermieter deutlich erweitert. Zusätzliche Arbeits- und Abstellflächen sind entstanden, außerdem soll ein neuer Konvektomat die Möglichkeiten vergrößern.

Der Schwerpunkt bleibt die Bistroküche. Flammkuchen und Baguettes gehören seit der Eröffnung zu den Klassikern. Der Flammkuchen war eine bewusste Entscheidung, weil es in der näheren Umgebung kaum ein vergleichbares Angebot gab.

Auch Burger waren zunächst nur als Monatsaktion geplant. Wegen der großen Nachfrage wurden sie dauerhaft in die Speisekarte aufgenommen. Besonders überrascht war das Team vom Erfolg der Schnitzelaktionen. Trotz sommerlicher Hitze wurden die Schnitzel in verschiedenen Varianten zum Verkaufsschlager.

Mit dem neuen Küchengerät sollen künftig verstärkt wechselnde Gerichte angeboten werden. Uwe Flügel denkt an Schnitzel, Schweine- und Krustenbraten, Spare Ribs und möglicherweise auch an ein hochwertiges Rindersteak. Fisch kann er sich ebenfalls vorstellen, sieht bei Lagerung und Frische jedoch besondere Herausforderungen.

Regionalität spielt für ihn eine wichtige Rolle. Das Fleisch bezieht er bevorzugt von Metzgereien aus der Umgebung, unter anderem von der Metzgerei Fröhlich in Jesenwang. Uwe Flügel ist kein gelernter Koch, beschäftigt sich aber seit seiner Jugend intensiv mit dem Kochen. Zusätzliche Erfahrungen sammelte er bei Kursen und Praktika, unter anderem bei Sternekoch Alexander Herrmann.

Raum für Feiern, Politik und Musik
Das Bistro hat sich inzwischen auch als Veranstaltungsort etabliert. Geburtstage, Hochzeiten und geschlossene Gesellschaften finden regelmäßig statt. Auch politische Veranstaltungen wurden bereits durchgeführt, teilweise sogar am eigentlichen Ruhetag.

Live-Musik gehört ebenfalls zum Konzept. Wegen der Lage in einem Wohngebiet müssen Lautstärke und technische Ausstattung allerdings zum Raum passen. Akustikmusik und kleinere Bands eignen sich besonders gut. Interessierte Musikerinnen und Musiker können sich bei den Flügels melden.

Auch für andere Formate wie Comedy oder Lesungen ist das Paar grundsätzlich offen. Entscheidend seien ein tragfähiges Konzept, verbindliche Reservierungen und die Frage, ob die Gäste bereit sind, Eintritt zu zahlen.

Ohne Gastronomie verliert ein Ort sein Leben
Im Gespräch wurde auch deutlich, welche gesellschaftliche Bedeutung das Bistro für Maisach hat. Wenn Gaststätten und Wirtshäuser verschwinden, fehlen nicht nur kulinarische Angebote. Es verschwinden Orte der Begegnung.

Uwe Flügel sieht deshalb die örtliche Gastronomie nicht als Konkurrenzkampf, sondern als gemeinsames Angebot für die Gemeinde. Er schätzt die Maisacher Brauerei und deren Biergarten und betont das Prinzip „Leben und leben lassen“. Unterschiedliche gastronomische Konzepte könnten nebeneinander bestehen und gemeinsam zur Lebensqualität des Ortes beitragen.

Der Standort in der Zentrumspassage ist allerdings auch nach drei Jahren noch nicht allen Maisachern bekannt. Immer wieder betreten Gäste das Bistro zum ersten Mal und zeigen sich überrascht. Viele von ihnen kommen später wieder.

Mittlerweile schätzt Ruby Flügel den Anteil der wiederkehrenden Gäste auf 70 bis 75 Prozent. Sie nennt sie liebevoll „Wiederholungstäter“. Diese Treue sei eine der größten Motivationen, trotz langer Arbeitstage weiterzumachen.

Ein Ehepaar wächst mit seinem Bistro
Ruby und Uwe Flügel sind seit 25 Jahren ein Paar. Viele Menschen hatten ihnen prophezeit, dass die gemeinsame Selbstständigkeit ihre Beziehung belasten oder sogar zerstören könnte. Das Gegenteil sei eingetreten. „Wir sind als Team gewachsen“, sagte Ruby Flügel.

Die Aufgaben sind inzwischen klar verteilt. Uwe verantwortet Küche, Einkauf, Reparaturen und viele organisatorische Arbeiten. Ruby kümmert sich vor allem um Getränke, Cocktails, neue Trends und den Kontakt zu den Gästen. Meinungsverschiedenheiten gebe es dennoch. Beide seien Dickköpfe, räumte Ruby lachend ein. Inzwischen könnten sie jedoch diskutieren und gemeinsam Lösungen finden.

Uwe Flügel zeigte sich besonders stolz auf seine Frau. Ihre Freundlichkeit und ihre Art, mit den Gästen umzugehen, seien ein entscheidender Teil des Erfolgs. Ruby wiederum lobte den Ideenreichtum ihres Mannes, auch wenn sie manchen Vorschlägen zunächst skeptisch gegenüberstehe.

Eine norddeutsche Frikadelle zum Geburtstag
Zum Jubiläum sollte es neben Rollbraten auch eine besondere Spezialität geben: eine norddeutsche Frikadelle mit Kartoffeln. Für Uwe Flügel unterscheidet sie sich deutlich vom typischen bayerischen Fleischpflanzerl. Sie sei kräftiger, weniger flach und handwerklich zubereitet – mit Fleisch, Zwiebeln und einer Form, die ihren norddeutschen Ursprung erkennen lasse.

Bei einem früheren Geburtstagsbuffet waren die Frikadellen als Erstes vergriffen. Entsprechend gespannt waren die Gäste auf die Neuauflage zum dritten Geburtstag.

Am Ende des BistroTalks überreichte Matthias J. Lange den Flügels gemeinsam mit seiner Familie ein persönliches Geschenk: einen Fotoband mit Aufnahmen aus drei Jahren SixtyFour. Da Ruby und Uwe während des Betriebs meist arbeiten und selbst nur selten fotografieren können, dokumentiert das Buch zahlreiche Momente, Veranstaltungen und Begegnungen aus der Geschichte des Bistros.

„Danke, dass es euch gibt“, sagte Lange. Der Satz fasst zusammen, was viele Stammgäste empfinden. Aus einem mutigen gastronomischen Experiment ist ein Treffpunkt geworden, der für Gemeinschaft, persönliche Nähe und gelebte Gastfreundschaft steht.

Das Bistro SixtyFour ist nach drei Jahren längst mehr als ein Lokal. Es ist ein Stück Maisach – und für viele tatsächlich ein zweites Wohnzimmer.

Fit für den Schulstart: Mit spielerischem Gehirntraining in den Ferien durchstarten

15. August 2026

Die Sommerferien sind die perfekte Gelegenheit, um nicht nur zu entspannen, sondern auch spielerisch die geistige und körperliche Fitness zu fördern. Im Podcast „Dombo bewegt“ spricht Matthias J. Lange mit Norman Dombo vom Zentrum für Gesundheit Dombo in Maisach über das Ferienprogramm am SkillCourt und erklärt, warum Bewegung und Gehirntraining ideal miteinander kombiniert werden können.

Während viele Kinder die Ferien im Freibad oder auf dem Spielplatz verbringen, bietet das Zentrum für Gesundheit Dombo in Maisach mit dem SkillCourt ein besonderes Ferienprogramm für Schülerinnen und Schüler an. Im Mittelpunkt steht ein abwechslungsreiches Training, das Bewegung mit kognitiven Übungen verbindet. Ziel ist es, Konzentration, Wahrnehmung, Reaktionsgeschwindigkeit und Koordination zu verbessern – und dabei vor allem Spaß an der Bewegung zu vermitteln. Im Podcast berichtet Dombo darüber:

Im Podcast „Dombo bewegt“ erklärt Norman Dombo im Gespräch mit Moderator Matthias J. Lange, dass sich das Angebot in erster Linie an Kinder zwischen acht und vierzehn Jahren richtet. Grundsätzlich können jedoch bereits Kinder ab sechs Jahren teilnehmen. Trainiert wird einzeln oder in kleinen Gruppen, wodurch sowohl individuelles Lernen als auch spielerische Wettkämpfe möglich sind. Verschiedene Sportgeräte wie Fuß-, Hand- oder Basketbälle sorgen zusätzlich für Abwechslung und steigern den Schwierigkeitsgrad der Übungen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Augenbewegung und Körperkoordination. Norman Dombo betont: „Eine visuelle Wahrnehmung und dabei die Augen zu bewegen, hilft dem Körper auch, die Muskulatur im gesamten Körper zu bewegen.“ Gerade als Ausgleich zum langen Sitzen vor Computer, Tablet oder Smartphone soll dieses Training die körperliche Aktivität fördern.

Die Übungen richten sich jedoch nicht ausschließlich an Kinder. Das Konzept eignet sich grundsätzlich für Menschen aller Altersgruppen, die ihre geistige Leistungsfähigkeit verbessern möchten – sei es für Schule, Studium, Beruf oder Alltag. Dombo beschreibt den Ansatz so: „Meine kognitiven Fähigkeiten, meine Reaktion, meine Wahrnehmung – alles, was das Hirn steuert, kann ich trainieren und verbessern.“

Für das Ferienprogramm sind insgesamt sechs Trainingseinheiten vorgesehen. Die Termine werden individuell abgestimmt und können bis Anfang September stattfinden, sodass die gesamte Ferienzeit genutzt werden kann. Trainiert wird in angenehm temperierten Räumen, wodurch auch an heißen Sommertagen gute Bedingungen herrschen.

Ein weiterer Vorteil des SkillCourt-Trainings ist die Messbarkeit der Fortschritte. Nach einem Eingangstest werden die Ergebnisse digital erfasst. Künftig sollen Teilnehmer ihre persönlichen Auswertungen per QR-Code auf das Smartphone laden und als PDF speichern können. Dadurch lassen sich Trainingsfortschritte dokumentieren und später miteinander vergleichen. Für Norman Dombo ist genau dieser Aspekt entscheidend: „Was ich hier anbiete, ist messbar. Das bleibt messbar – und nur die Dinge sind für mich die interessanten.“

Auch der spielerische Charakter des Trainings steht im Vordergrund. Kleine Gruppen, gemeinsame Aufgaben und freundschaftliche Wettbewerbe sorgen für Motivation. Moderator Matthias J. Lange fasst das Konzept treffend zusammen: „Im Grunde ist es ein richtig großes Spiel – aber es hat Folgen. Es steckt Wissenschaft dahinter.“

Mit seinem Ferienangebot verbindet der SkillCourt spielerische Elemente mit wissenschaftlich entwickelten Trainingsmethoden. In kleinen Gruppen entstehen Motivation, Spaß und kleine Wettkämpfe, während gleichzeitig Konzentration, Koordination und geistige Leistungsfähigkeit gefördert werden – ideale Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start ins neue Schuljahr.

Podcast Dombo bewegt (17): Hitzeschutz beginnt im Alltag: Norman Dombo wirbt für Vorsorge statt Reaktion

5. August 2026

Die zunehmenden Hitzewellen stellen nicht nur Städte und Gemeinden vor neue Herausforderungen, sondern auch Arzt- und Physiotherapiepraxen. Im Podcast „Dombo bewegt“ sprach Matthias J. Lange mit Norman Dombo vom Zentrum für Gesundheit Dombo in Maisach über die gesundheitlichen Folgen hoher Temperaturen und darüber, wie jeder Einzelne sich besser schützen kann. Seine zentrale Botschaft: Hitzeschutz beginnt nicht erst im Notfall, sondern mit einfachen Maßnahmen im Alltag.

„Hitze ist ein Phänomen, das in Zukunft laut Wetterforschern häufiger vorkommen wird“, sagt Dombo. Deshalb beschäftigt er sich bereits seit Jahren intensiv mit dem Thema und hat einen umfangreichen Hitze-Ratgeber entwickelt. Das mittlerweile 36 Seiten starke Nachschlagewerk enthält nicht nur allgemeine Verhaltenstipps zu Kleidung, Flüssigkeitszufuhr und Erste Hilfe bei Hitzeschäden, sondern auch ganz praktische Hinweise speziell für Maisach. Darin sind beispielsweise Schattenplätze, öffentliche Aufenthaltsorte und Einrichtungen aufgeführt, in denen Menschen bei großer Hitze Schutz finden können. Hier der Podcast:

Besonders wichtig sei ausreichendes Trinken. Bereits beim Betreten der Physiotherapiepraxis werden Patientinnen und Patienten auf die bereitstehenden Wasserspender aufmerksam gemacht. „Bei heißen Tagen viel trinken“, lautet Dombos einfachste und zugleich wichtigste Empfehlung. Rund zwei Liter täglich gelten als Mindestmenge, bei extremer Hitze könne der Bedarf jedoch auf drei Liter oder mehr steigen. Gerade ältere Menschen würden häufig zu wenig trinken und dadurch schnell dehydrieren. Der Ratgeber erkläre deshalb auch, woran Betroffene oder Angehörige erste Warnzeichen erkennen und wann Hilfe notwendig wird.

Dabei setzt Dombo bewusst auf Leitungswasser. Dieses hält er nicht nur für qualitativ hochwertig, sondern auch für ökologisch sinnvoller als abgefülltes Mineralwasser. „Trinkwasser ist das allerbeste. Es ist ein Nahrungsmittel, das besonderer Wertschätzung gilt“, betont er. Gleichzeitig engagiert sich seine Praxis bei der bundesweiten Initiative Refill. Wanderer, Radfahrer oder Spaziergänger können dort ihre mitgebrachten Trinkflaschen kostenlos mit frischem Leitungswasser auffüllen. Dombo hofft, dass sich weitere Geschäfte in Maisach anschließen: „Es geht um Menschlichkeit, um Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt.“

Auch in der täglichen Arbeit der Physiotherapiepraxis spielt die Hitze inzwischen eine immer größere Rolle. Behandlungen werden an heißen Tagen angepasst, Termine nach Möglichkeit in die kühleren Morgenstunden verlegt und wärmeintensive Anwendungen wie Fango kritisch hinterfragt. „Wir tragen Verantwortung und müssen schauen, wie kreislaufstabil die Menschen sind“, erklärt Dombo. Besonders vulnerable Patientinnen und Patienten müssten in Hitzeperioden besonders sorgfältig betreut werden.

Neben dem persönlichen Verhalten sieht Dombo aber auch die Kommunen in der Pflicht. Er fordert mehr Schattenplätze, zusätzliche Sitzmöglichkeiten und öffentliche Trinkbrunnen. Gleichzeitig appelliert er an die Bürgerinnen und Bürger, selbst aktiv zu werden. Wer einen schattigen Vorgarten besitzt, könne beispielsweise eine Bank oder einen Stuhl bereitstellen, damit sich Menschen bei großer Hitze kurz ausruhen können. „Wir können selber etwas tun und sollten selber etwas tun“, sagt Dombo.

Als positives Beispiel nennt er die Landeshauptstadt München, die bereits umfangreiche Maßnahmen gegen die zunehmende Sommerhitze umgesetzt habe. Maisach könne aus seiner Sicht ebenfalls von einem umfassenden Hitzeschutzkonzept profitieren – insbesondere für Schulen, Kindergärten und öffentliche Plätze.

Den kostenlosen Hitze-Ratgeber aktualisiert Dombo regelmäßig. Durch die digitale Veröffentlichung kann er neue Erkenntnisse sowie weitere Schatten- und Aufenthaltsorte jederzeit ergänzen. Für ihn ist klar: Der Klimawandel macht Hitzeschutz zu einer dauerhaften Gemeinschaftsaufgabe. „Wir müssen lernen, unseren Alltag an diese neuen Bedingungen anzupassen.“

Live. Lokal. Echt. Der BistroTalk in Youtube mit Uwe und Ruby Flügel vom BistroTalk SixtyFour im SixtyFour am Samstag, 1. August. Mai, 16-17 Uhr nur online

1. August 2026

Im August feiert das Bistro SixtyFour in Maisach sein dreijähriges Bestehen. Seit der Eröffnung hat sich das Lokal zu einem beliebten Treffpunkt in der Gemeinde Maisach entwickelt, an dem Genuss, Geselligkeit und entspannte Atmosphäre zusammenkommen. Das dreijährige Jubiläum ist ein schöner Anlass, auf drei erfolgreiche Jahre zurückzublicken und zugleich all jenen zu danken, die das SixtyFour mit Leben füllen – den Gästen ebenso wie dem Team hinter dem Bistro. So steht der August ganz im Zeichen eines kleinen, aber besonderen Maisacher Erfolgskapitels.
Termin ist am Samstag, 1. August von 16-17 Uhr nur online. Der Talk dauert etwa eine Stunde und wird ab 16 Uhr live auf YouTube gestreamt. Die Adresse ist: https://www.youtube.com/@redaktion42/streams

Die Veranstaltung wird unterstützt vom Zentrum für Gesundheit Dombo in Maisach.

Anschließend öffnet das Bistro ab 17:30Uhr die Türen für das große Jubiläumsfest. Die komplette Bierauswahl vom Fass gibt es reduziert zudem frischer Rollbraten & ausgewählte Speisen wie norddeutsche Frikadelle (der Gastronom beharrt auf diesen Ausdruck).
Live um 19:30Uhr tritt CRIZ auf und sorgt für Stimmung pur – Rock, Pop, Blues, Soul & Country.

Weiterbildung als Erfolgsrezept: Warum das Zentrum für Gesundheit Dombo auf neue Impulse setzt

14. Juli 2026

Stillstand ist für Norman Dombo keine Option. In der neuen Folge des Podcasts „Dombo bewegt“ spricht der Inhaber des Zentrums für Gesundheit Dombo in Maisach mit Matthias J. Lange über Weiterbildung, Messebesuche, medizinische Entwicklungen und die Frage, was Patientinnen und Patienten konkret davon haben, wenn ein Unternehmen fachlich am Ball bleibt.

Für Dombo gehört Fortbildung fest zum Selbstverständnis seines Betriebs. „Wir machen eigentlich eine ständige Fortbildung“, sagt er. Dabei gehe es um verschiedene Ebenen: medizinische Weiterbildung, fachlichen Austausch, neue Geräte, wissenschaftliche Entwicklungen und die Frage, welche Angebote Patientinnen und Patienten tatsächlich weiterbringen. Besonders in der Physiotherapie seien Fortbildungen notwendig, auch weil Krankenkassen entsprechende Nachweise verlangten. Doch Dombo macht deutlich: Weiterbildung ist für ihn nicht nur Pflicht, sondern Haltung.

Ein aktueller Anlass war der Besuch der Fachmesse „Therapie“ in München. Erstmals fand diese nicht auf dem Messegelände in Riem, sondern im MOC statt. Für das Zentrum für Gesundheit Dombo war der Messebesuch ein besonderer Tag: Die gesamte Mannschaft wurde eingeladen, Praxis und Trainingsbereich blieben geschlossen. „Es gab hier keinen Betrieb, aber wir konnten uns alle informieren“, berichtet Dombo. Das Team verteilte sich auf der Messe, sammelte Eindrücke und brachte neue Impulse zurück nach Maisach.

Solche Impulse haben im Zentrum für Gesundheit Dombo schon mehrfach konkrete Folgen gehabt. Dombo nennt unter anderem den strahlenfreien Rückenscan, den Skillcourt und Cupping. Viele dieser Angebote seien aus Fortbildungen, Kongressen oder Messebesuchen entstanden. „Das sind für uns dann Alleinstellungsmerkmale, mit denen wir hier natürlich unser Angebot erweitern“, erklärt er. Es gehe darum, das Leistungsspektrum sinnvoll auszubauen und den Patientinnen und Patienten moderne, wirksame Methoden anbieten zu können.

Besonders interessiert zeigte sich Dombo auf der Messe an der stochastischen Resonanztherapie. Mit dieser Methode hatte er sich bereits vor mehr als 20 Jahren beschäftigt. Inzwischen habe sie sich deutlich weiterentwickelt. „Das war für mich unter anderem das Interessanteste, was an der Messe geboten wurde“, sagt Dombo. Entscheidend sei für ihn aber nicht der Neuigkeitswert allein, sondern die Wirkung. „Messbar erfolgreich, das ist immer das, was wir hier auch immer machen wollen.“

Genau dieser Anspruch zieht sich durch das gesamte Gespräch. Dombo betont, dass im Zentrum für Gesundheit Dombo evidenzbasiert und evaluiert gearbeitet werde. Es gehe nicht darum, jedem Trend hinterherzulaufen, sondern um Angebote, deren Nutzen nachvollziehbar ist. „Wir wollen immer messen, dass das, was wir tun, hinterher auch zu Erfolg führt“, sagt er. Patientinnen und Patienten sollen sehen können, welche Entwicklung sie durchlaufen und welchen Weg sie in der Therapie oder im Training zurückgelegt haben.

Auch wirtschaftlich sieht Dombo Weiterbildung und Investitionen als wichtige unternehmerische Aufgabe. Gerade in schwierigen Zeiten dürfe ein Unternehmen nicht nur auf die Bremse treten. „In den schlechten Zeiten zu investieren, ist immer richtig“, sagt er. Wer dann nur spare, könne später schnell ins Hintertreffen geraten. Natürlich müsse Kapital vorhanden sein und verantwortungsvoll gewirtschaftet werden. Aber für Dombo ist klar: Wer vorne bleiben will, muss sich bewegen.

Neben fachlichen Informationen spielt für ihn auch das Netzwerken eine große Rolle. Messebesuche seien immer auch Begegnung, Austausch und Orientierung. „Für mich persönlich ist es extrem wichtig, zu wissen, was geht, was tun die anderen, wo gehen die Reisen hin“, sagt Dombo. Er sei in einem großen Netzwerk von Physiotherapeuten aktiv und stehe im Austausch mit Fachleuten, Ärzten und Wissenschaftlern. Besonders erwähnt er Prof. Dr. Klaus Baum von der Sporthochschule Köln sowie medizinische Kongresse und Symposien in München.

Auch der Kontakt zu Institutionen ist für das Unternehmen wichtig. Auf der Messe führte Dombo Gespräche mit der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege. Dabei geht es um Themen, die im Alltag eines Gesundheitsbetriebs eine große Rolle spielen: Zuständigkeiten bei Arbeitsunfällen, BG-Ärzte, Rezepte und Zulassungen. Das Zentrum für Gesundheit Dombo verfügt nach seinen Angaben über die Zulassung, auch Patientinnen und Patienten mit BG-Rezept behandeln zu dürfen.

Am Ende des Gesprächs wird deutlich, dass Weiterbildung für Norman Dombo mehr ist als ein Termin im Kalender. Sie ist Teil der Identität seines Unternehmens. Das Zentrum für Gesundheit Dombo will fachlich auf dem aktuellen Stand bleiben, neue Entwicklungen prüfen und sinnvolle Methoden in die Praxis bringen. „Waren wir und wollen wir sein und werden wir bleiben, garantiert“, sagt Dombo mit Blick auf den Anspruch, up to date zu sein.

Sein Fazit ist eindeutig: Wer sich nicht weiterbildet, bleibt stehen. Und Stillstand passt nicht zu einem Unternehmen, das Gesundheit, Bewegung und Entwicklung schon im Namen trägt.

Podcast – Cupping: Modernes Schröpfen gegen Verspannungen und für mehr Wohlbefinden

2. Juli 2026

In der 15. Folge des Podcasts „Dombo bewegt“ spricht Norman Dombo vom Zentrum für Gesundheit Dombo in Maisach mit Matthias J. Lange über eine moderne Form des Schröpfens: das sogenannte Cupping. Was auf den ersten Blick an Kaffeetassen erinnern mag, hat mit einem gemütlichen Heißgetränk wenig zu tun. Vielmehr geht es um eine Behandlungsmethode, die Verspannungen lösen, die Durchblutung fördern und das allgemeine Wohlbefinden steigern soll. Hier der Podcast:

Viele Menschen kennen das klassische Schröpfen noch mit Gläsern. Dabei wird ein Unterdruck erzeugt, der die Haut und das darunterliegende Gewebe anhebt und die Durchblutung anregt. Beim modernen Cupping kommen hingegen elastische Cups in verschiedenen Größen und Härtegraden zum Einsatz. Genau darin sieht Norman Dombo einen entscheidenden Vorteil: Die Cups werden nicht nur auf eine Stelle gesetzt, sondern können mit etwas Creme oder Öl auf der Haut bewegt werden. Dadurch lässt sich entlang eines Muskels arbeiten, das Gewebe kann angehoben, gedehnt, verschoben und wieder gelockert werden.

Diese Beweglichkeit eröffnet nach Angaben von Dombo deutlich mehr Möglichkeiten als das klassische Schröpfen mit Glas. Während ein Glasaufsatz meist an einer Stelle verbleibt und bei Bewegung schnell den Unterdruck verliert, lassen sich die modernen Cups gezielt über Rücken, Nacken, Schultern, Arme oder Beine führen. Auch kleinere Cups für das Gesicht gibt es. Ziel ist es, die Muskulatur besser zu durchbluten, Verspannungen zu lösen und den Abtransport über das Lymphsystem zu unterstützen.

Besonders häufig werde Cupping bei Schulter- und Nackenbeschwerden eingesetzt, erklärt Dombo. Doch die Methode eigne sich grundsätzlich für den ganzen Körper – überall dort, wo Muskulatur behandelt werden kann. Interessant sei Cupping nicht nur für Menschen mit klassischen Verspannungen durch Büroarbeit oder Fehlhaltungen, sondern auch für Sportlerinnen und Sportler. Nach intensivem Training oder bei Muskelkater könne die Behandlung als wohltuend empfunden werden, weil die beanspruchte Muskulatur gelockert und der Stoffwechsel im Gewebe angeregt werde.

Eine Behandlung dauere je nach Körperregion und Beschwerdebild unterschiedlich lange. Als Mindestdauer nennt Dombo etwa 15 Minuten. Cupping sei keine Leistung auf Rezept, könne aber als zusätzliche Behandlung im Zentrum für Gesundheit gebucht werden. Dombo beschreibt die Methode als angenehm und wohltuend – auch für den mentalen Bereich. Durch die Kombination aus Durchblutungsförderung, sanfter Dehnung und Entspannung könne Cupping nicht nur dem Körper, sondern auch dem Kopf guttun.

Auf die Frage, ob die Behandlung schmerzhaft sei, gibt Dombo Entwarnung. Cupping solle nicht quälen, sondern entspannen. Gerade deshalb sieht er darin eine Methode für Menschen unterschiedlichen Alters und mit verschiedenen Bedürfnissen – vom verspannten Büromenschen bis zum Freizeitsportler. Wer neugierig geworden ist, kann im Zentrum für Gesundheit Dombo in Maisach einen Termin vereinbaren und die moderne Variante des Schröpfens selbst ausprobieren.

Medi-Maus„Dombo bewegt“: Wie der strahlungsfreie Rückenscan Medi-Maus Rückenprobleme sichtbar macht

14. Juni 2026

Im Podcast „Dombo bewegt“ spricht Norman Dombo vom Zentrum für Gesundheit Dombo über eine moderne Möglichkeit der Rückenvermessung: den strahlungsfreien Rückenscan. Dabei kommt ein kleines handliches Gerät zum Einsatz, das früher unter dem Namen „Medi-Maus“ bekannt war und heute als „IDIAG M360“ genutzt wird. Mit Hilfe dieser Technik kann die Wirbelsäule ohne Röntgenstrahlung analysiert werden. Das Gerät wird entlang der Dornfortsätze der Wirbelsäule geführt und misst dabei Winkel, Abstände und Beweglichkeit der einzelnen Wirbelkörper. Die erfassten Daten werden anschließend digital ausgewertet und mit Millionen Vergleichsdaten abgeglichen. Hier der Podcast:

Der große Vorteil des Systems liegt darin, dass nicht nur statische Bilder entstehen, sondern auch Bewegungsabläufe sichtbar gemacht werden können. Dafür werden mehrere Messungen durchgeführt: im normalen Stand, in einer gebeugten Haltung sowie unter Belastung mit Gewichten beim sogenannten Matthias-Test. So lässt sich erkennen, welche Bereiche der Wirbelsäule beweglich sind, wo Fehlhaltungen oder Blockaden bestehen und wie die Rückenmuskulatur arbeitet.

Die Untersuchung eignet sich laut Norman Dombo nicht nur für Menschen mit akuten Rückenproblemen, sondern grundsätzlich für jeden – insbesondere für Menschen mit sitzenden Tätigkeiten oder Büroarbeit. Viele Beschwerden entstehen im Alltag schleichend durch Bewegungsmangel oder Fehlhaltungen, die mit dem Scan frühzeitig erkannt werden können.

Auf Basis der Auswertung erstellen die Therapeuten anschließend individuelle Übungsprogramme. Die Patientinnen und Patienten erhalten einen ausführlichen Ausdruck mit Erklärungen und Übungen für zuhause. Zusätzlich werden die Übungen gemeinsam mit den Therapeuten praktisch eingeübt, damit sie korrekt ausgeführt werden können. Unterstützt wird dies durch die App „PhysioFit“, die weitere Trainingsanleitungen digital bereitstellt.

Besonders interessant ist auch die technische Vernetzung des Systems. Im Zentrum für Gesundheit Dombo können die Daten des Rückenscans direkt mit Trainingssystemen verbunden werden, sodass individuelle Trainingsprogramme noch gezielter angepasst werden können. Der strahlungsfreie Rückenscan verbindet damit moderne Diagnostik, digitale Auswertung und physiotherapeutische Betreuung zu einem ganzheitlichen Konzept für Rückengesundheit.

Live. Lokal. Echt. Der BistroTalk in Youtube mit Evi Huttenlohrer, dritte Bürgermeisterin Maisach, im sixtyfour am Mittwoch, 10. Juni, 18 Uhr Online und in Maisach

10. Juni 2026

Evi Huttenloher ist die 3. Bürgermeisterin der Gemeinde Maisach. Bei der Gemeinderatswahl 2026 erzielte Huttenloher mit 4.407 Stimmen das beste Ergebnis unter den gewählten Gemeinderatsmitgliedern der CSU und unterstrich damit ihre starke Verankerung in der Gemeinde. Als 3. Bürgermeisterin steht sie für kommunalpolitisches Engagement vor Ort, für Bürgernähe und für die Bereitschaft, Verantwortung in Maisach zu übernehmen. Ihre Aufgabe ist es, die Gemeinde mitzugestalten, Anliegen aus der Bürgerschaft aufzunehmen und gemeinsam mit Gemeinderat und Verwaltung an der Entwicklung Maisachs mitzuwirken. Damit ist Evi Huttenloher eine wichtige Ansprechpartnerin im politischen Leben der Gemeinde.

Im gemütlichen Ambiente des Maisacher Bistros sixtyfour geht das lebendige Talk-Format: der BistroTalk in eine weitere Runde. Gastgeber Matthias J. Lange hat mit Bürgermeisterin Evi Huttenloher eine engagierte Kommunalpolitikerin eingeladen – direkt vor Ort und live im Netz. Wir diskutieren offen, nahbar und ganz ohne Script.
Termin ist am Mittwoch, 10. Juni um 18 Uhr, der Talk dauert etwa eine Stunde und wird ab 18 Uhr live auf YouTube gestreamt.
Die Adresse ist: https://www.youtube.com/@redaktion42/streams

Die Veranstaltung wird unterstützt vom Zentrum für Gesundheit Dombo in Maisach.

Podcast Dombo bewegt: Stoßwellentherapie: Wenn Impulse Bewegung zurückbringen

29. Mai 2026

In der 13. Folge des Podcasts „Dombo bewegt“ des Zentrums für Gesundheit Dombo in Maisach ging es diesmal um ein Gerät, das auf den ersten Blick technisch wirkt, in der therapeutischen Praxis aber vor allem einem Ziel dient: Schmerzen lindern und Bewegung wieder ermöglichen. Im Gespräch stellte Norman Dombo die radiale Stoßwellentherapie vor, die seit über einem Jahr im Zentrum für Gesundheit eingesetzt wird.

Wichtig ist zunächst die Unterscheidung zwischen zwei Formen der Stoßwelle. Die fokussierte Stoßwelle wird gezielt in tieferliegende Strukturen geleitet und darf nur von Ärztinnen und Ärzten angewendet werden. Sie wird beispielsweise in der Medizin genutzt, um Steine im Körper zu zertrümmern. Im Zentrum für Gesundheit Dombo kommt dagegen die radiale Stoßwelle zum Einsatz. Sie wirkt oberflächlicher, dringt nach Angaben von Norman Dombo etwa drei bis vier Zentimeter tief ins Gewebe ein und wird vor allem zur Behandlung von Muskel- und Sehnenbeschwerden genutzt. Und hier ist der Podcast:

Anschaulich erklärt Dombo die Technik mit dem Bild einer kleinen Pistole: Im Inneren des Handstücks wird ein Projektil mit Druckluft beschleunigt. Dieses trifft vorne im geschlossenen Lauf auf, erzeugt dadurch Stoßimpulse und gibt diese über den Behandlungskopf an das Gewebe weiter. Mit Ultraschallgel wird das Gerät auf die betroffene Stelle gesetzt. Die Intensität lässt sich steuern: Frequenz, Anzahl der Stöße und Druck können je nach Beschwerdebild und Körperregion angepasst werden.

Ziel der Behandlung ist es, verspannte oder schmerzhafte Strukturen zu lockern, die Durchblutung anzuregen und Heilungsprozesse im Gewebe zu unterstützen. Besonders häufig wird die radiale Stoßwelle bei Fersensporn eingesetzt, aber auch beim Tennisarm, medizinisch Epikondylitis genannt. Dieser entsteht längst nicht nur beim Sport. Dombo berichtet, dass viele Betroffene gar nicht wissen, woher ihre Beschwerden kommen. Einseitige Belastungen im Alltag, langes Arbeiten an der Tastatur, dauerhafte Maushaltung oder auch das Tragen eines Kindes können solche Beschwerden auslösen.

Gerade bei langwierigen Problemen wie Tennisarm oder Fersensporn sieht Dombo gute Einsatzmöglichkeiten. Die Behandlung kommt ohne Medikamente aus und gilt als Selbstzahlerleistung, da sie in der Regel nicht von den Krankenkassen übernommen wird. Für das Zentrum war das Gerät eine Investition, die sich aus Sicht von Norman Dombo vor allem dann lohnt, wenn Patientinnen und Patienten anschließend zufriedener und schmerzfreier aus der Behandlung gehen.

Ein weiterer Vorteil ist die Mobilität des Geräts. Es kann in verschiedene Behandlungsräume gefahren und dort flexibel eingesetzt werden. Je nach Körperstelle wird die Behandlung angepasst: An empfindlichen Bereichen wie der Fußsohle arbeitet man anders als an muskulöseren Regionen wie Oberschenkel oder Oberarm. Ganz schmerzfrei ist die Anwendung nicht immer. Im Podcast wird sie als leichtes Pieksen beschrieben – spürbar, aber gut auszuhalten.

Für das Zentrum für Gesundheit Dombo passt die Stoßwellentherapie in das eigene Leitmotiv „Dombo bewegt“. Menschen sollen wieder in Bewegung kommen, möglichst schmerzfrei und alltagstauglich. Mit der radialen Stoßwelle erweitert das Maisacher Zentrum sein therapeutisches Angebot um eine moderne Methode, die besonders bei hartnäckigen Beschwerden helfen kann. Der Podcast macht deutlich: Hinter dem technischen Gerät steht ein sehr praktischer Anspruch – Schmerzen dort anzugehen, wo sie Bewegung verhindern.

Podcast: Zurück ins Leben – Wie Reha-Sport neue Kraft, Mut und Gemeinschaft schenkt

16. März 2026

In der neuen Folge des Podcasts „Dombo bewegt“ aus dem Zentrum für Gesundheit Dombo in Maisach dreht sich alles um das Thema Reha-Sport. Norman Dombo begrüßt zum Gespräch und hat passend zum Thema ein elastisches Trainingsband in der Hand – ein sogenanntes Thera-Band. Diese Bänder, aus Latex oder latexfreiem Material, gibt es in unterschiedlichen Farben und damit in verschiedenen Widerstandsstärken. Sie sind ein kleines, aber vielseitiges Hilfsmittel im Reha-Sport und ermöglichen eine Vielzahl an Übungen für Kraft, Mobilisation und Stabilisation.

Doch wie Norman Dombo betont, sind die Bänder nur ein sehr kleiner Bestandteil eines deutlich umfassenderen Konzepts. Reha-Sport ist klar geregelt und darf nur von speziell qualifizierten Fachkräften durchgeführt werden. Selbst ausgebildete Physiotherapeuten benötigen dafür eine zusätzliche, anspruchsvolle Weiterbildung. Die Mitarbeitenden im Zentrum für Gesundheit Dombo haben diese Qualifikation erworben – teils sogar in einem anderen Bundesland, weil es in Bayern zeitweise keine entsprechenden Kursangebote gab. Reha-Sport ist also kein „Nebenbei-Angebot“, sondern erfordert fundierte Ausbildung und offizielle Anerkennung. Hier ist der Podcast

Inhaltlich deckt das Zentrum vor allem den orthopädischen Bereich ab, bietet aber auch Kurse nach Krebserkrankungen sowie in bestimmten neurologischen Feldern an. Dabei gibt es viele differenzierte Vorgaben, was jeweils unter Reha-Sport fällt und was nicht. Wichtig ist: Jede Teilnahme setzt eine ärztliche Verordnung voraus. Diese erfolgt auf einem speziellen DIN-A4-Formular. Viele Krankenkassen genehmigen die Verordnung inzwischen automatisch, bei manchen ist jedoch weiterhin eine formale Genehmigung nötig. Das Team unterstützt hier organisatorisch, doch die meisten Teilnehmenden kommen bereits mit bewilligtem Antrag. Die Kosten übernehmen in der Regel die Krankenkassen.

Die Kurse selbst sind fortlaufend organisiert. Es gibt keine festen Starttermine wie bei klassischen Kursblöcken, sondern einen kontinuierlichen Einstieg. Nach Anmeldung – telefonisch oder über den „Start Reha-Sport“-Button auf der Website – folgt ein Erstgespräch, um die individuellen Voraussetzungen zu klären. Angeboten werden die Kurse inzwischen an jedem Wochentag, teilweise sogar zweimal täglich. Dennoch gibt es eine Warteliste – ein deutliches Zeichen für den hohen Bedarf.

Die Gruppengröße ist bewusst überschaubar und liegt bei maximal zwölf Personen. Dadurch können die anleitenden Fachkräfte individuell auf die Teilnehmenden eingehen. Denn jeder bringt andere körperliche Voraussetzungen mit. Während manche Gruppen sehr motiviert und lebhaft trainieren, bevorzugen andere eine ruhigere, sachliche Atmosphäre. Entscheidend ist die fachkundige Begleitung: Die Übungen werden nicht einfach „abgespult“, sondern individuell angepasst und kontrolliert durchgeführt.

Eine Reha-Sporteinheit dauert in der Regel 45 bis 60 Minuten. Je nach Inhalt kann es durchaus anstrengend werden – Schweißperlen inklusive. Dennoch gilt stets: Jeder trainiert im eigenen Leistungsrahmen. Reha-Sport ist keine Leistungsschau, sondern eine gezielte, gesundheitsfördernde Maßnahme.

Ein wichtiger Aspekt ist die Abgrenzung zur klassischen Physiotherapie. Sechs Einheiten Krankengymnastik bedeuten nicht automatisch nachhaltige Genesung. Reha-Sport setzt längerfristig an und unterstützt dabei, Stabilität, Kraft und Beweglichkeit dauerhaft zu verbessern. Zudem belastet die Verordnung nicht das Budget der Ärztinnen und Ärzte, was die Ausstellung erleichtert.

Neben dem körperlichen Training spielt auch der soziale Faktor eine große Rolle. Gerade Menschen nach schweren Erkrankungen profitieren von der Gruppendynamik. Motivation entsteht oft durch das Miteinander. Wer sich allein schwer aufraffen kann, wird von der Gruppe mitgezogen. Gleichzeitig erhalten die Teilnehmenden Übungen an die Hand, die sie auch zuhause fortführen können – denn nachhaltiger Erfolg entsteht vor allem durch regelmäßige Bewegung im Alltag.

Zum Abschluss demonstriert Norman noch eine einfache Übung mit dem elastischen Band: Dehnen über Kopf, hinter dem Rücken oder im Stand mit Zug nach oben – die Möglichkeiten sind vielfältig. Sein Motto: „Hintern hoch und los geht’s.“

Der Podcast macht deutlich: Reha-Sport ist weit mehr als ein paar Übungen mit dem Gummiband. Er ist qualitätsgesichert, medizinisch verordnet, individuell begleitet – und für viele Menschen ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu mehr Gesundheit und Lebensqualität.