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Podcast Dombo bewegt: Stoßwellentherapie: Wenn Impulse Bewegung zurückbringen

29. Mai 2026

In der 13. Folge des Podcasts „Dombo bewegt“ des Zentrums für Gesundheit Dombo in Maisach ging es diesmal um ein Gerät, das auf den ersten Blick technisch wirkt, in der therapeutischen Praxis aber vor allem einem Ziel dient: Schmerzen lindern und Bewegung wieder ermöglichen. Im Gespräch stellte Norman Dombo die radiale Stoßwellentherapie vor, die seit über einem Jahr im Zentrum für Gesundheit eingesetzt wird.

Wichtig ist zunächst die Unterscheidung zwischen zwei Formen der Stoßwelle. Die fokussierte Stoßwelle wird gezielt in tieferliegende Strukturen geleitet und darf nur von Ärztinnen und Ärzten angewendet werden. Sie wird beispielsweise in der Medizin genutzt, um Steine im Körper zu zertrümmern. Im Zentrum für Gesundheit Dombo kommt dagegen die radiale Stoßwelle zum Einsatz. Sie wirkt oberflächlicher, dringt nach Angaben von Norman Dombo etwa drei bis vier Zentimeter tief ins Gewebe ein und wird vor allem zur Behandlung von Muskel- und Sehnenbeschwerden genutzt. Und hier ist der Podcast:

Anschaulich erklärt Dombo die Technik mit dem Bild einer kleinen Pistole: Im Inneren des Handstücks wird ein Projektil mit Druckluft beschleunigt. Dieses trifft vorne im geschlossenen Lauf auf, erzeugt dadurch Stoßimpulse und gibt diese über den Behandlungskopf an das Gewebe weiter. Mit Ultraschallgel wird das Gerät auf die betroffene Stelle gesetzt. Die Intensität lässt sich steuern: Frequenz, Anzahl der Stöße und Druck können je nach Beschwerdebild und Körperregion angepasst werden.

Ziel der Behandlung ist es, verspannte oder schmerzhafte Strukturen zu lockern, die Durchblutung anzuregen und Heilungsprozesse im Gewebe zu unterstützen. Besonders häufig wird die radiale Stoßwelle bei Fersensporn eingesetzt, aber auch beim Tennisarm, medizinisch Epikondylitis genannt. Dieser entsteht längst nicht nur beim Sport. Dombo berichtet, dass viele Betroffene gar nicht wissen, woher ihre Beschwerden kommen. Einseitige Belastungen im Alltag, langes Arbeiten an der Tastatur, dauerhafte Maushaltung oder auch das Tragen eines Kindes können solche Beschwerden auslösen.

Gerade bei langwierigen Problemen wie Tennisarm oder Fersensporn sieht Dombo gute Einsatzmöglichkeiten. Die Behandlung kommt ohne Medikamente aus und gilt als Selbstzahlerleistung, da sie in der Regel nicht von den Krankenkassen übernommen wird. Für das Zentrum war das Gerät eine Investition, die sich aus Sicht von Norman Dombo vor allem dann lohnt, wenn Patientinnen und Patienten anschließend zufriedener und schmerzfreier aus der Behandlung gehen.

Ein weiterer Vorteil ist die Mobilität des Geräts. Es kann in verschiedene Behandlungsräume gefahren und dort flexibel eingesetzt werden. Je nach Körperstelle wird die Behandlung angepasst: An empfindlichen Bereichen wie der Fußsohle arbeitet man anders als an muskulöseren Regionen wie Oberschenkel oder Oberarm. Ganz schmerzfrei ist die Anwendung nicht immer. Im Podcast wird sie als leichtes Pieksen beschrieben – spürbar, aber gut auszuhalten.

Für das Zentrum für Gesundheit Dombo passt die Stoßwellentherapie in das eigene Leitmotiv „Dombo bewegt“. Menschen sollen wieder in Bewegung kommen, möglichst schmerzfrei und alltagstauglich. Mit der radialen Stoßwelle erweitert das Maisacher Zentrum sein therapeutisches Angebot um eine moderne Methode, die besonders bei hartnäckigen Beschwerden helfen kann. Der Podcast macht deutlich: Hinter dem technischen Gerät steht ein sehr praktischer Anspruch – Schmerzen dort anzugehen, wo sie Bewegung verhindern.