Krafttraining, Ausdauer und Beweglichkeit gehören zusammen – doch gerade die Beweglichkeit kommt im Trainingsalltag häufig zu kurz. In einer neuen Folge des Podcasts „Dombo bewegt“ geht es deshalb nicht nur um Theorie. Barbara und Norman Dombo demonstrieren im Zentrum für Gesundheit in Maisach, wie sogenanntes Muskellängentraining funktioniert und warum es eine sinnvolle Ergänzung zum klassischen Krafttraining im Zentrum für Gesundheit Maisach sein kann.
Diesmal steht Norman Dombo nicht allein vor dem Mikrofon. Gemeinsam mit seiner Frau Barbara zeigt er direkt an den Trainingsgeräten, wie sich unterschiedliche Muskelketten gezielt ansprechen lassen. Schauplatz ist der Five-Bereich des Zentrums für Gesundheit. Die dort eingesetzten Geräte sind darauf ausgelegt, Beweglichkeit zu fördern und Muskeln beziehungsweise Muskelketten kontrolliert in die Länge zu bringen. Hier der Videopodcast.
„Ich nenne es immer Muskellängentraining“, erklärt Norman Dombo. Der Begriff sei ihm wichtig, weil es um mehr gehe als um das klassische Dehnen, das viele noch aus dem Sportunterricht kennen. Die Übungen werden gezielt ausgeführt, Positionen gehalten und Bewegungsabläufe durch die Geräte unterstützt.
Die Hüfte wieder beweglicher machen Barbara Dombo übernimmt in der Podcastfolge den praktischen Teil. An der Station „Hip“ demonstriert sie eine Übung für den Hüftbereich. Dabei wird die Muskulatur durch eine kontrollierte Bewegung in eine verlängerte Position gebracht.
„Wir wollen die Muskulatur in der Hüfte etwas dehnen. Das Gerät unterstützt dabei hervorragend“, erläutert Norman Dombo, während seine Frau die Bewegung vormacht. Wichtig seien dabei nicht möglichst große oder schnelle Bewegungen, sondern eine kontrollierte Ausführung und die richtige Körperhaltung.
Gerade die Hüfte ist für die alltägliche Beweglichkeit von großer Bedeutung. Viel Sitzen und einseitige Belastungen können dazu führen, dass Bewegungsabläufe zunehmend eingeschränkt werden. Das Training soll deshalb nicht allein auf Muskelkraft abzielen, sondern den Körper möglichst beweglich halten. Barbara Dombo zeigt dabei, dass die Übungen keineswegs spektakulär aussehen müssen, um anspruchsvoll zu sein. Norman Dombo ist mit der Demonstration jedenfalls zufrieden: „Das war gerade perfekt.“
Muskelketten statt einzelner Muskeln Anschließend wechselt Norman Dombo selbst an ein Gerät. An der „Chest“-Station zeigt er, wie sich größere Muskelketten ansprechen lassen. Dabei wird der Körper kontrolliert nach hinten geführt und über eine bewegliche Rolle abgerollt.
„Für mich ist das wahnsinnig gut, um alles lang zu machen – die gesamte Muskelkette“, erklärt Dombo. Die Geräte lassen sich dabei individuell an Körpergröße und Beweglichkeit anpassen. Entscheidend ist für ihn auch die Dauer der Übungen. „15 bis 20 Sekunden einfach eine Stellung halten“, empfiehlt Dombo. Dabei müsse niemand versuchen, mit Gewalt eine möglichst große Dehnung zu erreichen. Vielmehr gehe es darum, dem Körper Zeit zu geben und die jeweilige Position bewusst einzunehmen.
Das Konzept zieht sich durch den gesamten Trainingsbereich. Verschiedene Stationen widmen sich unterschiedlichen Regionen und Muskelketten. Das Ziel bleibt jedoch gleich: Beweglichkeit erhalten beziehungsweise zurückgewinnen und damit einen Gegenpol zu einseitigem Krafttraining und einem bewegungsarmen Alltag schaffen.
Wenn die Füße mit dem Gehirn kommunizieren Eine Besonderheit im Trainingsbereich ist ein Gerät, das Norman Dombo augenzwinkernd als seinen „Feet-Zauber“ bezeichnet. Über unterschiedliche Kontaktpunkte an den Fußsohlen sollen Reize gesetzt werden. Dombo beschreibt das Prinzip so: „Es ist eine Kombination aus Triggerpunkten und Reflexzonen in den Füßen in Verbindung mit dem Hirn.“ Die gesetzten Reize sollen dazu beitragen, dass der Körper anschließend Bewegungen leichter beziehungsweise mit einem größeren Bewegungsumfang ausführen kann.
Dabei werden nacheinander unterschiedliche Flächen genutzt, die auf den ersten Blick ähnlich aussehen, laut Dombo jedoch verschiedene Punkte an den Fußsohlen ansprechen. Schon wenige Sekunden reichen für die jeweilige Anwendung. Danach wird überprüft, ob sich die Beweglichkeit verändert hat.
Eine Bordsteinkante für die Waden Dass wirkungsvolle Übungen nicht immer komplizierte Maschinen benötigen, zeigt die nächste Station. Ein massiver Granitblock erinnert optisch ein wenig an eine Bordsteinkante. Norman Dombo stellt sich mit dem Vorderfuß auf die Kante und senkt die Fersen kontrolliert ab. „Damit mache ich automatisch die Wadenmuskulatur lang“, erklärt er. Wird zusätzlich der Oberkörper nach vorne gebeugt, erweitert sich die Dehnung. „Dann mache ich gerade die gesamte Muskulatur im Bein lang. Das geht bis in den Rücken hinein.“
Das Beispiel macht deutlich, was Dombo unter Muskellängentraining versteht. Nicht einzelne Muskeln sollen isoliert betrachtet werden. Vielmehr geht es um zusammenhängende Muskelketten und darum, Bewegungen des gesamten Körpers zu verbessern Weitere Stationen widmen sich unter anderem den Faszien. Auch der große Gesäßmuskel, der Gluteus maximus, wird gezielt angesprochen. Barbara Dombo demonstriert die entsprechende Übung: Ein Bein wird erhöht aufgesetzt, anschließend bewegt sich der Oberkörper langsam nach vorne.
Norman Dombo kommentiert die Demonstration mit einem Augenzwinkern: „Sie macht gleich die Königsdisziplin und hält sich gar nicht mehr fest – hervorragend, als ob sie es schon öfter gemacht hätte.“
Kraft allein reicht nicht Hinter der lockeren Atmosphäre der Podcastfolge steckt eine klare Botschaft. Norman Dombo möchte dafür sensibilisieren, Training nicht ausschließlich mit Muskelaufbau und möglichst hohen Gewichten gleichzusetzen. Kraft sei wichtig, Beweglichkeit aber ebenso.
Gerade Menschen, die regelmäßig Krafttraining betreiben, sollten nach seiner Auffassung darauf achten, die Beweglichkeit nicht zu vernachlässigen. Umgekehrt kann Muskellängentraining auch für Menschen interessant sein, die im Alltag viel sitzen oder sich insgesamt zu wenig bewegen. Seine Empfehlung fällt entsprechend eindeutig aus: „Trainiert eure Muskeln nicht nur auf Kraft, sondern dehnt sie regelmäßig, denn das hält euch lange gesund.“
Wer das Konzept kennenlernen möchte, kann den Five-Bereich im Zentrum für Gesundheit in Maisach auch im Rahmen eines Probetrainings ausprobieren. Für Norman Dombo ist ohnehin die praktische Erfahrung entscheidend. Seine abschließende Einladung ist deshalb denkbar unkompliziert: „Einfach ausprobieren, vorbeikommen und machen.“
Damit wird die neue Ausgabe von „Dombo bewegt“ ihrem Namen besonders gerecht. Statt ausschließlich über Bewegung zu sprechen, zeigen Barbara und Norman Dombo diesmal unmittelbar, was damit gemeint ist: bewegen, ausprobieren und erleben, wie unterschiedlich sich Kraft, Beweglichkeit und Muskellänge trainieren lassen.
Die Sommerferien sind die perfekte Gelegenheit, um nicht nur zu entspannen, sondern auch spielerisch die geistige und körperliche Fitness zu fördern. Im Podcast „Dombo bewegt“ spricht Matthias J. Lange mit Norman Dombo vom Zentrum für Gesundheit Dombo in Maisach über das Ferienprogramm am SkillCourt und erklärt, warum Bewegung und Gehirntraining ideal miteinander kombiniert werden können.
Während viele Kinder die Ferien im Freibad oder auf dem Spielplatz verbringen, bietet das Zentrum für Gesundheit Dombo in Maisach mit dem SkillCourt ein besonderes Ferienprogramm für Schülerinnen und Schüler an. Im Mittelpunkt steht ein abwechslungsreiches Training, das Bewegung mit kognitiven Übungen verbindet. Ziel ist es, Konzentration, Wahrnehmung, Reaktionsgeschwindigkeit und Koordination zu verbessern – und dabei vor allem Spaß an der Bewegung zu vermitteln. Im Podcast berichtet Dombo darüber:
Im Podcast „Dombo bewegt“ erklärt Norman Dombo im Gespräch mit Moderator Matthias J. Lange, dass sich das Angebot in erster Linie an Kinder zwischen acht und vierzehn Jahren richtet. Grundsätzlich können jedoch bereits Kinder ab sechs Jahren teilnehmen. Trainiert wird einzeln oder in kleinen Gruppen, wodurch sowohl individuelles Lernen als auch spielerische Wettkämpfe möglich sind. Verschiedene Sportgeräte wie Fuß-, Hand- oder Basketbälle sorgen zusätzlich für Abwechslung und steigern den Schwierigkeitsgrad der Übungen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Augenbewegung und Körperkoordination. Norman Dombo betont: „Eine visuelle Wahrnehmung und dabei die Augen zu bewegen, hilft dem Körper auch, die Muskulatur im gesamten Körper zu bewegen.“ Gerade als Ausgleich zum langen Sitzen vor Computer, Tablet oder Smartphone soll dieses Training die körperliche Aktivität fördern.
Die Übungen richten sich jedoch nicht ausschließlich an Kinder. Das Konzept eignet sich grundsätzlich für Menschen aller Altersgruppen, die ihre geistige Leistungsfähigkeit verbessern möchten – sei es für Schule, Studium, Beruf oder Alltag. Dombo beschreibt den Ansatz so: „Meine kognitiven Fähigkeiten, meine Reaktion, meine Wahrnehmung – alles, was das Hirn steuert, kann ich trainieren und verbessern.“
Für das Ferienprogramm sind insgesamt sechs Trainingseinheiten vorgesehen. Die Termine werden individuell abgestimmt und können bis Anfang September stattfinden, sodass die gesamte Ferienzeit genutzt werden kann. Trainiert wird in angenehm temperierten Räumen, wodurch auch an heißen Sommertagen gute Bedingungen herrschen.
Ein weiterer Vorteil des SkillCourt-Trainings ist die Messbarkeit der Fortschritte. Nach einem Eingangstest werden die Ergebnisse digital erfasst. Künftig sollen Teilnehmer ihre persönlichen Auswertungen per QR-Code auf das Smartphone laden und als PDF speichern können. Dadurch lassen sich Trainingsfortschritte dokumentieren und später miteinander vergleichen. Für Norman Dombo ist genau dieser Aspekt entscheidend: „Was ich hier anbiete, ist messbar. Das bleibt messbar – und nur die Dinge sind für mich die interessanten.“
Auch der spielerische Charakter des Trainings steht im Vordergrund. Kleine Gruppen, gemeinsame Aufgaben und freundschaftliche Wettbewerbe sorgen für Motivation. Moderator Matthias J. Lange fasst das Konzept treffend zusammen: „Im Grunde ist es ein richtig großes Spiel – aber es hat Folgen. Es steckt Wissenschaft dahinter.“
Mit seinem Ferienangebot verbindet der SkillCourt spielerische Elemente mit wissenschaftlich entwickelten Trainingsmethoden. In kleinen Gruppen entstehen Motivation, Spaß und kleine Wettkämpfe, während gleichzeitig Konzentration, Koordination und geistige Leistungsfähigkeit gefördert werden – ideale Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start ins neue Schuljahr.
Die zunehmenden Hitzewellen stellen nicht nur Städte und Gemeinden vor neue Herausforderungen, sondern auch Arzt- und Physiotherapiepraxen. Im Podcast „Dombo bewegt“ sprach Matthias J. Lange mit Norman Dombo vom Zentrum für Gesundheit Dombo in Maisach über die gesundheitlichen Folgen hoher Temperaturen und darüber, wie jeder Einzelne sich besser schützen kann. Seine zentrale Botschaft: Hitzeschutz beginnt nicht erst im Notfall, sondern mit einfachen Maßnahmen im Alltag.
„Hitze ist ein Phänomen, das in Zukunft laut Wetterforschern häufiger vorkommen wird“, sagt Dombo. Deshalb beschäftigt er sich bereits seit Jahren intensiv mit dem Thema und hat einen umfangreichen Hitze-Ratgeber entwickelt. Das mittlerweile 36 Seiten starke Nachschlagewerk enthält nicht nur allgemeine Verhaltenstipps zu Kleidung, Flüssigkeitszufuhr und Erste Hilfe bei Hitzeschäden, sondern auch ganz praktische Hinweise speziell für Maisach. Darin sind beispielsweise Schattenplätze, öffentliche Aufenthaltsorte und Einrichtungen aufgeführt, in denen Menschen bei großer Hitze Schutz finden können. Hier der Podcast:
Besonders wichtig sei ausreichendes Trinken. Bereits beim Betreten der Physiotherapiepraxis werden Patientinnen und Patienten auf die bereitstehenden Wasserspender aufmerksam gemacht. „Bei heißen Tagen viel trinken“, lautet Dombos einfachste und zugleich wichtigste Empfehlung. Rund zwei Liter täglich gelten als Mindestmenge, bei extremer Hitze könne der Bedarf jedoch auf drei Liter oder mehr steigen. Gerade ältere Menschen würden häufig zu wenig trinken und dadurch schnell dehydrieren. Der Ratgeber erkläre deshalb auch, woran Betroffene oder Angehörige erste Warnzeichen erkennen und wann Hilfe notwendig wird.
Dabei setzt Dombo bewusst auf Leitungswasser. Dieses hält er nicht nur für qualitativ hochwertig, sondern auch für ökologisch sinnvoller als abgefülltes Mineralwasser. „Trinkwasser ist das allerbeste. Es ist ein Nahrungsmittel, das besonderer Wertschätzung gilt“, betont er. Gleichzeitig engagiert sich seine Praxis bei der bundesweiten Initiative Refill. Wanderer, Radfahrer oder Spaziergänger können dort ihre mitgebrachten Trinkflaschen kostenlos mit frischem Leitungswasser auffüllen. Dombo hofft, dass sich weitere Geschäfte in Maisach anschließen: „Es geht um Menschlichkeit, um Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt.“
Auch in der täglichen Arbeit der Physiotherapiepraxis spielt die Hitze inzwischen eine immer größere Rolle. Behandlungen werden an heißen Tagen angepasst, Termine nach Möglichkeit in die kühleren Morgenstunden verlegt und wärmeintensive Anwendungen wie Fango kritisch hinterfragt. „Wir tragen Verantwortung und müssen schauen, wie kreislaufstabil die Menschen sind“, erklärt Dombo. Besonders vulnerable Patientinnen und Patienten müssten in Hitzeperioden besonders sorgfältig betreut werden.
Neben dem persönlichen Verhalten sieht Dombo aber auch die Kommunen in der Pflicht. Er fordert mehr Schattenplätze, zusätzliche Sitzmöglichkeiten und öffentliche Trinkbrunnen. Gleichzeitig appelliert er an die Bürgerinnen und Bürger, selbst aktiv zu werden. Wer einen schattigen Vorgarten besitzt, könne beispielsweise eine Bank oder einen Stuhl bereitstellen, damit sich Menschen bei großer Hitze kurz ausruhen können. „Wir können selber etwas tun und sollten selber etwas tun“, sagt Dombo.
Als positives Beispiel nennt er die Landeshauptstadt München, die bereits umfangreiche Maßnahmen gegen die zunehmende Sommerhitze umgesetzt habe. Maisach könne aus seiner Sicht ebenfalls von einem umfassenden Hitzeschutzkonzept profitieren – insbesondere für Schulen, Kindergärten und öffentliche Plätze.
Den kostenlosen Hitze-Ratgeber aktualisiert Dombo regelmäßig. Durch die digitale Veröffentlichung kann er neue Erkenntnisse sowie weitere Schatten- und Aufenthaltsorte jederzeit ergänzen. Für ihn ist klar: Der Klimawandel macht Hitzeschutz zu einer dauerhaften Gemeinschaftsaufgabe. „Wir müssen lernen, unseren Alltag an diese neuen Bedingungen anzupassen.“
Stillstand ist für Norman Dombo keine Option. In der neuen Folge des Podcasts „Dombo bewegt“ spricht der Inhaber des Zentrums für Gesundheit Dombo in Maisach mit Matthias J. Lange über Weiterbildung, Messebesuche, medizinische Entwicklungen und die Frage, was Patientinnen und Patienten konkret davon haben, wenn ein Unternehmen fachlich am Ball bleibt.
Für Dombo gehört Fortbildung fest zum Selbstverständnis seines Betriebs. „Wir machen eigentlich eine ständige Fortbildung“, sagt er. Dabei gehe es um verschiedene Ebenen: medizinische Weiterbildung, fachlichen Austausch, neue Geräte, wissenschaftliche Entwicklungen und die Frage, welche Angebote Patientinnen und Patienten tatsächlich weiterbringen. Besonders in der Physiotherapie seien Fortbildungen notwendig, auch weil Krankenkassen entsprechende Nachweise verlangten. Doch Dombo macht deutlich: Weiterbildung ist für ihn nicht nur Pflicht, sondern Haltung.
Ein aktueller Anlass war der Besuch der Fachmesse „Therapie“ in München. Erstmals fand diese nicht auf dem Messegelände in Riem, sondern im MOC statt. Für das Zentrum für Gesundheit Dombo war der Messebesuch ein besonderer Tag: Die gesamte Mannschaft wurde eingeladen, Praxis und Trainingsbereich blieben geschlossen. „Es gab hier keinen Betrieb, aber wir konnten uns alle informieren“, berichtet Dombo. Das Team verteilte sich auf der Messe, sammelte Eindrücke und brachte neue Impulse zurück nach Maisach.
Solche Impulse haben im Zentrum für Gesundheit Dombo schon mehrfach konkrete Folgen gehabt. Dombo nennt unter anderem den strahlenfreien Rückenscan, den Skillcourt und Cupping. Viele dieser Angebote seien aus Fortbildungen, Kongressen oder Messebesuchen entstanden. „Das sind für uns dann Alleinstellungsmerkmale, mit denen wir hier natürlich unser Angebot erweitern“, erklärt er. Es gehe darum, das Leistungsspektrum sinnvoll auszubauen und den Patientinnen und Patienten moderne, wirksame Methoden anbieten zu können.
Besonders interessiert zeigte sich Dombo auf der Messe an der stochastischen Resonanztherapie. Mit dieser Methode hatte er sich bereits vor mehr als 20 Jahren beschäftigt. Inzwischen habe sie sich deutlich weiterentwickelt. „Das war für mich unter anderem das Interessanteste, was an der Messe geboten wurde“, sagt Dombo. Entscheidend sei für ihn aber nicht der Neuigkeitswert allein, sondern die Wirkung. „Messbar erfolgreich, das ist immer das, was wir hier auch immer machen wollen.“
Genau dieser Anspruch zieht sich durch das gesamte Gespräch. Dombo betont, dass im Zentrum für Gesundheit Dombo evidenzbasiert und evaluiert gearbeitet werde. Es gehe nicht darum, jedem Trend hinterherzulaufen, sondern um Angebote, deren Nutzen nachvollziehbar ist. „Wir wollen immer messen, dass das, was wir tun, hinterher auch zu Erfolg führt“, sagt er. Patientinnen und Patienten sollen sehen können, welche Entwicklung sie durchlaufen und welchen Weg sie in der Therapie oder im Training zurückgelegt haben.
Auch wirtschaftlich sieht Dombo Weiterbildung und Investitionen als wichtige unternehmerische Aufgabe. Gerade in schwierigen Zeiten dürfe ein Unternehmen nicht nur auf die Bremse treten. „In den schlechten Zeiten zu investieren, ist immer richtig“, sagt er. Wer dann nur spare, könne später schnell ins Hintertreffen geraten. Natürlich müsse Kapital vorhanden sein und verantwortungsvoll gewirtschaftet werden. Aber für Dombo ist klar: Wer vorne bleiben will, muss sich bewegen.
Neben fachlichen Informationen spielt für ihn auch das Netzwerken eine große Rolle. Messebesuche seien immer auch Begegnung, Austausch und Orientierung. „Für mich persönlich ist es extrem wichtig, zu wissen, was geht, was tun die anderen, wo gehen die Reisen hin“, sagt Dombo. Er sei in einem großen Netzwerk von Physiotherapeuten aktiv und stehe im Austausch mit Fachleuten, Ärzten und Wissenschaftlern. Besonders erwähnt er Prof. Dr. Klaus Baum von der Sporthochschule Köln sowie medizinische Kongresse und Symposien in München.
Auch der Kontakt zu Institutionen ist für das Unternehmen wichtig. Auf der Messe führte Dombo Gespräche mit der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege. Dabei geht es um Themen, die im Alltag eines Gesundheitsbetriebs eine große Rolle spielen: Zuständigkeiten bei Arbeitsunfällen, BG-Ärzte, Rezepte und Zulassungen. Das Zentrum für Gesundheit Dombo verfügt nach seinen Angaben über die Zulassung, auch Patientinnen und Patienten mit BG-Rezept behandeln zu dürfen.
Am Ende des Gesprächs wird deutlich, dass Weiterbildung für Norman Dombo mehr ist als ein Termin im Kalender. Sie ist Teil der Identität seines Unternehmens. Das Zentrum für Gesundheit Dombo will fachlich auf dem aktuellen Stand bleiben, neue Entwicklungen prüfen und sinnvolle Methoden in die Praxis bringen. „Waren wir und wollen wir sein und werden wir bleiben, garantiert“, sagt Dombo mit Blick auf den Anspruch, up to date zu sein.
Sein Fazit ist eindeutig: Wer sich nicht weiterbildet, bleibt stehen. Und Stillstand passt nicht zu einem Unternehmen, das Gesundheit, Bewegung und Entwicklung schon im Namen trägt.
In der 15. Folge des Podcasts „Dombo bewegt“ spricht Norman Dombo vom Zentrum für Gesundheit Dombo in Maisach mit Matthias J. Lange über eine moderne Form des Schröpfens: das sogenannte Cupping. Was auf den ersten Blick an Kaffeetassen erinnern mag, hat mit einem gemütlichen Heißgetränk wenig zu tun. Vielmehr geht es um eine Behandlungsmethode, die Verspannungen lösen, die Durchblutung fördern und das allgemeine Wohlbefinden steigern soll. Hier der Podcast:
Viele Menschen kennen das klassische Schröpfen noch mit Gläsern. Dabei wird ein Unterdruck erzeugt, der die Haut und das darunterliegende Gewebe anhebt und die Durchblutung anregt. Beim modernen Cupping kommen hingegen elastische Cups in verschiedenen Größen und Härtegraden zum Einsatz. Genau darin sieht Norman Dombo einen entscheidenden Vorteil: Die Cups werden nicht nur auf eine Stelle gesetzt, sondern können mit etwas Creme oder Öl auf der Haut bewegt werden. Dadurch lässt sich entlang eines Muskels arbeiten, das Gewebe kann angehoben, gedehnt, verschoben und wieder gelockert werden.
Diese Beweglichkeit eröffnet nach Angaben von Dombo deutlich mehr Möglichkeiten als das klassische Schröpfen mit Glas. Während ein Glasaufsatz meist an einer Stelle verbleibt und bei Bewegung schnell den Unterdruck verliert, lassen sich die modernen Cups gezielt über Rücken, Nacken, Schultern, Arme oder Beine führen. Auch kleinere Cups für das Gesicht gibt es. Ziel ist es, die Muskulatur besser zu durchbluten, Verspannungen zu lösen und den Abtransport über das Lymphsystem zu unterstützen.
Besonders häufig werde Cupping bei Schulter- und Nackenbeschwerden eingesetzt, erklärt Dombo. Doch die Methode eigne sich grundsätzlich für den ganzen Körper – überall dort, wo Muskulatur behandelt werden kann. Interessant sei Cupping nicht nur für Menschen mit klassischen Verspannungen durch Büroarbeit oder Fehlhaltungen, sondern auch für Sportlerinnen und Sportler. Nach intensivem Training oder bei Muskelkater könne die Behandlung als wohltuend empfunden werden, weil die beanspruchte Muskulatur gelockert und der Stoffwechsel im Gewebe angeregt werde.
Eine Behandlung dauere je nach Körperregion und Beschwerdebild unterschiedlich lange. Als Mindestdauer nennt Dombo etwa 15 Minuten. Cupping sei keine Leistung auf Rezept, könne aber als zusätzliche Behandlung im Zentrum für Gesundheit gebucht werden. Dombo beschreibt die Methode als angenehm und wohltuend – auch für den mentalen Bereich. Durch die Kombination aus Durchblutungsförderung, sanfter Dehnung und Entspannung könne Cupping nicht nur dem Körper, sondern auch dem Kopf guttun.
Auf die Frage, ob die Behandlung schmerzhaft sei, gibt Dombo Entwarnung. Cupping solle nicht quälen, sondern entspannen. Gerade deshalb sieht er darin eine Methode für Menschen unterschiedlichen Alters und mit verschiedenen Bedürfnissen – vom verspannten Büromenschen bis zum Freizeitsportler. Wer neugierig geworden ist, kann im Zentrum für Gesundheit Dombo in Maisach einen Termin vereinbaren und die moderne Variante des Schröpfens selbst ausprobieren.
Im Podcast „Dombo bewegt“ spricht Norman Dombo vom Zentrum für Gesundheit Dombo über eine moderne Möglichkeit der Rückenvermessung: den strahlungsfreien Rückenscan. Dabei kommt ein kleines handliches Gerät zum Einsatz, das früher unter dem Namen „Medi-Maus“ bekannt war und heute als „IDIAG M360“ genutzt wird. Mit Hilfe dieser Technik kann die Wirbelsäule ohne Röntgenstrahlung analysiert werden. Das Gerät wird entlang der Dornfortsätze der Wirbelsäule geführt und misst dabei Winkel, Abstände und Beweglichkeit der einzelnen Wirbelkörper. Die erfassten Daten werden anschließend digital ausgewertet und mit Millionen Vergleichsdaten abgeglichen. Hier der Podcast:
Der große Vorteil des Systems liegt darin, dass nicht nur statische Bilder entstehen, sondern auch Bewegungsabläufe sichtbar gemacht werden können. Dafür werden mehrere Messungen durchgeführt: im normalen Stand, in einer gebeugten Haltung sowie unter Belastung mit Gewichten beim sogenannten Matthias-Test. So lässt sich erkennen, welche Bereiche der Wirbelsäule beweglich sind, wo Fehlhaltungen oder Blockaden bestehen und wie die Rückenmuskulatur arbeitet.
Die Untersuchung eignet sich laut Norman Dombo nicht nur für Menschen mit akuten Rückenproblemen, sondern grundsätzlich für jeden – insbesondere für Menschen mit sitzenden Tätigkeiten oder Büroarbeit. Viele Beschwerden entstehen im Alltag schleichend durch Bewegungsmangel oder Fehlhaltungen, die mit dem Scan frühzeitig erkannt werden können.
Auf Basis der Auswertung erstellen die Therapeuten anschließend individuelle Übungsprogramme. Die Patientinnen und Patienten erhalten einen ausführlichen Ausdruck mit Erklärungen und Übungen für zuhause. Zusätzlich werden die Übungen gemeinsam mit den Therapeuten praktisch eingeübt, damit sie korrekt ausgeführt werden können. Unterstützt wird dies durch die App „PhysioFit“, die weitere Trainingsanleitungen digital bereitstellt.
Besonders interessant ist auch die technische Vernetzung des Systems. Im Zentrum für Gesundheit Dombo können die Daten des Rückenscans direkt mit Trainingssystemen verbunden werden, sodass individuelle Trainingsprogramme noch gezielter angepasst werden können. Der strahlungsfreie Rückenscan verbindet damit moderne Diagnostik, digitale Auswertung und physiotherapeutische Betreuung zu einem ganzheitlichen Konzept für Rückengesundheit.
In der 13. Folge des Podcasts „Dombo bewegt“ des Zentrums für Gesundheit Dombo in Maisach ging es diesmal um ein Gerät, das auf den ersten Blick technisch wirkt, in der therapeutischen Praxis aber vor allem einem Ziel dient: Schmerzen lindern und Bewegung wieder ermöglichen. Im Gespräch stellte Norman Dombo die radiale Stoßwellentherapie vor, die seit über einem Jahr im Zentrum für Gesundheit eingesetzt wird.
Wichtig ist zunächst die Unterscheidung zwischen zwei Formen der Stoßwelle. Die fokussierte Stoßwelle wird gezielt in tieferliegende Strukturen geleitet und darf nur von Ärztinnen und Ärzten angewendet werden. Sie wird beispielsweise in der Medizin genutzt, um Steine im Körper zu zertrümmern. Im Zentrum für Gesundheit Dombo kommt dagegen die radiale Stoßwelle zum Einsatz. Sie wirkt oberflächlicher, dringt nach Angaben von Norman Dombo etwa drei bis vier Zentimeter tief ins Gewebe ein und wird vor allem zur Behandlung von Muskel- und Sehnenbeschwerden genutzt. Und hier ist der Podcast:
Anschaulich erklärt Dombo die Technik mit dem Bild einer kleinen Pistole: Im Inneren des Handstücks wird ein Projektil mit Druckluft beschleunigt. Dieses trifft vorne im geschlossenen Lauf auf, erzeugt dadurch Stoßimpulse und gibt diese über den Behandlungskopf an das Gewebe weiter. Mit Ultraschallgel wird das Gerät auf die betroffene Stelle gesetzt. Die Intensität lässt sich steuern: Frequenz, Anzahl der Stöße und Druck können je nach Beschwerdebild und Körperregion angepasst werden.
Ziel der Behandlung ist es, verspannte oder schmerzhafte Strukturen zu lockern, die Durchblutung anzuregen und Heilungsprozesse im Gewebe zu unterstützen. Besonders häufig wird die radiale Stoßwelle bei Fersensporn eingesetzt, aber auch beim Tennisarm, medizinisch Epikondylitis genannt. Dieser entsteht längst nicht nur beim Sport. Dombo berichtet, dass viele Betroffene gar nicht wissen, woher ihre Beschwerden kommen. Einseitige Belastungen im Alltag, langes Arbeiten an der Tastatur, dauerhafte Maushaltung oder auch das Tragen eines Kindes können solche Beschwerden auslösen.
Gerade bei langwierigen Problemen wie Tennisarm oder Fersensporn sieht Dombo gute Einsatzmöglichkeiten. Die Behandlung kommt ohne Medikamente aus und gilt als Selbstzahlerleistung, da sie in der Regel nicht von den Krankenkassen übernommen wird. Für das Zentrum war das Gerät eine Investition, die sich aus Sicht von Norman Dombo vor allem dann lohnt, wenn Patientinnen und Patienten anschließend zufriedener und schmerzfreier aus der Behandlung gehen.
Ein weiterer Vorteil ist die Mobilität des Geräts. Es kann in verschiedene Behandlungsräume gefahren und dort flexibel eingesetzt werden. Je nach Körperstelle wird die Behandlung angepasst: An empfindlichen Bereichen wie der Fußsohle arbeitet man anders als an muskulöseren Regionen wie Oberschenkel oder Oberarm. Ganz schmerzfrei ist die Anwendung nicht immer. Im Podcast wird sie als leichtes Pieksen beschrieben – spürbar, aber gut auszuhalten.
Für das Zentrum für Gesundheit Dombo passt die Stoßwellentherapie in das eigene Leitmotiv „Dombo bewegt“. Menschen sollen wieder in Bewegung kommen, möglichst schmerzfrei und alltagstauglich. Mit der radialen Stoßwelle erweitert das Maisacher Zentrum sein therapeutisches Angebot um eine moderne Methode, die besonders bei hartnäckigen Beschwerden helfen kann. Der Podcast macht deutlich: Hinter dem technischen Gerät steht ein sehr praktischer Anspruch – Schmerzen dort anzugehen, wo sie Bewegung verhindern.
Wer die Praxis des Zentrums für Gesundheit betritt, dem fallen schnell die ungewöhnlichen Schilder an den Behandlungszimmern auf: Athen, Berlin, München, Atlanta, Sydney, Toronto, Barcelona, Paris. Städtenamen, die auf den ersten Blick rätselhaft wirken – und die bei Patienten immer wieder Fragen aufwerfen. Norman Dombo, der das Zentrum leitet, hat in der zwölften Folge seines Podcasts Dombo bewegt nun das Geheimnis dahinter gelüftet. Hier die Folge:
Die Erklärung ist so einfach wie naheliegend: Alle Städte, die den Zimmern ihren Namen geben, waren Austragungsorte Olympischer Spiele. Auf die Idee brachte Dombo ausgerechnet ein Begriff aus dem Schulunterricht. Ein Lehrer hatte ihm einst erklärt, dass die olympischen Wettkämpfe ursprünglich als „gymnastische Spiele“ bezeichnet wurden. Von da war es gedanklich nur ein kleiner Schritt zur Krankengymnastik – und zur Frage, warum eigentlich immer von „krank“ die Rede sein muss, wenn es doch um Gesundheit geht. Dombo erinnerte sich dabei an eine Parallele aus der Welt der Krankenkassen, die sich mancherorts längst in Gesundheitskassen umbenannt haben. Aus der Krankengymnastik wurde in seiner Überlegung kurzerhand die Gesundgymnastik – und die gehört eben nach Athen, Atlanta oder Sydney.
Jedes Zimmer ist dabei nicht nur mit einem Namen versehen, sondern auch mit einem passenden Bild ausgestattet: Wer in München behandelt wird, blickt auf die Münchner Innenstadt, wer in Berlin liegt, auf das Brandenburger Tor, wer nach Athen kommt, auf die Akropolis. Das sorgt nicht nur für Gesprächsstoff, sondern hat bei den Patienten längst zu kleinen Ritualen geführt. Viele wissen nach einigen Besuchen genau, in welches Zimmer sie möchten – weil sie dort schon einmal Urlaub gemacht haben, oder weil sie es schlicht ins Herz geschlossen haben.
Eine schlichte Idee mit großer Wirkung: Die Olympischen Spiele als Namenspaten machen aus einem Behandlungsraum einen Ort mit Charakter – und aus dem Warten auf die Therapie im besten Fall eine kleine Reise.
Im Podcast „Dombo bewegt“ stellt Norman Dombo vom Zentrum für Gesundheit gemeinsam mit Matthias J. Lange den sogenannten Skillcourt vor – ein Trainingssystem, das weit mehr ist als ein gewöhnliches Fitnessgerät. Dombo beschreibt den Skillcourt als Instrument, das Bewegung und Denken miteinander verbindet. Im Mittelpunkt steht die Förderung der visuellen, kognitiven und motorischen Fähigkeiten, also genau jener Bereiche, die im Alltag wie auch in der Therapie von großer Bedeutung sind. Das System eignet sich nach seinen Worten für die Physiotherapie ebenso wie für Menschen mit Demenz, Schlaganfall oder anderen neurologischen Erkrankungen. Gleichzeitig sei es aber auch für alle gedacht, die unabhängig vom Alter aktiv bleiben und neben dem Körper auch das Gehirn trainieren wollen – von Kindern bis ins hohe Alter.
Anders als bei einem Fernseher oder Bildschirm, vor dem man nur passiv sitzt, verlangt der Skillcourt ständige Aktivität. Auf einer markierten Fläche am Boden müssen die Nutzer auf visuelle Reize reagieren, bestimmte Felder anlaufen und Aufgaben lösen. Dabei geht es nicht nur um Schnelligkeit, sondern auch um Konzentration, Koordination und Denkleistung. Dombo nennt als Beispiel das neue Programm „Math Run“, bei dem Zahlen addiert werden müssen, während man sich über die Fläche bewegt. In den weiterentwickelten Varianten kommen auch Subtraktion, Multiplikation und Division hinzu. Damit werde das Training zunehmend anspruchsvoller und rege dazu an, körperliche und geistige Fähigkeiten gleichzeitig einzusetzen. Hier der Podcast:
Besonders wichtig ist Dombo, mit dem Vorurteil aufzuräumen, es handle sich bloß um ein spielerisches Unterhaltungsgerät. Gerade im Profisport werde der Skillcourt intensiv genutzt, betont er. Der Unterschied zum Spielzeug liege vor allem darin, dass die Anwendungen wissenschaftlich begleitet und an Universitäten untersucht worden seien. Nach seinen Worten sei nachgewiesen, dass sich Fähigkeiten durch dieses Training tatsächlich verbessern lassen. So wie man im Kraft- oder Ausdauertraining die Muskulatur stärken könne, lasse sich auch das Gehirn trainieren – und zwar bis ins hohe Alter. Hinzu komme, dass das System durch regelmäßige Updates ständig erweitert und verbessert werde.
Ein besonderes Highlight ist für Dombo der „Random Battle Run“, ein Wettkampfmodus, bei dem zwei Personen gleichzeitig gegeneinander antreten. Innerhalb von 15, 30 oder 60 Sekunden müssen möglichst viele farblich markierte Felder erreicht werden. Jeder Spieler bekommt dabei eine eigene Farbe zugewiesen. Entscheidend ist, dass sich kein festes Muster einprägen lässt, denn die Abläufe werden zufällig generiert. Genau das macht den Reiz und zugleich die Herausforderung aus. Dombo erzählt mit einem Augenzwinkern, dass er trotz seines Trainings dabei schon mehrfach verloren habe.
Zugleich betont er, dass das System keineswegs nur auf Tempo und Wettkampf ausgerichtet ist. Wer sich nicht schnell bewegen kann oder gerade in der Rehabilitation ist, kann mit anderen Programmen arbeiten, bei denen keine Zeitvorgabe im Vordergrund steht. Dort geht es etwa darum, Bewegungsabläufe neu zu erlernen, Schrittfolgen zu trainieren oder sich Symbole und Personen wieder besser einzuprägen. Gerade für Menschen mit beginnenden Gedächtnisproblemen oder neurologischen Einschränkungen eröffne der Skillcourt deshalb interessante Möglichkeiten. Die spielerische Gestaltung mit verschiedenen Levels motiviere zusätzlich und mache das Training abwechslungsreich.
Auf die Frage, wie die Resonanz sei, erklärt Dombo, dass der Skillcourt außerhalb des Leistungssports bislang noch vergleichsweise unbekannt sei. Profifußballer, Bundesligaspieler oder auch Teams aus der amerikanischen NFL arbeiteten längst damit, im Alltag vieler Menschen sei das System dagegen noch neu. Deshalb dürfe bei ihm jeder den Skillcourt zunächst ausprobieren. Mit einfachen Einstiegsübungen werde der Zugang erleichtert. Anfangs seien manche noch zurückhaltend, doch sobald sie die ersten Erfahrungen gesammelt hätten, sei die Begeisterung meist groß.
Bemerkenswert findet Dombo die enorme Altersspanne der möglichen Nutzer. Er zitiert dabei die Formel „von 6 bis 106“. Gerade Kinder könnten von einem solchen Training profitieren, weil in jungen Jahren wichtige neuronale Verbindungen geschaffen würden. Was in früher Kindheit an geistiger und motorischer Entwicklung versäumt werde, lasse sich später nur schwer aufholen. In diesem Sinn bezeichnet er den Skillcourt sogar als sinnvolles Geschenk für junge Menschen. Besonders erfreulich sei zudem, dass es mit dem „Skillcoach“ auch einen Online-Präventionskurs für Kinder und Erwachsene gebe, der von den Krankenkassen bezuschusst werde.
Am Ende des Podcasts überwiegt die Begeisterung deutlich. Der Skillcourt erscheint hier als modernes Trainingssystem, das Bewegung, Spiel, Therapie und geistige Herausforderung auf innovative Weise zusammenführt. Dombo lädt Interessierte ausdrücklich dazu ein, das Angebot selbst auszuprobieren, einen Termin zu vereinbaren und sich einen eigenen Eindruck zu verschaffen. So endet die Folge mit einer offenen Einladung zum Mitmachen – und mit der Botschaft, dass Training eben nicht nur anstrengend, sondern auch motivierend und unterhaltsam sein kann.
Im Podcast „Dombo bewegt“ spricht Norman Dombo über ein neues lokales Projekt: eine Trainer-Convention, die sich an Sportvereine richtet und das Thema Veko-Motorik beziehungsweise Wahrnehmung, Reaktion und Entscheidungsfähigkeit in den Mittelpunkt stellt. Ausgangspunkt für die Idee war die Überlegung, dass Methoden und Trainingsansätze, die im Spitzensport erfolgreich eingesetzt werden, auch für Amateur- und Breitensportler wertvoll sein können. Deshalb sollen nun Trainerinnen und Trainer sowie Verantwortliche aus örtlichen Sportvereinen in dieses Thema eingeführt werden.
Eingeladen sind zunächst vor allem Vereine aus dem Bereich der bewegungsintensiven Ballsportarten, etwa Fußball, Tischtennis, Tennis, Handball oder Basketball. In einem späteren Schritt könnten auch weitere Sportarten dazukommen, beispielsweise der Schießsport. Im Zentrum der Convention steht der Einsatz des SkillCourt, mit dem Wahrnehmung, Reaktionsgeschwindigkeit und Handlungsschnelligkeit trainiert werden können. Ziel ist es, den Teilnehmern zu zeigen, wie sich auf Basis aussagekräftiger Tests individuelle Stärken und Schwächen von Sportlerinnen und Sportlern erkennen und dokumentieren lassen. Daraus können dann Trainingsszenarien entwickelt werden, die gezielt die visuellen, motorischen und kognitiven Fähigkeiten verbessern.
Durchgeführt wird die Trainer-Convention von Norman Dombo gemeinsam mit Florian Gais. Dieser bringt als erfahrener Ausbilder von Trainern viel Fachwissen mit und hat bereits praktische Erfahrungen mit dem SkillCourt gesammelt. Geplant ist, die Teilnehmer in Gruppen einzuteilen und sowohl spielerische als auch testbasierte Übungen durchzuführen. Dabei sollen je nach Sportart auch Bälle eingebunden werden, denn das System lässt sich auf unterschiedliche Anforderungen, etwa im Fußball, Handball oder Basketball, anpassen.
Norman Dombo betont, dass gerade in höheren Spielklassen längst mit solchen Methoden gearbeitet wird. Dort gehe es oft um Sekundenbruchteile. Im Fußball etwa vergingen zwischen Ballannahme und Ballabgabe häufig nur rund 1,2 Sekunden. In dieser kurzen Zeit müssten Spieler den Ball verarbeiten, ihre Umgebung wahrnehmen, Gegner und Mitspieler einordnen und die richtige Entscheidung treffen. Genau solche Abläufe könnten mit dem SkillCourt gezielt trainiert werden.
Besonders stolz ist Dombo darauf, dass ein solches System in Maisach zur Verfügung steht. Er spricht davon, dass man hier derzeit eine besondere Stellung habe, weil man dieses Angebot in der Region als einer der wenigen oder sogar als einziger Anbieter machen könne. Nach rund einem Vierteljahr im Einsatz sei zwar noch kein endgültiges Fazit möglich, doch die bisherigen Erfahrungen fielen sehr positiv aus. Schon bei den ersten Übungen zeige sich, wie unterschiedlich die Teilnehmer auf bestimmte Aufgaben reagieren und wo individuelle Stärken und Schwächen liegen. Nach etwa zwei Wochen Training steigerten viele von sich aus ihr Level, weil sie merkten, dass sie Fortschritte machen. Die Rückmeldungen seien durchweg positiv, weil die Trainierenden das Gefühl hätten, in bestimmten Bereichen tatsächlich besser zu werden.
Die Trainer-Convention soll zunächst in Maisach starten, kann aber perspektivisch auch für Vereine aus dem gesamten Landkreis geöffnet werden. Darüber hinaus denkt Dombo bereits weiter und kann sich vorstellen, das Angebot auch Unternehmen zugänglich zu machen. Der SkillCourt ließe sich grundsätzlich mobil einsetzen, auch wenn das organisatorisch aufwendig sei. Für Firmen könnte ein solches Training ein attraktives Gesundheits- und Präventionsangebot für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein. Dombo verweist in diesem Zusammenhang auch auf die Unterstützung durch Krankenkassen, die Präventionskurse fördern, weil sich damit unter anderem Sturzprävention, selbstständige Lebensführung im Alter und langfristig sogar Pflegebedürftigkeit positiv beeinflussen lassen.
Am Ende des Gesprächs hofft Norman Dombo auf viele Rückmeldungen aus den Vereinen. Die ersten Anschreiben an die Vereinsvorsitzenden wurden bereits verschickt, verbunden mit der Bitte, die Informationen an die jeweiligen Abteilungen weiterzugeben. Interessierte können sich direkt anmelden. Für Dombo ist klar: Die Trainer-Convention soll zeigen, wie moderne Trainingsmethoden auch im Amateurbereich sinnvoll eingesetzt werden können — ganz nach dem Motto „Dombo bewegt“.