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Podcast – Cupping: Modernes Schröpfen gegen Verspannungen und für mehr Wohlbefinden

2. Juli 2026

In der 15. Folge des Podcasts „Dombo bewegt“ spricht Norman Dombo vom Zentrum für Gesundheit Dombo in Maisach mit Matthias J. Lange über eine moderne Form des Schröpfens: das sogenannte Cupping. Was auf den ersten Blick an Kaffeetassen erinnern mag, hat mit einem gemütlichen Heißgetränk wenig zu tun. Vielmehr geht es um eine Behandlungsmethode, die Verspannungen lösen, die Durchblutung fördern und das allgemeine Wohlbefinden steigern soll. Hier der Podcast:

Viele Menschen kennen das klassische Schröpfen noch mit Gläsern. Dabei wird ein Unterdruck erzeugt, der die Haut und das darunterliegende Gewebe anhebt und die Durchblutung anregt. Beim modernen Cupping kommen hingegen elastische Cups in verschiedenen Größen und Härtegraden zum Einsatz. Genau darin sieht Norman Dombo einen entscheidenden Vorteil: Die Cups werden nicht nur auf eine Stelle gesetzt, sondern können mit etwas Creme oder Öl auf der Haut bewegt werden. Dadurch lässt sich entlang eines Muskels arbeiten, das Gewebe kann angehoben, gedehnt, verschoben und wieder gelockert werden.

Diese Beweglichkeit eröffnet nach Angaben von Dombo deutlich mehr Möglichkeiten als das klassische Schröpfen mit Glas. Während ein Glasaufsatz meist an einer Stelle verbleibt und bei Bewegung schnell den Unterdruck verliert, lassen sich die modernen Cups gezielt über Rücken, Nacken, Schultern, Arme oder Beine führen. Auch kleinere Cups für das Gesicht gibt es. Ziel ist es, die Muskulatur besser zu durchbluten, Verspannungen zu lösen und den Abtransport über das Lymphsystem zu unterstützen.

Besonders häufig werde Cupping bei Schulter- und Nackenbeschwerden eingesetzt, erklärt Dombo. Doch die Methode eigne sich grundsätzlich für den ganzen Körper – überall dort, wo Muskulatur behandelt werden kann. Interessant sei Cupping nicht nur für Menschen mit klassischen Verspannungen durch Büroarbeit oder Fehlhaltungen, sondern auch für Sportlerinnen und Sportler. Nach intensivem Training oder bei Muskelkater könne die Behandlung als wohltuend empfunden werden, weil die beanspruchte Muskulatur gelockert und der Stoffwechsel im Gewebe angeregt werde.

Eine Behandlung dauere je nach Körperregion und Beschwerdebild unterschiedlich lange. Als Mindestdauer nennt Dombo etwa 15 Minuten. Cupping sei keine Leistung auf Rezept, könne aber als zusätzliche Behandlung im Zentrum für Gesundheit gebucht werden. Dombo beschreibt die Methode als angenehm und wohltuend – auch für den mentalen Bereich. Durch die Kombination aus Durchblutungsförderung, sanfter Dehnung und Entspannung könne Cupping nicht nur dem Körper, sondern auch dem Kopf guttun.

Auf die Frage, ob die Behandlung schmerzhaft sei, gibt Dombo Entwarnung. Cupping solle nicht quälen, sondern entspannen. Gerade deshalb sieht er darin eine Methode für Menschen unterschiedlichen Alters und mit verschiedenen Bedürfnissen – vom verspannten Büromenschen bis zum Freizeitsportler. Wer neugierig geworden ist, kann im Zentrum für Gesundheit Dombo in Maisach einen Termin vereinbaren und die moderne Variante des Schröpfens selbst ausprobieren.

42 Kanten des Triggerball lösen Verspannungen

22. Februar 2018

Ich hab einen Triggerball geschenkt bekommen und ich muss sagen: Das Ding wirkt.

Ich hab einen Triggerball geschenkt bekommen und ich muss sagen: Das Ding wirkt.

Als Ausgleich zur Bildschirm- und Seminararbeit treibe ich ein wenig Sport. Es könnte mehr sein, aber der Anfang ist gemacht. Wenn möglich schwimme ich, ich rudere am heimischen Rudergerät oder gehe spazieren. Ich habe das Prinzentraining Leben wie ein Prinz meines Freundes Armin Gross vom Hotel Prinz Luitpold Bad begonnen, der das wunderbares Buch Leben wie ein Prinz geschrieben hat. Und dennoch tut mir ab und zu der Rücken weh.
Bei einem Seminar hat mir ein Seminarteilnehmer den Triggerball geschenkt. Das ist ein kleiner Ball mit 42 Kanten gegen den Schmerz, speziell entwickelt zur Eigentherapie. Bei der Zahl 42 musste ich als redaktion42 natürlich stutzig werden und nahm das Geschenk dankend an. Der Triggerball dient der gezielten Behandlung von Verspannungen durch punktgenau Triggerpunkt-Dekompressionen und den Dehneffekt der verformbaren Oberfläche, so der Hersteller.

Ich war skeptisch, hab es aber dennoch ausprobiert und war sehr überrascht über das Resultat. Der Ball hilft bei meinen Verspannungen im Rücken und am Fuß. Auf der Website heißt es: „Wir haben den Triggerball speziell für deine Verspannungen und Triggerpunkte entwickelt. In unserem Partner-Therapiezentrum amanu – Medizinisches Gesundheitszentrum, fanden wir in jahrelanger Praxis heraus, dass ein Selbstbehandlungstool mit Kanten, einer verformbaren Außenfläche auf einem härteren Innenmantel, erwärmbar und kühlbar, die Linderung von Beschwerden in Faszien und Muskeln unterstützen kann.“

Sind zwar keine Triggerballs, machen aber auch Spaß. Foto: Tanja Kaiser

Sind zwar keine Triggerballs, machen aber auch Spaß. Foto: Tanja Kaiser

Wir haben den Ball in unserer Familie ausprobiert und das Teil wirkt wie beschrieben. Das Versprechen des Herstellers wurde eingelöst: Der ergonomisch optimierter Druckwiderstand des Triggerballs kann sich dem natürlichen Gewebedruck des menschlichen Körpers anpassen und somit kann die richtige Lage auf einer Auflagekante intuitiv gefunden werden. Klingt ein wenig kompliziert, ist es aber in der Praxis gar nicht. Ball dahin wo es weh tut und ein wenig bewegen und schon findet man automatisch den richtigen Punkt und der Schmerz löst sich. Natürlich ersetzt das Teil keinen Arzt oder einen professionellen Masseur, aber für die Verspannungen des Tages ist es ideal. Wenn der Ball richtig liegt zielt der unter den elastischen Kanten liegende, gehärtete Innenkern auf die Triggerpunkt-Dekompression ab. Damit wird der Daumendruck des Therapeuten nachgeahmt, so das Versprechen und ich muss sagen, es wirkt.
Ich bekomme immer wieder etwas von meinen Seminarteilnehmern geschenkt. Mal ist es eine Flasche Wein, mal sind es Pralinen – hier war es ein Triggerball und ich bin dankbar dafür.