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Wo Bayerns Wirtschaft ein Gedächtnis bekommt: Eine bewegende Begegnung mit der Geschichte im Wirtschaftsarchiv

19. April 2026

Im Bayerischen Wirtschaftsarchiv in München wird bayerische Wirtschaftsgeschichte nicht nur bewahrt, sondern lebendig vermittelt. Beim Besuch des PresseClub München begrüßte Archivleiter Dr. Harald Müller die Gäste gemeinsam mit seinem kleinen Team und gab zunächst einen Einblick in Aufgaben, Geschichte und Selbstverständnis der Einrichtung, bevor es später in die Magazine ging, dorthin also, wo Wirtschaftsgeschichte buchstäblich greifbar wird. Das Archiv, so machte Müller gleich deutlich, ist eine vergleichsweise junge Institution innerhalb der deutschen Archivlandschaft. Während staatliche, kommunale oder kirchliche Archive auf jahrhundertelange Traditionen zurückblicken, entstanden Wirtschafts- und Unternehmensarchive erst mit dem tiefgreifenden Wandel durch die Industrialisierung. Als sich im 19. Jahrhundert Produktionsweisen, Arbeitswelt und gesellschaftliche Strukturen massiv veränderten, wurde deutlich, dass moderne Geschichte ohne die Quellen der Wirtschaft gar nicht mehr angemessen geschrieben werden kann. Hinzu kam das Interesse der Unternehmen an ihrer eigenen Vergangenheit: Jubiläen, Traditionspflege und die Darstellung des eigenen Werdegangs nach außen machten historische Dokumente plötzlich zu einem wichtigen Gut. Aus diesem Zusammenspiel von wissenschaftlichem Interesse und unternehmerischem Selbstverständnis gingen die ersten Wirtschaftsarchive hervor.

Das Bayerische Wirtschaftsarchiv selbst hat seine Wurzeln in einer 1986 gegründeten Einrichtung der IHK für München und Oberbayern. Schon damals war die Idee angelegt, ein gesamtbayerisches Archiv zu schaffen, doch zunächst hielten sich die übrigen Industrie- und Handelskammern zurück. Erst als sich das Archiv positiv entwickelte, wuchs die Unterstützung. Einen wichtigen Schub brachte früh die Übernahme des Löwenbräu-Archivs, ein spektakulärer Bestand mit großer Symbolkraft für München. 1994 wurde daraus schließlich offiziell das Bayerische Wirtschaftsarchiv als Gemeinschaftseinrichtung aller bayerischen Industrie- und Handelskammern. Bis heute, erläuterte Müller, ist genau das der entscheidende Rahmen: Das Archiv wird im Wesentlichen von den bayerischen IHKs finanziert und versteht sich als Einrichtung der wirtschaftlichen Selbstverwaltung. Staatliche oder kommunale Zuschüsse erhält es nicht. Gerade darin liegt seine Besonderheit, aber auch seine Fragilität, denn ein regionales Wirtschaftsarchiv ist rechtlich keineswegs zwingend vorgesehen.

Anders als öffentliche Archive kann das Bayerische Wirtschaftsarchiv nicht auf eine gesetzliche Ablieferungspflicht bauen. Unternehmen sind, abgesehen von bestimmten steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen, nicht verpflichtet, ihre Unterlagen dauerhaft archivieren zu lassen. Deshalb funktioniert Wirtschaftsarchivwesen in gewisser Weise umgekehrt: Das Archiv wartet nicht auf Akten, sondern geht aktiv auf Unternehmen zu. Gesucht werden traditionsreiche Firmen, bedeutende Arbeitgeber, branchentypische Betriebe oder wirtschaftshistorisch besonders interessante Sonderfälle. Dabei ist oft viel Überzeugungsarbeit nötig, denn viele Unternehmen wissen selbst nicht genau, was sich noch in Kellern, Dachböden oder alten Aktenschränken befindet. Vor allem aber braucht es Vertrauen. Müller schilderte eindrucksvoll, wie lang dieser Weg sein kann: Die längste Übernahme seiner Laufbahn dauerte vom ersten Kontakt bis zur tatsächlichen Abgabe ganze 17 Jahre. Das Archiv der Firma Conradi, ursprünglich eine Bleistiftfabrik, später Hersteller hitzebeständiger Kohlenstoffprodukte, konnte erst nach dem Tod des Eigentümers übernommen werden. Solche Geschichten zeigen, dass Archivarbeit nicht nur fachliche Kompetenz, sondern auch Geduld, Fingerspitzengefühl und strategisches Denken verlangt.

Die Bestände des Bayerischen Wirtschaftsarchivs sind daher oft fragmentarisch. Häufig handelt es sich nicht um vollständig erhaltene Firmenüberlieferungen, sondern um ausgewählte Dokumente, die sich retten ließen. Das gilt auch für prominente Bestände wie das Krauss-Maffei-Archiv. Dieses kam aus einer konkreten Gefährdungslage heraus ins Archiv, als die Zukunft des Unternehmens unsicher war und man wichtige Unterlagen und historische Objekte in Sicherheit bringen wollte. Doch auch hier handelt es sich nicht um eine geschlossene Unternehmensüberlieferung, sondern um eine über Jahre von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zusammengestellte Sammlung. Gerade solche Beispiele machen deutlich, dass Wirtschaftsarchive oft das bewahren, was andernfalls unwiederbringlich verloren wäre.

Bei der Auswahl der Unterlagen geht das Archiv mit großer Sorgfalt vor. Da Platz, Personal und Ressourcen begrenzt sind, kann nicht einfach alles übernommen werden. Ziel ist vielmehr, mit möglichst wenig Material möglichst viel wirtschaftshistorische Aussagekraft zu sichern. Besonders wichtig sind serielle Überlieferungen wie Jahresabschlüsse, Prüfberichte, Gesellschafterprotokolle, Werbemittel oder Produktinformationen, also Dokumente, aus denen sich Entwicklung, Struktur und Selbstverständnis eines Unternehmens nachvollziehen lassen. Gleichzeitig wird bewertet und reduziert: Nicht jede technische Detailzeichnung oder jede Einzelschraube eines Maschinenplans kann archiviert werden. Es geht darum, die wesentlichen Linien der Unternehmensgeschichte zu bewahren, ohne die Bestände unüberschaubar werden zu lassen.

Auch thematisch versucht das Archiv, die bayerische Wirtschaft in ihrer Breite abzubilden. Dabei spielen regionale und branchenspezifische Schwerpunkte eine große Rolle. In Oberfranken etwa sind Textilindustrie oder Spielwarenhersteller besonders relevant, in München Brauereien oder traditionsreiche Industriebetriebe. Zugleich wird darauf geachtet, Lücken in den Beständen gezielt zu schließen. Was bereits gut dokumentiert ist, muss nicht in derselben Dichte ein weiteres Mal gesammelt werden; dafür rücken andere Branchen oder Regionen stärker in den Fokus. So entsteht nach und nach ein facettenreiches Bild der bayerischen Wirtschaftsgeschichte.

Ein eigenes Kapitel ist die Zeit des Nationalsozialismus. Müller betonte, dass es in den Beständen des Bayerischen Wirtschaftsarchivs zwar durchaus kriegsbedingte Verluste gebe, etwa durch Bombenangriffe oder Zerstörungen wie in Bayreuth oder Würzburg, auffällige bewusste Säuberungslücken aber bislang kaum erkennbar seien. Zugleich verwies er darauf, dass die NS-Vergangenheit der großen Unternehmen in den vergangenen Jahrzehnten vielfach wissenschaftlich aufgearbeitet worden sei, nicht zuletzt im Zuge der Debatten um Zwangsarbeit und Entschädigung. Das habe auch das Wirtschaftsarchivwesen professionalisiert. Heute verschiebt sich das Interesse stärker hin zur Erforschung individueller Schicksale, etwa jüdischer Unternehmerfamilien oder arisierter Betriebe. Gerade hier können archivalische Splitter, einzelne Akten oder beschädigte Geschäftsbücher, die noch Brandspuren tragen, eine enorme historische Aussagekraft entfalten.

Ein zentrales Zukunftsthema ist die Digitalisierung. Dr. Müller machte dabei sehr deutlich, dass digitale Archivierung eine der größten Herausforderungen für Archive überhaupt darstellt. Einzelne digitale Unterlagen wie Fotosammlungen, Werbematerialien oder Gesellschafterprotokolle kann das Bayerische Wirtschaftsarchiv bereits übernehmen und systematisch erfassen. Schwieriger wird es jedoch bei komplexen digitalen Dokumentenmanagementsystemen, Datenbanken oder ganzen IT-Strukturen von Unternehmen, für deren dauerhafte Übernahme bislang oft die technischen Voraussetzungen fehlen. Hinzu kommen Fragen der Kompatibilität, der Datensicherheit und der langfristigen Lesbarkeit von Formaten. Auch die Erwartung, Archivgut umfassend im Internet verfügbar zu machen, sieht Müller kritisch. Zum einen sind viele Bestände Eigentum der Unternehmen, zum anderen wächst mit Künstlicher Intelligenz die Sorge vor Manipulation und Entstellung digitaler Quellen. Gerade deshalb, so sein zugespitztes Argument, gewinnen die Originale in Papierform eher wieder an Bedeutung. Digitalisiert wird dennoch, allerdings vor allem aus konservatorischen Gründen oder zur internen Nutzung. Ein möglicher nächster Schritt könnte ein geschützter digitaler Lesesaal sein, in dem Nutzer zeitlich begrenzten Zugriff auf ausgewählte Digitalisate erhalten. Eine vollständige Online-Stellung ganzer Archivbestände hält das Bayerische Wirtschaftsarchiv dagegen weder für realistisch noch für verantwortbar.

Neben der reinen Bewahrung historischer Quellen versteht sich das Archiv zunehmend auch als Dienstleister und Vermittler. Anfragen von Journalisten, Forschern oder Studierenden sind ausdrücklich willkommen und können unkompliziert per E-Mail gestellt werden. In den meisten Fällen, so betonten die Mitarbeiter, könne man weiterhelfen oder zumindest an andere Archive verweisen. Auch die Öffentlichkeitsarbeit wurde in den vergangenen Jahren ausgebaut, etwa über LinkedIn, Newsletter, Beiträge in IHK-Medien, Veranstaltungen wie die Lange Nacht der Münchner Museen oder den Tag der Archive. So wird deutlich, dass das Bayerische Wirtschaftsarchiv kein abgeschlossener Ort für Spezialisten sein will, sondern ein offenes Haus, das Wirtschaftsgeschichte für eine breitere Öffentlichkeit zugänglich macht.

Der Besuch des PresseClub München machte damit anschaulich, wie vielschichtig die Arbeit eines Wirtschaftsarchivs ist. Es geht um historische Forschung, um Rettung gefährdeter Quellen, um Vertrauen im Umgang mit Unternehmen und um die Frage, wie die Überlieferung der Wirtschaft in einer digitalen Welt gesichert werden kann. Vor allem aber wurde deutlich, dass das Bayerische Wirtschaftsarchiv mit seinem kleinen Team eine große Aufgabe erfüllt: Es bewahrt jene Spuren der Wirtschaft, ohne die sich die Geschichte Bayerns nicht vollständig erzählen ließe.

Neujahrsempfang mit Sanierer Klaus-Josef Lutz und dann wurde er saniert

20. Januar 2024

So schnell kann es gehen – und es kommt immer anders als man denkt. Ja, die Sprüche sind abgedroschen, aber im Fall von Klaus-Josef Lutz passt es, wie die Faust aufs Auge (noch so ein Klischee). Vor kurzem habe ich die Klaus-Josef Lutz in seiner Funktion als IHK-Chef für München und Oberbayern bei uns in der Gemeinde Maisach bei dem Neujahrsempfang der örtlichen CSU gehört, zu dem ich eingeladen war. Lutz wurde auch als Aufsichtsratschef der BayWa begrüßt und immer wieder als großer Sanierer bezeichnet. Bei uns im Maisach bekam Klaus-Josef Lutz einen Korb – für seine Rede.

Ich selbst habe diesen „großen Sanierer“ als Restrukturierer des Süddeutschen Verlags erlebt. Seine Unternehmensberatung hat Arbeitsplätze gekostet und die Übergangsphase des Süddeutschen Verlags eingeläutet. Kurz nach der Neujahrsansprache bei uns im Dorf hörte man aus dem Busch, dass Klaus-Josef Lutz den Vorstandsvorsitzende der BayWa Marcus Pöllinger an die Luft setzen wird. Aus Compliance-Gründen, wie der Buschfunk funkte. Aber, wie gesagt, es kommt immer anders als man denkt. Statt Marcus Pöllinger wurde nun Klaus-Josef Lutz als Aufsichtsratschef des Agrarmultis BayWa gefeuert. Für mich eine gewisse Überraschung, denn in seiner schwungvollen Rede bei uns am Ort, klang er doch sehr selbstbewusst. Lutz brachte die BayWa auf internationalen Kurs, aber am Schluss stimmten die Zahlen wohl nicht mehr so ganz.

Nun, Klaus-Josef Lutz wird nach seinem Rauswurf nicht in die Sozialhilfe abrutschen oder Bürgergeld beantragen, denn er ist ja u.a. noch IHK-Chef in München und zudem Chef des mächtigen Industrie- und Handelskammertages, aber es der Glanz ist schon ein wenig ab. So ist es wohl in den luftigen Höhen.
Dennoch ist die 30minütige Rede bei uns am Ort im Bürgerzentrum Gernlinden in einigen Teilen sehr interessant. Vielleicht mal in einer ruhigen Minute anhören.

Neue 3D-Jobs im DOSCH Career Guide

16. Dezember 2010

Im Rahmen der animago CONFERENCE gab DOSCH Design eine Weltpremiere bekannt: Der DOSCH Career Guide (DCG) ist ein Webportal, das speziell für Kreativ-Berufe geschaffen wurde. Zielgruppe sind Schüler und Studenten, die auf der Suche nach einer geeigneten Ausbildung oder Praktikum sind, ebenso wie Berufstätige, die sich verändern oder weiterbilden möchten und nach konkreten Job-Angeboten suchen.

Kaum ein Berufszweig ist so schnelllebig, komplex, aber auch unübersichtlich wie die Kreativ-Branche. Hier finden sich klassische Berufsbilder wie Designer, Architekten oder Fotografen, aber aufgrund der rasanten technischen Entwicklung und den damit verbundenen Anforderungen auch viele Autodidakten und neu geschaffene Jobbezeichnungen, für die es noch gar keine fundierte Ausbildung gibt.

„Bei der täglichen Arbeit auf der Suche nach neuen Kunden und Interessenten aus dem CG Bereich sind wir auf unzählige Foren im In- und Ausland gestoßen“, sagt Gisela Reger, Marketing Leiterin von DOSCH DESIGN. Was jedoch fehlt, ist ein netzumspannendes Medium, das die unterschiedlichen Bereiche vereint und vor allem aktuell ist. Ein Sprachrohr für Schüler und Studenten, ebenso wie für Bildungseinrichtungen oder Arbeitgeber.

Die Idee dazu hatte Sebastian Dosch schon länger im Kopf – ein Bindeglied zu schaffen, das sich rein auf die Vernetzung von (Aus-)Bildung und Beruf konzentriert. Als Geschäftsführer von DOSCH DESIGN kennt er die Branche. Sein Unternehmen, das er 1995 gründete, entwickelt Computergrafik Produkte für den professionellen Einsatz in den Bereichen 3D-Design, Visualisierung, Animation und Desktop Publishing und ist weltweit tätig. Während seiner Laufbahn hat er zahlreiche Kontakte zur Industrie, Bildungseinrichtungen, Agenturen oder Filmstudios geknüpft, die ihm nun hilfreich sind, die Idee zu verwirklichen.

„Grundbedingung ist, dass es ein neutrales Netzwerk ist, in dem keine Werbebanner und Promotions das Bild bestimmen und dass der Enduser kostenlos darauf zugreifen kann. Nur so können wir glaubwürdig sein“ so der Initiator. „Ganz uneigennützig ist das Projekt für uns natürlich nicht – denn wir wissen aus eigener Erfahrung, wie schwierig es ist, geschulte Fachkräfte zu finden und erhoffen uns von dem Projekt einen gut ausgebildeten Nachwuchs. Wir werden aber auf keinen Fall unsere Produkte dort vermarkten oder Kunden anwerben. Und eine gehörige Portion Idealismus steckt natürlich auch darin, denn der Nachwuchs liegt uns am Herzen.“

Herzstück des DOSCH Career Guide (DCG) ist eine umfangreiche Datenbank mit Kontakt-Daten der wichtigsten Universitäten, Schulen und Weiterbildungseinrichtungen – und das weltweit. Die Nutzer können sich detailliert über die Angebote informieren, inklusive Details zu Degrees und Kursen/Studiengängen. Eine individuelle Suchfunktion ermöglicht die Zusammenstellung eines eigenen Berufs/Ausbildungs-Profils und garantiert bestmögliche Ergebnisse. „Der Weg des DOSCH Career Guide hat gerade erst begonnen – entwickeln wir ihn gemeinsam zu einem echten Leitfaden für die Kreativbranche. Wir sind dankbar für jeden, der mithilft den DCG – und somit die ganze Branche voranzubringen“, so Sebastian Dosch.

In der Jobbörse präsentieren Arbeitgeber aus der Digital-Content-Creation Branche ihre freien Job-Angebote und Praktika-Möglichkeiten.

  • Freelancer und Arbeitnehmer können ihr persönliches Profil potentiellen Arbeitgebern präsentieren. Hierbei bleibt es dem User überlassen, wie viele Informationen er auf der Seite preisgeben möchte.
  • Das Advisory Board ist ein Gremium wichtiger Persönlichkeiten aus der Kreativ-Industrie, den Medien oder der Politik. Es berät den DCG und hilft, marktgerechte Lösungen innerhalb des DCG zu entwickeln. Übrigens, ich bin Mitglied dieses Advisory Boards.
  • Ein Event-Kalender weist auf wichtige Schulungen, Kongresse, Seminare, Road-Shows oder Messen hin – auch hier geht der Blick über die Grenzen hinaus und das Angebot gilt weltweit.
  • Der DCG Blog informiert aktuell über wichtige Neuerungen, neue DCG-Funktionen, sowie Veranstaltungen bei denen man den DCG „live“ antreffen kann.
  • In der Partner-Rubrik präsentieren sich Unternehmen aus den Bereichen Medien, Soft- und Hardware mit besonderen Angeboten für die Nutzer

Initiator und verantwortlich für den Career Guide ist die Firma DOSCH DESIGN mit ihrem Geschäftsführer Sebastian Dosch. Hier laufen die zahlreichen Kontakte zusammen und werden in die richtigen Bahnen gelenkt. „Uns ist es ein Anliegen, kein anonymes Netzwerk zu sein und es ist auch nicht als Konkurrenz zu Facebook, LinkedIn oder Xing zu verstehen. Hinter dem  DCG stehen „echte Menschen und Namen“. Ich verstehe mich lediglich als Fadenzieher, der die zahlreichen Kontakte bündelt, so dass ein Team entsteht, das die Nutzer bestmöglich auf die Arbeitswelt von morgen vorbereitet.“ sagt Sebastian Dosch.

Tatsache ist, dass es ein so umfassendes Internetportal, das weltweit aufgestellt ist, bisher nicht gibt. Der DCG wird werbefrei betrieben, es werden keine den Nutzer störenden und ablenkenden Werbebanner gezeigt. Darüber hinaus werden keine Nutzerdaten gesammelt und für Marketing-Zwecke weitergeleitet, ausgewertet oder verkauft. Der sensible Umgang mit den Daten ist auf jeden Fall gewährleistet.

Bereits im Boot sind die wichtigsten Schulen und Universitäten mit Ausbildungsprogrammen im DCC Bereich aus dem In- und Ausland. Ebenso wichtige Medienpartner und Fachleute aus  der Branche. Der DCG hat das Ziel, gezielt mit Handwerkskammern, IHKs, Arbeitsagenturen und anderen Institutionen zusammen zu arbeiten, um die Anforderung der DCC Branche bestmöglich in aktuellen Ausbildungsberufen darzustellen. Hier findet zwischen allen Beteiligten ein reger Austausch statt.

Langfristiges Ziel ist es, bereits allgemeinbildende Schulen als Partner zu gewinnen und dort Basisarbeit zu leisten. Der DCG möchte die Schüler bei der Wahl ihrer Ausbildung beraten und über die verschiedenen Berufsmöglichkeiten in der CG Branche informieren.

Die Nutzung des DOSCH Career Guides ist für die User kostenlos. Sie müssen sich lediglich registrieren, um an die Informationen zu gelangen. Partner, Job-Anbieter und Schulen müssen eine Gebühr zahlen, die abhängig von der Menge der veröffentlichten Informationen ist. Langfristig soll sich der DOSCH Career Guide somit selbst tragen.