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Computerspiele als Kulturgut #KultBlick

11. Oktober 2017
Pac Man auf so einem Joystick - da bekommt das Wort eine interessante Bedeutung.

Pac Man auf so einem Joystick – da bekommt das Wort eine interessante Bedeutung.

Als Retro-Fan liebe ich alte Rechner und alte Spielkonsolen. Alte Technik ist Kulturgeschichte und daher freue ich mich, bei der Blogparade des Archäologischen Museum Hamburg #KultBlick mitzumachen. Bei einem Besuch in Berlin habe ich mich auf eine Zeitreise begeben und das Computerspielemuseum besucht.

„Die Geschichte der Computerspiele wird hier lebendig“, hieß es in einem Flyer des Museums, das fünf Minuten vom Alexanderplatz entfernt liegt. 2017 hat das Museum den Sonderpreis der Jury des Deutschen Computerspielpreises erhalten, was mich noch mehr neugierig machte. Ziel des Deutschen Computerspielpreises ist die Förderung des Wirtschaftsstandorts Deutschland im Bereich der Entwicklung digitaler Spiele und interaktiver Unterhaltungssoftware. Naja, ob ein Museum den Wirtschaftsstandort fördert, müssen andere entscheiden. Ich war einfach interessiert daran und wollte meine Pixelhelden aus den alten Zeiten treffen. Hier der Rundgang als 360 Grad Video.

Ein Museum für Computerspiele – wie geil ist das denn?
Das Computerspielemuseum Berlin wurde im Jahr 1997 gegründet. In den Jahren von 1997 bis 2000 besaß es eine dauerhafte Ausstellung in Berlin. Danach trat es nur noch online auf. Seit dem 21. Januar 2011 ist das Museum mit einer neuen Ausstellung im ehemaligen Café Warschau in der Karl-Marx-Allee präsent. Ich war über den repräsentativen Bau erstaunt und begeistert. Voller Vorfreude betrat ich die Räume. Die Sammlung des Computerspielemuseums ist Eigentum des Fördervereins für Jugend und Sozialarbeit e.V., das neue Museum selbst wird von der Gameshouse GmbH betrieben.

Ich streifte durch die Ausstellung mit den zahlreichen Geräte hinter Glas. Als erstes stieß ich auf meine alten Gefährten: Commodore C64, Atari 2600, GameBoy oder Mac Classic. Auch ein Apple II mit Original Woz-Unterschrift war da. Zu jedem der Geräte könnte ich meine Geschichte erzählen, meine persönlichen Erinnerungen an das frühe Siliconzeitalter, als ich ein Fan der 8-Bit-Spiele war. Ich habe früher schon mal über meine Liebe zu den 8-Bit-Spielen geschrieben. Es ist enorm wichtig gewesen, dass ich mich für Computerspiele interessiert habe. Hier öffnete sich das Zeitalter der Digitalisierung. Als Teenager bekam ich von meinen Eltern meinen ersten HomeComputer geschenkt, es war ein Sinclair ZX 81. Ich schielte allerdings schon auf einen C64, weil meine Kumpels den Brotkasten auch hatten und ich mehr anstellen konnte als mit den ZX 81. Vor allem konnte ich Spiele zocken. In einem Einkaufszentrum entdeckten meine Eltern den C64, der zum Weihnachtsgeschäft 1985 reduziert wurde. Meine Eltern riefen mich über einen Fernsprecher zu Hause an und ich gab meine Weihnachtsbestellung auf. Aus Kostengründen bekam ich kein Diskettenlaufwerk, sondern eine Datasette.

Indizierte Kunst: River Raid
Spiele zockte ich auch auf dem Atari 2600 weiterhin – und im Computerspielemuseum stieß ich auf das schreckliche ET – der Außerirdische. Schlechtes, schlechtes Spiel, dessen Spielprinzip ich damals und heute nicht verstanden habe. Und ich entdeckte River Raid, das mir als Kind ziemlich Ärger einbrachte. Es ist Activision-Spiel, das 1984 von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien indiziert wurde. Ich kaufte das Spiel normal im Handel (ohne 18 Jahre zu sein) und spielte es zu Hause. Mein Papa bekam mit, dass das Spiel als jugendgefährdend eingestuft war und stellte mich zur Rede. Am Ende zockten wir beide das Spiel vor dem heimischen Grundig-Fernseher und hatten unseren Spaß, mein Papa und ich. Im Computerspielemuseum hing die Begründung für die Indizierung aus. „Das Videospiel River Raid ist kriegsverherrlichend und -verharmlosend. Wie der Antragsteller zurecht hervorhebt, soll sich der Spieler in die Rolle eines kompromisslosen Kämpfers und Vernichters hineindenken. Das geht klar aus der Spielanleitung hervor. Scharfschützenqualitäten sind im Spiel gefordert. Der Abschuss eines gegnerischen Tankers, Hubschraubers, Treibstofflagers oder Jets bringen bis zu 100 Punkte, die Vernichtung einer gegnerischen Brücke 500. Die Anwendung kriegerischer Gewalt wird belohnt. Wer die meisten Ziele zerstört hat, bekommt die meisten Punkte.“ Selten so gelacht. Noch heute habe ich eine Originalverpackte Version von River Raid zu Hause und werde sie feierlich irgendwann entdecken.

River Raid - ein Hammerspiel

River Raid – ein Hammerspiel

Die Ausstellung im Computerspielemuseum ist interaktiv gestaltet – vom ersten Röhrenungetüm bis zur jüngsten Hightech-Konsole. Eindruck machte auf mich auch eine Spielhölle. Verschiedene Arcademaschinen standen herum und luden zum Zocken ein. Ich spielte mal wieder Frogger – oh Mann, was habe ich Frogger geliebt und viel Geld versenkt. Und dann war auch Asteroid. Schwarzweiß mit dröhnenderen Bass fasziniert mich das Spiel noch heute. Und ich habe noch immer Schwierigkeiten mit der Steuerung und rase mit Beschleunigung in einen Felsbrocken hinein. Game over.

Kommunikation mit dem Computer durch Joseph Weizenbaum
Als Jugendlicher beachtete ich Joseph Weizenbaum nicht und als heutiger Referent für IT-Themen war ich begeistert, in dem Berliner Museum auf Eliza von 1966 zu treffen. Eliza war Teil von Joseph Weizenbaums Forschung im Bereich Mensch-Maschine-Kommunikation. Seine Idee, den Computer ein Gespräch simulieren zu lassen, sorgte damals international für Aufsehend markiert einen wichtigen Wendepunkt im Verhältnis zu Computern. Heute sind Social Bots überall anzutreffen – Weizenbaum sah es 1966 mit Eliza voraus.

Eliza von Joseph Weizenbaum

Eliza von Joseph Weizenbaum

Künstler Chris Hülsbeck
Und dann immer wieder die Frage: Sind Spieleentwickler auch Künstler? Ohne Zweifel ja: Sie sind Künstler. So gibt es eine Ecke in Berlin in der Score für Computerspiele darstellt werden. Chris Hülsbeck mit seinem 1991 komponierten Turrican Soundtrack. Noch heute lebt Chris Hülsbeck von diesem Ruhm und ich werde ihn bald wieder treffen. Seine Turrican Anthology, eine komplette Neueinspielung, ist heute wegweisend. Turrican II war nicht nur ein zu seiner Zeit sehr erfolgreiches Spiel aus Deutschland, sondern auch eines der ersten, dessen Soundtrack schnell Kultstatus erreichte. Es ist Kultur pur. Entwickelt und komponiert hat ihn Chris Hülsbeck, der zusammen mit Jochen Hippel die sogenannte 7-Voice-Routine programmierte. So konnte der eigentlich nur vierstimmige Amiga-Computer siebenstimmig betrieben werden. Auch dem ursprünglichen nur dreistimmigen C64 entlockte Hülsbeck fünf Stimmen.

Musiktipp: Turrican II – the orchestral Album von Chris Huelsbeck

10. April 2017
Meine Box trägt die Nummer 529.

Meine Box trägt die Nummer 529.

Als Retrogamer wandelt sich mein Sammlerinteresse. Zunächst war ich an den Spielen meiner Jugend interessiert – allen voran an den Spielen des Atari 2600. Ich mag die Konsole und ich mag die Spiele. Der Atari 2600 war mein Einstieg in die Welt der Videogames – oder Telespiele, wie es damals hieß. ES kam der C64 und viele andere Kisten folgten.
Je mehr ich mich mit dem Phänomen Videospiele beschäftigte, desto mehr kam auch eine andere Sammelleidenschaft zu Tage. Ich liebe Soundtracks und Scores zu Filmen. Nun kommen immer der Soundtracks zu Games dazu, die ich für ein wertvolles, aber leider unterschätztes Kulturgut halte. Wenn der Soundtrack nicht stimmt, stimmt das Feeling im Spiel nicht. Und wenn ich in Deutschland von Gamessoundtracks spreche, dann darf der Name Chris Huelsbeck nicht fehlen. Für mich ist Chris Huelsbeck einer der großen Männer der Soundtrackmusik. Er vertonte viele Spiele – aber vor allem vertonte er Turrican II. Über Kickstarter habe ich die große Kollektion des Soundtracks erworben und dieser Tage traf auch der Ergebnis der nächste Kickstarter-Kampagne ein: Turrican II – the orchestral Album.


Meine Box trägt die Nummer 529 der auf 1000 Kopien limitierten Box. Der Inhalt: Ein Doppelalbum auf Vinyl, eine CD und Artwork im LP-Format. Ich hoffe, Chris Huelsbeck einmal persönlich zu treffen, um ihm für sein Gesamtwerk zu danken und er muss ein Artwork unterschreiben. Auf der GamesCom im vergangenen Jahr habe ich ihn leider verpasst – vielleicht klappt es dieses Mal in Köln oder beim Deutschen Computerspielpreis in Berlin. Es wäre mir eine Ehre. Das Album Turrican II – the orchestral Album erschien zum 25. Geburtstag des Spiels auf dem Amiga. Zur Musik muss ich eigentlich nichts mehr schreiben. Turrican II ist ein Klassiker, die Musik dazu ebenso. Und die orchestrale Version ist wieder eine weitere Variation dieses Klassikers. Hören und Genießen – nicht mehr, nicht weniger.
Das Orchester auf diesem Album ist das Norrköping Symphony Orchestra und die Musik wurde Oktober/November 2016 aufgenommen und gemixt. Ich hatte bis dato noch nie etwas von dem Norrköping Symphony Orchestra aus Schweden gehört, gestehe aber auch zu, dass ich ein Banause bin. Es wurde 1912 gegründet und umfasst heute 81 Musiker.

Hier das Unboxing:

 

Buchtipp: Commodore 64 a Visual Commpendium

3. Januar 2016

C64Book

Ich bekenne, ich hänge weiterhin am Retrotropf. Mit meinen Kindern habe ich meinen alten digitalen Brotkasten wieder ausgepackt. Die Datasette und der 4-Farbplotter waren auch dabei. Via Simon’s Basic spielte ich ein paar Programme ein und schwelgte in alten Zeiten. Daher kaufte ich mir ein Bilderbuch, das meine Retrosehnsucht verstärkt. Commodore 64: a Visual Commpendium ist eine Reise in meine Gamer-Vergangenheit.


Im September 2014 erschien das hübsche 232seitige Buch voller Screenshots in Großbritannien. Ich weiß, solche Bücher gibt es viele und die Puristen werden sich sofort melden. Einige dieser Bücher davon habe ich bereits in diesem Blog besprochen wie Push Start. Aber irgendwie hatte ich wieder Lust auf diese alten C64-Abenteuer. Im Geiste höre ich den 8 Bit-Sound, erinnere mich an die Pixelgrafik. Es ist schon komisch, viele dieser Spiele liegen etliche Jahre zurück und dennoch erinnere ich mich daran, wie fasziniert sie damals für mich waren. Natürlich die Grafik an meiner PlayStation 4 ist besser, doch sind die Spiele wirklich besser geworden? Auf die Spielidee kommt es an, nicht unbedingt ob die grafische Umsetzung besser ist. Es ist wie beim Film: Auf die Handlung, auf die Schauspieler, auf die Inszenierung kommt es an – nicht auf CGI oder Renderings.


Das Buch mit Spielen des Commodore 64 war der Start einer ganzen Reihe von Retrobüchern bei Bitmapbooks. Es folgte ein Buch über den Amiga und im Dezember 2015 sogar ein Buch Sinclair ZX Spectrum. Die Idee der Buchreihe ist simpel, aber genial. Die Herausgeber haben Spieleentwickler und Programmierer befragt, die mit dem C64 und dessen Spielen aufgewachsen sind. Diese Statements sind kurz, leicht zu lesen und sind vor allem sehr persönlich. In Kombination mit den Screenshots schaffen sie die richtige Wohlfühlatmosphäre für Retrogamer. Es geht nicht um die Versionsgeschichte, sondern es geht um persönliche Erinnerungen aus dem frühen Silikonzeitalter.
Ich werde also noch ein paar Tage in der Vergangenheit schwelgen und mir das Buch Commodore 64: a Visual Commpendium durchsehen, kleine Geschichten lesen und dann wieder an meine Arbeit gehen.

Constantin Gillies: Ein Kind der achtziger Jahre

8. Juni 2010

Mit dem Fernseher sei er aufgewachsen, zum Lesen kam er erst viel später. Sehr ehrlich ist Sachbuch- und Romanautor Constantin Gillies in diesem Videointerview. Sein neuer Roman „Der Bug“ ist im CSW-Verlag erschienen und wird wohl wie sein Vorgänger „Extraleben“ ein Erfolg. Zu wünschen wäre es dem Buch. Es richtet sich vor allem an IT-Nerds, die in den achtziger Jahren mit dem C64 und Amiga sozialisiert worden sind. Ach ja: Und gespielt wird auch: Doom ist sein Lieblingsspiel – voll politisch unkorrekt.

Constantin Gillies

Constantin Gillies

Buchkritik: Der Bug von Constantin Gillies

7. Juni 2010

Selten habe ich mich auf eine Buchfortsetzung so gefreut, wie in diesem Fall. „Der Bug“ von Constantin Gillies. Vorsicht Suchtgefahr müsste eigentlich auf dem Cover als Warnung kleben – allerdings Suchtgefahr nur für Leute, die in den achtziger Jahren der Sucht des C 64 und Co erlegen sind. Für uns, die die Einführung des digitalen Zeitalters im Kinderzimmer mit unseren ZX 81, Atari 2600 oder dem Volkscomputer Commodore 64 erlebt haben – eben für uns ist dieses Buch geschrieben, die Nostalgiker der IT. Freunde, dieses Buch ist Pflichtliteratur, genauso wie das Erstlingswerk von Gillies „Extraleben“. Eine Kritik zu Extraleben gibt es übrigens hier im Blog.

Die Story ist eigentlich Nebensache und dient nur dazu, Geschichten und Anekdoten aus der digitalen Frühphase zu erzählen. Es ist eine Geschichte vom Erwachsenwerden, Freundschaft und Sehnsucht nach der aufregenden Computer-Pionierzeit. Dazu gibt es Erinnerungen und Zitate aus Werbeclips und Filmklassikern. Hier gibt es eine Leseprobe_DerBug–Kapitel000A-000D zum Lesen. Bestes Beispiel, bei dem ich richtig laut gelacht habe: „Dieses Schiff den Korsalflug in weniger als 12 Parsec gemacht“. Wer sich an dieses Zitat erinnert, darf weiterlesen und genießen. Erzählt wird im Stile von Holmes und Watson. Der Ich-Erzähler stellt die blöden Fragen und der Geek gibt die Antworten. Was bei Conan Doyle funktioniert hat, klappt bei Gillies auch – so schwer ist das literarische Stilmittel nicht.

Danke an Constantin Gillies und seinen Verleger Enno Coners vom CSW-Verlag für eine Erinnerung an meine Jugend in Form des Todespokes. Genau wie die Nerd-Helden im Buch diskutierten wir zu C64-Zeiten über den legendären Todespoke. Diese Eingabe von Zahlen sollte den Chip des C64 zerstören. Aber wir trauten uns nicht, den Code einzugeben, um unsere teuren von Mama und Papa erbettelten Rechner zu vernichten. Danke für die Aufklärung, dass es den Todespoke nicht gibt. Damit ist eine wichtige Frage meine Jugend geklärt.

Ich kann das Buch „Der Bug“ aus voller Überzeugung empfehlen. Alle Nerds aufgepasst. Kauft euch dieses Buch und schwelgt in Erinnerungen für ein paar Stunden und kehrt dann wieder hinter eure Kisten zurück – mit einem Lächeln im Gesicht. Ihr wisst jetzt, dass es den Todespoke nicht gegeben hat.

Ein extra Dankeschön an Enno Coners, dessen Presseinfos im Stile der alten Zeit daherkamen: Der Waschzettel war auf Zebrapapier und die CD lag in einer Diskettenverpackung. Alles war verpackt in Speicherfolie – köstlich. Das machte mir die Wahl nicht schwer, welches Buch ich aus dem Stapel der Rezensionen wählen sollte.

Der Bug ist das neue Buch von Constantin Gillies.

Der Bug ist das neue Buch von Constantin Gillies.

Ausflugtipp: Besuch bei alten Rechnern

29. April 2010

Am Wochenende muss meine Frau ganz besonders auf mich aufpassen, dass ich nicht in Versuchung gerate. Nein, nicht wegen andere Frauen, sondern wegen alter Computer-Hardware. Am Wochenende findet in München wieder einmal das Vintage Computer Festival statt und ich möchte wieder mit dabei sein. Es ist zum elften Mal in der Landeshauptstadt und ich war schon ein paar Mal dabei. Das VCFe widmet sich in jedem Jahr einem Schwerpunktthema. Diesmal ist es: (Online-)kommunikation: Endlich wieder Reden.

Zunächst reizt mich die Ausstellung. Hier sind oftmals verschrobene Typen (mit allem Respekt) und es lässt sich prima Fachsimpeln über alte Rechner. Meine älteste Maschine ist eine alte Lisa von Apple, die noch voll funktionstüchtig ist. Ich freu mich, gleichgesinnte Kollegen zu treffen und in alten Zeiten zu schwelgen. Interessant sind auch die Vorträge. In einer Reihe von thematisch gegliederten Vorträgen werden einzelne Systeme detailliert vorgestellt, kontroverse Fragen im heutigen Licht neu betrachtet sowie einzelne interessante Entwicklungen der Vergangenheit vorgestellt. Ich freu mich vor allem über einen Vortrag von Jan Zottmann über Musik aus klassischen Computerspielen. Die Musik aus alten Computerspielen ist alles andere als vergessen. Heute gibt im Internet eine ebenso aktive wie kreative Community, in der die Klänge aus den Tagen von C64, ST, Amiga und Co. verehrt werden – Komponisten wie Chris Hülsbeck (Turrican, Giana Sisters), Jochen Hippel (Wings of Death) oder Jim Cuomo (Defender of the Crown) genießen Kult-Status und landen gelegentlich sogar auf CD-Compilations.

Die Veranstalter schreiben so nett: „Also lasst uns zurückkehren in die guten alten Tage, als Hacker noch keine Sicherheitsberater, Bytes noch keine Megabytes und kleine grüne Männchen noch kleine gruene Maennchen waren!“