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Rückblick auf meine Matinee: The Breakfast Club

21. August 2026

„The Breakfast Club“ ist weit mehr als ein Jugendfilm der 80er-Jahre. Es ist ein Film über das Erwachsenwerden, über den Druck von Eltern, Schule und Gesellschaft, über Einsamkeit, Unsicherheit und den Wunsch, endlich gesehen zu werden. Regisseur John Hughes schafft es, mit wenigen Räumen und einer scheinbar einfachen Ausgangssituation ein zeitloses Kammerspiel über Jugend, Identität und Verletzlichkeit zu erzählen. Ich durfte meine Matinee im Scala über den Film halten. Die nächste Matinee findet am Sonntag 30. August mit dem John Hughes-Film Ferris macht blau statt. Karten gibt es hier.

Um was gehts? Ein Samstag in der Schule. Fünf Jugendliche, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben wollen. Ein Streber, ein Rebell, eine Prinzessin, ein Sportler und eine Außenseiterin. Sie alle müssen nachsitzen – und glauben zunächst, genau zu wissen, wer die anderen sind. Doch im Laufe dieses einen Tages bröckeln die Fassaden. Aus Vorurteilen werden Gespräche, aus Abwehr wird Nähe, aus Rollenbildern werden Menschen. Der Film lebt von seinen Figuren. Jede und jeder von ihnen scheint zunächst ein Klischee zu sein: Brian, der pflichtbewusste Musterschüler; Bender, der aufmüpfige Provokateur; Claire, das beliebte Mädchen aus gutem Haus; Andrew, der erfolgreiche Sportler; und Allison, die stille Außenseiterin. Doch je länger sie miteinander eingeschlossen sind, desto klarer wird: Hinter jeder Maske steckt Angst. Angst, nicht zu genügen. Angst, enttäuscht zu werden. Angst, nicht dazuzugehören. Hier die Aufzeichnung meines Vortrags.

Gerade deshalb wirkt „The Breakfast Club“ bis heute so stark. Der Film nimmt junge Menschen ernst. Er belächelt ihre Probleme nicht, sondern zeigt, wie schwer es sein kann, in eine Rolle gedrängt zu werden – und wie befreiend es ist, diese Rolle für einen Moment abzulegen. Dabei ist der Film mal witzig, mal bitter, mal rebellisch und immer überraschend ehrlich.

Die nächste Matinee findet am Sonntag 30. August mit dem John Hughes-Film Ferris macht blau statt. Karten gibt es hier.

The Breakfast Club – Matinee am 12. Juli im Scala Fürstenfeldbruck

10. Juli 2026

Ein Samstag in der Schule. Fünf Jugendliche, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben wollen. Ein Streber, ein Rebell, eine Prinzessin, ein Sportler und eine Außenseiterin. Sie alle müssen nachsitzen – und glauben zunächst, genau zu wissen, wer die anderen sind. Doch im Laufe dieses einen Tages bröckeln die Fassaden. Aus Vorurteilen werden Gespräche, aus Abwehr wird Nähe, aus Rollenbildern werden Menschen. Ich bespreche und zeige den Teenie-Klassiker The Breakfast Club in meiner Matinee am 12. Juli im Scala Fürstenfeldbruck. Karten gibt es hier.

„The Breakfast Club“ ist weit mehr als ein Jugendfilm der 80er-Jahre. Es ist ein Film über das Erwachsenwerden, über den Druck von Eltern, Schule und Gesellschaft, über Einsamkeit, Unsicherheit und den Wunsch, endlich gesehen zu werden. Regisseur John Hughes schafft es, mit wenigen Räumen und einer scheinbar einfachen Ausgangssituation ein zeitloses Kammerspiel über Jugend, Identität und Verletzlichkeit zu erzählen.

Der Film lebt von seinen Figuren. Jede und jeder von ihnen scheint zunächst ein Klischee zu sein: Brian, der pflichtbewusste Musterschüler; Bender, der aufmüpfige Provokateur; Claire, das beliebte Mädchen aus gutem Haus; Andrew, der erfolgreiche Sportler; und Allison, die stille Außenseiterin. Doch je länger sie miteinander eingeschlossen sind, desto klarer wird: Hinter jeder Maske steckt Angst. Angst, nicht zu genügen. Angst, enttäuscht zu werden. Angst, nicht dazuzugehören.

Gerade deshalb wirkt „The Breakfast Club“ bis heute so stark. Der Film nimmt junge Menschen ernst. Er belächelt ihre Probleme nicht, sondern zeigt, wie schwer es sein kann, in eine Rolle gedrängt zu werden – und wie befreiend es ist, diese Rolle für einen Moment abzulegen. Dabei ist der Film mal witzig, mal bitter, mal rebellisch und immer überraschend ehrlich.

Unvergessen ist auch die Musik: „Don’t You (Forget About Me)“ von Simple Minds wurde zur Hymne einer ganzen Generation. Der Song fasst perfekt zusammen, worum es in diesem Film geht: um den Wunsch, nicht vergessen, nicht übersehen, nicht auf ein Etikett reduziert zu werden.

„The Breakfast Club“ ist Kult, weil er eine einfache Wahrheit erzählt: Niemand ist nur das, was andere in ihm sehen. Dieser Film ist ein Plädoyer für Offenheit, Empathie und den Mut, hinter die Oberfläche zu blicken. Ein Klassiker, der Jugendliche berührt, Erwachsene an ihre eigene Schulzeit erinnert und bis heute zeigt, wie viel Kraft in einem echten Gespräch liegen kann.

Ein Film für alle, die wissen wollen, warum manche Geschichten nicht altern – sondern mit jeder Generation neu verstanden werden. Ich bespreche und zeige den Teenie-Klassiker The Breakfast Club in meiner Matinee am 12. Juli im Scala Fürstenfeldbruck. Karten gibt es hier.

Constantin Gillies: Ein Kind der achtziger Jahre

8. Juni 2010

Mit dem Fernseher sei er aufgewachsen, zum Lesen kam er erst viel später. Sehr ehrlich ist Sachbuch- und Romanautor Constantin Gillies in diesem Videointerview. Sein neuer Roman „Der Bug“ ist im CSW-Verlag erschienen und wird wohl wie sein Vorgänger „Extraleben“ ein Erfolg. Zu wünschen wäre es dem Buch. Es richtet sich vor allem an IT-Nerds, die in den achtziger Jahren mit dem C64 und Amiga sozialisiert worden sind. Ach ja: Und gespielt wird auch: Doom ist sein Lieblingsspiel – voll politisch unkorrekt.

Constantin Gillies

Constantin Gillies

Buchkritik: Der Bug von Constantin Gillies

7. Juni 2010

Selten habe ich mich auf eine Buchfortsetzung so gefreut, wie in diesem Fall. „Der Bug“ von Constantin Gillies. Vorsicht Suchtgefahr müsste eigentlich auf dem Cover als Warnung kleben – allerdings Suchtgefahr nur für Leute, die in den achtziger Jahren der Sucht des C 64 und Co erlegen sind. Für uns, die die Einführung des digitalen Zeitalters im Kinderzimmer mit unseren ZX 81, Atari 2600 oder dem Volkscomputer Commodore 64 erlebt haben – eben für uns ist dieses Buch geschrieben, die Nostalgiker der IT. Freunde, dieses Buch ist Pflichtliteratur, genauso wie das Erstlingswerk von Gillies „Extraleben“. Eine Kritik zu Extraleben gibt es übrigens hier im Blog.

Die Story ist eigentlich Nebensache und dient nur dazu, Geschichten und Anekdoten aus der digitalen Frühphase zu erzählen. Es ist eine Geschichte vom Erwachsenwerden, Freundschaft und Sehnsucht nach der aufregenden Computer-Pionierzeit. Dazu gibt es Erinnerungen und Zitate aus Werbeclips und Filmklassikern. Hier gibt es eine Leseprobe_DerBug–Kapitel000A-000D zum Lesen. Bestes Beispiel, bei dem ich richtig laut gelacht habe: „Dieses Schiff den Korsalflug in weniger als 12 Parsec gemacht“. Wer sich an dieses Zitat erinnert, darf weiterlesen und genießen. Erzählt wird im Stile von Holmes und Watson. Der Ich-Erzähler stellt die blöden Fragen und der Geek gibt die Antworten. Was bei Conan Doyle funktioniert hat, klappt bei Gillies auch – so schwer ist das literarische Stilmittel nicht.

Danke an Constantin Gillies und seinen Verleger Enno Coners vom CSW-Verlag für eine Erinnerung an meine Jugend in Form des Todespokes. Genau wie die Nerd-Helden im Buch diskutierten wir zu C64-Zeiten über den legendären Todespoke. Diese Eingabe von Zahlen sollte den Chip des C64 zerstören. Aber wir trauten uns nicht, den Code einzugeben, um unsere teuren von Mama und Papa erbettelten Rechner zu vernichten. Danke für die Aufklärung, dass es den Todespoke nicht gibt. Damit ist eine wichtige Frage meine Jugend geklärt.

Ich kann das Buch „Der Bug“ aus voller Überzeugung empfehlen. Alle Nerds aufgepasst. Kauft euch dieses Buch und schwelgt in Erinnerungen für ein paar Stunden und kehrt dann wieder hinter eure Kisten zurück – mit einem Lächeln im Gesicht. Ihr wisst jetzt, dass es den Todespoke nicht gegeben hat.

Ein extra Dankeschön an Enno Coners, dessen Presseinfos im Stile der alten Zeit daherkamen: Der Waschzettel war auf Zebrapapier und die CD lag in einer Diskettenverpackung. Alles war verpackt in Speicherfolie – köstlich. Das machte mir die Wahl nicht schwer, welches Buch ich aus dem Stapel der Rezensionen wählen sollte.

Der Bug ist das neue Buch von Constantin Gillies.

Der Bug ist das neue Buch von Constantin Gillies.