Posts Tagged ‘Coming-of-Age’

Ferris macht blau – Matinee am 30. August im Scala Fürstenfeldbruck

29. August 2026

Manchmal muss man einfach aussteigen. Aus dem Stundenplan, aus den Erwartungen, aus dem ganz normalen Wahnsinn des Alltags. Genau das macht Ferris Bueller – und zwar mit einer solchen Mischung aus Charme, Dreistigkeit und Lebensfreude, dass „Ferris macht blau“ auch Jahrzehnte nach seiner Premiere nichts von seiner unwiderstehlichen Energie verloren hat. Daher präsentiere ich diesen Teenie-Klassiker der 80er in meiner Matinee am Sonntag, 30. August im Scala Fürstenfeldbruck. Karten gibt es hier.

John Hughes’ Kultkomödie aus dem Jahr 1986 ist weit mehr als eine Geschichte über einen Schüler, der keine Lust auf Unterricht hat. Es ist eine Liebeserklärung an die Freiheit, an die Freundschaft und an jene kostbaren Augenblicke, in denen man beschließt, das Leben nicht auf später zu verschieben.

Ferris Bueller, gespielt von Matthew Broderick, ist der König des Schulschwänzens. Während seine Eltern glauben, ihr Sohn liege schwer krank im Bett, hat Ferris längst einen perfekten Plan geschmiedet. Gemeinsam mit seiner Freundin Sloane und seinem besten Freund Cameron macht er sich auf den Weg nach Chicago. Und weil ein gewöhnlicher Ausflug natürlich nicht reicht, gehört auch der kostbare Ferrari von Camerons Vater zum Programm.

Was folgt, ist einer der berühmtesten Tage der Filmgeschichte. Ferris und seine Freunde besuchen ein Baseballspiel, genießen ein vornehmes Restaurant, entdecken Kunst im Museum und stürzen sich mitten hinein ins pulsierende Leben der Großstadt. Ferris übernimmt sogar eine Parade und verwandelt „Twist and Shout“ in eine mitreißende Hymne auf die pure Lebensfreude. Gleichzeitig setzt Schuldirektor Ed Rooney alles daran, den vermeintlich kranken Schüler auf frischer Tat zu ertappen – und schlittert dabei von einer Katastrophe in die nächste.

Doch hinter all dem anarchischen Spaß steckt überraschend viel Gefühl. Vor allem Cameron macht „Ferris macht blau“ zu mehr als einer Teenagerkomödie. Während Ferris scheinbar unbeschwert durchs Leben tanzt, trägt sein bester Freund Ängste und Unsicherheiten mit sich herum. Für ihn wird dieser verrückte Tag zu einer Befreiung. Am Ende geht es deshalb nicht nur darum, die Schule zu schwänzen. Es geht darum, den Mut zu finden, das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen.

John Hughes trifft dabei einen Ton, der nur selten so perfekt gelungen ist: frech und warmherzig, überdreht und melancholisch, romantisch und rebellisch zugleich. Ferris spricht direkt mit dem Publikum, durchbricht die vierte Wand und macht uns zu seinen Mitverschwörern. Wir schauen ihm nicht einfach beim Blaumachen zu – wir machen gewissermaßen mit.

Und natürlich besitzt der Film einen unschätzbaren Vorteil: Er macht einfach gute Laune. Das Chicago der 1980er Jahre wird zur riesigen Spielwiese, der Ferrari zum Symbol einer verbotenen Freiheit und Ferris selbst zum Botschafter einer ebenso einfachen wie zeitlosen Botschaft: Das Leben wartet nicht.

Darin liegt vielleicht das Geheimnis, warum „Ferris macht blau“ bis heute so hervorragend funktioniert. Hinter der Komödie steckt eine Wahrheit, die mit zunehmendem Alter sogar an Bedeutung gewinnt. Termine, Verpflichtungen, Arbeit und Alltag können unsere Tage bestimmen – und plötzlich stellen wir fest, wie schnell die Jahre vergangen sind.

„Ferris macht blau“ ist 1980er-Jahre-Kino in seiner schönsten Form: witzig, romantisch, rebellisch und voller Lebensfreude. Ein Kultfilm über Freundschaft und Freiheit – und eine Einladung, das Leben nicht an sich vorbeiziehen zu lassen.

Oder wie Ferris es auf den Punkt bringt: Das Leben bewegt sich ziemlich schnell. Wer nicht ab und zu innehält und sich umsieht, könnte es verpassen. In meiner Matinee am Sonntag 30. August im Scala Fürstenfeldbruck. Karten gibt es hier.

Rückblick auf meine Matinee: The Breakfast Club

21. August 2026

„The Breakfast Club“ ist weit mehr als ein Jugendfilm der 80er-Jahre. Es ist ein Film über das Erwachsenwerden, über den Druck von Eltern, Schule und Gesellschaft, über Einsamkeit, Unsicherheit und den Wunsch, endlich gesehen zu werden. Regisseur John Hughes schafft es, mit wenigen Räumen und einer scheinbar einfachen Ausgangssituation ein zeitloses Kammerspiel über Jugend, Identität und Verletzlichkeit zu erzählen. Ich durfte meine Matinee im Scala über den Film halten. Die nächste Matinee findet am Sonntag 30. August mit dem John Hughes-Film Ferris macht blau statt. Karten gibt es hier.

Um was gehts? Ein Samstag in der Schule. Fünf Jugendliche, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben wollen. Ein Streber, ein Rebell, eine Prinzessin, ein Sportler und eine Außenseiterin. Sie alle müssen nachsitzen – und glauben zunächst, genau zu wissen, wer die anderen sind. Doch im Laufe dieses einen Tages bröckeln die Fassaden. Aus Vorurteilen werden Gespräche, aus Abwehr wird Nähe, aus Rollenbildern werden Menschen. Der Film lebt von seinen Figuren. Jede und jeder von ihnen scheint zunächst ein Klischee zu sein: Brian, der pflichtbewusste Musterschüler; Bender, der aufmüpfige Provokateur; Claire, das beliebte Mädchen aus gutem Haus; Andrew, der erfolgreiche Sportler; und Allison, die stille Außenseiterin. Doch je länger sie miteinander eingeschlossen sind, desto klarer wird: Hinter jeder Maske steckt Angst. Angst, nicht zu genügen. Angst, enttäuscht zu werden. Angst, nicht dazuzugehören. Hier die Aufzeichnung meines Vortrags.

Gerade deshalb wirkt „The Breakfast Club“ bis heute so stark. Der Film nimmt junge Menschen ernst. Er belächelt ihre Probleme nicht, sondern zeigt, wie schwer es sein kann, in eine Rolle gedrängt zu werden – und wie befreiend es ist, diese Rolle für einen Moment abzulegen. Dabei ist der Film mal witzig, mal bitter, mal rebellisch und immer überraschend ehrlich.

Die nächste Matinee findet am Sonntag 30. August mit dem John Hughes-Film Ferris macht blau statt. Karten gibt es hier.

The Breakfast Club – Matinee am 12. Juli im Scala Fürstenfeldbruck

10. Juli 2026

Ein Samstag in der Schule. Fünf Jugendliche, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben wollen. Ein Streber, ein Rebell, eine Prinzessin, ein Sportler und eine Außenseiterin. Sie alle müssen nachsitzen – und glauben zunächst, genau zu wissen, wer die anderen sind. Doch im Laufe dieses einen Tages bröckeln die Fassaden. Aus Vorurteilen werden Gespräche, aus Abwehr wird Nähe, aus Rollenbildern werden Menschen. Ich bespreche und zeige den Teenie-Klassiker The Breakfast Club in meiner Matinee am 12. Juli im Scala Fürstenfeldbruck. Karten gibt es hier.

„The Breakfast Club“ ist weit mehr als ein Jugendfilm der 80er-Jahre. Es ist ein Film über das Erwachsenwerden, über den Druck von Eltern, Schule und Gesellschaft, über Einsamkeit, Unsicherheit und den Wunsch, endlich gesehen zu werden. Regisseur John Hughes schafft es, mit wenigen Räumen und einer scheinbar einfachen Ausgangssituation ein zeitloses Kammerspiel über Jugend, Identität und Verletzlichkeit zu erzählen.

Der Film lebt von seinen Figuren. Jede und jeder von ihnen scheint zunächst ein Klischee zu sein: Brian, der pflichtbewusste Musterschüler; Bender, der aufmüpfige Provokateur; Claire, das beliebte Mädchen aus gutem Haus; Andrew, der erfolgreiche Sportler; und Allison, die stille Außenseiterin. Doch je länger sie miteinander eingeschlossen sind, desto klarer wird: Hinter jeder Maske steckt Angst. Angst, nicht zu genügen. Angst, enttäuscht zu werden. Angst, nicht dazuzugehören.

Gerade deshalb wirkt „The Breakfast Club“ bis heute so stark. Der Film nimmt junge Menschen ernst. Er belächelt ihre Probleme nicht, sondern zeigt, wie schwer es sein kann, in eine Rolle gedrängt zu werden – und wie befreiend es ist, diese Rolle für einen Moment abzulegen. Dabei ist der Film mal witzig, mal bitter, mal rebellisch und immer überraschend ehrlich.

Unvergessen ist auch die Musik: „Don’t You (Forget About Me)“ von Simple Minds wurde zur Hymne einer ganzen Generation. Der Song fasst perfekt zusammen, worum es in diesem Film geht: um den Wunsch, nicht vergessen, nicht übersehen, nicht auf ein Etikett reduziert zu werden.

„The Breakfast Club“ ist Kult, weil er eine einfache Wahrheit erzählt: Niemand ist nur das, was andere in ihm sehen. Dieser Film ist ein Plädoyer für Offenheit, Empathie und den Mut, hinter die Oberfläche zu blicken. Ein Klassiker, der Jugendliche berührt, Erwachsene an ihre eigene Schulzeit erinnert und bis heute zeigt, wie viel Kraft in einem echten Gespräch liegen kann.

Ein Film für alle, die wissen wollen, warum manche Geschichten nicht altern – sondern mit jeder Generation neu verstanden werden. Ich bespreche und zeige den Teenie-Klassiker The Breakfast Club in meiner Matinee am 12. Juli im Scala Fürstenfeldbruck. Karten gibt es hier.

Rückblick auf meine Matinee: Harold & Maude (1971)

2. Mai 2026

Manche Filme berühren leise – und bleiben für immer. Harold and Maude ist so ein Film. Eine zarte, ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen einem jungen Mann, der vom Tod besessen ist, und einer fast 80-jährigen Frau, die das Leben in jeder Sekunde feiert. Ich präsentierte den Film bei einer Sondermatinee zum Tode des Hauptdarstellers Bud Cort im Scala Fürstenfeldbruck. Die nächste Matinee ist wieder eine Komödie mit Unternehmen Petticoat am Sonntag, 10. Mai um 10:45 Uhr. Karten gibt es hier.

Was zunächst provoziert oder irritiert, entfaltet sich zu einer zutiefst menschlichen Erzählung über Freiheit, Mut und die Kraft, anders zu sein. Hier die Aufzeichnung meines Vortrags:

Harold lebt in einer Welt aus schwarzem Humor und inszenierten Suiziden, gefangen in Gleichgültigkeit und innerer Leere. Dann trifft er Maude – unkonventionell, lebenshungrig, voller Wärme. Sie stiehlt Autos, pflanzt Bäume, tanzt, lacht und stellt Regeln infrage. Vor allem aber zeigt sie Harold, dass jeder Tag ein Geschenk ist und dass es Mut braucht, wirklich man selbst zu sein.

Begleitet von den poetischen Songs von Cat Stevens (heute Yusuf/Cat Stevens) entfaltet sich eine Geschichte, die zugleich melancholisch und tröstlich ist. Der Film spricht von Vergänglichkeit, ohne traurig zu sein, und von Liebe, ohne kitschig zu werden. Er erinnert uns daran, dass das Leben nicht gemessen wird an Konventionen oder Erwartungen – sondern an Intensität, Echtheit und Herz.

Harold and Maude ist kein lauter Film. Er flüstert. Und genau deshalb trifft er so tief. Die nächste Matinee ist wieder eine Komödie mit Unternehmen Petticoat am Sonntag, 10. Mai um 10:45 Uhr. Karten gibt es hier.

Und hier mein Nachruf auf Bud Cort:

Fankritik: Star Trek Starfleet Academy

24. Januar 2026

„Star Trek: Starfleet Academy“ ist eine glatt produzierte, aber extrem formelhafte Jugendserie im Star‑Trek‑Gewand, die eher für Paramounts Zielgruppe „Teens mit Handy in der Hand“ gebaut wurde als für Fans, die mit Kirk, Picard oder Sisko älter geworden sind. Gerade als langjähriger Trekkie fühlt man sich hier weniger angesprochen als höflich ausgeladen.

Worum es eigentlich geht
Die Serie spielt im 32. Jahrhundert, also in der fernen Zukunft der Discovery‑Ära, und begleitet die erste neue Klasse von Kadetten an der wiedereröffneten Sternenflottenakademie. Auf der USS Athena und dem Campus in San Francisco sollen sie nicht nur zu Offizieren geformt werden, sondern natürlich auch „Freundschaften, Rivalitäten, erste Liebe und einen neuen Feind“ durchstehen.

Im Zentrum steht Caleb Mir, ein junger Mann mit Kriminellen‑Backstory, der über einen Deal – Akademieplatz gegen Hilfe bei der Suche nach seiner Mutter – an die Sternenflotte gerät. Als moralische und institutionelle Gegenfigur fungiert Nahla Ake, eine ehemalige Richterin, die nach einem fragwürdigen Prozess zur Commandantin der neuen Akademie wird und damit gleichsam das beschädigte Ideal der Föderation verkörpert.

Die Klischeemaschine im Föderationsblau
„Starfleet Academy“ packt nahezu jedes YA‑Klischee in die Uniform. Ein YA-Klischee bezeichnet ein häufig wiederkehrendes, vereinfachtes oder vorhersehbares Handlungsmuster, eine Figurenkonstellation oder ein Motiv in der sogenannten Young-Adult-Literatur.
Da wären: Der rebellische Protagonist mit tragischer Kindheit, der „eigentlich ein gutes Herz“ hat.
Die bunte WG aus Zimmergenossen: der Außenseiter‑Klingone, der überhebliche Rich Kid, die Admiralstochter mit Leistungsdruck, das exotische Alien, das „anders denkt“.
Die obligatorische Mischung aus Schulhof‑Drama, Insta‑kompatiblen Romanzen und „explosiven Rivalitäten“, als hätte jemand „Euphoria light“ ins 32. Jahrhundert exportiert.
Selbst der Plot der Auftaktfolge – traumatische Vorgeschichte, Zeitsprung, Rekrutierung durch eine moralisch ambivalente Autorität, anschließender Angriff im Anflug auf die Akademie – wirkt wie ein Baukasten aus bekannten Coming‑of‑Age‑Mustern, an den nur die Hülle der Sternenflotte geschraubt wurde. Der „neue Feind“, der gleichzeitig die Akademie und die Föderation bedroht, erfüllt ebenfalls exakt die Funktion des saisonalen Big Bad, der primär den emotionalen Lernkurven der Kids Struktur gibt.

Der Ärger steckt weniger darin, dass die Serie Klischees benutzt – das haben auch TNG oder DS9 getan –, sondern darin, wie transparent sie dem Algorithmus der Gegenwart folgt: ein „Content Package“ mit Diversity‑Häkchen, Teen‑Identifikationsfiguren und gerade so viel Star‑Trek‑Lore, dass das Franchise‑Logo gerechtfertigt bleibt.

Momente, in denen Star Trek durchscheint
Trotzdem gibt es Momente, in denen der Geist von Star Trek kurz aufblitzt.
Die Grundidee, nach einem zerrütteten Jahrhundert wieder eine Akademie zu eröffnen und junge Menschen an das Ideal einer besseren, solidarischen Zukunft heranzuführen, trägt eine schöne, fast klassischen Trek‑Optimismus in sich.
Wenn die Kadetten im Piloten die USS Athena gemeinsam gegen den Piratenangriff verteidigen, blitzt etwas von jenem Teamgeist auf, der früher Brückencrews zusammengeschweißt hat – inklusive der Erkenntnis, dass Kooperation und kluge Improvisation wichtiger sind als Testnoten.

Auch die Besetzung älterer Figuren – etwa eine, von der Inszenierung deutlich als „Mentorenfigur“ angelegte Commandantin – verschafft der Serie gelegentlich Tiefe, die über Teen‑Dialoge und Hologramm‑Gags hinausweist. Man merkt in solchen Szenen, wie stark „Starfleet Academy“ sein könnte, würde es sich stärker für Ethik, Komplexität und Ambivalenz interessieren und weniger für das nächste Shipping‑Hashtag.

Dass ich mich als alter Star‑Trek‑Fan „zu alt“ für diese Serie fühle, liegt weniger an mir als an der Konstruktion des Formats.
Die emotionalen Konflikte sind fast ausschließlich auf das Level von Pubertät und frühem Erwachsenwerden kalibriert: erster Herzschmerz, Identitätskrisen, Leistungsdruck vor Prüfungen. Wer mit „In the Pale Moonlight“, „The Inner Light“ oder „Duet“ sozialisiert wurde, sucht hier vergeblich nach moralischen Grenzgängen, philosophischen Dilemmas oder politischer Tiefe.
Die Serie versteht sich explizit „nicht als Star Trek deiner Eltern“, wie Marketing und frühe Kritiken betonen – eine freundliche Umschreibung dafür, dass man die ältere Fanbasis bewusst zugunsten einer jüngeren Streaming‑Zielgruppe verschiebt.

Hinzu kommt der Ton: Wo früher Debatten über die Prime Directive geführt wurden, stehen jetzt Dialoge, die wie polierte Social‑Media‑Captions wirken und selten über den Moment hinausreichen. Als Zuschauer, der Jahrzehnte mit dem Franchise verbracht hat, merkt man, dass hier zwar derselbe Kanon zitiert wird, aber ein anderes emotionale Betriebssystem geladen ist: weniger Staunen, weniger Neugier, mehr Selbstbespiegelung.

Am Ende sitze ich vor „Starfleet Academy“ wie ein ehemaliger Kadett, der heimlich auf den Campus zurückkehrt und feststellt, dass zwar noch dieselben Gebäude stehen, aber eine andere Generation mit anderen Codes und anderen Problemen die Flure füllt. Nicht ich bin „zu alt“ für Star Trek – diese Serie ist schlicht nicht mehr für die Star‑Trek‑Version gemacht, mit der ich erwachsen geworden bist.