Auf den ersten Blick ist „Starship Troopers“ von Paul Verhoeven ein spektakuläres Science-Fiction-Abenteuer: Die Menschheit kämpft gegen gigantische außerirdische Insekten, junge Rekruten ziehen voller Begeisterung in den Krieg und gewaltige Raumschlachten treffen auf brachiale Action. Doch hinter dem martialischen Spektakel verbirgt sich einer der klügsten und provokantesten Science-Fiction-Filme der 1990er-Jahre. Ich zeige diesen Film am Sonntag, 4. Oktober um 10:45 Uhr in meiner Matinee im Scala Kino Fürstenfeldbruck. Karten gibt es hier.
Paul Verhoeven, der bereits mit „RoboCop“ bewiesen hatte, wie hervorragend sich Actionkino und Gesellschaftssatire verbinden lassen, macht aus Robert A. Heinleins Romanvorlage eine bitterböse Betrachtung über Militarismus, Propaganda und die Verführungskraft einfacher Feindbilder. Seine Zukunft sieht dabei keineswegs düster aus: Die Menschen sind jung, schön und erfolgreich, die Städte sauber und die Technik beeindruckend. Doch Bürgerrechte müssen verdient werden, militärischer Dienst genießt höchstes Ansehen und Gewalt gilt als legitimes Mittel zur Durchsetzung politischer Interessen.
Mittendrin steht Johnny Rico, der zunächst vor allem deshalb zum Militär geht, weil er seiner großen Liebe Carmen folgen möchte. Aus dem unbeschwerten Jugendlichen wird jedoch Schritt für Schritt ein Soldat. Was in einem gewöhnlichen Kriegsfilm als klassische Heldengeschichte funktionieren würde, bekommt bei Verhoeven einen bitteren Beigeschmack: Ist Rico wirklich erwachsen geworden – oder wurde er lediglich perfekt an das System angepasst?
Legendär sind die Propagandasequenzen mit der immer wiederkehrenden Frage „Would you like to know more?“. Nachrichten, Werbung, Kriegsbilder und Rekrutierungsaufrufe verschmelzen zu einem permanenten Strom aus Unterhaltung und politischer Botschaft. Was 1997 wie eine groteske Zukunftsvision wirkte, erscheint im Zeitalter von Social Media, kurzen Videoclips, Desinformation und emotionalisierten Nachrichten erstaunlich aktuell.
Dabei verliert „Starship Troopers“ niemals seinen Unterhaltungswert. Riesige Bugs, spektakuläre Schlachten, schwarzer Humor, grandiose Spezialeffekte und eine bewusst überzeichnete Hochglanzwelt machen den Film zu einem großen Kinoerlebnis. Doch je länger man hinsieht, desto stärker verändert sich der Blick auf das vermeintlich einfache Abenteuer. Wer sind hier eigentlich die Guten? Was wissen wir wirklich über den Gegner? Und warum stellt kaum jemand die Geschichte infrage, die der Bevölkerung über diesen Krieg erzählt wird?
Gerade diese zweite Ebene macht „Starship Troopers“ zu einem idealen Film für eine Matinee. Man kann ihn als mitreißendes Science-Fiction-Spektakel genießen – und anschließend lange über ihn diskutieren. Denn Paul Verhoeven stellt eine Frage, die weit über seinen Film hinausgeht: Wie leicht lassen wir uns von starken Bildern, einfachen Botschaften und klar definierten Feindbildern überzeugen?
Ein moderner Science-Fiction-Klassiker, der kracht, provoziert, unterhält – und fast 30 Jahre nach seiner Premiere erstaunlich wenig von seiner Aktualität verloren hat. Would you like to know more? Besuchen Sie unsere Matinee im Scala Fürstenfeldbruck am Sonntag, 4. Oktober um 10:45 Uhr. Karten hier.
Als Trekkie ist es für mich ein besonderer Tag. Am 8. September 1966 geschah im amerikanischen Fernsehen etwas, dessen Bedeutung damals kaum jemand absehen konnte. NBC strahlte die erste Folge einer neuen Science-Fiction-Serie aus. Ihr Titel lautete „Star Trek“, in Deutschland sollte sie einige Jahre später unter dem Namen „Raumschiff Enterprise“ bekannt werden. Die Einschaltquoten waren keineswegs überwältigend, die Produktion stand mehrfach vor dem Aus und nach nur drei Staffeln und 79 Episoden war zunächst Schluss. Im Juni 1969 wurde die Serie eingestellt. Eigentlich hätte es das gewesen sein können. Ich darf heute ein kostenloses Online-Seminar zu 60. Jahre Enterprise halten. Wer Interesse hat, bitte melden.
Doch sechzig Jahre später wissen wir, dass dies erst der Anfang war. Aus einer abgesetzten Fernsehserie wurde eines der bedeutendsten Science-Fiction-Franchises der Kulturgeschichte. Star Trek brachte zahlreiche Fernsehserien, Kinofilme, Romane, Comics, Spiele und eine weltweite Fangemeinde hervor. Begriffe wie Warp-Antrieb, Phaser, Klingonen oder Vulkanier sind längst Bestandteil der Popkultur. Figuren wie Captain Kirk, Mr. Spock oder Jean-Luc Picard kennen selbst Menschen, die niemals eine komplette Star-Trek-Episode gesehen haben. Hier übrigens ein Corgi-Modell der ersten Enterprise.
Doch die eigentliche Bedeutung von Star Trek liegt tiefer. Die Serie erzählte nie nur davon, dass Menschen eines Tages schneller als das Licht fliegen, fremde Planeten besuchen oder sich von einem Ort zum anderen beamen könnten. Star Trek formulierte von Anfang an eine politische und moralische Hoffnung: Der Mensch könnte eines Tages vernünftiger, toleranter und friedlicher sein als heute.
Eine Zukunft gegen die Ängste der Gegenwart Als Gene Roddenberry Star Trek entwickelte, befand sich die Welt mitten im Kalten Krieg. Die Kubakrise lag erst wenige Jahre zurück. Die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion standen sich mit gewaltigen Atomwaffenarsenalen gegenüber. Der Vietnamkrieg eskalierte. Gleichzeitig kämpfte die amerikanische Bürgerrechtsbewegung gegen Rassentrennung und Diskriminierung. Martin Luther King hatte 1963 seine berühmte Rede „I Have a Dream“ gehalten. Nur wenige Jahre später, 1968, wurde er ermordet.
Mitten in diese von Krieg, Rassismus und atomarer Vernichtungsangst geprägte Gegenwart setzte Gene Roddenberry ein erstaunliches Gegenbild. Auf der Brücke der Enterprise arbeiteten Menschen unterschiedlicher Herkunft selbstverständlich miteinander. Der japanischstämmige Hikaru Sulu saß neben der schwarzen Kommunikationsoffizierin Uhura. Später kam mit Pavel Chekov sogar ein Russe hinzu – mitten im Kalten Krieg. Captain James T. Kirk kommandierte keine amerikanische Streitmacht, sondern ein Schiff einer Menschheit, die ihre nationalen Gegensätze zumindest weitgehend überwunden hatte.
Allein dieses Bild war politisch. Star Trek behauptete etwas, das 1966 keineswegs selbstverständlich erschien: Die Menschheit hat eine Zukunft. Und mehr noch: Sie könnte sogar eine gemeinsame Zukunft haben.
Der Weltraum wurde deshalb bei Star Trek nicht zum Fluchtpunkt vor einer zerstörten Erde. Er war der nächste Schritt einer gereiften Zivilisation. Die Menschen hatten nicht alle Konflikte überwunden, aber sie hatten begonnen, aus ihrer Geschichte zu lernen. Rassismus, Nationalismus und viele soziale Gegensätze sollten irgendwann Relikte einer primitiveren Vergangenheit sein.
Das unterschied Star Trek von vielen dystopischen Zukunftsentwürfen. Die Serie fragte nicht ausschließlich, was geschehen würde, wenn die Menschheit versagt. Sie fragte, was möglich wäre, wenn sie sich weiterentwickelt.
Die Enterprise als politische und moralische Utopie Gene Roddenberry beschrieb sein Konzept anfangs gern als eine Art Western im Weltraum. Tatsächlich steckte hinter der Enterprise jedoch von Beginn an eine wesentlich größere Idee. Das Raumschiff war ein Labor der Aufklärung. Fremde Welten wurden besucht, unbekannte Lebensformen untersucht und gesellschaftliche Systeme miteinander verglichen. Die Besatzung sollte beobachten, lernen und verstehen.
Das bedeutete nicht, dass auf der Enterprise keine Waffen vorhanden waren. Ganz im Gegenteil: Phaser und Photonentorpedos gehörten selbstverständlich zur Ausstattung. Starfleet konnte kämpfen und tat es immer wieder. Doch zumindest der moralische Anspruch lautete, Gewalt nicht zur ersten Antwort zu machen.
Der Fremde war nicht automatisch der Feind. Er war zunächst etwas Unbekanntes, das verstanden werden musste. Diese Idee zieht sich durch nahezu das gesamte Franchise. Immer wieder begegnen die Besatzungen Wesen, deren Aussehen, Kultur oder Denken fundamental anders sind. Die zentrale Frage lautet dann häufig nicht: Wie können wir sie besiegen? Sondern: Wie können wir mit ihnen kommunizieren? Damit wurde die Enterprise zu einem Gegenmodell zu einer Politik, die Fremdheit grundsätzlich als Bedrohung versteht.
Spock, McCoy und Kirk – Vernunft, Gefühl und Verantwortung Kaum eine Figur verkörpert die philosophische Dimension von Star Trek besser als Spock. Der Vulkanier ist halb Mensch und halb Vulkanier und trägt damit einen der zentralen Konflikte der Serie buchstäblich in sich selbst. Auf der einen Seite stehen Vernunft und Logik, auf der anderen Emotion und menschliche Leidenschaft.
Spock versucht, Entscheidungen rational zu treffen. Dr. Leonard „Pille“ McCoy argumentiert dagegen häufig emotional und moralisch. Zwischen beiden steht Captain Kirk.
Diese berühmte Dreierkonstellation ist wesentlich raffinierter, als sie zunächst erscheint. Star Trek behauptet nicht einfach, Vernunft sei gut und Emotion schlecht. Ebenso wenig wird das Gefühl über die Logik gestellt. Gute Entscheidungen entstehen häufig aus dem Spannungsverhältnis beider Positionen.
Spock fragt: Was ist logisch? McCoy fragt: Was ist menschlich? Und Kirk muss entscheiden: Was ist richtig?
Damit wird die Brücke der Enterprise immer wieder zum philosophischen Seminar mit Warp-Antrieb. Hinter Weltraumabenteuern verstecken sich Fragen nach Verantwortung, Schuld, Freiheit und der Würde des Einzelnen.
Uhura und die gesellschaftliche Revolution auf der Brücke Besonders deutlich wird die gesellschaftspolitische Bedeutung der ursprünglichen Serie an Lieutenant Uhura. Nichelle Nichols spielte keine Dienerin, keine Haushaltshilfe und keine exotische Randfigur. Uhura war Offizierin eines Raumschiffs. Sie saß auf der Brücke, gehörte zur Führungsbesatzung und trug Verantwortung. Heute mag das selbstverständlich erscheinen. Im amerikanischen Fernsehen der sechziger Jahre war es das keineswegs.
Berühmt wurde die Geschichte, dass Nichelle Nichols die Serie verlassen wollte. Bei einer Veranstaltung begegnete sie Martin Luther King Jr. Er überzeugte sie nach ihrer späteren Erinnerung davon, weiterzumachen. Ihre Rolle sei wichtig, weil schwarze Amerikaner hier nicht als gesellschaftliche Außenseiter dargestellt würden, sondern als selbstverständlicher Bestandteil der Zukunft.
Diese Wirkung reichte weit über das Fernsehen hinaus. Nichols arbeitete später mit der NASA zusammen und warb gezielt Frauen und Angehörige von Minderheiten für das amerikanische Raumfahrtprogramm an. Aus der Fiktion entstand damit eine bemerkenswerte Wechselwirkung mit der Wirklichkeit: Star Trek zeigte eine vielfältigere Raumfahrt der Zukunft und half schließlich dabei, die reale Raumfahrt vielfältiger zu machen.
Untrennbar mit dieser gesellschaftlichen Bedeutung verbunden ist auch der Kuss zwischen Kirk und Uhura in der 1968 ausgestrahlten Episode „Plato’s Stepchildren“. Häufig wird er als erster Kuss zwischen einem weißen und einem schwarzen Menschen im Fernsehen bezeichnet. Ganz korrekt ist diese vereinfachte Darstellung historisch nicht, denn es gab frühere Beispiele. Dennoch war die Szene im amerikanischen Network-Fernsehen außergewöhnlich und gesellschaftlich provokant.
Die eigentliche Kraft der Szene liegt rückblickend vielleicht darin, wie selbstverständlich Star Trek etwas zeigte, das in der Realität noch keineswegs selbstverständlich war. Genau das gehörte zu den wirkungsvollsten politischen Mitteln der Serie: Sie erklärte nicht ständig, wie eine tolerantere Gesellschaft aussehen sollte. Sie zeigte sie einfach.
Kalter Krieg, Vietnam und die Politik im Weltraum Science-Fiction bot Gene Roddenberry und seinen Autoren einen großen Vorteil. Sie konnten über die politischen Konflikte ihrer Gegenwart sprechen, ohne sie immer beim Namen nennen zu müssen. Aus Amerikanern und Sowjets konnten Föderation und Klingonen werden. Aus Stellvertreterkriegen wurden Konflikte auf fernen Planeten. Aus dem Wettrüsten wurde ein Konflikt zwischen interstellaren Mächten.
Besonders deutlich geschah dies in der Episode „A Private Little War“. Zwei Gruppen auf einem Planeten geraten in einen Konflikt, bei dem externe Mächte die jeweiligen Seiten mit immer besseren Waffen ausstatten. Die Parallelen zum Vietnamkrieg waren kaum zu übersehen.
Damit stellte Star Trek eine unangenehme Frage, die bis heute aktuell geblieben ist: Kann man Frieden schaffen, indem man immer mehr Waffen liefert?
Die Serie gab darauf nicht immer eindeutige Antworten. Gerade das machte sie interessant. Kirk traf Entscheidungen, deren moralische Konsequenzen keineswegs immer sauber aufgelöst wurden. Star Trek war deshalb trotz seines Optimismus niemals eine vollkommen naive Friedensutopie. Die Föderation besitzt Waffen, Starfleet kann Krieg führen und die Enterprise ist keineswegs ein wehrloses Forschungsschiff. Aber Gewalt sollte das letzte Mittel sein. Zumindest war dies der Anspruch. Und aus der Spannung zwischen Anspruch und Wirklichkeit entstanden einige der besten Geschichten des gesamten Franchise.
Die Oberste Direktive und die Grenzen der eigenen Moral Kaum ein Prinzip verdeutlicht die moralische Ambivalenz von Star Trek besser als die Oberste Direktive. Die Föderation soll sich grundsätzlich nicht in die natürliche Entwicklung anderer Kulturen einmischen.
Dahinter steckt ein bemerkenswerter Gedanke. Eine technisch überlegene Zivilisation besitzt nicht automatisch das moralische Recht, anderen Gesellschaften ihre Werte aufzuzwingen. Die Oberste Direktive kann deshalb durchaus als Kritik an Kolonialismus, Imperialismus und kultureller Überheblichkeit verstanden werden.
Doch Star Trek macht es sich nicht einfach. Was geschieht, wenn Nichteinmischung Millionen Menschen das Leben kostet? Was passiert, wenn eine Gesellschaft von einer brutalen Diktatur beherrscht wird? Darf die Enterprise eine Naturkatastrophe verhindern, obwohl sie damit die Entwicklung einer Zivilisation verändert? Und wann wird aus gut gemeinter Hilfe Bevormundung? Aus einer scheinbar einfachen Regel wird dadurch ein moralisches Dilemma. Genau darin liegt eine der großen Qualitäten von Star Trek. Die Serie interessiert sich häufig weniger für einfache Antworten als für schwierige Entscheidungen.
The Next Generation – der Humanismus wird erwachsen Als „Star Trek: The Next Generation“ 1987 startete, war aus der kleinen Kultserie längst ein großes kulturelles Phänomen geworden. Mit Captain Jean-Luc Picard erhielt das Franchise zugleich eine vollkommen andere Kommandantenfigur.
Picard war Diplomat, Archäologe, Intellektueller und Humanist. Wo Kirk manchmal zuerst handelte und anschließend diskutierte, wollte Picard möglichst lange diskutieren, bevor gehandelt wurde. Die neue Enterprise wurde dadurch noch stärker zu einem Ort philosophischer und politischer Auseinandersetzungen.
Gleichzeitig entwickelte die Serie Roddenberrys gesellschaftliche Utopie weiter. Die Menschheit des 24. Jahrhunderts hatte materielle Knappheit weitgehend überwunden. Geld spielte zumindest im menschlichen Alltag kaum noch eine Rolle. Replikatoren konnten viele materielle Bedürfnisse erfüllen. Armut, wie wir sie kennen, sollte auf der Erde überwunden sein.
Damit stellte Star Trek eine radikale Frage: Was geschieht mit einer Gesellschaft, wenn Menschen nicht mehr hauptsächlich arbeiten müssen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen?
Roddenberrys Antwort war optimistisch. Der Mensch würde nicht zwangsläufig faul oder bedeutungslos. Er könnte nach Wissen, Erfahrung, persönlicher Entwicklung und gesellschaftlichem Fortschritt streben.
Vielleicht ist das die kühnste Utopie des gesamten Franchise. Nicht Warp-Antrieb, Transporter oder Holodeck sind die revolutionärsten Erfindungen von Star Trek. Es ist die Vorstellung, dass der Mensch selbst sich verändern kann.
Was ist ein Mensch? Mit „The Next Generation“ rückte außerdem eine Frage stärker in den Mittelpunkt, die angesichts der heutigen Entwicklung künstlicher Intelligenz erstaunlich aktuell erscheint: Was macht ein Wesen zu einer Person?
Der Android Data wurde zum Mittelpunkt dieser Debatte. Er denkt, lernt, entwickelt Freundschaften und versucht zu verstehen, was Menschlichkeit bedeutet. Aber besitzt er Rechte? Darf er Eigentum der Sternenflotte sein? Darf über seinen Körper verfügt werden? Darf man ihn abschalten oder auseinandernehmen, weil er künstlich geschaffen wurde?
Die eigentliche Frage lautet dabei nicht nur, ob Data ein Mensch ist. Sie lautet vielmehr: Wer gibt uns das Recht zu entscheiden, wer als Person gelten darf?
Später stellte Star Trek ähnliche Fragen anhand künstlicher Intelligenzen, Hologramme und anderer Lebensformen. Damit erweitert das Franchise die Idee der Menschenrechte gedanklich zu universellen Rechten empfindungsfähiger Wesen. Science-Fiction wird hier zu Ethik.
Deep Space Nine – wenn die Utopie schmutzige Hände bekommt In den neunziger Jahren begann Star Trek schließlich, seine eigene Utopie kritischer zu betrachten. „Deep Space Nine“ konfrontierte die Föderation mit Situationen, in denen moralische Prinzipien plötzlich einen hohen Preis hatten.
Der Krieg gegen das Dominion veränderte die Perspektive. Was bleibt von den eigenen Werten, wenn die eigene Existenz bedroht ist? Darf man lügen, um einen Krieg zu gewinnen? Darf man einen Gegner täuschen? Darf man moralische Grenzen überschreiten, wenn dadurch Millionen Menschen gerettet werden?
Captain Benjamin Sisko wurde dadurch zu einer der interessantesten Figuren des Franchise. Jean-Luc Picard konnte häufig darüber sprechen, wie eine ideale Gesellschaft handeln sollte. Benjamin Sisko musste erleben, wie schwierig es ist, diese Ideale zu bewahren, wenn Menschen sterben und ganze Welten bedroht sind.
Gerade deshalb gehört „Deep Space Nine“ zu den politisch interessantesten Star-Trek-Serien. Sie zerstört Roddenberrys Utopie nicht. Sie stellt sie auf die Probe.
Eine Utopie hat schließlich nur dann einen Wert, wenn ihre Prinzipien auch in schwierigen Zeiten gelten.
Die Borg und der Wert des Individuums Eine vollkommen andere Bedrohung stellen die Borg dar. Sie gehören zu den eindrucksvollsten politischen und philosophischen Metaphern des Franchise. Bei ihnen existiert keine individuelle Freiheit. Jeder Einzelne wird Teil eines Kollektivs. Gedanken, Erinnerungen, Körper und Persönlichkeit werden assimiliert.
„Widerstand ist zwecklos“ wurde zu einem der berühmtesten Sätze der gesamten Star-Trek-Geschichte.
Die Borg sind deshalb so erschreckend, weil sie ihre Opfer nicht einfach töten. Sie nehmen ihnen das Ich.
Damit verkörpern sie die radikale Negation eines zentralen Star-Trek-Wertes: der Selbstbestimmung. Die Föderation versucht, unterschiedliche Kulturen miteinander zu verbinden, ohne ihre Unterschiede vollständig auszulöschen. Die Borg dagegen lösen jeden Unterschied auf.
Die Föderation sagt: Unterschiedlichkeit kann uns stärker machen. Die Borg sagen: Unterschiedlichkeit muss beseitigt werden. Damit sind sie weit mehr als besonders gefährliche Weltraummonster.
Die große Idee der Vielfalt Eine der bekanntesten vulkanischen Ideen lautet IDIC – „Infinite Diversity in Infinite Combinations“, also unendliche Vielfalt in unendlichen Kombinationen. Darin steckt ein wesentlicher Gedanke des gesamten Franchise. Toleranz bedeutet im besten Star Trek nicht, den anderen widerwillig zu ertragen. Vielfalt besitzt einen eigenen Wert.
Menschen, Vulkanier, Andorianer, Tellariten und zahlreiche andere Spezies müssen nicht gleich werden, um miteinander leben zu können. Sie dürfen unterschiedliche Traditionen, Überzeugungen und Lebensweisen besitzen.
Das ist ein bemerkenswert moderner Gedanke. Frieden entsteht nicht dadurch, dass alle Menschen identisch denken. Frieden entsteht dadurch, dass unterschiedliche Menschen lernen, miteinander zu leben.
Dabei war Star Trek selbst niemals perfekt. Die ursprüngliche Serie war für ihre Zeit fortschrittlich, blieb aber zugleich ein Produkt der sechziger Jahre. Frauen wurden häufig sexualisiert, Führungspositionen blieben überwiegend Männern vorbehalten und manche gesellschaftlichen Themen wurden lange ausgeblendet. Auch spätere Serien benötigten erstaunlich viel Zeit, um beispielsweise LGBTQ-Themen selbstverständlich darzustellen. Selbst Roddenberrys Zukunft konnte sich nicht vollständig von den Grenzen ihrer jeweiligen Gegenwart lösen.
Vielleicht macht gerade das die Entwicklung des Franchise interessant. Star Trek musste seine eigene Vorstellung von Toleranz immer wieder erweitern.
Von der abgesetzten Serie zum Weltphänomen Nach dem Ende der ursprünglichen Serie 1969 hätte Star Trek verschwinden können. Doch Wiederholungen machten die Serie populärer, als sie während ihrer eigentlichen Erstausstrahlung gewesen war. Eine leidenschaftliche Fangemeinde entstand. Conventions wurden organisiert, Fans schrieben Briefe und hielten die Enterprise am Leben.
1979 kehrten Kirk, Spock und McCoy mit „Star Trek: The Motion Picture“ auf die große Leinwand zurück. Weitere Kinofilme folgten. 1987 begann mit „The Next Generation“ schließlich eine zweite große Ära. Danach kamen „Deep Space Nine“, „Voyager“ und „Enterprise“. Weitere Kinofilme führten zunächst die ursprüngliche Mannschaft und später Picards Crew ins Kino. 2009 startete J. J. Abrams eine neue Filmreihe mit alternativer Zeitlinie.
Mit „Discovery“, „Picard“, „Lower Decks“, „Prodigy“, „Strange New Worlds“ und weiteren Produktionen entwickelte sich Star Trek endgültig zu einem generationenübergreifenden Universum.
Nicht jede Serie interpretierte Roddenberrys Vision gleich. Manche Produktionen setzten stärker auf Action, andere auf Politik, Humor, Nostalgie oder persönliche Konflikte. Fans diskutieren deshalb seit Jahrzehnten darüber, was eigentlich „echtes Star Trek“ sei.
Vielleicht lässt sich die Antwort erstaunlich einfach formulieren: Star Trek ist dort am stärksten, wo eine fantastische Geschichte benutzt wird, um eine menschliche Frage zu stellen.
Die wichtigste Technologie heißt Hoffnung Natürlich hat Star Trek Generationen von Wissenschaftlern, Ingenieuren und Technikern inspiriert. Kommunikatoren erinnern rückblickend an Mobiltelefone. Tablets, Sprachsteuerung, Videokonferenzen, medizinische Scanner, künstliche Intelligenz und virtuelle Welten gehörten auf der Enterprise zum Alltag, lange bevor vergleichbare Technologien Teil unseres Lebens wurden. Doch das wichtigste Zukunftsversprechen von Star Trek ist kein technisches. Es ist ein gesellschaftliches.
Raumschiff Enterprise behauptete 1966, dass Russen und Amerikaner eines Tages gemeinsam arbeiten könnten. Dass schwarze Frauen selbstverständlich auf der Kommandobrücke eines Raumschiffs sitzen würden. Dass ehemalige Feinde Partner werden könnten. Dass die Menschheit Armut und viele Krankheiten überwinden könnte. Dass Wissenschaft wichtiger sein könnte als Aberglaube, Diplomatie stärker als Gewalt und Neugier stärker als Angst.
Und vor allem behauptete Star Trek, dass unsere Fehler nicht zwangsläufig unsere Zukunft bestimmen müssen. Das war 1966 eine gewagte Vorstellung. Sechzig Jahre später ist sie es wieder.
Wir leben erneut in einer Zeit geopolitischer Konfrontationen. Krieg ist nach Europa zurückgekehrt. Großmächte rüsten auf. Gesellschaften polarisieren sich. Nationalistische Bewegungen gewinnen vielerorts an Einfluss. Künstliche Intelligenz zwingt uns dazu, neu über Arbeit, Bewusstsein, Kreativität und Verantwortung nachzudenken. Gleichzeitig steht die Menschheit vor globalen Problemen, die sich nicht innerhalb nationaler Grenzen lösen lassen.
Vor diesem Hintergrund wirkt Star Trek erstaunlich aktuell. Nicht weil Gene Roddenberry unsere Gegenwart vorhergesagt hätte, sondern weil er eine Alternative formulierte.
Star Trek sagt nicht, dass der Mensch von Natur aus gut ist. Sechzig Jahre Geschichten zeigen genügend grausame Menschen, korrupte Admiräle, Kriege, Verräter und politische Fehlentscheidungen. Die Botschaft ist anspruchsvoller. Der Mensch kann besser werden. Aber er muss sich dafür entscheiden.
Vielleicht ist das der wichtigste Unterschied zwischen Star Trek und vielen Dystopien. Dystopien warnen uns davor, was passieren könnte, wenn alles schiefgeht. Star Trek fragt, was passieren könnte, wenn wir einiges richtig machen.
Die Enterprise fliegt deshalb seit sechzig Jahren nicht nur durch den Weltraum. Sie fliegt auf eine Idee zu: auf eine Menschheit, die ihre Unterschiede nicht dadurch überwunden hat, dass sie sie beseitigte, sondern indem sie gelernt hat, mit ihnen zu leben. Auf eine Gesellschaft, in der Wissen höher geschätzt wird als Besitz, Diplomatie höher als Gewalt und Neugier höher als Angst.
Natürlich ist das eine Utopie. Aber Utopien sind keine Baupläne. Sie sind Richtungsangaben.
Und vielleicht brauchen wir gerade deshalb auch nach sechzig Jahren noch ein Raumschiff namens Enterprise, das mutig dorthin fliegt, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist.
„Star Trek: Starfleet Academy“ ist eine glatt produzierte, aber extrem formelhafte Jugendserie im Star‑Trek‑Gewand, die eher für Paramounts Zielgruppe „Teens mit Handy in der Hand“ gebaut wurde als für Fans, die mit Kirk, Picard oder Sisko älter geworden sind. Gerade als langjähriger Trekkie fühlt man sich hier weniger angesprochen als höflich ausgeladen.
Worum es eigentlich geht Die Serie spielt im 32. Jahrhundert, also in der fernen Zukunft der Discovery‑Ära, und begleitet die erste neue Klasse von Kadetten an der wiedereröffneten Sternenflottenakademie. Auf der USS Athena und dem Campus in San Francisco sollen sie nicht nur zu Offizieren geformt werden, sondern natürlich auch „Freundschaften, Rivalitäten, erste Liebe und einen neuen Feind“ durchstehen.
Im Zentrum steht Caleb Mir, ein junger Mann mit Kriminellen‑Backstory, der über einen Deal – Akademieplatz gegen Hilfe bei der Suche nach seiner Mutter – an die Sternenflotte gerät. Als moralische und institutionelle Gegenfigur fungiert Nahla Ake, eine ehemalige Richterin, die nach einem fragwürdigen Prozess zur Commandantin der neuen Akademie wird und damit gleichsam das beschädigte Ideal der Föderation verkörpert.
Die Klischeemaschine im Föderationsblau „Starfleet Academy“ packt nahezu jedes YA‑Klischee in die Uniform. Ein YA-Klischee bezeichnet ein häufig wiederkehrendes, vereinfachtes oder vorhersehbares Handlungsmuster, eine Figurenkonstellation oder ein Motiv in der sogenannten Young-Adult-Literatur. Da wären: Der rebellische Protagonist mit tragischer Kindheit, der „eigentlich ein gutes Herz“ hat. Die bunte WG aus Zimmergenossen: der Außenseiter‑Klingone, der überhebliche Rich Kid, die Admiralstochter mit Leistungsdruck, das exotische Alien, das „anders denkt“. Die obligatorische Mischung aus Schulhof‑Drama, Insta‑kompatiblen Romanzen und „explosiven Rivalitäten“, als hätte jemand „Euphoria light“ ins 32. Jahrhundert exportiert. Selbst der Plot der Auftaktfolge – traumatische Vorgeschichte, Zeitsprung, Rekrutierung durch eine moralisch ambivalente Autorität, anschließender Angriff im Anflug auf die Akademie – wirkt wie ein Baukasten aus bekannten Coming‑of‑Age‑Mustern, an den nur die Hülle der Sternenflotte geschraubt wurde. Der „neue Feind“, der gleichzeitig die Akademie und die Föderation bedroht, erfüllt ebenfalls exakt die Funktion des saisonalen Big Bad, der primär den emotionalen Lernkurven der Kids Struktur gibt.
Der Ärger steckt weniger darin, dass die Serie Klischees benutzt – das haben auch TNG oder DS9 getan –, sondern darin, wie transparent sie dem Algorithmus der Gegenwart folgt: ein „Content Package“ mit Diversity‑Häkchen, Teen‑Identifikationsfiguren und gerade so viel Star‑Trek‑Lore, dass das Franchise‑Logo gerechtfertigt bleibt.
Momente, in denen Star Trek durchscheint Trotzdem gibt es Momente, in denen der Geist von Star Trek kurz aufblitzt. Die Grundidee, nach einem zerrütteten Jahrhundert wieder eine Akademie zu eröffnen und junge Menschen an das Ideal einer besseren, solidarischen Zukunft heranzuführen, trägt eine schöne, fast klassischen Trek‑Optimismus in sich. Wenn die Kadetten im Piloten die USS Athena gemeinsam gegen den Piratenangriff verteidigen, blitzt etwas von jenem Teamgeist auf, der früher Brückencrews zusammengeschweißt hat – inklusive der Erkenntnis, dass Kooperation und kluge Improvisation wichtiger sind als Testnoten.
Auch die Besetzung älterer Figuren – etwa eine, von der Inszenierung deutlich als „Mentorenfigur“ angelegte Commandantin – verschafft der Serie gelegentlich Tiefe, die über Teen‑Dialoge und Hologramm‑Gags hinausweist. Man merkt in solchen Szenen, wie stark „Starfleet Academy“ sein könnte, würde es sich stärker für Ethik, Komplexität und Ambivalenz interessieren und weniger für das nächste Shipping‑Hashtag.
Dass ich mich als alter Star‑Trek‑Fan „zu alt“ für diese Serie fühle, liegt weniger an mir als an der Konstruktion des Formats. Die emotionalen Konflikte sind fast ausschließlich auf das Level von Pubertät und frühem Erwachsenwerden kalibriert: erster Herzschmerz, Identitätskrisen, Leistungsdruck vor Prüfungen. Wer mit „In the Pale Moonlight“, „The Inner Light“ oder „Duet“ sozialisiert wurde, sucht hier vergeblich nach moralischen Grenzgängen, philosophischen Dilemmas oder politischer Tiefe. Die Serie versteht sich explizit „nicht als Star Trek deiner Eltern“, wie Marketing und frühe Kritiken betonen – eine freundliche Umschreibung dafür, dass man die ältere Fanbasis bewusst zugunsten einer jüngeren Streaming‑Zielgruppe verschiebt.
Hinzu kommt der Ton: Wo früher Debatten über die Prime Directive geführt wurden, stehen jetzt Dialoge, die wie polierte Social‑Media‑Captions wirken und selten über den Moment hinausreichen. Als Zuschauer, der Jahrzehnte mit dem Franchise verbracht hat, merkt man, dass hier zwar derselbe Kanon zitiert wird, aber ein anderes emotionale Betriebssystem geladen ist: weniger Staunen, weniger Neugier, mehr Selbstbespiegelung.
Am Ende sitze ich vor „Starfleet Academy“ wie ein ehemaliger Kadett, der heimlich auf den Campus zurückkehrt und feststellt, dass zwar noch dieselben Gebäude stehen, aber eine andere Generation mit anderen Codes und anderen Problemen die Flure füllt. Nicht ich bin „zu alt“ für Star Trek – diese Serie ist schlicht nicht mehr für die Star‑Trek‑Version gemacht, mit der ich erwachsen geworden bist.
Endlich komme ich dazu mir die Serie Picard komplett auf Bluray anzusehen. Dabei erinnere ich mich, wie begeistert ich damals Star Trek: The Next Generation verschlungen habe. Als Trekkie liegen mir die Raumschiffe der verschiedenen Kapitäne am Herzen. Jean-Luc Picard nimmt eine ganz besondere Rolle in meinem Herzen ein.
Da freute ich mich, dass Corti die USS Enterprise (NCC-1701-D) als Sammlermodell aufgelegt hat. Die Nummer ist Corgi CC96611. Die USS Enterprise (NCC-1701-D) ist eines der berühmtesten Raumschiffe im Star-Trek-Universum und dient als Schauplatz der Serie Star Trek: The Next Generation (TNG), die zwischen 1987 und 1994 ausgestrahlt wurde. Das Modell sieht detailreich aus, kann aber nichts anderes als nett auszusehen.
Enterprise-D Und jetzt wird es Hardcore und nur für Fans. Das Schiff gehört zur Galaxy-Klasse, wurde 2363 in Dienst gestellt und steht unter dem Kommando von Captain Jean-Luc Picard. Mit einer Länge von 641 Metern bietet es Platz für etwa 1.000 Personen, darunter Sternenflottenoffiziere, Zivilisten und deren Familien. Die Enterprise-D ist nicht nur ein militärisches Schiff, sondern auch für friedliche Erkundungs- und diplomatische Missionen ausgelegt. Zu ihren besonderen Merkmalen gehört die Fähigkeit, sich in zwei Sektionen aufzuteilen: die Untertassensektion und die Kampfsektion, was im Ernstfall flexible Manöver ermöglicht. Besonders bekannt ist die Enterprise-D für das Holodeck, eine Technologie, die realistische Simulationen für Training und Unterhaltung bereitstellt. Das Schiff ist mit Phaserbänken, Photonentorpedos und starken Deflektorschilden ausgerüstet, die es gegen Bedrohungen wie die Borg oder Romulaner verteidigen. Der leistungsstarke Warp-Antrieb ermöglicht Reisen schneller als das Licht, mit einer Höchstgeschwindigkeit von Warp 9.6.
Während ihrer Laufbahn nahm die Enterprise-D an zahlreichen bedeutenden Missionen teil, bei denen sie entfernte Sternensysteme erforschte und an wichtigen diplomatischen und militärischen Auseinandersetzungen teilnahm. Ihre Besatzung, darunter ikonische Figuren wie William Riker, Data, Worf und Deanna Troi, spielte eine Schlüsselrolle in der Verteidigung der Föderation.
Zerstörung der Enterprise-D Doch im Jahr 2371, während des Films Star Trek: Treffen der Generationen, wurde die Enterprise-D zerstört. Dies geschah in einem Kampf gegen die klingonischen Duras-Schwestern Lursa und B’Etor, deren modifizierte Waffe einen Defekt im Warpkern des Schiffes verursachte. Trotz der Zerstörung gelang es der Crew, sich durch eine Notlandung der Untertassensektion zu retten. Die Enterprise-D wurde später durch die USS Enterprise (NCC-1701-E) ersetzt, die in den nachfolgenden Filmen eine zentrale Rolle einnimmt.
Das Corgi-Modell hat selbstverständlich die intakte Enterprise. Mann kann keine Untertassektion lösen. Corgi hat auf der Verpackung einen AI-QR-Code angebracht, so dass das Raumschiff ein bisschen bei uns im Wohnzimmer geflogen ist. Das war es dann auch schon.
Die USS Enterprise-D gilt für mich bis heute als Symbol für den Entdeckergeist und die Ideale der Föderation. Sie steht für die Vision einer Zukunft, in der unterschiedliche Spezies friedlich zusammenarbeiten, um die Geheimnisse des Universums zu erforschen und den Frieden zu bewahren. Das Schiff und seine Missionen haben das Science-Fiction-Genre nachhaltig geprägt und Star Trek zu einem kulturellen Phänomen gemacht.