Es folgt ein Gedankenexperiment: n Deutschland gibt es insgesamt neun bundeseinheitliche Feiertage, die in allen 16 Bundesländern gelten. Zusätzlich gibt es je nach Bundesland weitere regionale Feiertage, sodass sich die Gesamtzahl auf bis zu 14 Feiertage pro Jahr erhöhen kann – zum Beispiel wir in Bayern, das die meisten Feiertage hat.
Jetzt sagen Wirtschaftsmenschen, dass Feiertage gestrichen werden sollten, um die Wirtschaft in unserem Land wieder anzukurbeln. Wenn wir dieser Argumentation folgen, welcher Tag könnte gestrichen werden? Wie wäre es, wenn wir einen bundeseinheitlichen Feiertag opfern. Im Moment haben wir Neujahr (1. Januar), Karfreitag (beweglich, Freitag vor Ostern), Ostermontag (beweglich, Montag nach Ostern), Tag der Arbeit (1. Mai), Christi Himmelfahrt (beweglich, 40 Tage nach Ostern), Pfingstmontag (beweglich, 50 Tage nach Ostern), Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober), 1. Weihnachtstag (25. Dezember) und 2. Weihnachtstag (26. Dezember).
Ich plädiere in dieser Argumentation dafür den Pfingstmontag abzuschaffen. Bei einem Trend zur säkularen Gesellschaft würde dieser christliche Feiertag für mich auf der Kippe stehen. Im Moment laufen den christlichen Kirchen die Gläubigen weg. Erstmals in der Geschichte Deutschlands stellen konfessionsfreie Menschen einen größeren Bevölkerungsanteil als Katholiken und Protestanten zusammengenommen. Dies geht aus den Daten hervor, welche die „Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland“ (fowid) auf ihrer Website veröffentlicht hat.
Wenn also weniger Leute in der Amtskirche sind, dann kann man auch einen Feiertag wie Pfingstmontag streichen. Viele wissen gar nicht, was der Pfingstmontag eigentlich ist. Nur zur Erklärung: Der Pfingstmontag ist der Montag nach Pfingsten, einem christlichen Feiertag, der 50 Tage nach Ostern gefeiert wird. Er erinnert an die Aussendung des Heiligen Geistes an die Jünger Jesu und gilt als Abschluss der Osterzeit. Hätten Sie es gewusst?
Zurück zu den Zahlen: Ende 2023 hatten die Konfessionsfreien mit 46 Prozent einen ebenso großen Anteil an der Gesamtbevölkerung wie Katholiken und Protestanten, 2024 sind sie an den Großkirchen vorbeigezogen: Laut den aktuellen Berechnungen von fowid-Leiter Carsten Frerk stellten Katholiken Ende 2024 23,7 Prozent der Bevölkerung, Protestanten (EKD) 21,5 Prozent, Muslime 3,9 Prozent, weitere Religionsgemeinschaften (u.a. orthodoxes Christentum, Freikirchen, Zeugen Jehovas, Judentum, Aleviten, Buddhisten und Hindus) 4,1 Prozent und die Konfessionsfreien 46,8 Prozent. Gerundet ergibt dies ein Verhältnis von 47 Prozent (Gruppe der Konfessionsfreien) zu 45 Prozent (Katholiken und Protestanten).
Seit 1871 hat sich der Bevölkerungsanteil der katholischen und evangelischen Kirchenmitglieder in Deutschland mehr als halbiert, während der Anteil der konfessionsfreien Menschen etwa um den Faktor 50 gestiegen ist. Foto: Giordano Bruno Stiftung
Klarer Trend Dass die Anzahl der Konfessionsfreien die Zahl der Mitglieder der beiden Großkirchen hierzulande übertreffen würde, war schon lange absehbar: Wirft man einen Blick auf die gesellschaftliche Entwicklung seit der deutschen Reichsgründung 1871 , wird deutlich, dass sich der Bevölkerungsanteil der katholischen und evangelischen Kirchenmitglieder in Deutschland (von ursprünglich 98 Prozent auf nunmehr 45 Prozent) mehr als halbiert hat, während der Anteil der konfessionsfreien Menschen (von ursprünglich unter einem Prozent auf 47 Prozent) etwa um den Faktor 50 gestiegen ist.
Lebensbereich Kirche unwichtig fowid-Leiter Frerk geht davon aus, „dass die konfessionsfreien Menschen noch in diesem Jahrzehnt die absolute Mehrheit in Deutschland stellen werden“. Eine Umkehr dieses Trends sei unwahrscheinlich. Frerk verweist hier unter anderem auf die aktuellen Daten der „Allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften“ (ALLBUS), die er vor wenigen Wochen für die „Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland“ ausgewertet hat. Demnach stufen 77 Prozent der Bürgerinnen und Bürger den „Lebensbereich Kirche“ als „unwichtig“ ein. Dabei zeigt sich: Je jünger die Menschen sind, desto geringer ist ihr Interesse an den Kirchen. Nur 7 Prozent der 18-29-Jährigen, 10 Prozent der 30-44-Jährigen, 12 Prozent der 45-59-Jährigen und 17 Prozent der 60-79-Jährigen halten die Kirche für wichtig. Allein bei den Über-89-Jährigen kommen die Kirchen noch zu respektablen Zustimmungswerten von 41 Prozent, doch selbst in dieser Altersgruppe hält eine relative Mehrheit von 43 Prozent die Kirchen für „unwichtig“.
Ein Beispiel: Bei uns im Dorf wird nach dem Osterfeuer gefragt. Die Menschen meinen die Party, am Ortsausgang bei dem Hölzer aufgetürmt und angezündet werden. Die Feuerwehr ist da und die Vereine schenken Bier aus und die Klamotten stinken. Eine Attraktion, eine Party, eine Unterhaltung. Heute ist das Osterfeuer auch ein soziales Ereignis – viele Gemeinden, Vereine und Dörfer organisieren es als festlichen Brauch für Jung und Alt.
ABER: Das hat nichts mit dem Osterfeuer des Christentums zu tun, dass morgens vor der Kirche entzündet wird. Das Osterfeuer ist ein altes Symbol für Licht, Leben und Hoffnung. Es wird traditionell in der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag entzündet und markiert den Übergang von der Dunkelheit des Todes zur Auferstehung Jesu Christi – dem zentralen Ereignis des christlichen Osterfestes. In vielen christlichen Gemeinden wird am Osterfeuer die Osterkerze entzündet, die dann feierlich in die dunkle Kirche getragen wird. Sie symbolisiert Christus als das Licht der Welt. Das Osterfeuer steht damit für den Sieg des Lebens über den Tod und ist ein Zeichen der Erneuerung. Gleichzeitig hat das Osterfeuer auch vorchristliche Wurzeln: Schon in heidnischen Frühlingsritualen wurden Feuer als Zeichen für die wiederkehrende Sonne und die Fruchtbarkeit entzündet. Diese Tradition wurde später vom Christentum aufgenommen und mit neuer Bedeutung versehen. Wenn man die Bedeutung nicht kennt und nur die Party wichtig ist, dann kann man auch den christlichen Feiertag streichen.
Auf dem Weg in die säkulare Gesellschaft Was für die Kirchenverantwortlichen besonders dramatisch ist: Mit der zunehmenden Kirchenferne der Bevölkerung geht auch ein Abschied von traditionellen Glaubensvorstellungen einher. So glauben nur noch 17 Prozent der Bevölkerung im Sinne des christlichen (und muslimischen) Bekenntnisses an einen persönlichen Gott. Bei den Menschen, die aus der Kirche ausgetreten sind, bekennen sich nur noch knapp 3 Prozent zu einem personalen Gottesglauben.
Erosion des Glaubens Die 2005 von der Giordano-Bruno-Stiftung gegründete „Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland“ hat die „Erosion des Glaubens“, die sich in diesen Zahlen widerspiegelt, schon früh prognostiziert. Inzwischen wird diese Erkenntnis auch von kirchlichen Studien untermauert. So kam die 2024 publizierte „6. Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung“ (KMU), die von beiden Großkirchen verantwortet wird, zu dem Ergebnis, dass die absolute Bevölkerungsmehrheit in Deutschland (56 Prozent) der Gruppe der „Säkularen“ zuzurechnen ist, die religiöse Angebote klar ablehnt. Im eigentlichen Sinne „religiös“ (also tatsächlich in christlichen, jüdischen oder muslimischen Gemeinden verankert) sind nach Angaben der KMU nur noch 13 Prozent der Bevölkerung. Noch geringer ausgeprägt ist die „gelebte Glaubenspraxis“, die sich in regelmäßigen Gottesdienstbesuchen ausdrückt: Nur noch 5 von 100 Menschen in Deutschland besuchen mindestens einmal im Monat eine Kirche, Moschee, Synagoge oder einen hinduistischen oder buddhistischen Tempel, wie Carsten Frerk in seiner aktuellen fowid-Auswertung herausgestellt hat.
Heute kommt Nosferatu von Robert Eggers als Bluray auf den deutschen Markt. Ich habe mir die 4K-Version als Steelbook bestellt, weil den Vampirfilm sehr schätze. Über den Film habe ich mich ja bereits ausführlich geäußert. Weil ich so ein Fan des Vampirs bin, hat mir mein Kollege Markus Elfert von Filmreport ein besonderes Geschenk gemacht: Einen Sarg, der speziell für Nosferatu in den USA auf den Markt kam.
Er stammt von Alamo Drafthouse Cinema. In Deutschland ist das Unternehmen eher den Insidern bekannt. Meine US-Freunde aus New York kannten sie allesamt. Alamo Drafthouse Cinema ist eine US-amerikanische Kinokette, die 1997 von Tim und Karrie League in Austin, Texas, gegründet wurde. Sie ist bekannt für ihr einzigartiges Konzept, bei dem Speisen und Getränke während der Filmvorführungen serviert werden, sowie für ihre strikte Einhaltung von Kinoregeln wie der Vermeidung von Störungen durch Zuschauer.
Ursprünglich als kleines Repertoirekino mit einem Saal gestartet, entwickelte sich Alamo Drafthouse zu einer der innovativsten Kinoketten in den USA. Die Kette betreibt heute 42 Standorte in den USA, darunter in Texas, New York und Kalifornien. Geplant sind weitere Eröffnungen. Neben der Gastronomie bietet Alamo Drafthouse thematische Filmabende, Retrospektiven und interaktive Events.
Im Juni 2024 wurde Alamo Drafthouse von Sony Pictures Entertainment übernommen. Die Kette bleibt eigenständig, wird jedoch Teil der neuen Abteilung „Sony Pictures Experiences“. Ziel ist es, das Kinoerlebnis weiterzuentwickeln und kulturell zu stärken. Ich hab eigentlich immer Angst, wenn eine Major-Kette einsteigt, aber im Moment scheint es noch gut zu gehen.
Alamo Drafthouse gilt als Vorreiter im Bereich „Dine-In-Kinos“ und hat eine treue Fangemeinde aufgebaut. Es ist die siebtgrößte Kinokette Nordamerikas und ein Symbol für Innovation in der Kinobranche.
Beim Kinostart von Nosferatu in den Alamo Drafthouse Kinos wurde ein spezieller “Popcorn-Sarg” angeboten. Dieser exklusive Eimer war als Sarg gestaltet, gefüllt mit einem Plüsch-Ratte und einem Überraschungs-Andenken, speziell für die Veranstaltung “Nosferatu Beyond the Grave Screening” entwickelt
Der Sarg als Popcorn-Eimer wurde als Teil eines Trends für virales Marketing eingeführt, um Filme mit außergewöhnlichen und auffälligen Sammlerstücken zu bewerben. Der Nosferatu-Sarg sollte die düstere und ikonische Atmosphäre des Films widerspiegeln und gleichzeitig Sammler und Fans ansprechen. Solche Popcorn-Eimer dienen als kreative Merchandising-Artikel, die Aufmerksamkeit erregen und den Kinobesuch zu einem besonderen Erlebnis machen.
Die Reaktionen der Zuschauer auf ungewöhnliche Popcorn-Eimer, wie sie bei Filmpremieren oder speziellen Events angeboten werden, sind meist positiv und begeistert. Viele Fans sehen sie als Sammlerstücke und kreative Ergänzung zum Kinoerlebnis. Designs, die sich auf Filme oder Charaktere beziehen, gehen oft viral, da sie sowohl Nostalgie als auch Exklusivität ansprechen. Einige Zuschauer empfinden jedoch den Hype als übertrieben oder verstehen nicht, warum Popcorn-Behälter so beliebt geworden sind. Ich hab ein paar solcher Becher von Star Wars und Wall E in meiner Sammlung.
Eigentlich bin ich bei Ratgeberbüchern immer etwas skeptisch. Da werden Binsenweisheiten zur großen Philosophie aufgebauscht, dabei hilft oftmals der normale Menschenverstand. Aber nachdem Winston Churchill nicht irgendwer ist, zudem vergangenes Jahr der 150. Geburtstag war, war ich dann doch neugierig auf das Churchill-Prinzip. Die Ideen stammen aus dem vergangenen Jahrhundert und ich wollte prüfen, ob die Aussagen der Vergangenheit heute in einer anderen Welt noch Bestand haben.
Helge Hesses Buch Das Churchill-Prinzip beleuchtet die Lebensgeschichte von Winston Churchill und destilliert daraus Prinzipien für Erfolg und Führung. Churchill, sicherlich eine der prägendsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, wird als Vorbild dargestellt, insbesondere durch Eigenschaften wie Entschlossenheit, strategisches Denken, Durchhaltevermögen und seine Fähigkeit, Menschen zu motivieren. Das Buch zeigt, dass Churchill diese Fähigkeiten nicht angeboren hatte, sondern sie sich mühsam erarbeitete – vom Schulversager und Stotterer bis hin zum visionären Führer, der Hitler im Zweiten Weltkrieg trotzte.
Hesse kombiniert eine Biografie mit praktischen Lebensweisheiten, die Manager und Führungskräfte inspirieren können. Dabei bleibt er differenziert und beleuchtet auch Churchills Schwächen. Die chronologische Darstellung seines Lebensweges wird genutzt, um universelle Prinzipien für persönliche und berufliche Entwicklung abzuleiten
Die zentralen Thesen des Buches Das Churchill-Prinzip von Helge Hesse basieren auf den Führungs- und Lebensprinzipien von Winston Churchill, die als Inspiration für persönliches und berufliches Wachstum dienen. Für mich die wichtigsten Punkte sind:
Entschlossenheit und Durchhaltevermögen: Churchill zeigte außergewöhnliche Resilienz und die Fähigkeit, auch in schwierigen Zeiten standhaft zu bleiben. Sein Motto „Never give up“ wird als Schlüssel zum Erfolg betont.
Vision und strategisches Denken: Churchill war ein Meister darin, langfristige Ziele zu setzen und Strategien zu entwickeln, um diese zu erreichen. Er verstand es, Chancen zu erkennen und Risiken einzugehen. Das klingt sehr mutig, war aber manches Mal auch fast tödlich, wenn es um sein eigenes Ego ging.
Krisenmanagement: Das Buch hebt hervor, wie Churchill Krisen analysierte und entschlossen handelte. Er bewies Führungsstärke, indem er klare Entscheidungen traf und andere motivierte.
Kommunikation und Überzeugungskraft: Churchills rhetorische Fähigkeiten waren entscheidend, um Menschen zu inspirieren und hinter sich zu vereinen. Seine berühmten Reden sind Beispiele für effektive Kommunikation.
Also für mich steht fest. Das Buch verbindet diese Prinzipien mit praktischen Tipps für modernes Leadership und persönliche Weiterentwicklung. Es hat mir Spaß gemacht, aber jetzt ist auch wieder gut mit Ratgeberbüchern.
Der Fernsehfilm Rosenthal aus dem Jahr 2025 widmet sich dem Leben des beliebten deutschen Showmasters Hans Rosenthal, bekannt durch die Unterhaltungssendung Dalli Dalli. Unter der Regie von Oliver Haffner (Wackersdorf) und basierend auf dem Drehbuch von Gernot Krää, beleuchtet der Film einen entscheidenden Moment in Rosenthals Karriere und persönlichem Leben. Ich war auf der Premiere vor der ZDF-Ausstahlung im Rahmen des Filmfests München in das Audimax der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) eingeladen.
Eigentlich wollte ich ein Seminar zum Thema Hans Rosenthal machen, doch mein Kooperationspartner sprang erst einmal ab. Schade, denn der 100. Geburtstag von Rosenthal wäre es ein guter Anlass gewesen. Der stets fröhliche Entertainer, der seinen jüdischen Hintergrund immer heruntergespielt und sich der vorherrschenden deutschen Verdrängungsmentalität angepasst hat, steht in diesem Film vor einer existenziellen Zerreißprobe. Mal sehen, ob sich noch etwas machen lässt.
Worum geht es in dem TV-Film? Im Herbst 1978 steht die 75. Jubiläumsausgabe von Dalli Dalli an, die ausgerechnet auf den 9. November fällt – den Tag der ersten offiziellen Gedenkveranstaltung zu den Novemberpogromen von 1938. Hans Rosenthal, gespielt von Florian Lukas, sieht sich in einem tiefen inneren Konflikt: Soll er an diesem bedeutenden Gedenktag eine Unterhaltungssendung moderieren oder seiner persönlichen Geschichte und der jüdischen Gemeinschaft Rechnung tragen? Der Film zeigt eindrucksvoll Rosenthals Zerrissenheit zwischen seiner öffentlichen Rolle als Entertainer und seiner privaten Vergangenheit als jüdischer Holocaust-Überlebender.
Schauspielerische Leistung Florian Lukas verkörpert Hans Rosenthal mit bemerkenswerter Tiefe und Authentizität. Er fängt die innere Zerrissenheit und den emotionalen Zwiespalt des Entertainers nuanciert ein. Silke Bodenbender in der Rolle von Traudl Rosenthal ergänzt das Ensemble mit einer einfühlsamen Darstellung der unterstützenden Ehefrau. Claude Heinrich überzeugt als junger Hans Rosenthal in den Rückblenden, die dem Zuschauer Einblicke in die prägenden Erlebnisse seiner Jugend gewähren.
Ich konnte am Rande der Feierlichkeiten kurz mit Regisseur Oliver Haffner sprechen und ihn für seine Leistung gratulieren. Oliver Haffner gelingt es, die komplexe Thematik sensibel und dennoch kraftvoll zu inszenieren. Das Drehbuch von Gernot Krää verbindet geschickt die verschiedenen Zeitebenen und schafft es, die Spannung zwischen Vergangenheit und Gegenwart spürbar zu machen. Die Dialoge sind prägnant und authentisch, wodurch die Charaktere lebendig und nachvollziehbar wirken. In einem ausführlichen Filmgespräch erzählte Haffner von seiner Motivation. Bedrückend für mich war sein Bekenntnis, dass er bis zum seinem 18. Lebensjahr das Wort Jude nicht in den Mund nahm.
Oliver Haffner ist für mich absolutes Talent. Er wurde am 4. April 1974 in Germersheim geboren, wuchs in München auf und hat sich als deutscher Film- und Theaterregisseur sowie Drehbuchautor einen Namen gemacht. Nach dem Abitur begann er ein Studium der Politikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wechselte jedoch später ans Wiener Max Reinhardt Seminar, um Theaterregie zu studieren. Anschließend sammelte er erste Erfahrungen als Regieassistent am Wiener Burgtheater und inszenierte danach als freier Regisseur an verschiedenen deutschsprachigen Bühnen, darunter die Wiener Festwochen, das Pfalztheater Kaiserslautern und das Schauspielhaus Bochum.
Parallel dazu absolvierte Haffner ein Studium der Spielfilmregie an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Sein Abschlussfilm Mein Leben im Off (2010) wurde mit mehreren Publikumspreisen ausgezeichnet, unter anderem beim FILMZ Festival des deutschen Kinos und den Biberacher Filmfestspielen. Mit Ein Geschenk der Götter (2014) setzte er seinen Erfolg fort; der Film erhielt den Publikumspreis beim Filmfest München sowie den Goldenen Biber als bester Film bei den Biberacher Filmfestspielen. Sein Spielfilm Wackersdorf (2018), der den Widerstand gegen den Bau einer atomaren Wiederaufbereitungsanlage thematisiert, wurde ebenfalls mehrfach prämiert, darunter mit dem Publikumspreis des Filmfests München und dem Bayerischen Filmpreis. Ich hab mir ein Autogramm auf die Bluray geben lassen.
Neben seiner Tätigkeit als Regisseur und Autor ist Haffner Professor für Filmschauspiel und Studiendekan an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf in Potsdam. Er lebt und arbeitet in München und Berlin. Ausführlich danke Haffner auf der Bühne seinem Team.
Visuelle Umsetzung Die Kameraarbeit von Kaspar Kaven fängt die Atmosphäre der späten 1970er Jahre treffend ein. Besonders die Szenen in den Fernsehstudios und die detailgetreue Nachbildung der Dalli Dalli-Kulisse lassen die Zuschauer in die damalige Zeit eintauchen. Als Kind schaute ich mit meinen Eltern immer Dalli-Dalli, war natürlich mit Dalli-Klick und „das war Spitze“ vertraut. Somit war der Film auch eine Zeitreise in meine Jugend. Ich kann mich nicht erinnern, dass der jüdische Glaube von Rosenthal bei uns in der Familie thematisiert wurde, obwohl ich in einem politischen Haushalt aufwachsen bin. Bei uns war die deutsche Teilung und der RAF-Terror eher ein Thema in den siebziger Jahren. Beim Ansehen des Films ertappte ich mich, dass ich das Dalli Dalli-Thema mitsummte, wie viele andere im Audimax der HFF auch.
Die musikalische Untermalung von Lorenz Dangel und Fabian Zeidler unterstützt die emotionale Tiefe des Films ohne aufdringlich zu wirken. Die bekannten Melodien aus Dalli Dalli werden dezent integriert und schaffen eine Verbindung zwischen Rosenthals öffentlichem und privatem Leben.
Für mich ist Rosenthal ein bewegendes Biopic, das nicht nur das Leben eines der bekanntesten deutschen Entertainer würdigt, sondern auch die Herausforderungen und inneren Konflikte eines jüdischen Künstlers in der deutschen Nachkriegsgesellschaft beleuchtet. Der Film regte mich zum Nachdenken an und erinnert mich daran, wie wichtig es ist, sich der eigenen Geschichte zu stellen und sie mit der Gegenwart zu versöhnen. Ein sehenswertes Werk, das durch herausragende schauspielerische Leistungen und eine einfühlsame Inszenierung überzeugt.
Er wurde im Rahmen des Filmfest München 365 gezeigt. Der Leiter des Filmfests München Christoph Gröner und die künstlerische Co-Leiterin Julia Weigl begrüßten das Publikum in Audimax der HFF zur Vorführung des Films.
Ich liebe Bücher, seien sie analog und digital und so ist es für mich als Filmfan eine Selbstverständlichkeit mich an der bundesweiten ersten Nacht der Bibliotheken am 4. April zu beteiligen.
Ich darf an diesem Abend um 20 Uhr im Scala Kino Fürstenfeldbruck einen Vortrag halten und anschließend zeigt das Kino den Film Der Name der Rose. Karten gibt es hier.
Bibliotheken spielen in Filmen immer eine große Rolle und dies werde ich in meinem Vortrag würdigen. Beispielsweise in Indiana Jones and the Last Crusade“ (1989) gilt die Bibliothek als Rätselort für die Suche nach dem Heiligen Gral. Die Bibliothek gilt auch als als magischer Ort wie in „Harry Potter“-Reihe – Die Verbotene Abteilung in der Hogwarts-Bibliothek als Ort der Geheimnisse oder in der „Die Schöne und das Biest“ (1991, 2017) ist die riesige Schlossbibliothek als Symbol für Bildung und Liebe zu Büchern.
Bibliotheken können Orte der Veränderung und Inspiration sein, wie in „Die Verurteilten“ (1994) mit Brooks‘ Bibliothek im Gefängnis als Hoffnungsschimmer. Oder die Schulbibliothek als Quelle rebellischer Gedanken, wie in „Der Club der toten Dichter“ (1989). Es geht aber auch unheimlich, wenn die Bibliotheken als Orte der Gefahr und Spannung stehen wie in „Ghostbusters“ (1984) – Die New York Public Library und der legendäre Geisterschreckmoment oder in „Sieben“ (1995), wenn Detektiv Mills die Bibliothek zur Recherche über die Todsünden nutzt.
Aber schwerpunktmäßig will ich mich um die mittelalterliche Klosterbibliothek als Schauplatz eines Krimis in „The Name of the Rose“ (1986) widmen. Jean-Jacques Annauds Verfilmung des Romans von Umberto Eco aus dem Jahr 1986 ist eine meisterhafte Mischung aus mittelalterlichem Krimi, philosophischem Diskurs und historischer Fiktion. Der Film verbindet eine spannende Handlung mit tiefgründigen Themen wie Macht, Wissen und Glauben.
Der Film greift zentrale Themen des Romans auf. Dazu gehören Wissen und Macht: Die Bibliothek symbolisiert das kontrollierte Wissen der Kirche. Das verbotene Buch „Aristoteles‘ Zweites Buch der Poetik“ steht für Freiheit des Denkens.
Es wird diskutiert über Philosophie und Religion: Der Konflikt zwischen rationalem Denken und kirchlichem Dogma wird durch die Figuren und ihre Handlungen verkörpert. Im Mittelpunkt steht die Wahrheit: William hinterfragt absolute Wahrheiten und sucht produktiv nach Erkenntnis, was im Gegensatz zur destruktiven Haltung der Kirche steht. Lassen Sie sich überraschend und genießen Sie meinen Ausführungen und einen schönen Kinoabend im Scala bei der ersten Nacht der Bibliotheken. Karten gibt es hier
Früher war ich öfters in der Staatlichen Spielbank in Bad Wiessee. Ich musste am Wochenende im Tegernseer Tal arbeiten und bin zur Entspannung abends in die Spielbank gegangen. Dort konnte man beim Brenner hochwertig essen und auch ein wenig Spielen. Ich spielte nur Roulette, setzte mir ein Limit und gewann und verlor. Es gilt der Satz, die Bank gewinnt immer. Und ich vor beobachtete gerne Leute. Dostojevski kam einen immer wieder in den Sinn, aber es waren auch viele nette und interessante Menschen dabei. So habe ich Michael Graeter immer wieder getroffen und mir ein Autogramm in seinBuch Extrakatt geben lassen. Der ehemalige Klatschreporter fand es nicht seltsam, dass ich sein Buch in der Spielbank dabei hatte. Ich habe über Erlebnisse in der Spielbank gebloggt.
Ausgesprochen freundlich waren immer die Croupières und Croupiers. Talentiert, serviceorientiert und absolut professionell. Und darum geht es. Jetzt wird German Dealer Championship 2025 in der Spielbank Bad Wiessee gesucht. Wer ist die beste Croupière oder der beste Croupier Deutschlands? Vielleicht sollte ich mal wieder vorbeischauen und nach alten Bekannten Ausschau halten.
Vom 2. bis 3. April 2025 werden in der Spielbank Bad Wiessee die besten Croupièren / die besten Croupiers Deutschlands ermittelt. Nach der Qualifikation in den regionalen Ausscheidungsevents der einzelnen Bundesländer messen sich nun die Besten aus ganz Deutschland in zwei Hauptkategorien und fünf Nebenkategorien. Die Sieger der German Dealer Championship dürfen dann bei der European Dealer Championship 2025, die vom 16. – 19. Juni 2025 im Grand Casino Liechtenstein stattfinden wird, antreten.
Ein guter Dealer sorgt mit Professionalität, Eleganz, Präzision und Unterhaltung dafür, dass der Spielbankbesuch zum Casino-Erlebnis wird: Er muss nicht nur freundlich im Umgang mit den Gästen sein oder die Spielregeln erklären können – er muss hochkonzentriert arbeiten, über alle Vorgänge am Tisch den Überblick behalten und sich die Zahlenkombinationen der Gäste einprägen. Er muss fit im Kopfrechnen sein, mit Fingerfertigkeit Karten mischen, Jetons bzw. Chips sortieren, stapeln und ausgeben und ist zusätzlich an seinem Spieltisch der Gastgeber.
Bewertungskriterien der zwei Main Events Roulette und Black Jack: Gastfreundlichkeit, Manuelle Fertigkeiten und Spielübersicht Best Chipper: Chips auf Zeit nach Farben sortieren und in 20er Blocks stapeln Best Cutting Chips: Chips nach Vorgabe auf Zeit umsortieren Best Pushing Stacks: auf Zeit Chips in 20er Blocks an bestimmte Position über den Roulette-Tisch schieben Best Card Handler: auf Zeit Karten am Black Jack Tisch ausgeben, legen und wegnehmen Best Mathematician: auf Zeit korrektes Berechnen von Auszahlungen am Roulette-Tisch
Ich stelle fest: Was es nicht alles gibt. Und wir wissen ja: Bitte das Spiel zu machen und nichts geht mehr.
Das jüngste Update von ChatGPT lässt mich sprachlos zurück. Die Fortschritte der Bildgenerierung hauen mich vom Hocker. Im Moment gibt es das neue Feature in Sprachmodell 4o und bisher nur in der Pro-Version. ChatGPT-4o ist das neue Multimodal-Modell von OpenAI. Es kann Text, Bild, Audio und Video verarbeiten – und nun auch Bilder erstellen.
Jetzt kommt es natürlich auf den richtigen Prompt an und die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen. In meinen Seminaren vermittle ich das notwendige Praxiswissen zu Promst, da kommt mir meine Erfahrung als Bildjournalist zu gute. Ich probierte gleich mal ein paar neue Stile aus – hier verwandelte ich ein Foto von mir in den Gibli-Stil.
Beim Herumspielen und Testen des neuen Features kam mir eine Idee: Wie wäre es, wenn ich anloge und digitale Technologie mit meinem Fotos verbinde – so als eine Art Kunstprojekt.
Im Moment arbeite ich viel mit Polaroids. Ich habe meine alte Polaroid SX 70 wieder im Einsatz. Sie stammt aus dem Jahre 1974. Für mich zeichnen sich Polaroid-Fotos durch ihre Einzigartigkeit und Unmittelbarkeit aus. Jedes Bild ist ein Unikat – direkt nach der Aufnahme entwickelt, ohne Nachbearbeitung oder Filter. Die analoge Technik verleiht den Fotos eine besondere Ästhetik mit charakteristischen Farben und Bildfehlern, die den Moment authentisch und unverfälscht festhalten. In einer zunehmend digitalen Welt bieten Polaroids für mich ein haptisches, entschleunigtes Erlebnis der Fotografie.
Ich habe beispielsweise ein Selfie mit einer meiner Polaroid SX 70 gemacht.
Dann habe ich das Papierfoto mit dem Smartphone abfotografiert und ein wenig optimiert, ohne den Charakter zu verändern.
Der nächste Schritt war es, das Foto in die neue Version von ChatGPT hochzuladen und ein Vintage-Bild daraus zu genieren.
Im nächsten Schritt kam per Prompt das Einfärben des braunen Hutes (ein Barbisio von 1940) in einen roten Hut.
Der letzte Schritt war wiederum das Einfärben des Bildes. Aus den durchsichtigen Gläsern wurden gelbe Gläser, wie ich sie in Wirklichkeit trage.
Und weil es so schön war, noch ein Morphing-Film dazu:
Ja ich bin mittlerweile ein Katzenfan. Zeit meines Lebens hatte ich Wellensittiche, aber seit Corona sind zwei Kater auf Wunsch der Familie bei uns eingezogen. Und als Selbstständiger, der zu Hause arbeitet, hängen nun Parsifal und Atari bei mir rum – und ich liebe die Herrschaften.
Und so lese ich auch immer wieder Bücher rund um die Katzen. Ein Buch, was ich verschlungen habe, war Oscar Das Buch Oscar von Dr. David Dosa erzählt die berührende Geschichte einer außergewöhnlichen Therapiekatze namens Oscar, die im Steere House Pflege- und Rehabilitationszentrum in Rhode Island lebt. Oscar besitzt die bemerkenswerte Fähigkeit, zu erkennen, wann Patienten kurz vor ihrem Tod stehen. In diesen Momenten bleibt er an ihrer Seite, spendet Trost und bietet sowohl den Sterbenden als auch ihren Angehörigen emotionale Unterstützung. Das hat mich bewegt, denn auch meine beiden Katzen haben ein Gespür, wenn sie mich aufheitern müssen. Sie kommen und kuscheln.
Die Erzählung verbindet die Geschichten der Patienten, die Oscar begleitet, mit den Erfahrungen der Pflegekräfte und Angehörigen. Dabei beleuchtet Dosa Themen wie Mitgefühl, die Bedeutung von zwischenmenschlichen Verbindungen und die Herausforderungen des Lebensendes. Oscars Verhalten regt den Autor dazu an, über die Rolle von Tieren in der Altenpflege und die emotionalen Aspekte des Sterbens nachzudenken.
Das Buch ist eine Mischung aus wissenschaftlicher Reflexion und persönlichen Geschichten, die zeigen, wie Oscar durch seine intuitive Präsenz eine Quelle des Trostes und der Hoffnung in schwierigen Zeiten wird. „Wenn wir sterben, zählt allein die Wärme, die uns begleitet“, dieser Satz hat mich tief getroffen. Klare Buchempfehlung.
Leider gibt es die Apple Vision Pro nicht in meiner Brillenstärke, aber bei einem Seminar habe ich die Meta-Brille mal ausprobiert. Vielen Dank Ingo. Vor Jahren testete ich die Google Glass, die zwar innovativ war, aber technisch noch nicht so weit war. Die Meta-Brille hat dagegen heute einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht.
Im Moment gibt es neue Ray-Ban Versionen, die eine Kooperation mit Meta eingegangen sind. Die Ray-Ban Meta Smart Glasses sind eine Kooperation zwischen Meta und Ray-Ban, die klassische Brillen mit smarten Funktionen kombiniert. Diese Brillen richten sich an Social-Media-affine Nutzer und bieten eine funktionale Erweiterung für Smartphones, ohne jedoch Augmented- oder Virtual-Reality-Funktionen zu integrieren.
Ich habe die Zukunft auf der Nase – Google Glass
Design und Varianten Die Brillen im Meta-Shop sind in den Designs „Wayfarer“ und „Headliner“ erhältlich und bieten insgesamt 21 Variationen, einschließlich Optionen mit Sehstärkekorrektur. Sie wiegen je nach Modell zwischen 48,6 und 50,8 Gramm und sind in verschiedenen Farben wie Schwarz, Blau, Braun und Transparent verfügbar. Das Design bleibt klassisch und elegant, wodurch sie sich optisch kaum von einer regulären Ray-Ban-Brille unterscheiden.
Ich hatte als Ray Ban-Fan die Wayfarer auf, empfand sie aber vom Design als ungewohnt. Im Netz meinte man, ich sähe aus wie Heinz-Rudolf Kunze. Die ist optisch nicht mein Fall. Ich trage seit Jahrzehnten die Clubmaster und solange dieses Modell nicht smart ist, kaufe ich nichts. Allerdings trägt sich die Wayfarer sehr gut.
Technische Ausstattung Die Ray-Ban Meta Smart Glasses verfügen über eine 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera, die Fotos mit einer Auflösung von 3024 x 4032 Pixeln sowie Videos in 1440 x 1920 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde aufnimmt. Die Kamera ist mit einer Aufnahme-LED ausgestattet, um die Nutzung sichtbar zu machen. Für Audio sorgen zwei offene Ohrlautsprecher und fünf Mikrofone, die eine immersive Aufnahme ermöglichen. Die Brille bietet außerdem Bluetooth 5.3 und Wi-Fi 6 für kabellose Konnektivität sowie einen internen Speicher von 32 GB, der Platz für bis zu 500 Fotos oder etwa 100 kurze Videos bietet.
Funktionen und Bedienung Die Bedienung erfolgt über Sprachsteuerung, Touchflächen an den Bügeln oder Tasten. Nutzer können Fotos und Videos aufnehmen, Livestreams auf Plattformen wie Facebook und Instagram starten oder Musik über integrierte Lautsprecher hören. Die Brille ist mit der Meta View App kompatibel und erfordert ein Smartphone mit Android 10 oder iOS 14.4 oder höher.
Akku und Preis Die Akkulaufzeit beträgt etwa vier Stunden bei aktiver Nutzung, wobei das Ladeetui zusätzliche Energie für bis zu 36 Stunden liefert. Der Einstiegspreis liegt bei 329 Euro, was im Vergleich zu regulären Sonnenbrillen deutlich höher ist, jedoch durch die zusätzlichen Funktionen gerechtfertigt erscheint.
Einschränkungen Obwohl Meta AI in einigen Ländern als Assistenzsystem verfügbar ist, sind diese Funktionen aufgrund europäischer Datenschutzbestimmungen in Deutschland nicht integriert. Die Brille bleibt somit ein reines Wearable ohne KI-gestützte Features.
Insgesamt bieten die Ray-Ban Meta Smart Glasses eine stilvolle Kombination aus klassischem Design und moderner Technologie, die sich besonders für Social-Media-Enthusiasten eignet. Ich warte noch ab – vor allem auf die Clubmaster und vielleicht überlege ich mir auch Kontaktlinsen. Mal sehen, was die Familie dazu sagt.
Ich experimentiere tagtäglich mit KI herum: ChatGPT und Perplexity sind in meinen Alltag übergegangen. Nun ist Thorsten erschienen, eine kostenlose KI-Stimme.
Thorsten-Voice ist eine Text to Speech (TTS), bzw. künstliche Sprachausgabe ohne Internetzugriff. Wer die Stimme erstmal in hochdeutsch, hessisch oder emotional ausprobieren möchte, kann dies direkt im Browser machen. Hier der Link. Das hab ich bei der Vertonung eines Videos über das Corgi-Modell „Little Nellie“ ausprobiert. Das Ergebnis seht ihr hier.
Das System ist nicht perfekt, aber schon beachtenswert. Entwickler Thorsten Müller aus Florstadt hat sich viel Mühe gegeben und uns das Werkzeug geschenkt. Die kostenlose künstliche Thorsten-Voice TTS Sprachausgabe steht auf Basis von zwei unterschiedlichen KI-Programmen zur Verfügung. Und es macht einfach Spaß und ich sag Danke. Ich werde Thorsten in meine Seminare integrieren und im nächsten Schritt das System für längere Texte auf den Mac laden. Die genaue Anleitung gibt es hier.